Das Tourismus-Lexikon

Das Tourismus-Lexikon, eine Fortführung des renommierten Schroeder-Tourismus-Lexikons, möchte dazu beitragen, Studierenden und gestandenen Touristikern, sich im Dschungel der Fachbegriffe und Abkürzungen, der sich die Tourismusbranche bedient, zurechtzufinden.

Das Tourismus-Lexikon ist erstmals 1991 erschienen und von ursprünglich 2.500 definierten Begriffen bis zur 5. Auflage auf mehr als 5.000 Begriffe erweitert worden. Idee und Zusammenstellung stammen von Günter Schroeder, Autor und Dozent und ehemals Reiseveranstalter und -mittler von Schiffsreisen. Erschienen ist das Werk im Tourcon Verlag (FVW), Hamburg. 2009 erhielt »Das Tourismus-Lexikon« zusammen mit den Wörterbüchern Tourismus von Langenscheidt den ITB-Sonderpreis Fachbuch.

Das Ziel des Lexikons besteht darin, dass sich die Leser zu zentralen Stichworten in alphabetischer Reihenfolge von A wie Abenteuerurlaub bis Z wie Zweitwohnsitzsteuer auf komfortable Weise einen guten Überblick verschaffen können.

Das Online-Lexikon greift eine umfangreiche Sammlung von Fachbegriffen rund um den Tourismus auf und definiert und erläutert diese in verständlicher Art und Weise. Interessierte Fachleute sowie Studierende der Thematik können in diesem internetbasierten Lexikon nachschlagen, lernen, ihr Wissen erweitern und auch selbst mitarbeiten. Denn »Das Tourismus-Lexikon« ist als lernendes Konstrukt zu verstehen; es wird kontinuierlich weiterentwickelt und dem neuesten wissenschaftlichen Stand entsprechend ausgebaut. 

Um das Lexikon ständig zu erweitern und auf den aktuellsten Stand zu bringen, lädt Prof. Dr. Antje Wolf als Herausgeberin des Online-Tourismus-Lexikons alle Interessenten ein, ihre begrifflichen Erweiterungen, Präzisierungen und Hinweise an Tourismuslexikonebc-hochschule.de zu senden.

Viel Freude beim Lesen wünscht 

Prof. Dr. Antje Wolf

Suche:

A

Neben F und P die Tarifbezeichnung im Flugticket für First Class.

AA

The Automobile Association mit Sitz in Hampshire, Automobilclub für Großbritannien und Nordirland.

AAA

Triple A, American Automobile Association, weltweit größter Automobilclub, 1902 gegründet; verleiht zur Hotel- und Restaurantklassifizierung „Diamanten“.»ACE, »ADAC, »AVD, »JAF

AAAE

»American Association of Airport Executives

AAAVyT

Asociación Argentina de Agencias de Viajes y Turismo, argentinischer Reisebüro-Verband.

AAC e.V.

Arbeitskreis Aktiver Counter, Frankfurt/M., 1981 gegründete fachliche Vereinigung für Reisebüro-Mitarbeiter. Seine Aufgaben sind Kontaktpflege untereinander (Informationsaustausch), Verbesserung des Informationsflusses durch direkte Kontakte zu den Leistungsträgern, Weiterbildung in kleinen Gruppen, Kontakte zu Kollegen im Ausland. AAC ist Träger des Touristik Stammtisch Frankfurt (TSF), eines geselligen Treffs für Reisebüro-Expedienten.

Aachener Tourismus Studien e.V.

Abk.: ACTS e.V., studentischer Arbeitskreis am geografischen Institut der RWTH Aachen. ACTS ist Mitglied bei Futurista und versteht sich als interdisziplinärer Arbeitskreis, der sich mit der vernetzten Problematik tourismusspezifischer Themen beschäftigt.»Futurista

Aaco

Arab Air Carriers’ Organization; arabische Organisation der Fluggesellschaften der Mitgliedsländer der Arabischen Liga, gegr. 1966 in Beirut.»Arabische Liga

Aadvantage

Bonusprogramm von American Airlines. Gold-Status entspricht dem Oneworld-Ruby-Status, Platinum-Status entspricht dem Sapphire-Status und Executive-Platinum-Status entspricht dem Emerald-Status auf allen Oneworld-Fluggesellschaften.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller, »Oneworld

AAO

Additional Authorized Operator.»Additional Driver

Aapa

1. Association of Asia Pacific Airlines mit Sitz in Makati/Philippinen. Zusammenschluss der asiatisch-pazifischen Linienfluggesellschaften. 2. American Association of Port Authorities, amerikanischer Verband der Hafenbehörden für die USA, Kanada, Lateinamerika und die Karibik.

AAR

Association of American Railroads, Verband der US-amerikanischen Eisenbahnen, gegr. 1934. Interessenvertretung mit dem Ziel, die Anteile der Zugreisen am Gesamtverkehr zu erweitern.

AAS

Agency Accreditation Service, Sitz: Frankfurt/M., Iata-Einrichtung für die Bearbeitung der Anträge von Reisebüros zur Erteilung einer Iata-Lizenz und Verwaltung aller Reisebüros mit Iata-Lizenz im Rahmen der Bestimmungen der Iata-Resolution 814.»Iata-Resolution 814, »Joint Council

Abacus CRS

1988 gegründetes CRS der asiatischen Fluggesellschaften All Nippon Airways, Cathay Pacific Airways, China Airlines, EVA Airways, Garuda Indonesia, Dragon Air, Malaysia Airlines, Philippine Airlines, Royal Brunei Airlines, Silk Air und Singapore Airlines. Sabre besitzt einen Anteil von 35% an A., zudem hält A. 40% Anteile an dem japanischen CRS Infini.»CRS, »Infini, »Sabre, »Worldspan

ABB

Allgemeine Beförderungsbedingungen, Spezialfall der Allg. Geschäftsbedingungen für Beförderungsverträge. Soweit sie im Linienverkehr aufgestellt werden, gelten einschränkend die für die jeweilige Beförderungsart einschlägigen Gesetze, so z.B. PbefG. ABB sind nach § 305a BGB von bestimmten Schutzvorschriften der §§ 305 ff BGB befreit. Die ABB der Verordnung über die Allgemeinen Beförderungsbedingungen für den Straßen- und O-Bus-Verkehr sowie den Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen vom 27.2.1970 gelten zwingend, ohne dass es der Einbeziehung der Parteien bedarf. Nach der Verordnung sind die Verkehrsunternehmen befugt, besondere Beförderungsbedingungen zu erlassen.»AGB, »AGBG

ABC-Gemeinschaft

Gemeinschaft zur Vermarktung des ABC bzw. NAC-Flugtarifs über den Nordatlantik. ABC-Flüge (ABC - Advanced Booking Charter) wurden erstmals 1973 eingeführt als vom Veranstalter zusammengestellte Gruppenflüge zu stark ermäßigten Tarifen. Nach Wegfall der Vorausbuchungsfrist von 30 Tagen umbenannt in NAC (North Atlantic Charter). Im Gegensatz zur Charterflugpauschalreise mit mindestens zwei Hauptleistungen konnten NAC als Nur-Flug gebucht werden. Die Gemeinschaft bestand über viele Jahre aus den Reisebüro-Ketten ABR, DER und Hapag-Lloyd Reisebüro unter Federführung des DER. Neuorientierung ab 1989: ABR und Hapag-Lloyd Reisebüro waren zum Ausscheiden bereit, eine neue ABC-Gemeinschaft von DER und TUI mit je 50% Anteilen sollte gebildet werden, wobei die Abwicklung beim DER bleiben sollte. Das Bundeskartellamt hat Ende 1990 sowohl die neue als auch die Weiterführung der ursprünglichen Arbeitsgemeinschaft untersagt.»NAC

ABC-lnseln

Aruba, Bonaire und Curaçao in der Karibik gehören zu den „Inseln unter dem Winde“.

Abenteuerurlaub

Form des Aktivurlaubs, bei der strapaziöse Wanderungen (zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Boot usw.) mit ortskundigem Führer durch organisierte Unterkunft, Gepäcktransport usw. ergänzt werden; häufig durch Wüsten, Hochgebirge oder als Survival Training (Überlebenstraining) mit abgestuften Anforderungen an die körperliche Belastbarkeit der Teilnehmer. Weitere Reiseleistungen betreffen vor allem die Absicherung von Krankheitsfällen.

Abfahrtsfrequenz

Anzahl der regelmäßig aufeinander folgenden Abfahrten eines Liniendienstes in einer bestimmten Zeiteinheit (im Flugverkehr zumeist auf eine Woche bezogen).

Abfertigung im Flugverkehr

Findet unmittelbar vor Beginn des Flugs am Flughafenschalter der Luftverkehrsgesellschaft statt und ist nur bis zum Ablauf der Meldeschlusszeit möglich. Die A. ist notwendig zur Ermittlung der tatsächlichen Anzahl der Fluggäste sowie der Anzahl und des Gewichts der Gepäckstücke; bereits weit gehend elektronisch automatisiert. Abfertigung/Check-in ist auch im Hotel möglich.»Check-in, »Chip-in, »Etix

ABG

1. Automatisierte Biometriegesteuerte Grenzkontrolle. Fraport-Pilotversuch mit einem Kon-trollaufenthalt, um Warten vor Grenz-, Gepäck- und Sicherheitskontrollen zu ersparen. Dabei lassen 18.000 Reisende ihre Identität per Iris-Kamera überprüfen. Der Check-in kann von zu Hause aus per Internet oder Handy erfolgen, zum Boarding benötigt der Reisende allein die Smart Card mit Passagierdaten.2. Anhaltische Bahn Gesellschaft mbH, deutsche Bahngesellschaft.

Abgaben

Leistungen, die eine öffentliche Körperschaft kraft ihrer Finanzhoheit von Steuerpflichtigen erheben kann. A. werden für einen bestimmten Zweck erhoben, während Steuern im Allgemeinen keine direkte Gegenleistung haben. Als Beispiele gelten die Tourismusabgabe oder die Kurtaxe.»Steuern

Abhilfeverlangen

Entspricht der Mängelanzeige, verbunden mit der Aufforderung an den Veranstalter, die Mängel zu beseitigen. Beim A. ist eine Fristsetzung zwingend erforderlich, wenn der Reisende zur Selbsthilfe greifen oder den Reisevertrag wegen erheblicher Mängel kündigen will. Die Einhaltung einer Frist ist jedoch nicht erforderlich, wenn der Reiseveranstalter ernsthaft und endgültig die Erfüllung verweigert. Ebenso, wenn durch ein besonderes Interesse des Reisenden sofortige Abhilfe geboten ist, z.B. wenn der Reiseveranstalter mangels örtlicher Beauftragung schwer erreichbar ist und daher dessen Abhilfe zu spät käme. Wie bei der Mängelanzeige sollte auch das A. möglichst schriftlich oder zumindest unter Zeugen gestellt werden. Es ist an den örtlichen Reiseleiter oder an den Reiseveranstalter zu richten. Bis zur Abhilfe hat der Reiseveranstalter die mit der Abhilfe verbundenen Kosten (Telefon, Taxi etc.) zu tragen.»Mängelanzeige

Abkommen über Indossofreiheit

Begriff aus dem Luftverkehr, zwischen Fluggesellschaften dauerwirkende Vereinbarung über die Befreiung der Genehmigungspflicht für die Übertragung von Transportleistungen (z.B. bei Änderung einer Flugbuchung, die den Wechsel auf eine andere Fluggesellschaft veranlasst).»Endorsement

Abkommen von Chicago

»Chicagoer Abkommen

ABL

Kürzel für alte Bundesländer.

Aboriginals/Aborigines

Australische Ureinwohner. Von Seiten der australischen Behörden wird versucht, die A. in das Tourismusgeschäft zu integrieren. So werden z.B. Flüge zum Stamm der Tiwi angeboten, denen man beim Fischen, Jagen oder Kochen über die Schulter schauen kann. Für A. sind bestimmte Territorien in Australien reserviert, Nicht-A. dürfen diese nicht betreten.

ABR

1. Amtliches Bayerisches Reisebüro, gegründet 1910. Zu den Gründern des ABR gehörten die Königl. Bayerischen Staatsbahnen, der Norddeutsche Lloyd, die Bayerische Handelsbank und die Reisebüro-Organisation Thomas Cook & Son. Mit dem erstmals zugesprochenen Verkaufsrecht für Eisenbahnfahrkarten zu Originalpreisen außerhalb von Bahnhöfen kam das Wort „amtlich“ in den Firmennamen. Mitbegründer der Touropa und der TUI. Gesellschafter waren mit 55% DB - Deutsche Bahn und mit 45% DER Deutsches Reisebüro. Mit über 80 Filialen in Bayern und Thüringen vorübergehend Zweigniederlassung des DER. Gehört inzwischen zur Rewe-Handelsgruppe. 2. Abellio Rail NRW GmbH, Bahngesellschaft.»DER, »Rewe-Handelsgruppe

Abrufarbeit

Form der Teilzeitbeschäftigung. Bei A. sind Lage und Dauer der Arbeitszeit vom Arbeitsanfall im Betrieb abhängig. Der Arbeitnehmer wird je nach betrieblichem Bedarf zur Arbeitsleistung herangezogen. Der Arbeitnehmer befindet sich, sofern er die Arbeit aufnehmen will, in einer ständigen Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme. A. ist typischerweise für die Abdeckung von Bedarfs-, Saisonspitzen oder Kampagnen vorgesehen.»Teilzeitbeschäftigung

Abruf-Fax

Ermöglicht das Abrufen von Telefaxen von anderen Faxgeräten. Die Gebühren trägt hierbei der Anrufer.»Fax on Demand, »Fax Polling

ABRV

Allgemeine Bedingungen für die Reiserücktrittskosten-Versicherung. Unterfall der AGB.»AGB, »AGBG, »Reiserücktrittskosten-Versicherung (RRKV), »Reiseversicherungen

ABS

Avalanche Ballon Secutem, Lawinenrettungsballon, der in den Deckel eines Spezialrucksacks integriert ist und bei allen Tiefschneeunternehmungen eingesetzt werden kann.

Absatz

Unter A. versteht man alle Maßnahmen des Unternehmens, die darauf abzielen, die erstellten Güter oder Dienstleistungen zu verwerten. So gesehen umfasst der A. sowohl den Vertrieb als auch den Verkauf. In der Marktwirtschaft muss jedes Unternehmen nach den Erfordernissen des Absatzmarktes geführt werden, um seine Produkte auch verkaufen zu können. Im Reiseverkehr gibt es eine große Differenzierung des Angebotes von Billigflügen über Clubreisen bis zu teuren Luxuskreuzfahrten, um den unterschiedlichen Interessen der Konsumenten gerecht zu werden.

Abschreibung

Ausdruck der Wertminderung eines Vermögensgegenstandes. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens auf die Jahre der voraussichtlichen Nutzungsdauer verteilt. Durch Abnutzung, Veraltern, technisches oder wirtschaftliches Überholtwerden findet ständig eine Wertminderung von Wirtschaftsgütern statt. Diese Wertminderung wird jeweils in der Bilanz berücksichtigt. Die tatsächliche Wertminderung ist ein Kostenfaktor, der steuerlich geltend gemacht werden kann. Wenn diese Kosten im Preis eingebracht werden, ist die Basis für die Neuanschaffung gegeben. Beispiel: Ein Reisebüro kauft sich einen neuen Computer und hat nun die Möglichkeit, die Wertminderung in den nächsten drei Jahren steuerlich geltend zu machen.»Bilanz

Abschwung

Der A. ist gekennzeichnet durch Nachlassen der Investitionsneigung, Entspannung/Entlassungen auf dem Arbeitsmarkt, sinkende Preise und rückläufige Einfuhren. Eine Rezession liegt nach üblicher Definition dann vor, wenn mindestens zwei Quartale mit rückläufigem Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufeinander folgen.»Aufschwung, »Konjunktur

Abta

1. Association of British Travel Agents, britischer Reisebüro-Verband mit Sitz in London, dem die meisten der britischen Reisebüros und Reiseveranstalter angeschlossen sind. Mitglied beim Ectaa. 2. Austrian Business Travel Association, Interessenvertretung der österreichischen Firmenreisestellen und Travel Manager. Partner des VDR.3. Australasian Business Travel Association, australischer Geschäftsreiseverband»Ectaa, »VDR

ABtBR

Allgemeine Bedingungen für die Versicherung von touristischen Beistandsleistungen und Rücktransportkosten.»Kundengeldabsicherung, »Sicherungsschein

Abto

Association of Belgian Tour Operators, Vereinigung der belgischen Reiseveranstalter. Assoziiertes Mitglied des belgischen Reisebüro-Verbands FIT.»FIT

Abtretungsverbot

Der Reiseveranstalter kann in seinen ARB wirksam ein Abtretungsverbot reiserechtlicher Ansprüche vereinbaren. In diesem Fall können Mitglieder einer Gruppenreise ihre reiserechtlichen Ansprüche nicht an einen Einzelnen der Gruppe abtreten, sondern müssen ihre Ansprüche ggf. gerichtlich selbst verfolgen. Bei Familien und nichtehelichen Lebensgemeinschaften kommt keine selbstständige Vertragsbeziehung des Reiseveranstalters zu den einzelnen Familienmitgliedern zu Stande. Der buchende Vertragspartner ist anmeldebefugt für Reisepreisminderung und Rückerstattung des Reisepreises; persönliche Schadensersatzansprüche muss jedoch jedes geschädigte Familienmitglied selbst geltend machen. Bezüglich dieser Ansprüche kann der Reiseveranstalter ebenfalls ein Abtretungsverbot an den buchenden Partner in seinen ARB vereinbaren.»ARB

Abwertung

»Aufwertung

Abwracken

Bezeichnung für die sachgemäße Verschrottung eines Schiffes in einer Werft.

AC

»Assessment Center

Acac

Arab Civil Aviation Commission, gegr. 1965, Sitz: Rabat/Marokko. Diese Luftverkehrsorganisation ist für die Koordination der internationalen Zivilluftfahrtbedingungen im arabischen Raum zuständig.

Acap

»Alternative Content Access Platform

Acare

Advisory Council for Aeronautics Research in Europe – Rat für Luft- und Raumfahrtforschung in Europa: Der Acare-Rat wurde 2001 eingerichtet und besteht u.a. aus Vertretern der EU-Mitgliedstaaten, der EU-Kommission, von Eurocontrol, der EU-Luft- und Raumfahrtindustrie und -forschung. Seine Hauptaufgabe besteht in der Erarbeitung und Umsetzung der strategischen Forschungsagenda für die Luft- und Raumfahrt.

Acav

Asociación Catalana de Agencias de Viajes; katalanischer Reisebüro-Verband; einer der beiden span. Reisebüro- und Veranstalter-Verbände. Sitz in Barcelona. Mitglied beim Ectaa.»Aedave, »Ectaa

Acceptance

Marke für Transaction Management von Lufthansa Airplus.

Access

Darunter ist der Zugriff auf die Daten der angeschlossenen Leistungsträger zu verstehen. Je nach CRS gibt es unterschiedliche Access-Arten; gleiche Begriffe z.B. Multi Access, Direct Access oder Total Access (TA) werden nicht immer für gleiche Verbindungsarten verwendet. Direct Access ist die Möglichkeit, aus dem Inhouse-Reservierungssystem eines Leistungsträgers oder Veranstalters aktuelle Informationen abzufragen. Man erhält z.B. nach Verfügbarkeitsanzeigen echte und aktuelle Angaben des angefragten Partners. Die dann folgende Buchung wird nach Abschluss des PNR per Teletype Message als Buchung an das System des Direct-Access-Partners weitergegeben. Die auf Grund der vorher angezeigten Verfügbarkeit getätigte Buchung muss vom System akzeptiert werden. Das bedeutet, dass man bei über Direct Access getätigten Buchungen auch wirklich eine Buchungsgarantie hat. Bei Direct Access gibt es folgende Funktionen: Flugplananzeigen,  Verfügbarkeitsanzeigen, Fluginformationen, Tarifinformationen, sonstiges Informationsmaterial.Complete Access: Dabei wird die Buchung nach Verfügbarkeitsanzeige noch während des Buchungsvorgangs im Reservierungssystem des Complete-Access-Partners aufgebaut und nicht erst wie beim Direct Access nach Abschluss des PNR. Complete Access bietet die Vorteile von Direct Access, wobei hier direkt (ohne Teletype Messages) im System des Complete-Access-Partners gebucht wird. By-Pass-Funktion: Da mit Direct Access nur eine begrenzte Anzahl von Transaktionen in das Format des Zielsystems übersetzt werden kann, müssen die nicht übersetzbaren Transaktionen im Format des betreffenden Systems eingegeben werden (By-Pass). Dabei werden dem Format des betreffenden Partners eine „1“, der Airline Code und ein Schrägstrich vorangestellt (z.B. 1 VA/). Direct Link bezeichnet die Möglichkeit, Informationen anderer Systeme abzufragen. Total Access: EDV/CRS-Begriff für bestimmte Netzverknüpfungen. Beim TA wird mit den Transaktionen des Total-Access-Partners in dessen System gearbeitet.»Total Access

ACCKA

Asociace Ceskych Cestovních Kancelárí a Agentur, tschechischer Reisebüro- und Tourismusverband mit Sitz in Prag und Mitglied im Ectaa.»Ectaa

Accommodation

Engl. für Unterbringung, Übernachtung, Beherbergung von Gästen.

Accountable Transaction

Engl. für abrechnungspflichtige Transaktion, Bezeichnung für jedes Standardverkehrsdokument oder Standardverwaltungsformular, welches in einer vorgeschriebenen Periode ans BSP zur Abrechnung gemeldet werden muss.»BSP

ACE

Auto Club Europa, drittgrößter deutscher Automobilclub; Träger sind die Gewerkschaften.»AAA, »ACV, »ADAC, »AVD

ACE International

Association for Conference and Events, internationaler Verband der Kongressmanager, gegr. 1971 in Cambridgeshire, Großbritannien. Mitglieder sind vor allem britische, aber auch ausländische Kongressleiter und Leistungsträger im Kongresswesen. Ziele sind die Kontaktaufnahme und der Gedankenaustausch zwischen Kongressveranstaltern und Leistungsträgern, die Förderung der Ausbildung für Einsteiger (Seminarangebot) und die Erhaltung eines hohen Standards der Leistungen. Angebot einer kostenlosen Stellenbörse.

ACH

Airline Clearing House, Abrechnungsstelle für die Fluggesellschaften untereinander.»Iata Clearing House

A-Check

Wartungsereignis mit routinemäßiger Überprüfung von technischen Systemen, die für den Flugbetrieb wichtig sind, sowie gründlicher Überarbeitung der Kabine. Ein A-Check ist je nach Flugzeugtyp alle 350 bis 650 Flugstunden fällig, also etwa alle zwei Monate.»B-Check, »C-Check, »D-Check

ACI

Airports Council International, internationale Flughafenbehörde, Sprecherin der Flughäfen;1991 als Nachfolgeorganisation von AACC und ICAA gegründet mit Sitz in Genf/Schweiz. Zweck des Verbands ist die Förderung der Mitgliederflughäfen und Zusammenarbeit mit Partnern in der Luftfahrtbranche. Zu dieser Non-Profit-Organisation gehören internationale Flughäfen und deren Verwaltungen weltweit. Gegliedert in sechs geografische Regionen: Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika/Karibik, Nordamerika und Pazifik.»Icaa

ACI Europe

Airport Council International Europe, europäische Flughafenbehörde mit Regionalabteilung.»ACI

ACM

Agency Credit Memo, wird von einer Fluggesellschaft ausgestellt, um einem Agenten einen bestimmten Betrag zu erstatten. Eine Belastung erfolgt über ein ADM.»ADM

Acriss

Association of Car Rental Industry System Standard, 1989 durch die Mietwagenunternehmen Avis, Budget Europcar und Hertz gegründete Organisation mit Sitz in London, Vereinigung für Standardisierung und Codierung des automatisierten Vertriebs der Mietwagenindustrie in Europa.»Rent a Car

Acta

1. Association of Cyprus Travel Agents, 1954 gegründeter Reisebüro-Verband Zyperns mit Sitz in Lefkosia. Mitglied beim Ectaa2. Association of Canadian Travel Agencies, Verband kanadischer Reisebüros und Reiseveranstalter mit Sitz in Ottawa.3. Associazione Cultura Turismo Ambiente, gemeinnütziger Verein, der Fachleute aus verschiedenen Bereichen koordiniert, die auf multidisziplinäre Weise für einen Tourismus arbeiten, welcher mit Kultur, Umwelt und lokalen Ressourcen vereinbar ist.»Ectaa

Acte

Association of Corporate Travel Executives, internationaler Geschäftsreiseverband.

Actoa

Air Charter Tour Operators of America, Berufsvereinigung der Charterflugreisenveranstalter in den USA.

ACTS

»Aachener Tourismus Studien e.V.

ACV

Automobil-Club Verkehr Bundesrepublik Deutschland, Sitz in Köln, Service rund um die Uhr für Autoreisende.»AAA, »ACE, »ADAC, »AVD

AD

Agency Discount/Agent Discount. Auf Antrag erhalten Iata-Agenten auf Beförderungspreise der Luftverkehrsgesellschaften von Iata geregelte Ermäßigungen. AD75 entspricht einem Preisnachlass von 75%, AD50 von 50%.»Industry Discount

ADAC

Allgemeiner Deutscher Automobil Club, gegr. 1903 in Stuttgart, mit rund 15,4 Mill. Mitgliedern 2006 der größte Automobilclub Europas und nach dem amerikanischen AAA und dem japanischen JAF der drittgrößte Automobilclub der Welt. Vielfältiges Angebot wie z.B. Straßenwacht und Pannenhilfe (bundeseinheitliche Rufnummer der Pannenhilfe: 01802-22 22 22), Schutzbriefe,  touristische Beratung.»AAA, »JAF, »Show Your Card & Save

ADAC-Reiseruf

Seit 1961 werden per Radio Urlauber, die dringend nach Hause zurückkommen müssen, mit dem A. gesucht und gefunden. Über 60 Rundfunksender verbreiten jedes Jahr diese Reiserufe in Europa. Über die Deutsche Welle können Reiserufe auch in Übersee gehört werden. Reiserufe können entweder telefonisch oder persönlich bei jeder ADAC-Geschäftsstelle sowie Tag und Nacht über die ADAC-Service-Nummer (01805-10 11 12) aufgegeben werden.

Adapter

Zwischenstecker für elektrische Kleingeräte wie Rasierapparate, Haartrockner u.Ä. zum Ausgleich unterschiedlicher Spannungswerte (in USA z.B. 110 Volt).

Additional Authorized Operator

Abk.: AAO»Additional Driver

Additional Driver

Engl. Bezeichnung eines zusätzlichen Fahrers bei Mietwagenbuchungen. Insbesondere bei Anmietung innerhalb der USA wird ein Aufschlag für mehrere Fahrer erhoben, um auch für sie zusätzlichen Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Add-on

»Anstoßflugpreis

ADFC

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Sitz: Bremen; vertritt die Interessen der Alltags- und Freizeitradler und setzt sich für die Förderung des Radfahrens und die stärkere Nutzung des Fahrrades in Alltag und Freizeit ein. Die Geschäftsstellen und Info-Läden bieten den Mitgliedern eine Beratung rund ums Fahrrad an. Im Mitgliedsbeitrag des ADFC ist eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für Radfahrer, Fußgänger und Nutzer des ÖPNV enthalten. Mitglied im Verband European Cyclists’ Federation.»Bett & Bike

AD Flight

Kostenfreies Angebot der Flughäfen, um den Reisenden mit grafisch aufbereiteten Radarbildern über die aktuelle Position ankommender Flugzeuge zu informieren. Finanzierung durch eingeblendete Werbebilder.

Ad-hoc-schedule

Eine Abweichung vom normalen Flugplan durch Streichung oder zusätzliche Einsetzung eines Flugzeugs.

Ad-hoc-Verkehr

Ursprung des Charterflugverkehrs; Messe-, Incentive-, Kreuzfahreraustausch-, Fußballflüge usw.

ADL

Ehemalige Arbeitsgemeinschaft Deutscher Luftfahrtunternehmen, Bonn. Mitglieder waren die deutschen Charterfluggesellschaften. Interessenvertretung, die sich mit verkehrspolitischen, technischen und wirtschaftlichen Themen befasst. ADL war Mitglied im Präsidium der deutschen Touristikwirtschaft im BTW und einer der Träger des Planungsbüros Luftraumnutzer. Seit 2006 umbenannt in Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF).»BDF, »BTW

ADM

Agency Debit Memo, wird von einer Fluggesellschaft ausgestellt, um Agenten mit einem bestimmten Betrag zu belasten. Eine Erstattung erfolgt über ein ACM.»ACM

Administrator

Netzwerkverwalter mit uneingeschränkten Zugriffsrechten. Der A. ist für die Betreuung und Pflege eines installierten Netzwerkes verantwortlich, er kann z.B. Expedienten im GDS an- oder abmelden.

Adonet

Association des Offices Nationaux Etrangers de Tourisme. Verband ausländischer Fremdenverkehrsämter in Frankreich, deutsches Mitglied ist die DZT.»DZT

ADP

Aeroports de Paris, 1945 gegründeter französischer Flughafenbetreiber, u.a. mit Flughäfen Paris Roissy-Charles de Gaulle und Orly, 2005 privatisiert.

ADSL

Asymmetrical Digital Subscriber Line; A. ermöglicht eine schnellere Datenübertragung mittels Kupferkabeltechnologie. Das Verfahren ist 30- bis 40-mal schneller als ISDN.»DSL, »ISDN

ADT

Atlantic Daylight Time, atlantische Sommerzeit (USA/Kanada).

ADTV

»Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband

ADV

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, Sitz: Berlin. Der 1947 gegründete ADV ist Dachorganisation der deutschen Verkehrsflughäfen und hat u.a. folgende Aufgaben: Wahrnehmung der gemeinsamen Belange der deutschen Verkehrsflughäfen und Verkehrslandeplätze, die Beratung von Behörden des Bundes und der Länder bei der Vorbereitung und Durchführung von Gesetzen und sonstigen Bestimmungen und Maßnahmen.

Advanced Seat Reservation

Abk.: ASR, Fluggastbuchung mit vorheriger Platzreservierung. Bei einigen Fluggesellschaften erhält man sofort nach Anfrage eine feste Sitzplatznummer zugewiesen, bei anderen wird der Sitzplatzwunsch (Raucher/Nichtraucher, Fenster/Gang) für das Check-in vorgemerkt.

AEA

Association of European Airlines, Zusammenschluss europ. Iata-Luftverkehrsgesellschaften mit Sitz in Brüssel. Deutsches Mitglied ist die Lufthansa (seit 1973). AEA vertritt ihre Mitglieder gegenüber den supranationalen Organisationen wie Ecac, EU und Icao. Vorläufer war das Joint Research Office von Air France, KLM, Sabena, Swissair, das auf Empfehlung des Straßburger Europarats 1954 zum Earb umgewandelt wurde. AEA erhebt in regelmäßigen Abständen Passagierzahlen und veröffentlicht diese in ihrer Verkehrsstatistik. Herausgeber des jährlichen Mobilitätsindex.»EARB, »Ecac, »EU/EG/EWG, »Freiheiten der Luft, »Icao, »Mobilitätsindex, »Verkehrsrechte

Aedave

Asociación Empresarial de Agencias de Viajes Españolas; einer der beiden span. Reisebüro- und Veranstalter-Verbände mit Sitz in Madrid. Mitglied beim Ectaa.»Acav, »Ectaa

AEG

Allgemeines Eisenbahngesetz von 1951, enthält die grundlegenden Bestimmungen für alle Eisenbahnen hinsichtlich der Personenbeförderung.»EVO

Äquatortaufe

Passagiere, die zum ersten Mal im Leben den Äquator überqueren, „müssen“ sich der Ä. unterziehen. Die Taufe wird vom „Herrscher der Meere” in Begleitung seines Hofstaates vorgenommen. Ein Spektakel, das sich ungebrochener Beliebtheit erfreut; auch unter der Bezeichnung Linientaufe bekannt.»Polartaufe

Aergo

»Amadeus E-Travel Management (Aergo)

Ärmelkanal

Meeresenge zwischen Großbritannien und Frankreich, Verbindung des Atlantik mit der Nordsee; beträchtlicher Fährverkehr, z.B. Calais–Dover.»Kanaltunnel (Eurotunnel)

Aeropers

Berufsverband des Cockpitpersonals der Swiss-Piloten.»Vereinigung Cockpit

Aerosecure

Betreibt eine umfassende Datenbank mit ausführlichen Sicherheitsprofilen zu internationalen Airlines. Die Sicherheitsprofile setzen sich u.a. aus den drei zentralen Bewertungsbereichen Unternehmenssituation, Flottenanalyse und Unfallstatistik zusammen. Deutscher Sitz in München.

AER Reisebüro Kooperation

Einkaufs- und Dienstleistungsgemeinschaft für unabhängige Reisebüros. Sitz in Bielefeld.

AETR

Accord Européen Relatif au Travail des Equipages des Véhicules Effectuant des Transports Internationaux par Route. Europäisches Übereinkommen über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehrs beschäftigten Personals. Das AETR schafft Regelungen hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr zu Nicht-EG bzw. Nicht-EWR-Staaten (= Drittländer in der VO EWG 3820/85). Dabei handelt es sich vor allem um die alten und neuen osteuropäischen Staaten. Praktisch wurden alle wesentlichen Bestandteile der EG-Sozialvorschriften in das AETR übernommen.

AEVO

Ausbildereignungsverordnung, Verordnung über die berufs- und arbeitspädagogische Eignung für die Berufsausbildung in der gewerblichen Wirtschaft.

AFCAC

African Civil Aviation Commission, gegr. 1969 in Addis Abeba, Sitz: Dakar/Senegal. Diese Luftverkehrsorganisation ist für die Koordination des afrikanischen Luftverkehrs zuständig.

AFCV

Association Française des Chargés de Voyages, 1970 gegründeter Geschäftsreiseverband Frankreichs.

Affiliated Tribes of Northwest Indians

Abk.: Atni, die 1953 gegründete Organisation vertritt Indianerstämme aus Oregon, Washington, Idaho, Alaska, Montana, Nevada, und Nordkalifornien. Herausgeber des Travel Guide to Indian Country, ein Reiseführer mit Einblick in die indianische Geschichte und Kultur.

Afraa

African Airlines Association, Organisation afrikanischer Linienluftverkehrsgesellschaften. Ziel ist die Durchsetzung einer einheitlichen afrikanischen Luftverkehrspolitik zusammen mit der Icao. Vorgängerorganisation war bis Mai 1974 Aafra.»Icao

Afta

1. Asean Free Trade Area, Freihandelszone der Staaten der Association of Southeast Asean Nations (Asean): Seit 2003 in Brunei, Indonesien, Malaysia Philippinen, Singapur, Thailand und ab Inkrafttreten 2012 in Vietnam, Laos, Myanmar und Kambodscha.2. Australian Federation of Travel Agents, australischer Reisebüro-Verband mit Sitz in Sydney, gegründet 1957.»Nafta

AG

Aktiengesellschaft. Hierbei handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft in Abgrenzung zur Personengesellschaft, die ein in Aktien zerlegtes Grundkapital hat und für deren Verbindlichkeiten in erster Linie nur das Gesellschaftsvermögen haftet. Das Grundkapital beträgt mind. 50.000 Euro. Die Mitgliedschaft in der Gesellschaft und der Anspruch auf einen Teil des Ertrages (Dividende) wird durch den Besitz zumindest einer Aktie festgelegt. Bei der Hauptversammlung ist jeder Aktionär nach Maßgabe seines Kapitalanteils (Aktienbesitzes) stimmberechtigt und nimmt an der Wahl des Vorstands und des Aufsichtsrates teil. Diese Unternehmensform wird vor allem bei größeren Unternehmen (z.B. Fluggesellschaften, großen Reiseveranstaltern) angewendet, da die Aktionäre nicht direkt an die Gesellschaft gebunden sind.»Aktien, »Kapitalgesellschaft, »Unternehmensform

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen, das „Kleingedruckte“; für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei der anderen Vertragspartei bei Abschluss des Vertrages stellt, ohne dass diese im Einzelnen ausgehandelt worden sind. Sie gehen in den Vertrag insoweit ein, wie der Vertragspartner, der sie stellt, ausdrücklich oder durch deutlichen Aushang auf die Geltung der AGB und deren Einbeziehung hinweist. Der Kunde muss die Möglichkeit erhalten, von ihrem Inhalt in zumutbarer Weise Kenntnis zu nehmen. Die AGB müssen transparent und dürfen nicht überraschend sein. Ferner dürfen die AGB den Kunden nicht benachteiligen. Der Kunde erklärt sich zumindest konkludent mit ihrer Geltung einverstanden. Näheres regeln die §§ 305 ff BGB (vormals das AGB-Gesetz). In der Praxis häufig als Allg. Reisebedingungen (ARB), Allg. Beförderungsbedingungen (ABB) u.a bezeichnet.»AGBG

AGBG

In Umsetzung der EG-Richtlinie über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen wurde 1976 das Gesetz zur Regelung des Rechts der Allg. Geschäftsbedingungen (AGBG) geschaffen. Ziel des Gesetzes war der Schutz der Verbraucher gegen die ausufernde Praxis, Kunden durch unangemessene Vertragsklauseln zu benachteiligen. Im Wege der Schuldrechtsreform (2002) wurde das AGB-Gesetz als §§ 305 ff in das BGB übernommen.»AGB, »BGB

AG China

Zielgebietsarbeitsgemeinschaft, die sich die Aufgabe gestellt hat, die Probleme des expandierenden China-Tourismus gemeinsam zu lösen. 1992 erfolgte die Namensänderung in Arbeitsgemeinschaft für China-Tourismus. Aus dem bis dahin losen Gremium wurde ein eingetragener Verein.

Agency eServices

Online-Angebot von Dienstleistungen für Sabre-Kunden, rund um die Uhr verfügbar, Zugriff auf Neuigkeiten, Buchungsberichte, Schulungsprogramme, Software-Hilfen, Handbücher und Kurzreferenzen.

Agency Fee Manager

Tool zur Berechnung, Festlegung und Steuerung der Service-Entgelte im Reisebüro von Sabre Travel Network.

Agenda

Merkbuch; Tagesordnung bei Konferenzen, Meetings u.Ä.

Agenda 21

Umfangreiches globales Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Es wurde auf dem Umweltgipfel von Rio 1992 von über 70 Staaten verabschiedet. In 40 Kapiteln sind detaillierte Handlungsaufträge an die einzelnen Akteure für eine nachhaltige Entwicklung formuliert. Auch in den Nachfolgekonferenzen spielt Tourismus und dessen Entwicklung eine zentrale Rolle.»nachhaltige Regionalentwicklung, »Umweltpreis, »Viabono

Agent

Reisemittler; Mittler für Dienstleistungen an Dritte auf Provisionsbasis, Handelsvertreter, z.B. Iata-Agent = Passageverkaufsagent, der ordnungsgemäß zur Abrechnung innerhalb des BSP zugelassen wurde.»BSP, »Reisebüros , »Reisemittler

Agent Code

Ist der Iata-Code, der jeder anerkannten Niederlassung eines Agenten zugeteilt wird.

Agenturen

Handelsvertreter, die an Endkunden in fremdem Namen und auf fremde Rechnung Beförderungs- und touristische Leistungen von Reiseveranstaltern und touristischen Leistungsträgern vermitteln.»Reisebüros , »Verkaufslizenzen

Agenturvertrag/ Handelsvertretervertrag

Regelt das Verhältnis des Handelsvertreters zu seinem Geschäftsherrn, d.h. auch das des Reisebüros zum Beförderungsunternehmer oder zum Reiseveranstalter im Pauschalreiseverkehr (gesetzl. geregelt in §§ 84 ff. HGB). Zu den Pflichten des Handelsvertreters gehört, sich um die Vermittlung bzw. den Abschluss von Geschäften im Namen des Geschäftsherrn zu bemühen. Der Geschäftsherr hat dem Handelsvertreter alle erforderlichen Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Der Handelsvertreter erhält vom Geschäftsherrn für den Abschluss bzw. die Vermittlung von Geschäften eine erfolgsabhängige Provision. Den Ersatz seiner Aufwendungen kann der Handelsvertreter i.d.R. nicht verlangen. Eine zusätzliche Delkredereprovision kann der Handelsvertreter verlangen, wenn er ausnahmsweise für den Erfolg des vermittelten Geschäftes einzustehen hat (Risikoübernahme). Reisebüros werden von Beförderungsunternehmen und Reiseveranstaltern regelmäßig zur Einziehung des Reisepreises ermächtigt. Hierfür kann der Handelsvertreter vom Geschäftsherrn eine Inkassoprovision verlangen. Zur Abdeckung der hieraus und aus Pflichtverletzungen von Reisebüro-Mitarbeitern entstehenden Risiken werden in Agenturverträgen die Stellung von Bankbürgschaften, Vertrauensschadenversicherung oder eine Patronatserklärung zu Gunsten der Geschäftsherren vereinbart.»Bankbürgschaft, »Handelsherr/Geschäftsherr, »Handelsvertreter, »Patronatserklärung, »Vertrauensschadenversicherung

AGG

»Gleichbehandlungsgesetz

Agglomeration

Im Handel entsteht A. durch räumliche Zusammenballung mehrerer Handelsunternehmen. Bekannt sind branchengleiche und -ungleiche A. Regionale Bereiche werden damit attraktiver (z.B. Fußgängerzonen), Einzugsgebiete werden erweitert. Die höchste Reisebüro-Dichte wird in der A. von Großstädten registriert.

Agio

It. aggiungere für hinzufügen, Aufgeld um das der Kurswert den Nennwert eines Wertpapiers übesteigt. Agiopapiere sind festverzinsliche Wertpapiere, die mit einem Aufgeld zurückgezahlt werden.»Disagio

AGM

Iata Annual General Meeting, jährlich zusammentretende Generalversammlung der Iata-Mitgliedsgesellschaften auf Präsidentenebene.»Iata

Agora

Marktplatz einer antiken griech. Stadt, auf dem sich das öffentliche Leben abspielte.

Agrotourismus

»Ferien auf dem Bauernhof

AGT

Arbeitsgemeinschaft Touristik, studentische Arbeitsgemeinschaft an der Fachhochschule Worms.

AGV

Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher, Bonn; privater Verbraucherverband, zum größten Teil aus Bundesmitteln finanziert, setzt sich zusammen aus einer Vielzahl verschiedener Verbände, Länderverbraucherzentralen und interessierter Gruppen wie Gewerkschaften, Frauenverbänden u.a. Wichtigstes Thema ist der Schutz der Verbraucher bei Umwelt-, Rechts- und Wirtschaftsfragen. Im Tourismus tritt die AGV verstärkt in Fragen der ARB, der Pauschalreisen, deren Bezahlung und der Haftung zum Wohle des Verbrauchers öffentlich in Erscheinung.»ARB, »EG-Pauschalreiserichtlinie, »EU-Richtlinie über Pauschalreisen

AH & LA

American Hotel & Lodging Association, Vereinigung der US-Beherbergungsbetriebe.»IH & RA

Aichet

Association Internationale du Centre des Hautes Études Touristiques, internationaler Verband der Tourismuswissenschaften in Aix-en-Provence, Frankreich. Im Vordergrund steht die Förderung der Tourismusforschung.

AICR

Amicale Internationale des Sous-Directeurs et Chefs de Réception des Grands Hôtels.»Amicale Internationale

Aida

1. Kurzfassung der geltenden psychologischen Regeln für einen Werbekontakt: Attention (Aufmerksamkeit erzeugen) Interest (Interesse wecken durch mehr Information)  Desire (Wünsche wecken) Action (Handlungsentscheidung)Häufig bei Urlaubsanzeigen oder Prospekten, in Verkaufsgesprächen und Werbebriefen systematisch angewandt. 2. Clubschiffe Aida, Kreuzfahrtschiffe der Aida Cruises Rostock, Tochtergesellschaft von Costa Crociere S.p.A., für Cluburlaub auf dem Wasser. Diese gehören zu Carnival Cruises, dem weltweit größten Reedereikonzern.3. Automatische ID-Ticket-Ausstellung. ID = Industry Discount, LH-internes System zur Ausstellung von freien und ermäßigten ID-Flugscheinen für Privatreisen.»Clubschiff

AIEST

Association Internationale d’Experts Scientifiques du Tourisme, Bern; internationale Vereinigung wissenschaftlicher Tourismusexperten. Das offizielle Organ der AIEST, die „Zeitschrift für Fremdenverkehr“, wird von den Forschungsinstituten St. Gallen und Bern vierteljährlich gemeinsam herausgegeben.»Fremdenverkehr

AIIC

Association Internationale des Interprètes de Conférence, internationaler Verband der Konferenzdolmetscher, wurde 1953 in Paris gegründet. Die Mitglieder sind qualifizierte Konferenzdolmetscher. Sie dolmetschen bei mehrsprachigen Sitzungen, die regional, national oder weltweit veranstaltet werden.

AIPC

Association Internationale des Palais de Congrès, 1958 gegründeter internationaler Verband der Kongresszentren, Sekretariat in Brüssel.

Airail Partners

Kooperation zwischen der Deutschen Bahn, Lufthansa und dem Flughafenbetreiber Fraport. Airail bietet einen nahtlosen Wechsel zwischen den Verkehrsträgern. Mit dem Airail-Service gelangt man von den Hauptbahnhöfen der Städte Köln und Stuttgart schnell und direkt zum Airail-Terminal des Frankfurt Airport. Das Gepäck wird für den gesamten Reiseweg, auch für Weiterflüge ab Frankfurt, aufgegeben. Darüber hinaus erhält der Kunde Bordkarten für alle Anschlussflüge. Miles-&-More-Mitglieder erhalten die übliche Meilengutschrift.

Air Berlin

Wurde 1978 als Air Berlin Inc. im US-Bundesstaat Oregon vom ehemaligen Pan-Am-Kapitän Kim Lundgren gegründet. Sie war die erste überregionale Fluggesellschaft, die sich nach dem Mauerfall in Berlin ansiedelte. Zusammen mit dem früheren LTU-Manager Joachim Hunold wurde 1991 die deutsche Air Berlin GmbH & Co Luftverkehrs KG gegründet, seit 1997 ist sie auch Mitglied der Iata. Es folgte im Jahr 2004 eine Beteiligung an der österreichischen Fluggesellschaft Niki (Fluggesellschaft des dreifachen österreichischen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda). Der Börsengang der Air Berlin PLC erfolgte im Mai 2006. Im Juni 2006 wurde die DBA übernommen.

Airbus

1. Marke der Flugzeuge von Airbus Industrie (Verkehr und Militär), 1970 unter französischer, deutscher, britischer und spanischer Beteiligung gegründetes Unternehmen der Luftfahrtindustrie mit Verwaltungshauptsitz in Toulouse-Blagnac, Frankreich. Vermarktungsorganisation von EADS und BAE. Man unterscheidet die zweistrahligen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge A-300, A-310 und A-320 sowie die Langstreckentypen A-330 (zweistrahlig) und A-340, A-380 (vierstrahlig). Der A-380 soll 2007 als derzeit größtes Passagierflugzeug in den Liniendienst gehen. Beim A-380 handelt es sich um ein wahrhaft europäisches Projekt; denn die Flügel kommen aus dem britischen Broughton, das Höhenleitwerk stammt aus dem spanischen Getafe, und zusammengebaut wird der A-380 im französischen Toulouse. Teile des Rumpfes kommen aus Hamburg-Finkenwerder, wo auch der Superjumbo den Kunden übergeben wird.2. Bezeichnung für den Pendeldienst im US-Kurzstreckenflugverkehr zwischen zwei Flughäfen mit vereinfachter Abfertigung.

Air Carrier

»Carrier

Airdexx

Aktienindex börsennotierter europäischer Fluggesellschaften, herausgegeben von der FVW und der Hypovereinsbank.»Aktienindex, »Börse, »Travdexx

Airfoil

Tragflächenflugzeug, das unter Ausnutzung des Bodeneffekts knapp über ebenen Oberflächen fliegen kann.

Airimp

ATC/Iata Reservations Interline Message Procedures. Offiziell eingeführt am 1.4.1956. Dieses Code-System wurde von ATC (Air Traffic Conference of America) und Iata zusammengestellt. Es hat den Zweck, Buchungs- und Reservierungsmitteilungen einheitlich, unmissverständlich, einfach und wirtschaftlich zu gestalten.

Airline-Allianz

Kooperation nationaler Fluggesellschaften zum Bedienen weltweiter Flugnetze; häufig mit Code Sharing und gegenseitiger Anerkennung ihrer Bonusprogramme. Derzeitige bedeutende Allianzen: Star Alliance, Oneworld und Skyteam. Zum Wettbewerbs- und Verbraucherschutz existieren Auflagen der EU-Kommission gegenüber den Allianzen, die im Wesentlichen eine Reduzierung auf eine bestimmte Slot-Anzahl vorsehen.»Oneworld, »Skyteam, »Slots, »Star Alliance

Airline Code Number

Jeder Fluggesellschaft ist eine Code-Nummer zugeordnet, z.B. Lufthansa 220 oder SAS 117.

Airline Codes

»Two Letter Code

Airline Deregulation Act

»Deregulation, »Liberalisierung im Luftverkehr

Airline-Nettoumsatz

Begriff aus der Erlös- und Leistungsabrechnung im Business Travel = Net Flown Revenue. Formel: NFR = Bruttoumsatz – Standardprovision.

Airline-Portal

»Portal

Airline-Prefix-Nummer

»Three Letter Code

Airline Private Fares

Nettotarifdatenbank unter Galileo, ermöglicht die Abfrage von zentral eingegebenen Nettotarifen.»Galileo

Airpässe

Rundreisecoupons, die von verschiedenen Fluggesellschaften auf ihren Streckennetzen angeboten werden. Die Anzahl der Flugcoupons kann vorher bestimmt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Tickets meistens nur im Ausland ausgestellt werden dürfen und oftmals nur im Zusammenhang mit internationalen Flugscheinen der jeweiligen oder der kooperierenden Fluggesellschaft gültig sind.

Airplus Business Travel Index

Wissensplattform von Airplus für Business-Travel-Kennzahlen mit aktuellen Zahlen aus dem Geschäftsreisemanagement als Bestandteil des Airplus Information Manager.»Airplus International

Airplus International

Marke von Lufthansa Airplus, internationaler Anbieter von Kartensystemen und internetgestützten Business-to-Business-Lösungen mit den Geschäftsbereichen Business Travel Management, E-Payment Solutions und Customer Care Solutions.»B2B, »Lufthansa Airplus

Airport Fee

»Airport Surcharge

Airport Handling Agent

Durch BSP autorisierter Agent. Wird von einer Fluggesellschaft berechtigt, in deren Namen Flugscheine auszustellen.»BSP

Airport Surcharge

Flughafengebühr bei Anmietung eines Mietwagens in den USA.

Airrail Center

Bezeichnung für die Erweiterung des bereits bestehenden Frankfurter Fernbahnhofs um eine zusätzliche Fläche für Büros, Hotels, Einkaufszentren und Parkhaus.

Air Sea Agreement

Abkommen zwischen Luftverkehrsgesellschaften und Reedereien zwecks gegenseitiger Anerkennung und Austauschbarkeit von Passage-Beförderungsdokumenten.

Air Sea Travel

Kombination von Linienflugreisen und Kreuzfahrten, dokumentiert in der Resolution 53 der Iata, ermöglicht bei vollständigem Round Trip Ermäßigungen.»Iata, »Iata-Resolutionen, »Round Trip (RT)

Air Shuttle

Pendelluftverkehr zwischen zwei Orten mit hohem Verkehrsaufkommen. Buchung, Abfertigung und Bordservice sind hierbei vereinfacht.

Air Transportation Stabilization Board

Abk.: ATSB, US-Bundesbehörde zur Stabilisierung der Luftfahrt, war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gebildet worden, um staatliche US-amerikanische Kreditgarantien an angeschlagene US-Fluggesellschaften zu vergeben.

AIS

1. Amadeus Information System, umbenannt in Amadeus Information Pages. 2. Automatic Identification System.»Automatic Identification System

AISC

Association Internationale des Skål-Clubs, Generalsekretariat in Torremolinos. 1934 von F. Volckaert in Paris ins Leben gerufener Zusammenschluss von Skål-Clubs, in denen sich Führungskräfte touristischer Berufe zu freundschaftlicher Zusammenarbeit begegnen.»Skål-Club

AISP

Airline Industry Settlement Plan, Betreibergesellschaft des Billing and Settlement Plan (BSP) in Deutschland, Sitz: Frankfurt/M. Zusammenschluss von Iata- und Non-Iata-Fluggesellschaften mit dem Ziel, ein zentrales Abrechnungssystem für von Reisebüros verkaufte, firmenneutrale Flugtickets zu organisieren.»BSP

AIT

Alliance Internationale de Tourisme, Sitz: Genf, Zusammenschluss von Automobil- und Touring-Clubs, bekannt durch Hotelklassifizierung.»OTA

Aital

International Association of Latin American Air Transport, Organisation aller lateinamerikanischen Luftverkehrsgesellschaften, Sitz: Bogotá/Kolumbien. Aital ist die letzte Gründung eines regionalen Luftverkehrsverbands. Gründungsmitglieder waren: Iata, Aerolineas Argentinas, Varig. Hauptaufgaben sind Tarif- und Ratenpolitik.

AIVFC

Association Internationale des Villes Francophones de Congrès, internationale Vereinigung französischer Kongressstädte.

AJT

Fachverband für touristische Aus- und Weiterbildung, 1980 in Heilbronn unter dem Namen Aktion Junge Touristik gegründeter gemeinnütziger Verein zur touristischen Aus- und Weiterbildung (bundesweit Kompaktseminare in verschiedenen Bereichen der Tourismusbranche), Sitz: Bonn. Prüfungsvorbereitungsseminare für geschlossene Gruppen. Weitere Ziele sind der Austausch bzw. die Kooperation mit anderen Branchenverbänden und Seminaranbietern, der Aufbau einer Informationsstelle für Aus- und Weiterbildung. Mitglied bei Futurista.»Futurista

Akademien

Unter A. versteht man seit der Renaissance Gesellschaften, Vereinigungen, Institutionen zur Förderung von Wissenschaften, Literatur und Kunst. Heutzutage rechtlich ungeschützter Begriff, der ein breites Spektrum von öffentlich geförderten und privaten Forschungs-, Lehr-, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen bezeichnet. Auch Bezeichnung für Einrichtungen der beruflichen Bildung, die zum Beispiel Studiengänge für Berufstätige auch ohne Abitur anbietet. Zu den Bildungsmaßnahmen zählen weiterhin Seminare und Fachausbildungen.

Akklimatisation

Anpassung an ein neues Klima.

Akkulturation

Zeitlich verzögerte Übernahme kultureller Elemente aus der Kultur bzw. Ferienkultur der Gäste in die Kultur der Bereisten.

AKN

AKN Eisenbahn AG, Bahngesellschaft.

AKP-Staaten

Afrika, Karibik und Pazifik, Entwicklungsländer, deren Fremdenverkehr durch die EU-Staaten gefördert werden soll.»Cotonou-Abkommen, »EU/EG/EWG, »Lomé-Abkommen

Akropolis

In Griechenland Burgberg mit einer Stadtanlage oder einem heiligen Bezirk, z.B. in Athen.

Akte

Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung in Basel, Schweizer Fachstelle, die den Tourismus aus entwicklungspolitischer Sicht hinterfragt, Öffentlichkeit und Reisende informiert und sich im kritischen Dialog mit Verantwortlichen aus Tourismusunternehmen und Politik für gerechte, faire Beziehungen im Tourismus engagiert.»Arbeitsgemeinschaft Tourismus mit Einsicht

Aktien

Verbriefen Anteile am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Der Aktionär erwirbt mit einer Aktie Miteigentum an der Gesellschaft. Beispiel für Unternehmen aus der Tourismusbranche an der Börse sind die Lufthansa, TUI und Air Berlin.»AG

Aktienindex

Ein Index ist ein statistisches Hilfsmittel, mit dem Veränderungen gegenüber einem früheren Zeitpunkt sichtbar gemacht werden. Den Ausgangszeitpunkt nennt man Basisjahr. Ein A. beschreibt die Veränderung der Einzeltitel und gibt über die aktuelle Stärke Auskunft. Im DAX, dem Deutschen Aktienindex, sind die 30 wichtigsten deutschen Aktientitel enthalten. Der A. in den USA heißt Dow Jones, der in Japan Nikkei.»Airdexx, »Börse, »Travdexx

Aktivtourismus

Art des Tourismus, bei dem der Wunsch nach körperlichen Aktivitäten im Vordergrund steht, z.B. Fahrradtourismus, Wassertourismus, Wandern, Reiten, Golfen.»Fahrradtourismus, »Wassertourismus

AI

»All-inclusive

A la carte

Zusammenstellung einer Speisefolge nach Wahl aus einer Speisekarte. »Menü

A-la-carte-Küche

Im traditionellen Hotelgewerbe gehört zur A-la-carte-Küche folgende Besetzung: 1 Küchenchef 1 Partiechef und 3 Commis für den Saucier  1 Partiechef und 3 Commis für den Gardemanger 1 Partiechef und 3 Commis für den Entremetier 1 Partiechef und 1 Commis für den Tournant  1 Partiechef und 1 Commis für den Patissier Zum Gesamtpersonalbestand bei der A-la-carte-Küche eines guten Hotels oder Kreuzfahrtschiffes gehören ca. 40 Personen.

Al Andalus Expreso

Spanischer Nostalgiezug der Luxusklasse. Er führt in der Regel einen Unterhaltungs-, einen Bar- und ein bis zwei Restaurantwagen mit. Die Waggons sind wertvoll ausgestattet; es gibt zwei Duschwagen. Die Fahrt mit dem A. führt von Sevilla oder Madrid als Rundreise über Córdoba und Granada und wird in Deutschland als mehrtägige Pauschalreise angeboten.»Renfe

Albatros

Die Albatros Versicherungsdienste GmbH mit Sitz in Köln wurde 1980 gegründet und ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Delvag-Luftfahrtversicherungs-AG. Geschäftszweck: Ermittlung des Konzern-Versicherungsbedarfs, Vermittlung von Versicherungsgeschäften aller Art zur Deckung der Risiken im In- und Ausland.

ALI

Additional Liability Insurance, Haftpflichtzusatzversicherung, erhöht die Haftpflichtdeckungssumme für Personen- und Sachschäden bei Mietwagenreservierungen.

Alkoholtourismus

Form des Tourismus, die auf Grund der Prohibition von Alkohol oder auch wegen der Preisunterschiede für alkoholische Getränke in verschiedenen Ländern entstanden ist.

All Brands

Galileo-Tool, das Reisebüros die Abfrage der Hotels aller Marken innerhalb einer bestimmten Hotelkette mit Hilfe des Two Letter Code ermöglicht.»Galileo

Alleinreisende

Personen, die ohne Partner, Verwandte oder Freunde ihren Urlaub verbringen.

Allgäuer Gespräche

Zum sanften Tourismus finden seit 1985 an verschiedenen Orten Gespräche mit wechselndem Teilnehmerkreis, den verschiedensten Umweltgruppen, Kommunen und Reiseveranstaltern statt.»DNR

Allgemeine Ausstellungen

»Messetourismus

Allgemeine Beförderungsbedingungen

»ABB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

»AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Mietomnibus

Die vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) empfohlenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen streben eine ausgewogene Verteilung der Haftungsrisiken an. Das gilt besonders für die Fälle, in denen das Busunternehmen unverschuldet daran gehindert ist, seine Leistungen zu erbringen. Für den KOM-Führer besonders wichtig ist § 10 „Verhalten des Bestellers und der Fahrgäste“. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Mietomnibusverkehr gelten nicht „automatisch“, d.h. sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie der Busunternehmer seinem Angebot und vor allem seiner Auftragsbestätigung zu Grunde legt und der Besteller (Vertragspartner) sie akzeptiert. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Mietomnibusverkehr sind speziell zugeschnitten auf die Fälle, in denen ein Busunternehmer nur mit der Durchführung einer Beförderung beauftragt wird. Das bedeutet, er vermietet seinen Bus (mit Fahrer) nur zur Fahrt im reinen Mietomnibusverkehr nach § 49 Abs. 1 PBefG. Wird außer der reinen Beförderung auch nur eine weitere Dienstleistung von nicht ganz untergeordneter Bedeutung in den Gesamtpreis (Pauschalpreis) einbezogen (z.B. Mittagessen, Bootsfahrt, Übernachtung u.a.), gilt das Reisevertragsrecht. Das Busunternehmen wird dann als Reiseveranstalter angesehen, und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Mietomnibusverkehr gelten nicht. Für diesen Fall wurden von anderen Verbänden spezielle Allgemeine Geschäftsbedingungen veröffentlicht.

Allgemeine Luftfahrt

Technische Bezeichnung für den Privatflugverkehr; neben dem Linien- und Ferienflugverkehr (Charter) der dritte Teilnehmer am Flugverkehr.

Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband

Abk.: ADTV, Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband, Kooperationspartner der TUI zur Schulung der Animateure sowie zur Erstellung neuer Choreografien für die Kinderclubs.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

»Gleichbehandlungsgesetz

Allianz pro Schiene

Am 14. Juni 2000 in Frankfurt gegründeter Verein mit dem Leitspruch: „Mehr Verkehr auf mehr Schiene.»Fahrgastverband Pro Bahn

All-inclusive

Abk.: AI. Touristische Urlaubsangebote, die alle Kosten vor Ort beinhalten. Sie sollten mindestens Vollpension, Tischgetränke, Unterhaltung sowie mehrere Sportangebote umfassen. Reiserechtlich kommt es auf die Katalog-Reiseausschreibung an, welche Einzelleistungen unter AI zu verstehen sind.»Pauschalreisen

Allotment

Die nach Verkaufsgesichtspunkten regelmäßig ohne Garantiebelegung für mittel- und langfristige Dauergeschäfte reservierte Kapazität, z.B. auf Linienflügen, Ferienflügen, Kreuzfahrtschiffen, in Hotels.»Kontingent

All-Suite-Hotels

Häuser, die ausschließlich Suiten-Hotelzimmer mit mehr Raumangebot und weniger Restaurant- und Konferenzeinrichtungen als Hotels üblicher Art besitzen; die Preise sollen nicht wesentlich über denen für normale Hotelzimmer liegen. Die meisten internationalen Hotelgruppen folgen diesem Trend. Nach Dehoga ist bei dieser Kategorie wesentlich, dass zu jedem Schlafraum auch ein Wohnraum angeboten wird. A. sind von ihrem Leistungsangebot her Vollhotels, die vornehmlich in Städten anzutreffen sind. Das Service-Angebot umfasst eine Gastronomie, die sich auch an Gäste wendet, die nicht übernachten.

Alpa

Air Line Pilots Association, amerikanischer Pilotenverband.

Alpenbahnen

Die Alpen überquerende Eisenbahnstrecken, z.B. Gotthard-Bahn, Brenner-Bahn, Semmering-Bahn, Arlberg-Bahn.

Alpenforschungsinstitut

Das Alpenforschungsinstitut (AFI) wurde 1993 als private Forschungseinrichtung in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH gegründet als Reaktion auf die Unterzeichnung der Alpenkonvention im Jahre 1991 und die Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro von 1992. Sitz ist Garmisch-Partenkirchen.»Alpenkonvention

Alpenkonvention

Am 7. November 1991 unter Initiative der Internationalen Alpenschutzkommission Cipra unterzeichnetes Übereinkommen zum Schutz der Alpen. Vertragspartner sind die sieben Länder des Alpenraums (Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, das ehemalige Jugoslawien, Liechtenstein und die Schweiz) sowie die EU. Monaco trat der Konvention auf Grund eines Zusatzprotokolls bei. Das ehemalige Jugoslawien wurde durch Slowenien ersetzt. Die Konvention trat am 9. März 1995 in Kraft. Die A. stellt ein umweltverträgliches Wirtschaften und Handeln aller Beteiligten in den Mittelpunkt. Dafür vorgesehen sind acht Arbeitsgruppen, die sich mit folgenden Bereichen befassen: Naturschutz, Raumplanung, Berglandwirtschaft, Tourismus, Verkehr, Bergwald, Energie und Bodenschutz.»Alpenforschungsinstitut, »Cipra

Alpenstraße

Die Deutsche Alpenstraße von Lindau über Füssen nach Berchtesgaden geht zurück auf den ersten Teilabschnitt Inzell–Berchtesgaden von 1938, der ursprünglichen „Queralpenstraße“. Für Urlauber und Wochenendausflügler ein sehr beliebtes Tourismusgebiet entlang der Berge, Seen und Schlösser. Schloss Linderhof und die Wieskirche sind besondere Höhepunkte auf dieser Strecke.

Alpentransversale

Tunnel unter dem Gotthardmassiv im Bündner Oberland (Schweiz); die A. dient der Entlastung des Verkehrs nach Südeuropa.

Alp Transit

»Neat

Alta

Latvijas Turisma Agentu Asociacija, Lettlands Reisebüro- und Veranstalter-Verband mit Sitz in Riga. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

Alta Via

Höhenwanderweg in den ligurischen Bergen. Ausgangspunkt bei Ventimiglia am Meer, verläuft meist entlang der Wasserscheide zwischen Ligurischem Meer und Poebene, durchquert die Seealpen und den Ligurischen Apennin und endet nach 440 km in Ceparana bei La Spezia in der Nähe des Meeres.

Altbuchungen

Bei Buchung von Flügen und Pauschalreisen sind Preiserhöhungen bzw. Erhöhung von Zuschlägen z.B. für Sicherheit dann zulässig, wenn diese mehr als vier Monate vor Abflug erfolgten. Der Kunde muss dabei spätestens drei Wochen vor Abreise informiert werden; dies gilt auch für Kreuzfahrtbuchungen.»Neubuchungen

Alternate Airport

Engl. für Ausweichflughafen.

Alternative Content Access Platform

Abk.: Acap, alternative Vertriebsplattform für den Geschäftsreisemarkt der Star Alliance mit dem Ziel, die Vertriebskosten drastisch zu reduzieren. Lufthansa Systems entwickelt diese Buchungsplattform für die Star Alliance.»GDS

alternative Kosten

»Opportunitätskosten

Altersteilzeit

Instrument zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Anreiz für Arbeitnehmer ab Mitte/Ende 50, in Teilzeit zu arbeiten. Das Arbeitsentgelt trägt der Arbeitgeber zusammen mit der Agentur für Arbeit. Voraussetzung ist jedoch, dass der Arbeitgeber im Gegenzug einen neuen Arbeitsplatz schafft.

ALX

Länderbahn und SBB GmbH, Bahngesellschaft.

a.m.

Lat. ante meridiem, im englischsprachigen Raum verwendeter Ausdruck für die Tageszeit von 0 bis 12 Uhr.»p.m.

AMA

Academy for Management Assistants mit Sitz in Lippstadt. U.a. Ausbildung zum/zur Internationalen Direktionsassistent/in – Hotel- und Touristikmanagement.

Amadeus

»Amadeus Germany GmbH

Amadeus Altéa Customer Management Solution (CMS)

IT-Plattform zur Kundenbindung bei Fluggesellschaften.

Amadeus Altéa Inventory (Plan)

Inventory-Managementsystem von Amadeus für Airlines.»Amadeus Altéa Customer Management Solution (CMS)

Amadeus Altéa Reservation (Sell)

Mehr als 150 Airlines nutzen Amadeus Altéa Reservation (Sell) als Verkaufs- und Reservierungssystem, darunter British Airways, Qantas, Finnair, United Airlines und South African Airways, die sich auch für die Kundenmanagementsysteme Amadeus Altéa Inventory (Plan) und Amadeus Altéa Departure Control (Fly) entschieden haben.»Amadeus Altéa Customer Management Solution (CMS), »Amadeus Altéa Inventory (Plan)

Amadeus Bahn/Rail-Maske

Über Amadeus Bahn können Reisebüros den kompletten Bahn-Beratungs- und Buchungsprozess (Fahrplanauskunft, Reservierung, Ticketing, spätere Bearbeitung von Bahnbuchungen) über den Leistungsanbieter Deutsche Bahn AG (DB) durchführen. Die Rail-Maske ermöglicht den Zugriff auf Fahrplan und Tarife der DB, Verkehrsverbunde im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und auf einige europäische Bahnen.»Amadeus

Amadeus Cars

Mit Amadeus Cars lassen sich weltweit führende Mietwagenfirmen reservieren. Der Echtzeitzugriff auf die Daten der Anbieter erlaubt eine sofortige Bestätigung.

Amadeus Cruise

Reisebüros können über Amadeus Cruise nicht nur Kreuzfahrtbuchungen vornehmen, sondern alle erforderlichen Informationen abrufen wie z.B. Routenpläne, Deck- und Kabinenpläne, detaillierte Schiffsinformationen, Vor- und Nachprogramme sowie Landausflüge. Im deutschen Markt sind derzeit Celebrity Cruises, Costa Kreuzfahrten, Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises, Royal Caribbean International buchbar.»Amadeus

Amadeus Customer Leisure Profiles

Kundendatenbank für den Leisure-Travel-Bereich in die Amadeus Selling Platform (Vista) integriert. Reisebüros können die Buchungshistorie und persönliche Daten ihrer Kunden aufrufen sowie Adressdaten in Amadeus Tour Market (Toma) übernehmen.»Amadeus, »Amadeus Tour Market

Amadeus Customer Profiles

Von Amadeus bereitgestellte Datenbank für das Geschäftskundengeschäft, in der die Daten zu den Reisegewohnheiten und Reservierungswünschen der Stammkunden gespeichert werden können. Sie ermöglicht die automatische Übernahme der Kundenwünsche in die Flugbuchung. Hierbei wird zwischen vier Arten von Profilen unterschieden: das Traveller Profile für Privatkunden, das Company Profile für die Daten eines Unternehmens (Unternehmensprofil), das Traveller Profile für personenbezogene Daten von Reisenden, die einem Unternehmen angehören, und das Agency Profile, das Daten des Reisebüros enthält.»Traveller Profile

Amadeus E-Travel Management (Aergo)

Eine Online-Buchungslösung, mit der Mitarbeiter von Unternehmen ihre Reisen selbst buchen können. Dabei werden unter anderem die Reiserichtlinien berücksichtigt.

Amadeus Event Tickets

Über Amadeus Event Tickets buchen Reisebüros Eintrittskarten aus den Bereichen Konzerte, Opern, Operetten, Musicals, Messen, Sport und vieles mehr. Derzeit angeschlossen sind die Ticketanbietersysteme Ticketcorner, Ticket Online und Keith Prowse Deutschland/IFB Institut für Bildungsreisen, die die Angebote einzelner Eventveranstalter und Veranstaltungshäuser für den Vertrieb bündeln.»Amadeus

Amadeus Fare Analyzer

Findet aus einer Vielzahl von abgefragten Flugoptionen die für den Reisenden beste Verbindung heraus. Berücksichtigt werden hierbei Preis, Länge der Reise oder Abflugzeit.

Amadeus Fares

Bietet die flexible Tarifabfrage und Preisberechnung mit Best-Buy-Funktionen, Amadeus Value Pricer, Amadeus UniFares.»Amadeus Uni Fares, »Amadeus Value Pricer

Amadeus Fare Wizard

Reisebüro-Booking-Engine zur Ermittlung und Buchung günstigster Tarifkombinationen aus verschiedenen Tarifquellen. Mit der Integration von Amadeus Fare Data in den Amadeus Fare Wizard ist auch eine Tarifübersicht ohne Verfügbarkeitsprüfung vorhanden. Zusätzlich zeigt der integrierte Pro Fee Manager bereits in der Preisdarstellung vom Reisebüro hinterlegte Service-Entgelt-Modelle an und steuert diese je nach Tarifart, Airline und Streckenführung zu. Ein Büroverwaltungstool, das die Buchungsverwaltung regelt und dem Reisebüro neben der Buchungsdarstellung und Bearbeitung zum Beispiel die freie Wahl des Zeitpunkts der Ticketbestellung sowie Sitzplatzreservierungen anbietet, ist integriert. Ergänzend zu den Funktionen des Amadeus Fare Wizard bietet der Amadeus Fare Wizard Plus vier Zusatzfunktionen an: die Integration von Charter Carriern, die Buchung in Amadeus Tour Market, die Datenübernahme in das Verkaufsverfahren VERK und die Reiseanmeldung RAN. Außerdem fließen die Daten vom Amadeus Fare Wizard Plus automatisch über die VERK Maske in das Midoffice ein, wo sie einem Auftrag zugeordnet werden können.»Amadeus Master Pricer

Amadeus Ferry Reservation and Ticketing

Über Amadeus Ferry Reservation and Ticketing können Reisebüros Fährpassagen und Zusatzleistungen von internationalen Fährreedereien buchen.»Amadeus Germany GmbH

Amadeus Germany GmbH

Die Amadeus Germany GmbH ist ein Anbieter von IT-Lösungen für die Reisebranche. 1971 als Start (Studiengesellschaft zur Automatisierung für Reise und Touristik) gegründet, liefert das Unternehmen heute ein umfassendes Angebot für den Vertrieb touristischer Leistungen aller Art über verschiedene Absatzkanäle wie zum Beispiel Reisebüros, Call Center, Kartenvorverkaufsstellen oder das Internet. Mit seinem Geschäftsbereich Corporate Solutions bietet A. darüber hinaus Geschäftsreiselösungen für effizientes Travel Management in Unternehmen. Umfangreiche Trainingsmöglichkeiten runden das Portfolio ab. Folgende Anbieter sind in Deutschland buchbar: Fluggesellschaften, Hotels, Mietwagenfirmen, touristische Anbieter und Reiseveranstalter, Verkehrsverbunde, mehrere Busveranstalter, Bahnen, Fähranbieter, Versicherungsanbieter, Eventticket-Anbietersysteme mit Veranstaltern sowie Kreuzfahrtanbieter. Alleiniger Gesellschafter von A. ist die Amadeus IT Group SA, ein Anbieter von Technologie- und Vertriebslösungen für die Reise- und Tourismusbranche. Im August 1990 wurde die Start Datentechnik für Reise und Touristik in die Start Holding mit insgesamt vier Tochtergesellschaften überführt. Die Gesellschafter waren zu gleichen Teilen die Deutsche Bahn, die Lufthansa und die TUI. Im Juni 1996 übernahm die LH die TUI-Anteile, im März 1997 nahm die Deutsche Bahn jedoch ihr Vorkaufsrecht auf die Anteile der TUI-Gesellschaftsanteile wahr. Von da an sind die LH und die Deutsche Bahn jeweils zur Hälfte Gesellschafter von Start. 1998 führt das Unternehmen die Start Holding GmbH, Start Informatik GmbH und Start Amadeus Vertrieb GmbH in eine GmbH zusammen. Nach außen hin tritt seitdem das Reisevertriebssystem stellvertretend für diese drei Unternehmen als Start Amadeus GmbH auf. Die beiden Tochtergesellschaften Start Ticket GmbH und Start Media Plus GmbH bleiben weiterhin bestehen. Die Start Amadeus gründete 1999 die Start Amadeus in Galway/Irland (heute Traventec), eine Tochtergesellschaft für Software-Entwicklungen. Im August 1999 genehmigte die EU eine Amadeus-Beteiligung an Start Amadeus in der mit Lufthansa vereinbarten Höhe von 34%. Im Herbst 1999 zog das Start-Amadeus-Rechenzentrum nach Erding bei München. Im Februar 2000 wechselte das Unternehmen seinen Standort und zog nach Bad Homburg. 2003 wird Amadeus 100-prozentige Muttergesellschaft von Start Amadeus. Seit Ende 2003 firmiert Start Amadeus als Amadeus Germany GmbH.»Amadeus IT Group SA, »Start Amadeus Vertrieb GmbH, »Start Holding GmbH, »Start Informatik GmbH

Amadeus Germany Website

»Portevo

Amadeus Hotel

Amadeus-Nutzer haben Zugriff auf alle namhaften Hotelketten, deren Hotels weltweit zur Verfügung stehen. Dank der nahtlosen Verbindung zu den Hotelanbietern haben Reisebüros Echtzeitzugriff auf Verfügbarkeit und Raten der Hotels.

Amadeus Insurance

Mit Amadeus Insurance stehen Reisebüros Versicherungsleistungen von Reiseversicherern zur Verfügung: Über Amadeus Tour Market und die Command Page der Amadeus Selling Platform sind die Policen buchbar.»Amadeus Germany GmbH, »Amadeus Tour Market

Amadeus IT Group SA

Das Unternehmen wurde 1987 von Air France, Iberia, Lufthansa und SAS gegründet. Es bietet Marketing-, Vertriebs- und IT-Lösungen, die Wachstum sowie Erfolg seiner Kunden in der stets im Wandel begriffenen Reisebranche unterstützen. Zu den Kunden gehören Reiseanbieter und Leistungsträger (Fluggesellschaften, Hotels, Mietwagenfirmen, Bahn-, Fähr- und Kreuzfahrtgesellschaften, Versicherungsunternehmen und Reiseveranstalter), Reisebüros sowie Unternehmen (Corporates). Die Amadeus-Lösungen sind in vier Kategorien gruppiert – Distribution & Content, Sales & E-Commerce, Business Management und Services & Consulting. Amadeus hat Zentralen in Madrid (Hauptsitz und Marketing), Nizza (Entwicklung) und Erding (Rechenzentrum) und betreibt regionale Büros in Miami, Buenos Aires und Bangkok. Das Unternehmen ist in Besitz von WAM Acquisition, zu deren Anteilseignern BC Partners, Cinven, Air France, Iberia und Lufthansa gehören. Amadeus ist 100-prozentige Muttergesellschaft der Amadeus Germany GmbH.»Amadeus Germany GmbH

Amadeus Local Ticketing

»Amadeus Ticketing, »NT-Verfahren

Amadeus Master Pricer

Bietet eine preisorientierte Flugsuche für internetbasierte Anwendungen und liefert mit einer Abfrage bis zu 200 Flugangebote mit automatischer Prüfung der Verfügbarkeit. der A. kann von Reisebüros und Online-Kunden genutzt werden und ist z.B. in den Amadeus Fare Wizard und weitere Internet Booking Engines integriert.»Amadeus Fare Wizard, »Amadeus Germany GmbH

Amadeus Online Hilfe

Amadeus stellt ein englischsprachiges Online-Hilfesystem zur Verfügung. Mit dem Transaktionscode HE kann zu vielen Themen und zu allen Amadeus-Funktionen sowie allen Transaktionscodes Hilfe angefordert werden.»Amadeus Germany GmbH

Amadeus Rail

»Amadeus Bahn/Rail-Maske

Amadeus Selling Platform

Internetbasierte Vetriebsplattform der Reiseindustrie. Die Amadeus Selling Platform bietet Zugriff auf ein vollständiges Leistungsspektrum rund ums Reisen. Von der Beratung über die Buchung, bis zum Midoffice mit voll integrierter Zahlungsfunktion. Vier Produktlinien und die Auswahl optionaler Produkte ermöglichen die individuelle Anpassung der Amadeus Selling Platform entsprechend der Bedürfnisse im Reisebüro.

Amadeus Ticketing

Erlaubt die Flugscheinausstellung über das Amadeus-System. A. hat im Sommer 2006 das Amadeus Local Ticketing (Start Ticketing) abgelöst. »ATB, »Etix, »Manu, »MCO, »NT-Verfahren, »OPATB-Tickets, »Optat-Tickets, »REF

Amadeus Tour Market

Abk.: Toma, ist ein Buchungstool für touristische Leistungen und Ergänzungsprodukte mit angeschlossenen in- und ausländischen Veranstaltern. Mit seinen standardisierten Eingabemasken zur Buchung von touristischen Leistungen ist Amadeus Tour Market eine der vielseitigsten und wichtigsten Amadeus-Komponenten.

Amadeus Transaction Fee Solution

Die Amadeus Transaction Fee Solution ist die Lösung rund um Service-Entgelte am Point of Sale: Vom Beratungs- bis zum Verkaufsprozess unterstützt die Produktfamilie Amadeus Transaction Fee Solution mit der Amadeus Transaction Fee Preview, dem Amadeus Transaction Fee Manager und dem Amadeus Transaction Fee Administrator. Durch die automatisierte Zusteuerung von Service-Entgelten wird der Verkaufsprozess optimiert. Die Entgelttabellen sind sehr individuell, flexibel und komfortabel zu pflegen.

Amadeus Travel Agent TV

Amadeus Travel Agent TV ist der Web TV Channel für Reiseverkäufer mit den Formaten Ready2sell, Ready2know und Travel Boulevard. Ready2sell ist ein Verkaufsmagazin mit der regelmäßigen Präsentation von Anbieterprodukten, die über die Amadeus Selling Platform gebucht werden können. Ready2know ist ein GDS-Sendeformat mit nutzbringenden Informationen zum Verkaufshandling.

Amadeus Travel Preferences Manager (Travel Choice)

Reisemanagement-Tool von Amadeus. Berücksichtigt bei jeder Reservierung die hinterlegten Reiserichtlinien (bevorzugte Anbieter, Mitgliedsnummern, Hotelsicherheiten, Vielflieger-Nummern sowie Speisen- und Sitzplatzwünsche) der Firmenkunden.

Amadeus Uni Fares

Konzept von Amadeus zur Veröffentlichung von Discounted-Fares (ermäßigte Tarife im Gegensatz zu Published Fares). Der Begriff Uni Fares fasst vier Discounted-Fares-Produkte zusammen: Amadeus Negotiated Fares zur automatisierten Verteilung von ausgehandelten Tarifen, Amadeus Dynamic Discounted-Fares, ATPCO Private Fares und ATPCO Negotiated Fares (Eingabe nur für Airlines durch Airline Tariff Publishing Company).»Amadeus Germany GmbH

Amadeus Value Pricer

Automatisiert die Tarifsuche in Amadeus und die Prüfung der Verfügbarkeit. Dieser automatische Flugpreisexperte prüft alternative Reiseoptionen, ermittelt die günstigsten Tarife sowie die bequemste Reiseroute und bereitet die Buchung vor.

Amadeus Vista

»Amadeus Selling Platform

Amco

Automatische MCO.»Emco, »MCO

American Association of Airport Executives

Abk.: AAAE, Berufsvereinigung der US-amerikanischen Flughafenmanager.

American Breakfast

Erweitertes kontinentales Frühstück mit Schinken, Eiern, Pfannkuchen, Fruchtsäften usw.

American Express

Abk.: Amex. Weltweit einer der führenden Anbieter für Geschäfts- und Urlaubsreisen sowie Finanzdienstleistungen. Aufgeteilt in die drei Geschäftsbereiche:American Express Travel Related Services, Express Bank und Financial Advisors. Gegründet 1850 von den Herren Butterfield, Wells und Fargo als Transportunternehmen in Buffalo im US-Bundesstaat New York. Neben Transport entwickelte sich A. zum Finanzdienstleister, unterstützt durch Erfindungen wie die American-Express-Geldanweisung in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts sowie die Entwicklung der American Express Travelers Cheques im Jahr 1891 und ein Reiseunternehmen, das bereits Anfang des 20. Jahrhunderts zu den großen Anbietern im Geschäft mit Schiffsreisen über den Atlantik gehörte. In Deutschland besteht seit 1998 die Partnerschaft zwischen A. und Reiseland mit einem bundesweiten Filialnetz.

American Express European Corporate Travel Index (Ecti)

Quartalsweise veröffentlichte, statistische Auswertung der Preisentwicklung von Flug-, Hotel- und Mietwagentarifen in Europa.

American Plan

»AP

American Society of Travel Agents (Asta)

US-Reisebüro-Verband.»Asta

Amex-Airline-Index

Aktienindex, der die Kursentwicklung der großen US-Fluggesellschaften nachzeichnet.

Amicale Internationale

Abk.: AICR: Amicale Internationale des Sous-Directeurs et Chefs de Réception des Grands Hotels, Vereinigung der Empfangschefs und stellvertretenden Direktoren im Logis-Bereich der gehobenen Hotellerie. Gegründet 1964 in Frankreich. Wird in Deutschland vertreten durch die Deutsche Sektion Amicale Internationale.

AMK

Ausstellungen-Messen-Kongresse GmbH, Berliner Messegesellschaft; u.a. Veranstalter der ITB, der weltgrößten Tourismusmesse. Firmiert seit Juli 1993 als Messe Berlin GmbH.»ICC, »ITB

Ammerlander Gespräche

»Studienkreis für Tourismus und Entwicklung

Amsterdamer Vertrag

Am 2.10.1997 von den EU-Mitgliedsstaaten unterzeichnet und am 1.5.1999 in Kraft getreten. Der A. sieht eine Stärkung des Europa-Parlaments im institutionellen System der Gemeinschaft vor und damit zugleich den Ausbau der demokratischen Legitimation der EG insgesamt. Des Weiteren wurden weite Teile der Justiz und Innenpolitik sowie des Schengen-Besitzstandes vom Maastrichter Vertrag in den EG-Vertrag übertragen. Verbesserung der außenpolitischen Handlungsfähigkeit der EU im Rahmen der Außen- und Sicherheitspolitik. Betonung der Bürgernähe durch Neueinführung des Titels „Beschäftigung“, der eine bessere Koordination der nationalen Beschäftigungspolitiken und gemeinsame Pilotprojekte ermöglichen soll. Neu ist auch die Möglichkeit der Sanktionierung von Mitgliedsstaaten, die die in Art. 6 Abs.1 EUV enthaltenen, die EU begründenden rechtsstaatlichen und demokratischen Grundsätze missachten.»EU/EG/EWG, »Maastrichter Vertrag, »Schengener Abkommen

Amtrak

National Railroad Passenger Corporation, Gesellschaft zur kommerziellen Nutzung von Anlagen und Diensten der Eisenbahnen für den Personenverkehr in den USA, gegr. 1971. A. ist die bedeutendste Eisenbahngesellschaft der USA und verbindet vor allem im Fernverkehr die Metropolen.

Anat

Asociatia Nationala a Agentiilor de Turism; rumänischer Reisebüro-Verband mit Sitz in Bukarest. Mitglied beim Ectaa.

Ancot

Associazione Nazionale Comuni Termali ltaliana; nationaler Verband der ital. Thermalorte.

Andbook

2000 gegründetes Internet-Portal von Accor, Le Méridien und Hilton International mit Zugriff auf deren weltweit angeschlossene Partnerhotels. Partnerschaft mit Reiseportal Opodo.

Angebot

Güter oder Dienstleistungen werden auf einem dafür bestimmten Markt zum Verkauf dargeboten. Je größer die angebotene Menge ist, desto geringer ist der Preis und umgekehrt. Der Preiskampf der Fluggesellschaften um größere Marktanteile führt zu immer billigeren Angeboten an Flugreisen.

Animateur/in

Interne, meistens ca. zweiwöchige Ausbildung bei verschiedenen Reiseveranstaltern. Gewünschte Qualifikationen sind Fremdsprachenkenntnisse und eine positive Ausstrahlung, Mindestalter 18 Jahre. Sehr gute Möglichkeiten bestehen für Bewerber, wenn sie z.B. eine Trendsportart gut beherrschen oder schon im Verkauf gearbeitet haben. A.e sind oft rund um die Uhr beruflich eingebunden.

Animateur-Assistent

Nach den im EU-Berufsprofil beschriebenen beruflichen Anforderungen übernimmt der A. die Unterhaltung von Touristen (meist Gruppen jeden Alters) durch die Planung und Durchführung von Spielen und anderen Freizeitaktivitätsprogrammen. Voraussetzung für die Berufsausübung ist der vertraute Einsatz mit den entsprechenden Freizeit- bzw. Sporteinrichtungen und ihrer Instandhaltung. Kenntnisse mindestens einer Fremdsprache werden meist vorausgesetzt.»Sedoc

Animation

Gästebetreuung, die darauf ausgerichtet ist, den Gast zu aktivieren und ihn für bestimmte Tätigkeiten (z.B. Sport, Exkursionen) zu motivieren mit dem Ziel, ihm Erlebnisse zu vermitteln. Animationsteams arbeiten insbesondere in Clubanlagen. A. wurde maßgeblich durch Club Méditerranée geprägt.»Cluburlaub

Ankünfte

Zahl der Meldungen von Gästen in einer Beherbergungsstätte innerhalb des Berichtszeitraums, die zum vorübergehenden Aufenthalt ein Gästebett belegten.

Anlassreisen

Besuchs-, Kongress- oder ähnliche Reisen, die zu einem bestimmten touristischen (Besuch eines Festspiels) oder geschäftlichen (Kongress) Zweck durchgeführt werden.

Anleihen

(Obligationen) Rentenpapiere, die eine Geldforderung des Inhabers gegenüber der ausgebenden Stelle verbriefen und mit einem festen Satz verzinst werden. A. werden von Bund, Ländern, Gemeinden, Unternehmen und Banken ausge-geben und dienen der Finanzierung verschiedener Projekte.

Anmeldung und Reservierung

Das Angebot des Kunden zum verbindlichen Vertragsabschluss und die Annahme des Vertrags durch den Reiseunternehmer. Telefonische Anmeldungen und Buchungen sind in gleicher Weise rechtsverbindlich. Zu Beweiszwecken sollte eine telefonische oder andere formlose Reiseanmeldung schriftlich bestätigt werden.

Annullierung/Stornierung

Aufhebung eines geschlossenen Vertrags durch Anfechtung, Rücktritt, Kündigung. Insbesondere kann der Reisende vor Reisebeginn jederzeit vom Reisevertrag zurücktreten, nach § 651 i BGB. Im Übrigen gelten die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften.»Aufhebungsvertrag, »Stornokosten

ANS

Arbeitskreis Neue Städtetouren.»Forum Neue Städtetouren

Anschließerwerbung

Form der Verbundwerbung, bestehend aus einem Träger und einer Anzahl werblich angeschlossener Partner.»Verbundwerbung

Anschlussfahrschein

Fahrschein, der zu einem bereits vorhandenen Fahrschein für eine anschließende Strecke nachgelöst wird.

Anschlussflüge

Sie dienen als Zubringerflüge für den Europa- und Interkontinentalverkehr. In Deutschland z.B. zu den Verkehrsflughäfen Frankfurt und München.

Anschlusskabotage

Bezeichnung für die Durchführung innerstaatlicher Verkehre durch ausländische Busunternehmer im Anschluss an eine Beförderung im Rahmen des Pendelverkehrs oder im Rahmen einer so genannten Besetzteinfahrt. Die Liberalisierung in der EU ab 1993 ermöglicht Busreisen mit eigenen Fahrzeugen innerhalb eines anderen EU-Staates mit in anderen EU-Staaten aufgenommenen Fahrgästen. A. gilt auch für andere Verkehrsunternehmen.»EU/EG/EWG, »Freiheiten der Luft, »Kabotage, »Liberalisierung

Anschnallpflicht an Bord

Von Lufthansa und ihren Regionalpartnern für die komplette Flugreise eingeführt, um bei unerwartet auftretenden Turbulenzen Verletzungen zu verhindern. Weiterhin gestattet ist das Aufstehen, um sich die Beine zu vertreten oder die Toilette aufzusuchen.

Anstoßflugpreis

Preisberechnungsfaktor im Iata-Tarifwesen; Anwendung nur dann, wenn kein vom Ausgangs- zum Bestimmungsort gültiger Durchgangstarif veröffentlicht ist. Mit der Einführung des neuen Währungssystems werden die Anstoßtarife in der Lokalwährung der Anstoßorte erfasst und veröffentlicht. Für Konstruktionszwecke werden diese in Lokalwährung gezeigten Anstoßtarife mit der anwendbaren Iata Rate of Exchange (ROE) in NUC umgerechnet. Zur Konstruktion eines Durchgangstarifs von dem Anstoßort wird der in Lokalwährung gezeigte Anstoßbetrag genommen, um einen Durchgangstarif in Lokalwährung zu konstruieren. Falls notwendig, kann der so erzielte Durchgangstarif mit der anwendbaren ROE in NUC umgerechnet werden. Zur Konstruktion eines Durchgangstarifs zu einem Anstoßort wird der in NUC veröffentlichte Anstoßbetrag benutzt, um einen NUC-Durchgangstarif zu konstruieren.»Add-on, »Durchgangstarif, »NUC, »ROE

Answerback

Bestandteil der Sabre-Software. Ermöglicht den Fluggesellschaften, eine Buchungsbestätigung in Form eines Buchungscodes zurückzugeben.»Record Return

Antarktis

Bezeichnung für die Land- und Meeresgebiete um den Südpol.»Arktis

Anti-Icing

Vorbeugende Maßnahme zum Schutz eines Flugzeugs vor Frost und Eisbildung.

Antipoden

Griech. Gegenfüßler, Bewohner des auf der Erdkugel gegenüberliegenden Erdteils.

Antiquitäten

Erfreuen sich als Reiseandenken großer Beliebtheit. Da die meisten Länder für die Ausfuhr keine oder nur eingeschränkte Erlaubnis erteilen, empfiehlt es sich, vor dem Kauf zuverlässige Informationen einzuholen.

ANVR

Algemeen Nederlands Verbond van Reisondernemingen, Verband der Reisebüros und -veranstalter in den Niederlanden. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

Anwender

Fachbezeichnung für einen Computerbenutzer.

Anwenderprogramme

Software, die die Speicher- und Rechenfunktionen des Computers für konkrete Anwendung in Buchhaltung, Textverarbeitung, Datenverwaltung und -übertragung usw. nutzbar macht; Ergänzung zum Betriebssystem.»Betriebssystem

Anzahl der Geschäftsreisen

Auch: Gesamtzahl der Geschäftsreisen. Transaktionsanzahl aller betrieblich veranlassten und abgerechneten Reisen, die anhand von einzelnen Reisekostenabrechnungen erfasst wird.

Anzahlung

Der Reiseveranstalter kann nach Abschluss des Reisevertrages eine verhältnismäßig geringe Anzahlung verlangen. Üblich sind Anzahlungen von bis zu 20% auf den Reisepreis gegen Übergabe eines Sicherungsscheins gemäß § 651 k Abs. 4 BGB. Das Zustandekommen des Reisevertrages selbst darf nicht von einer Anzahlung abhängig gemacht werden. Die Fälligkeit der Restzahlung muss bei Vertragsschluss feststehen. Sie muss möglichst nahe am Zeitpunkt des Reiseantritts liegen.»Kundengeldabsicherung, »Restzahlung, »Sicherungsschein

AOC

Airline Operators Committee, Vereinigung der Stationsleiter der einzelnen auf den jeweiligen Flughäfen vertretenen Luftverkehrsgesellschaften als Interessenvertretung gegenüber Flughafengesellschaften hinsichtlich Versorgung, Passagierabfertigung u.a.

Aoci

Airport Operators Council International, seit 1948 Interessenvertretung der privaten und behördlichen Eigner oder Träger von öffentlichen Flughafenbetrieben in den USA. 1991 zusammen mit ICAA in ACI integriert.»ACI, »Icaa, »Weaa

AOG

Aircraft on Ground; bedeutet bei Fluggesellschaften, dass das Flugzeug erst nach vorheriger Instandsetzung wieder eingesetzt wird.

Aopa-Germany

Aircraft Owners and Pilots Association, Verband der Allgemeinen Luftfahrt e.V. mit Sitz in 63329 Egelsbach, Interessenvertretung für Piloten und Flugzeugeigentümer.

AP

1. American Plan, Leistungsangebot der Hotels mit Übernachtung und Vollpension, z.B. vor Antritt und nach Beendigung einer Kreuzfahrt. 2. Abk. für Airport = Flughafen.

Aparthotel

Hotel, in dem die Unterbringung in Studios oder Apartments erfolgt. Nach Dehoga ist das A. ein Hotelbetrieb mit beschränkten Dienstleistungen und der Verpflichtung, die vorhandenen Wohnungen und Zimmer hotelmäßig zu nutzen.»Dehoga

Apartment

Wohneinheit mit Schlaf- und Wohnräumen sowie einer Kochnische.»Dehoga

APAVT

Associação Portuguesa das Agências de Viagens e Turismo, portugiesischer Reisebüro- und TourismusVerband mit Sitz in Lissabon und Mitglied im Ectaa.»Ectaa

Apec

Asian-Pacific Economic Cooperation. Dieser asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation sind die wichtigsten Wirtschaftsmächte der Region angeschlossen. Apec wurde 1989 auf amerikanische und japanische Anregung in Canberra/Australien gegründet. Gründungsmitglieder waren USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, Thailand, Singapur, die Philippinen, Malaysia, Indonesien und Brunei. China, Taiwan und Hongkong wurden 1991 neu aufgenommen. 1997 kamen dazu: Peru, Russland und Vietnam. Die angeschlossenen Staaten vertreten mehr als die Hälfte des Weltbruttosozialprodukts. Ziel ist die Koordinierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Wesentlichen in den Bereichen Handel, Investitionen und Energie.»Afta, »Nafta

AP-Element

Adress-and-Phone-Element. Pflichtbestandteil eines PNR.»PNR

Apex-Tarife

Advance Purchase Excursion Fare, Tarifkonzept der Iata von 1971 für Individualreisende mit Linienmaschinen unter der Auflage einer längerfristigen Vorausbuchung und festgelegter Mindestaufenthaltsdauer im Zielland; Saisontarifunterschiede. Super-Apex mit zusätzlichen Tarifvorteilen, bekannt als Holiday-Tarif.»Holiday-Tarif

Apis

Advanced Passenger Information System, wird im weltweiten Luft- und Schiffsverkehr mit den USA eingesetzt, um die Passdaten der Passagiere bereits zum Zeitpunkt der Abreise an die US-Einreisebehörden zu übermitteln. Wurde zuerst im Passagierverkehr zwischen Australien und Neuseeland eingesetzt.

Apollo

Apollo wurde 1971 als computergestütztes Reservierungssystem von United Airlines ins Leben gerufen. 1976 gründete United Airlines Apollo Travel Services. Ab dem gleichen Jahr wurde Apollo als Reservierungssystem an Reisebüros in Nordamerika und Japan vertrieben. 1986 erfolgte die Umbenennung von Apollo Travel Services in Covia. 1992 unterschrieben die Eigentümer der Galileo Company Ltd. und der Covia Partnership eine Vereinbarung, beide Reservierungssysteme zusammenzufügen, und dadurch entstand das erste globale Vertriebssystem (GDS) Galileo.»CRS, »Galileo

APP

Accident Protection Package, Reduzierung der Selbstbeteiligung für Schäden am Mietwagen.

Applet

Der Begriff setzt sich aus „Application“ und „Snippet“ zusammen und bedeutet so viel wie Anwendungsschnipsel. Ein Java-Applet ist ein kleines Computerprogramm, das in der Programmiersprache Java verfasst wurde. Java-Applets wurden eingeführt, damit man Programme für Websites schreiben kann, die im Webbrowser (auf der Client-Seite als Browser Plugin) arbeiten und direkt mit dem Benutzer interagieren können, ohne Daten über die Leitung zum Server versenden zu müssen.»Browser, »Java

Application

Anwendungsbestimmungen für einen bestimmten Tarif.

Application Sharing

Gemeinsames Bearbeiten einer PC-Anwendung von verschiedenen Rechnern aus. Die Anwendung läuft auf einem Rechner und wird vom anderen mitbenutzt. A. ist ein Leistungsmerkmal von Videokonferenzsystemen.

Apprentice

Engl. für Auszubildende(r), auch Trainee.»Reiseverkehrskaufmann/Reiseverkehrskauffrau

Approval Code

»Genehmigungscode

Apron

Begriff aus der Luftfahrt für Flughafenvorfeld.

Aquabus

Schiffsverbindung auf der Themse mit Katamaranen (Auslegerbooten) zwischen City Terminal, Charing Cross und Londoner Flughafen, City Airport (ehemals Docks). Von hier Flugverbindung u.a. nach Paris, Brüssel und Amsterdam.

Aquädukt

Antike römische Bogenwasserleitung; oft in zwei oder drei übereinander liegenden Rinnen wurde das Wasser von den Bergen in Bassins geleitet, z.B. Segovia, Spanien.

Arabische Liga

Verbund arabischer Staaten, gegr. 1945 in Kairo, besteht aus 22 Mitgliedsstaaten; Sitz in Kairo.»Aaco

ARB

Allgemeine Reisebedingungen. Der Deutsche Reise Verband (DRV) hat eine Konditionenempfehlung für die Geschäftsbeziehung Reiseveranstalter–Reisender erstellt. Grund für die Konditionenempfehlung ist die relative Lückenhaftigkeit der §§ 651 a-m BGB hinsichtlich der Regelung der Vorauskasse, Preis- und Leistungsänderungsvorbehalte, zur Umbuchung und zu den Rücktrittsvorbehalten des Reiseveranstalters. Die ARB regeln daher insbesondere Zeitpunkt und Art der Reisepreiszahlung, Umfang der zu erbringenden Leistungen, Rücktritt durch den Kunden, Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter, Gewährleistungsansprüche, Beschränkung der Haftung und Verfahrensvorschriften.

Arbeitsgemeinschaft

»Arge

Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika

Seit 1982 setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika für die Förderung des Tourismus nach Lateinamerika ein: durch Seminare, Schulungen und Vorträge für Reisebüro-Expedienten; gemeinsamer Messeauftritt. Sitz ist in 74219 Möckmühl.

Arbeitsgemeinschaft Tourismus mit Einsicht

Abk.: TME, ehemalige Arbeitsgemeinschaft von Initiativgruppen und Organisationen aus entwicklungspolitischen, touristischen, kirchlichen, wissenschaftlichen, umwelt- und jugendpolitischen Bereichen, die für Veränderungen im Tourismus eintrat. Hatte sich anlässlich der ITB 1986 zusammengeschlossen, wurde 1992 aufgelöst. Nachfolgeorganisation ist Dante.»Dante

Arbeitsgemeinschaft Touristik

Abk.: AGT. An der Fachhochschule Worms 1979 gegründeter Verein, Hauptaufgaben sind die Ergänzung des Studiums durch Kontakte zur touristischen Praxis sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit mit anderen touristischen Arbeitsgemeinschaften. Die AGT ist Mitglied bei Futurista.»Futurista

Arbeitsgruppe

Zeitlich befristeter Zusammenschluss mehrerer Personen zur Lösung einer Aufgabe, auch Projektgruppe genannt. Im Gegensatz zum Team kommen die Teilnehmer meistens aus der gleichen Fachdisziplin.

Arbeitskreis TIP Würzburg

Tourismus-Ideen-Praxis, studentische Arbeitsgemeinschaft der Universität Würzburg. Die TIP-Mitglieder kommen aus verschiedenen Studienrichtungen wie z.B. Wirtschaftswissenschaften, Kunstgeschichte, Jura, Geografie und Pädagogik. Ziel ist die Entwicklung „touristischer Ideen für die Praxis“ sowie die Durchführung konkreter Aufgaben vor allem zur Aufwertung des Fremdenverkehrs in der Stadt Würzburg. TIP ist Mitglied bei Futurista.»Futurista

Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung

Schweizer Fachstelle mit Sitz in Basel, die den Tourismus aus entwicklungspolitischer Sicht hinterfragt, Öffentlichkeit und Reisende informiert und sich im kritischen Dialog mit Tourismusunternehmen für gerechte, faire Beziehungen im Tourismus engagiert. Im Rahmen seiner breiten Vernetzung wirkt der Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung auch beim europäischen Netz TEN sowie bei Dante mit.»Dante, »TEN

Arbeitsspeicher

Auch RAM (Random Access Memory) genannt. Der A. ist ein temporärer Speicher, dessen Inhalt beim Ausschalten des Computers oder bei einem Neustart gelöscht wird. Während der Arbeit mit Programmen werden Dateien im A. zwischengelagert.»RAM

Arbeitsstättenzählung

»Reiseverkauf in Deutschland

ARC

Airlines Reporting Corporation, führt in den USA das Agenturprogramm für die in der ATA zusammengeschlossenen Luftverkehrsgesellschaften durch. Dies umfasst u.a. alle Tätigkeiten von der Festlegung der Auswahlkriterien für die Zulassung von Agenturen bis hin zur Abrechnung der verkauften Beförderungsdokumente über den ASP.»ASP, »ATA

Arcef

Association des Représentants des Chemins de Fer Etrangers en France, Verband der Vertreter ausländischer Eisenbahnen in Frankreich, Sitz: Paris. Deutsches Mitglied ist die Deutsche Bahn.»UIC

Archipel

Meeresteil mit vielen Inseln, z.B. Bismarck-A., Inselgruppe im westlichen Pazifik. Der Bismarck-A. umfasst die Admiralitätsinseln, Neu-Pommern, Neu-Mecklenburg, Neu-Hannover und Neu-Lauenburg.

Archivierung

Zur Datensicherung empfiehlt sich eine regelmäßige A. von Daten. Die A. erfolgt durch Kopieren von Dateien auf andere Datenträger wie z.B. CD-ROM und Zip-Disketten.»Backup

Arge

Kurz für Arbeitsgemeinschaften von Privatpersonen, Unternehmen, oft auch Kommunen zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels, ohne Kompetenzen ausschließlich an ein Mitglied abzugeben. A. unterliegen meist den Regeln über die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), §§705ff. BGB. U.a. Arge Lateinamerika, Arge Südliches Afrika, Arge Australien, Arge Rhein, Arge Oper- und Festspielreisen.»ASA

Arge ALP

Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer, Sitz: Innsbruck. Zusammenschluss zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Alpenregionen der Schweiz, Österreichs, Italiens und Deutschlands auf den Gebieten Verkehr, Umweltschutz, Raumordnung und Landwirtschaft; Kultur, Wissenschaft und Sport; Gesundheitswesen, Sozial- und Familienpolitik; Wirtschaft (Arbeitsgruppe Tourismus). Konferenzen, Seminare, Öffentlichkeitsarbeit und Mitwirkung bei der Erarbeitung der Alpenkonvention. Ziel ist die Bewältigung des Fernstraßen-Schwerverkehrs, die Verlagerung des Güterschwerverkehrs von der Straße auf die Schiene.»Alpenkonvention, »Cipra

Arge Flugeinkauf

Arbeitsgemeinschaft Flugeinkauf zum gemeinschaftlichen Charterflugeinkauf, der über den Einzelbedarf einer Gesellschaft oder Gruppe hinausgeht. Beispiel: Der seit 1973 von TUI getätigte Flugeinkauf auch für ITS war aus Wettbewerbsgründen vom Kartellamt immer wieder neu zu genehmigen. 1990 wurde eine erneute Genehmigung untersagt, die TUI/ITS-Flugleitstelle stand damit zur Auflösung an.

Arge Karibik

Die Arbeitsgemeinschaft Karibik entstand 1988. Im März 1990 bekam der Zusammenschluss den Namen Arbeitsgemeinschaft Karibische Inseln. Seit 1993 eingetragener Verein. Zur A. gehören Fremdenverkehrsämter, Reiseveranstalter, Hotels, Schifffahrts- und Fluggesellschaften. A. fördert den Tourismus in die Karibik.

ARK

Aktion zur Rettung des Kulturerbes, gemeinnütziger Verein, der sich in den Dienst der Unesco gestellt hat. Von J. P. Koch 1988 in München gegründet.»Unesco, »World Heritage Convention

Arkadien

Herzlandschaft des Peloponnes im alten Griechenland; nach griech. Sage das ländlich-sorgenfreie, dichterische Schäferland.

Arktis

Bezeichnung für die um den Nordpol liegenden Land- und Meeresgebiete.»Antarktis

Arrival Gate

Ankunftsflugsteig.»Departure Gate

Arta

Association of Retail Travel Agents, US-Vereinigung der Einzelhandelsreisebüros.

Art Cities in Europe

1992 gegründeter Städtemarketing-Verbund mit 45 Mitgliedern in Europa, offen für Städte ab 80.000 Einwohnern mit vielfältiger, international zu vermarktender Kultur. Hervorgegangen aus einer Initiative der ECT European Cities Tourism zur Förderung eines kulturell motivierten, nachhaltigen Tourismus. Neben der Kooperation mit Veranstaltern stellt der Verband auch selbst touristische Produkte zusammen. Sitz: Konstanz.»European Cities Tourism ECT, »Städtekooperationen

ASA

Arbeitsgemeinschaft Südliches und Östliches Afrika, gegr. 1988 in Frankfurt und erstmals anlässlich der Indaba in Johannesburg vorgestellt. Vereinigung der regelmäßig Südafrika-Programme ausschreibenden Reiseveranstalter mit den Carriern SAA und Lufthansa. Ziele sind Stärkung und Ausbau des Reisebüro-Vertriebswegs und Förderung des Tourismus in die südlichen und östlichen Länder Afrikas.

Asae

American Society of Association Executives, Gemeinschaft von US-Verbandsfunktionären, so genannten Entscheidungsträgern.

Asata

Association of South African Travel Agents, südafrikanischer Reisebüro-Verband.

ASC

Airport Service Charge, engl. für Flughafengebühr.»Airport Surcharge

ASD

Der Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Dienst der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen. Dieser Dienst betreut Betriebe mit bis zu 30 Arbeitnehmern.

Asean

Association of Southeast Asian Nations, gegr. 1967; Staatenbund; Wirtschaftsvereinigung, der folgende Länder angehören: Singapur, Malaysia, Thailand, Indonesien, Philippinen und Brunei. Eine der Hauptaufgaben ist die Förderung des Incoming-Tourismus. Das Jahr 1992 wurde zum Visit Asean Year erklärt. Aseanta ist der regionale Zusammenschluss der Reiseindustrieverbände, denen ihrerseits private Unternehmen angehören.

Asem

Asia-Europe-Meeting, 1996 gegründet, Mitglieder sind die 25 EU-Staaten und 13 asiatische Staaten, das Asean-Sekretariat und die künftigen EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien (Stand 2006, Gipfeltreffen in Helsinki). Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit soll der politische und kulturelle Dialog gefördert werden. Asem und EU repräsentieren mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.»Asean, »EU/EG/EWG

ASK

Available Seat Kilometer, angebotene Sitzplatzkilometer.

ASO

Agency Service Office. Nach Neueinführung der Iata-Resolution 814 hat diese Institution die Aufgaben des AIP (Agency Investigation Panel) übernommen.

Asor-Übereinkommen

Accord Relatif aux Services Occasionnels Internationaux de Voyageurs par Route Effectués en Autocar. 1982 entstandene Einigung zwischen der EU, den Efta-Staaten (außer Island) und der Türkei, regelt die Personenbeförderung mit Omnibussen im grenzüberschreitenden Gelegenheitsverkehr, nicht jedoch im Linien- oder Pendelverkehr. Damit wird die innerhalb der EU erfolgte Liberalisierung auf weitere europäische Staaten ausgedehnt. Das Asor-Abkommen galt für die heutigen Mitgliedsstaaten der EU und des EWR sowie die Schweiz und die Türkei. Seit Juli 2006 gilt für die Türkei das Interbus-Abkommen. Mit Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Güter- und Personenverkehr auf Schiene und Straße hat die Schweiz 2002 das geltende EG-Recht inhaltlich weitestgehend übernommen.»Efta, »EWR, »Fahrtenblatt EU/Asor, »Interbus-Abkommen

ASP

1. Area Settlement Plan, Flugscheinausstellungs- und Abrechnungsverfahren, wird nur in den USA durchgeführt, analog Bank Settlement Plan (BSP). 2. Application Sharing Provider, gemeinsames Bearbeiten einer PC-Anwendung von verschiedenen Rechnern. Leistungsmerkmal von Videokonferenzsystemen.»BSP

ASR

1. Arbeitskreis selbstständiger Reisebüros, gegr. 1976, Sitz in Frankfurt/M. Firmiert heute als ASR Bundesverband mittelständischer Reiseunternehmen; Sitz in Berlin. Neben DRV zweitgrößter Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verband in Deutschland. Der ASR ist der Branchenverband des Mittelstands der deutschen Tourismuswirtschaft, wesentliche Ziele sind: Förderung und Vertretung der gewerbepolitischen, beruflichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Belange der Mitglieder.2. Advanced Seat Reservation, automatische Sitzplatzreservierung bei Linienflügen.»Advanced Seat Reservation, »BTW

Assessment Center

Eignungs- und Leistungsbeurteilungsverfahren zur qualifizierten Beurteilung von Verhaltensleistungen bzw. -defiziten, das von mehreren Beobachtern gleichzeitig für mehrere Teilnehmer angewandt wird.

AST

Anruf-Sammeltaxi, das AST ist ein bedarfsgesteuertes und flächendeckend eingesetztes Verkehrsmittel, das den herkömmlichen Linienbus ergänzt. Einstieg der Fahrgäste nur an gekennzeichneten Abfahrtsstellen, Ausstieg jedoch an beliebigen Stellen im Zielgebiet, z.B. vor der eigenen Haustür. Fahrten werden nur nach vorheriger Anmeldung der Fahrgäste bei der AST-Zentrale und mit entsprechend gekennzeichneten Fahrzeugen des Taxigewerbes durchgeführt. Der Fahrgast bezahlt einen Festpreis, Defizite werden durch Städte, Gemeinden oder Verkehrsbetriebe ausgeglichen.

Asta

American Society of Travel Agents, weltweiter Reisebüro-Verband, gegründet 1931 als American Steamship and Tourist Agents Association, Hauptsitz: Washington, Chapter Deutschland angesiedelt bei Saxonia Touristik International GmbH in Leipzig.

ATA

1. Air Transport Association of America, Industrieverband der US-Luftverkehrsgesellschaften mit Sitz in Washington. Mitglieder sind die amerikanischen Linien-Luftverkehrsgesellschaften.2. Association of Travel Agents, Malta; maltesischer Veranstalter-Verband, in dem die Mehrzahl der einheimischen Reiseveranstalter/-mittler organisiert ist.

ATB

1. Automated Ticket and Boarding Pass, verbindet Flugschein und Bordkarte auf einem Computerdokument. Es ist ein Kombinationsdokument, das aus Flugschein (links) und Bordkarte (rechts) besteht, der Magnetstreifen auf der Rückseite enthält wichtige Daten für weitere Funktionen (z.B. Check-in). Der ATB erleichtert den Fluggesellschaften und Agenturen die Abwicklung. Ein gültiges ATB-Dokument hat folgende Bestandteile: Agent Coupon Passenger Receipt Entsprechende Anzahl an Flight Coupons Bei Kreditkartenverkauf ein Charge Form, das mit Unterschrift des Kunden bei der Agentur verbleibt Bei Umschreibungen ein Audit Coupon, der mit dem Ursprungsdokument zur Abrechnung eingereicht wird Flugscheinhülle (Cover)2. Austrian Travel Business, Touristikmesse (Incoming Workshop) in Wien, bei ungeraden Jahreszahlen außerhalb Wiens. Veranstalter: Österreich Werbung.»ATB2-Drucker, »Etix

ATB2-Drucker

Automatic Ticket Boarder, Ticketdrucker mit zwei verschiedenen Druckemulationen zum Ausdruck aller im Reisebüro anfallenden Dokumente (keine Applikationsdrucke wie Word, Excel) wie z.B. ATB-Tickets, Reisebestätigungen, Bahnfahrkarten, Versicherungsdokumente usw.»ATB

ATBR

»Studentischer Arbeitskreis Tourismus an der Berufsakademie Ravensburg

ATC

1. Air Traffic Conference of America, Interessenvertretung der US- und kanadischen Luftfahrtunternehmen. 2. Air Traffic Control, Flugsicherung, Flugleitstelle. 3. Australian Tourist Commission, nationale australische Tourismusbehörde. 4. Air Travel Card, Kreditkarte für die Leistungen der Luftverkehrsgesellschaften und Iata-Reisebüros.»Airimp

ATE

Arbeitskreis Trekking- und Expeditionstourismus, 1993 gegründeter Zusammenschluss von Spezialreiseveranstaltern mit Sitz in München. Ziele sind die Vertretung der Interessen von Spezialveranstaltern insbes. gegenüber Reisebüros in Fragen von Provision und Sortimentspolitik sowie gemeinschaftliche Tourprojekte. Gemeinsame Verhaltensrichtlinien sind z.B. das Verbot rassistischer oder sexistischer Aussagen in Katalogen und die Gestaltung von umweltfreundlichen Reisekonzepten.

ATF

1. Asean Tourism Forum, organisiert u.a. die Reisemesse Travex (Travel Exchange) sowie die ATC-Asean Tourism Conference; gemeinsame touristische Werbeanstrengungen.2. Automated Tariff Filing, Tarifdatenbank im Flugverkehr der Reed Travel Group, London.»Asean

Athener Abkommen

Abkommen von 1974 über die Beförderung von Reisenden und ihrem Gepäck auf See. Das A. wurde in Deutschland wegen der niedrigen Haftungssummen nicht ratifiziert, sondern in geänderter Form als Anlage dem HGB beigefügt, auf die in § 664 HGB verwiesen wird. Durch Protokoll von 2002 Verbesserung der Rechtsstellung der Passagiere bei Schäden an Leib und Leben oder im Falle des Verlusts von Gepäck. Ausweitung der Haftung des Beförderers und Heraufsetzung der Haftungssummen im Schadensfall. Für Personenschäden durch Schifffahrtsereignisse, z.B. ein Schiffszusammenstoß, haftet der Beförderer bis zu einem Betrag von 337.500 Euro unabhängig von einem Verschulden. Übersteigt der Schaden diese Summe, haftet der Beförderer auch für den übersteigenden Betrag, wenn er nicht nachweisen kann, dass ihn keine Schuld trifft. Im Verschuldensfall ist die Haftungssumme auf 540.000 Euro beschränkt. Die neuen Haftungsregeln gelten für internat. Beförderungen mit Bezug zu einem der 29 Vertragsstaaten. Es ist zu erwarten, dass die Mitgliedsstaaten der EU das Protokoll von 2002 ratifizieren werden.»HGB, »Zweites Seerechtsänderungsgesetz (ZS)

Atis

Anerkannte Tourist-Informationsstelle. Eine vom Deutschen Tourismusverband (DTV) anerkannte Tourist-Informationsstelle ist eine Service-Einrichtung, die in erster Linie für Gäste touristische Dienstleistungen erbringt. Die Anerkennung durch den DTV erfolgt unabhängig von der jeweiligen Bezeichnung und Rechtsform. Auf Beschluss der Geschäftsführerkonferenz des DTV vom März 1999 müssen bestimmte Mindestvoraussetzungen erfüllt sein. Kriterien wurden hinsichtlich der Lage, des barrierefreien Zugangs, der technischen Ausstattung, der Leistungen, der Öffnungszeiten und des Personals aufgestellt. Die Antragstellung erfolgt über den jeweils zuständigen DTV-Mitgliedsverband oder einen zugehörigen touristischen Regionalverband. Der DTV vergibt die Anerkennung für einen Zeitraum von drei Jahren. Sie wird durch eine Urkunde und ein weißes i auf rotem Grund in der TI sichtbar gemacht.»DTV

Atlantik

Zwischen Europa und Afrika im Osten und Amerika im Westen gelegener Teil des Weltmeers, er bedeckt über ein Fünftel der Erdoberfläche.

Atlasländer

Die Maghrebstaaten Marokko, Algerien und Tunesien.

ATM

1. Arabian Travel Market, alljährlich stattfindende Reisemesse in Dubai. 2. Abkürzung für Automated Teller Machine, Geldautomat.

Atma

Asian Travel Marketing Association, Tourismusverband der ostasiatischen Länder mit den Mitgliedern Japan, Südkorea, Macau, Philippinen, Taiwan und Thailand sowie Carriern ANA, China Airlines, Eva Air, Royal Brunei Airlines und Asia Select Touristik und ANA World Tours. Früher: East Asia Travel Association.»Eata

Atmosfair

Gemeinnützige GmbH mit Sitz in Bonn, gegründet im Mai 2005. Gesellschafter ist die umwelt- und entwicklungs-orientierte Stiftung Zukunftsfähigkeit. 2003 entstanden als Gemeinschaftsinitiative des Reiseveranstalter-Verbands Forum anders reisen und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Mit A. kann jeder Fluggast berechnen, welche Menge an Klimagasen sein Flug verursacht und wie viel es ihn kosten würde, diese Emissionen anderswo einzusparen, etwa mit einem Beitrag zur Finanzierung konkreter Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. So müssten beispielsweise die rund 560 Kilogramm Kohlendioxid (CO2), die jeder Passagier auf einem Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Mallorca verursacht, mit 10 Euro ausgeglichen werden. Wer bei A. mitmachen will, kann diesen Betrag entweder gleichzeitig mit seinem Flugticket über einen Reiseveranstalter des Forum anders reisen bezahlen oder direkt über die Homepage von A. In ähnlicher Weise wie A. arbeitet die Schweizer Initiative My Climate. Auch sie bietet eine Art Klimaausgleich für Flugreisen an.

Atni

»Affiliated Tribes of Northwest Indians

ATO

Airport Ticket Office, Flughafenbüro einer Fluggesellschaft.»CTO

Atoc

Association of Train Operating Companies, Verband der britischen Eisenbahnunternehmen.

Atoll

Ringförmiges Korallenriff in tropischen Meeren, umschließt eine seichte Lagune.»Lagune

ATPCO

Airline Tariff Publishing Company. Größte unabhängige Datenbank für Flugtarife, Sitz Washington. Gründete zusammen mit der Iata die Flugtarifdatenbank All Fares. Das Government Filing System dient zur Überwachung der Entwicklung der Flugtarife weltweit, die in bilateralen Luftverkehrsabkommen geregelt sind. Enge Zusammenarbeit mit CRS-Betreibern.

ATSB

»Air Transportation Stabilization Board

Aufbaustudium im Tourismus

In Deutschland bieten verschiedene Hochschulen die Möglichkeit, sich nach einem i.d.R. abgeschlossenen Studium und/oder praktischer touristischer Erfahrung spezifisch weiterzuqualifizieren. Zu beachten sind die unterschiedlichen Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren.

Aufbettung

Bereitstellung eines zusätzlichen Betts evtl. gegen Aufpreis.

Aufhebungsvertrag

Die Vertragspartner können den geschlossenen Reisevertrag durch vertragliche Abrede wieder aufheben. Dies geschieht einvernehmlich, im Gegensatz zum Rücktritt, der Kündigung und der Anfechtung (einseitige Willenserklärung durch einen Vertragspartner).»Annullierung/Stornierung, »Kündigung, »Rücktritt

Auflösung

Bezeichnet in Optik und Technik die wiedergegebene Darstellungsgenauigkeit. Je höher die A. ist, desto detaillierter ist die Darstellung. Bei Druckausgaben wird die A. in dpi angegeben, bei Bildschirmausgaben in Ppi.

Aufschwimmen

Flutungsvorgang für Schiffe, die im Baudock entstehen; statt Stapellauf. Das Baudock wird geflutet, wobei der Rumpf des Schiffs die Bodenhaftung verliert und dem Element Wasser übergeben wird. »Stapellauf

Aufschwung

Der A. ist gekennzeichnet durch ein Steigen der Investitionstätigkeit, steigende Nachfrage nach Arbeitskräften, steigende Preise und höhere Einfuhren. Ein Sinken der Arbeitslosenzahlen bewirkt eine Zunahme der Kaufkraft, da die Personen mehr Geld zur Verfügung haben, und dies bewirkt eine höhere Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen.»Abschwung, »Dienstleistungen, »Güter, »Konjunktur

Aufwand

Aufwendungen bezeichnen im Rechnungswesen die Ausgaben eines Unternehmens für die während einer Abrechnungsperiode verbrauchten Güter, in Anspruch genommenen Dienstleistungen und öffentlichen Abgaben, die in der Erfolgsrechnung den Erträgen gegenübergestellt werden (Werteverbrauch). Zu unterscheiden ist zwischen Betriebsaufwand, der für die betriebliche Leistung anfällt, und neutralem Aufwand.»Erfolg, »Ertrag

Aufwertung

Bewirkt eine Veränderung der Wechselkurse. Wird die eigene Währung aufgewertet, erhöht sich die Kaufkraft gegenüber ausländischen Währungen. Ausländische Waren werden durch die A. beim Einkauf billiger. Gleichzeitig verteuern sich für Ausländer der Einkauf von deutschen Waren und der Aufenthalt in Deutschland, da die Ausländer für ihre Währungseinheit weniger Euro erhalten. Abwertungen einer Währung zeigen die umgekehrte Wirkung. Sie verteuern für das abwertende Land die Importe und verbilligen seine Exporte. Reisen in ein Land mit schwacher Währung sind daher besonders günstig.

Auma

Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Berlin. Als dem Bundesverband der deutschen Messewirtschaft gehören dem A. Verbände und Organisationen der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie Messe- und Ausstellungsgesellschaften an. Er vertritt die Interessen der Aussteller, Besucher und Veranstalter von Messen und Ausstellungen in der Bundesrepublik Deutschland und informiert und berät Messeinteressierte aus dem In- und Ausland.»Messetourismus

Au Pair

Frz. wörtlich „zum gleichen (Wert)“, ohne Bezahlung Leistung mit Gegenleistung ausgleichen. Häufig genutzt von Mädchen, die gegen Unterkunft und Verpflegung im Ausland als Haushaltshilfe/Kindermädchen arbeiten, um eine Fremdsprache zu erlernen oder auszubauen.

Ausbildungswege im Tourismus/Fremdenverkehr

»Aufbaustudium im Tourismus, »Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe, »Berufsausbildung im Verkehrswesen, »Diplom-Betriebswirt (FH), »Diplom-Kaufmann (FH), »European Business School (EBS), »Hotelberufsfachschulen, »Hotelfachschulen, »Tourismusstudium

Ausbooten

Übergang oder Ausschiffung von großen Passagierschiffen auf Reede auf kleinere Barkassen, Tender oder Schaluppen mit wenig Tiefgang, mit denen Schiffspassagiere an Land gebracht werden.»Reede, »Tender

Ausflaggen

Darunter ist die Löschung eines Schiffs aus dem deutschen Schiffsregister und die anschließende Eintragung in das Schiffsregister eines anderen Landes zu verstehen. Gründe des Ausflaggens: Senkung der hohen Personalkosten  Wegfall der Sozialabgabenpflicht  Schiffsbesetzungs- und Ausbildungsordnung (SBAO) strenge deutsche Sicherheitsvorschriften steuerliche Vorteile WechselkursschwankungenDurch A. ergibt sich ein größeres Kabinenangebot auf Frachtschiffen. Die Reedereien sind nicht mehr durch deutsches Gesetz gezwungen, eine bestimmte Mannschaftsstärke einzuhalten. Damit werden Kammern frei für Passagiere.»Billigflaggen-Länder, »Frachtschiffsreisen, »Zweitregister

Ausflottung

Bei Fluggesellschaften Außerbetriebnahme bestimmter Flugzeugtypen, z.B. Ersetzen von Turboprop-Maschinen durch eine Jet-Flotte.

Ausflügler

Für statistische Zwecke des internat. Reiseverkehrs hat die World Tourism Organization (UNWTO) definiert: Ausflügler sind vorübergehende Besucher, die nicht wenigstens eine Nacht im Besuchsland verbringen (einschließlich Teilnehmer an Kreuzfahrten).»Ausflugsverkehr

Ausflugsbus

Die Bezeichnung Zwei-Sterne-Ausflugsbus war bis Mitte 1998 der GBK-geschützte Begriff der Gütegemeinschaft Buskomfort. Ab Mitte 1998 ersetzt durch die neue Bezeichnung Tourist-Class.»GBK, »Klassifizierung der Reisebusse

Ausflugsfahrten

Nach PBefG (§ 48 Abs. 1) Fahrten, die der Unternehmer mit Kraftomnibussen oder PKW nach einem bestimmten, von ihm aufgestellten Plan und zu einem für alle Teilnehmer gleichen und gemeinsam verfolgten Ausflugszweck anbietet und ausführt. Die Fahrt muss wieder an den Ausgangsort zurückführen. Die Fahrgäste müssen im Besitz eines für die gesamte Fahrt gültigen Fahrscheines sein, der die Beförderungsstrecke und das Beförderungsentgelt ausweist. Bei Ausflugsfahrten, die als Pauschalfahrten ausgeführt werden, genügt im Fahrschein die Angabe des Gesamtentgelts anstelle des Beförderungsentgelts. Bei Ausflugsfahrten ist es unzulässig, unterwegs Fahrgäste aufzunehmen. Von der Genehmigungsbehörde können jedoch für Einzelfälle oder für benachbarte Orte Ausnahmen erteilt werden.»PBefG

Ausflugsverkehr

Dazu zählt der Spaziergang im nahen Erholungsgebiet ebenso wie der Ganztagsausflug (ohne Übernachtung). Ausflüge werden das ganze Jahr über unternommen. Die Ausgaben für Ausflüge verteilen sich parallel zur Einwohnerzahl auf die verschiedenen Bundesländer.»Tagesausflugsverkehr

Ausgabegeräte

Dienen zur Darstellung von im Computer gespeicherten Daten. Häufigste A. sind Drucker, Bildschirm, Lautsprecher.»Eingabegeräte

Ausgaben

Geldausgänge; gesamter Geldabfluss eines Unternehmens innerhalb eines Zeitabschnitts.»Einnahmen

ausgeschriebener Busreiseverkehr

Reisen eines Busunternehmens, die in einem Katalog oder Prospekt ausgeschrieben sind. Es sind in der Regel Ausflugsfahrten nach § 46 PBefG. Der Busunternehmer tritt hier als Reiseveranstalter auf.

Aushilfskräfte, Aushilfstätigkeit

»Teilzeitbeschäftigung

Auslandsnotruf

Der ADAC unterhält eine Reihe von A.-Stationen, die allen Hilfe suchenden Reisenden zur Verfügung stehen. Die Stationsliste ist über den ADAC oder das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung erhältlich.»ADAC

Auslandsschutzbrief

Versicherungs- und Dienstleistungspaket, das zunächst von Automobilclubs v.a. für Mitglieder angeboten wurde. Zunehmend bieten Reiseversicherer und andere Unternehmungen den Service zum Schutz bei Krankheit, Unfall, KFZ-Schäden und anderen Notfällen im Ausland an.

Auslandsstudium

Weltweit bieten Hochschulen tourismusorientierte Studiengänge oder -schwerpunkte an. Häufig werden Studiengebühren erhoben; die Zulassungs- und Bewerbungsbedingungen variieren. Vergleichsweise problemlos für Studierende ist die Teilnahme an einem Austauschprogramm ihrer deutschen Hochschule.

Auslastungsgrad

Ausnutzungsgrad; Messgröße für das Verhältnis der tatsächlichen zur möglichen Inanspruchnahme eines Produktionspotenzials, z.B. einer Bus-, Hotel-, Schiffs- oder Flugzeugkapazität.»Sitzladefaktor

Auslaufen

Bezeichnung für das Verlassen eines Hafens durch ein Schiff.

Ausreiseverkehr

Reisetätigkeit von Inländern, die in ein anderes Land reisen und sich dort (außerhalb ihres gewöhnlichen Lebensumfelds) aufhalten.»Einreiseverkehr, »Outgoing

Ausschiffen

Bezeichnung für das Von-Bord-Gehen der Passagiere am Ende ihrer Reise.»Einschiffen

Ausschließlichkeitsbindung

Mit diesem Begriff bezeichnete man die von TUI und NUR praktizierten Vertriebsbindungen in Agenturverträgen. Nach dieser A. durften z.B. die der TUI zugerechneten Fremdreisebüros keine Reisen von NUR oder ITS verkaufen. Außerdem waren bestimmte Mindestumsatzklauseln für die Reisebüros bindend, die für Großveranstalter eine Vorzugsverkaufsposition vor den kleineren Veranstaltern erzwangen. Im Mai 1988 wurde diese Art Vertriebsbindung vom Bundeskartellamt für unwirksam erklärt. Auch der Kartellsenat des Berliner Kammergerichts hatte Vertriebsbindungen dieser Art für nicht statthaft erklärt und mit seinem Beschluss zur Aufhebung vom 7.2.89 die Anordnung des Bundeskartellamts bestätigt. Letzte Instanz in dieser Auseinandersetzung war der Bundesgerichtshof, der die Sache am 25.9.1990 zur erneuten Verhandlung an das Kammergericht zurückverwies. Das Ergebnis eines neuen Verfahrens nach Art. 85 des Vertrags über die Europäische Union (EU) brauchte nicht abgewartet zu werden. Die großen Reiseveranstalter TUI und NUR Touristic hatten selbst die Auflösung der A. angekündigt. Mit Wirkung vom 1.11.1994 wurde Vertriebsliberalisierung beschlossen.»Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), »Vertriebsliberalisierung

Ausschreibung, europaweite

Seit dem 1. Januar 1993 ist die EU Realität: Wenn ein Auftrag eine Größenordnung von 400.000 Euro überschreitet, muss er europaweit ausgeschrieben werden. Busunternehmer sind einmal davon als Auftragsnehmer betroffen, z.B. dann, wenn eine Stadt oder Gemeinde Beförderungsleistungen im freigestellten Schülerverkehr ausschreibt oder wenn von öffentlichen Verkehrsbetrieben Leistungen an Auftragsunternehmer vergeben werden sollen. Busunternehmer sind als Auftraggeber, z.B. beim Kauf von KOM (Kraftomnibussen), dann betroffen, wenn sie Linienverkehr auf der Basis eigener Genehmigungen durchführen.

Außenhandel

Umfasst die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen verschiedenen Volkswirtschaften. Vom Binnenhandel unterscheidet sich der A. dadurch, dass er politische Grenzen überschreitet und deshalb der Einflussnahme der Wirtschaftspolitik der einzelnen Staaten ausgesetzt ist.»EU/EG/EWG, »Harmonisierung, »Liberalisierung

Außenmarketing

Entwicklungsziel ist die Positionierung einer verkaufsfähigen touristischen Marke. Zum A. der Reisegebiete gehören Marktforschung, Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau der Corporate Identity, effektive Werbung und aktive Verkaufsförderung.»Corporate ldentity (CI), »Innenmarketing, »Marketing-Mix

Ausstellungen

»Messetourismus

Austrian Prepaid Card

In Österreich eingeführte Geldkarte, die die bisher üblichen Bargeldauszahlungen zur Passagierkompensation (im Fall von Flugunregelmäßigkeiten) im internationalen Flugverkehr ablöst.

Auswärtiges Amt

Abk.: AA. Innerhalb der Bundesregierung liegt die Federführung für Fragen des Tourismus beim Bundesminister für Wirtschaft. Soweit dem A. Erkenntnisse über besondere Gefährdung für deutsche Auslandsreisende vorliegen, werden diese an den Bundesminister für Wirtschaft mit der Bitte um Unterrichtung der in Frage kommenden Organisationen weitergeleitet. In einzelnen Fällen unterrichtet das A. die Öffentlichkeit auch direkt durch Pressemitteilungen oder die Ausgabe von Merkblättern für Reisen in besonders gefährdete Gebiete. Ein vom A. und dem Deutschen Reise Verband eingerichteter Arbeitskreis hat u.a. die Aufgabe, in den Zielländern deutscher Touristen die Zusammenarbeit zwischen den Zielgebietsreiseleitungen und den deutschen diplomatischen Vertretungen in Fällen von Passverlust, schwerer Erkrankung, Verhaftung oder Tod sowohl von Einzelreisenden als auch Pauschal-/Gruppenreisenden zu verbessern.»Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Auszubildende(r)

»Ausbildungswege im Tourismus/Fremdenverkehr, »Reiseverkehrskaufmann/Reiseverkehrskauffrau

Autobahnen

Fernverkehrsstraßen mit geteilter, gegenverkehrsfreier Fahrbahn und kreuzungsfreien Übergängen, die ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten sind. In einigen Ländern ist die Benutzung der A. gebührenpflichtig, z.B. in Frankreich, Schweiz, Italien.

Autobahnnotruf

A.-Säulen sind in bestimmten Abständen entlang der Autobahn installiert, um im Bedarfsfall Polizei- oder Hilfsdienste anzufordern, zentraler Notruf des Versicherungsgewerbes.

Autobahnraststätten

Die zu den A. gehörenden Einrichtungen wie Tankstellen, Autoservice, Gastronomiebetriebe und Erfrischungskioske sowie die sanitären Einrichtungen stehen allen Verkehrsteilnehmern offen. Sie gehören als Autobahnnebenbetriebe zur Tank & Rast, Bonn, die diese Betriebe finanziert, verwaltet und verpachtet, und unterliegen einer speziellen Versorgungspflicht. Der Service ist rund um die Uhr sichergestellt.»Tank & Rast

Autobahn Tank & Rast

»Tank & Rast

Auto Bizz (R)

Einchecksystem von Scandlines. Das bargeldlose, vollelektronische Ablesesystem vereinfacht und beschleunigt das Einchecken im Fährhafen. Dabei wird ein elektronisches Gerät zwischen Frontscheibe und Rückspiegel des Fahrzeugs installiert, und am Check-in Terminal werden die notwendigen Daten automatisch eingelesen.»Scandlines AG

Autofreier Urlaub

Das Projekt des VCD (Verkehrsclub der Bundesrepublik Deutschland) „Reiselust – neue Wege in den Urlaub“ hat die Verbesserung und Vermarktung von Angeboten für Urlauber ohne Auto in Deutschland zum Ziel. Reisende sollen dabei in Deutschland in allen Zielgebieten ohne Auto Urlaub machen und das volle touristische Angebot der Urlaubsregion in Anspruch nehmen können.»VCD

Automatenaufstellung

Dafür ist häufig die Einholung einer bau- oder gewerbeordnungsrechtlichen Genehmigung erforderlich. Im Übrigen als Vertrag zwischen Aufsteller und Betreiber des Aufstellungsplatzes (z.B. Gastwirt) untypischer, zivilrechtlicher Vertrag mit Elementen der Miete.

Automatic Identification System

Abk.: AIS, in der Berufsschifffahrt ist es seit Januar 2005 Pflicht, mit dem AIS ausgerüstet zu sein. Mit dem System können die aktuellen Positionen der Schiffe festgestellt werden.

Automatisierung

Unter A. wird ein Prozess verstanden, in dessen Verlauf fortschreitend die Erfüllung von im Unternehmen gestellten Aufgaben auf technische Systeme übertragen wird.

Auto-Package-Tour

Vom Reiseveranstalter ausgearbeitete Streckenvorschläge für die mit privatem PKW unternommene Urlaubsreise, bei der nur die Unterkünfte (und mögl. Fähren) entlang der Strecke gebucht werden. Hauptanbieter ist ADAC Reisen. Ursprung vor 35 Jahren durch Fast-Reisen mit Skandinavien-Touren. Varianten sind die offene Tour mit oder ohne ausgearbeitete Strecke, Hotelgutscheine ohne festes Datum; Themenreisen, wie die Paradores-Tour in Spanien oder mit Wohnanhänger oder Campmobil durch die USA.»ADAC, »Teilpauschalreisen

Autoput

Stark befahrene, mautpflichtige Autostraßenverbindung zwischen Österreich und Griechenland über das ehem. Jugoslawien. Gesamtlänge: 1180 km.

Auto-Reiseruf

Zu bestimmten Zeiten senden Rundfunkanstalten den A. In dringenden Fällen fordern sie unter Angabe des Namens, des KFZ-Typs und -Kennzeichens sowie des vermuteten Aufenthaltsorts Reisende auf, Kontakt mit der Familie oder anderen Stellen aufzunehmen.

Autoreise-Schutzbrief

Verkehrsservice-Versicherung für Risiken im Zusammenhang mit einer Panne oder einem Unfall eines Kraftfahrzeugs.

Autoreisezug-Versicherung

Sachversicherung für Kraftfahrzeuge, die im Autoreisezug befördert werden.

Autovermietung

Autovermietfirmen bieten weltweit alle Arten von Mietwagen für Selbstfahrer an, direkt oder über Reiseveranstalter/-mittler, u.a. Alamo, Avis, Europcar, Hertz, Sixt. Die Firmen bieten i.d.R. vergünstigte Wochenendtarife für ihre Fahrzeuge an.»Rent a Car

Availability

Engl. für Verfügbarkeit einer Leistung.

Avalkredit

Auch Avalbürgschaft; besondere Form der Kreditgewährung, bei der die bürgende Bank erklärt, für eine Verbindlichkeit ihres Kunden im Falle seiner Zahlungsunfähigkeit einzustehen. Der begünstigte Kunde erhält das im Geschäftsverkehr wichtige bedingte Zahlungsversprechen seiner Bank, das es ihm erlaubt, auf die Sicherheitsleistung oder Hinterlegung von Geld- oder Sachwerten bei seinen Geschäftspartnern zu verzichten.»Bankbürgschaft

Avatar

Auch Lingubot. Virtueller Einkaufsberater im Internet, von dem der User mit Hilfe einer grafisch animierten Dialog-Software automatisch geführt wird und so kommunizieren und bestellen kann.

AVBR

Allgemeine Bedingungen für die Versicherung von Reisegepäck – AVB Reisegepäck 1992 (AVBR 92).

AVD

Automobilclub von Deutschland, zweitgrößter deutscher Automobilclub inkl. Deutscher Camping-Club DCC (korporatives Mitglied).»ACE, »ADAC, »Deutscher Camping-Club

AVE

Alta Velocidad Española, der spanische Hochgeschwindigkeitszug verkehrt seit dem Frühjahr 1992 auf der Strecke Madrid–Sevilla. Die Fahrtzeit hat sich auf 2 Stunden 15 Minuten verkürzt, seit 2006 auch auf der Strecke Madrid–Barcelona. Geplant sind für 2030 eine Verlängerung an die französische Grenze und die Anknüpfung an die französische TGV-Linie Méditerranée.»Bullet Train (Tokaido Sanyo Shinkansen), »ICE – lntercity Express, »Renfe, »TGV

Aviareps Airline Management Group AG

Repräsentant für Fluggesellschaften weltweit im Bereich Passagierverkauf, auf Messen und gegenüber Reisebüros.

AVP

Agent’s Validator Plate, Druckplatte für die Ticketausstellung mit dem Namen, Sitz und der Iata-Agenturnummer des Reisebüros.

Award

Engl. für Belohnung oder Prämie, die man für das Meilensammeln erhält, z.B. Freiflüge, Upgrades, Gratisübernachtungen oder auch Erlebnisprämien (z.B. eine Stunde im Flugsimulator) und Sachbelohnungen.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

Award Ticket

»Prämienticket

Axess

Reservierungssystem von JAL (Japan Airlines), basiert auf dem Jalcom-System; kann japanische Schriftzeichen auf dem Bildschirm wiedergeben.

AZP

Abrechnungszentrale Personenverkehr der Deutschen Bahn in Kassel.B»

B2B

Aus dem Englischen: Business to Business, bezeichnet eine Vertriebs- und Marketing-Strategie zwischen gewerblichen Anbietern, z.B. Reiseveranstalter und Reisebüro.»B2C, »C2C, »E-Commerce

B2C

Aus dem Englischen: Business to Customer, bezeichnet eine Vertriebs- und Marketing-Strategie zwischen gewerblichen Anbietern auf der einen und privaten Konsumenten auf der anderen Seite, z.B. Reisebüro und Privatkunde.»B2B, »C2C, »E-Commerce

Bachelor

In Anlehnung an das angelsächsische System der gestuften Studienabschlüsse auch in Deutschland eingeführter, unterster akademischer Grad, der von Hochschulen nach einer Regelstudienzeit von mindestens drei beziehungsweise höchstens vier Jahren und bestandenen Prüfungen verliehen wird. Dieser Abschluss ermöglicht entweder den direkten Einstieg in das Berufsleben oder die Fortsetzung des Studiums in einem Masterstudiengang.»Master, »Tourismusfachwirt/-in (IHK)

Backbord

Bezeichnung für die linke Schiffsseite in Fahrtrichtung.»Steuerbord

Backhaul-Check

Bei der Berechnung von Flugpreisen muss die Streckenführung auf einen Mindestpreis hin geprüft werden. Durch den B. soll eine Unterschreitung des veröffentlichten Durchgangstarifs z.B. durch die Ausstellung zweier One-Way-Tickets verhindert werden.

Backlog

Rückstau eines nicht termingerecht abgeflogenen Aufkommens auf Grund fehlender Beförderungskapazität.

Backoffice

Synonym für die Abläufe eines Reisebüros, die sich u.a. mit Terminüberwachung, Zahlungsverkehr, Buchhaltung und Rechnungswesen beschäftigen. Backoffice-Software unterstützt die Prozesse. Zum Midoffice gehören CRM und die Bereitstellung von Kundendaten für die Beratung.»CRM, »Frontoffice, »Midoffice

Backoffice-System (BOS)

EDV-Lösungen für alle im Backoffice des Reisebüros anfallenden Arbeiten, z.B. in Buchhaltung und Rechnungswesen. Software für das BOS wird per PC oder Intranet vor Ort im Reisebüro angeboten (dezentrale Lösung). Möglich ist auch die Übertragung dieser Arbeiten an Service-Rechenzentren, die gegen Gebühr die Dienstleistung übernehmen (zentrale Lösung). Auch die Kombination zentral/dezentral wird für das BOS eines Reisebüros angeboten.

Backpackers

Rucksackreisende und für sie eingerichtete Hotels; in Australien entstandene Unterkunftsform, die speziell die Rucksackreisenden anspricht und ihnen preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten anbietet.

Backup

Das Erstellen von Sicherheitskopien von Computerdateien bezeichnet man als B. Eine regelmäßige Datensicherung auf zusätzliche Speichermedien wie z.B. CD-ROM ist empfehlenswert, um eine hundertprozentige Datensicherheit zu gewährleisten.

Bad

1. Kurzbezeichnung für einen staatlich anerkannten Kurort mit natürlichen Heilquellen.2. Computerprogramm des Staatsbads Bad Salzuflen zur Vereinfachung des Verwaltungsablaufs.

Badearzt

Durch regionale Ärztekammer zuerkannte Zusatzqualifikation für Ärzte der Allgemeinmedizin oder Gebietsärzte. Voraussetzung ist die Teilnahme an einem Grundkurs und Fortbildungskursen sowie eine einjährige praktische Arbeit im Ort der geplanten Tätigkeit.

Badges

Anstecker, die bei Fachmessen dazu dienen, bestimmte Personengruppen einheitlich zu kennzeichnen bzw. ihre Zuordnung zu Einkäufern, Presse oder Ausstellern zu erleichtern. B. in Form von Namensschildern dienen meist zur Kennzeichnung des Standpersonals und zur leichteren Kontaktaufnahme durch die Besucher.

Baedeker

Marke für Reiseführer, ursprüngliche Schreibweise Bädeker. Berühmt geworden mit der im eigenen Verlag in Koblenz erschienenen „Rheinreise von Mainz bis Cöln“ 1835 der vorausgegangenen Klein‘schen Ausgabe. Der Karl Baedeker Verlag gehört heute zur Mair-Gruppe, die im Wesentlichen Verlagserzeugnisse für Touristik und Verkehr herausgibt und ihren Hauptsitz in Ostfildern/Kemnat hat.

Bäderstatistik

Seit 1947 wurden vom Deutschen Bäderverband die wichtigsten statistischen Daten über die Entwicklung des Kurverkehrs und des Tourismus in den staatlich anerkannten Heilbädern und Kurorten erfasst und dokumentiert. Die B. war eine wichtige Ergänzung der amtlichen Fremdenverkehrsstatistik. Die Datenerhebungsmethode wich von der amtlichen Beherbergungsstatistik ab und war speziell auf Heilbäder und Kurorte zugeschnitten. Seit 1999 können die erforderlichen Daten wegen der veränderten Struktur des Deutschen Heilbäderverbands (ehemals Deutscher Bäderverband) nicht mehr verbindlich erhoben werden.»Beherbergungsstatistik, »DHV

Bädertherapie

Therapeutische Methoden mit Meer- oder Salzwasser.»Balneologie, »Thalasso-Therapie

Bäderverband

»DBV

Baggage Allowance

Zulässiges Freigepäck.»Freigepäck, »Gepäckbeförderung (Reisegepäck)

Baggage Claim

Gepäckausgabe auf Flughäfen.

Baggage Label

Gepäckaufkleber; Baggage Tag ist der Gepäckanhänger.»Gepäckbeförderung (Reisegepäck)

Baggage Tracing

»Bagtrac

Bagso

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen; Lobby-Organisation der Älteren.

Bagtrac

Gepäcksuchsystem, bei dem die Daten aller weltweit fehlgeleiteten Gepäckstücke zusammenlaufen und verglichen werden. Das Baggage Tracing System erfasst in einer zweiten Stufe den Inhalt der Gepäckstücke und vergleicht seine Daten mit denen der Fluggesellschaften. Die genannten Systeme tragen zur schnelleren Rückführung des verlorenen Gepäcks bei.

Bahn & Bike

Angebot der DB und anderer Bahnen für Reisen mit Zug und Fahrrad. Dazu wird zum Fahrausweis eine Fahrradkarte benötigt; im Fernverkehr zusätzlich eine Stellplatzreservierung.

Bahn-Card

Im Oktober 1992 von der DB eingeführte Jahreskarte, die zum Kauf von ermäßigten Bahnfahrkarten auf dem gesamtdeutschen Eisenbahnnetz (auch im ICE) berechtigt. Man unterscheidet folgende BC:BC25: 25% Rabatt auf den Normalpreis, mit Sparpreisen kombinierbarJugend-BC25: für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis einschließlich 18 Jahre, 25% Rabatt auf Normal- und Sparpreise.BC50: 50% Rabatt auf den Normalpreis. Ehe- oder Lebenspartner im gleichen Haushalt, Kinder von sechs bis einschließlich 17 Jahre, Schüler, Azubis und Studenten bis einschließlich 26 Jahre, Senioren ab 60, Erwerbsunfähigkeitsrentner und Schwerbehinderte (ab GdB70) erhalten die BC50 zum halben Preis.Mobility BC100: ermöglicht beliebig viele Fahrten in allen Zügen der Bahn und auf ausgewählten Buslinien und Bahnen weiterer Verkehrsunternehmen. Zusätzlich kostenlose Fahrradmitnahme und kostenloser Kurierservice für ein Stück Reisegepäck.»Bahnreform, »DB – Deutsche Bahn

Bahn-Corporate

Firmenkundenprogramm der Deutschen Bahn. Geschäftskunden erhalten nach Anmeldung einen spezifischen Großkundenrabatt (GKR). Der GKR wird über die BMIS-Nummer dem Fahrkartenkauf zugesteuert. Darüber hinaus werden individuelle ticketlogistische Lösungen für Firmenkunden angeboten (Online-Buchung über Firmenkundenportale, Reisebüros, Reisezentren, Automaten, Call Center). Segmentierung nach Key Accounts, Großkunden sowie kleine und mittelständische Unternehmen mit individueller Kundenbetreuung.»BMIS, »GKR

Bahnhof

Man unterscheidet folgende Arten von Bahnhöfen: Kopf- oder Sackbahnhof: Hauptgleise enden stumpf. Durchgangsbahnhof: Hauptgleise gehen durch den B. hindurch. Trennungsbahnhof: Eine Bahnlinie zweigt am Empfangsgebäude ab. Inselbahnhof: Der B. ist von den Hauptgleisen inselartig eingeschlossen. Turm- oder Brückenbahnhof: Die durchlaufenden Bahnlinien liegen nicht auf einer Höhe, sondern kreuzen sich auf Brücken.

Bahnhof-Check-in

Angebot der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) zum Einchecken des Fluggepäcks am Tag vor dem Abflug am Bahnhof.»Check-in

Bahnhofsmission

Kirchliche Einrichtung auf allen größeren Bahnhöfen in Deutschland zur Betreuung hilfsbedürftiger Reisender.

Bahnreform

Am 1.1.1994 in Kraft getretene Bahnstrukturreform, mit dem Ziel, die Deutsche Bahn bis zum Jahr 2003 zu privatisieren. In der ersten Stufe der B. wurden die Unternehmensbereiche Personenfernverkehr, Personennahverkehr, Güterverkehr, Bahnhöfe und Fahrweg der DB in fünf Aktiengesellschaften umgewandelt. In der zweiten Stufe der B. wurde das Unternehmen Deutsche Bahn gesellschaftsrechtlich als mehrstufiger Konzern unter der Führung einer Holding ausgestattet. Neben der endgültigen politischen Einigung für eine vollständige Privatisierung durch den geplanten Börsengang kann der 2005 geschlossene Beschäftigungspakt/Arbeitsplatzsicherheit Bestand haben lt. Einigungsempfehlung der Schlichter im Tarifstreit (2006), wenn die Konzernstruktur der DB zum Börsengang nicht oder nicht tiefgreifend geändert wird, also das rechtliche Eigentum am Gleisnetz erhalten bleibt.»DB – Deutsche Bahn

Bahnsteigkarte

Berechtigt zum Betreten des fahrkartenpflichtigen Bereichs einer Haltestelle, z.B. in Hamburg berechtigen B. zum Aufenthalt am Bahnsteig bis zu einer Stunde.

Bai/Bay

Größere Bucht eines Seegebiets.

Bakschisch

Almosen; wird in arab./afrik. Ländern im Gegensatz zum Trinkgeld unabhängig von erbrachter Leistung gefordert.»Trinkgeld

Ballermann

Ballermann 6; span. Balneario 6. Bekannteste der Verpflegungsbuden an der Platja de Palma am Strand von El Arenal, Mallorca. Sandstrand und eine Ansammlung gleichförmiger Hotels, Bier- und Schinkenstraßen, Discos und Rotkreuz-Stationen bilden die Bühne für das erlebnishungrige Publikum. Symbol für billigen, unkomplizierten Partytourismus.

Balneologie

Bäderkunde; balneologische Therapien sind Bäder- und Trinkkuren zum Zweck der Normalisierung, Koordination und Synchronisation von Körperfunktionen.

Bankbürgschaft

Bankenzahlungsversprechen. Im Verhältnis Reisebüro zum Reiseveranstalter werden zur Sicherung der Pflichten aus dem Agenturvertrag häufig B., ggf. als Avalbürgschaft/-kredit, gestellt (alternativ zu Vertrauensschadenversicherungen). Im Verhältnis Reiseveranstalter zum Reisekunden nach § 651 k BGB gesetzliche Alternative zur Insolvenzschutzversicherung durch Versicherungsabschluss. Der Reiseveranstalter hat dem Kunden durch Übergabe eines Sicherungsscheins (von der Bank ausgestellte Bestätigung) einen unmittelbaren Anspruch gegen die Bank zu verschaffen.»Avalkredit, »Insolvenzschutzversicherung, »Sicherungsschein, »Vertrauensschadenversicherung

Bankett

I.e.S. die Festtafel, i.w.S. das Festmahl mit bester Küche, erlesenen Getränken, perfekter Bedienung und dekorativer Ausstattung der Tafel.

Bankgarantie

Zahlungszusagen einer Bank, die gegen Entgelt gegeben werden und zur Absicherung verschiedenster Geschäfte dienen. Die B. werden z.B. als Sicherheitsleistung anstelle einer Kaution, als Bankbürgschaft oder als Akkreditiv im Außenhandel eingesetzt. Der Handel mit Bankgarantien ist in Deutschland untersagt.»Börse, »Wertpapiere

Bank Holiday

Feiertag in England, der im Gegensatz zum Public Holiday nicht gesetzlich festgelegt ist. Ursprünglich nur Feiertag der Banken und Bankbediensteten, wird er auch im Geschäftsverkehr meist beachtet; z.B. Ostermontag, 2. Weihnachtsfeiertag.»Public Holiday

Baptisterium

Christliche Taufstätte als selbstständiges Bauwerk oder Anbau einer Kirche, z.B. B. in Florenz und Pisa.

Barbecue

Grillparty im Freien mit Geselligkeit und Tanz. Häufig Programmbestandteil bei Karibik-Kreuzfahrten.

Bare Boat Charter

Anmietung eines Schiffs/Boots oder einer Yacht auf Zeit ohne Besatzung, Verpflegung und Treibstoff.

Bargain Finder

Gruppe von Sabre-Air-Shopping-Tools, sucht nach dem günstigsten verfügbaren Tarif für die gebuchte Kabinenklasse. Bargain Finder Rebook kann in die entsprechenden Buchungsklassen umbuchen, Search sucht nach dem preiswertesten Tarif ohne die Verfügbarkeit und Tarifregeln zu beachten, Plus sucht nach günstigeren Optionen, auch mit anderen als den gebuchten Airlines.»Best-Buy-Funktion

Barig

Board of Airline Representatives in Germany e.V., Direktorium mit Präsidenten/Vorständen der in Deutschland vertretenen Fluggesellschaften, 1951 gegründet und am 5. November 1993 als eingetragener Verein (e.V.) etabliert, Sitz: Frankfurt/M., Interessenvertretung der in Deutschland vertretenen Fluggesellschaften zur Wahrnehmung und Koordinierung gemeinsamer Interessen.»Fama

Barig-Rate

Umrechnungsrate bei Flugtickets ausländischer Flugstrecken, die in Deutschland ausgestellt werden.»Barig

Barock

Kunstrichtung vom Ausgang des 16. bis Mitte des 18. Jhs., ausgehend von Italien. Hauptmerkmale sind kraftvoll bewegte Formen und kurvige Linienführung in Grundriss und Aufbau, z.B. Petersplatz in Rom, Schlösser in Würzburg und Versailles.

barrierefreier Tourismus

Urlaubsangebote unter Berücksichtigung baulicher und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, Kommunikationseinrichtungen sowie anderer gestalteter Lebensbereiche, die für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.»Bundesverein Barrierefreier Tourismus e.V.

Barter Agreement

Gegenseitigkeitsabkommen; Tausch-/Kompensationsvereinbarung zwischen Partnerfirmen, bei der Leistungen nicht in Geld oder Währung ausgeglichen werden, sondern durch z.B. Schiffs-/Flugpassagen in vereinbartem Gesamtwert.

Basa

Bahnselbstanschlussanlage, internes Telefonnetz der DB, betrieben von Arcor (Vodafone). Mit Rückkauf durch DB ist jetzt die Arcor DB Telematik zuständig. Das Netz umfasst alle Zugfernleitungen, Stellwerke, Zugbeeinflussungssysteme und die gesamte Unternehmenskommunikation.

Basel II

B. ist die Reaktion auf die Kritik an der ursprünglichen Basler Eigenkapitalverordnung von 1988, Basel I. Ziele sind wie bereits bei Basel I die Sicherung einer angemessenen Eigenkapitalausstattung der Banken und die Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen sowohl für die Kreditvergabe als auch für den Kredithandel. Das bedeutet im Kern, dass die Kreditinstitute künftig umso mehr Eigenkapital vorhalten sollen, je höher das Risiko des Kreditnehmers ist, an den sie einen Kredit vergeben. Die Regeln, die bereits in der täglichen Praxis angewandt werden, traten offiziell Ende 2006 in der EU in Kraft.

Basilika

Große, rechteckige Kirche, die durch Säulenreihen in ein Mittelschiff mit erhöhter Decke und zwei oder vier niedrigere Seitenschiffe unterteilt ist – im Unterschied zur Hallenkirche mit gleich hoher Decke in Mittelschiff und Seitenschiffen.

Bauernhof

Nach Dehoga ein landwirtschaftlicher Erwerbsbetrieb, z.B. Grünland-, Viehzucht- oder Winzerbetrieb (Voll- und Nebenerwerbsbetriebe).»Ferien auf dem Bauernhof

Bausteinreisen

Individuell zusammengestellte Teilleistungen, die bei einem Anbieter gebucht werden.

Bausteintouristik

Spielart der Pauschalreise. Durch verstärkte Individualisierung des Reisens werden für den Kunden vom Reisebüro maßgeschneidert – z.T. in Echtzeit – die wesentlichen Teilleistungen einer Urlaubsreise zusammengestellt und gebucht wie Flug/Hotel oder Flug/Mietwagen.»Dynamic Packaging, »Pauschalreisen, »Real Price Packaging

BAV

1. Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen. Es wurde 1901 durch Reichsgesetz gegründet und durch Bundesgesetz vom 31.7.1951 neu errichtet, Sitz: Berlin. Das BAV untersteht dem Bundesfinanzminister. Es übernimmt die Zulassung und Überwachung der privaten und ihnen gleichgestellten Versicherungsunternehmen (im Tourismus interveniert es z.B. für die Erteilung oder Absage der notwendigen Genehmigung zur Gründung von Kundengeldabsicherungsträgern).2. Bundesverband der Autovermieter Deutschlands. Interessenvertretung des Autovermietergewerbes in der Öffentlichkeit, Sitz: Düsseldorf.»Kundengeldabsicherung

Bayous

Flussarme des Mississippi, die sich vom Hauptstrom trennen und direkt den Weg zum Golf nehmen. Damit verliert der Mississippi seine imposante Breite, z.B. zwischen Memphis und Vicksburg sowie bei New Orleans.

Bay TM

Bayern Tourismus Marketing; mit der Gründung der B. wurde der Bayerische Tourismusverband BTV aufgelöst. Nachfolger als Wirtschaftsverband ist jetzt die Bay TM, mitfinanziert durch Landesmittel.

B & B

Bed and Breakfast, d.h. Übernachtung mit Frühstück.»Bed and Breakfast

BBI

Kürzel für den Flughafen Berlin-Brandenburg International.

BCA

»Booking Class Alignment (BCA)

BCD Travel

Zusammenführung von TQ3 Travel Solutions Management Holding GmbH, World Travel BTI und The Travel Company zu BCD Travel. TQ3 war ein von TUI Business Travel (Hapag-Lloyd Geschäftsreise), First Travel Management sowie der US-Firma Maritz Travel Company und der australischen Internet Travel gegründetes weltweit agierendes Geschäftsreiseunternehmen. TQ3 war in drei Regionen untergliedert, wobei Amerika und die Emea-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) jeweils einen Anteil von 45% und die Apac-Region (Asien und Pazifik) einen Anteil von 10% hielten. Auf dem amerikanischen Kontinent deckte Maritz Travel 100% des Geschäftsanteils dieser Region ab. Die Emea-Region stand unter der Leitung von TUI Business Travel. B. ist einer der weltweit führenden Anbieter für Reiselogistik. Global Headquarter (Hauptsitz) ist Amsterdam, Niederlande, deutscher Verwaltungssitz ist Bremen.

BCD Travel Direct

Full-Service-Reiseportal für den Mittelstand von BCD Travel, wurde in Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und Spanien in der jeweiligen Landessprache freigeschaltet.»BCD Travel

B-Check

Als Ergänzung zum A-Check findet der B. in der Regel alle drei bis fünf Monate statt für die Flugzeugtypen Boeing 737-200 und Boeing 747-200.»A-Check, »C-Check, »D-Check

BCSD

»Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland

BDEF

Bundesverband Deutscher Eisenbahnfreunde.

BDF

»Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften

BDI

»Bundesverband der Deutschen Industrie

BDLI

Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.

BDO

Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer mit Sitz in Berlin, wurde 1980 als eigenständige Vertretung des privaten Busgewerbes gegründet. Über ihre Landesverbände sind bundesweit private Unternehmen Mitglied. Vertretung der gewerbepolitischen Interessen auf nationaler und internationaler Ebene. Zentrale Anliegen: Erhaltung und Verbesserung eines leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehrs zu akzeptablen Fahrpreisen auch außerhalb der Ballungsräume, Sicherung der Existenzgrundlagen der Unternehmen im Reiseverkehr, vor allem unter den Rahmenbedingungen des Europäischen Binnenmarktes nach 1992.»BTW

BDÜ

Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V., Sitz: Berlin, vertritt die Interessen aller Berufsangehörigen, die auf Grund ihrer fachlichen Qualifikation die Mitgliedschaft erwerben können. Der BDÜ wirkt im parlamentarischen Raum auf die einschlägige Gesetzgebung ein. Hauptziele sind der gesetzliche Schutz der Berufsbezeichnungen Dolmetscher und Übersetzer, die gesetzliche Regelung der Berufsausübung, die Vereinheitlichung des Prüfungswesens, die Sicherung des Leistungsniveaus seiner Mitglieder und die Verdeutlichung des Berufsbilds gegenüber der Öffentlichkeit. Mitglied der internationalen Dachorganisation FIT.»FIT

BDV

1. Bund Deutscher Verkehrsvereine, gegr. 1902; Nachfolger war der DFV (heute DTV).2. Bundesverband Deutscher Vertriebsfirmen, München, gegr. 1967, Anbieter so genannter Werbe- oder Kaffeefahrten/Verkaufsfahrten. Diese Vertriebsfirmen bedienen sich der Direktvertriebsmethode. Als Rahmen dient ein subventioniertes touristisches Programm. In den überwiegenden Fällen tritt die Vertriebsfirma als Reiseveranstalter auf.»DFV, »Kaffeefahrten

Bearbeitungsgebühr (BAG)

Pauschalgebühr, die z.B. nach Änderung einer Buchung mit der Begründung von zusätzlichem Zeit- und Arbeitsaufwand dem Kunden berechnet wird. Für bestimmte Leistungen verlangen manche Veranstalter bzw. Reisebüros die Zahlung einer BAG zusätzlich zum veröffentlichten Preis.

Beaufort-Skala

Vom Internationalen Meteorologischen Komitee in Paris anerkannte Windstärkenskala neben der Windgeschwindigkeitsbemessung in Knoten, Meilen/Stunde, Kilometer/Stunde und Meter/Stunde. Sie wurde 1806 von dem engl. Admiral und Kartografen Sir Francis Beaufort eingeführt. Die B.reicht ursprünglich von Windstärke 0 (Windstille) bis 12 (Orkan), wurde mittlerweile auf 17 erweitert (dies entspricht der Geschwindigkeit der tropischen Orkane). Sie wird z.B. für Segelwetterberichte von Rundfunkanstalten an Fischer oder Freizeitsegler benutzt.

Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus

Das Bundeskabinett hat mit Beschluss vom 14.12.2005 erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik einen Beauftragten für Tourismus der Bundesregierung ernannt.Der Tourismus stellt mit ca. 2,9 Millionen direkten und indirekten Arbeitsplätzen und über 100.000 Ausbildungsplätzen eine Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft dar.Aufgabe des Beauftragten ist es, insbesondere die Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich der Tourismuspolitik stärker zu koordinieren und konzeptionell auszubauen.Durch den Beauftragten kann der wachsenden internationalen Konkurrenz besser begegnet und das Ansehen des Reiselands Deutschland im Ausland gesteigert werden.»Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Beauty Farm

»Schönheitsfarm

Bed and Breakfast

Preisgünstiges Übernachtungsangebot mit Frühstück, ursprünglich bei Einheimischen in englischsprachigen Ländern.

Bedarfsluftverkehr

»Business Aviation (BA)

Bedarfsluftverkehr nach festen Abflugzeiten

Im Sinne der Luftfahrtstatistik bezeichnet diese Flugart den Anforderungsverkehr, der nach Flugplan, jedoch ohne Beförderungspflicht durchgeführt wird.»Linienflugverkehr

Bed Brief(ing)

Engl., Anforderungsprofil für die Konzernzentralen und planerische Vorstufe zum Hoteleinkauf.

Bedienungsgeld

Teil der Entlohnung im Hotel- und Gaststättengewerbe neben Festgehalt, freier Verpflegung und Unterkunft sowie zusätzlich vereinnahmtem Trinkgeld (Tip). B. gehört neben dem Verkaufspreis von Speisen und Getränken sowie der MwSt zur Kalkulation des Abgabepreises. B. ist auch leistungs- und umsatzabhängig. Empfänger sind meist die Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt.»Trinkgeld, »Tronc-Verteilung im Gastgewerbe

Beförderungsklasse

Sie richtet sich bei den verschiedenen Verkehrsträgern nach dem Grad des Reisekomforts und Bordservice. B. ist die Klasse, in der der Passagier tatsächlich befördert wird. Z.B. LH mit drei Traditionsklassen: First, Business und Economy, DB: Erste und Zweite Klasse.»Class Codes

Beförderungspflicht

»Grundpflichten

Beförderungsvertrag

Die Beförderung von Personen ist Gegenstand eines B.; dieser ist Werkvertrag im Sinne der §§ 631 ff. BGB. Er verpflichtet den Verkehrsträger zur ordnungsgemäßen Beförderung ans Reiseziel, den Fahrgast zur Entrichtung des Beförderungsentgelts. Der B. kommt üblicherweise durch den Verkauf eines Fahrausweises zu Stande und unterliegt den vom Verkehrsträger geschaffenen Allgemeinen Beförderungsbedingungen. Für die Beförderung mit bestimmten Verkehrsmitteln gelten gesetzliche Sonderregelungen, so die EVO und §§ 453 ff. HGB, das LuftVG und das PBefG.»ABB, »EVO, »PBefG

Beherbergungsbetriebe

Die Merkmalseinteilung für gewerbliche Beherbergungsbetriebe und Gästezimmer in der Bundesrepublik Deutschland wurde gemeinsam vom damaligen Deutschen Fremdenverkehrsverband (DFV), Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), Deutschen Reise Verband (DRV) und dem damaligen Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT) erarbeitet. Ein Kriterienkatalog des Dehoga von 2006 weist die Mindestvoraussetzungen in der entsprechenden Sternekategorie aus für eine Wertung in den Bereichen Gebäude/Raumangebot, Einrichtung/Ausstattung, Service, Freizeit, Angebotsgestaltung und hauseigener Tagungsbereich.

Beherbergungsgewerbe

Nach Dehoga gehören dazu folgende Betriebsarten: Hotel, Hotel Garni, Hotelpensionen/Pensionen, Fremdenheim, Gasthof, Motel, Aparthotel, Kurhotel, Kurheim.»Aparthotel, »Fremdenheime und Pensionen, »Gasthof, »Hotel, »Hotel Garni, »Hotelpension/Pension, »Kurheim, »Kurhotel, »Motel

Beherbergungsstatistik

Von den statistischen Ämtern des Bundes und der Länder durchgeführte Statistik. Die B. erfasst die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen sowie bei Gästen aus dem Ausland das Herkunftsland in Beherbergungsbetrieben, die zehn und mehr Betten verfügen. Die B. ist ein wichtiger Indikator für die Entwicklung und die Struktur des Tourismus im Inland.

Beherbergungsvertrag

Der zwischen Gast und Unterkunftsbetrieb geschlossene Vertrag, der diesen zur Gewährung von Unterkunft (Zimmer sowie Heizung, Beleuchtung, Bedienung) und jenen zur Leistung des Entgelts verpflichtet. Beim B. handelt es sich um einen Mietvertrag mit teilweise zusätzlichen, atypischen Leistungen, d.h. um einen gemischten Vertrag aus miet- und z.T. dienst-, werk- und kaufvertraglichen Elementen. Es gilt im Übrigen die Gastwirtshaftung nach §§ 701 ff. BGB. Nach Dehoga wird der B. auch als Gastaufnahmevertrag bezeichnet und beinhaltet folgende Regelungen:1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald die Zimmerbestellung vom Beherbergungsbetrieb angenommen ist.2. Der Gastwirt/Hotelier/Vermieter ist verpflichtet, das reservierte Zimmer zur Verfügung zu stellen. Andernfalls hat er dem Gast Schadenersatz zu leisten.3. Der Gast ist verpflichtet, den vereinbarten oder betriebsüblichen Zimmerpreis für die Vertragsdauer zu entrichten. Dies gilt auch, wenn das Zimmer nicht in Anspruch genommen wird. Bei Nichtinanspruchnahme sind die vom Gastwirt eingesparten Aufwendungen sowie die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung des Zimmers anzurechnen.4. Der Gastwirt ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben.

Behindertenreisen

Von überwiegend gemeinnützigen und wenigen privaten Spezialveranstaltern teilweise mit Spezialverkehrsmitteln durchgeführte Ausflüge und Urlaubsreisen. Die begleitenden Betreuer sind seelisch und körperlich auf die Bedürfnisse der Behinderten eingeübt und den spez. Anforderungen gewachsen. Bestimmte Verkehrsmittel, z.B. DRK-Busse verfügen über Spezialeinrichtungen, etwa für Rollstuhlfahrer, sowie bes. Ausstattung der sanitären Einrichtungen. Große und mittlere Veranstalter in der Bundesrepublik wickeln in der Regel Reisen für behinderte Gäste innerhalb ihres regulären Programms nach individueller Anfrage ab.»barrierefreier Tourismus

Beiboot

Zu einem größeren Schiff gehörendes kleines Ruder-, Segel- oder Motorboot mit einer Tragfähigkeit von meist zwei bis drei Personen, z.B. als Rettungsboot eingesetzt oder auch zum Ausbringen des Ankers oder für den Verkehr mit dem Land.

Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Der B. wurde mit Erlass des Bundesministers für Wirtschaft vom 30. Juni 1977 (in den folgenden Legislaturperioden formlos bestätigt) eingerichtet, um die Interessen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, der kommunalen Gremien und der Verbände zusammenzuführen.Die Aufgabe seiner Mitglieder ist es, den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie zu beraten und durch gutachterliche Stellungnahmen zu unterstützen.Die Mitglieder des Beirats sind Vertreter von Unternehmen und Spitzenverbänden der Tourismuswirtschaft, der Verkehrsträger, des DIHT, der Kommunen, der Gewerkschaften, der Medien und der Wissenschaft. Die Mitgliedschaft im Beirat ist ein persönliches Ehrenamt.»Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Beitrittsbonus

Willkommensfreimeilen bei Bonusprogrammen der Airlines, die man für den Beitritt zu einem Vielflieger-Programm erhält.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

BEJ

Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugendferiendienste e.V., Fachverband der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin; Mitglieder sind evangelische Reiseveranstalter, Zentralen für evangelische Jugendarbeit, andere kirchliche Ämter und Einzelpersonen aus entsprechenden Institutionen. Die BEJ übernimmt Aufgaben im Bereich Aus- und Fortbildung, setzt sich für die Informationsbeschaffung und -verbreitung in Tourismusfragen ein, vertritt evangelische Interessen im Reisebereich und führt Projekte im nichtkommerziellen Unterkunftsbereich durch. Auf ihre Initiative hin entstanden 1988 das Modellprojekt zur Internationalen Jugendarbeit Intertreff und 1989 die Informationszentrale Eurokontakt.»Eurokontakt

Bell Captain

Im Hotelservice in USA der Hausdiener, der Chefportier, der Aufträge entgegennimmt und an Gepäckträger, Taxi u.a. weitergibt. Der Bellboy hat auf Weisung des Bell Captain Botendienste auszuführen; Bellhop ist der Gepäckträger.

Belly Load

Buchungsanfragen, die den Frachtraum eines Flugzeugs betreffen, z.B. Übergepäck, Fahrradbeförderung, Tiere und Transport von Rollstühlen.

Belt

Schmale, schiffbare Durchfahrt zwischen verschiedenen Meeresteilen, Meerenge.

Benchmarking

Engl., Benchmark: Bezugsmarke/Be-zugspunkt; Benchmark Figure: Eckwert/Ausgangszahl/Vergleichszahl; Verfahren, mit dem die eigenen Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich an denen der Branchen- oder Marktführer gemessen werden. Im Vordergrund steht dabei die Wettbewerbsposition im Vergleich zu den Mitbewerbern, weniger die Optimierung der unternehmensinternen Leistung. Auch einfach als Konkurrenzbeobachtung bekannt.

Benutzeroberfläche

Die B. dient zur Erleichterung der Kommunikation zwischen dem Anwender und dem Programm. Im Gegensatz zu DOS-Versionen, bei denen man kurze englische Befehle eingeben musste, sind die heutigen B. menügesteuert. Alle Anweisungen lassen sich per Mausklick auf Icons oder die Menüsteuerung aufrufen.

Benzingutscheine

Ehemalige Berechtigungsscheine zum Bezug einer bestimmten Menge verbilligten Kraftstoffs im Ferienland. Z.B. Italien förderte damit den Autotourismus. Außer dem Sonderpreis für Benzin enthielt ein Carnet manchmal noch Gutscheine für Mautgebühren, Reparatur- und Abschleppdienst. B. sind KFZ-gebunden, also nicht übertragbar. In den Hochzeiten des Kraftstoffpreises genutzt für Incentives aller Art.»Carnet de Passage

Bereederungsgesellschaft

Gesellschaft, die alle Geschäfte in Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffs (Versicherung, Vercharterung, Stellung des Personals etc.) für den Eigentümer ausübt.

Bereederungsvertrag

Vertragliche Vereinbarung zwischen der Reederei und dem Eigentümer des Schiffs über die Abwicklung aller mit dem Betrieb des Schiffs zusammenhängenden Geschäfte und Aufgaben.

Bergbahn

Selbstständig betriebene Bahn, dient vorwiegend dem Tourismus, z.T. auf Saison beschränkt (Standseilbahnen, Zahnradbahnen, Schwebebahnen).

Bergfahrt

Die Fahrt stromauf in der Binnenschifffahrt; stromab: Talfahrt.»Talfahrt

Bergführer

Eine mit den Gefahren des Bergtourismus besonders vertraute, ortskundige Person, die Bergwanderer gegen Entgelt auf Bergwanderungen begleitet. Der B. kann direkt oder durch Vermittlung örtlicher Hotels, Reisebüros oder Fremdenverkehrsstellen unter Vertrag genommen werden; er benötigt eine behördliche Zulassung und untersteht einer gesteigerten zivil- und strafrechtlichen Sorgfaltspflicht.

Bergungskosten

Begriff aus der Versicherungsbranche, betrifft die Kosten, die nach einem Unfall zur Deckung der Ausgaben für Suchaktionen nach Verletzten oder Toten und deren Transport entstehen.

Berliner Erklärung

Abschlusserklärung der internationalen Konferenz über Tourismus und Biologische Vielfalt, die auf Initiative des deutschen Bundesumweltministeriums im März 1997 in Berlin stattfand. Bildete den Anstoß für eine weitergehende Initiative zu Tourismus und biologischer Vielfalt im Rahmen der CBD. »CBD

Bermuda II

Luftverkehrsabkommen zwischen den USA und Großbritannien aus dem Jahr 1977 entsprechend den Open-Sky-Verträgen. Ausgenommen waren allerdings die großen Flughäfen London-Heathrow und -Gatwick mit folgenden Einschränkungen: Nur zwei namentlich benannte Airlines dürfen von dort aus in die USA fliegen, die Zahl der Flüge und die Passagierkapazität sind limitiert, die anzufliegenden Städte in den USA und die beiden Verkehrsministerien müssen die Flugpreise genehmigen.»Chicagoer Abkommen, »Open Sky

Berninabahn

1910 fertig gestellte, elektrisch betriebene Linie der Rhätischen Bahn von Chur nach Pontresina, von dort über den Berninapass ins Puschlav und weiter zum italienischen Städtchen Tirano. Eine besondere Aufwertung erfuhr die B. durch die Einführung des Bernina-Express im Jahr 1973.»Bernina-Express

Bernina-Express

Der Zug verkehrt zwischen Chur (Schweiz) und Tirano (Italien). In viereinhalb Stunden überquert er das südliche Alpenmassiv mit der Berninagruppe. Besonderheit der Strecke ist, dass die Bahn die Passhöhe von 2253 Metern ohne Tunnel überwindet.»Berninabahn

Berufsakademien

Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs, die Abiturienten in Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen ausbilden, ein Studium mit Lehrvertrag. Die vermittelten Abschlüsse wie z.B. Diplom-Betriebswirt (BA) stehen vergleichbar neben berufsbefähigenden Abschlüssen an Fachhochschulen.

Berufsakademiestudium des Tourismus

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium an der Berufsakademie (BA) sind die fachgebundene bzw. allgemeine Hochschulreife und ein Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb. Häufig stellen die Akademien den Bewerbern eine Liste kooperierender Unternehmen zur Verfügung. Die dreijährige Ausbildung nennt sich dual, weil das Konzept einen regelmäßigen Wechsel von Praxisphasen im Betrieb und Studienphasen an der BA vorsieht. Der Studierende erwirbt den Abschluss Diplom-Betriebswirt/in (BA).

Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe

»Fachkraft im Gastgewerbe, »Fachmann/-frau für Systemgastronomie, »Hotelfachmann/-frau, »Hotelkaufmann/-frau, »Restaurantpersonal

Berufsausbildung im Verkehrswesen

»Kaufmann/-frau für Verkehrsservice, »Kaufmann/-frau im Eisenbahn- und Straßenverkehr, »Luftverkehrskaufmann/-frau, »Schifffahrtskaufmann/-frau, »Service-Kaufmann/-frau im Luftverkehr, »Verkehrsfachwirt/-in, »Verkehrsflugzeugführer/-in

Berufsfachschule

Einrichtung der beruflichen Ausbildung. Für den Besuch der B. wird keine Berufsausbildung oder berufliche Tätigkeit vorausgesetzt. Die Bildungsgänge dauern in Vollzeitform mindestens ein Jahr, in Teilzeitform entsprechend länger. Angeboten werden teilqualifizierende Bildungsgänge, die einen Teil der Berufsausbildung vermitteln sowie vollqualifizierende Bildungsgänge mit Berufsabschluss.

Berufsgenossenschaften (BG)

B. sind als öffentlich-rechtliche Körperschaften Träger der sozialen Unfallversicherung. B. werden nach den Sparten Gewerbe, Landwirtschaft und See unterschieden. Mitglieder sind alle Unternehmer, die regelmäßig Versicherungspflichtige beschäftigen, mit Ausnahme des Bundes, der Länder, der Bundesanstalt für Arbeit, der Gemeinden u. Gemeindeverbände, die selbst Träger der Unfallversicherung sind. Insbesondere sind zu nennen: BG-Binnenschifffahrt, BG-Straßen, BG-U-Bahnen und Eisenbahnen, BG-Nahrungsmittel und Gaststätten.

Berufskraftfahrer-Ausbildungsordnung

Berufskraftfahrer ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Ausbildungsschwerpunkte sind: technische Kenntnisse, Straßenverkehrsrecht, Verkehrssicherheit und Fahrtechnik, Verhalten nach Unfällen, Arbeits- und Sozialrecht, Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitshygiene und Umweltschutz. Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Nach etwa 18 Monaten findet eine Zwischenprüfung statt, nach drei Jahren die Abschlussprüfung. Durch eine Initiative des WBO können Jugendliche seit 2001 schon mit 18 Jahren eine qualifizierte Ausbildung zum Berufskraftfahrer machen und den Busführerschein erwerben.»Berufskraftfahrer/in, »WBO

Berufskraftfahrer/in

Offiziell anerkannter Ausbildungsberuf im Verkehrswesen. Die dreijährige Ausbildung wird im dualen System angeboten und schließt mit einer Prüfung vor der IHK ab.

Beschäftigungsgesellschaften

Von der Bundesanstalt für Arbeit finanzierte Einrichtungen, unter deren Dach zur Vermeidung von Massenentlassungen Arbeitnehmer für öffentliche Aufgaben eingesetzt werden. B. wurden Anfang der 1980er Jahre mit dem Niedergang der Stahlindustrie in Luxemburg und Saarland bekannt. Sie wurden zur Sanierung der dortigen Industriegelände eingesetzt; später in der ehem. DDR zur Verbesserung der Infrastruktur und im Umweltschutz.

Beschwerdemanagement

Maßnahmen, um Be-schwerden von Kunden freundlich, zügig und zufrieden stellend zu bearbeiten. B. gilt als erfolgreiches Kundenbindungsinstrument.

Besetzteinfahrt mit anschließender Leerrückfahrt

Dabei fährt der Bus mit einer Reisegruppe ins Ausland und kehrt anschließend leer wieder zum Ausgangsort zurück.»Leereinfahrt mit anschließender Besetztausfahrt

Best Available Rates

Hoteliers, die am Best-Available-Rates-Programm teilnehmen, garantieren, dass Reisebüros, die mit Galileo arbeiten, den Zugriff auf die jeweils günstigsten Raten haben.»Galileo

Best-Buy-Funktion

Dient der Ermittlung des jeweils günstigsten verfügbaren Preises für die gewünschte Reiseleistung. Anwendung von CRS bei Flugtarifen; auf Best-Buy-Tarif wird auf Wunsch automatisch umgebucht. Im Internet ermöglichen verschiedene Systeme den Zugriff auf die günstigsten Preise mehrerer Online-Anbieter.»Amadeus, »Bargain Finder, »CRS, »Galileo

Besteuerung der Vermittlungsentgelte

Seit dem 1. Juli 2006 muss auf das Service-Entgelt bei der Vermittlung von grenzüberschreitenden Flügen anteilig Umsatzsteuer abgeführt werden. Für die Berechnung gibt es zwei Methoden: 1. Der nationale Streckenanteil kann für jede Flugroute individuell geschätzt werden. 2. Zwei Pauschalen: Bei Flügen innerhalb der EU wird der nationale Streckenanteil mit 25% besteuert, bei Flügen in andere europäische Staaten oder nach Übersee mit 5%. Das Reisebüro muss sich für eine Methode entscheiden und kann nicht hin und her wechseln.

Best of Africa

Veranstalter-Kooperation aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Zielgebiet Afrika.

Best of the Alps

Zehn Traditionsferienorte in den Alpen vermarkten sich unter dieser Dachmarke in den USA und Fernost. In B. sind Urlaubsorte aus Österreich, der Schweiz, Frankreich und Deutschland zusammengeschlossen. Sie präsentieren sich als Ganzjahresreiseziele.

Besucher

Für die Statistik des internationalen Reiseverkehrs hat die UNWTO folgende Definition vorgenommen: Besucher sind Personen, die ein Land besuchen, in dem sie nicht ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unabhängig vom Grund des Aufenthalts mit Ausnahme der Ausübung einer vom Besuchsort aus entlohnten Beschäftigung. Diese Definition beinhaltet: Touristen, d.h. vorübergehende Besucher, die wenigstens eine Nacht und weniger als ein Jahr in einem Besuchsland verbringen; ihr Besuchszweck kann wie folgt beschrieben werden: a) Freizeit (Erholung, Urlaub, Gesundheit, Studium, Religion und Sport); b) geschäftliche Tätigkeit, Familie, Mission, Versammlung. Ausflügler, d. h. vorübergehende Besucher, die keine Übernachtung im Besuchsland verbringen (einschließlich Teilnehmer an Kreuzfahrten). Ausflügler sind nach dieser Definition also keine Touristen.

Besucherlenkung

Grundlage ist eine räumliche Funktionstrennung von Bereichen intensiver touristischer Nutzung bis hin zu Sperrräumen unter Berücksichtigung ihrer Sensibilität. B. wird erreicht durch den gezielten Infrastrukturausbau hinsichtlich Lage, Qualität und Kapazität, eine geeignete Öffentlichkeitsarbeit und ggf. auch Zwangsmaßnahmen wie Ge- und Verbote.

Betriebsarten nach TIN

Gemeinsam mit dem Dehoga Bundesverband sowie dem Deutschen Heilbäderverband (DHV) hat der Deutsche Tourismusverband (DTV) die unterschiedlichen Betriebsarten sowie die wichtigsten Begriffe im Tourismus definiert. Diese Definitionen berücksichtigen und integrieren gültige DIN bzw. europäische und internationale Normierungen. Begriffe, die nicht über nationale oder internationale Normen definiert sind, in der Praxis aber häufig nachgefragt werden, sind den Erläuterungen zur Klassifizierung für Ferienwohnungen/Ferienhäuser und Privatzimmer des DTV entnommen.»Dehoga, »DHV, »DTV, »TIN

Betriebsergebnis

Betriebserfolg; im Rechnungswesen wird dafür die Differenz zwischen Gesamterlös und Gesamtaufwand des betrieblichen Leistungsprozesses ermittelt. Das B. stellt eine wichtige Messgröße zur Beurteilung der Ertragskraft eines Betriebs dar; es wird getrennt vom Unternehmensergebnis ermittelt.

Betriebspflicht

»Grundpflichten

Betriebsstelle

Bezeichnung für eine Organisationseinheit, z.B. ein einzelnes Reisebüro, eine Filiale einer Reisebüro-Kette oder eine Abteilung innerhalb eines Reisebüros. Sie werden durch die Betriebsstellennummer unterschieden.

Betriebssystem

Grundlegendes Programm (Software), das für jeden Computer erforderlich ist, um seine Rechnerfunktionen und Speicherkapazität nutzbar zu machen. Das B. verwaltet einerseits das technische Grundgerät des Computers (Hardware), um z.B. die Arbeit von Zentraleinheit und Peripheriegeräten zu koordinieren, und verwaltet, koordiniert und steuert andererseits die weitere Software in Form von Anwenderprogrammen. Schließlich hat das B. umfangreiche Hilfsfunktionen bei der Dateiverwaltung, Diskettenformatierung usw.»Anwenderprogramme

Betriebsverfassungsgesetz

Das B. regelt die Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte der Arbeitnehmer/innen an Entscheidungen auf Betriebsebene. Auch die Wahl, Amtszeit, Organisation und Geschäftsführung ist im B. geregelt. Darüber hinaus sind auch Art und Ausmaß der Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrats in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Fragen geregelt. Das B. findet seine Anwendung im so genannten kollektiven Arbeitsrecht.

Betriebsvergleich

Instrument zur Ermittlung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen eines Betriebes, die im Wesentlichen aus Bilanz, Gewinn- und Verlust-Rechnung und betrieblicher Statistik abgeleitet werden und deren systematischen Vergleich. Der interne B. erfasst die Daten desselben Betriebs über einen bestimmten Zeitraum, hauptsächlich zu den Vorjahresdaten. Beim externen B. werden diese Daten mit Kennzahlen anderer Betriebe gleicher Größenordnung/Struktur verglichen – sowohl regional als auch überregional. Der B. dient der Analyse und damit der Beurteilung eines Unternehmens, i.d.R. mit dem Ziel, die Rentabilität durch Anpassung seiner Strukturen zu verbessern. Der B. gehört zur betriebswirtschaftlichen Beratung der Verbände; durchgeführt von Rechenzentren.»Reisebüro-Spiegel, »Rentabilität, »Stärken-Schwächen-Profil

Betriebswirt (staatl. geprüft) Reiseverkehr/Touristik

»staatlich geprüfte/r Betriebswirt/-in

Bett & Bike

Initiative des ADFC, dem sich bundesweit fahrradfreundliche Gastbetriebe angeschlossen haben. Sie bieten Abstellräume für das Fahrrad, ein erweitertes Radlerfrühstück und Informationen zur Radroute. Generell sind Gäste auch für nur eine Nacht willkommen. Die angeschlossenen Betriebe werden vom ADFC zertifiziert.»ADFC

Bettenarten nach TIN

»Betriebsarten nach TIN

Bewegungstherapie

Heilbehandlung durch Kur- und Krankengymnastik mit Hilfe von Bewegungsbädern, Unterwassergymnastik und -massage sowie Gesundheitssport.

Bewirtungsvertrag

Der Vertrag, unter dem der Wirt seine Gäste mit Speisen und Getränken bewirtet, stellt sich als Werklieferungsvertrag dar, auf den die Vorschriften des Kaufrechts im BGB Anwendung finden.»BGB

Bewotec

Anbieter von Software für Reiseveranstalter mit Da Vinci und Vera und für Reisebüros mit Jack. Sitz der 1988 gegründeten Bewotec GmbH ist 51503 Rösrath.

Beyond Ticketing

»Hidden City Ticketing

BFS

»Bundesanstalt für Flugsicherung

BFU

Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung; hat die Aufgabe, Unfälle und schwere Störungen beim Betrieb von Luftfahrzeugen in Deutschland zu untersuchen und deren Ursache zu ermitteln. Sitz in Braunschweig.

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch; entstanden August 1896, Grundlage des Zivilrechts. Geregelt werden hier u.a. die Grundfragen der tourismusrelevanten Vertragsverhältnisse, ausführlich im Reisevertragsrecht der §§ 651 a-m. Die Konkretisierung der Leistungspflichten erfolgt dann über AGB/ARB und den jeweils mit dem Reisekunden geschlossenen Einzelvertrag.

BHC

»Backhaul-Check

Biassed Display

Unter dieser Bezeichnung sind bei den CRS die Displays (Bildschirmausgaben) nach Marketing-Gesichtspunkten der Betreiber aufgebaut und nicht neutral dargestellt.»Unbiassed Display

BIC

Bank Identifier Code, dient der weltweit eindeutigen Identifizierung der an Finanztransfers beteiligten Institutionen.»Iban, »Swift

Biek

Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V.

Biennale

Im Zweijahresrhythmus stattfindende Festspiele, Aufführungen oder Ausstellungen, z.B. Film-Biennale in Venedig.

Bierlieferungsvertrag

Aus verschiedenen Vertragstypen kombiniert. Neben Elementen des Kaufrechts (regelmäßige Getränkebestellung) und des Miet-/Pachtrechts (Schankräume von der Brauerei) sind häufig Elemente des Darlehens entscheidend; auf Grund dieses so genannten Brauereidarlehens erhält der Gastwirt Kreditmittel, z.B. für die Gaststätteneinrichtung von der Brauerei gegen Bezugsverpflichtung. Die Getränkeabnahme tilgt zugleich laufend das Darlehen.

BIG

Billets Individuels de Groupes, Veranstalter-Angebote mit der Bahn für Einzelreisen zu Sondertarifen.

Big Apple

In USA werblich geprägter Spitzname für New York/Manhattan.

Big Easy

In USA werblich geprägter Spitzname für New Orleans.

Bigt

Billett International Groupe Travailleur, Bahnreiseangebote im Gastarbeiterverkehr von DER und Wasteels.

Bikini

1946 im heißen Pariser Sommer wird erstmalig von einer Nackttänzerin aus dem Casino de Paris der Zweiteiler von seinem Erfinder Louis Réard im noblen Schwimmbad Molitor vorgeführt. In der Pose der Freiheitsstatue, die erhobene rechte Hand hielt die Streichholzschachtel, in die das Badekostüm bequem hineinpassen sollte; bedruckt war der B. mit einer Collage aus Zeitungstexten und Schlagzeilen und so präsentierte Micheline Bernardini die neue Mode, und der Skandal war perfekt. Bikini, der Name bezog sich nämlich auf den 4 Tage zuvor erfolgten US-Nukleartest vor dem Bikini-Atoll. Seit dieser Zeit war dieses kleinste Badekostüm geboren, dessen Name eigentlich übersetzt werden muß mit „Land der vielen Kokosnüsse“. Sommerzeit, Urlaubszeit - die Hüllen fallen. Als Spielarten zum Ur-Bikini sind in der Folge noch bekannt geworden: 1963 überraschten die Japaner mit einem unsinkbaren B. mit einem speziellen Plastikfutter; 1971 wurde der Radio-B. erfunden; in den 80er Jahren erfand ein Amerikaner den solargetriebenen propellergekühlten B. Weiter sorgten für Furore Brigitte Bardot und natürlich Superstar Ursula Andress mit ihrem Sport-B. in James Bond jagt Dr. No. Besonders beliebt in der Ex-DDR war das Häkel-Modell und nicht zu vergessen aus 1999 der Mikro-B. von Chanel.Der B., dieses Symbol von Freiheit und Freizügigkeit, konnte sich erst in den 60er Jahren weltweit durchsetzen, denn zuvor gab es eine Menge Widerstand aus der Röm. Kath. Kirche, die den B. mit einem Bann belegte; in Rio sprach sich ein Anti-Bikini-Verein gegen das Tragen aus, und in Hollywood und an den Stränden Italiens, Portugals und Spaniens war der B. zunächst verboten.

Bilanz

Ein auf einen bestimmten Zeitpunkt (Geschäfts- oder Kalenderjahr) bezogener Gesamtabschluss des Rechnungswesens eines Unternehmens. In der B. werden die Aktiva (Vermögens-werte) den Passiva (Eigen- und Fremdkapital) gegenübergestellt.

Bildschirmtelefonie

Kommunikationsart, bei dem die Teilnehmer nicht nur akustisch miteinander kommunizieren, sondern auch in direktem Blickkontakt miteinander stehen. Bildtelefonverbin-dungen werden via ISDN-Leitung über Videokonferenz-Systeme oder über ein spezielles Bildtelefon realisiert.»Videokonferenz

Bildungsreisen

Der Begriff ist nicht klar abgegrenzt gegenüber den Studienreisen. Im 19. Jh. konnten klassische Bildungsreisen mehrere Monate dauern. Sie boten eine Möglichkeit, echte Bildung zu erweitern, und die Zeit zur Betrachtung in Muße. Moderne B. dauern bei gedrängtem Besichtigungsprogramm meist nicht länger als zwei Wochen.»Studienreisen

Bildungsurlaub

Der größte Teil der abhängig beschäftigten Bevölkerung hat Anspruch auf Bildungsurlaub bei Fortzahlung des Arbeitsentgelts und der Sozialabgaben durch den Arbeitgeber. Trotz Inanspruchnahme von Leistungen des Tourismus wird der B. nicht dem Tourismus .

Bildungswerk der Omnibusunternehmer

Das bundesweit angebotene Fortbildungsprogramm ist ausgerichtet auf die Bus- und Touristikbranche. Alle Seminare können auch als Firmenschulungen gebucht werden und werden dann bei den Unternehmen vor Ort durchgeführt. Schwerpunktthemen sind: Management und Führung, Betriebswirtschaft, ÖPNV, Arbeits-, Sozialrecht und Steuern, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Bustouristik, Reiseleiterweiterbildung, Busfahrerschulung (Verhalten gegenüber Fahrgästen, Fahrsicherheit, Benzin sparen), Umgang mit Neuen Medien.Zertifizierung nach IS0 9001:2000.»WBO

Billigflaggen-Länder

Zunehmend seltener melden Reedereien ihre Kreuzfahrtschiffe in westlichen Industrieländern an. Die Registrierung der Schiffe in B. erfolgt aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Länder mit weniger strengen Vorschriften, mit einem so genannten Offenen Register, im internationalen Sprachgebrauch auch FOC-Flag of Convenience oder Gelegenheitsflagge, B. sind z.B. Liberia, Panama.»Ausflaggen

Billigflüge

F. A. Laker gilt als Erfinder der B. Eine breite Angebotspalette und hohe jährliche Zuwachsraten im Touristik- und Geschäftsreiseverkehr kennzeichnen im Zuge der Liberalisierung in Europa und weltweit die Märkte. Nicht ausgenutzte Kapazitäten der Fluggesellschaften haben Niedrigpreise zur Folge. Billigflüge gewinnen am Weltmarkt immer mehr Bedeutung. Das geltende Recht sieht im Iata-Verbund und dessen angeschlossenen Agenturen eine Preisbindung vor; damit hat der Graumarkt keine eigentliche Existenzberechtigung mehr. In der Regel lässt sich auch festlegen, dass der höhere Gesamtpreis für das Ticket mehr Komfort und Service bedingt. Oftmals erweist sich die Suche nach dem geeigneten Ticket als Zeit raubend und schwierig, deshalb lohnt vor der Buchung ein Preisvergleich. Allerdings kann der Preis nie das einzige Kriterium bleiben, ebenso bedeutend sind die Wahl der Fluggesellschaft, die Gültigkeit der Tickets, der Service sowie Interlining und Stornobedingungen, Maschinentyp u.Ä. Fluggesellschaften, die B. anbieten, werden Low Fare Airlines genannt.»Graumarkttickets, »Interlining, »Liberalisierung im Luftverkehr, »Low Fare Airline

Billigfluggesellschaft

Geschäftsmodell, das vor allem auf minimalen Bodenzeiten der Jets beruht als Wettbewerbsvorteil zum Netzcarrier. Daneben auf Niedrigkostenpolitik durch geringen Service, fußläufiges Boarding, Anfliegen günstiger Regionalflughäfen und Aushandeln günstiger Flughafenentgelte.»Low Fare Airline, »Netzcarrier

Billing and Settlement Plan

»BSP

Billing and Settlement Plan Committee

»BSPC

Billing Period

Abrechnungszeitspanne des BSP, über die eine Abrechnung erstellt wird; sie kann aus einer oder mehreren Meldeperioden be-stehen. Der Zeitraum wird vom BSP-Komitee (BSPC) festgelegt.»BSP, »BSPC

Bingo

1. Beliebtes Lottospiel; auf Kreuzfahrtschiffen ist B. fester Bestandteil der Unterhaltung.2. Business International Nongovernmental Organizations, multinationale Organisationen. Diese Gruppe stellt den größten Teil der internationalen Kongresse.

Binnenmarkt

Wirtschaftsraum, in dem überall gleiche Bedingungen für den Kapital-, Dienstleistungs- und Warenverkehr herrschen und in dem jeder Bürger Wohn- und Arbeitsort frei wählen kann. Der Europäische Binnenmarkt ist zum 1. Januar 1993 verwirklicht worden.

Binnenreiseverkehr

Reisetätigkeit von Inländern welche nur im eigenen Land, jedoch außerhalb ihres gewöhnlichen Lebensumfelds reisen und sich dort aufhalten.

Binnenschifffahrt

Personen- und Güterschifffahrt auf bundesdeutschen Flüssen, Seen und Kanälen; die Weiße Flotte (Personenschifffahrt) bedient mit ihren Fahrgastschiffen die Saison von Ostern bis Herbst. Im Linienverkehr und mit Rundreisen zu den beliebten Ausflugszielen.»KD, »Mittelständische Personenschifffahrt

Binnenreiseverkehr

Verkehr innerhalb des eigenen Netzes; Ausgangs- und Zielpunkt liegen innerhalb der Staatsgrenzen. Gegensatz: Transitverkehr.»Transit

Bioklima

Nach dem Deutschen Bäderkalender wird bei der Luftschicht, in der der Mensch lebt, wie folgt unterschieden: thermisch schonend, reizschwach, reizmild, reizmäßig und reizkräftig sowie aktinisch reizschwach, reizmild, reizmäßig und reizkräftig.

Biosphärenreservate

B. haben das Ziel, Natur zu schützen sowie Kulturlandschaften zu pflegen und nachhaltig zu entwickeln. Durch Forschung in diesen Regionen sollen neue Wege für ein Zusammenleben von Mensch und Natur entwickelt, erprobt und beispielhaft umgesetzt werden. Das deutsche Netz der B. ist Teil eines weltweiten Netzes. In einigen sind Besucherzentren eingerichtet worden.

Biotop

Lebensraum, Lebensstätte. Von einer Lebensgemeinschaft oder einer bestimmten Organismenart besiedelter Raum innerhalb eines Ökosystems, durch physikalische und chemische Faktoren gekennzeichnet und dadurch zur Besiedlung für bestimmte Lebewesen geeignet.

Bistro

Angebots- und Informationssystem des Instituts für Freizeitanalysen (IFF), ausführliche Beschreibungen von Hotels, Ähnlichkeitssuche, Counter-Memos, Reisewunschmaske und Gesamtpreisberechnung, mit Schnittstellen zu anderen GDS.»IFF Institut für Freizeitanalysen GmbH

Bistrobus

Doppelstöckiger Bus mit den Annehmlichkeiten eines Speisewagens. Auf der oberen Ebene bietet er in Schlafsesseln Platz für 50 Personen, unten befindet sich das Bistro mit vier Tischen, 16 Sitzplätzen und der Bordküche.

Bistro Star

Software von IFF Institut für Freizeitanalsen, liefert auf der Grundlage der Bistro Daten Statistiken, Analysen und Reports zur Darstellung von Angebotsmerkmalen einzelner Unterkünfte bzw. Zielgebiete.»Bistro, »IFF Institut für Freizeitanalysen GmbH

Bistrowagen

Gastronomiekonzept von Mitropa und DB mit Selbstbedienung, kleiner Auswahl an Speisen und Getränken bei nur einem Service-Mitarbeiter.»Bordrestaurant

BIT

Borsa Internazionale del Turismo, internationale Tourismusmesse in Mailand; findet jedes Jahr im Februar statt.

Bits

Bureau International du Tourisme Social, internationales Büro für Sozialtourismus, Sitz: Brüssel.

BizTravel

BizTravel ist das neue Magazin für alle, die Geschäftsreisen planen und einkaufen. Die Zeitschrift richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, die zunehmend das Thema professionelles Travel Management entdecken. BizTravel gibt Tipps und zeigt Möglichkeiten in einem komplexen Reisemarkt, die sich schnell und direkt für die eigene Geschäftsreiseplanung umsetzen lassen.»FVW

Blackout Date

Allgemein: Ausschlusszeit. Termine bei Prämienflügen, zu denen Freiflüge nicht gebucht werden dürfen (oft zur Hochsaison). Jedes Bonusprogramm arbeitet mit Ausschlussdaten.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

Blaue Europa-Flagge

Umweltzeichen, das seit 1987 jeweils für ein Jahr an vorbildliche Urlaubsorte und Sportboothäfen in allen EU-Staaten verliehen wird. Die Kampagne um die B. setzt sich aus einem Wettbewerbs- und einem Informationsteil zusammen. Die am Wettbewerb beteiligten Urlaubsorte haben bestimmte Kriterien hinsichtlich Wasserqualität, Abwasser, Strandqualität und Strandverwaltung sowie Umweltinformation am Urlaubsort zu erfüllen. Die beteiligten umweltorientierten Sportboothäfen erfüllen u.a. Kriterien hinsichtlich des Hafens und seiner Umgebung, Ausrüstung und Einrichtungen im Hafen sowie Umweltinformation für Wassersportler. Um alle Teilnehmer über den Verlauf der Initiative zu unterrichten und Anregungen zu weiterem Umwelthandeln zu geben, werden Umweltinformationsveranstaltungen durchgeführt. 1990 wurde die Initiative erstmals auch für Orte an Flüssen und Seen durchgeführt.»DGU - Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung, »Feee - Foundation for Environmental Education in Europe

Blaue Reise

Auch Blaue Fahrt auf der klassischen Route von Bodrum nach Fethiye in der Türkei. Gulets heißen die Motorsegler, mit denen diese schöne Schiffsbummelei i.d.R. über eine Woche an der südwestlichen Türkei-Küste in der Ägäis veranstaltet wird. Die Idee für diese organisierte Reise geht auf den Schriftsteller Cevat Sakir Kabaagacli 1925 zurück.

Blaues Band

Auszeichnung für das jeweils schnellste Schiff auf der Nordatlantikroute zwischen Europa und Nordamerika. Seit 1998 wird der Rekord zwischen den 2942 sm entfernten Ambrose Light und Bishop’s Rock von der dänischen Katamaran-Fähre Cat-Link V der dänisch-deutschen Reederei Scandlines mit zwei Tagen, 17 Stunden, 59 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,2 kn gehalten. Nach den deutschen Passagierschiffen Bremen und Europa hatte 1952 die United States das Band mit einer Reisezeit von drei Tagen, zehn Stunden und 40 Minuten erhalten.

Blindbewerbung

»Initiativbewerbung

Blinder Passagier

Person, die sich ohne gültiges Ticket an Bord eines Schiffs oder Flugzeugs schmuggelt und erst auf der Reise entdeckt wird oder sich stellt.

Blindflug

Bezeichnet das Fliegen nach Instrumenten bei Nebel- oder Schlechtsichtlagen.

Blizzard

Schneesturm in den USA und Kanada.

BLND

Bei Flugbuchungen Abkürzung für sehbehinderten Passagier.»Airimp, »SSR

Blockcharter

»Pro Rata Charter, »Teilcharter

Blocked Space Code Share

»Allotment

Blockpolice

Versicherungsscheine vom Block, die von Geschäftsstellen der Versicherer, den Abschlussagenten, aber auch von Reiseveranstaltern und Beförderungsunternehmen bereitgehalten und nach Eintragung weniger Daten ausgehändigt werden.

Blockstunden

Zeit, in der ein Flugzeug „off blocks“ ist. Eingeschlossen sind die Stunden vom Abrollen des Flugzeugs zum Start („off blocks“) bis zum Stillstand nach der Landung („on blocks“).

Blockzeit

In der Lufthansa-Verkehrsstatistik wird hierunter die Zeit zwischen Abrollen des Flugzeugs mit eigener oder fremder Kraft zum Start („off blocks“) bis zum Stillstand nach erfolgter Flugdurchführung („on blocks“) verstanden. Der auch verwendete englische Begriff Flying Hour ist nicht eindeutig definiert; man kann hierunter sowohl Flugstunde als auch Blockstunde verstehen.»Blockstunden

Blockzugbildung

Bezeichnung der DB bei IC/EC- und ICE-Zügen für die räumliche Trennung der Waggons in Blöcke mit Erster und Zweiter Klasse und Zugrestaurant.»EC/EC-Netz, »Flügelzug, »IC – Intercity

Blog

Kurzform von Weblog, bezeichnet eine Website, die kurze, häufig aktualisierte Inhalte enthält, die chronologisch publiziert werden. In der Regel handelt es sich bei den Inhalten um Meinungen, Informations- und Linksammlungen. Der Benutzer wird Blogger genannt. Besonders beliebt sind tagebuchartige Berichte von Reisen oder Urlauben.»Web 2.0

Blue Lane

Engl. für blaue Linie, schnellere Abfertigung für Einreise in die USA, da die persönlichen Daten schon vor Reisebeginn abgefragt und an die US-Einreisebehörden übertragen werden.

Bluetooth

Schnurlose Verbindung verschiedener Kommunikationsgeräte. Übertragung erfolgt mittels Funkverbindung.

Blue Train (Bloutrein)

Komfortabler Zug, der Kapstadt und Pretoria in Südafrika miteinander verbindet. Die Fahrt über 1608 Kilometer beansprucht etwa 25 Stunden. Der Fahrpreis beinhaltet drei Mahlzeiten, es steht ein Gesellschaftswagen zur Verfügung. Der B. durchquert die Weinanbaugebiete nahe Kapstadt und erreicht weiter nördlich die frühere Diamantenstadt Kimberley und kurz vor dem Ziel Johannesburg. Es gibt für diesen Zug ein eigenes Reservierungsbüro in Johannesburg.

BME

Bundesverband Materialwirtschaft und Einkauf. Mitglieder sind die angeschlossenen Unternehmen und eine Vielzahl von Einzelmitgliedschaften. Kooperationen bestehen mit dem internationalen Einkaufsverband IFPSM, Universitäten, Bundesministerien und Industrie- und Handelskammern. Tritt teilweise als Geschäftsreiseverband auf. Zu den Dienstleistungen gehört u.a. Benchmarking für das Travel Management.

BMIS

Bahn-Management-Informations-System, Reporting-System der DB. Hierbei werden Reisedaten von Geschäftskunden gespeichert und können u.a. nach folgenden Merkmalen ausgewertet werden: Umsatz Gesamtkunde, Umsatz ausgewählter Unternehmensbereiche, Umsatz nach Tarifangeboten, Streckenauswertungen.»Bahn-Corporate

BMVBS

»Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Städteentwicklung

Boarding Card/Boarding Pass

Bordkarte zum Einsteigen in Flugzeuge und auf Schiffe.

Boarding House

Das engl. B. entspricht bezüglich der Möglichkeit des längeren Anmietens von Wohnraum der deutschen Pension, erlaubt darüber hinaus jedoch auch die Aufstellung eigener Möbel. Eine komplette Küche sowie andere beherbergungsspezifische Einrichtungen und Dienste können in Anspruch genommen werden. Nach Dehoga wendet sich das Angebot des B. meist an Langzeitnutzer im urbanen Umfeld. Die Zimmer sind von ihrer Ausstattung her an privaten Wohnungen ausgerichtet. Der Service schwankt von sehr geringem Angebot bis hin zu einem hotelmäßigen Room Service.»Pension/Hotelpension

Boarding Pass

Engl. für Bordkarte. Er wird meist am Flughafen direkt am Abfertigungscounter der Airlines und gegen Vorlage des Flugtickets ausgestellt. Die Bordkarte enthält zusätzlich die Sitznummer des Passagiers, den Ausgang (Abfluggate) und die Einsteigezeit.»Abfertigung im Flugverkehr, »Ground Handling

Boarding Point

»Origin (O)

Boarding Time

Zeit, zu der mit dem Einsteigen der Passagiere ins Flugzeug begonnen werden kann.

Board of Directors

Engl. für Vorstand, auch Board of Management und Executive Board und nur Board.

BOB

1. Bayerische Oberlandbahn GmbH, Bahngesellschaft. 2. Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co KG, Bahngesellschaft.

Bodendienste

Bodenabfertigung im Flugverkehr.»Abfertigung im Flugverkehr, »Ground Handling

Bodensee-Werbung

»Internationale Bodensee-Werbung

Bodenverkehrsdienste

Bodenabfertigung im Flugverkehr.»Abfertigung im Flugverkehr, »Ground Handling

Plötzlich auftretendes Stärkerwerden des Winds von nur kurzer Dauer. Man unterscheidet die schwarze Bö, gewitterähnlich ohne elektrische Entladung und die weiße Bö, die aus heiterem Himmel kommt und nur am Aufschäumen des Wassers erkennbar ist.

Böfa

Börse für Alleinreisende, Sitz: Hamburg. Ihr Zweck ist die Verbesserung der Situation Alleinreisender u.a. durch Zusammenführung reiseinteressierter Einzelpersonen.

Boeing Company

1916 gegründetes US-Unternehmen der Luftfahrtindustrie. Einer der weltweit größten Hersteller von zivilen und militärischen Flugzeugen u.a. B-737, B-747, B-767, B-777. 1997 Übernahme von McDonnell-Douglas. Im März 2001 wurde der Hauptsitz von Seattle nach Chicago verlegt. In der Entwicklung befindet sich das Langstrecken-Großraumflugzeug Dreamliner (B-787).»Großraumflugzeug

Börse

Ist der Marktplatz für Wertpapiere. Der Börsenhandel findet an bestimmten Orten (in der Bundesrepublik Deutschland sind dies Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart) und zu bestimmten Zeiten statt. Es gibt auch Börsen für Devisen und Waren.»Aktienindex, »Devisen, »Wertpapiere

Börsengang

Nach der Festlegung der mit dem B. angestrebten Ziele erfolgt die Gründung oder Umwandlung der Unternehmensform in eine AG. Anschließend wird ein Emissionskonzept entwickelt. Das Ziel des B. ist in erster Linie die Kapitalbeschaffung. Mit diesem neuen Kapital kann das Unternehmen dann z.B. in neue Technologien und Systeme investieren, die einen Wettbewerbsvorteil ermöglichen.

BO Kraft

Betriebsordnung Kraftverkehr, Verordnung für den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr. Diese Verordnung gilt für Unternehmen, die Fahrgäste mit Kraftfahrzeugen (Omnibus, Taxi, Mietwagen) befördern, soweit sie den Vorschriften des PBefG unterliegen.»PBefG

Bonität

Begriff für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Person oder Firma, die einen Kredit in Anspruch nehmen möchte. Maßstab für die Kreditgewährung ist die Kreditwürdigkeit. Dabei werden bestimmte Anforderungen an die persönliche Integrität und die wirtschaftliche Lage des Kreditnehmers gestellt. Im Reisegeschäft ist die Vergabe von Verkaufslizenzen (Beförderungsgesellschaften, Reiseveranstalter) meist abhängig von bestimmten Voraussetzungen hinsichtlich Gestellung einer Bankbürgschaft, Beschäftigung von Fachpersonal und Prüfung der Bonität.»Verkaufslizenzen

Bonus

Lat. und engl. für gut. B. wird gewährt:1. als Mengen- oder Treuerabatt von touristischen Leistungsträgern oder Reiseveranstaltern oder Clubs (z.B. Kreuzfahrer-Clubs) an Reisemittler oder Kunden allgemein.2. als Sondervergütung bei Kapitalgesellschaften nach erfolgreichem Geschäftsgang zusätzliche Ausschüttung an Anteilseigner (Aktionäre) oder auch an Unternehmensmitarbeiter.3. als Schadensfreiheitsrabatt z.B. bei KFZ-Versicherungen.»Malus-Regelung

Bonusprogramm

Im Tourismus Instrument von Unternehmen zum Zweck der Kundenbindung. Bei Fluggesellschaften werden den Mitgliederfluggästen Vorteile meist in Form von freien oder vergünstigten Flugmeilen oder anderen Leistungen (Hotelübernachtungen, Autovermietung) gewährt. Heute bieten viele Tourismusunternehmen (z.B. Fluggesellschaften, Veranstalter) so genannte Payback-Systeme auch mit branchenfremden Unternehmen.

Booking Class Alignment (BCA)

Buchungsklassenharmonisierung. Abgleichen unterschiedlicher Buchungsklassen der Fluggesellschaften innerhalb der Airline-Allianzen.

Bootshaus

1. Schuppen zum Schutz der im Wasser liegenden Yacht.2. Klubhaus eines Wassersportvereins.

Bootsstationen

Warteplätze bei Rettungsbooten im Notfall.

Bootsurlaub

Bootstouren mit dem Hausboot heißt geruhsam reisen auf Flüssen und Kanälen; bevorzugte Gebiete sind die schiffbaren Wasserwege in Frankreich, in den Niederlanden, in Großbritannien, Irland und Deutschland. Es ist kein Führerschein erforderlich.

Bora

Kalter Nordoststurm an der Adria.

Bord-Akkreditiv

Kann bei längeren Kreuzfahrten eröffnet werden. Dabei wird dem Schiff ein bestimmter Betrag angewiesen, über den der Fahrgast an Bord jederzeit verfügen kann.

Bordkarte

»Boarding Pass

Bordpreise

Preise für Fahrkartenkäufe in Zügen der Deutschen Bahn.

Bordrestaurant

Speisewagen der DB, in der Ersten Klasse wird das Essen auch am Platz serviert.

Bordshops

Engl. für Einkaufsmöglichkeiten an Bord, vorwiegend für Verbrauchsgüter des gehobenen Bedarfs wie Drogerieartikel, Freizeitmoden, kulinarische Besonderheiten, Schmuck und Andenken.

Botel

Kurzwort aus Boot und Hotel. Ein stillgelegtes Schiff, das als schwimmendes Hotel benutzt wird.»Hotelschiffe

Bounce Rate

Rückläufer, Anzahl der E-Mails, die wegen fehlerhafter Adressen oder Umzug, überfüllter Mailboxen beziehungsweise Urlaub nicht zugestellt werden konnten.»Double Opt-in, »Newsletter, »Opt-in-Verfahren, »Opt-out-Verfahren

BR

British Rail, Eisenbahngesellschaft von Großbritannien. Seit April 1994 privatisiert.

branchenfremder Vertrieb

Vermarktung von Reiseprodukten über andere Kanäle als die üblichen Fachreisebüros, z.B. Langzeitversuche an den Schaltern der Bundespost, über Lebensmittelsupermärkte, über Filialen bekannter Kaffeeröster und Tankstellen. Dazu kann man auch den Absatz über den Versandhandel rechnen.

Brand/Branded Goods

Marke, Warenzeichen; Sorte. Branded Goods (Products) ist der engl. Fachausdruck für Markenartikel; in der Marktforschung speziell im Zusammenhang mit dem Markenbewusstsein seitens der Verbraucher gebräuchlich.

Brand Strategy

Engl. für Markenstrategie.»Markenpolitik

Brauchtum

Insbesondere in ländlichen Ferienregionen wird Wert gelegt auf ländliche Volkskultur, Heimatgeschichte, Handwerk, Liedgut und Tanz.

Break-even Point

Gewinnschwelle, gibt jenes Umsatzvolumen an, bei dem die Erlöse gerade die fixen und variablen Kosten decken, d.h. der neutrale Bereich weder mit Gewinn noch Verlust erreicht ist. Ab hier beginnt die Gewinnzone.

Break-out Room

Kleiner Konferenzraum, in dem mehrere Untergruppen einer Plenarversammlung tagen können.»Konferenzraum

Brenta-Kanal

Wasserstraße entlang der prächtigen Villen des ital. Baumeisters Andrea Palladio (1508-1580) zwischen Venedig und Padua (30 km Länge).

Briefing

Einsatzbesprechung, Flugbesprechung; inzwischen gängiger Begriff für mündliche Absprache/lnformationsausgabe vor dem Veranlassen einer Maßnahme.

Bring your own

»BYO

Browser

Zugangsprogramm für die Benutzung des World Wide Web im Internet. Von engl. to browse = blättern oder schmökern. Damit ein Anwender auf eine bestimmte Seite des Internet zugreifen kann, gibt er deren Adresse in seinen B. ein. Dieser stellt die Verbindung zu dem Server her, der die Daten nun zuschickt. Aufgabe des B. ist es nun, diese Daten zu interpretieren und sie als Text, Bild, Video- oder Tonsequenz darzustellen. Inzwischen bieten die B. immer mehr zusätzliche Funktionen, beispielsweise E-Mail-Dienste, FTP, Plug-in-Fähigkeiten und Newsgroup-Reader.»FTP, »Newsgroups, »World Wide Web

BRT/BRZ

Die Größe eines Schiffs wird in Bruttoregistertonnen/-raumzahl ausgedrückt. Die Registertonne ist ein Raummaß und entspricht 2,83 Kubikmetern. Die BRT umfasst mit gewissen Ausnahmen den gesamten umbauten Raum eines Schiffs und gilt als Maß für die Größe. Das Verhältnis zwischen Passagierzahl und BRT/BRZ ist ein Indiz für Komfort: Je größer die Tonnage gegenüber der Anzahl der Passagiere ist, desto mehr Platz steht den Fahrgästen zur Verfügung. Bei Neubauten ist der Begriff BRZ eingeführt. Hierbei wird der gesamte umbaute Raum eines Schiffs ohne die bisher üblichen Ausnahmen eingemessen und das Ergebnis mit einem Zahlenfaktor multipliziert. Die Vermessung von Schiffen ist insofern wichtig und notwendig, als diese Größenangaben das Maß für die Berechnung von Hafenliegegebühren, Kanalpassagen etc. sind.

Brücke

In der Schifffahrt die Kommandobrücke, von der aus ein Schiff geleitet wird.

Brückenoffiziere

Verantwortlich für die Navigation und Steuerung eines Schiffs.»Brücke

Brunch

Kombination aus Breakfast und Lunch als Büfett für Spätaufsteher; besonders beliebt zum Wochenende.»Teaner

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Im Unterschied zum Bruttosozialprodukt (BSP) nimmt das BIP nicht die per saldo aus der übrigen Welt empfangenen Erwerbs- und Vermögenseinkommen eines Landes auf. Die Entwicklung des BIP dient als Wachstumsindikator. Die Umstellung von BSP auf BIP in der Statistik erfolgte in der Bundesrepublik Deutschland 1993, nachdem die USA und Japan bereits umgestellt hatten. BIP misst die Produktion von Waren- und Dienstleistungen in einem Wirtschaftsgebiet unmittelbar und harmoniert besser mit weiteren wichtigen Konjunkturanzeigern wie Produktion, Auftragseingang, Umsatz und Beschäftigtenzahl.»Bruttosozialprodukt (BSP)

Bruttopreise

Beim System der B. werden vom Produzenten unverbindliche Endverbraucherpreise empfohlen.»Nettopreise

Bruttosozialprodukt (BSP)

Das BSP ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft und entspricht dem Wert aller Güter und Dienstleistungen, die während einer bestimmten Periode (i.d.R. ein Kalenderjahr) produziert werden.»Bruttoinlandsprodukt (BIP)

BRZ

»BRT/BRZ

BSB

Breisgau-S-Bahn GmbH, Bahngesellschaft.

BSP

1. Kürzel für Bruttosozialprodukt. 2. Billing and Settlement Plan; Abrechnungsverfahren der Fluggesellschaften mit den Reisebüros (Iata-Agenturen) in der Bundesrepublik. BSP bedeutet für Iata-Agenturen durch die einheitliche Abrechnung der Flugscheine über ein Rechenzentrum sowie zentrales Inkasso durch eine Clearing-Stelle eine wesentliche Vereinfachung. Die BSP-Airline ist zur Teilnahme am BSP-Abrechnungsverfahren zugelassen. BSP-Area ist das Land oder die Gruppe von Ländern, in denen ein BSP operiert. BSP-Panel ist der BSP-Ausschuss, der aus allen Iata-Mitgliedern besteht, die planmäßige Flugdienste in das Land/Gebiet eines BSP unterhalten und/oder dort ihre Verkehrsdokumente durch Agenten ausstellen lassen, sowie Non-Iata-Luftverkehrsgesellschaften, die am BSP teilnehmen. Beim BSP werden die nachfolgenden Abkürzungen sehr häufig verwendet.AALAgentenabrechnungslisteAASAgency Accreditation ServiceACMAgency Credit MemoADMAgency Debit MemoAISPAirline Industry Settlement PlanAVPAgent’s Validator PlateCANXCancelled, ungültige Reisedoku-menteCCCFCredit Card Charge FormCIPCarrier Identification PlateCKCheck DigitCRSComputer Reservation and Ticke-ting SystemEBTExcess Baggage TicketHOTHand-Off-TapeLVGLuftverkehrsgesellschaftMDMiscellaneous DocumentMPDMultiple Purpose DocumentOPATBOff Premise Automated Ticket and Boarding PassOPTATOff Premise Transitional Auto-mated TicketSCNRStock Control Number (OPATB)SVDStandardverkehrsdokumentSVFTCTransportation CreditTDNRTicket NumberUATPAir Travel Card/Air Plus CardUTPUnit Transaction processed»AISP, »Bruttosozialprodukt (BSP), »Iata

BSP-Airline

Ist eine Luftverkehrsgesellschaft, die am Billing and Settlement Plan (BSP) teilnimmt.»BSP

BSP-Area

Land oder Gruppe von Ländern, die am Billing and Settlement Plan (BSP) teilnehmen.»BSP

BSPC

Billing and Settlement Plan Committee; wird aus Vertretern von Mitgliedsfluggesellschaften des BSP zusammengesetzt.»BSP

BSP-Panel

BSP-Ausschuss, der aus allen Iata-Mitgliedern besteht, die planmäßige Flugdienste in das Land oder Gebiet eines BSP unterhalten und dort ihre Verkehrsdokumente durch Agenten ausstellen lassen, sowie Non-Iata-Carriern, die am BSP teilnehmen.»BSP, »Non-Iata-Carrier

BSR

Bankers’ Selling Rate, offizieller Bankverkaufskurs für Währungen in Deutschland als Grundlage der Flugpreisberechnung.»Barig-Rate

BTA

British Tourist Authority, Britische Tourismuszentrale.

BTC

Baltic Sea Tourism Commission, Sitz in Norrköping/Schweden. Mitglieder: Polen, St. Petersburg und Kaliningrad, Estland, Lettland und Litauen sowie Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Deutschland. Die BTC besteht aus den angeschlossenen Ländern, Tourismusämter, Flug- und Bahngesellschaften, Fähren, Hotels, Veranstalter und Reisebüros, die sich unter anderem gemeinsam auf Messen präsentieren. Ihr Ziel ist es, den Tourismus in die und in der baltischen Region zu präsentieren. So wurden z.B. mehrere Kulturrouten aus dieser Region zusammengestellt.

BTF

International Brussel Travel Fair; Reisemesse für Fachbesucher, alljährlich in BrüsseI.

BTG

Bildungszentrum für Tourismus und Gastronomie, Sitz in Husum. Eine Einrichtung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Lübeck mit u.a. Vorbereitung auf das Iata-Diplom und Tourismusfachwirt/in mit anerkanntem IHK-Abschluss.

BTI

Business Travel International. Ehemaliger weltweiter Verbund von Geschäftsreisebüros zur Betreuung von Unternehmen mit internationalem Reiseaufkommen. Deutsches Mitglied war Euro Lloyd Reisebüro, Köln mit bundesweitem Filialnetz. Gesellschafter Kuoni Reisen Holding, Zürich. Ab 2006 firmiert BTI Euro Lloyd unter dem Namen HRG Hogg Robinson.»HRG Worldwide

BTL

Bolsa de Turismo de Lisboa, führende Reisemesse in Portugal, findet seit 1989 alljährlich im Januar in Lissabon statt.

BTM

Berlin Tourismus Marketing, Marketing-Organisation zur Förderung des Berlin-Tourismus.

BTO

Belgian Travel Organisation, belgischer Reiseverband. Assoziiertes Mitglied im belgischen Reisebüro- und Veranstalter-Verband FIT.»FIT

BTW

Bundesverband der deutschen Tourismuswirtschaft mit Sitz in Berlin. Sprecher der Tourismusbranche in Deutschland. Er wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, die Interessen der Tourismusbranche gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit in Deutschland, Europa und international zu vertreten. Zu den Mitgliedern des BTW zählen sowohl große Unternehmen als auch Verbände der Branche. Dabei reicht das Spektrum von Leistungsträgern im Incoming und Outgoing bis hin zu den Komplementärbereichen. Der BTW ist sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene Gesprächspartner bei Politik und Verwaltung. Als unternehmerisch ausgerichteter Dachverband nimmt er die wirtschaftlichen, die sozialpolitischen und die ideellen Interessen der Tourismusbranche wahr. Ziel der Branchenpolitik des BTW ist es, Gegenwart und Zukunft der Tourismusbranche zu sichern und deren Ansehen zu fördern. Ab 2003 Beitritt zum BDI Bundesverband der Deutschen Industrie.»Deutscher Reise Verband, »Gesprächskreis Tourismusindustrie

Buchstabiertafel

»Icao-Alphabet

Buchung

Feste Reservierung einer touristischen Leistung (Abschluss eines Vertrags).»Anmeldung und Reservierung

Buchung auf Warteliste

Ist eine Mischung aus einer Selektion und einer zeitverzögerten Buchung. Sie wird angewandt, wenn der Kunde – z.B. auf Grund eines ausgebuchten Zielgebiets – nur einen Bedingungskorridor vorgibt (z.B. von … bis zu einem maximalen Preis von …). Es handelt sich hierbei um ein einseitiges Vertragsangebot durch den Kunden, das bis zu einem vorher festgelegten Datum Gültigkeit besitzt. Wird innerhalb des definierten Zeitraums eine passende Leistung gefunden, wird die Buchung auf Warteliste je nach Buchungsart als Buchung, Festoption oder Verfallsoption bestätigt. Kann bis zum Gültigkeitszeitraum keine passende Leistung gefunden werden, wird das Angebot nach Überschreitung dieses Datums nichtig.

Buchung on Request

Funktion, bei der die verbindliche Buchung der touristischen Leistung zu dem Zeitpunkt vorgenommen wird, zu dem für die gewünschte Leistung wieder Leistungskontingente zur Verfügung stehen. Es handelt sich hierbei um ein einseitiges Vertragsangebot durch den Kunden, das bis zu einem vorher festgelegten Datum Gültigkeit besitzt. Nach Überschreitung dieses Datums wird das Angebot nichtig.

Buchungsanfrage

Über eine bestimmte touristische Leistung zu einem festen Termin mit Prüfung der Verfügbarkeit, aber ohne Reservierung der Leistung.

Buchungsklasse

Für eine Verkehrsgesellschaft ist die Buchungsklasse der Parameter zur ertragsorientierten Steuerung der Kapazitätsausnutzung in der Buchungsphase, z.B. bei Lufthansa gab es bis 1990 fünf B.: First, Business und drei in Economy; seit 1990 kann Lufthansa mit Hilfe der EDV bis zu 30 Preisklassen steuern.»Class Codes

Buchungsklassenharmonisierung

»BCA

Buchungsmaske

Über eine B. lassen sich über so genannte Eingabefelder formularartig buchungsrelevante Daten eingeben.

Buchungsstellen von Urlaubsreisen

Die RA-Reiseanalyse untersucht jährlich das Buchungsverhalten der Urlaubsreisenden. Nach RA 2013 sind in 2012 34% aller Urlaubsreisen mit Vorabbuchungen im Reisebüro getätigt worden.»Reiseanalyse

Buchungssteuerung

Begriff für ertragsorientierte Auslastung bei den Leistungsträgern.

Buchungs- und Reservierungssysteme (elektronisch)

»CRS

Buch zur Reise

Angebot des Unternehmens LDEMC, stellt monatlich Romane, Reiseberichte, Krimis oder kulinarische Reiseführer zu ausgewählten Städten, Regionen und Ländern vor, u.a. Buchempfehlungen zu Messereisen.

Bucket Shops

Nicht lizenzierte Reisemittler in Großbritannien, die Flugscheine mit Preisnachlässen verkaufen.

Budget

Ist ein Finanzplan für eine bestimmte Zeitperiode. In einem B. werden die voraussichtlichen Einnahmen den vorhersehbaren Ausgaben gegenübergestellt. Zu unterscheiden sind Budgets privater und öffentlicher Haushalte. In diesem Sinne wird vor allem von dem B. des Bunds, der Länder und Gemeinden gesprochen.

Büfett-Breakfast

Reichhaltiges Büfett-Frühstück mit Selbstbedienung zur Auswahl, im Übernachtungspreis eingeschlossen oder – wie bei den meisten US-Hotelgruppen – extra zu zahlen.

Bürgschaft

Vertrag, durch den sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten (des so genannten Hauptschuldners) verpflichtet, für die Erfüllung einer Verbindlichkeit des Hauptschuldners einzustehen.»Bankbürgschaft, »Hauptschuldner

Bürotel

Hotel, das entsprechend den besonderen Bedürfnissen von Geschäftsreisenden eingerichtet ist. Ziel ist es, mit Hilfe von Computeranschluss, Sekretariats- und Dolmetscherservice Büroarbeit zu ermöglichen.

Buga

Bundesgartenschau.»Gartenschau

Bugstrahlruder

Kreuzfahrt- und Fährschiffe neuerer Bauart haben zum besseren Manövrieren ein Bugstrahlruder, das mit Wasserdüsen oder Propeller das Schiff zur Pier oder von der Pier drückt.

Bulk E-Mail

»Spam

Bullauge

Rundes Kabinenfenster auf Schiffen.

Bullet Train (Tokaido Sanyo Shinkansen)

Japanischer Hochgeschwindigkeitszug, der die 1069 km zwischen Tokio und Fukuoka in nur fünf Stunden und 57 Minuten zurücklegt. Die Strecke führt vom weltweit größten und geschäftigsten Bahnhof in Tokio in östliche Richtung über Nagoya, Kyoto und Hiroshima bis nach Fukuoka auf der Insel Kyushu. Insgesamt verbinden vier Shinkansen-Linien die vier Hauptinseln und stehen in Konkurrenz zum Flugzeug. Einzelne Zugfahrkarten für den B. können nur in Japan erworben werden, es bietet sich u.U. der Kauf eines Rail Pass beim japanischen Fremdenverkehrsamt an.»AVE, »IC – Intercity, »TGV

Bund

Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, bundesweit organisierter Umweltschutzverband mit Sitz in Berlin. Er ist mit seinen Mitgliedern in allen Bundesländern mit Kreis- und Ortsverbänden vertreten. Zu seinen Themen gehört auch die Belastung des Naturhaushalts durch Freizeitaktivitäten. Seine Aufgaben sieht er u.a. in der Entwicklung von Formen eines umwelt- und sozialverträglichen Tourismus wie auch in der Entwicklung von Konzepten für eine Umweltverträglichkeit im Bereich des Sports.»Arbeitsgemeinschaft Tourismus mit Einsicht

Bundesanstalt für Flugsicherung

Abk.: BFS. Sitz: Frankfurt/M. Diese Bundesbehörde wurde 1953 durch Gesetz installiert und mit den Aufgaben der Sicherung der Luftfahrt, Flugverkehrskontrolle mit Bewegungslenkung, Flugberatung, Flugalarm-, Flugfernmelde- und Flugnavigationsdienst betraut; ab 1993 privatisiert und umbenannt in DFS, verbleibt jedoch in Bundesbesitz.»DFS

Bundeseisenbahnvermögen

Die Zusammenführung der Sondervermögen des Bunds Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn hat diesen neuen Begriff entstehen lassen. Durch die am 1. Januar 1994 in Kraft getretene Bahnstrukturreform ist die jahrzehntelange Teilung auch auf dem Gebiet des deutschen Eisenbahnwesens endgültig beendet worden. Die Neugliederung der Eisenbahn des Bunds hat damit gleichzeitig ihren Anfang genommen und als wichtigsten Schritt die Herauslösung der eigentlichen Eisenbahnaufgaben und deren Organisierung in handelsrechtlicher Form bewirkt. Verblieben sind neben diesem von der Deutschen Bahn wahrgenommenen unternehmerischen Bereich Restaufgaben, die der öffentlichen Verwaltung obliegen und auch nach der Privatisierung weiterhin von dieser auszuführen sind, etwa Versorgung der Beamten, Liegenschaften der Bahn, Verwertung von Grundbesitz sowie Dienststellen in acht Städten; B. ist die Restbehörde der Bahn.»DB – Deutsche Bahn, »DBH, »DR – Deutsche Reichsbahn, »Regionalisierung des Nahverkehrs

Bundesforum Kinder- und Jugendreisen

Das Bundesforum Kinder- und Jugendreisen ist die Fachorganisation für den Bereich des Kinder- und Jugendreisens, gegründet 1997, Sitz in Berlin. In ihm zusammengeschlossen sind bundesweite Dachverbände, Träger und Vereine, die die Qualitätskriterien für Kinder- und Jugendreisen zu Grunde legen und weiterentwickeln.

Bundesgartenschau

»Gartenschau

Bundesministerium der Justiz

Auf dem Gebiet des Tourismus ist die Abteilung I, Referat I zuständig für das Reisevertragsrecht. Das Luftrechtsreferat wirkt im Rechtsausschuss der Icao mit, der die internationalen luftrechtlichen Übereinkünfte vorbereitet.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Abk.: BMFSFJ. Das Referat 213 ist zuständig für Familienforschung, Demografie, Freizeitpolitik, Familienerholung, Statistik, familiengerechte Verbraucherpolitik. Es ist organisatorisch der Abteilung 2 des Ministeriums Familienpolitik angegliedert. Schwerpunktaufgaben sind: Koordinierung der Freizeitpolitik der Bundesregierung Grundsatzfragen von Freizeit, Erholung und Tourismus Freizeitpolitische Maßnahmen im Hinblick auf den Urlaub Bundeswettbewerbe „Familienferien“  Zusammenarbeit mit und Förderung von Organisationen im Freizeitbereich Öffentlichkeitsarbeit im Freizeitbereich; Maßnahmen zur Information über Freizeit- und Urlaubsmöglichkeiten, insbesondere für Familien Freizeitforschung  Grundsatzfragen der Familienerholung Förderung von Bau und Einrichtung von Familienferienstätten Zusammenarbeit mit den Bundesländern im Bereich der Familienerholung und mit den Arbeitskreisen für Familienerholung Internationale Zusammenarbeit im Bereich der Familienerholung

Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

Für Landtourismus und Urlaub (Ferien) auf dem Bauernhof ist ein gesondertes Referat zuständig. Aufgaben des Referats: besondere Angelegenheiten der Gesellschaft im ländlichen Raum, Nebenerwerbslandwirtschaft sowie Angelegenheiten der Freizeit und Erholung.»Ferien auf dem Bauernhof

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Städteentwicklung

Abk.: BMVBS. Das B. ist zuständig für folgende Arbeitsbereiche: Luft- und Seeverkehr, Straßen- und Binnenschifffahrtsverkehr. Seiner Aufsicht unterliegen u.a. die Deutsche Bahn, das Luftfahrtbundesamt und die Bundesanstalt für Flugsicherung. Mit Beginn der Liberalisierung im europ. Luftverkehr fungiert das B. nur noch eingeschränkt als Genehmigungsbehörde für die Gewährung von Tarifen, Sondertarifen und Provisionsabweichungen an Reisebüros durch die Fluggesellschaften. Das Ministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) hat keine originären Zuständigkeiten für tourismuspolitische Aufgaben.Gleichwohl wirken sich von ihm initiierte verkehrs- und raumordnungspolitische Maßnahmen auch auf den Tourismus aus. Beispiele hierfür sind: Investitionen in die Modernisierung der Bundesverkehrswege auf der Grundlage des Bundesverkehrswegeplans und der Ausbaugesetze für die Bundesschienenwege und die Bundesfernstraßen (z.B. Entlastung der Kommunen von Lärm und Abgasen bei gleichzeitiger Steigerung ihrer touristischen Attraktivität durch den Bau von Ortsumgehungen); Finanzielle Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich des Schienenpersonennahverkehrs im Rahmen des Regionalisierungsgesetzes und des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes; Strategien und Handlungsempfehlungen für die Förderung des Fahrradverkehrs im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans; Schaffung von Rahmenbedingungen für die Interoperabilität des transeuropäischen Eisenbahnsystems; Ausbau der Flughäfen und intermodale Verknüpfung mit der Bahn; Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums; Entwicklung von Leitvorstellungen und Grundsätze für die Raumplanung nach dem Raumordnungsgesetz und dem Europäischen Raumentwicklungskonzept (Eurek); Mitwirkung an EU-Gemeinschaftsinitiativen (Interreg III B/Ziel 3) zur Entwicklung von Städten und Regionen durch transnationale europäische Zusammenarbeit (u.a. Förderung von Raumentwicklungskonzepten für den Tourismus im Ostseeraum sowie in Mittel- und Osteuropa).»Bundesanstalt für Flugsicherung, »Bundesverkehrswegeplanung, »LBA, »Liberalisierung im Luftverkehr

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Das Referat 202, Arbeitsgruppe Touristeninformation Dritte Welt ist zuständig für Touristeninformation und Qualifizierung des Dritte-Welt-Tourismus. Es unterstützt im Rahmen entwicklungspolitischer Arbeit auch auf dem Sektor des Ferntourismus eine Palette von Informations- und Qualifizierungsmaßnahmen.»GTZ

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Abk.: BMWi, Die Zuständigkeit und damit Federführung des Tourismus liegt beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Abteilung II Mittelstandspolitik.Tourismuspolitik ist integraler Bestandteil der Wirtschaftspolitik, insbesondere der Mittelstandspolitik. Die Entwicklung des Tourismus wird in hohem Maße von anderen Politikbereichen wie Steuern, Finanzen, Verkehr, Umwelt, Soziales und Außenpolitik beeinflusst.Es gibt in Deutschland kein allgemeines Tourismusgesetz. Teilbereiche des Tourismus werden durch spezielle Vorschriften geregelt.Es obliegt dem Bund, Rahmenbedingungen für die kontinuierliche Entwicklung des Tourismus zu sichern. Das schließt ein, dass der Bund, zusammen mit Ländern und Kommunen, die notwendige Infrastruktur bereitstellt und verbessert, um unternehmerische Eigenverantwortung zu stärken und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Planung, Entwicklung und unmittelbare Förderung des Tourismus liegen in der Verantwortung der Bundesländer.Tourismuspolitische Ziele sind: weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft; Förderung touristischer Projekte in strukturschwachen Regionen(Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur;Durchführung durch Bundesländer); Förderung u.a. von Existenzgründungen in der Tourismuswirtschaft (ERP-Programm); Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tourismuswirtschaft, z.B.indem es über das Kompetenzzentrum E-Business Touristik (KET) kleine und mittelständische Reisebüros an den elektronischen Geschäftsverkehrheranführt oder Maßnahmen und Modellprojekte zu Gunsten von Qualität undNachhaltigkeit im Tourismus anstößt und finanziert; Mitwirkung an Erschließung neuer (Quell-)Märkte im Ausland; Mitwirkung an Erhöhung der Sicherheit für deutsche Touristen im internationalen Reiseverkehr; Einsetzen für Chancengleichheit für deutsche Touristikunternehmen auf ausländischen Märkten und gegen Wettbewerbsverzerrungen; Beratung der Europäischen Kommission in tourismuspolitischen Fragen,Mitgestaltung globaler tourismuspolitischer Strategien und Empfehlungen im Rahmen der Welttourismusorganisation (UNWTO), der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie in entsprechenden Fachkonferenzen der Vereinten Nationen, in denen Deutschland vertreten ist und in denen Themen mit Auswirkungen auf Tourismuspolitik und -wirtschaft behandelt werden, Koordinations- und Moderationsaufgaben in der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern; Verbesserung von Aus- und Fortbildung;Die überwiegend mittelständischen Unternehmen der Tourismuswirtschaft können – wie alle anderen kleinen und mittleren Unternehmen – die Instrumentarien der Mittelstandsförderung von Bund und Ländern in Anspruch nehmen. Sie können Unterstützung bei der Existenzgründung, bei Investitionen, beim Zugang zu Auslandsmärkten u.a. erhalten. Speziell der Tourismuswirtschaft zugute kommen die im Bundeshaushalt vorgesehenen Mittel für die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) und für die Leistungssteigerung im Tourismusgewerbe. Die Zuwendungen an die DZT dienen der Präsentation Deutschlands als Urlaubs- und Reiseland im Ausland. Mit den der Leistungssteigerung dienenden Haushaltsmitteln sollen insbesondere die Qualität der touristischen Produkte verbessert, die Qualifikation der Beschäftigten erhöht sowie Trends und Potenziale ausgewählter Marktsegmente aufgezeigt werden.»Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, »Deutsche Zentrale für Tourismus, »Deutsches Seminar für Tourismus , »ERP-Programm, »Kompetenzzentrum E-Business Touristik, »OECD, »World Tourism Organization

Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung

»BFU

Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften

Abk.: BDF, ehemals Arbeitsgemeinschaft Deutscher Luftfahrtunternehmen (ADL), vertritt die deutschen Linien-, Charter und Low Cost Carrier gegenüber Flughäfen, Wirtschaft und Politik. Mitglieder sind Air Berlin, Condor, DBA, Eurowings einschließlich ihrer Tochter Germanwings, Germania, Hamburg International, TUIfly, LTU und Lufthansa. Sitz: Berlin.

Bundesverband der Deutschen Industrie

Abk.: BDI, Spitzenverband der Deutschen Industrie mit deren Großindustrieunternehmen. Er spricht für die Branchenverbände auch über BTW für die Tourismuswirtschaft. Im Gegensatz zu den Kammerverbänden ist die Mitgliedschaft bei BDI freiwillig. Hauptthemen dieser Interessenvertretung sind Steuer- und Europapolitik, Außenwirtschaft, Verkehr und Energie sowie Wettbewerbsfragen. Der BDI ist nicht zuständig für die Tarifpolitik.»BTW, »Gesprächskreis Tourismusindustrie

Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft

»BTW

Bundesverband der Gästeführer Deutschland

Abk.: BVGD. Von den städtischen Fremdenführern gegründeter Verein mit Sitz in Hamburg. Mitglieder sind die bundesdeutschen, qualifizierten Gästeführer. Der Verband vertritt deren Interessen gegenüber den Behörden und der Öffentlichkeit mit u.a. einheitlichem Berufsbild und strebt eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Stellung an.»FEG, »Gästeführer

Bundesverein Barrierefreier Tourismus e.V.

Abk.: BBT, mit Sitz in Berlin, berät und unterstützt Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und Freunde auf dem Gebiet des barrierefreien Tourismus.»barrierefreier Tourismus

Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland

Abk.: BCSD, 1996 gegründete Interessenvertretung für den Informationsaustausch von Stadtmanagern.»Städtekooperationen

Bundesverkehrswegeplanung

Zur B. gehören das Schienennetz der Deutschen Bahn, die Bundesfernstraßen, die Bundeswasserstraßen und die Luftverkehrswege. Zur Koordinierung der Aufgaben von Verkehrssicherheit, regionaler Erschließung, bedarfsgerechtem Ausbau, Energieeinsparung und Umweltschutz sowie der hierzu nötigen Planungen und Investitionen hat die Bundesregierung den Bundesverkehrswegeplan erstellt. Eine leistungsfähige und zuverlässige Verkehrsinfrastruktur für Wirtschaftswachstum, Mobilität und Beschäftigung kommt darin zum Ausdruck, dass die Verkehrsinvestitionen in der laufenden Legislaturperiode um 4,3 Mrd. Euro verstärkt werden. Dazu sind die Verkehrsinvestitionen gegenüber dem bisherigen Planungsansatz für die drei Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserstraße bereits im Jahr 2006 um 1 Mrd. Euro auf insgesamt 9 Mrd. Euro erhöht worden und sie werden auf diesem Niveau in den Folgejahren verstetigt. Zusammen mit den Investitionsmitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, für den Transrapid und das Satellitennavigationssystem Galileo, erreichen die Verkehrsinvestitionen bis zum Jahre 2010 ein stabiles Niveau von annähernd 11 Mrd. Euro jährlich.»Funktionsbereiche der Transportleistungen, »Wegsicherung

Bund-Länder-Ausschuss Tourismus

Für Abstimmungsprozesse zwischen Bund und Ländern, zur gegenseitigen Unterrichtung und zur Koordinierung tourismuspolitischer Aktivitäten wurde der B. eingerichtet, in dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die für Tourismus zuständigen Ministerien der Bundesländer vertreten sind.

Bunkerzuschlag

»Kerosinzuschlag

Burghotel

Gastronomie- oder Hotelbetrieb, der ganz oder teilweise in historischen Gebäuden geführt wird. Ausstattung und Standard der B. sind sehr unterschiedlich.

Bus

1. Verkehrsmittel, das eingesetzt wird im  öffentlichen Personennahverkehr: Stadtbus, Überlandbus  im ReiseverkehrAls Reiseverkehrsmittel durch größere Mobilität und überschaubarere Größe der Reisegruppen Bahn und Flugzeug überlegen, solange die Anforderungen an das Reiseverkehrsmittel nicht nur auf die Distanzüberwindung zwischen Abfahrts- und Zielort beschränkt sind.2. Die Bezeichnung Ein-Sterne-Bus war bis Februar 1997 ein RAL-geschützter Begriff der Gütegemeinschaft Buskomfort. Seit 1.1.1995 ersetzt durch die Bezeichnung Transport Class. Ab dem 1.3.1997 ersetzt durch die Bezeichnung Standard Class.»GBK, »Klassifizierung der Reisebusse, »ÖPNV, »RAL

Busbahnhof

Busbahnhöfe oder zentrale Omnibusbahnhöfe (ZOB) sind Knotenpunkte im ÖPNV-Netz, an denen zwischen verschiedenen Omnibuslinien umgestiegen werden kann. Meist befinden sie sich in Stadtzentren oder in der Nähe von Bahnhöfen, um der Mehrzahl der Fahrgäste ein einfaches Erreichen der Ziele zu ermöglichen. Baulich bestehen sie meist aus mehreren Bussteigen mit entsprechenden Service-Einrichtungen (Unterstände, Fahrgastinformation). Oftmals sind dort auch Verpflegungs- und Einkaufsmöglichkeiten sowie Service-Büros der Verkehrsunternehmen zu finden. Stadtbussysteme haben häufig so genannte Rendezvous-Punkte, bei denen die Busse alle an einem Mittelbahnsteig halten, um problemloses Umsteigen zu ermöglichen.

Buschenwirtschaft/Besenwirtschaft

»Straußwirtschaft

Business Aviation (BA)

Auch: Bedarfsluftverkehr. Flugverkehr, der nicht an feste Flugpläne gebunden ist und überwiegend zu beruflichen Zwecken genutzt wird.

Business Behaviour

Engl. für Geschäftsbetragen, Geschäftsverhalten, Anstand. Für die Karriere auf allen Stufen ist ein angemessenes Verhalten im Umgang mit Mitarbeitern, Kollegen und Kunden wichtiger Bestandteil. Benimmregeln sind nichts Statisches. Richtiges Verhalten lässt sich erlernen, und souveräner Umgang mit Etiketteformen gehört dann zum Geheimnis der handelnden Personen.

Business Charter

Individuelle Anmietung eines Geschäftsreiseflugzeugs von einer oder mehreren Personen. Anbieter finden sich an vielen Flughäfen und bieten ihre Dienste u.a. Top-Managern, Künstlern oder Spitzensportlern an. Wesentlicher Vorteil des B. ist die Erreichbarkeit auch von Flugplätzen, die mit Linienverbindungen nicht oder nur schwer erreicht werden können.»Mitflugzentralen, »Taxi-Airlines

Business Jet

Auch Private Jet.»LH Private Jet

Business Travel

Nach DRV-Vertriebsdatenbank Firmenreisedienste, somit Reisebüros/Dienstleister, die überwiegend Dienstreise- und Geschäftsreisekunden bedienen, und Implants wie Betriebsstellen eines Firmenreisediensts in den Geschäftsräumen eines Unternehmens, für das Geschäftsreisen abgewickelt werden.»Reiseverkauf in Deutschland

Business Travel Center

»Reisestelle

Busreisen

Bei typischen B. umfasst der Leistungsumfang mehr als bloßen Transport und Unterkunft. Typische B. sind: Festspiel-, Rund-, Städte- und Studienreisen sowie Kurzurlaubsreisen. Sie werden von Busreiseveranstaltern in eigenen Programmen ausgeschrieben oder im Mietomnibusverkehr den Vorstellungen einer geschlossenen Gruppe entsprechend zusammengestellt.»Festspielreisen, »Kurzurlaub/Kurzurlaubsreisen, »Mietomnibusverkehr, »Rundreisen, »Städtereisen, »Studienreisen

Bustourismus

Bei der Haupturlaubsreise ist der B. entsprechend der Marktentwicklung mitgewachsen und liegt in den vergangenen Jahren konstant bei rund 10%. Gleichzeitig ist der Markt im Wandel begriffen. Während die Ferienzielreise stagniert, erreicht der B. dort seine Zuwachsraten, wo er mit qualitativ hochwertigen Angeboten neue Kundenschichten gewinnen kann. Als klassisches Verkehrsmittel für den Zweit- oder Mehrfachurlaub kommen bei typischen Busreiseangeboten Komfort und Bequemlichkeit des Busses dem Erholungs- und Erlebnisbedarf des Reisegasts entgegen.»Ferienzielreisen, »Haupturlaubsreise, »Reiseanalyse, »Verkehrsmittel

Buy-out

Engl. für Aufkauf, Übernahme. Unternehmen, die auf Übernahme oder Beteiligung von Firmen spezialisiert sind durch hohen Einsatz von Fremdkapital. Dabei werden i.d.R. renditestarke Teile mit hohen Gewinnen veräußert und der Rest mit schwachen Anteilen einer Sanierung unterzogen mit schmerzlichen Folgen durch Abbau von Personal. Spielart hierbei ist das Management Buy-out, wobei Vertreter des Managements ihr bekanntes Unternehmen ausschlachten unter starker Beteiligung von Fremdkapital.

BVCD

Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, Sitz Joachimsthal. Der Nachfolgeverband von BCD und NDVC wurde im November 2000 gegründet und vertritt die Campingplatzunternehmen in Deutschland.

BVO

BVO Bahn GmbH, Fichtelbergbahn und Lößnitzgrundbahn, Bahngesellschaft.

BVS

1. Bundesanstalt für Vereinigungsbedingte Sonderaufgaben, ab Januar 1995 Rechtsnachfolgerin der Treuhandanstalt. Sie soll die nicht erledigten Aufgaben der Privatisierung, der Abwicklung und der Vertragskontrolle abschließen.2. Bestandsverwaltung und Verbrauchskontrolle von automatischen Standardverkehrsdokumenten. Der Agent kann dabei online die benötigte Menge an Dokumenten bei der Druckerei bestellen.»Treuhandanstalt

BYO

Bring your own, häufig in australischen, englischen oder neuseeländischen Restaurants ohne Ausschanklizenz. Gegen Bezahlung eines Korkengelds bekommt man die mitgebrachten alkoholischen Getränke serviert. Restaurants mit Konzession für den Alkoholausschank werden Fully Licensed genannt.»Fully Licensed Restaurant, »Korkengeld

Bypass-Funktionen

»Access

Byzantinische Kunst

Stand im Dienste des Oströmischen Reichs und der Kirche (5. Jh. bis 1453). Heute fast ausschließlich in der Kirchenarchitektur erkennbar; vorwiegend überkuppelte Zentralbauten (Hagia Sophia in lstanbul, San Vitale in Ravenna). Weitere Kennzeichen sind Mosaikkunst und Tafelmalerei (lkone). Letztere wurde von den Balkanländern und Russland übernommen und weitergeführt.C»

C

Neben D, J und Z die Tarifbezeichnung im Flugticket für Business Class.

C2C

Engl. für Customer to Customer, bezeichnet eine Marketing-Strategie, bei der Privatleute als Anbieter und Nachfrager in Austauschbeziehungen stehen. Meist tritt hierbei ein gewerblicher Partner auf, der die beiden Marktteilnehmer zusammenführt, z.B. Auktion oder Börse.»B2B, »B2C, »E-Commerce

CAA

1. Civil Aviation Authority, englische Luftfahrtbehörde. Ist beratend für die englische Regierung bei Luftfahrtaufgaben tätig.2. Canadian Automobile Association, kanadischer Automobilclub.

CAB

1. Civil Aeronautics Board, Luftverkehrsbehörde der USA, die 1978 für die Einleitung und Durchführung der Liberalisierung im Luftverkehr zuständig war. Nach Auflösung 1984 im Rahmen der Deregulation gingen die weiteren Aufgaben auf das DOT (Department of Transportation, das US-Verkehrsministerium) über. 2. Kurzform für Taxi in USA.»Deregulation

Cabin Attendants

Oder Cabin Crew, engl. Bezeichnung für das Service-Personal auf Passagierflugzeugen.»Flugbegleiter

Cabin Steward

Zimmerkellner auf Kreuzfahrtschiffen.

CAEP

Committee on Aviation Environmental Protection. Umweltgremium der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation Icao, gegründet 1983.»Icao

Café

Gastronomiebetrieb mit Kaffeeausschank als Hauptumsatzträger. Das Angebot umfasste ursprünglich nur Heißgetränke wie Kaffee, Tee usw. sowie Kuchen, Torten und Gebäck. Heute bieten die meisten Betriebe auch kleine Zwischenmahlzeiten an.

Cafeteria

Gastronomiebetrieb, der grundsätzlich auf Selbstbedienung eingestellt ist und nur ein begrenztes Angebot an Speisen und Getränken anbietet. Der Gast bedient sich entlang einer Auswahltheke, an deren Ende sich die Kasse befindet; Tische und Stühle sind bereitgestellt.

Calculator

Engl., Rechner, Rechenmaschine, Rechentabelle.

Call a Bike

Angebot der DB-Rent-Fahrradvermietung von High Tech Bikes in verschiedenen deutschen Großstädten rund um die Uhr, Registrierung über Service-Hotline.

Call Center

Internes oder externes Unternehmen, bietet Services in der Telekommunikation, z.B. Bestellannahme, Reservierung, Einrichtung oder Übernahme von Vertriebsaufgaben für Dienstleistung, Industrie und Handel. Man unterscheidet das aktive C. mit Telefonmarketing und Akquisition vom interaktiven C., das ankommende Gespräche per Sprachsteuerung in die gewünschte Abteilung weiterleitet oder Service-Informationen weitergibt.

Calling Card

Wird von verschiedenen Gesellschaften für den internationalen Gebrauch angeboten. Nach der Wahl einer gebührenfreien Telefonnummer des Kartenanbieters wird der Nutzer zur Eingabe eines Codes aufgefordert. Im Anschluss wird die gewünschte Verbindung hergestellt. Die Telefonate werden per Rechnung bezahlt.

Campanile

1. Freistehender Glockenturm ital. Kirchen, z.B. San Marco in Venedig. 2. Französische Motelkette, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Sie ist in Frankreich weit gehend vertreten, aber auch in anderen Ländern Europas.

Campingflüge

Voraussetzung zur Nutzung der preiswerten, planmäßigen Ferienflüge war die Buchung einer Pauschalreise, bestehend aus Flug und Unterkunft. Auch Unterkunft auf gewerblich betriebenen Campingplätzen erfüllte die Voraussetzung einer Flugpauschalreise. Inzwischen durch Liberalisierung im Luftverkehr nicht mehr üblich.»Liberalisierung im Luftverkehr, »Pauschalreisen

Campingplatz

Umzäunte Fläche, die als Campingplatz offiziell ausgewiesen ist. C. werden von einem Platzhalter betrieben und stehen zum Wohnen in Zelten oder Wohnwagen jedermann offen. C. verfügen über hygienische und hauswirtschaftliche Einrichtungen, Liegewiesen und Spielplätze sowie je nach Standort über Schwimmbäder, Tennis- und Golfplätze sowie Einkaufsmöglichkeiten. Sie sind nach ihrer Ausstattung kategorisiert. Der Platzhalter hat die aufgenommenen und übernachtenden Personen in ein Fremdenverzeichnis einzutragen und ist über die Anzahl der Übernachtungen gegenüber dem Statistischen Bundesamt berichtspflichtig. Nach Definition des Statistischen Bundesamts hingegen gelten Gelände, auf denen zur Beherbergung Wohnwagen und Zelte bereitstehen, nicht als C., sie sind als Ferienwohnung anzusehen.»Fewo - Ferienwohnung, »Klassifizierung der Campingplätze

Campingtourismus

Freizeitwohnen in beweglichen Unterkünften und Wohngelegenheiten. Hinsichtlich Standort und Aufenthalt unterscheidet man Feriencamping in landschaftlich schöner Lage, zwischen ein und drei Wochen  Tourismuscamping an verkehrsgünstigen Standorten, zwischen ein und drei Tagen  Wochenendcamping in Naherholungsgebieten, regelmäßig zwei Tage.Nach Unterkunftsart unterscheidet man  Zelt Faltanhänger Wohnmobil (Motorcaravan) Wohnwagen (Caravan)  Wohncontainer Mobilheim»Deutscher Camping-Club, »Mobilheime, »Nah-erholung/Naherholungsverkehr, »Wohnmobil, »Wohnwagen

Campingvertrag

Beim C. handelt es sich um einen Mietvertrag mit zusätzlichen, atypischen Leistungen, vergleichbar dem Beherbergungsvertrag, mit dem Unterschied, dass die Mietsache kein Raum, sondern ein Geländestück ist. Außerdem gilt regelmäßig mangels Gastwirtseigenschaft des Campingplatzinhabers nicht die verschärfte Gastwirtshaftung nach § 701 ff BGB.»Beherbergungsvertrag, »BGB

Campus

Common IT-Architecture and Modernisation for Passage Users. Es handelt sich hierbei um eine weltweit vereinheitlichte IT-Infrastruktur der Lufthansa Passage Airline.»Lufthansa Passage Airlines

Canadian Pacific

Transkontinentalzug, der von Küste zu Küste Kanadas viereinhalb Tage benötigt. Ausgangs- oder Endpunkt der Fahrt ist Halifax in Nova Scotia, von dort führt die Strecke über Montreal, Winnipeg, Edmonton und Jasper bis nach Vancouver in British Columbia. Insgesamt werden dabei etwa 6000 km zurückgelegt.

Canapé

Kleine, pikant belegte Weißbrotschnitte, häufig serviert bei Stehempfängen.

Cancellation

Annullierung, Stornierung, z.B. eines Vertrags zwischen Leistungsträger und Veranstalter und/oder Reisemittler.»Annullierung/Stornierung, »Stornokosten

Cancellation Fee

»Stornokosten

Candlelight Dinner

Festliche Abendmahlzeit bei Kerzenschein; wird vielfach in historischen Gebäuden veranstaltet.

Canso

Civil Air Navigation Services Organisation, 1998 gegründeter weltweiter Verband von Flugsicherungsanbietern mit Sitz in Amsterdam.

Canyoning

Von touristischen Veranstaltern angebotene Abenteuersportart mit Klettern in Felsspalten und Abseilen in Schluchten.

CAO

Chief Administrative Officer oder Chief Analytics Officer, Bezeichnung für den Personalchef eines Unternehmens.»CEO, »CFO

Capover

Bezeichnet den Alkoven eines Wohnmobils, eine Ausbuchtung über der Fahrerkabine mit Schlafgelegenheit.»Nasenbären

Caravan

Sammelbezeichnung für mobile Unterkünfte, die entweder von Automobilen gezogen werden oder selbst über einen Motor verfügen. Man unterscheidet: 1. die eigentlichen C.-Wohnanhänger unterschiedlicher Bauweise, Größe und Ausstattung mit Wohn-, Koch- und Schlafeinrichtungen.2. Reisemobile, auch Campingbus oder Motor-C., mit fest eingebauter oder herausnehmbarer Wohn-, Koch- und Schlafeinrichtung; KFZ-Gewicht von 2,4 Tonnen aufwärts.3. Mobilheime, deren Beweglichkeit auf Grund ihrer Größe stark eingeschränkt ist.»Mobilheime, »Wohnanhänger, »Wohnmobil

Career Expectations

Engl. für Karriereerwartungen.

Caribsky

Airline-Allianz der Fluggesellschaften der Karibik: Air Caribes, Carib Aviation, CAT, Liat, Trans Island Airways (TIA), Tyden Air und Winair.

Carlson Wagonlit Travel

CWT, einer der größten Geschäftsreisenanbieter weltweit. CWT gehörte zu je 50% der franz. Accor-Gruppe (mit Hotellerie, Reisebüros und Autovermietung) und Carlson Companies (mit Hotellerie, Reise- und Marketing-Unternehmen) aus Minneapolis/USA. 1994 legten beide Firmen ihre Reisebüro-Aktivitäten zu der globalen Geschäftsreisemarke CWT zusammen. Die Gründung dieser internationalen Reisebüro-Unternehmen, also sowohl die europäische Wagonlit Travel als auch die amerikanische Carlson Travel Network, gehen auf das 19. Jh. zurück. Das franz. Unternehmen wurde 1872 als Compagnie Internationale des Wagon-Lits gegründet und mit seinen Luxuszügen bekannt. Accor ist seit 1990 Mehrheitsaktionär; 1994 wurde der Firmenname in Wagonlit Travel geändert. 1888 gründete Ward Forster in Florida das Reisebüro Ask Mr. Forster, das 1979 von Curt Carlson erworben wurde und seit 1990 unter dem Namen Carlson Travel Network firmierte. 2006 verkaufte die Accor-Gruppe ihre Anteile an eine britische Investmentgruppe, gleichzeitig kaufte CWT den Wettbewerber Navigant (vorher bei TQ3).

Car Master

Mietwagenreservierungsprogramm unter Galileo, ermöglicht einen einfachen Zugriff auf zahlreiche Mietwagenanbieter weltweit. Buchungen, Umbuchungen und Stornierungen werden in Echtzeit mit sofortiger Bestätigung durchgeführt.»Galileo, »Inside Links

Car Rental

»Rent a Car

Carnet de Passage

Grenz- oder Zolldokument, für mehrere Länder gültig und berechtigt zu mehreren Fahrten desselben Fahrzeugs ins Ausland.»Triptik, »Zollpassierschein

Carrera

Datenbank und Reservierungssystem von Herzog HC, Frankfurt/M., Repräsentant für Hotels und Touristik mit Verbindung zu nationalen und internationalen Reservierungssystemen mit den Inhalten Hotelgruppen, Einzelhotels, Mietwagenfirmen und andere touristische Gesellschaften.»Leistungsträger

Carrier

Gemeinhin die Fluggesellschaften (genauer: Air Carrier). C. steht auch für alle anderen Beförderungsunternehmen.

Carrier (Air) Identification Code

»Two Letter Code

Carriers Own Agent

»Other Agents

Carry-on Items

Engl. Bezeichnung für das Handgepäck, das während des Flugs mit in die Kabine genommen werden kann.»Handgepäck

Car Sharing

Hierbei wird von mehreren Personen gemeinsam ein Auto genutzt. I.d.R. erwirbt eine Organisation (Verein, Genossenschaft o.Ä.) ein oder mehrere Autos und stellt diese ihren Mitgliedern, die kein eigenes Auto besitzen dürfen, zur Verfügung. Rein rechnerisch gesehen, teilen sich 10 bis 15 Personen ein Auto. Dieses Modell ist auch unter der Bezeichnung Sta(d)tauto oder Stadtteilauto bekannt.

Car Sharing bei der DB

Produkt der DB in deutschen Ballungszentren, zusammen mit verschiedenen C. Partnern zum bundesweit einheitlichen Preis für Bahn-Card-Inhaber.»Bahn-Card, »Car Sharing, »DB – Deutsche Bahn

Car Sleeper Train

Engl. für Autoreisezug.

Cash Flow

Kennzahl (geldliche Stromgröße), die den in einer Periode erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschuss angibt. C. dient zur Beurteilung des finanziellen Ergebnisses eines Unternehmens, ist mithin Ausdruck der Innenfinanzierungskraft; wird für die Bewertung eines Unternehmens herangezogen. Eine vereinfachte C.-Rechnung wird nach folgendem Muster aufgestellt: Ergebnis der Gewinn- und Verlust-Rechnung (Bilanzgewinn/-verlust) zuzüglich Abschreibung zuzüglich außerordentliche Aufwendungen abzüglich außerordentliche Erträge. Der so ermittelte Betrag kann vom Unternehmen zur Eigenfinanzierung und/oder Schuldentilgung eingesetzt werden.

Cash Payment

Neben Barzahlung auch die Zahlung mit Scheck.

Casual

Bekleidungsempfehlung für den Abend; leger.

CAT

1. City Air Terminal, Abfahrtspunkt der Flughafenbusse.2. Clear Air Turbulence, Turbulenz in wolkenfreier Luft.

Catering

Versorgung mit fertigen Speisen durch spezialisierte Unternehmen, z.B. bei Flugzeugen, Bahn und Schiffen oder für Meetings und Kongresse; Begriff geht zurück auf die Stadtküche.

Catering Trade

Auch Catering, engl. für Gastronomie.»Gastronomie

CB

City Bahn Chemnitz GmbH, Bahngesellschaft.

CBD

Convention on Biological Diversity UN, Übereinkommen der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt, auch Biodiversitätskonvention, verabschiedet 1992 auf dem Erdgipfel von Rio. Die Vertragsstaatenkonferenzen der CBD, die alle zwei Jahre stattfinden, beschäftigen sich seit 1998 auch mit Tourismus.»Berliner Erklärung

CBR Freizeit und Reisen

Ursprünglich Caravan, Boot und Internationaler Reisemarkt. Größte Publikumsausstellung für alle Themen rund um Freizeit und Reisen. Schwerpunktthemen sind: Reisen, Sport und Freizeit, Camping/Caravaning, Wassersport sowie die Bereiche Lifestyle und Gesundheit zum Anfassen. Alljährlich im Februar. Veranstalter: Messe München.»MRM

CCAA

Companies‘ Creditors Arrangement Act, eine im kanadischen Recht vorgesehene Schutzperiode – ähnlich dem Chapter Eleven im US-Recht –, die zu einer Restrukturierung des Unternehmens genutzt werden muss. Ziel dieser Maßnahme sind der Aufbau und die Umsetzung eines Zahlungs- und Business-Plans zur Überwindung der Krise.»Chapter Eleven

CCCF

Credit Card Charge Form, ist auszufüllen, wenn ein Agent ein manuelles Flugdokument gegen Kreditkarte ausstellt.

CCH

Congress Centrum Hamburg, wird von der Hamburg Messe und Congress betrieben. Diese Gesellschaft ist Mitglied der AIPC, der Icca und der GCB. CCH verfügt über 23 Säle, von denen der größte fast 3000 Plätze bei Reihenbestuhlung bietet. Mit Berlin zusammen gehört das CCH zu den größten Kongresskomplexen der Bundesrepublik Deutschland.»AIPC, »German Convention Bureau, »ICC, »Icca

C-Check

Detaillierte Inspektionen der Flugzeugstruktur und ein gründlicher Test der Systeme, teilweise Freilegung der Verkleidung für gründliche Überprüfungen. Ein C-Check findet je nach Flugzeugtyp alle 15 bis 18 Monate statt.»A-Check, »B-Check, »D-Check

CDI

Collision Damage Insurance, Haftpflichtversicherung bei Mietwagen. »CDW

CD-R

»CD-ROM

CD-ROM

Compact Disc – Read Only Memory. Platte zur Speicherung größerer Datenmengen (maximal 682 Megabyte). Man unterscheidet die CD-R (CD-Recordable, einmal bespielbar, aber nicht löschbarer CD-Rohling) und die CD-RW (CD-Read-Write, löschbarer und wiederbespielbarer Rohling). Die DVD (Digitale Versatile Disc) hingegen bietet eine erheblich größere Speicherkapazität.

CD-RW

»CD-ROM

CDW

Collision Damage Waiver; Auto-Haftpflichtversicherung, ähnlich Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, bei Rent a Car in USA.

CEH

Conférence Européenne des Horaires des Trains Voyageurs, Konferenz europ. Eisenbahnverwaltungen. »EFK

Cemt

Conférence Européenne des Ministres des Transports, europäische Konferenz der Verkehrsminister. 1953 gegründete internationale Regierungsorganisation, bestehend aus den EU- sowie aus Efta- und außereuropäischen Staaten. Ziel ist die Zusammenarbeit bzw. Koordinierung im innereuropäischen Verkehrswesen. Ihre Beschlüsse bleiben für die Mitglieder jedoch unverbindlich.

Cendant Corporation

»Cendant TDS, »Galileo

Cendant TDS

C. ist auf das Hotel- und Autovermietgeschäft mit Days Inn, Ramada Inn und Howard Johnson sowie Avis Inc. spezialisiert, des Weiteren auf Schnellrestaurants und Immobilienvermittlung; seit 2001 Eigentümer des CRS-Betreibers Galileo International mit Hauptsitz in New York. Galileo ist Teil der Cendant Travel Distribution Services (TDS) zu der weitere führende Marken des elektronischen Reisevertriebs gehören, zum Beispiel Trust, Ebookers, Orbitz, Gulliver‘s Travel Associates und Octopus Travel. Die Cendant TDS wird in Travelport umbenannt. 2006 erfolgte der Verkauf der Reisesparte an die Investment- und Beratungsfirma Blackstone.»Cendant Corporation

Centermessen

Mini-Reisemessen in großen Einkaufszentren.»Hausmessen

Centrum für Reisemedizin

Abk.: CRM, privatwirtschaftlich geführtes Institut, widmet sich als Informationsdienstleister allen Aspekten der Reise- und Tropenmedizin. Sitz: Düsseldorf.

CEO

Chief Executive Officer; Vorsitzender des Vorstands bzw. der Geschäftsleitung in angelsächsischen Unternehmen; Unternehmenschef-Position. Zunehmend auch in Deutschland gebräuchlich.»CFO

Certified Hotels

Zertifikat des VDR für Geschäftsreisehotels, beruht auf 60 Kriterien, von denen ein zertifiziertes Hotel mindestens 55 Anforderungen erfüllen muss, u.a. Kreditkartenakzeptanz, Internet-Zugang, Mobilfunkerreichbarkeit, Parkplatz am Haus. Ebenso Certified Conference Hotels mit Anforderungskatalog an Tagungshotels.»VDR

Certified Travel Manager

Abk.: CTM. Berufsqualifikation der VDR-Akademie – Institut für Geschäftsreisemanagement. Voraussetzung zur Erlangung des Diploms CTM – Certified Travel Manager ist die erfolgreiche Teilnahme am Fachstudiengang CTM 1 (Intensivkurs Grundlagen) und mindestens an zwei Aufbaukursen CTM 2. CTM 3 beinhaltet die Prüfung und Verleihung des Zertifikats.»VDR

CFL

Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois, nationale Gesellschaft der luxemburgischen Eisenbahnen.

CFO

Chief Financial Officer; entspricht dem Finanzvorstand in angelsächsischen Unternehmen.»CEO

Chalets

Schweizer Landhäuser, die auch an Touristen vermietet werden; Bezeichnung gilt auch in anderen französischsprachigen Ferienregionen.

Chancen-und-Gefahren-Analyse

Gehört zur Ausgangsanalyse bei der Strategieentwicklung. Chancen und Gefahren ergeben sich aus der Gegenüberstellung der Trends in den verschiedenen Umwelten (z.B. ökologische und gesellschaftliche Umwelt, Konsumbedürfnisse) und den Eigenschaften der Angebote der eigenen Organisation. Eine C. ist Ausgangspunkt der Überlegung, wie auf Umweltentwicklungen zu reagieren ist.»Stärken-Schwächen-Profil

Chapter

1. Engl. für Kapitel.2. Regionale Niederlassung einer Vereinigung oder eines Verbands, z.B. Pata German Chapter.

Chapter Eleven

Reorganisationsverfahren aus dem US-Insolvenzrecht, das unter der Aufsicht der US-Behörden für in Zahlungsunfähigkeit geratene Firmen eingeleitet wird. C. Eleven ermöglicht den betroffenen Unternehmen unter Aufsicht, ihre Aktivitäten fortzusetzen und sich aus der Insolvenz zu retten. Fand in der Tourismusbranche z.B. bei großen US-Fluggesellschaften Anwendung.»CCAA, »Insolvenz, »Konkurs, »Vergleich

Charter

Vertrag über die Anmietung eines touristischen Verkehrsmittels zum Zweck der Personenbeförderung und Veranstaltung zu Lande, in der Luft oder zu Wasser, mit oder ohne Besatzung.»Bare Boat Charter, »Pro Rata Charter, »Teilcharter, »Vollcharter

Charter Broker

Dienstleistungsunternehmer (Makler, Agent, Mittler) zwischen Leistungsträgern wie Fluggesellschaften und Reedereien einerseits und Reiseveranstaltern, Reisebüros und Incentive-Agenturen andererseits, eingeschaltet beim Zustandekommen von maßgeschneiderten Angeboten/Abschlüssen, in besonderen Fällen auch mit Hilfe von spezieller Software.

Charterflug

Begriff der Luftfahrtstatistik für Personen- und Frachtbeförderung im Tramp- und Anforderungsverkehr. Zum C. zählen auch die Flüge mit über 5,7 t maximal zulässigem Startgewicht (MTOW = Maximum Take Off Weight) im Affinitätsgruppencharter sowie im Special Event Charter oder als Krankentransport.»Tramp- und Anforderungsverkehr

Charterflugverkehr

Nach Luftfahrtstatistik keine gesonderte Verkehrsart. Diese unterscheidet nach 1. Linienflugverkehr, 2. Gelegenheitsverkehr und 3. Überführungsflug. Da in Deutschland verkehrsrechtlich Flüge des planmäßigen Ferienflugverkehrs nur als Pauschalflugreisen angeboten werden können, werden Flüge, die ganz oder in Kontingenten an Reiseveranstalter vermietet (verchartert) werden, oft als Charterflüge bezeichnet. Auch Linienflüge können gleichermaßen verchartert werden. Für alle Flüge des gewerblichen Luftverkehrs gelten die gleichen Sicherheitsstandards sowie die anderen Vorschriften des Luftfahrtbundesamts (LBA). Im Zuge der Liberalisierung des Luftverkehrs sind die Grenzen zwischen Linien- und Charterverkehr weit gehend aufgelöst. Statt C. wird der Begriff touristischer Linienflug verwendet.»Bedarfsluftverkehr nach festen Abflugzeiten, »Gelegenheitsverkehr, »Linienflugverkehr, »NAC

Charter Rate

Nutzungsgebühr der Chartergesellschaft an den Eigentümer für die zeitliche Über-lassung eines Schiffs oder auch anderer Verkehrsmittel.

Charter (Schiff)

Von einem Seereisenveranstalter oder einer Interessengruppe gemietetes Schiff zur Vermarktung in eigener Regie. 1. als Vollcharter = ganz. 2. als Blockcharter = teilweise/gemeinsame Regie.»Bare Boat Charter, »Pro Rata Charter, »Teilcharter, »Vollcharter

Charterverkehr

Im Luftverkehr bedeutungsgleich mit Gelegenheitsverkehr (Nicht-Linienverkehr). Im Gegensatz zum Linienverkehr trägt hierbei der Vollcharterer das Auslastungsrisiko. Als Charterverkehr bezeichnete Services werden im Rahmen der Luftfahrtstatistik zum Großteil als Pauschalflugreiseverkehr nachgewiesen.»Ferienflugverkehr, »Gelegenheitsverkehr, »Patronatserklärung

Chartervertrag

Ein zwischen der Chartergesellschaft und dem Eigentümer eines Schiffs oder anderer Verkehrsmittel geschlossener Vertrag, der die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien regelt.

Charterzug TEE Rheingold

»TEE Rheingold

Chat

Gesprächsraum der Internet-Anbieter für Diskussionsaustausch der Teilnehmer zur Abrundung ihres Online-Angebots.

Check Digit

Ist eine Prüfziffer auf Flugscheinen, um die Richtigkeit einer Serie von Ziffern mathematisch zu überprüfen.

Check-in

Fluggastabfertigung am Boden. Bezeichnung gilt auch für die Anmeldung im Hotel oder bei Kreuzfahrtschiffen.»Abfertigung im Flugverkehr, »Check-in von zu Hause, »Telefon-Check-in, »Vorabend-Check-in

Check-in Counter

Abfertigungsschalter.

Check-in Deadline

Letzte Möglichkeit des Eincheckens am Flugschalter.

Check-in von zu Hause

Bietet die Möglichkeit, die Fluggastabfertigung zu verkürzen, z.B. mit Web Check-in, Telefon-Check-in, Quick Check-in.»Check-in, »Quick Check-in, »Telefon-Check-in, »Web Check-in

Check-in-Zeit

Zeit des Gesamtvorgangs, dem sich der Passagier vor Abflug am Abfertigungsschalter der Fluggesellschaft zur Gepäckaufgabe, zum Empfang der Bordkarte sowie zum Passieren der Pass- und Sicherheitskontrollen unterziehen muss. C. auch vor der Fahrt mit Kreuzfahrtschiffen.»ATB, »Check-in

Check-out

Abfertigung nach dem Flug oder Abmeldung an der Hotelrezeption.»Abfertigung im Flugverkehr

Chefingenieur

Ranghöchster Techniker an Bord eines Schiffs.

Chefsteward

An Bord von Schiffen ist er für alle Stewards und Stewardessen im Bedienungsbereich verantwortlich, er hat nach dem Einchecken für die Platzierung der Passagiere an den Tischen zu sorgen und ist in seinem Zuständigkeitsbereich Anlaufstelle für Wünsche und Beschwerden.»Maître d’Hôtel, »Steward/Stewardess

Chet

Association Internationale du Centre des Hautes Etudes Touristiques, internationaler Verband der Tourismuswissenschaften in Aix-en-Provence, Frankreich. Im Vordergrund steht die Förderung der Tourismusforschung.

Chiariva

Chiari und Sommeravia. Auf dem europ. Kontinent wurde das älteste Reisebüro 1878 in Mailand gegründet. Es organisierte die erste Gruppenreise rund um die Welt.

Chicagoer Abkommen

Abkommen von Chicago, genauer engl. Titel ist Convention on International Civil Aviation, deutsch: Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt. 1944 nahmen 54 Staaten an der Icao-Konferenz teil, ohne die damalige UdSSR. Ziel der Konferenz war, analog der „Freiheit der Meere“ eine einheitliche und weltumspannende Regelung für die internationale Zivilluftfahrt zu schaffen. Hintergrund war die Tatsache, dass im 2. Weltkrieg der regelmäßige Luftverkehr über den Nordatlantik Wirklichkeit geworden und für die Ausweitung dieses überzeugenden Verkehrsträgers kein natürliches Hindernis mehr gegeben war. Dem ausgehandelten Kompromiss stimmten 52 der 54 anwesenden Staaten zu. Weitere Abkommen wurden gebilligt, z.B. die Transportvereinbarung International Air Transport Agreement, die die fünf Freiheiten des Luftverkehrs regelt. Außerdem wurde im Abkommen von Chicago die friedliche Regelung der Beziehungen unter den Vertragsstaaten auf dem Sektor der Zivilluftfahrt festgeschrieben. Das Abkommen setzt sich aus vier Hauptteilen und 95 Artikeln zusammen. Die endgültige Fassung wurde von der Icao-Konferenz 1954 in Montreal ratifiziert.»Freiheiten der Luft, »Icao

Child (CH)

Internationaler Iata-Code für Kinderpassagiere (von zwei Jahren bis einschließlich des vollendeten elften Lebensjahrs).

Chip-in

Bezeichnung für Check-in ohne Ticket. Mit Hilfe der Chip Card war es für Reisende mit Handgepäck möglich, sich mit Hilfe eines Chip-in-Automaten einzuchecken. Vorläufer von E-Ticket.»Abfertigung im Flugverkehr, »Boarding Card/Boarding Pass, »E-Ticket

Chipkarte

Kreditkartengroße Speicherkarte – als intelligente Smart Card mit Mikroprozessor ausgestattet – mit Funktionen im Rahmen der Autorisierung.

Chronohygiene

Begriff aus dem Kurwesen, er meint Bewusstsein für Körperrhythmik.

Chronomedizin

Begriff aus dem Kurwesen, der besagt, dass alles der natürlichen Körperzeit unterworfen ist und ideale und ungünstige Zeitpunkte hat.

Cicerone

Reiseführer.»Reiseführer

CIE

1. Consortium for International Education, Los Angeles, USA. CIE bietet ein ausgedehntes akademisches Studienreiseprogramm für amerikanische College-Studenten, Lehrer, Dozenten. Die Reisen werden im Stil eines Fortbildungsseminars unter Berücksichtigung spezifischer Interessen der einzelnen Colleges durchgeführt. Oft stehen Abschlussprüfungen am Ende der Reisen, die durch Europa, den Mittelmeerraum und Mexiko führen. 2. Tochterunternehmen der staatlichen irischen Transportgesellschaft als Spezialgruppenreisenveranstalter für Irland.

CIO

Chief Information Officer; für Informations- und Kommunikationstechnologien zuständiges Mitglied im Vorstand/Geschäftsleitung von angelsächsischen Unternehmen.

CIP

1. Commercial Important Person; Person, der im Geschäftsleben bestimmte Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, z.B. Vorzug bei der Abfertigung im Service-Bereich.2. Carrier Identification Plate; Kennzeichnungsplakette, die dem Agenten von einer Mitglieds-LVG zur Verfügung gestellt wird, um sie für die Ausstellung von Verkaufsdokumenten im BSP zu benutzen.»Frequent Flyer/Traveller, »VIP, »BSP, »LVG

CIPCE

Centre d’Information et de Publicité des Chemins de Fer Européens, Informationszentrale der europäischen Eisenbahnen, Sitz: Rom.

Cipra

Commission Internationale pour la Protection des Régions Alpines, internationale Alpenschutzkommission, Sitz: Vaduz (Liechtenstein). Wurde auf Initiative des Europarats als Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände der Alpenländer gegründet. Mitglieder sind die Alpenländer Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Liechtenstein, Frankreich und Slowenien. Ziele sind der Schutz und die Erhaltung der Alpenregion, insbes. gegen den Tourismus und den Schwerverkehr, durch Erarbeitung von Regelungen für den Landschaftsschutz und die Raumplanung. Workshops und Seminare. Mitglied bei der IUCN.»Alpenkonvention, »IUCN

Circle Trip (CT)

Nach Iata-Beförderungsbedingungen Luftreise auf einer durchgehenden Rundflugstrecke mit gleichem Ausgangs- und Endpunkt. Die Wahl eines weiteren Verkehrsmittels ist möglich, wenn eine direkte, planmäßige Luftverbindung zwischen zwei Punkten nicht gegeben ist. Ermäßigter Rundreisetarif; er ist niedriger als die Summe der für die einzelnen Teilstrecken zu entrichtenden Beträge.

Cisalpino

1993 gegründetes Tochterunternehmen der italienischen und schweizerischen Bahnen. Der C. hat zwei Wagenklassen, einen Bar-Speisewagen, Wickeltische und Kinderwagenstellplatz sowie Rollstuhlstellplatz und behindertengerechte Toiletten. Im Dezember 2005 übernahm C. den gesamten internationalen konventionellen Tagesverkehr zwischen der Schweiz und Italien. Die Flotte besteht aus Neigezügen, den Pendolini, klassischen EC- und wenigen IC-Zügen. »Pendolino

Citybus

Zusatzangebot zum regulären ÖPNV mit dem Ziel, den Einkaufsverkehr vom PKW auf den ÖPNV umzulenken und so die Attraktivität des ÖPNV zu steigern. Der Citybus verbindet das Stadtzentrum mit den umliegenden Stadtteilen. Charakteristisch sind beispielsweise der dichte Takt mit guter Merkbarkeit, der Knotenpunkt zur Verknüpfung aller Linien, der Einsatz von kundenfreundlichen Bussen (Niederflurbussen) und ein durchgehendes Corporate Design.»ÖPNV

City Card

Durch den Kauf einer C. erhält man in vielen Städten Rabatte auf Museumsbesuche, Veranstaltungen und andere touristische Leistungen. Einige Karten erlauben zudem die kostenlose Benutzung von Bahn und Bus innerhalb der Stadtgrenzen.

City Check-in

Stadtbüro der Lufthansa mit umfassendem Informations- und Kommunikationsangebot, das den Bedürfnissen der Geschäfts- und Privatreisenden entgegenkommt. Abfertigungseinrichtung allerdings ohne Gepäckaufgabe; Ladenbüros gibt es in allen von der Lufthansa angeflogenen deutschen Städten und in den wichtigsten Hauptstädten Europas.»Abfertigung im Flugverkehr

City Code

»Three Letter Code

City Jet

Historische Lufthansa-Eigenbezeichnung der Boeing B-737 (70er Jahre).

City Management

Beinhaltet alle Aktivitäten, um Innenstädte attraktiver, moderner und interessanter zu gestalten und somit den Wert einer Innenstadt zu erhalten und zu steigern. City Manager werden von Stadtverwaltungen oder auch Werbegemeinschaften angestellt.

City-Maut

»Straßenbenutzungsgebühren

City Mobil

Angebot der Deutschen Bahn, bei dem der Kunde für ausgewählte Reiseziele beim Kauf seiner Fahrkarte auch gleichzeitig ein Ticket für den jeweiligen öffentlichen Nahverkehr kaufen kann. Die Verkehrsverbunde und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) haben dieses Angebot am 1. Mai 2006 gestartet.

City Night Line

Abk.: CNL, die CNL verbindet mit ihren modernen Nachtreisezügen auf insgesamt elf Linien die Metropolen Deutschlands mit denen in der Schweiz, in Österreich, in Dänemark und in den Niederlanden – „Berliner“ Berlin – Zürich, „Semper“ Dresden – Zürich, „Orion“ Dresden – München, „Komet“ Hamburg – Zürich, „Donau Kurier“ Dortmund – Wien, „Pegasus“ Zürich – Amsterdam, „Pollux“ München – Amsterdam, „Sirius“ Norddeich Mole – Zürich, „Andromeda“ Stuttgart – Dresden, „Vega“ Basel – Binz sowie „Aurora“ Basel – Kopenhagen. Der CNL bietet drei Komfortklassen: Ruhesessel, Liegewagen (Vierer- und Sechser-Abteile) und Schlafwagen in den Kategorien Economy und Deluxe.»Hotelzüge, »Night & Flight

City Pair

1. Darstellung des Flugangebots zwischen zwei Städten; auch für die Verkehrsstatistik. 2. Bei den GDS Information über bestehende Flugverbindungen zwischen zwei Orten mit verfügbarer Sitzplatzkapazität.»Dual City Pair

City Pass

»City Card

City Ticket

Angebot der DB beim Kauf einer Fernferkehrsfahrkarte mit Bahn-Card-Ermäßigung zur kostenlosen Weiterfahrt per Bus, S-Bahn, Straßenbahn oder U-Bahn vom Zielbahnhof zum Reiseziel, gültig in ausgewählten Städten in Deutschland.

CIV

Convention Internationale Concernant le Transport des Voyageurs et des Bagages par Chemins de Fer. Im 19. Jh. geschlossener Staatsvertrag über den Eisenbahn-Personen- und Gepäckverkehr. Er bildet die Grundlage für den durchgehenden internationalen Personen- und Gepäckverkehr zwischen Europa, Asien und Afrika.»TCV

Civil Aviation Authority

»CAA

Class Codes

Klassendefinition als Abstufung des Leistungsangebots am Boden und an Bord eines Beförderungsmittels. Klassen sind die Qualitätsstufen des Produkts. Z.B. wird bei Fluggesellschaften die Abstufung für jedes Produktsegment vorgenommen nach Tarifklasse – Preis; Buchungsklasse – Reservierung; Sitzklasse – Kabinenausstattung; Service-Klasse – Service. Das unverwechselbare Gesamtprodukt einer Luftverkehrsgesellschaft wird durch die jeweilige Ausprägung dieser einzelnen Stufen und die Qualifikation für deren Inanspruchnahme gebildet.

Class Room Style

Sitzordnung vergleichbar dem Klassenzimmer, bevorzugt bei Seminaren und Schulungen.»Parliamentary Style

Clean Design

Bezeichnung für die strengen Umweltanforderungen von Det Norske Veritas (DNV) etwa beim Abwasser, beim Recycling oder bei der Wahl von umweltfreundlichen Materialien und Verfahren.

Clearing Bank

Inkassostelle des BSP. Zuständig für den Einzug von Zahlungen von Agenten, Überweisung der fälligen Beträge an die Luftverkehrsgesellschaften und Überwachung sowie Bericht hinsichtlich Zahlungsproblemen seitens der Agenten.»BSP

Clearing House

»Iata Clearing House

Clef d’Or

Internationale Vereinigung der Portiers, 1929 in Frankreich von Ferdinand Gillet gegründet, nach dem Krieg konstituiert, Sitz: Paris. C. hat seinen Namen nach dem Zunftzeichen, zwei gekreuzten goldenen Schlüsseln. Ziele dieser Vereinigung sind die Interessenvertretung des Berufsstands und insbesondere die Heranbildung des Nachwuchses, da Portier kein selbstständiger Lehrberuf ist.»Portier/Concierge

Clia

Cruise Lines International Association, nordamerik. Kreuzfahrtreedereien-Verband.

Client

Mit Client (engl. „Kunde“) wird ein Programm/Rechner bezeichnet, das/der die Dienste eines Servers nutzt. E-Mail-Programme sind Clients, weil sie auf die POP3- und SMTP-Server der Internet-Anbieter zugreifen.

Closed Shop

Engl. für geschlossene Gesellschaft, bezeichnet generell Unternehmen mit Gewerkschaftszwang im anglo-amerikanischen Tarifsystem.1. Der Versuch, sich im Produktions- oder Vertriebsbereich zum eigenen VorteiI zu zweit oder mit mehreren abzusprechen und anderen den Zugang zu den Gruppenvorteilen zu verwehren. 2. Als C.-Betrieb auch Bezeichnung für die verselbstständigte Auftragsbearbeitung in Rechenzentren. 3. Begriff für die Gruppe der geschlossenen elektronischen Vertriebssysteme.

Clubschiff

Kreuzfahrtschiff mit clubähnlichem Ambiente. Die Aida-Schiffe bieten insbesondere jüngeren Menschen vielseitige Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten ähnlich einem Ferienclub. Es gibt keinen Kleiderzwang, kein Trinkgeld und keine festen Plätze im Restaurant.

Cluburlaub

Urlaubsart, die auf die Idee von G. Blitz mit dem ersten Clubdorf von 1950 auf Mallorca zurückgeht. Das Konzept berücksichtigt das Bedürfnis vieler Urlauber nach aktiver Erholung; neben den vielfältigen Sportangeboten und geselliger Animation gehört auch eine bestimmte Architektur zur Club-Philosophie. C. wird als Vollpauschalreise angeboten, z.B. von Robinson Club (TUI), Club Méditerranée und Club Aldiana (Thomas Cook). Kritiker beklagen den Ghetto-Charakter dieser Clubanlagen, die meist fern der gewachsenen Siedlungen in den Urlaubsländern liegen.»Animation, »GO

CMP und CMDP

Corporate Mileage Dividend Programs, Firmenförderungsprogramme der LH in den USA und Europa, die den teilnehmenden Firmen Bonusmeilen gutschreiben.

CMT

Internationale Ausstellung für Caravan-Motor-Touristik, Stuttgart, seit 1968 im Januar jedes Jahres.

CNL

»City Night Line

C&N Touristic AG

Am 1. November 1997 von Lufthansa und Karstadt gegründetes Unternehmen als Fusion von Neckermann (NUR) und Condor mit den Geschäftsfeldern Flug, Veranstalter, Hotel und touristischer Vertrieb mit Firmensitz in Kronberg/Taunus. In das Gemeinschaftsunternehmen wurden 90% der Anteile von Condor und NUR eingebracht. Die weiteren 10% verblieben bei den bisherigen Muttergesellschaften Lufthansa und Karstadt. Seit 2001 firmiert das Unternehmen unter Thomas Cook.»Thomas Cook, »Thomas Cook AG

Co-Branding

Begriff für ein Partnerschafts- und Lizenzsystem, bei dem Produkte von anderen Unternehmen unter eigenem Namen und Image vertrieben werden, z.B. Visa-Kreditkarte durch Noris-Verbraucherbank (gehört zur Deutschen Bank).»Brand/Branded Goods, »Kreditkarten

Cockpit

Pilotenkabine im Flugzeug.

Code of Best Practice

Regeln, Verhaltensstandards und Offenlegungspflichten, die zu einer guten Unternehmensführung gehören.

Code of Conduct

Verhaltenskodex der EU-Wettbewerbsbehörde, der oligopolistisch geprägten Unternehmensgruppen auferlegt wird, die eine Kartellfreistellung erhalten haben. Am bekanntesten ist der Code of Conduct für CRS-Betreiber zur angebotsneutralen Darstellung der Angebote in deren Systemen.»Code of Conduct for Computer Reservation Systems, »Deutscher Reise Verband, »EU/EG/EWG

Code of Conduct for Computer Reservation Systems

Verhaltenscodex der EU für CRS. Ziel ist die völlige Gleichbehandlung aller Systemteilnehmer und die Eliminierung der benachteiligenden Faktoren.»CRS

Code of Conduct for the Protection of Children from Sexual Exploitation in Travel and Tourism

Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung. Vereinbarung zwischen Tourismusunternehmen und Ecpat, wird seit 1998 international in vielen Ländern zum Schutz von Kindern umgesetzt. Die deutsche Fassung des Verhaltenskodex wurde 2001 vom DRV und 2005 vom BTW unterschrieben.»Ecpat

Code-Share-Vereinbarung

Marketing-Vereinbarung zwischen Luftfahrtgesellschaften zur besseren Nutzung von Verkehrsrechten und Optimierung der Flugauslastung. Die C. erlaubt einer Fluggesellschaft den Verkauf einer Strecke unter der eigenen Flugnummer (Code), die sie jedoch nicht mit eigenem Fluggerät betreibt. Im Rahmen eines Code-Share-Abkommen gibt es verschiedene Buchungs- und Abrechnungsvarianten wie Freesale, Joint Venture, Blocked Space Agreement, Wetlease usw.»Pool

Codierung

Abkürzungssystem zur vereinfachten Darstellung, insbes. bei Telex-lnformation. Z.B. aus dem LH-Handbuch für Fernschreibverkehr: acct – account = Konto; avbl – available = verfügbar; grp – group = Gruppe; z.B. Hotelschlüssel: Alba = ein Zimmer mit Bett; Danid = vier Zimmer mit je einem Bett; Quai = Abholung vom Hafen.

Columbarium

Röm. und frühchristl. Gemeinschaftsgrabanlage, die im Aussehen einem Taubenschlag ähnelt.

Columbus-Preis

»Prix ITB Berlin

.com

Dieses Kürzel in der Internet-Adresse weist auf einen kommerziellen Anbieter hin und wird auch als Top Level Domain bezeichnet. Weitere Kürzel beschreiben Art oder Standort des Internet-Rechners: .edu (Universitäten und Bildungsinstitute in den USA), .net (Netzbetreiber und Online-Dienste), .org (private, nicht kommerzielle Organisationen). Der Zusatz .de kennzeichnet ein deutsches Internet-Angebot, .eu steht für eine europäische Domain, z.B. Tourlex.eu.»Internet

Comecon

Council of Mutual Economic Aid, Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), gegründet 1949, Sitz: Moskau; Wirtschaftsgemeinschaft des Ostblocks unter Führung der UdSSR. Im Unterschied zu seinem westlichen Gegenstück, der Europäischen Gemeinschaft (EG), leitete das Comecon seine Ziele nicht von einem einheitlichen geografischen Wirtschaftsraum ab und hatte keine übergeordnete juristische Instanz. Geschäfte zwischen einzelnen Comecon-Ländern wurden zu festgelegten Vertragspreisen in der künstlichen Währungseinheit des Transfer-Rubels abgewickelt. Die Wirtschaftsorganisation der früheren Ostblockstaaten hat sich 1990 in Budapest selbst aufgelöst.»EU/EG/EWG

Commercial Rates

»Corporate Rates

Commission

Provisionsvergütung für Vermittlungsgeschäfte; Einkunftsart der Reisemittler.»Provision

Commission Caps

Provisionshöchstgrenzen für Reisemittler; die US-Fluggesellschaften differenzieren nach inner- und außeramerikanischen Strecken sowie Hin- und Rückflug.»Flat Fee, »Provision

Common Check-in

Fluggastabfertigung an jedem Flugschalter.

Communication Center

Firmendienst unter Einbeziehung der Neuen Medien und technischer Unterstützung wie Internet Booking, E-Mail und Telefax.

Commuter Airline

Regionalfluggesellschaft.»Regionalluftverkehr

Company Rate

»Corporate Rates

Compas

Computer Oriented Metering Planning und Advisory System, elektronisches Steuerungssystem in der Flugsicherung, das die Fluglotsen bei der Planung der Landungen unterstützt; C. kann helfen, die langen Warteschlangen zu vermeiden und den Treibstoffverbrauch zu reduzieren.

Complete Access

»Access

Complimentary Upgrade

Entgegenkommen eines Leistungsträgers oder Reiseveranstalters gegenüber einem Kunden in Form einer kostenlosen Aufwertung der gebuchten Leistung, z.B. beim Flug durch First anstatt Business Class bzw. Business anstatt Economy, bei der Kreuzfahrt z.B. durch eine Kabine auf einem höheren bzw. besseren Deck oder einer Außen- anstatt einer Innenkabine. C. Ticket steht für Freifahrtschein, C. Room für Gratiszimmer.

Computerreservierungssysteme

»CRS

Computervirus

»Virus

Computerwurm

»Wurm

Concierge

Frz. für Hausmeister/-in, Portier(sfrau), Beschließer.»Portier/Concierge

Concorde

Schnellstes Passagierflugzeug der Welt mit ca. 2000 km/h oder Mach 2 auf Transatlantikflügen. Seit 1976 im Einsatz. Geschwindigkeitsrekord 1990 auf der Strecke New York–London (5890 km) = 2 Std., 56 Min. C. wurden von British Airways und Air France geflogen. Nach einem tragischen Absturz im Juli 2000, bei dem 113 Menschen ums Leben gekommen waren, mussten die C. aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben. Seit Mai 2003 fliegt die C. nicht mehr.

Conditions of Carriage

Beförderungsbedingungen.»Iata-Beförderungsbedingungen

Confederación Española de Hoteles y Apartamentos Turísticos

Spanischer Hotel- und Ferienapartmentverband, entstanden aus dem Zusammenschluss der spanischen Hotelverbände FEH und Zontur.»FEH, »Zontur

Congestion

Stauung; Kapazitätsengpässe beim Flugverkehr (in der Luft und auf dem Boden).

Conjunction Ticket

Verbindungsflugschein/An-schlussflugschein; nach Art. 1 der Iata-Beförderungsbedingungen muss für einen Fluggast bei mehr als vier Flugstrecken ein zusätzliches C. (oder mehrere) ausgestellt werden; es bleibt jedoch bei einem Beförderungsvertrag.»Iata-Beförderungsbedingungen

Connexion by Boeing

Technik von Boeing zum Anschluss von Flugzeugen an das Internet via Satellit. Mit dieser Technik haben Fluggäste seit 2002 an während des Flugs einen gebührenpflichtigen, individuellen Zugang zum Internet, privaten und geschäftlichen E-Mails sowie diversen Unterhaltungsangeboten. Parallel dazu besteht auch Zugriff auf jeweils vier Live-TV-Programme, die Boeing vorgibt und weltweit über Satellit einspeisen lässt. Zur Nutzung benötigt man einen Laptop, Tablet PC, Pocket PC oder Organizer, der sich drahtlos über eine Standard-Ethernet-Verbindung ins Internet an Bord einwählen kann. Inzwischen hat Boeing das endgültige Aus für seinen satellitengestützten Internet-Dienst für Flugzeuge und Schiffe verkündet.

Connex Regiobahn

»Veolia Verkehr

Consolidator

1. Der C. bündelt Umsatz; tritt als Großhändler auf (so genannte Sammelladungsgemeinschaft); im Tourismus trifft der C. Sonderabkommen über Flüge, Hotelkapazitäten, Kreuzfahrten und Mietwagen und gibt die eingekauften Plätze (Paxe) zu eigenen Preisen an seine Kunden ab.2. Begriff im Luftverkehr, so genannter Luftfrachtsammellader, der nicht als Agent der Luftverkehrsgesellschaften, sondern im Auftrag seiner Kunden als Frachtführer (Indirect Carrier) auftritt und den Sammelverkehr im eigenen Namen durchführt. In Iata-ResoIution 810 festgelegt. Die Übertragung gleicher Funktionen auf die Personenbeförderung mit dem Ziel niedrigerer Tarife oder Raten bildet sich aus Wettbewerbsgründen immer stärker heraus.»Graumarkttickets

Content Management

Beschreibung für die Erstellung und Verwaltung von Informationen (Content, engl. Inhalt, Menge) für den Internet-Auftritt. Ein CMS (Content Managementsystem) ist eine Software, mit der Texte und Daten bearbeitet werden.

Content Provider

Unternehmen, das das Internet zum Verbreiten von Informationen, Werbung und Verkauf nutzen.

Continental Breakfast

Einfaches Frühstück, bestehend aus Kaffee (Tee, Kakao), Brötchen (Brot), Butter und Konfitüre, im Gegensatz zum American Breakfast.»American Breakfast

Convenience Food

Fertiggerichtesysteme mit Mikrowellengeräten und Konvektomaten, ermöglichen schnellen Service.

Convention

Engl. für»Kongress

COO

Chief Operations Officer, für das laufende Geschäft zuständiges Mitglied im Vorstand/Geschäftsleitung von angelsächsischen Unternehmen.

Cooperative Advertising

Gemeinschaftswerbung mehrerer Unternehmen, einer Branche oder eines Verbands.

Copyright

Engl. für Urheberrecht.

Core Authority

Engl. für»Kernkompetenz

Corporate Behaviour

(CB): hierunter werden die die Verhaltensweisen der Mitarbeiter eines Unternehmens sowohl untereinander als auch gegenüber Kunden, Lieferanten, Medien und Mitarbeitern verstanden. Corporate Behaviour ist ein Teil der Corporate Identity (CI).

Corporate Cards

Kreditkarten für Firmenkunden.

Corporate Culture (CC)

Die gemeinsame Philosophie aller Mitarbeiter, welche handlungswirksam ist und den Kontakt zum Kunden prägt.»Corporate Design (CD), »Corporate ldentity (CI)

Corporate Design (CD)

Zeichen, Schriftzug, Farbe oder Gestaltungsart kennzeichnen das Unternehmen oder seine Produkte nach außen sichtbar. Im engeren Sinne das Unternehmenslogo. Das CD muss konsequent genutzt werden und ist ein starkes Ausdrucksmittel der CI.»Corporate Culture (CC), »Corporate ldentity (CI)

Corporate Fleet

Bietet Firmen mit eigenen Flugzeugen Reservierungs- und Buchungsmöglichkeiten im Reservierungssystem von Worldspan an.»Worldspan

Corporate Governance

Verhaltensregeln für die Führung und Kontrolle börsennotierter Unternehmen in Deutschland. Der Begriff steht für die verantwortliche Leitung und Kontrolle eines Unternehmens. Um die Führungsstrukturen international tätiger Firmen vergleichbar zu machen, wurden C.-Standards entwickelt, die für deutsche Unternehmen im Deutschen C.-Kodex zusammengestellt wurden. Es besteht eine gesetzliche Verpflichtung für alle deutschen börsennotierten Unternehmen, alljährlich zu erklären, inwiefern den Empfehlungen entsprochen wurde und wird.

Corporate ldentity (CI)

Öffentlichkeitswirkung sämtlicher Erscheinungsformen eines Unternehmens, z.B. in Design, Architektur, Werbestil sowie Unternehmensstil, Informationspolitik, Personal- und Service-Verhalten, Dienstleistungen usw. Von der Geschlossenheit eines attraktiven Erscheinungsbilds hängt die Überzeugungskraft eines Unternehmens oder einer Marke ab, vorausgesetzt, dass diese Qualität glaubhaft mit der Qualität der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen korrespondiert und beide damit dauerhaft miteinander assoziiert werden können. Die Elemente der Unternehmensidentität strahlen kontinuierlich nach innen auf die Mitarbeiter und nach außen auf die Öffentlichkeit als besonderes Image aus.

Corporate Rates

Sonderpreise/Ermäßigungen für Großabnehmer wie Firmen und Organisationen mit einer bestimmten Mindestabnahme von Hotelübernachtungen, Mietwagen, Flügen usw. Angeboten werden Quartals- oder Jahresabonnements.

Corporate Traveller

Selbstbuchungstool für Firmenmitarbeiter.

Corps Touristique

»CT Corps Touristique

Cotal

Confederación de Organizaciones Turísticas de América Latina, Verband der Fremdenverkehrsorganisationen von Südamerika, Aufgabe ist die Förderung des Tourismus nach Lateinamerika.

Cotasur

Comisión de Turismo de América del Sur, Lima, South America Travel Commission, im Februar 1989 auf Initiative der Foptur (peruanisches Fremdenverkehrsamt) gegründet. Mitgliedsländer sind Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ekuador, Kolumbien, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Wesentliche Aufgabe der C. ist die weltweite Vermarktung der genannten zehn Länder auf touristischem Gebiet. Die Aktivitäten der C. werden mit Hilfe der EU, der Weltbank, mit Geldern aus UNO-Fonds und des Fonds zur Integration Südamerikas finanziert. Ein Motto lautet z.B. „Südamerika – zehn Länder – ein Reiseziel“ .»Foptur

Cotonou-Abkommen

Erklärung zur Absicherung des Sonderverhältnisses bzw. der Sonderregeln zwischen der Europäischen Union und den AKP-Staaten. Im Jahr 2000 wurde in Cotonou in Benin ein Nachfolgeabkommen des Lomé-Abkommens unterzeichnet, das 2003 in Kraft getreten ist. Das wichtigste Ziel des Cotonou-Abkommens ist die Bekämpfung der Armut. Dieses Ziel soll durch eine umfassende wirtschaftliche, handelspolitische und finanzielle Zusammenarbeit mit den Partnerländern erreicht werden. Am 25. Juni 2005 wurde in Brüssel das überarbeitete Cotonou-Abkommen (EN) von der EU und den AKP-Staaten unterzeichnet.»AKP-Staaten, »Lomé-Abkommen

Cottage

Engl. Bezeichnung für ein kleines Haus auf dem Lande oder auch für ein einfaches Ferienhaus.

Couchette

Liegebetten in den Liegewagen der Bahn; auch auf Schiffen anstelle von Liegesesseln.

Counter

Schalter für Beratung und Abfertigung in Hotel, Reisebüro usw.; Counter-Personal hat den direkten Kontakt zum Gast/Kunden.

Counter-Beirat

Groß- und Spezialveranstalter bestimmen oder wählen aus dem Kreis der Agenturen bestimmte mit dem Verkauf bestens vertraute Personen aus zwecks Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Reisebüro und Veranstalter. Themenbeispiele des C.: Konditionen, Provisionen, Teilnahme und Kosten für Agenten-lnfo-Reisen, Beanstandungen usw.»Vertreterausschuss (VA)

Coupé

Französisch, 1. Wagenform; 2. Bahnabteil.

Coupon-Anzeige

Anzeigenwerbung mit eingedrucktem Rücksendeabschnitt zur Anforderung von weiterem Informationsmaterial oder Aufgabe von Bestellungen. Der Anzeigenrücklauf kann sowohl der Erweiterung der Kundenkartei dienen als auch bei entsprechender Kennzeichnung den Einschaltwert des Werbeträgers ermitteln.

CP

Continental Plan, Code für Leistungsangebot der Hotels mit Übernachtung und Frühstück.

CPU

Central Processing Unit, der Prozessor als Zentraleinheit eines Computers. In dem Prozessor eines Computers werden das Rechen- und Steuerwerk, das für alle Berechnungen zuständig ist, und die Steuereinheit, die den Datenaustausch zwischen den Speicherkomponenten steuert, zusammengefasst. Umgangssprachlich auch Chip.

Crew

Besatzung eines Flugzeugs, bestehend aus 1. Cockpit Crew für die technische Durchführung und 2. Cabin Crew, verantwortlich für die Betreuung der Fluggäste. Bezeichnung gilt auch für Schiffsbesatzung.

CRM

1. Customer Relationship Management; Geschäftsstrategie zur Steigerung des Unternehmenserfolgs durch Erhaltung, Erweiterung und Verbesserung der Beziehungen zwischen den Unternehmen und ihren Kunden. Als Instrumente dieser Marktbearbeitung dienen neben den herkömmlichen wie Einsatz des Marketing-Mix und Kundenservice verstärkt Call Center, Data Warehousing, Websites und das interaktive Fernsehen sowie vielfältige Kundenbindungsprogramme. 2. Centrum für Reisemedizin.»Centrum für Reisemedizin, »One-to-One-Marketing

Crossboarder Ticketing

»Hidden City Ticketing

Cross Marketing

Service-Zusammenarbeit, z.B. kooperieren Hotelketten mit bekannten Herstellern für gehobene Produkte wie Automobilfirmen, die ihre Fahrzeuge kostenlos zur Verfügung stellen und diese auch sichtbar vor dem Hotel-Eingangsbereich positionieren.

Cross Selling

Engl. Zusatzverkauf, vorzugsweise an die Stammkundschaft, etwa Geschäftskunden, die auch für Urlaubsreisen gewonnen werden.

CRS

Ein computergestütztes Reservierungssystem ist ein Computersystem, das u.a. Angaben über Flugpläne, verfügbare Sitzplätze, Flugpreise und zusätzliche Leistungen enthält und die Möglichkeit bietet, Buchungen vorzunehmen oder Flugscheine auszustellen, soweit abonnierten Benutzern einige oder alle Leistungen dieses Systems verfügbar gemacht werden. CRS haben ihren Ursprung in den USA und erhielten dort mit der Einführung der Deregulierung des Flugverkehrs ihre große Bedeutung. Nur Fluggesellschaften mit leistungsfähigen CRS waren in der Lage, schnell und effektiv mit Tarifänderungen auf Nachfrage und Wettbewerb zu reagieren. Die EU-Kommission in Brüssel schreibt den CRS-Betreibern und beteiligten Fluggesellschaften absolute Neutralität vor und setzt für Verstöße Sanktionen fest. Die globalen CRS bieten über das Leistungsangebot im Linienflugbereich hinaus über Kooperationen und Vernetzungen ein Bündel von Leistungen an, z.B. Buchung von Hotelzimmern, Mietwagen, Pauschalreisen, Eisenbahn- und Schiffstickets usw. Diese auf die Fluggesellschaften zurückzuführenden Systeme der Reisebüros werden gemeinhin als CRS (Computerreservierungssysteme) oder GDS (Globale Distributionssysteme) bezeichnet und grenzen sich somit von anderen touristischen Reservierungssystemen ab.»Code of Conduct, »Code of Conduct for Computer Reservation Systems, »GDS

Cruise & Mix

Urlaubsangebot im Baukastensystem mit Kreuzfahrt und Städtetour von Transocean Tours als Veranstalter und Vertrieb über die Rewe-Reisebüro-Stellen.

Cruise Café

Themenrestaurant als Kreuzfahrten-Plattform für Reedereien und Reisebüros.

Cruise Campus

E-Learning-Plattform; Online-Schulungsangebot für den Kreuzfahrtenverkauf von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten.

Cruise Director

Chef der Bordreiseleitung; auf Kreuzfahrtschiffen ist der C. der wichtigste Mann/die wichtigste Frau für Planung und Durchführung des ausgeschriebenen Programms; als Leiter/in verantwortlich für den Gesamtablauf, Moderator/in für die Abendprogramme und Ausflüge. Der C. untersteht dem Hotelmanager. Zu seinen Mitarbeitern gehören: Gästebetreuer, Tour-(Ausflugs-)Manager und der gesamte Entertainment-Bereich mit Künstlern, Musikern, Lektoren, Sport- und Fitnesslehrern usw.»Kreuzfahrten, »Reiseleiter

Cruise Ferries

Bezeichnung für die Großfähren mit Kreuzfahrtcharakter.»Fährkreuzfahrten

Cruise Match II

Für Reiseagenturen in den USA computergestütztes Buchungssystem für Kreuzfahrten der wichtigsten Reedereien sowie Direct Access zu diversen Reservierungssystemen. Direkter Zugriff auch für europäische Reiseveranstalter und Reisebüros.»Cruise Vision

Cruise-only-Reisebüros

Reisebüros, die sich nach US-Vorbild auf den Verkauf von Seereisen spezialisiert haben.

Cruise Vision

PC-Version von Cruise Match II von Cruiseship Information Systems, Florida, mit optischer Verkaufshilfe in Bild und Farbe mit Decksplänen der Schiffe, Kabinenordnung und Routenkarten.»Cruise Match II

Cruising Speed

Engl. Ausdruck aus dem Flugsektor, bezeichnet die Reisegeschwindigkeit.

CSD

Commission on Sustainable Development UN, Kommission für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, beauftragt mit der Überwachung des umwelt- und entwicklungspolitischen Aktionsprogramms Agenda 21, hat 1999 auf ihrer 7. Sitzung ein umfangreiches internationales Arbeitsprogramm zu Tourismus und nachhaltiger Entwicklung verabschiedet und damit die Tourismus-Lücke in der Agenda 21 von 1992 gefüllt.

CSM (Convention Service Manager)

Auch Konferenzkoordinator, ist beim Hotel- oder örtlichen Kongressbüro beschäftigt und hat die Aufgabe, der veranstaltenden Organisation während der Konferenz/Tagung in allen Belangen zu helfen. Der CSM steht in Verbindung mit sämtlichen Abteilungen des Konferenzhauses und bemüht sich um die technische Ausstattung, das Bankett oder die Auf- und Einteilung der Räume.

CSR

Corporate Social Responsibility, gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Gesichtspunkte und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren.

CST

Child Seat, Kindersitz als Zusatzausstattung bei Mietwagenreservierungen.

CT

»Circle Trip (CT)

CT Corps Touristique

Sitz in Frankfurt, Gründung 1960. Vereinigung offizieller ausländischer Vertreter für Fremdenverkehr und Eisenbahnen in der Bundesrepublik Deutschland. Interessenvertretung gegenüber Organisationen aus Touristik, Politik und Verwaltung.

CTM

1. California Travel Market, jährlich stattfindende Reisefachmesse für Kalifornien.2. Certified Travel Manager.»Certified Travel Manager

CTO

1. Caribbean Tourism Organization, hervorgegangen aus CTA (Caribbean Tourism Association) und CTRC (Caribbean Tourism Research and Development Centers), amtliche Touristikorganisation der Karibik, Sitz: Barbados, Auslandsvertretung: New York. Für die Vermarktung in Europa ist das CTO-Büro in London zuständig. Hauptaufgabe ist die Vermarktung der karibischen Inseln als Ganzjahresziel.2. City Ticket Office, Stadtbüro einer Fluggesellschaft, meist genutzt als Bezirksverkaufsleitung oder Niederlassung mit Reservierungs-, Akquisitions- und Buchhaltungsabteilung.3. Cyprus Tourism Organization, zyprischer Fremdenverkehrsverband.

Cunard Line

Älteste Reederei im Liniendienst auf dem Nordatlantik. Mit seinem Raddampfer Britannia und dessen Schwesterschiffen eröffnete Sir Samuel Cunard im Juli 1840 den ersten regulären Post- und Passagierdienst, und damit begann die Entwicklung des Transport- und Kommunikationswesens zwischen der Alten und der Neuen Welt. Seit 1998 firmiert C. als Cunard Line & Seabourn Cruise Line mit u.a. der Queen Mary 2, dem letzten Oceanliner über den Atlantik. Als Nachfolgerin der legendären Queen Mary deckt dieser Reedereizweig die Luxuskategorie der Carnival Corp. ab.»Blaues Band, »Kreuzfahrten, »QM 2 – Queen Mary 2, »Transatlantikreisen

Curtis-C

Hoteleigenes zentrales Reservierungssystem der Radisson-SAS-Hotelgruppe.

Customer Focus

Ehemaliges Unternehmenskonzept von ABB Asea Brown Boveri, Mannheim, beim Deutschen Patentamt geschützt. Dabei handelte es sich nicht nur um ein Reengineering-Programm, sondern daneben verband und integrierte es auch die Neuausrichtung der Unternehmenskultur auf kundenorientierte Mitarbeiter mit Elementen wie Zeitorientierung, Total Quality Management und Optimierung des Einkaufs. Mit diesem Konzept war das Gesamtunternehmensdenken auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet, um Produktivität, Motivation und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.»Qualitätsmanagement

Customer Plus

Customer-Relationship-Modul in My Sabre-Merlin.

Customer Satisfaction Index (CSI)

Auch Kundenzufriedenheitsindex, wird auf der Grundlage von Umfragen von Marktforschungsinstituten ermittelt.

CVS

Convertable Seat, engl. Bezeichnung für einen verstellbaren Sitz auf Linienflügen.

CWT Guardian

Produkt von Carlson Wagonlit Travel als Sicherheitskonzept für Geschäftsreisen. Beinhaltet u.a. 24-Stunden-Notfallservice und Incident Reports, die bei Vorfällen (Naturkatastrophen, terroristischen Anschlägen u.a.) automatisch erstellt werden.

CX

Connex, Bahngesellschaft.

Cytric

Online-Buchungssoftware von I-FAO für Geschäftsreisen, berücksichtigt automatisch die Einhaltung der Reiserichtlinie des jeweiligen Unternehmen.»I-FAOD»

D

Neben C, J und Z die Tarifbezeichnung im Flugticket für Business Class.

D-8

Developing Eight, Zusammenschluss muslimisch geprägter Staaten aus Afrika, dem Nahen Osten sowie Asiens: der Gruppierung gehören folgende Länder an: Indonesien, Iran, Ägypten, Bangladesh, Malaysia, Pakistan und Nigeria. Nicht endgültig ist, ob der Staatenbund neben wirtschaftlichen auch politische Interessen wahrnehmen soll. Langfristiges Ziel ist die Schaffung einer Freihandelszone.»Integration

DAAT

Donau-Alpen-Adria-Tour, Fernwanderweg (E6) mit einer Länge von mehr als 1000 km von Passau bis Rijeka/Adria.

DAB

Daadetalbahn, Züge der Westerwaldbahn GmbH, Bahngesellschaft.

Dachmarkenstrategie

Langfristige Vertriebssteuerung für miteinander verbundene Produkte unter einer gemeinsamen Marke mit Hilfe der Schirmmethode, z.B. TUI-Produktfamilie.»World of TUI

Dach-Tagung

Treffen der Reisestellenverbände aus Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH).»VDR

Da Gama

Business-Travel-Management-System von Da Gama Business Travel GmbH, integriert die Gesamtheit aller strategischen und operativen Maßnahmen zur Planung, Organisation und zum Controlling der Geschäftsreiseaktivitäten in einem ganzheitlichen System.

Damage Report

Bestätigung eines Carriers über eine Gepäckbeschädigung.

Dampflok

Die Antriebsmaschine der D. nutzt die Expansionskraft des Wasserdampfs zur Fortbewegung aus.»Lok

Dampfschiff

Auch Dampfer, Abk. D oder SS (engl. Steam Ship). Ein durch Dampfmaschinen angetriebenes Schiff.»Schaufelraddampfer

Dante

Die Arbeitsgemeinschaft für Nachhaltige Tourismus-Entwicklung, gegründet 2000 von über 15 deutschen, österreichischen und Schweizer Umweltgruppen und entwicklungspolitischen Organisationen, die sich schwerpunktmäßig mit Tourismus und nachhaltiger Entwicklung beschäftigen und in der tourismuspolitischen Lobbyarbeit sowie der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit aktiv sind. Hervorgegangen aus dem Ad-hoc Arbeitskreis Tourismus im Forum Umwelt & Entwicklung (1998-2000), der die Tourismus-Verhandlungen im Rahmen der CSD und CBD Ende der 1990er Jahre intensiv begleitet hat.»CBD, »CSD

Dardanellen

Meeresstraße, die das Marmarameer mit der Ägäis verbindet.

Data Base

Engl. für Datenbank.»Datenbank, »Datenmanagement

Datenbank

Engl. Data Base, große, in Dateien in einem Computer gespeicherte Menge von Daten, die von einem D.-Managementsystem verwaltet werden; Zusammenfassung von logisch zusammengehörenden Dateien, auf deren einzelne Datenelemente nach unterschiedlichen Kriterien zugegriffen werden kann.»Timatic

Datenmanagement

Organisatorische und technische Planung, Verwaltung und Kontrolle der Datenverarbeitung von der Erhebung bis zur Entsorgung von Daten.»Datenbank

Datenschutz

Der im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelte Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten (Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person) bei der Datenverarbeitung zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte Betroffener, insbes. des informellen Selbstbestimmungsrechts.»Datensicherheit

Datensicherheit

In der betrieblichen Datenverarbeitung das Ergebnis aller technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz von Daten vor Verfälschung, Zerstörung und unzulässiger Weitergabe. Ziel ist die Gewährleistung der jederzeitigen Vollständigkeit und Korrektheit aller Daten.

Datenträger

Sammelbezeichnung für alle Speichermedien, auf denen Dateien dauerhaft abgelegt werden können. Übliche D. sind Disketten, CD-ROM, DVD und Festplatten.

Datumsgrenze

Der 180. Längengrad. Beim Passieren dieses Längengrads von West nach Ost wird ein Tag zweimal gezählt, von Ost nach West wird ein Tag überschlagen.

DAV

Deutscher Alpenverein; u.a. Betreiber einer Vielzahl von bewirtschafteten Berghütten, die mit Einschränkungen auch für Nichtmitglieder Tages- und Übernachtungsbewirtschaftung bereithalten. Auch Veranstalter von Bergsportreisen.

Davits

Bezeichnung für die Kräne auf Schiffen, mit deren Hilfe die Rettungsboote bei Bedarf ausgeschwenkt werden können.

DAVVL

Deutscher Ausschuss zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr.»Vogelschlag

Daylight Saving Time (DST)

Engl. Bezeichnung für die so genannte Sommerzeit, d.h. die gegenüber der Zonen- bzw. Standardzeit um meist eine Stunde vorverlegte Zeit während der Sommermonate. Die Sommerzeit wurde 1980 in Deutschland eingeführt, sie dient der besseren Nutzung des Tageslichts.

DB-Agenturen

Reisebüros mit der Berechtigung zum Verkauf von Bahn-Fahrausweisen zu amtlichen Originalpreisen. Die Vergabe ist an folgende Voraussetzungen gebunden: kundenbezogenes Erscheinungsbild der Vertriebsorganisation Gewährleistung der Qualität des Verkaufs, Wirtschaftlichkeit und finanzielle Sicherheit der Geschäftsabwicklung Gleichbehandlung aller Interessenten.

DB Autozug

100%-Tochter von DB Fernverkehr; ist verantwortlich für DB Autozug und DB Nachtzug. Von 17 Autozugterminals in der Bundesrepublik gehen Autoreisezüge zu 29 Zielorten in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Kroatien. DB-Nachtzüge fahren auf über 1600 Verbindungen mit Schlaf- und Liegewagen. Von den verschiedenen europäischen Eisenbahnverwaltungen wurde 1955 die Kombination von KFZ-Beförderung und KFZ-Insassenbeförderung mit Liege- oder Schlafwagen geschaffen. Früher bekannt unter Autoreisezug (ARZ).

DBC

»Denied Boarding Compensation (DBC)

DB – Deutsche Bahn

Vereinigung der bis 31.12.1993 existierenden Bahngesellschaften des Bunds, der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn (DR); ab 1.1.1994 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, deren Aktien zu 100% im Besitz der Bundesrepublik sind. Sitz: Berlin. Privatwirtschaftlich geführtes Verkehrs- und Dienstleistungsunternehmen. Bundesweit verfügt die DB über mehr als 6000 Bahnhöfe. Das Streckennetz ist 35.000 km lang und in einem neuen Geschäftsbereich zusammengefasst. 1999 stand die Deutsche Bahn vor einer grundlegenden Strukturveränderung. Das Eisenbahnneuordnungsgesetz sah vor, die DB in einer zweiten Stufe der Bahnreform nunmehr in einen mehrstufigen Konzern mit selbstständigen Aktiengesellschaften unter dem Dach einer Management-Holding zu überführen. Die DB ist in verschiedene, voneinander unabhängige Unternehmen für folgende Bereiche aufgegliedert: Mobility – Personenverkehr, mit den Geschäftsfeldern Fernverkehr, Regio und Stadtverkehr Networks – Infrastruktur und Dienstleistungen, mit den Geschäftsfeldern Netz, Personenbahnhöfe, DB Projektbau, Energie und Dienstleistungen (mit DB Fuhrparkservice, DB Services, DB Systems, DB Telematik und DB Fahrzeuginstandhaltung)  Logistics – Transport und Logistik, mit den Geschäftsfeldern Schenker, Railion, Stinnes Freight Logistics und Stinnes Intermodal.Eine vollständige Privatisierung durch einen geplanten Börsengang wird in ihren Einzelheiten durch die Politik entschieden, denn Artikel 87 des Grundgesetzes besagt über die Verwaltung auch der Eisenbahnen des Bunds, dass Netz und Betreiber mehrheitlich in der Hand des Bunds bleiben müssen.»Bundeseisenbahnvermögen, »DBH, »DR – Deutsche Reichsbahn

DBG

Döllnitzbahn GmbH, Bahngesellschaft.

DBH

Deutsche Bahn Holding, 1991 wurden nahezu alle Beteiligungen der DB und der DR in dieser Gesellschaft zusammengefasst. DBH war eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der DB. Maßgebliche Touristikbeteiligungen wurden gehalten an: Ameropa DER mit ABR und Rominger Reisebüros Deutsche Touring DFO DVB Mitropa TUIAnfang 1995 wurde die DBH aufgelöst, und alle Beteiligungen wurden auf die Deutsche Bahn übertragen.

DB Jahres Card

Streckenzeitkarte der DB für Pendler und Vielfahrer im Abonnement. Man bezahlt hierbei den Preis von zehn Monatskarten auf der gewählten Strecke für beliebig viele Hin- und Rückfahrten.

DB-Lizenzen

»Verkaufslizenzen

DB Nachtzug

Angebot der DB für Nachtverbindungen innerhalb Deutschlands sowie nach Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien und Tschechien sowie in die Schweiz. Es gibt drei Reisekategorien: Liegewagen, Schlafwagen und Sitzwagen.

DB Service Store

Franchise-Betriebe der DB. Dort bekommen die Kunden aus einer Hand sowohl Fahrkarten als auch frische Brötchen, Getränke, Zeitungen und Tabakwaren.

DB Städtereisen

Veranstalter-Programm der DB-Tochtergesellschaft Ameropa für Bahn-Pauschalreisen auf RIT-Basis.

DB Systems

Beratungs- und Systemhaus der Deutschen Bahn, entstand 2002 durch die Fusion der konzerneigenen Unternehmen TLC (Gesellschaft Transport-, Informatik- und Logistik-Consulting) und IDG (Informatik-Dienste GmbH). Aufgaben sind Beschaffung, Erbringung, Vermarktung und Koordinierung jeglicher IT-Leistungen und zugehöriger Leistungen für den DB-Konzern und Dritte. Sitz ist Frankfurt.

DBTA

Danish Business Travel Association, Geschäftsreiseverband Dänemarks.

DBV

1. Ehemals Deutscher Bäderverband. Er wurde 1998 in DHV umbenannt. 2. Deutscher Bahnkundenverband mit Sitz in Berlin.»DHV

D & C

Delivery & Collection, Zustellung/Abholung eines Mietwagens i.d.R. zum/vom Hotel.

DCA-3-Abkommen

Direct Connect Availability. Vereinbarungen, im Rahmen derer teilnehmende Airlines GDS-Nutzern Zugang zu Flugplänen, Verfügbarkeiten und veröffentlichten Raten (Published Fares) bieten.»GDS, »Published Fares

DCC

»Deutscher Camping-Club

D-Check

In der Flugüberholung steht D. für systematische Detailkontrolle und -überholung eines Flugzeugs. Es stellt das größte Wartungsereignis im Leben eines Jets dar und umfasst alles mit Zelle, Kabine und Systemen. LH übernimmt diesen Begriff, um analog dazu Verfahren und Prozesse im Unternehmen zu überprüfen und neue Technologien einzuführen mit den Zielen: verstärkte Mitarbeitereffizienz, höhere Kundenzufriedenheit und Steigerung des Unternehmenswerts durch erhöhte Wettbewerbsfähigkeit.»A-Check, »B-Check, »C-Check

DCM

Deadheading Crew Member, fliegendes Personal, das sich ohne Ausübung dienstlicher Tätigkeiten an Bord eines Flugzeugs befindet (Deadhead), um einen Einsatz an einem anderen Ort zu übernehmen oder nach einem Einsatz zum Heimatflughafen zurückzukehren.

DCR

Benchmarking-System für den Flugeinkauf mit einem Messwert zum Vergleichen von Einsparungen von Flugkosten im Geschäftsreisemarkt, Differenz zwischen C-Klasse und realem Umsatz (DCR). Unabhängig davon, ob ein Unternehmen überwiegend Business oder Economy fliegt, wird die teurere Klasse als Vergleichswert genommen, weil sie als einziger Tarif relativ konstant ist und damit als revisionsfähig gilt. Begriff, der durch die Firma Steinberg & Partner geschützt ist.

DDSG

Erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft, gegr. 1829, Sitz: Wien, nationale österreichische Donaureederei. DDSG-Donaureisen war bis 1992 auf den Kreuzfahrten- und Ausflugssektoren tätig, seit 1993 nur noch im Tagesausflugsdienst. DDSG-Cargo wurde 1993 an Stinnes verkauft.

Deadline

Schlusstermin, z.B. bei Anmeldungen zu einer Veranstaltung.

Deaf

Bei Flugbuchungen Bezeichnung für tauber Passagier.»Airimp, »SSR

Debitoren

Lat. Schuldner. Buchführungsbegriff für Abnehmer, die Güter oder Dienstleistungen auf Kredit bezogen haben; zu aktivieren in der Bilanz als Umlaufvermögen.»Kreditoren

Debriefing

Nachflugberatung bzw. Zusammentreffen der Besatzungsmitglieder nach einem Flug.

Decision Maker

Engl. für Entscheidungsträger, leitende Personen mit Einfluss auf bestimmte Entscheidungen.»Multiplikatoren

Deck

Schiffsdeck, das den Schiffsrumpf abdeckt; auf größeren Schiffen Bezeichnung für die einzelnen Etagen. Der Preis für die Kabinenunterbringung steigt proportional zum jeweils höher gelegenen Deck.

Deckspassagiere

Passagiere, die auf einem Fährschiff keine Kabine in Anspruch nehmen.

Deckungsbeitrag

Eine positiver D. ist dann erreicht, wenn die Erträge Teile der Fixkosten und alle variablen Selbstkosten einer Leistung abdecken; ab dieser Schwelle trägt der Umsatz zur Kostendeckung bei.»Break-even Point

Deckungszusage

Begriff aus der Versicherungsbranche, bezeichnet die Vereinbarung, durch die vor dem endgültigen Vertragsabschluss bzw. vor Zahlung der Erstprämie ein vorläufiger Versicherungsschutz eintritt (auch vorläufige Deckungszusage genannt). Dieser Schutz gilt bis zur Entscheidung des Versicherers und des Versicherungsnehmers, den endgültigen Vertrag abzuschließen oder abzulehnen.

Deflation

Gegenteil von Inflation.»Inflation

DEG

Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, Sitz: Köln, bundeseigenes Finanzierungsinstitut. Die DEG fördert Investitionen der deutschen Wirtschaft in der Dritten Welt durch Beteiligungen an Unternehmen in Entwicklungsländern und/oder Gewährung langfristiger Darlehen. Von der DEG finanzierte Projekte sind in der Mehrzahl Joint Ventures, an denen ein deutsches Unternehmen als Finanz- und Technologiepartner und ein lokales Unternehmen im Investitionsland beteiligt sind. Die Rolle des deutschen Investitionspartners kann auch von einem Unternehmen aus einem anderen EU-Land übernommen werden. Nach ihren neuen Unternehmensgrundsätzen will die DEG nur noch solche Projektunternehmen finanzieren, die „gleichermaßen rentabel, umweltverträglich und entwicklungspolitisch sinnvoll“ sind. Dazu wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erstellt.»Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)

Degefest

Deutsche Gesellschaft für Förderung und Entwicklung des Seminar- und Tagungswesens, Waldbronn, 1984 als berufsständische Vereinigung gegründet. Erarbeitete zusammen mit der IHK Koblenz das Berufsbild Tagungsfachmann.

Dehoga

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, Berlin, gegr. 1949. D. ist der Dachverband der Hoteliers und Gastronomen in Deutschland über deren Landesverbände, Fachverbände und Fachabteilungen aus Systemgastronomie, Gemeinschaftsgastronomie, Bahnhofsgastronomie und Diskotheken. Interessenvertretung des Gastgewerbes auf Bundesebene für die ideellen, beruflichen, wirtschaftlichen, steuerlichen, sozial- und tarifpolitischen Belange des deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes. Dem D. obliegt es, die Berufsbildung und wissenschaftliche Forschungsarbeit auf diesen Gebieten zu fördern und Öffentlichkeitsarbeit durchzuführen. D. ist Mitglied des BTW Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft.»BTW

De-Hosting

CRS-Verhaltenskodex, der die Trennung der Rechnerzentrale einer Fluggesellschaft von deren Reservierungssystem vorsieht (Host = Zentralrechner; Host to Host = CRS-Rechner-Rechner-Verbindungen).»CRS

De-Icing

»Anti-Icing

Dekapolis

Der griechisch-römische Städtebund umfasste zehn Städte im nördlichen Jordanien, Syrien und Palästina (1. Jh. v. Chr.). Neben Jerash zeigt Pella im Jordantal die bemerkenswertesten Altertümer aus der Zeit der Dekapolis-Städte.

Dekra

Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungsverein, Aufgabenstellung vergleichbar dem TÜV. Schwerpunkt auch in der Beratung und Zertifizierung im Bereich Qualitätsmanagement im Omnibusbetrieb.»TÜV

Delkredere-Provision

Die D. ist eine zusätzliche Vergütung für Handelsvertreter (Reisemittler), die ein entsprechendes Ausfallrisiko übernehmen.»Agenturvertrag/Handelsvertretervertrag

demografischer Wandel

Die Auswirkungen des demografischen Wandels müssen auch im Tourismus beachtet werden. Alterung, Schrumpfung und Migration müssen bei der touristischen Angebotsentwicklung berücksichtigt werden.

Denied Boardings

Diejenigen Passagiere, die trotz bestätigter Reservierung wegen Überbuchung ihren Flug nicht antreten können. Je nach Verzögerung der Weiterbeförderung erhalten diese D. Entschädigungen in unterschiedlicher Höhe.»Denied Boarding Compensation (DBC), »Überbuchen

Denied Boarding Compensation (DBC)

Travel Voucher oder Reisegutschein. Entschädigungsleistung auf Grund der Überbuchung eines Flugs an einen Fluggast, der trotz eines gültigen Flugscheins und bestätigter Buchung nicht innerhalb einer bestimmten Zeit an seinen vorgesehenen Zielort befördert werden kann. Wird durch die Fluggesellschaft ausgestellt.»Voluntary Denied Boarding

Depa

Deportee Accompanied by an Escorty. Bei Flugbuchungen Abkürzung für eine Person, die einen Passagier begleitet.»Airimp, »SSR

Departure Gate

Engl. für Ankunftsflugsteig.»Arrival Gate

Dependance

Nebengebäude, baulich selbstständiger Teil z.B. eines Hotels ohne Wirtschaftsräume wie Restaurant, Café o.Ä.

Deposit

Akonto- oder Abschlagszahlung, Anzahlung auf die Gesamtsumme eines Reisevertrags, einer Hotelbuchung etc.

Depotsystem

Vertriebssystem, bei dem sich der Einzelhändler verpflichtet, das gesamte Angebot des Herstellers abzunehmen. Der Einzelhändler agiert als Kommissionär, d.h., er kauft und verkauft in eigenem Namen auf fremde Rechnung. Der Hersteller gewährt in Gegenleistung Gebietsschutz und unterstützt den Händler mit Marketing- und Schulungsmaßnahmen.

Depression

Beschreibt den Tiefstand einer Konjunktur und ist durch ungenügende Auslastung der Produktionsfaktoren, Arbeitslosigkeit, niedrige Einkommen, Stagnation der Einfuhren, sinkende Kaufkraft und langsames Wachstum des BIP gekennzeichnet.»Konjunktur

DER

Deutsches Reisebüro, Frankfurt/M., 1917 gegründet und 1918 in MER (Mitteleuropäisches Reisebüro) umbenannt. Auf Beschluss des Alliierten Kontrollrats musste der Name 1946 wieder abgelegt werden, seitdem heißt das Unternehmen DER. Tätigkeitsschwerpunkte sind Reisevermittlung aller Art, Veranstaltungen von Sonder- und Gruppenreisen sowie Geschäftsreiseservice. Gesellschafter war die DB mit 100%. Gehört inzwischen zur Rewe-Zentralfinanz eG.»MER, »Rewe-Handelsgruppe

Derpart Reisevertrieb

Sitz: Frankfurt/M., 1979 gegründet als Kooperationsbasis für das mittelständische Reisebüro-Gewerbe, Franchise-Vertriebsverbund. Gesellschafter waren DER (inzwischen Rewe-Zentralfinanz) und selbstständige Reisebüro-Inhaber zu gleichen Teilen. Das Leistungsangebot für diese Kooperation unterscheidet nach den Vertriebsalternativen Vertriebs- und Business-Management.»Kooperation, »Rewe-Handelsgruppe

Deregulation

Abbau von Wettbewerbsbeschränkungen durch Aufhebung bürokratischer Vorschriften. Prozess hin zur Liberalisierung in einem europ. Binnenmarkt ab 1993. Ursprünglich auf den Luftverkehr in den USA bezogener Fachbegriff, der die Aufhebung der zum Schutz des einst jungen Gewerbes geschaffenen Anordnungen und Reglementierungen vorsah sowie die Entlassung der Luftverkehrsindustrie in den freien Wettbewerb. Bekannt als Airline Deregulation Act vom 1.11.1978.»EU/EG/EWG, »Liberalisierung im Luftverkehr

Derpart Travel Service (DTS)

»Radius Global Travel Management

DER-Reiseakademie

Mehrtägige Produktschulungsveranstaltung, die von DER und Dertour speziell für ihre Expedienten organisiert wird. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Erreichen von Mindestumsatzgrößen und eine aktive Beteiligung der Mitarbeiter im Verkauf. Ziel ist die Erhöhung der Buchungen durch Motivation und bessere Produktkenntnisse jeweils des Veranstalters, des Gastgeberlands sowie der Sponsoren (diverse Leistungsträger).

Dertraffic-Schiffsfahrschein

Reisegutschein, international anerkanntes Originalreisedokument von Fährschiffreedereien.»Voucher

Desert Express

Touristikzug seit 1998 von Windhuk nach Swakopmund über 400 km als Bahnsafari durch Namibia.

Destination

1. Raum (Ort, Region, Hotel), den der Gast als Reiseziel wählt. Er enthält sämtliche für einen Aufenthalt notwendigen Einrichtungen für Beherbergung, Verpflegung und Beschäftigung. Die D. ist das eigentliche touristische Produkt und die Wettbewerbseinheit. 2. Zielort, Bestimmungsort, Zielgebiet; bei Flügen und Schifffahrten der im Beförderungsvertrag genannte letzte Landeplatz.

Destination Management Company

Abk.: DMC, auch Destination Management Organisation, Unternehmen, das sich vorrangig auf in das Land bzw. in die Destination einreisenden Tourismus konzentriert (Incentive-Reisen, Tagungen).»Destinationsmanagement

Destinationsmanagement

Der Wettbewerb um den Gast erfordert D. als Instrumentarium zur strategischen Entwicklung und Vermarktung touristischer Destinationen. Ziel ist die Herausstellung eines eigenständigen Profils der Destination mit klar formulierten Leistungsversprechen und Produkten zu nachvollziehbaren Preisen. Gleichzeitig soll D. dazu beitragen, positive Emotionen beim Gast aufzubauen. Diese Anforderungen können durch Markenbildung erreicht werden, da Marken Orientierungshilfe bieten und Produktaussagen beinhalten.»Destination Management Company

Destinationsmarketing

In Kenntnis der Bedürfnisse der Gäste eingesetztes Instrumentarium für die Marktbearbeitung. Die Destination wird hierbei wie ein Produkt behandelt mit professionellem Einsatz des Marketing-Mix. Bestandteile sind die Positionierung der Destination, die Segmentierung der Märkte und die Vermittlung eines Produktnutzens.»Marketing-Mix, »USP

Deutsche Akademie für Flug- und Reisemedizin

Wurde als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin 1991 gegründet. Der Gesellschaftszweck ist die Aus- und Weiterbildung von Fliegerärzten sowie die Unterstützung und Durchführung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrtmedizin sowie der Flugreisemedizin.»TIP

Deutsche BA

Abk.: DBA, Luftfahrtgesellschaft mit Sitz: Flughafen München. Seit 1992 fliegt die D. im Linienverkehr auf innerdeutschen Strecken. Mit einer offensiven Preispolitik tritt sie in Konkurrenz zur Deutschen Lufthansa. Weiteres Geschäftsfeld ist der Charterflug. Mehrheitsgesellschafter war die Intro Verwaltungs GmbH (Hans-Rudolf Wöhrl). Anfang 2006 erwarb Wöhrl 60% der LTU-Anteile. Beide Fluggesellschaften sollten beim Streckennetz eng kooperieren. Seit August 2006 von Air Berlin übernommen.»Air Berlin, »LTU

Deutsche Fachwerkstraße

Entstand aus der Idee, dem interessierten Besucher ein breites Spektrum historischer Tradition zu erschließen und so zum Erhalt und lebendigen Umgang mit fachwerkgeprägter Baukultur beizutragen. Der erste Abschnitt wurde im Jahr 1990 von Hann. Münden bis Alsfeld festgelegt. Danach gab es acht Regionalstrecken zwischen Elbe und Odenwald, weitere Teilstrecken sind geplant. Sitz der gleichnamigen Marketing-Organisation ist Fulda.»Touristikstraßen

Deutsche Fehnroute

Fehn (in der Eifel Venn). Sumpfiges, mooriges Gelände, oft in Hochmoor übergehend. 163 Kilometer langer Radwanderkurs im äußersten Nordwesten Deutschlands, der mit zu den ersten Anbietern im touristischen Markt, die Geocaching im Programm haben, gehörte.»Geocaching in Papenburg

Deutsche Gesellschaft für Freizeit

Abk.: DGF. Fachverband für den Freizeitbereich in Deutschland. Die DGF beschäftigt sich mit interdisziplinär ermittelten Grundlagen für die Praxis im Freizeit- und Tourismusbereich und bietet themenorientierte Netzwerke für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbände. Mitglieder sind die Dach- und Spitzenverbände, Institute und Freizeitfachleute. Gründungsjahr: 1964.»Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Deutsche Gesellschaft für Reiserecht e.V.

»DGFR

Deutsche Gesellschaft für Tourismuswissenschaft

»DGT

Deutsche Hanse

»Hanse/Hansestädte

Deutsche Hotelklassifizierung

Seit 1996 bietet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) die D. als bundesweit einheitliches Klassifizierungssystem an. Die Klassifizierung erfolgt auf freiwilliger Basis. Jeder Betrieb kann selbst entscheiden, ob und wie lange er sich an dem Verfahren beteiligen möchte. Auf Grund der Transparenz der Kriterien kann jeder Betrieb im Voraus ermitteln, in welche Kategorie er eingestuft werden wird. Beteiligen können sich alle konzessionierten Beherbergungsbetriebe mit mehr als acht Betten, also Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe und Pensionen. Mit der organisatorischen Durchführung der D. haben die Landesverbände des Dehoga in der Regel eigens dafür gegründete Gesellschaften beauftragt. Die Beherbergungsbetriebe werden in fünf Sternekategorien eingeteilt:*Tourist (Unterkunft für einfache Ansprüche)** Standard (Unterkunft für mittlere Ansprüche)*** Komfort (Unterkunft für gehobene Ansprüche)****First Class (Unterkunft für hohe Ansprüche)*****Luxus (Unterkunft für höchste Ansprüche)Die Kriterien der Hotelklassifizierung werden in regelmäßigen Abständen überarbeitet.»Dehoga

Deutsche Lufthansa (DLH)

Ursprünglich entstanden 1926 nach Zusammenschluss der Deutschen Aero Lloyd mit der Junkers Luftverkehr als Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft. Nationale Verkehrsfluggesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Eine der weltgrößten Iata-Fluggesellschaften. Nach dem Krieg als Luftag (AG für Luftverkehrsbedarf) am 6.1.1953 neugegründet. Umbenannt in Deutsche Lufthansa am 6.8.1954. Im Sinne der Verkehrswirtschaft ein gemischt wirtschaftliches Unternehmen. Seit Oktober 1997 vollständig privatisiert. Sitz der Hauptverwaltung ist Köln, die Werft ist in Hamburg, die Betriebsbasis in Frankfurt/M. ansässig.Zahlreiche Beteiligungen im Flugbereich und Tourismus: Thomas Cook mit u.a. Condor (50% bei der Karstadt AG) LH WorldShop LH CityLine Eurowings, Air Dolomiti, Augsburg Airways (Lufthansa Regional) Germanwings Swiss International Air Lines Terminal 2 des Flughafen München Lufthansa Cargo Lufthansa Technik Lufthansa Service Gesellschaft (LSG Sky Chefs)  Lufthansa Systems Amadeus Versicherungsgesellschaft Delvag.

Deutscher Camping-Club

Fachverband für Caravan-, Motorcaravan- und Zelttouristen mit Sitz in München.»Campingtourismus

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband

»Dehoga

Deutscher Museumsbund

Der Dach- und Fachverband der deutschen Museen, Sitz: Karlsruhe. Hauptaufgaben sind die Unterstützung der Museen bei der Gewährung ihrer finanziellen und personellen Grundvoraussetzungen sowie die Beratung zu Museumsfragen. Herausgabe der Zeitschrift „Museumskunde“.

Deutscher Naturschutzring

Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzorganisationen.»DNR

Deutscher Reisemonitor

Touristische Marktuntersuchung, erfasst seit 1988 auf der Grundlage von kontinuierlichen Repräsentativbefragungen die wichtigsten Kennzahlen des Reiseverhaltens der Deutschen. Er ist als Teil des Europäischen Reisemonitors mit den Kennzahlen der Reisemärkte aller anderen europäischen Länder vergleichbar. Organisiert von IPK München, ermittelt die Marktstudie die Summe aller Übernachtungsreisen der Deutschen. Befragt werden im Rahmen des D. täglich rund 125 Personen per Telefon, somit im Jahresverlauf rund 36.000 Personen zu ihren Reisen im In- und Ausland.»Euromonitor, »World Travel Monitor/Europäischer Reisemonitor

Deutscher Reise Verband

Abk.: DRV, gegründet 1950 in Frankfurt/M. als Standesvertretung der Reisebüros. Der Sitz und die Geschäftsstelle des DRV befinden sich in Berlin. Der DRV nimmt die Interessen der deutschen Reisebranche wahr, vor allem der Reisebüros (Reisemittler) und der Reiseveranstalter (Produzenten von Pauschalreisen). Allgemeine Informationen über den DRV und seine Aktivitäten auf www.drv.de. DRV-Mitglieder erhalten spezielle Informationen über die wichtigsten Entwicklungen der Branche in einem wöchentlich erscheinenden internen E-Mail-Newsletter sowie in Rundschreiben. Für seine Mitglieder erbringt der DRV Leistungen, die von einem modernen Wirtschaftsverband erwartet werden. Hierzu zählen insbes. folgende Aufgaben, die in der Satzung des Verbands verankert sind: Feststellung der branchenüblichen Geschäftsbräuche, Ausarbeitung von Empfehlungen und Herausgabe von Ordnungswerken, Bekämpfung unlauterer Geschäftsmethoden, um das Ansehen des Gewerbes zu fördern und zu pflegen, Gewährung von Rat und Hilfe in Rechts- und Steuerfragen für seine Mitglieder im Rahmen des Aufgabenbereichs des Verbands, Förderung der Wirtschaftlichkeit der Mitgliedsbetriebe durch Maßnahmen zur Verkaufsförderung bzw. Rationalisierung oder durch Betriebsanalysen, Fortbildung der Fachkräfte und Förderung eines geeigneten Nachwuchses, Durchführung von Schiedsgerichtsverfahren.Die DRV Service GmbH in Frankfurt/M. betreibt den kommerziellen Teil der Verbandsarbeit, z.B. die Vermarktung von Seminaren, den Verkauf von Fachliteratur sowie die Organisation und Durchführung von DRV-Veranstaltungen. Zu den zirka 5.000 DRV-Mitgliedern im In- und Ausland gehören Reisebüros und Reiseveranstalter als stimmberechtigte, ordentliche Mitglieder sowie beispielsweise Fluggesellschaften oder Hotels als assoziierte Mitglieder mit eingeschränkten Stimmrechten. Hinzu kommen fördernde Mitglieder wie zum Beispiel nationale Tourismusbüros oder Berufsschullehrer. Die im DRV zusammengeschlossenen Unternehmen erwirtschaften über 75 Prozent des jährlichen Branchenumsatzes im Inland. Ab 1998 geändert in Deutscher Reisebüro und Reiseveranstalter Verband, 2005 in Deutscher Reise Verband (DRV). Der DRV wird geführt von einem ehrenamtlichen Präsidenten und ist strukturiert in fünf Säulen:Säule A: i.d.R. inhabergeführte ReisemittlerSäule B: konzerngebundene ReisemittlerSäule C: konzernungebundene ReiseveranstalterSäule D: konzerngebundene ReiseveranstalterSäule E: assoziierte Mitglieder»BTW, »DRV Service GmbH, »DRV-Tarifgemeinschaft

Deutscher Städtetag

1905 in Berlin gegründet, ist der D. ein freiwilliger Zusammenschluss von mittlerweile über 6000 Städten der Bundesrepublik Deutschland mit insgesamt 51 Mill. Einwohnern. Der D. hat die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Regierungen und Parlamenten zu vertreten sowie seine Mitglieder zu beraten.

Deutsches Grünes Kreuz

Abk.: DGK, 1948 gegründete Vereinigung zur Förderung der gesundheitlichen Vorsorge und Kommunikation in Deutschland, Sitz: Marburg/Lahn. Sein Anliegen ist die Gesundheitsvorsorge der Touristen, u.a. mit einem Computer-lmpfprogramm, Hinweisen auf Infektionsrisiken und Ratschlägen für die Vorsorge gegen Erkrankungen im Urlaub, die nach Reisezielen geordnet über Disketten von Reiseveranstaltern und -büros zur Kundenberatung bezogen werden können.»Quarantäne, »Tropenkrankheiten

Deutsches Küstenland

Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Hansestädte Bremen, Hamburg, Lübeck und Rostock haben sich zur Werbegemeinschaft D. vereint. Gemeinsam geworben wird in den klassischen Binnenländern Österreich und Schweiz, zu denen das D. eine Kontrastlandschaft anzubieten hat (Slogan: Ferien von den Bergen), und seit Jahresbeginn 2006 auch in China, wo man gemeinsam mit der dortigen Reisebranche Norddeutschland als abwechslungsreiche Reisedestination vorstellt. Unterstützt wird die Werbegemeinschaft durch die Deutsche Zentrale für Tourismus, die in den Zielländern Auslandsvertretungen unterhält.»DZT, »Werbegemeinschaften

Deutsches Kundenbarometer

Marktuntersuchung seit 1992 über Kundenorientierung und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen in Deutschland, durchgeführt vom Emnid-Institut, Bielefeld, im Auftrag der Deutschen Marketing-Vereinigung, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post als Exklusivsponsor. In computergestützten Einzelinterviews über Telefon werden Kundenbeziehungen zu einer Vielzahl von Branchen und Unternehmen untersucht; aus der Tourismusbranche Reiseveranstalter und in- und ausländische Urlaubsregionen.

Deutsches Seminar für Tourismus

»DSFT

Deutsches Touristik-lnstitut (DTI)

Gegr. 1986, Sitz: Stockdorf/München, Fortbildungsinstitut mit Seminarveranstaltungen für Verkaufsmitarbeiter und Führungskräfte; Verkaufs- und Managementtraining, Rechtsseminare u.a., Organisation und Durchführung von Fernschulungskursen, Grundlagenforschung im Tourismus. Bekannt durch die seit 1984 alljährlich durchgeführte Reisebüro-Studie.

Deutsches Verkehrsforum

Wirtschaftsvereinigung von deutschen und europäischen Unternehmen, fördert Initiativen, Ideen und Impulse für eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Deutschland und Europa, Sitz in Berlin. Gründung 1984 als Verkehrsforum Bahn.

Deutsche Touring Gesellschaft

1948 gegründete Linienbusgesellschaft. Gesellschafter sind mit 82,8% Eurosur und die Europäische Reiseversicherung mit 17,2%. Vertreter Deutschlands bei Eurolines, hält Beteiligungen an ausländischen Omnibusverkehrsunternehmen in Kroatien, Tschechien, Estland, Bosnien und Herzegowina, Polen und Bulgarien.»Eurolines, »Eurosur

Deutsche Zentrale für Tourismus

»DZT

Devisen

I.e.S. auf fremde Währung lautende Guthaben bei ausländischen Banken. Sie sind Gegenstand des DevisenhandeIs. I.w.S. zählen dazu auch im Ausland zahlbare Wechsel und Schecks, die auf fremde Währung lauten. Ausländische Banknoten und Münzen gelten nicht als D., man bezeichnet sie als Sorten. D.-Bestimmungen sind Regelungen der Ein- und Ausfuhr der einheimischen Währung eines Landes.»Reisezahlungsmittel, »Sorten, »Zwangsumtausch

Devisenkurs

»Wechselkurs

DFO

Deutsche Fährgesellschaft Ostsee, 1998 umbenannt in Scandlines Deutschland, Sitz: Rostock, vertritt die Fährreederei auf dem deutschen Markt sowie auf dem europäischen Festland.»Scandlines AG

DFS

Deutsche Flugsicherung, Sitz: Frankfurt/M., privatisierte ehemalige Bundesanstalt für Flugsicherung. Hat die Aufgabe der Flugverkehrskontrolle und die Entgegennahme, Bearbeitung und Weiterleitung von Flugplänen, außerdem für die Planung, Errichtung und Inbetriebnahme aller für diese Zwecke notwendigen technischen Einrichtungen zuständig.»Bundesanstalt für Flugsicherung

DFV

»DTV

DGF

»Deutsche Gesellschaft für Freizeit

DGFR

Deutsche Gesellschaft für Reiserecht, 1992 in Berlin gegründeter Verein zur Förderung der Entwicklung des deutschen und internationalen Reiserechts im Interesse der Wissenschaft und aller am Tourismus Beteiligten. DGFR organisiert wissenschaftliche Veranstaltungen, monatliche Fachpublikation „Reiserecht aktuell“.

DGT

Deutsche Gesellschaft für Tourismuswissenschaft. Sitz: Dresden, gegr. 1996. Aufgaben sind Förderung der Wissenschaft und Forschung im Tourismus, Weiterentwicklung der Lehre und Ausbildung für den akademischen Nachwuchs. Verleiht alljährlich auf der ITB Wissenschaftspreise.

DGU - Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung

Die Gesellschaft (Sitz: Hamburg) wurde von Pädagogen aus Schulen und Universitäten gegründet und verfolgt auf nationaler Ebene die Ziele, vorhandene Einrichtungen zur Umwelterziehung zu nutzen und Initiativen zu ihrer Verbreitung zu unterstützen. Bei Veranstaltungen und von ihr geförderten Seminaren und Tagungen sowie in Informationsgesprächen steht vor allem die lntensivierung der unmittelbaren Umwelterfahrungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Mittelpunkt. Die Gesellschaft ist Herausgeber und Förderer entsprechender Publikationen, Gutachten und Studien, sie fördert die internationale Zusammenarbeit, vor allem mit der Stiftung für Umwelterziehung in Europa (Feee), deren deutscher Zweig die DGU ist.»Blaue Europa-Flagge, »Feee - Foundation for Environmental Education in Europe

DGVM

Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V., ist die führende Querschnittsorganisation für hauptamtlich geführte Verbände in Deutschland, Verband für Verbände, Mitglieder sind u.a. ADAC, Auma, Dehoga, DRV und VDR.

DHV

Deutscher Heilbäderverband, Sitz in Bonn. Die Gründung des DHV geht auf das Jahr 1892 zurück. Bis 1998 tätig als Deutscher Bäderverband (DBV). Der DHV hat die Aufgabe, die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder insbesondere gegenüber den Parlamenten des Bunds und der EU, den zuständigen Ministerien sowie gegenüber Behörden, Sozialversicherungen und Kostenträgern, Verbänden und Organisationen auf Bundesebene wahrzunehmen. Er berät und unterstützt seine Mitglieder in Fachfragen und fördert Forschung und Ausbildung. Heute sind im DHV die Heilbäderverbände der Bundesländer, der Verband Deutscher Badeärzte, die Vereinigung für Bäder- und Klimakunde sowie die Sektion Deutscher Heilbrunnen und der Verband Deutscher Heilbrunnen-Großhändler Mitglieder. Über seine 13 Mitgliedsverbände vertritt der DHV  ca. 270 hochprädikatisierte Heilbäder und Kurorte mit ca. 20 Mio. Ankünften und ca. 102 Mio. Übernachtungen im Jahr 2010 ca. 700 Badeärzte (Verband Deutscher Badeärzte e.V.) ca. 150 Mitglieder der wissenschaftlichen Vereinigung für Bäder- und Klimakunde e.V

Diagramm

Übersichtliche Darstellungsform von in Abhängigkeit stehenden numerischen Werten. Geschäftsgrafiken mit der Darstellung von Umsätzen oder Verkaufszahlen werden normalerweise in der Form von D. dargestellt.

Die Falken

Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken sind ein politischer Kinder- und Jugendverband, entstanden aus der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Vorläuferorganisation in Deutschland 1904 die Sozialistische Arbeiterjugend. Kennzeichen und Zielsetzung: Gruppenarbeit und Durchführung von großen Ferienfahrten, z.B. Kinderrepublik Seekamp 1927 mit 4000 Teilnehmern, Kennenlernen von Demokratie und Selbstverwaltung zur Gestaltung einer demokratisch-sozialistischen Gesellschaft.

Dienstleistungen

Umfassen jene Wirtschaftsbereiche, in denen die wirtschaftliche Betätigung in der Erbringung bestimmter Leistungen besteht. D. werden auch als tertiärer Sektor der Wirtschaft bezeichnet. Dazu zählen der Handel, der Verkehr, der Fremdenverkehr, das Geld-, Kredit- und Versicherungswesen sowie Teilbereiche des Gewerbes.

Dienstleistungsbilanz

Exporte und Importe von Dienstleistungen werden in der D. aufgezeichnet. Zu den Dienstleistungen gehören: Ausgaben bzw. Einnahmen aus dem Reiseverkehr, Transportleistungen, Versicherungen, Patente, Ausgaben von Angehörigen ausländischer Streitkräfte im Inland. Die Exporte an Dienstleistungen überwiegen vor allem wegen der hohen Ausgaben im Reiseverkehr im Ausland.»Dienstleistungen, »Zahlungsbilanz

Dienstreisen

Diesen liegt i.d.R. ein unmittelbarer betrieblicher Anlass zu Grunde. Sie beruhen überwiegend auf Verhandlungen mit Geschäftspartnern bzw. Kunden oder dienen der Durchführung eines Auftrags wie der Vorbereitung von Veranstaltungen oder von Objektausschreibungen in Katalogen.»Fachstudienreisen

Dienstreiseservice

»Reisestelle

Dienstwagenordnung

Engl. Car Policy, regelt die Nutzungsberechtigung, die Rechte und Pflichten sowie die Verantwortlichkeiten zwischen Arbeitgeber und Nutzern in Verbindung mit der Nutzung von Firmenfahrzeugen.»Fuhrparkmanagement

Differenzierung

Abgrenzung des Angebots gegenüber der Konkurrenz durch spezifische Eigenschaften (Unique Selling Proposition), ein spezielles Marketing (Unique Marketing Proposition) oder den Preis. Mit größer werdendem Angebot ist eine D. eine unabdingbare Voraussetzung, um auf dem Markt von den Konsumenten wahrgenommen zu werden.»Angebot, »Markt

digitaler Fingerabdruck

Zur Einreise in die USA ab 2007 notwendig. Gemäß bisheriger Vorgaben müssen auf neuen Reisepässen der EU-Staaten spätestens ab 28.6.2009 Fingerabdrücke als biometrisches Merkmal gespeichert werden.»Reisepass

digitaler Tachograf

Mit Veröffentlichung der Verordnung der EU-Kommission über die Regelungen zu den Lenk- und Ruhezeiten sowie zur Einführung eines digitalen Kontrollgeräts im gewerblichen Strassenverkehr, muss der digitale Tachograf in alle neu zugelassenen Kraftomnibusse (und LKW) ab dem 1. Mai 2006 in allen EU-Ländern eingebaut werden. Das digitale Kontrollgerät hat zum Ziel, die Arbeitszeiten sowie die Lenk- und Ruhezeiten des Fahrpersonals im gewerblichen Straßenverkehr aufzuzeichnen und für die Kontrollbehörden transparent zu machen. Ab dem Jahr 2006 wird es damit sukzessive die Tachoscheiben im Gelegenheitsverkehr, Mietomnibusverkehr und Linienverkehr über 50 km ablösen.»Lenk- und Ruhezeiten, »WBO

digitale Signatur

»Signaturgesetz, »Zahlungsverkehr und -verfahren

digitales Zertifikat

»Zahlungsverkehr und -verfahren

Digitalisierung

Arbeitsweise des Computers, der nur genau definierte Werte verarbeiten kann. Alle Informationen setzen sich in der digitalen Verarbeitung aus wahr oder falsch zusammen. Diese Signale lassen sich über Datenleitungen weitaus schneller transportieren, auch in vielfacher Menge parallel auf einer einzigen Leitung. Bekanntestes Beispiel ist die digitale Telefontechnik ISDN, die selbst auf einer Kupferkabelleitung alter Art die parallele und wesentlich schnellere Datenübertragung mehrerer Telefongespräche und EDV-Anwendungen erlaubt, allerdings dort keine Datentransfer-Geschwindigkeit wie bei der Nutzung von Glasfasern oder Breitbandkabeln ermöglicht. Das Gegenteil der digitalen ist die analoge Verarbeitung, bei der eine Größe innerhalb einer bestimmten Bandbreite beliebige Zwischenwerte annehmen kann. Die Umwandlung von analogen in digitale Anweisungen heißt Digitalisierung.»ISDN

DIHK

Deutscher Industrie- und Handelskammertag. Sitz: Berlin. Er ist die Spitzenorganisation der deutschen Industrie- und Handelskammern. Im Rahmen der Geschäftsführung des DIHK gibt es ein Referat, das sich mit Fragen der Tourismuswirtschaft beschäftigt. Ebenfalls zum DlHK gehören ein Arbeitskreis Tourismuswirtschaft sowie ein Tourismusausschuss. Zudem ist der DIHK für die Berufsausbildung zuständig und nimmt Prüfungen ab.

Dillon Communication Systems

Abk.: DCS, 1990 gegründeter Reservierungssystemanbieter für Leistungsanbieter wie Reiseveranstalter, Ferienhausanbieter, Busreiseveranstalter und Ferienfluggesellschaften. 1992 wurde durch das Multi-CRS Robin eine Anbindung an das Start-System geschaffen. 1998 Übernahme von 51% des Software-Hauses Travel Management Systems (TMS), Vermarktung als Merlin Office. Juni 2000: Sabre übernimmt 51 Prozent der Anteile an DCS, November 2003: Übernahme der verbliebenen 49 Prozent. DCS wurde in die deutsche Sabre-Organisation integriert und ist heute Bestandteil von Sabre Travel Network.»Merlin, »Sabre, »Sabre Travel Network

DIN ISO 9000 ff

DIN steht für Deutsches Institut für Normung, international anerkannte deutsche Normungsorganisation für Aufstellung und Definition von Normenvorschriften. Die DIN ISO 9000 ff stellt eine internationale Normenreihe als Empfehlung zum Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen dar. Da es ein universell geeignetes Qualitätsmanagement auf Grund unterschiedlichster Anforderungen nicht geben kann, muss es unternehmensindividuell angepasst werden. In der DIN ISO 9001 werden die Entwicklung, Produktion, Montage und Wartung zertifiziert, in der DIN ISO 9002 die Produktion, Montage und Wartung sowie in der DIN ISO 9003 die Endprüfung.»ISO, »Zertifizierung

Dinks/Dinkis

Double Income – No Kids, kinderlose Ehepaare mit zwei Einkommen, im Branchenjargon die bevorzugte, zahlungskräftige Zielgruppe für hochwertige Urlaubsreisenangebote.

Dinner Dancing

Hatte auf Passagierschiffen lange Tradition. Zwischen den einzelnen Gängen der Menüs spielte Musik zum Tanz. Heute noch üblich auf Cunards Queen Mary 2, dem einzigen und letzten Transatlantik-Liner.

Diplom-Betriebswirt (FH)

Akademischer Grad, der von verschiedenen Fachhochschulen nach erfolgreicher Beendigung eines tourismusorientierten Studiums verliehen wird. An einigen FH wird die Abschlussprüfung im Studiengang Tourismus abgelegt. Die Regelstudiendauer beträgt zumeist acht Semester einschließlich eines oder zweier Praxissemester, die der Studierende in Unternehmen absolviert.»Fachhochschulstudium des Tourismus

Diplom-Betriebswirt (FH) Fernstudium

»Fernlehrangebote im Tourismus

Diplom d’Honneur

Auszeichnung der International Road Transport Union (IRU) für Omnibusfahrer für eine Million Kilometer unfallfreien Fahrens im internationalen Verkehr. Voraussetzung sind 20 Jahre Erfahrung als Berufskraftfahrer, davon 15 im internationalen Verkehr.»IRU

Diplom-Kaufmann (FH)

Akademischer Grad, der von verschiedenen Fachhochschulen nach erfolgreicher Beendigung eines tourismusorientierten Studiums verliehen wird. Dieses Studium entspricht in Inhalt und Dauer etwa dem der Betriebswirte (FH) und kann an den genannten Hochschulen aufgenommen werden.»Diplom-Betriebswirt (FH)

Direct Access

Direkter Zugriff bei einem CRS auf das Reservierungssystem eines Leistungsträgers (Airline etc.); diese Rechner-Rechner-Verbindung eröffnet die Möglichkeit, Information über die Verfügbarkeit „bis zum letzten Platz“ zu erhalten.»Access

Direct Connect Availability

Höchste Anbindungsstufe für Airlines an das Sabre-System, Sabre-Reisebüros können direkt auf das Inventory einer D.-Airline zugreifen und Verfügbarkeiten abfragen.

Direct Flight

Flug zwischen zwei Orten mit der Möglichkeit der Zwischenlandung, jedoch ohne Umsteigen und unter Beibehaltung der Flugnummer. D. ist nicht notwendig ein Nonstop Flight.»Nonstop Flight

Directional Fare

Richtungsgebundener Flugpreis, d.h., der Tarif gilt nicht in beide Richtungen.

Direct Links

Bedeutet für die Reisebüros bei den CRS den Zugriff auf Informationen, die in den internen Reservierungssystemen von Leistungsträgern gespeichert sind. Flüge, Hotelzimmer, Mietwagen können bis zur Last Seat Availability (= die Letztverfügbarkeit von Kapazitäten) abgefragt und mit Buchungsbestätigung gebucht werden.»Access, »CRS, »Direct Access

Direct Mailing

Ist die häufigste Form der Direktwerbung als gezielte, durch Post zugestellte schriftliche Werbung.»Direktwerbung

Directory

1. Adressbuch, Telefonbuch. Auch für Verzeichnis oder Gesamtprospekt, der z.B. über Hotels oder Ferienparks informiert. 2. Inhaltsverzeichnis der Daten auf Datenträgern wie z.B. Festplatte oder Diskette.

direkter Vertrieb

Vertriebssystem, bei dem der Verkauf der Produkte vom Leistungsträger oder Reiseveranstalter direkt an den Kunden erfolgt; auch: Direktvertrieb, Direktverkauf, Direktabsatz.»Call Center, »Eigenvermarktung, »elektronischer Vertrieb, »Internet

Direktflug

»Direct Flight

Direktinkasso

Im Gegensatz zum Inkasso durch die Reisebüros (Reisebüro-Inkasso, RBI) bedeutet D. die Zahlungsabwicklung mit dem Kunden durch den Reiseveranstalter. Dadurch entfällt für das Reisebüro die Gestellung einer Bürgschaft oder einer Vertrauensschadenversicherung.»Reisebüro-Inkasso

Direktion D (Dienstleistungen, Handel, Tourismus, elektronischer Geldverkehr und IDA, Referat D.3 Fremdenverkehr)

Diese Stelle koordiniert seit Juni 1998 die Tourismusaktivitäten der EU-Kommission und löste damit die bis dahin zuständige Generaldirektion XXIII ab.»EU/EG/EWG

Direktstrecke

»Direct Flight

Direktveranstalter

Unter Verzicht auf Zusammenarbeit mit Reisebüros direkte Vermarktung zum Kunden.

Direktverbindung

»Direct Flight

Direktvertrieb

»branchenfremder Vertrieb, »direkter Vertrieb, »Fremdvertrieb

Direktwerbung

Alle Formen der individuellen, nicht persönlichen werblichen Kommunikation zwischen Anbieter und Nachfrager, vorrangig durch Werbebriefe, Prospekte und Kataloge. D. dient nicht grundsätzlich dem Direktgeschäft, sondern kann daneben das Beratungsgespräch im Reisebüro durch „Vorverkauf“ erleichtern, indem bestimmten Zielgruppen interessengerechte Informationen übermittelt werden.»direkter Vertrieb

Direttissima

Hochgeschwindigkeitsschienenstrecke Rom–Florenz über 262 km Länge.»TAV

Disagio

Ital., bedeutet Abschlag, Abgeld oder Abzug. 1. Spanne, um die bei Wertpapieremissionen der Ausgabekurs unter dem Nennwert bleibt. 2. Abschlag bei Auszahlung von Darlehen unter dem Nennwert. 3. Gebühr für Kreditkartenzahlungen.»Agio

Discounted Fares

Engl. für ermäßigte Flugtarife im Gegensatz zu den veröffentlichten Tarifen, den Published Fares.»Published Fares

Diskobucht

Bucht in Grönland, deren vom Wetter begünstigte Häfen an der Südwestküste in den Monaten Juni bis September von Kreuzfahrtschiffen angelaufen werden.

Disneyland

Vergnügungspark der Walt Disney Corporation, wurde 1955 in Anaheim, Kalifornien, eröffnet; ab Mai 1998 ergänzt durch Tomorrowland. Ein zweiter Vergnügungspark in Orlando, Florida, bestehend aus Epcot (Experimental Prototype Community of Tomorrow) und dem Magic Kingdom, kam 1971 hinzu, 1988 am gleichen Platz die Disney MGM Studios. 1998 Eröffnung von Animal Kingdom als weiterem Themenpark. 2001 Eröffnung von Disney’s California Adventure. In Tokio öffnete Walt Disney Attractions 1983 seine erste Anlage im Ausland, 1992 eine weitere in Paris. 2005 öffnete das fünfte D. in Hongkong. 2006 Seaworld Orlando mit Believe (Killerwal Shamu) und Achterbahn Shamu Express.»Disneyland Resort Paris, »Freizeitparks, »Themenparks

Disneyland Resort Paris

Erster Vergnügungspark der Walt Disney Corporation in Europa, in Marne la Vallée, 32 km östlich von Paris. Eröffnung 1992 unter dem Namen Euro Disney Resort (1994 in Disneyland Resort Paris umbenannt). Der Komplex umfasst die zwei Themenparks Park Disneyland Paris (1992) und Park Walt Disney Studios (2002) mit Themen aus der Welt von Film und Fernsehen und zusätzlich den Unterhaltungsbereich Disney Village, die Golfanlage Golf Disney sowie mehrere Hotelkomplexe.»Disneyland, »Freizeitparks, »Themenparks

Distanzhandelsrichtlinie der EU

Umsetzung der Richtlinie in Deutschland durch das Fernabsatzgesetz. Schutzbereich des Gesetzes ist der Verbraucherschutz bei Fernabsatzverträgen, d.h. Verträgen über die Lieferung von Waren und Erbringung von Dienstleistungen, die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen werden. Durch die Schuldrechtsreform wurde das Fernabsatzgesetz direkt in das BGB unter §§312bff aufgenommen.

Distributionsfee

Bezeichnung für Vertriebsabgabe, die Reisebüros an die Fluggesellschaften für die Buchung preisgünstiger Flugscheine bezahlen; kommerzielle Alternative zu der Regelung von Incentive-Zahlungen von den GDS an die Reisebüros, um Fluggesellschaften Kostenentlastung zu verschaffen.»GNE

Distributionspolitik

Ist der Grundsatz über den koordinierten Einsatz der Distributionsinstrumente, insbesondere die Wahl des Absatzkanals, die Zahl der Zwischenstufen und die Verteilung der Aufgaben in der Distribution.»Kommunikationspolitik

Diversifikation/Diversifizierung

Ausweitung eines bestehenden Produktprogramms auf benachbarte (ergänzende) Güter oder neue Produkte.

DJH

Deutsches Jugendherbergswerk.»Jugendherbergen

DMC

»Destination Management Company

DMO

Destination Management Organisation, auch Destination Management Company.»Destination Management Company

DMS

Destination Management System, Technologie zur Bewerbung und Vermarktung des touristischen Angebots eines Gebiets, z.B. touristische Internet-Plattform.

D-Nacht

Angebot verschiedener osteuropäischer Bahnen als Verbindung aus Deutschland in zehn Länder Osteuropas (Polen, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Montenegro, Ukraine, Weißrussland, Kasachstan, Rumänien und Russland).

DNATA

Dubai National Air Travel Agencies, Sitz: Dubai; Vertrieb für Emirates, die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate.

DNR

Deutscher Naturschutzring, Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland, hat einen Entwurf zur Einführung eines Euro-Gütesiegels „Sanfter Tourismus“ vorgelegt, eines Gütesiegels für umweltverträglichen und sozial verantwortlichen Tourismus mit Forderungen an Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsbetriebe, -orte und -regionen. Vorbild für diese Öko-Auszeichnung ist der vom Umweltbundesamt vergebene „Blaue Umweltengel“.

DO

Drop-off. Abgabeort und/oder -zeit bei Mietwagenreservierungen.

Dock

Anlegestelle für Schiffe. Auch Pier oder Kai genannt.»Trockendock

DOJ

Double Open Jaw. Doppelte Gabelreise im Iata-Luftverkehr (im Reiseantritts- und Umkehrgebiet), Ausgangsort der Hinreise und Ankunftsort der Rückreise im Reiseantrittsgebiet und Ankunftsort der Hinreise und Abflugsort der Rückreise im Umkehrgebiet sind nicht identisch.»Gabelreise/Open Jaw (OJ)

Dolmen

Prähistorische, von Menschenhand gefertigte Grabkammern aus großen Steinblöcken. Ihre Entstehung wird auf ca. 2500 v. Chr. geschätzt. Sie befinden sich überwiegend in West- und Nordeuropa. In Nordwestafrika und Südindien gehören die D. in die vorchristliche Eisenzeit.

Dolmus

Sammeltaxi oder Minibus, ein wichtiges Verkehrsmittel in der Türkei. Der D., türk. für „voll“, fährt erst ab, wenn auch der letzte Platz belegt ist, und lässt nach Bedarf aussteigen.

Domain-Namen

Im Internet die unverwechselbaren Anschriften, die den Nutzer zu der gesuchten Homepage führen. Sorgt für die Zuordnung der numerischen IP-Adressen zu alphanumerischen URL-Adressen; besteht aus Top Level Domain (z.B. traveltalk.de oder tourlex.eu) und Second Level Domain, dem eigentlichen Namen. Für die Verwaltung deutscher Domains ist Denic zuständig.».com

Domestic Traffic

Engl. für Inlandsverkehr, Binnenverkehr.»Binnenverkehr

Domizilschutz

Versicherung im Rahmen der Reisegepäckversicherung für Fahrten und Gänge am ständigen Wohnort des Versicherungsnehmers.»Reisegepäckversicherung

Donaubörse

»TGD

Dong-Fang-Hong-Klasse

„Der Osten ist rot“-Klasse bei Massenpassagierschiffen auf dem Jangtse in der VR China. Mit bis zu 2000 Passagieren vollgepackt bis zur fünften Klasse, erfüllt sie vorwiegend Beförderungsfunktionen.

Doppelbuchung

Für dieselben Passagiere doppelt vorgenommene Buchung für Flug, Hotel oder andere Leistungen.»Überbuchen

Doppeldecker

Urspr. alter Flugzeugtyp mit zwei übereinander angeordneten Tragflächen. Bezeichnet auch doppelstöckige Omnibusse und Doppelstockwagen der DB.

Doppelstädtereisen

Variante der Städtereisen mit längerer Zeitplanung. Hier ist der Bus das häufigste Beförderungsmittel, z.B. Wien/Budapest oder Rom/Florenz, per Flugzeug: Moskau/St. Petersburg.»Städtereisen, »Verkehrsmittel

Doppelwährung

VR China konfrontierte bis 1994 Touristen mit einer Doppelwährung. Die Bezeichnung für die allgemeine Währung ist Renmimbi (RMB), die Grundeinheit Yuan zu je 100 Fen. Als Devisenausländer tauschte der Tourist die entsprechenden Noten, die Foreign Exchange Certificates (FEC), für die die gleichen Geldeinheiten galten. In Freundschaftsläden, Ausländerhotels usw. wurden die FEC als alleiniges Zahlungsmittel akzeptiert; bei der Ausreise wurde einzig dieses FEC-Geld gegen Vorlage der Umtauschquittung zurückgetauscht. FEC sind 1994 ohne Zeitangabe für ungültig erklärt worden und werden auch von den Banken nicht mehr ausgegeben. Der Wechselkurs der Landeswährung Renmimbi wird seit Anfang 1994 täglich nach Angebot und Nachfrage neu festgesetzt.

Doppelzimmer

Zimmer mit zwei zusammenstehenden Betten oder einem großen Bett oder zwei Betten, die zusammengestellt werden können, für zwei Personen.

Dorfhotel

Ein umweltfreundliches Hotelkonzept der Reiseveranstalter für Sport- und Naturliebhaber sowie Familien mit Kindern.

Dormants

Ruhende oder vorübergehend nicht genutzte Streckenrechte von Fluggesellschaften.»Verkehrsrechte

Double Dipping

Doppeltes Bonuspunktesammeln mit einem Flug durch Kooperation z.B. einer Airline mit einem Partner. Durch den Linienflug erhält der Kunde Bonuspunkte. Durch das kooperierende Hotel bekommt er zusätzlich für jeden Aufenthalt Statuspunkte auf seinem Konto gutgeschrieben.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

Double Opt-in

Begrüßungsmail, die die Einwilligung zum Zusenden z.B. eines Newsletters bestätigt. Die E-Mail enthält einen Hyperlink, den der Empfänger anklicken muss, wenn er in den Verteiler aufgenommen werden will.»Bounce Rate, »Hyperlink, »Newsletter, »Opt-in-Verfahren, »Opt-out-Verfahren

Double-Schlafwagenabteil

»Schlafwagen

Dover

Weltgrößter Fährhafen, Verwaltung liegt in den Händen des Dover Harbour Board. Seit der Eröffnung des Eurotunnels 1994 und dem Ende der Hovercraft-Verbindung nach Calais im Jahr 2000 erschwerte Wettbewerbsbedingungen für den Fährschiffsverkehr.»Kanaltunnel (Eurotunnel)

Download

Datentransfer bei Online-Verbindungen, wobei Daten von einem anderen PC oder einem Datennetz-Server in den eigenen PC geladen werden, um sie dort weiterzuverwenden.»Upload

Downtown

In den USA und anderen englischsprachigen Ländern Bezeichnung für Innenstadt, Stadtzentrum, Geschäftsviertel.

DPT

Deutscher Eisenbahn-Personen-, Gepäck- und Expressguttarif, gilt im jeweiligen Geltungsbereich als Basis der Beförderungsbedingungen.

Drachenfliegen

Von touristischen Veranstaltern angebotene Flugsportart, bei der der im Gurt hängende Pilot mit Hilfe von so genannten Hängegleitern in der Luft steuern kann.

DR – Deutsche Reichsbahn

1. Vor 1945 Zusammenfassung der im Reichsgebiet vorhandenen Strecken der elf Staatsbahnen des Deutschen Reichs, etwa Badische, Bayerische, Hessische, Oldenburgische, Preußische, Sächsische, Württembergische, Main-Neckar, Mecklenburgische, Friedrich-Franz, Preußische Militär-Eisenbahnen und Reichsbahnen in Elsass-Lothringen.2. Eisenbahnverkehrsträger der ehem. DDR, der alte Name wurde hier beibehalten, mit einem Streckennetz von 14.000 km. Verschmelzung mit DB nach der deutschen Wiedervereinigung. Ab Januar 1994 im Rahmen der Bahnstrukturreform als DB - Deutsche Bahn privatisiert.»DB – Deutsche Bahn

DRE

Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, Bahngesellschaft.

Drehkreuz im Luftverkehr

Geplantes und gezieltes Zusammenführen von Flugzeugen an einem Flughafen zum Zweck einer möglichst kurzfristigen Umverteilung der Passagiere auf ausgehende Flüge. Typisch für europäische D. sind die frühmorgendlichen Ankünfte von Interkontinentalflügen. Hauptdrehkreuze in der Bundesrepublik sind Frankfurt und München.»Hubs and Spokes

Dremod

Daten- und Rechenmodell „Schadstoffemissionen aus dem motorisierten Verkehr in Deutschland 1980–2010“.

DRF

Danmarks Rejsebureau Forening; Dänemarks Reisebüro- und Veranstalter-Verband mit Sitz in Frederiksberg. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

Drittes Seerechtsänderungsgesetz

Gesetz zur Neuregelung des Bergungsrechts in der See- und Binnenschifffahrt, geregelt in §§740ff HGB.

Driving License

»Führerschein, internationaler

DRS

Deutscher Reisepreis-Sicherungsverein, Gemeinschaftsgründung 1994 von DRV, Europäischer Reiseversicherungs- und der VVDG-Verlags- und Industrieversicherungsdienste (Springer-Konzern), der den von der EU vorgesehenen Kundenschutz vor Veranstalter-Insolvenz bei gebuchter Pauschalreise gewährleisten sollte.»EU-Richtlinie über Pauschalreisen, »Insolvenzschutzversicherung, »Kundengeldabsicherung

DRV

»Deutscher Reise Verband

DRV Service GmbH

Tochtergesellschaft des DRV; die wirtschaftlichen Tätigkeiten erstrecken sich auf die Vorbereitung und Durchführung der DRV-Jahrestagungen und des DRV Deutschen Reisebüro-Tags sowie die Veranstaltung von Seminaren, Roadshows, Workshops und Dienstleistungen für Dritte. D. gibt Lehr- und Fachbücher, die DRV-Reiserechtsbroschüre sowie die DRV-Studie „Der Kreuzfahrtenmarkt Deutschland“ heraus und erstellt Mitgliederausweise.»Deutscher Reise Verband

DRV-Tarifgemeinschaft

Diese Vereinigung hat ab 1991 die Arbeitgeberfunktion des DRV-Wirtschaftsverbands übernommen und vertritt damit die Interessen der Reisebranche gegenüber Verdi in Tarifverhandlungen. Ab 1998 ist die Geschäftsführung der D. ausgegliedert und auf die Dachorganisation Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VHU) übertragen worden. Sitz ist in Frankfurt/M.»Deutscher Reise Verband, »Verdi

DRV-Umweltauszeichnung

»Umweltpreis

Dry Lease / Dry Charter / Trockencharter

Vercharterung allein des Flugzeugs (ohne Besatzung) im Unterschied zu Nasscharter.»Wet Lease/Wet Charter/Nasscharter

DSB

1. Danske Statsbaner, staatliche Eisenbahn des Königreichs Dänemark; Fährverkehr. Zusammen mit DFO wird die Strecke Puttgarden–Rødby bedient, die so genannte Vogelfluglinie (19 km). Umbenannt in Scandlines. 2. Deutscher Schaustellerbund, Sitz: Bonn, Interessenvertretung DSB ist Mitglied im Deutschen Tourismusverband (DTV).»DFV, »Vogelfluglinie

DSF

»DSFT

DSFT

Deutsches Seminar für Tourismus in Berlin; dient der Weiterbildung der Beschäftigten in Verkehrsämtern, Reisebüros, bei Veranstaltern und im Gastgewerbe mit jährlich mehr als 60 Seminarprogrammen. Mitglieder des 1980 institutionalisierten Trägervereins sind die Spitzenorganisationen des deutschen Tourismus. Neubenennung seit Juni 2001 für das seit 1964 unter dem Namen DSF arbeitende Institut.»Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

DSG

Deutsche Service-Gesellschaft der Bahn, Sitz: Frankfurt/M., Zuständigkeitsbereich: Planung und Steuerung von Services in Zügen und an Bahnhöfen der DB. DSG ist ein Tochterunternehmen der DB und Nachfolgerin der Mitropa in Westdeutschland nach 1945. Frühere Bezeichnung: Deutsche Schlafwagen- und Speisewagen-Gesellschaft. Wird seit 1994 in ganz Deutschland wieder unter dem Namen Mitropa geführt.»Mitropa

DSL

DSL bedeutet Digital Subscriber Line. Über Kupferleitungen wird der private Nutzer mit der Vermittlungsstelle vernetzt und kann so mit deutlich höherer Geschwindigkeit im Internet surfen als bei einem ISDN-Anschluss. Eine durchschnittliche DSL-Leitung schafft etwa zwei Megabit Daten pro Sekunde.»ISDN

DTC

Deutscher Touring Automobil Club mit Sitz in München. Pannenhilfe rund um die Uhr für Autoreisende.

DTI

»Deutsches Touristik-lnstitut (DTI)

DTV

Deutscher Tourismusverband mit Sitz in Bonn, gegr. 1902. Im DTV als Dachverband sind die meisten touristischen Organisationen in den Bundesländern und mehr als 6000 touristisch relevante Städte und Gemeinden organisiert. Der DTV versteht sich als zentraler Gesprächspartner der Bundesregierung, des Bundestags, der Parteien und anderer politischer Institutionen in tourismuspolitischen Fragen. Dabei hat er zum Ziel, den Tourismus in Deutschland als Wirtschaftsfaktor sowie als arbeitsplatzschaffende und arbeitsplatzsichernde Branche weiter zu stabilisieren und aufzuwerten. Er setzt sich dafür ein, dass die Tourismusförderung als öffentliche und auch länderübergreifende Aufgabe angesehen wird. Im Rahmen seiner Qualitätsoffensive für den Deutschland-Tourismus koordiniert und initiiert er Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Der DTV definiert Qualitätsstandards und die Klassifizierung z.B. für private Anbieter und Campingplätze und sorgt für einheitliche Regeln wie die Touristische Informations-Norm (TIN), Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Musterverträge für Ferienwohnungen und -häuser.»DZT, »TIN

Dual City Pair

Bezeichnet das Darstellen der Verfügbarkeit für zwei Strecken mittels einer Eingabe auf einer Bildschirmseite. Aus diesem Display können Sitzplätze für beide Strecken gebucht werden.»City Pair

Dual Till

Zweikassenansatz, besagt, dass die Kosten des Start- und Landebahnsystems, des Vorfelds und der Terminaleinrichtungen grundsätzlich in vollem Umfang den fixen und variablen Landeentgelten zugerechnet werden.»Flughafenentgelte, »Single Till

Dumpingpreise

Engl. für Unterbieten oder Verschleudern. Begriff stammt ursprünglich aus dem internationalen Handelsrecht. D. gehen auf eine Kalkulationsmethode zurück, bei der gewisse Kosten unberücksichtigt bleiben. Sie kommen oft dann zur Anwendung, wenn neue Märkte erschlossen werden sollen. Fluggesellschaften versuchen über extrem niedrige Preise Mitbewerber aus dem Markt zu drängen.

Dupes

Engl. Kurzform für Duplicate Booking.»Duplicate Booking

Duplicate Booking

Doppelbuchung für ein und denselben Gast.»Doppelbuchung

Durchgangstarif

Punkt-zu-Punkt-Tarif der für eine Flugreiseroute direkt aufgestellte Tarif im Iata-Tarifwesen (nur auf Direktstrecken), der meist niedriger als die Summe der Teilstreckentarife ist. Veröffentlichte D. haben grundsätzlich Vorrang vor einer möglichen Kombination von Einzeltarifen.»Anstoßflugpreis, »Iata

Durchschnittserlöse

Engl.: Yields, die durchschnittlich pro Leistungseinheit erzielten Erlöse. Sie beziehen sich auf verkaufte Sitz-/ Passagier- oder Tonnenkilometer, können aber auch für reine Mengeneinheiten – etwa pro Passagier oder Kilometer – ermittelt werden.»Passagierkilometer, »Sitzkilometer, »Tonnenkilometer

Duty-free/Duty-free Shop

Zoll- und steuerfreie Einkaufsmöglichkeit für Reisende mit gültigem Auslandsticket auf Schiffen, Flughäfen und in Flugzeugen. Das Warenangebot umfasst Tabakwaren, Spirituosen, Kosmetika und andere Konsum- und Luxusartikel. Der erste D. wurde in Shannon eingerichtet. Seit Wirksamwerden des grenzfreien Binnenmarktes in Europa hat diese Einrichtung ihre Berechtigung verloren. Ab 1. Juli 1999 wurde der abgabenfreie Verkauf eingestellt. Nur noch gültig bei Reisen in Drittländer.

DVWG

Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft, arbeitet in allen Bereichen des Verkehrswesens und angrenzender Gebiete. D. veranstaltet regelmäßig das Luftverkehrsforum in Frankfurt/M. mit derzeit aktuellen Themen wie Regelung der Slot-Vergabe, Erweiterung der Flugkapazitäten, Harmonisierung der Luftkontrolle. Herausgabe einer Schriftenreihe im Luftverkehr.

DWIF

Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr an der Universität München, gegr.: 1950; Forschungsinstitut für Auftragsforschungen im Fremdenverkehrsbereich, kein Ausbildungsinstitut.»Wirtschaftsfaktor Tourismus

Dynamic Access

Zugriffsart auf die Systeme der Hotelketten, alle angefragten Daten kommen hierbei direkt aus dem System der Hotelkette.

Dynamic Bundling

Bezeichnung für die in Echtzeit erfolgte, kundengewünschte Auswahl und Bündelung von Reiseleistungen aus unterschiedlichen Quellen. Buchung und Fulfilment erfolgen in separaten Schritten nach den Regeln des Mittlergeschäfts.

Dynamic Packaging

Bezeichnung für die in Echtzeit erfolgte, kundengewünschte Auswahl, Bündelung und Buchung von Reiseleistungen aus unterschiedlichen Quellen zu einem Gesamtpreis gem. den Regeln der Reiseveranstalter.

Dynamic Pre-Packaging

Bezeichnung für die schon vor Produktabfrage erfolgte Bündelung von Reiseleistungen aus verschiedenen Quellen zu einem Gesamtpreis nach den Regeln der Reiseveranstalter. Die Systeme lassen hierbei eine gleichberechtigte Darstellung mit der klassischen Pauschalreise in einem Display zu.

DZG

Deutsche Zentrale für Globetrotter e.V., eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, 1974 von einigen engagierten Globetrottern gegründet.

DZT

Deutsche Zentrale für Tourismus, wirbt im Auftrag der Bundesregierung als offizielle Tourismusorganisation für das Reiseland Deutschland im Ausland. Dazu zählen die Entwicklung eines angebots- und erlebnisorientierten Marketing, die Bündelung und Optimierung aller Marketing-Aktivitäten und der flächendeckende Vertrieb in Wachstumsmärkten. Die DZT stützt sich auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschland-Tourismus sowie Partnern aus Wirtschaft und Verbänden. Mitglieder sind touristische Unternehmen, Landesmarketing-Organisationen und Verbände, deren Tätigkeiten von überregionaler Bedeutung sind. Zur Erfüllung ihres Basisauftrags erhält die DZT Zuwendungen aus Mitteln des Bunds. Zwischen 1999 und 2011 war die DZT auch für das überregionale Inlandsmarketing zuständig. Die Unternehmensziele der DZT sind: Steigerung des Reiseaufkommens, Erhöhung der Deviseneinnahmen, Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland, Positionierung Deutschlands als vielfältiges und attraktives Reiseland.E»

E

1. Die grüne Scheibe mit dem weißen E stand für Europa, sie sorgte für vereinfachte Grenzkontrollen. Man konnte nach Vorzeigen dieser Scheibe die Grenzen in langsamer Fahrt passieren, sofern keine Stichprobenkontrolle vorgenommen wurde.2. Stadtbahneilzug.»Schengener Abkommen

EADS

European Aeronautic Defence and Space Company. Europäischer Luft- und Raumfahrtkonzern mit Hauptsitz in Schiphol-Rijk, Niederlande, deutscher Sitz in München. Der Konzern ist gegliedert in fünf Divisionen entsprechend der Produktpalette: Airbus, Militär/Transportflugzeuge, Eurocopter (Hubschrauber), Verteidigungs- und Sicherheitssysteme sowie Raumfahrt. Airbus ist neben Boeing weltgrößter Anbieter von Verkehrsflugzeugen.

E-Agent

Online verfügbares Galileo-Informationssystem für Expedienten mit Zugriff auf Informationen zu Zielgebieten, Einreisebestimmungen, Impfvorschriften und Wettervorhersage.»Galileo

EARB

European Airlines Research Bureau, 1964 auf Empfehlung des Straßburger Europarats gegründet mit dem Ziel, die Koordinierung des Linienflugverkehrs in Europa zu fördern. EARB löste das ursprünglich von Air France, KLM, Sabena und Swissair etablierte Joint Research Office ab.»AEA

EASA

»Europäische Agentur für Flugsicherheit

Eastbound

Flugreisen in östlicher Richtung.»Westbound

Eastern & Oriental Express

Von J. B. Sherwood betriebener Luxuszug, verkehrt seit Oktober 1993 wöchentlich jeweils einmal auf der Strecke Bangkok–Singapur/Bangkok–Chiang Mai. Der E., die Rekonstruktion eines Luxuszugs im Nostalgie-Look, fährt mit zwei Loks und 22 Waggons, darunter drei Speisewagen, Presidential Car, Salon- und Aussichtswagen, auf der 1943 km langen, landschaftlich reizvollen Strecke. Deutscher Vertrieb: Venice Simplon-Orient-Express, Düsseldorf.»VSOE

Easy Booking

Online-Geschäftsreise-Buchungstool von Lufthansa Airplus.»Lufthansa Airplus

Easy Ticket

Dabei können Linienflugtickets per Telefon gebucht werden, Zahlung kann mit Angabe der Kreditkartennummer erfolgen, Übernahme des vorbereiteten Tickets vor dem Einchecken am Flugscheinschalter.

Easy Travel

Airplus-Geschäftsreiseportal. Das ehemalige Programm PC Reiseplaner wurde in E. umbenannt. Das Programm kann als Internet-Version eingesetzt oder in ein firmeneigenes Intranet eingebunden werden. Im ersten Fall greifen die Nutzer auf den Server bei Airplus zu, im zweiten Fall auf den des eigenen Unternehmens.»Lufthansa Airplus

Eata

East Asia Travel Association, Dachverband der offiziellen Fremdenverkehrsbüros von Japan, Hongkong, Philippinen, Singapur, Südkorea, Thailand, Taiwan sowie von deren nationalen Fluggesellschaften, u.a. Deutschland-Vertretung in Frankfurt/M., ständiges Generalsekretariat in Tokio. Ziel der Eata ist im Wesentlichen die Tourismusförderung dieser ostasiatischen Regionen und Stärkung der Auslandsreiseströme in Eata-Länder. 1999 umbenannt in Asian Travel Marketing Association.»Atma

EBAA

European Business Aviation Association, europäischer Verband der Geschäftsluftfahrt (Corporate Aviation und gewerbsmäßiger Bedarfsluftverkehr) mit Sitz in Brüssel. Deutsches Mitglied ist die German Business Aviation Association e.V. (GBAA).»German Business Aviation Association

Ebit

Earnings before Interest and Tax. Finanzkennzahl: Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern.»Ebitda, »EBT

Ebitda

Earnings before Interest, Tax, Depreciation and Amortisation. Finanzkennzahl: Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen auf materielle und immaterielle Vermögensgegenstände. »Ebit, »EBTEBC Hochschule: die private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit Standorten in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Stuttgart bietet seit 2008 einen Bachelor im Tourismus- und Eventmanagement an.

EBO

Eisenbahn-Bau- und -Betriebsordnung vom 8. Mai 1967, die den Bau und den Betrieb von regelspurigen Eisenbahnen des öffentlichen Verkehrs regelt, enthält technische Vorschriften über Bahnanlagen, Bahnbetrieb, Personal und Ordnung auf dem Gebiet der Bahnanlagen, zuletzt geändert durch das Gesetz zur Neuordnung des Eisenbahnwesens vom 27. Dezember 1993.

EBT

1. Excess Baggage Ticket, Standard-Übergepäckschein nur für Airport Handling Agents für Gepäck, das der Fluggast über die erlaubte Freigepäckmenge hinaus mitnehmen möchte. Die Gebühr wird am Flughafen per EBT kassiert. 2. Earnings before Taxes, Ergebnis vor Steuern.»Airport Handling Agent, »Ebit, »Ebitda

E-Business

Oberbegriff für die elektronische Abwicklung von Geschäftsvorgängen, spez. über das Internet. Hierzu gehören E-Commerce (Vertrieb) und E-Procurement (Beschaffung), elektronische Marktplätze oder auch Customer Relationship Management (CRM), die Pflege der Kundenbeziehungen.»CRM, »E-Commerce

ECA

1. UN Economic Commission for Africa, Unterorganisation der Vereinten Nationen (UNO), unterstützt den Ausbau des Tourismus in Afrika durch die Finanzierung von Gutachten und Studien, die als Basis für nationale Tourismusprojekte dienen können. 2. European Cockpit Association.»UNDP

Ecac

European Civil Aviation Conference, Europäische Zivilluftfahrtkonferenz, gegr.: 1954, Sitz: Paris. Ecac ist ein Regionalgremium der Icao. Der Organisation sind 38 europäische Staaten angeschlossen. Aufgabenschwerpunkte sind die Förderung der Entwicklung, Wirtschaftlichkeit und Koordinierung des europäischen Luftverkehrs sowie die Unterstützung der Ziele der Icao in Europa. Ihre Tätigkeit ist für ihre Mitglieder ausschließlich beratender Natur.»Harmonisierung, »Icao, »Liberalisierung im Luftverkehr

Ecatra

European Car and Truck Rental Association, europ. Mietwagenverband, Sitz: Düsseldorf.

ECC

European Cruise Council, Europäischer Kreuzfahrtenverband.

ECE

UN Economic Commission for Europe, Unterorganisation der Vereinten Nationen, unterstützt den Ausbau des Tourismus in Europa durch die Finanzierung von Gutachten und Studien, die als Basis für nationale Tourismusprojekte dienen können.»UNDP

EC/EC-Netz

Eurocity; Züge mit dem gleichen, international festgelegten Qualitätsstandard, die Deutschland mit den Großstädten der europäischen Nachbarländer verbinden. Sie sind im Bereich der DB Teil des IC-Systems. Zum Teil werden in EC-Zügen Wagen der Nachbarbahngesellschaften eingesetzt. Diese Züge können hinsichtlich der Ausstattung gegenüber den IC- und EC-Zügen der DB leicht variieren.»IC – Intercity

EC-Karte

Basis für E. ist ein Girokonto. In vielen europäischen Ländern können Touristen mit EC und der dazu gehörigen Geheimzahl bezahlen oder sich an Geldautomaten bedienen. Die EC wird überall dort akzeptiert, wo das rot-blaue EC-Zeichen angebracht ist.

Eckpreis

Angebot mit einem Minimum an Basisleistungen; durch ergänzende Zusatzleistungen fällt der Endpreis zwangsläufig höher aus. Mit dem Mittel der Eckpreise dokumentieren Veranstalter ihre Leistungsfähigkeit. Für den touristischen Verbraucher (zur endgültigen Entscheidung seiner Urlaubsreise besorgt er sich durchschnittlich acht Kataloge) sind die Eckpreise von entscheidender Bedeutung.

Ecla

UN Economic Commission for Latin America, Unterorganisation der Vereinten Nationen (UNO), unterstützt den Ausbau des Tourismus in Lateinamerika durch Finanzierung von Gutachten und Studien, die als Basis für nationale Tourismusprojekte dienen können.»UNDP

ECLG

European Consumer Law Groups, europ. Verbraucherschutzgruppe, nimmt starken Einfluss auf die europ. Gesetzgebung hinsichtlich des Verbraucherschutzes bei Charterreisen, z.B. auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Katalogangaben.»Kundengeldabsicherung, »Pauschalflugreiseverkehr, »Sicherungsschein

E-Commerce

Bezeichnet die Gesamtheit aller Marketing-Strategien, die mit Hilfe elektronischer Medien auf Gewinn gerichtete Austauschprozesse von Waren und Dienstleistungen zum Ziel haben, z.B. Online-Shopping, den Handel via Internet. Mit Hilfe des Internet können sich Kunden über einen elektronischen Produktkatalog ihr Wunschprodukt aussuchen und eine Bestellung aufgeben. §§312eff BGB regelt die Pflichten der Unternehmer, die ihre Dienste im elektronischen Geschäftsverkehr anbieten zum Zweck des Verbraucherschutzes.»B2B, »B2C, »C2C

Econett

European Community Network for Environmental Travel & Tourism, wird vom WTTC zusammen mit IBM und mit Unterstützung der EU-Kommission als „Mastergate zu Tourismus und Umwelt in Europa“ mehrsprachig aufgebaut.»WTTC

Economy Class

Bezeichnung für Touristenklasse (zumeist im Luftverkehr); bei vielen Beförderungsunternehmen nachgeordnete Klasse; in USA auch Coach Class.»Beförderungsklasse

Economy-Class-Syndrom

Auch Touristenklasse-Syndrom. Umgangssprachliche Bezeichnung für die Häufung von Thrombosefällen nach Langstreckenflügen.

Ecot

Ecumenical Coalition on Tourism, tourismuskritische Nichtregierungsorganisation, bis 2002 Ecumenical Coalition on Third World Tourism. Seit 2006 Sekretariat in Chiang Mai, Thailand. Träger sind die regionalen Kirchenzusammenschlüsse der Dritten Welt. Die Ecot befasst sich mit den Auswirkungen des Tourismus auf das Leben der Einheimischen in Entwicklungsländern und vertritt ihre Interessen. Dabei arbeitet sie mit anderen Nichtregierungsorganisationen und Netzwerken zusammen. Herausgeberin der Zeitschrift „Contours“.»ECTWT

Ecotrans

Europ. Dokumentations- und Informationsnetz zum Thema Tourismus, Umwelt und regionale Entwicklung. Eco steht dabei für Umwelt/Ökologie und Trans für Informationstransfer. E. ist ein internationales Netz von Fachleuten und Organisationen aus Tourismus und Umwelt und vertritt eine nachhaltige Tourismusentwicklung. 1993 wurde der Verein Ecotrans im Rahmen der ITB in Berlin gegründet, Sitz ist Saarbrücken.

Ecpat

End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes, gegründet 1990 in Bangkok als internationale Kampagne End Child Prostitution in Asian Tourism zur Bekämpfung der Prostitution mit Kindern im Tourismus. Seit 1997 ist Ecpat eine internationale Kinderrechtsorganisation mit Sitz in Bangkok. Weltweit aktives Netz aus zahlreichen nationalen Kampagnen, Initiativen und Organisationen.

Ecpat Deutschland e.V

Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, bundesweiter Zusammenschluss von 29 Hilfswerken, Institutionen und Gruppen. Die Arbeit des Vereins und seiner Mitgliedsorganisationen wird vom Grundsatz geleitet, dass jedes Kind Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der kommerziellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs hat. Ecpat Deutschland engagiert sich in verschiedenen Arbeitsbereichen und führt in Zusammenarbeit mit staatlichen und nicht staatlichen Organisationen Kampagnen und Projekte zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit, zur Entwicklung von Präventivmaßnahmen und zur Schaffung von rechtlichen Grundlagen zum Schutz der Kinder durch.

ECS

Electronic Commission Services, von der Intercontinental Hotels Group entwickeltes Programm zur automatischen Berechnung und Bezahlung der Provisionen für die Ketten Intercontinental, Crowne Plaza, Hotel Indigo, Holiday Inn, Holiday Inn Express, Express by Holiday Inn, Staybridge Suites and Candlewood Suites.»TACP

Ectaa

Group of National Travel Agent’s and Tour Operators’ Associations within the EU. 1961 in Bad Kreuznach gegründet, heutiger Sitz ist Brüssel. Interessenvertretung der Reisebüro- und Veranstalter-Verbände aus den EU-Mitgliedsstaaten gegenüber EU-Institutionen.»Abta, »Acav, »Acta, »Aedave, »Alta, »ANVR, »APAVT, »Deutscher Reise Verband, »DRF, »EG-Groupement, »ETFL, »Fatta, »Fiavet, »FIT, »FTI, »GAVL, »Hatta, »Itaa, »Liberalisierung, »MUISZ, »ÖRV, »PIT, »Sacka, »Smal, »Snav, »SRF, »Uftaa

Ecti

»American Express European Corporate Travel Index (Ecti)

ECTWT

Ecumenical Coalition on Third World Tourism, 1982 in Thailand gegründete tourismuskritische Nichtregierungsorganisation, 2002 umbenannt in Ecumenical Coalition on Tourism.»Arbeitsgemeinschaft Tourismus mit Einsicht, »Ecot

ECU

European Currency Unit, europäische Währungseinheit, die im Rahmen des europäischen Währungssystems 1979 geschaffen wurde; Kunstwährung. Die ECU diente nahezu ausschließlich als Buchgeld, nicht als Reisezahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde eingeführt als Bezugsgröße für die Leitkurse der am EWS teilnehmenden Ländern, diente außerdem als Finanzierungs- und Zahlungseinheit der EU-Notenbanken. Im Maastrichter Vertrag wurde festgelegt, dass der Wert der ECU dem des Euro entsprechen sollte.»Euro, »EWS, »Maastrichter Vertrag

Edifact

Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport, eine internationale, hard- und softwareneutrale, branchenübergreifende Norm für den elektronischen Datenaustausch, definiert und gepflegt von Gremien der Vereinten Nationen (UN). Sie dient als Standardisierung beim elektronischen Austausch von Handelsdokumenten und Geschäftsnachrichten.

Edit

European Education and Training in Tourism, Studiengang zum Internationalen Touristikassistenten mit zweijähriger Ausbildung über allgemeine Kenntnisse in Wirtschaftsdisziplinen, Fachwissen in Tourismus- und Umweltpolitik, Reise- und Vertragsrecht etc.»Internationale(r) Touristikassistent(in)

EDS

Electronic Data Systems Corp.; US-IT-Dienstleister; kooperiert mit Sabre und betreibt dessen Rechenzentrum. 2001 hat EDS von Swissair Atraxis übernommen.

Education Compensatory Levy

Engl. für Ausbildungsplatzabgabe.

EED

Evangelischer Entwicklungsdienst e.V., Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland mit Sitz in Bonn. Fördert Projekte und Programme von Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Ozeanien, Südosteuropa und im Kaukasus. In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Mit seiner Arbeitsstelle Tourism Watch engagiert sich der EED in der Bildungs- und Solidaritätsarbeit im Bereich Dritte-Welt-Tourismus und setzt sich für eine nachhaltige, umweltverträgliche und sozialverantwortliche Tourismusentwicklung ein.

EEF

Europäischer Entwicklungsfonds, gewährt nicht rückzahlbare Zuschüsse und zinsbegünstigte Darlehen der EU an AKP-Staaten im Rahmen des Lomé-Abkommens.»AKP-Staaten, »EU/EG/EWG, »Lomé-Abkommen

Efco

European Federation of Camping Site Organizations, Verband Europäischer Campingplatzhalter, Sitz: Gloucester, England. Organisation zur Interessenvertretung der Caravan- und Campingplätze in Europa, zählt hauptsächlich Mitglieder aus den EU-Mitgliedsstaaten.

EFK

Europäische Reisezug-Fahrplankonferenz, hat die Regelung des internationalen Eisenbahn-Reiseverkehrs und die Behandlung von Fragen der Zollabfertigung und der Grenzkontrolle zum Ziel.»CEH

Efta

European Free Trade Association, gegründet in Stockholm. Europäische Freihandelsgemeinschaft, 1960 in Kraft getreten, Sitz: Genf. Alle Mitgliedsländer (Finnland, lsland, Norwegen, Österreich, Schweden und Schweiz) waren im Ministerrat, der dreimal jährlich tagte, gleichberechtigt vertreten. Ziele: Der Efta-Vertrag enthält ein Verbot von Ausfuhrzöllen und der Einführung von mengenmäßigen Einfuhrbeschränkungen; keine Bestimmungen über den Agrarsektor. Die Tourismusinteressen werden durch die ETC (Incoming) vertreten. Gemeinsamer Plan von Efta und der damaligen EG zur Bildung von EWR, Europäischer Wirtschaftsraum, geht auf die erste gemeinsame Ministerkonferenz 1984 in Luxemburg zurück. 1994 haben sich die Länder Österreich, Finnland und Schweden für den Beitritt zur EU ab 1995 entschieden. Damit gehören der Efta nur noch die Länder Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz an.»ETC, »EU/EG/EWG, »EWR

EG-Binnenmarkt

»Binnenmarkt, »EU/EG/EWG

EG-Groupement

Groupement des Unions Nationales des Agences de Voyages de la CEE, Brüssel. Seit 1961 waren die nationalen Reisebüro-Verbände der EG-Mitgliedstaaten in dieser Organisation zusammengeschlossen. Der Vorsitz wechselte alle zwei Jahre. Die Geschäftsführung lag bei einem Generalsekretär mit Sitz in Brüssel. Ziel dieses Zusammenschlusses war die gemeinsame Bearbeitung von Fragen und Problemen aus dem EG-Bereich, von denen Reiseveranstalter und Reisebüros in der EG berührt wurden.»Ectaa

EG-Pauschalreiserichtlinie

Richtlinie des Rats der EG vom 13. Juni 1990 über Pauschalreisen zur Schaffung und Vereinheitlichung eines Verbraucherschutzrechts auf dem Gebiet der Pauschalreisen. E. war bis 31.Dezember 1992 von den EG-Mitgliedsstaaten in innerstaatliches Recht umzusetzen. Der§651 a-k BGB ist seit 1. November 1994 in Ausführung der Richtlinie geändert worden. Gestattet in Art. 8 den Mitgliedsstaaten, „zum Schutz des Verbrauchers“ strengere Rechtsvorschriften zu erlassen oder aufrechtzuerhalten. Umsetzung der E. in der Bundesrepublik mit Optimierung des Verbraucherschutzes durch Insolvenzschutzversicherung für Pauschalreisen, die nach dem 31. Oktober 1994 angetreten wurden.»BGB, »EU-Richtlinie über Pauschalreisen, »Kundengeldabsicherung, »Pauschalreisen, »Sicherungsschein

E-Hotel

Hotelreservierungsanbieter mit Sitz in Berlin, bietet weltweite Hotelreservierungen im Internet oder über ein eigenes Service-Center.

EIB

1. Europäische Investitionsbank, gibt Darlehen für nationale und regionale Entwicklungsprogramme der EU an die AKP-Staaten; damit soll der Tourismus gestärkt werden und zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. 2. Erfurter/Bahn GmbH, Bahngesellschaft.»AKP-Staaten

EIBTM

The European Incentive & Business Travel & Meetings Exhibition, bedeutendste europäische Fachmesse für Incentive- und Geschäftsreisen sowie Tagungen mit internationalem Publikum. Verlegt seit 2004 von Genf nach Barcelona. Sie findet alljährlich Ende November statt.

Eigenkapitalhilfeprogramm (EKH)

Hilfsprogramm der deutschen Bundesregierung auf dem Tourismussektor. Das EKH wurde für antragsberechtigte ERP-Darlehensnehmer, also förderungsfähige Existenzgründer und Unternehmer aus der ehem. DDR, ins Leben gerufen. Die Förderungsmittel erfüllen Eigenkapitalfunktion; Privatpersonen können damit zusätzliche „risikotragende“ Mittel zur Verstärkung der Eigenkapitalbasis bereitgestellt werden. Anträge werden über die Hausbank oder die Deutsche Ausgleichsbank in Bonn gestellt.»ERP-Programm

Eigentouristik

Bezeichnung für den Marktauftritt von Reisebüros/Reisemittlern als Eigenveranstalter durch Zusammenstellung von einzelnen Leistungselementen zur Pauschalreise und deren Vertrieb durch Katalogausschreibung bzw. Angebot für geschlossene Gruppen mit Spezialreisen oder zu besonderen Zielen.»Eigenvermarktung, »Insolvenzschutzversicherung, »Reiseveranstalter

Eigenveranstalter

Verkehrs-/Leistungsträger, der im Direktverkauf neben der Beförderung zusätzliche Leistungen wie Übernachtung, Rundreisen, Transfers u.a. anbietet.»Insolvenzschutzversicherung, »Reiseveranstalter, »Stopover-Programm

Eigenvermarktung

Direktvermarktung in- und ausländischer Fremdenverkehrsorganisationen mit ihren örtlichen, regionalen und nationalen Produkten mit Unterstützung der eigenen Buchungszentrale unter Ausschaltung der Reiseveranstalter; auch Eigenvertrieb, Eigenverkauf, Eigentouristik.

Ein-Euro-Jobber

Langzeitarbeitslose, die in subventionierten Arbeitsgelegenheiten tätig sind. Sie zählen statistisch zu den Erwerbstätigen, obwohl sie keinen Lohn erhalten, sondern eine Aufwandsentschädigung. Im klassischen Sinne sind sie allerdings keine Erwerbstätigen, da sie Arbeitslosengeld II bekommen.

Eingabegeräte

Sammelbegriff für alle Geräte in der EDV, über die Daten in den PC eingegeben werden können. Typische E. sind Tastatur, Maus und Scanner.»Ausgabegeräte

Einheitlicher Garantieschein

Einheitlicher Sicherungsschein. Einführung durch das zweite Reiserechtsänderungsgesetz, das am 1. September 2001 in Kraft trat. Ziel ist der bessere Schutz der Touristen vor Insolvenz der Reiseveranstalter. Nach bislang geltendem Recht mussten zwar Unternehmen auch sicherstellen, dass ihre Kunden bei Insolvenz zurückgeflogen und deren Kosten erstattet wurden, allerdings wurde diese Regelung durch interne Absprachen zwischen dem Reiseveranstalter und dessen Versicherung oft zu Lasten des Kunden umgangen. Durch die Einführung einheitlicher Garantiescheine soll die Insolvenzsicherung nunmehr grundsätzlich gewährleistet werden.»Sicherungsschein

Ein-Kupon-Meilen (TPM)

Teilbereich des Meilensystems; zwischen zwei Orten veröffentlichte Ticketed Point Mileages sind grundsätzlich in beiden Richtungen anwendbar und stellen in der Regel die kürzeste Flugstrecke dar.»Meilensystem

Einloggen

Anmelden bei einem Online-Dienst durch Angabe der Benutzerkennung und des Passworts.

Einmalprämie

Begriff aus der Versicherungsbranche, im Gegensatz zur laufend zahlbaren Jahresprämie, Zahlung eines einmaligen Beitrags für ein nach Zeit und Höhe begrenztes Risiko.

Einnahmen

Geldeingänge; Zunahme des Geldmittelbestands eines Unternehmens in einer Periode.

Einreisebestimmungen

Bestimmungen, die der Reisende für die regelrechte Einreise in andere Länder oder sogar für den kurzen Aufenthalt in Transitländern beachten muss: Vorlage eines gültigen Reisepasses mit oder ohne Visa, Besitz einer Rückfahr- bzw. Rückflugkarte, Gesundheitsbestimmungen (z.B. vorgeschriebene Impfungen, empfohlene Malariaprophylaxe etc.), Zoll- und Devisenbestimmungen. Hier hat der Reisende eventuell auch Bestimmungen zu beachten, die in seinem Ausgangsland gelten, z.B. für die Ausfuhr von Devisen oder Gütern.»Visum

Einreiseverkehr

Reisetätigkeit von Nichtinländern, die in einem Land außerhalb ihres gewöhnlichen Lebensumfelds reisen und sich dort aufhalten.»Ausreiseverkehr, »Incoming

Einschiffen

Das An-Bord-Gehen zu Beginn einer Schiffsreise wird als E. bezeichnet.»Ausschiffen

Ein- und Ausschiffung

Abfertigungsvorgang vor dem Ablegen und nach Beendigung einer Schiffsreise.

Einsteigeverfahren bei Fluggesellschaften

»Reihenboarding, »Zufallsboarding

Einwahlknoten

Verbinden Netz und Online-Teilnehmer. E. sind mit dem Telefonnetz verknüpft und werden bei Nutzung eines Modems aktiviert.

Einwegschlüssel

In modernen Hotels und auf neueren Schiffen werden die Schlösser der Zimmer-/Kabinentüren elektronisch gesichert. Der herkömmliche Schlüssel wird dabei durch eine Lochkarte ersetzt, der ein Code eingestanzt ist.

Einzelplatzbuchung im Charterflugbereich

»Eigenvermarktung, »Pauschalflugreiseverkehr, »Selbstvermarktung

Einzelunternehmen

Werden durch eine natürliche Person betrieben. Diese entscheidet alle internen Geschäftsangelegenheiten weit gehend frei. Der Unternehmensinhaber haftet auch unmittelbar mit seinem gesamten Vermögen für Schulden des Unternehmens. Diese Unternehmensform ist besonders für kleine und mittelgroße Unternehmen geeignet.»Genossenschaft, »Kapitalgesellschaft, »KMU, »Personengesellschaft, »Unternehmensform

Einzelversicherung

Versicherungsvertrag mit einem Versicherungsnehmer und einem Versicherten, im Gegensatz zur Kollektiv- und zur Gruppen-versicherung.»Gruppenversicherung

Eisberg

Abgebrochenes Endstück des Inlandeises oder der Polargletscher, das im Meer schwimmt und mit nur etwa einem Siebtel seiner Größe über der Wasseroberfläche sichtbar wird. Gefahr besteht für die Schifffahrt bis ungefähr 40° Breite.

Eisbrecher

Schiff, das mit Hilfe starker Antriebsleistung die Schifffahrtswege von Eis freihält; Fähren erreichen das z.T. mit eigener Kraft.

Eisernes Tor

Donaudurchbruch bei Orsova zwischen Banater und Ostserbischem Gebirge; in der Enge von Kasan wird der Strom auf 170 m eingeengt.

EITM

Europäisches Institut für Tourismusmanager, Bussy-St. Georges nahe Paris, bietet Ausbildung zum Tourismusmanager an in einem zehnmonatigen Intensivkurs à 30 Wochenstunden. Teilnahmebedingungen sind ein achtmonatiges Vorlaufstudium sowie Englisch- und Französischkenntnisse. Die Ausbildung wird u.a. von Accor (Hotelkonzern) und American Express unterstützt.

E-Katalog

Newsletter, der ausschließlich aus Produktangeboten besteht.

EKH

»Eigenkapitalhilfeprogramm (EKH)

E-Learning Programm

Virtuelle Schulung für Reiseverkäufer, speziell in Länderkunde.

Electronic Ticket Tracker

In Deutschland verfügbares Galileo-Tool zur automatischen Identifizierung ungenutzter Flugcoupons von elektronischen Flugtickets.»Galileo

Electronic Travel Authority

Abk.: ETA, ermöglicht die Beantragung eines elektronischen Visums für Australien über Internet, GDS oder über das zuständige Konsulat. Nach Eingabe der erforderlichen Kundendaten wie Name, Passnummer, Nationalität usw. wird dann beim Einchecken bei an ETA teilnehmenden Fluggesellschaften geprüft, ob eine Visa-Genehmigung vorliegt.

elektronische Geräte im Flugverkehr

Diese können die empfindlichen Flugzeugsysteme stören. Zu den Geräten, die während des gesamten Flugs nicht benutzt werden dürfen, zählen Mobiltelefone, CB-Funkgeräte sowie Geräte und Spielzeug mit Fernsteuerung. Geräte, die zu bestimmten Zeiten während des Flugs benutzt werden dürfen, sind z.B. CD-Player, Mini-Disc-Player, CD-ROM-Player, Laptops und Computerspielkonsolen. Sie können kurz nach dem Start (15 Minuten) bis kurz vor der Landung (bis das Zeichen für das Anlegen der Sicherheitsgurte aufleuchtet) verwendet werden.

elektronischer Vertrieb

Der Verkauf von Reiseprodukten wird überwiegend über elektronische Reisevertriebssysteme (CRS) gesteuert, sowohl über direkten Vertrieb im Internet und Automaten in direktem Zugang des Kunden zu Buchungsmasken als auch im Vertrieb durch Reisebüros über die bekannten, computergestützten Reservierungssysteme wie Amadeus, Galileo, Sabre und Worldspan.»CRS, »Galileo, »Sabre, »Start Amadeus Vertrieb GmbH, »Worldspan

Elektronisches Geschäftsverkehrs Gesetz

Abk.: EGG, Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie (bis 2002), regelt vier zentrale Bereiche: das Herkunftslandprinzip (Beachtung der innerstaatlichen Vorschriften des EU-Mitgliedstaats, in dem der Diensteanbieter seine Niederlassung hat), die Formwirksamkeit elektronisch geschlossener Verträge, Informationspflichten des Betreibers elektronischer Dienste, Haftungsprivilegien für bestimmte Diensteanbieter (Provider).

elektronisches Ticketing

»E-Ticket

Elementarereignisse

Versicherungsspezifischer Begriff für Sturm, Hagel, Sturmflut, Hochwasser, Überschwemmung, Bergrutsch und Erdbeben.

Elfaa

European Low Fares Airline Association, Europäische Vereinigung der Low Fare Fluggesellschaften, gegr. 2004, Sitz ist Brüssel. Interessenvertretung der Billigfluggesellschaften gegenüber den EU-Organen sowie als Themen: Liberalisierung des Luftverkehrs und weitere Erschließung von Flughäfen.

Elite-Level

Einteilung von Seiten der Fluggesellschaften in gute und sehr gute Kunden. Der Status ist nicht nur von der Anzahl der geflogenen Meilen, sondern auch von der Buchungsklasse (Economy/Business) abhängig.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

Elite-Status

»Elite-Level

ELV

Elektronisches Lastschriftverfahren. Zahlungssystem, bei dem sich die Kunden statt per Geheimzahl durch ihre Unterschrift ausweisen.

EMA

Excess Mileage Allowance, Extrameilen, sie werden für bestimmte Streckenführungen gewährt. EMA können von den addierten TPM abgezogen werden, bevor man die Summe mit den MPM vergleicht, um einen evtl. anfallenden Meilenaufschlag (EMS) zu berechnen.»EMS, »MPM – Maximum Permitted Mileage, »PT, »TPM – Ticketed Point Mileages

E-Mail

Electronic Mail, elektronische Post oder Nachrichten werden als Datenbestand von einem zum anderen Computer übertragen. E-Mail ist heute einer der meistgenutzten Dienste im Internet. Die Zuordnung erfolgt über die Vergabe von Internet-Adressen.»E-Mail Body, »E-Mail Header

E-Mail Body

Er trägt den eigentlichen Inhalt einer E-Mail und teilt sich in die Bereiche Kopfzeile, Textkörper und Fußzeile.»E-Mail, »E-Mail Header

E-Mail Header

Er gehört nicht zum eigentlichen Inhalt einer E-Mail. Der Header umfasst das Feld für den Absender, den Empfänger, das Datumsfeld, Betreff-Feld und das CC- beziehungsweise BCC-Feld.»E-Mail, »E-Mail Body

E-Marketing

Kurzform für elektronisches Marketing. Gemeint sind der Kundendialog und die Werbung via Internet.

Emco

Elektronische MCO, auch Amco, automatische MCO, ähnlich dem Etix-Verfahren ermöglicht die Emco die maschinelle Erfassung und Ausstellung von MCO für Aufpreis oder Umbuchungsgebühren für elektronische Tickets.»Etix, »MCO

Emeca

European Major Exhibition Center Association, europäischer Messeverband. Ziel der Emeca sind die Förderung des Messestandorts Europa und der Erfahrungsaustausch zwischen europäischen Mitgliedsmessegesellschaften in technischer und administrativer Hinsicht.

Emif

European Meeting Industry Fair, internationale Kongress- und Incentive-Messe in Brüssel. Die Emif findet alljährlich im Februar statt und ist die bedeutendste Veranstaltung dieser Art in den Beneluxländern.

Emission

I.e.S. die Ausgabe von Wertpapieren (Aktien). Die E. erfolgt entweder auf direktem Weg oder durch Vermittlung von Banken.

Emissionen

Die von einer Anlage oder einem Produkt an die Umwelt abgegebenen Luftverunreinigungen, Geräusche, Strahlen, Wärme, Erschütterungen oder ähnliche Erscheinungen.»Immissionen, »SmogEmissionshandel: Seit 2012 bindet die EU-Kommission die europäischen Fluggesellschaften in den E. mit Zertifikaten ein Ziel dieser Maßnahme ist die Reduktion von CO2-Abgasen.

Emitt

East Mediterranean International Travel & Tourism, internationale Tourismusmesse in Istanbul. Erstmals 1999.

Emittent

Auch: Issuer, Herausgeber einer Kreditkarte (Bank oder Kartenorganisation) oder ein Unternehmen, das gegenüber den Kunden als Herausgeber einer Karte auftritt.

Emnid

»TNS Emnid

Empfangschef im Hotel

Als Abteilungsleiter untersteht der E. dem Generaldirektor. Dem E. unterstehen das gesamte Empfangspersonal, die Portierloge (Concierge), die Reservierungs- und die Telefonabteilung.»Hausdame, »Portier/Concierge

Employee Participation Scheme

Engl. für Mitarbeiterbeteiligung.

EMS

1. Extra Mileage Surcharge, Meilenaufschlag, der erhoben werden muss, wenn die TPM trotz anwendbarer Extrameilen höher sind als die MPM. Hierbei gilt die Formel TPM : MPM. Damit wird ein Prozentsatz berechnet, der den prozentualen Preisaufschlag auf den abgelesenen Durchgangstarif für den jeweiligen Sektor bildet. Vier Stellen hinter dem Komma werden beachtet, das Ergebnis wird in Fünferschritten aufgerundet:Ergebnis Preisaufschlagvon1.0001-1.0500 5%1.0501-1.1000 10%1.1001-1.1500 15%1.1501-1.2000 20%1.2001-1.2500 25%1.2501 u. höher ist nicht gestattet.»EMA, »MPM – Maximum Permitted Mileage, »TPM – Ticketed Point Mileages

Emta

Eastern Mediterranean Tourist Association, Tourismusverband im östlichen Mittelmeer, 1993 anlässlich des WTM in London gegründet, Sitz: Kairo. Dem Emta gehören u.a. die Länder Ägypten, Israel und Türkei an. Ziele dieser Wirtschaftskooperation sind die Koordination des touristischen Marketings und der Aufbau der für den Tourismus notwendigen Infrastruktur unter Berücksichtigung des Schutzes von Natur, Umwelt und der kulturellen Sehenswürdigkeiten dieser Länder.»WTM

EN

»Euronight

ENA

Europäischer Notfallausweis. Er wurde von der EU-Kommission in Zusammenarbeit mit den nationalen Gesundheitsministerien erarbeitet. In der Bundesrepublik gibt es ihn seit 1. Juli 1987. ENA ist ein auf freiwilliger Basis mitgeführtes Dokument, das für Arzt und Träger bei Unfällen oder medizinischen Notfällen von lebensrettender Bedeutung sein kann.

Endorsement

Engl. Fachausdruck aus dem Flugsektor. Bei Änderung einer Flugbuchung, dem Wechsel von einer Fluggesellschaft auf eine andere, ist eine Genehmigung (Endorsement) zwischen beiden Verkehrsgesellschaften erforderlich. Ohne diese ist die Übertragung des Flugtickets auf den neuen Carrier nicht möglich.»Abkommen über Indossofreiheit

Endorsement Waiver

Eine vertragliche Vereinbarung zwischen Fluggesellschaften, die eine gegenseitige Ticketakzeptanz vorsieht.»Endorsement, »Umschreibung

Endpreis bei Flugtickets

In Deutschland ist die Werbung mit Nettopreisen ohne die Herausstellung des Endpreises nicht erlaubt. Wegen Vergleichbarkeit und Transparenz auf dem Flugmarkt darf daher nur der Inklusivpreis mit Steuern, Gebühren und evtl. Kerosinaufschlag von den Unternehmen beworben werden.

Englischer Service

Begriff aus der Gastronomie; beim E. werden die Teller auf einen beigestellten Service-Tisch gestellt. Der Kellner präsentiert zunächst dem Gastgeber die Hauptplatte, um dann für jeden Gast den Teller anzurichten und von rechts einzusetzen. Zum Nachservieren werden die Platten auf einem Rechaud (Wärmeplatte) auf dem Service-Tisch bereitgehalten. Zum E. gehören weiter das Kochen, Flambieren, Tranchieren und Filieren von Fleisch und Fisch sowie die Soßenzubereitung am Tisch. Dieser Service wird auch als Guéridon-Service bezeichnet, nach dem beigestellten Service-Tisch = Guéridon.»Französischer Service, »Russischer Service

Enit

Ente Nazionale Italiano per il Turismo, Nationale Italienische Tourismusbehörde.

Enquête-Kommission

Organ des Deutschen Bundestags, das sich im Gegensatz zum Untersuchungsausschuss aus einem Kreis von Parlamentariern und Sachverständigen, hauptsächlich Universitätsprofessoren, zusammensetzt. Die Mitglieder werden im Einvernehmen der Fraktionen benannt und vom Präsidenten/Präsidentin berufen. Mit der E. hat sich der Bundestag einen eigenständigen Bereich der Begegnung mit der Wissenschaft geschaffen. Aufgabe der E. ist es, wichtiges Material zum aufgetragenen Thema zusammenzustellen und dadurch gesetzgeberische Entscheidungen über umfangreiche und bedeutsame Sachkomplexe vorzubereiten. Diese Arbeitsweise der E. wurde mit der kleinen Parlamentsreform von 1969 eingeführt.»Tourismus-Enquete

Enroute

Flug muss in einer globalen Richtung erfolgen; man muss auf der Route bleiben.

Enter

Alljährlich in Innsbruck stattfindende IT-Konferenz für Tourismusexperten aus Industrie, Politik und Forschung.

Entertainer

Engl. für Unterhaltungskünstler, der Leistungen auf einem bestimmten Gebiet der Unterhaltung (Gesang, Tanz, Schauspiel, Conférence) erbringt. In USA werden E. gezielt ausgebildet.

Entgelt

Geldlicher Gegenwert; in der Kostenrechnung zu zahlender Gegenwert für beschaffte Waren bzw. erbrachte Dienst- oder Arbeitsleistungen oder der Anspruch auf Zahlung eines geldlichen Äquivalents für abgesetzte Güter bzw. erbrachte Dienstleistungen. E. ist auch Oberbegriff für Beschaffungsentgelt (-ausgabe) und Erlös.»Erlös, »Umsatz

Entgeltsteuer

»Besteuerung der Vermittlungsentgelte, »Service-Entgelt

Enthaftungserklärung

»Haftungserklärung

Entremetier

In der À-la-carte-Küche ist der E. für warme Beilagen zuständig.»A-la-carte-Küche

EP

1. European Plan, Code für das Leistungsangebot der internationalen Hotels bei Übernachtung ohne Frühstück oder sonstige Verpflegung. 2. Extended Protection, Haftpflichtzusatzversicherung bei Mietwagen, erhöht die Haftpflichtdeckungssumme für Personen- und Sachschäden.

EPA

Elektronische Platzbuchungsanlage. Über diese Funktion können über GDS Zugreservierungen der DB und von deren angeschlossenen europäischen Partnerbahnen für Einzelreisende und Gruppen mit bis zu 36 Personen für Sitzplätze, Schlaf- und Liegewagen vorgenommen werden.

Epcot-Center

1982 eröffneter Themenpark, Bestandteil der Disney World in Florida, befasst sich mit Technik und Kultur verschiedener Länder.»Freizeitparks, »Themenparks

E-Pricing

Softwarelösung von Worldspan, basiert auf der GDS-Multi-Server-Technologie zur Preisfindung, die fähig ist, die jeweils günstigsten verfügbaren Tarife zu ermitteln.»Worldspan

E-Procurement

Elektronisches Beschaffungsmanagement von Gütern und Dienstleistungen über das Internet.

ERA

1. European Regional Airlines Association. 2. European Railway Agency.»Europäische Eisenbahnagentur, »Regionalluftverkehr

ERB

Eurobahn Rhenus Keolis GmbH & Co KG, Bahngesellschaft.

erdgebundene Reisen

Basieren auf der Anreise mit Bahn, Personenwagen und Bus in Abgrenzung zur Luft mit Flugreisen (Linie und Charter) und Wasser mit Hochsee- und Flusskreuzfahrten.

Eremitage

Einsiedelei. Pavillon in den Park- und Gartenanlagen des 18. Jh., auch kleines einsames Schloss, z.B. Eremitage in St. Petersburg; heute Museum und beliebtes Touristenziel.

ERF

Excess Reduction Fee, Reduzierung der Selbstbeteiligung für Schäden am Mietwagen.

Erfa-Gruppe

Kooperationsmodell; Zusammenarbeit von Reiseunternehmen durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwecks Optimierung der Unternehmensergebnisse.»Kooperation

Erfolg

Im Rechnungswesen die Differenz zwischen Ertrag und Aufwand (Unternehmensergebnis).

Erfüllungsgehilfe

Der Leistungsträger ist im Verhältnis zum Kunden als Erfüllungsgehilfe (§278 BGB) des Reiseveranstalters anzusehen mit der Folge, dass der Reiseveranstalter auch für ein Verschulden (Fahrlässigkeit und Vorsatz) des E. bei der Vertragserfüllung einzustehen hat; z.T. gilt dies entsprechend auch für den Reisemittler.»Leistungsträger, »Reisemittler, »Reiseveranstalter

Ergänzungsfahrscheine

»Wechselverkehr

Ergänzungsluftverkehr

ADV definiert E. als Luftverkehr mit kleinen Verkehrsflugzeugen zwischen Verkehrsflughäfen auf Relationen, die wegen niedrigen Verkehrsaufkommens mit großen Flugzeugen nicht kostendeckend betrieben werden können.»ADV, »Commuter Airline

Ergänzungsstudium

»Aufbaustudium im Tourismus

Erholung

Wiederherstellung der körperlichen, geistigen und seelischen Leistungsfähigkeit nach vorhergehender Belastung. Sie ist notwendig zur Erhaltung der Gesundheit und kann am Feierabend, Wochenende, im Urlaub oder in der Kur erfolgen. Innerhalb der E. unterscheidet man die verschiedenen Phasen in der Reihenfolge Entmüdung, Entspannung, Erholung. Vielfach ist ein Ortswechsel hilfreich, doch können je nach Bedarf schon bestimmte E.-Techniken am Wohnort wie Massagen, Bäder oder Spaziergänge diesem Zweck dienen. Bei Ortswechsel bieten sich als E.-Einrichtungen E.-Heime, Ferienlager, Tageserholungsstätten, Sanatorien und Kurkliniken an. Für Kinder, Jugendliche, Mütter und Senioren gibt es besondere E.-Einrichtungen.

Erholungsheim

Beherbergungsstätte, die nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich ist (Vereins- oder Organisationsmitglieder, Betriebsmitglieder und deren Angehörige, von sozialen Einrichtungen Betreute) und in der Speisen und Getränke nur an Hausgäste abgegeben werden.»Sozialtourismus

Erholungsort

»prädikatisierter Tourismusort

Erih

»Europäische Route der Industriekultur

Erlebnis

E. sind Originalbegegnungen, Aktivitäten, Genüsse, die tiefer gehen als die gängigen Konsumerfahrungen. Auch erklärt als psycho-physisches Konstrukt, das einen Beitrag zur Lebensqualität darstellt und erst durch eigene Erfahrungen in der Umwelt entsteht. E. entstehen durch Einmaligkeiten, Besonderheiten, zusätzliche Werte und die Einbettung in eine besondere Umgebung.»Erlebnisurlaub

Erlebnisgastronomie

Gastronomiekonzept, bei dem eine Symbiose aus Esskultur und Freizeitkonsum geschaffen wird. Dem Konzept zu Grunde liegt ein Konsumentenbedürfnis nicht nur nach Nahrungsaufnahme, sondern auch nach Erfüllung von Sehnsüchten, Zugehörigkeit und Glück.

Erlebniskreuzfahrten

Bekanntlich sind Kundenbedürfnisse und -erwartungen keine Dauergröße, sondern immer wieder Veränderungen gemäß Zeitgeist unterworfen. Einer wachsenden Erlebnisorientierung begegnen Reedereien und Seereisenveranstalter durch ihre Produktpolitik mit Gestaltungselementen der Architektur und Design, mit Animation und Entertainment mit sportlichen Aktivitäten, Bordprogramm, Routenführung und Landausflügen bis hin zum Kreuzfahrtschiff als dem eigentlichen Zielort durch erlebnisorientierte Werbebotschaft.»Erlebnis, »Themenkreuzfahrten

Erlebnisurlaub

Beim E. sucht der Urlauber seine Erholung weniger in der Entspannung als in der Auseinandersetzung mit ungewohnten körperlichen und geistigen Anforderungen in zumeist fremder Umgebung, im Unterschied dazu: Aben-teuerurlaub.»Abenteuerurlaub

Erlös

Entgelt (Gegenwert) der am Markt abgesetzten Güter und erbrachten Dienstleistungen. Gesamt-erlöse sind die Summe sämtlicher Provisions- und sonstiger Erlöse während einer Rechnungsperiode.

Erlös- und Leistungsrechnung

Begriff aus der Betriebswirtschaft; z.B. für den LH-Konzern erfüllt sie drei Aufgaben: Berechnung und Darstellung der Passageerträge für Buchhaltung und Bilanz, Abwicklung der Interline-Abrechnungen, Bereitstellung von Mengen- und Ertragsdaten für das Management.

ERP-Programm

European Recovery Program, 1947 von den USA geschaffenes Hilfs- und Aufbauprogramm mit Geschenken und Krediten für die durch den Zweiten Weltkrieg zerstörten europäischen Länder (Westeuropa). Nach seinem Initiator, dem damaligen US-Außenminister G. K. Marshall auch Marshall-Plan genannt. Die bei der Bank deutscher Länder (heute Bundesbank) aufgelaufenen Mittel aus der Kredittilgung der deutschen Wirtschaft wurden 1953 in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland überführt und bilden seither das ERP-Sondervermögen des Bunds. Dieser Kapitalfonds dient heute mit Kreditgewährung durch Vorzugszinsen u.a. zur Förderung der mittelständischen Wirtschaft, zur Exportförderung von Anlagegütern in Entwicklungsländer sowie in jüngerer Zeit zur Umwandlung des DDR-Wirtschaftssystems in Marktwirtschaft und Heranbildung eines gesunden Mittelstands. Im Tourismus u.a. zum Aufbau von mittelständischen Reiseunternehmen, Errichtung, Erweiterung, Umbau oder Modernisierung von Hotels, Pensionen und Gaststätten sowie Autobahnraststätten, Campingplätzen, Stadtrundfahrtbussen. Förderungsfähig sind auch Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures).»Mittelstand

Ersatzperson

Kann jemand eine gebuchte Reise nicht antreten, so bietet ihm das Gesetz (§651b BGB) bis zum Reisebeginn die Möglichkeit, dem Veranstalter eine Ersatzperson zu benennen, die statt seiner bereit ist, die Reise anzutreten. Dies kann der Veranstalter nur dann ablehnen, wenn die Ersatzperson den Reiseerfordernissen nicht genügt, z.B. wenn sie bei Jugendreisen die Altersgrenze überschritten hat oder wenn dem behördliche Anordnungen entgegenstehen, z.B. fehlendes Visum oder fehlendes vorgeschriebenes Impfzeugnis.

Erscheinungsbild

»Corporate ldentity (CI)

ERSP

Electronic Reservations Service Provider, Code für Lufthansa-Agenturen mit Website-Angeboten und automatisiertem Online-Verkauf. Der ERSP-Code muss gegen Gebühr bei der Iata beantragt werden. Für Buchungen mit diesem Code soll eine geringere Flat Fee gezahlt werden.»Flat Fee

Erstattungsgrenze

Begriff aus der Versicherungsbranche, prozentuale oder summenmäßige Begrenzung der Entschädigung.

ERTMS

European Rail Traffic Management System, ist der von der EU-Kommission verwendete Oberbegriff für ein umfassendes und interoperables Eisenbahn-Betriebsführungssystem. Dazu zählen als Teilsysteme das Signal- und Zugsicherungssystem European Train Control System (ETCS), das Funk- und Übertragungssystem GSM-R sowie weitere Komponenten wie z. B. die Disposition des Betriebsablaufs oder die Fahrgastinformation.»ETCS, »GSM-R

Ertrag

Begriff aus dem Rechnungswesen für Wertzuwachs im Betrieb innerhalb eines bestimmten Zeitraums, d.h., die von einem Unternehmen für die Produktion von Gütern und Dienstleistungen zugerechneten Einnahmen in einer Periode. Der Betriebsertrag entstammt der betrieblichen Leistungserstellung, andernfalls handelt es sich um den neutralen Ertrag.

ESAE

European Society of Association Executives, Sitz: Genf, europäische Vereinigung der Tagungsveranstalter mit seinen Mitgliedsverbänden. Aufgabe ist die Durchführung von Familiarization Trips in deren attraktive Kongressstädte, die den Mitgliedern neue mögliche Tagungsplätze bekannt machen sollen.»Familiarization Trip (Fam Trip)

ESP

Emergency Sickness Plan, Reisekrankenversicherung.

ETA

1. Electronic Travel Authority. 2. Estimated Time of Arrival, voraussichtliche Ankunftszeit eines Flugs.»Electronic Travel Authority

Etagenhausdame

Sie untersteht der Hausdame eines Hotels und ist in größeren Betrieben für eine Hoteletage verantwortlich. Ihr unterstehen die Wäschebeschließerin, die Büglerin, die Näherin sowie die Garderobenfrau und das Zimmermädchen.»Hausdame

Etat

Auch Haushaltsplan oder Budget einer öffentlich rechtlichen Körperschaft (Bund, Länder oder Gemeinden). Dabei werden den geplanten Ausgaben die geplanten Einnahmen eines Haushaltsjahrs, gegenübergestellt. Das Haushaltsrecht ist in den Artikeln 109 bis 115 Grundgesetz geregelt.

ETC

European Travel Commissison; Zusammenschluss von nationalen Tourismusorganisationen europ. Länder mit dem Ziel der Tourismusförderung nach Europa (Incoming-Funktion). Deutsches Mitglied ist die DZT. Neben Marktforschung sowie Marketing- und PR-Aktionen im Verbund mit der Industrie gehören auch die Durchführung von Kongressen, Workshops und Travel Marts sowie die Pflege von Kontakten zu anderen Organisationen zu den Aufgaben der ETC.»DZT, »Efta, »EU/EG/EWG, »Incoming-Tourismus

ETCS

European Train Control System, ist das europäische Signal- und Zugsicherungssystem. Es ist Bestandteil von ERTMS und eine Voraussetzung zur Erfüllung der von der EU geforderten Interoperabilität. Als Weiterentwicklung ETCS Level 2, löst z.B. nach einer Überschreitung einer Geschwindigkeitsgrenze automatisch eine Bremsung aus.»ERTMS

ETD

Estimated Time of Departure, voraussichtliche Abflugzeit bei Flügen.

ETDC

European Travel Data Center. Europäisches Reisedaten-Rechenzentrum.»World Travel Monitor/Europäischer Reisemonitor

ETFL

Estonian Association of Travel Agents; Estlands Reisebüro-Verband mit Sitz in Tallinn. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

ethnisches Ticket

Engl.: Ethnic Fares, Bezeichnung für spezielle Flugtarife für Personen mit der Nationalität des Ziellands sowie einem festen Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Vorteile u.a. längere Ticketgültigkeit, niedrige oder kostenfreie Umbuchungsmöglichkeit, erhöhtes Freigepäck, wird u.a. für China, Hongkong, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Marokko, Myanmar, Nepal, Pakistan, Philippinen, Thailand und Vietnam angeboten.

ETI

»Europäisches Tourismus lnstitut GmbH (ETI); 2010 von PROJECT M übernommen.

E-Ticket

Elektronisches Ticket. Der Flugkunde erhält seine Bordkarte erst beim Check-in und ist somit vorab nicht im Besitz eines Tickets in Papierform. Die Authentifizierung erfolgt über fälschungssichere Ausweise wie Kreditkarte oder Kundenkarte. Auf der Basis von E-Tickets gibt es auch City-Card-Projekte sowie Anwendung bei Skipässen und Dauerkarten.»Etix, »ticketloses Fliegen

E-Ticketing Electronic Ticket Indicators

Hiermit lässt sich bei allen Fluganfragen im Galileo-System auf einen Blick erkennen, für welche Flüge E-Tickets ausgestellt werden können. Diese Kennung ist sowohl im neutralen Display als auch im airlinespezifischem Anzeigemodus verfügbar. Darüber hinaus werden die Electronic Ticket Indicators analog dazu an Buchungsmaschinen übermittelt, die mit Galileo arbeiten.»Galileo

Etix

Rechtlich geschützte Marke des E-Tickets der Deutschen Lufthansa. Ticketing-Verfahren zur Erstellung von elektronischen Tickets ohne Ausstellung eines Dokuments auf Papier. Die Kunden haben die Möglichkeit, ein Ticket auf ihrer Kreditkarte, LH-Kundenkarte oder EC-Karte eines deutschen Kreditinstituts zu hinterlegen. Am Flughafen kann dann an einem der zahlreichen Quick-Check-in-Automaten die Bordkarte gezogen werden. Etix ist auch via Internet oder über den WAP-Service per Mobiltelefon verfügbar.»Lufthansa-Quick-Check-in-Automaten, »ticketloses Fliegen, »WAP

Etix-Automat

»Lufthansa-Ticket-Terminal

ETKT-Record

Der E. ist der Datensatz, der beim Erstellen eines elektronischen Tickets in der Datenbank der Fluggesellschaft angelegt wird. Die gespeicherten Daten sind analog dem TST.»TST

ETM

European Travel Monitor.»World Travel Monitor/Europäischer Reisemonitor

Etmal

Die von einem Schiff von Mittag eines Orts bis zum Mittag des nächsten Orts zurückgelegte Strecke in Seemeilen. Das Erraten des Etmals ist ein beliebtes Wettspiel an Bord.

E-Tracker

Grafische Benutzeroberfläche, über die Flüge, Hotels und Mietwagen aus dem Galileo-System gebucht werden können. 1998 veröffentlicht, war sie seinerzeit die erste grafische Oberfläche, über die alle diese Leistungen buchbar waren.»Galileo

ETTFA

European Tourism Trade Fairs Association, Zusammenschluss von europäischen Tourismusmessen, Sitz: Brüssel. Mitglieder sind u.a. BIT Mailand, BTL Lissabon, EIBTM Genf, Fitur Madrid, Holiday World Dublin, Holiday World Prag, Reiseliv Oslo, TTW Montreux, TUR Göteborg und WTM London. Ziele sind die Sicherung hochqualitativer Leistungen auf Messen und die Förderung des Messetourismus in Europa durch Kooperation zwischen Mitgliedern, z.B. durch gemeinsame Werbeaktionen bzw. Öffentlichkeitsarbeit durch Standardisierung mit Dachmarke u.a. der Beschilderung in den Hallen oder der Farbkodierung auf Namensschildern für Aussteller, Besucher etc.»Emeca

EU/EG/EWG

Durch den Schuman-Plan, der zum Grundgedanken hatte, die deutsche Produktion von Kohle und Stahl wegen seiner erheblichen militärischen und wirtschaftlichen Bedeutung unter internationale Kontrolle zu bringen, war der Auftakt zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) oder auch Montanunion im Jahre 1951 gemacht. Im Jahre 1957 entstanden nachfolgend der Vertrag über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Vertrag über die Europäische Atomgemeinschaft (EAG), die in Rom unterzeichnet wurden (Römische Verträge) und am 1.1.1958 in Kraft traten. Unterzeichner aller drei Gemeinschaften waren Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux-Staaten. 1973 folgten GB, Irland und Dänemark, im Jahr 1981 erfolgte die Süderweiterung durch Griechenland, 1986 kamen Spanien und Portugal hinzu. 1986 wurde auch die Einheitliche Europäische Akte (EEA) verabschiedet. Diese trat 1987 in Kraft und hatte die Verwirklichung eines europäischen Binnenmarktes zum Ziel, der 1993 in Kraft trat. Die vier Grundfreiheiten sind wesentlicher Bestandteil des Binnenmarktes (freier Warenverkehr, freier Personenverkehr bestehend aus Arbeitnehmerfreizügigkeit und Niederlassungsfreiheit, Dienstleistungsfreiheit und freier Kapitalverkehr). Die Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht 1992 (Vertrag über die Europäische Union) stellte eine neue Stufe europäischer Integration dar, die neben der Schaffung der EU und der Umbenennung der EWG in EG die Verwirklichung einer Wirtschafts- und Währungsunion, die Einführung der Unionsbürgerschaft und die Stärkung der Rolle des Europäischen Parlaments durch Einführung des Verfahrens der Mitentscheidung brachte (siehe auch Maastricht-Vertrag). Die EU als Dach beinhaltet die Säulen der drei Verträge (EG, EGKS, EAG) sowie die Gasp (gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik) sowie die verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen der Außen- und Sicherheitspolitik. 1995 fand die Erweiterung der EU um Schweden, Finnland und Österreich zum Europa der 15 statt. Seit 1995 gibt es eine Freihandelszone mit den drei baltischen Republiken Estland, Lettland, Litauen. Durch den 1999 in Kraft getretenen Vertrag von Amsterdam wurden etwa die Einwanderungs- und Asylpolitik, der freie Personenverkehr von Drittstaatsangehörigen sowie die justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen vergemeinschaftet. Im Bereich Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer wurden weitere Kompetenzen auf die EU übertragen (siehe auch Amsterdamer Vertrag). Darüber hinaus wurde das „Prinzip der Flexibilität“ eingeführt, das einzelnen Mitgliedstaaten erlaubt, die Zusammenarbeit noch enger zu gestalten.Im Rahmen der Gespräche um die weitere Erweiterung der EU (Osterweiterung) um Tschechien, Polen, Ungarn etc. sowie langfristig die Türkei stellte sich die Frage der Handlungsfähigkeit einer EU mit einer Mitgliederzahl von bis zu 30 Mitgliedstaaten. Auf dem Gipfel in Nizza im Dezember 2000 einigten sich die 15 Mitgliedstaaten auf institutionelle Reformen wie die Fragen der Anzahl der Abgeordneten im Europäischen Parlament, die Mitglieder der Kommission und die Stimmgewichtung im Rat. Der Vertrag von Nizza trat am 1. Februar 2003 in Kraft. Am 1. Januar 2002 wurden in den Ländern des so genannten Euro-Gebiets die Euro-Banknoten und -Münzen eingeführt. Der Europäische Rat von Sevilla erzielte im Juni 2002 eine Einigung in Hinblick auf eine EU-weite Asyl- und Einwanderungspolitik. Im Dezember 2002 beschloss der Rat von Kopenhagen den Beitritt der zehn Bewerberländer Zypern, Tschechien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei und Slowenien. Der Beitritt erfolgte am 1. Mai 2004. Bulgarien und Rumänien treten der EU voraussichtlich 2007 bei. Beitrittsverhandlungen laufen zurzeit mit der Türkei und Kroatien. Eine europäische Verfassung ist im Entwurf verabschiedet. Da die Volksabstimmungen in mehreren Mitgliedstaaten negativ verlaufen sind, ist unklar, ob die geplante europäische Verfassung in Kraft treten wird. Organe der EU sind Der Rat der Europäischen Gemeinschaft, gebildet aus Regierungsvertretern der Mitgliedsstaaten (Regierungschefs und Ressortminister); maßgebliches Organ für die Gesetzgebung der EG und die Repräsentation nach außen. Die Kommission; sie besteht aus von den Regierungen der Mitgliedsstaaten entsandten weisungsunabhängigen Vertretern (Kommissaren); sie verfügt über Initiativ-, Exekutiv- und Legislativrechte vor allem auf den Gebieten des Wirtschaftsrechts. Die Kommission vertritt die Interessen der Gemeinschaft v.a. gegenüber den nationalen Regierungen. Für die europäischen Belange des Tourismus war im Rahmen der Kommission die Generaldirektion XXIII zuständig. Ihr obliegen u.a. Koordination und Information der EG-Tourismuspolitik sowie Unternehmenspolitik, Handel und Sozialwirtschaft. Für Tourismusbelange ist seit Juni 1998 das Direktorat D zuständig. Das Europäische Parlament (EP), das aus direkt gewählten Abgeordneten der Mitgliedsstaaten besteht, doch bisher gegenüber den vorgenannten EG-Organen nur untergeordnete Legislativ- und Exekutivbefugnisse hat und für diese hauptsächlich beratend tätig wird. Zum EP gehört u.a. der Ausschuss für Verkehr und Tourismus. Der Europäische Gerichtshof (EuGH), der für die einheitliche Anwendung, Auslegung und Fortentwicklung des Gemeinschaftsrechts zuständig ist sowie für die Entscheidung von Streitigkeiten über die Rechtmäßigkeit von Handlungen der Mitgliedsstaaten und der Gemeinschaftsorgane. Der Rechnungshof, dessen Aufgabe darin besteht, die Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit von Einnahmen und Ausgaben der Gemeinschaft zu überprüfen (Finanzkontrolle).»Amsterdamer Vertrag, »Euro, »Maastrichter Vertrag

EU-Fahrerlaubnisrecht

Zum 1. Januar 1999 ist in Deutschland das EU-Fahrerlaubnisrecht in Kraft getreten. Damit gelten für den Kraftomnibus (KOM) folgende Führerscheinklassen: Klasse D:KOM mit mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz; hinter dem Kraftwagen darf ein Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 750 kg mitgeführt werden. Klasse D1:KOM mit 8 bis 16 Sitzplätzen außer dem Führersitz; hinter dem Kraftwagen darf ein Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 750 kg mitgeführt werden. Klasse D + E:Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen. Klasse D1 + E:Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 12.000 kg und die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen, der Anhänger nicht zur Personenbeförderung verwendet wird.Natürlich setzt der Führerschein für die Klassen D und D1 den Führerschein für die Klasse B (das ist die alte Klasse 3) voraus. Dasselbe gilt für den Anhängerführerschein D + E und D1 + E: Er wird nur ausgestellt, wenn der KOM-Führer bereits den Führerschein D bzw. D1 besitzt.

EU-Fluggastrecht

Am 17. Februar 2005 in Kraft getretene EU-Verordnung, die den europäischen Flugpassagieren weitergehende Rechte und Ansprüche in Fällen verweigerter Flugtransporte, -stornierungen und bei Flugverspätungen einräumt, z.B. kostenfreie Verpflegung und ggf. kostenfreie Hotelübernachtung bei Flugverspätungen von mehr als zwei Stunden, wenn das Flugziel nicht weiter als 1500 km entfernt ist, Flugverspätung von mehr als drei Stunden (Flugziel nicht weiter als 3500 km entfernt) und Flugverspätung von mehr als vier Stunden (Flugziel weiter als 3500 km). Bei einer Flugverspätung von mehr als fünf Stunden – unabhängig von der Entfernung des Flugziels – Rückerstattung des Flugpreises oder kostenfreies Rückflugticket bei Anschlussreisen. Das E. regelt ebenfalls die Rechte bei Uberbuchungen. So erhält der Passagier bei Flügen bis 1500 km 250 Euro, bei Flügen bis 3500 km 400 Euro und 600 Euro für längere Strecken.

EU-Passagierrecht

»EU-Fluggastrecht

Eurailpass

Preisgünstige Netzkarte für Reisen auf den Bahnstrecken bestimmter Länder, zur Nutzung vieler Omnibuslinien und einiger Schifffahrtslinien Europas. Der E. kann erworben werden von Einzelreisenden und Gruppen von drei bis fünf Personen mit ständigem Wohnsitz außerhalb Europas, Marokkos, Tunesiens, Algeriens, der GUS-Staaten und der Türkei sowie Angehörigen der in Deutschland stationierten Streitkräfte der USA und Kanadas.»Interrail

Eurailspeed

Seit 1992 informiert der Weltkongress E. im Dreijahresabstand über die weltweite Entwicklung moderner Bahntechnologie. Der 5. Kongress informierte 2005 in Mailand über die Hochgeschwindigkeit.

Euregio

Europäische Region. Grenzüberschreitender Zusammenschluss auf kommunaler und regionaler Ebene verschiedener europäischer Länder mit möglicher Teilnahme von Privatpersonen und Verbänden zum Abbau von Grenzproblemen und zur Förderung gemeinsamer Interessen, spez. Tourismus. Regionale Entwicklungsprogramme der EU in Form von Strukturfonds unterstützen die wirtschaftliche Entwicklung dieser Grenzregionen, z.B. Euregio Allgäu-Tirol-Vorarlberg.

Euregio Via Salina

Die E. wurde 1997 gegründet. Unter den Mitgliedern finden sich die Anrainerstaaten der Alten Salzstraße, die von Venedig durch Österreich und das Allgäu führte. Die E. hat die Aufgabe, die regionale, grenzüberschreitende Zusammenarbeit ihrer Mitglieder zu fördern, zu unterstützen und zu koordinieren. Partner der E. sind die Regio Allgäu, die Regionalentwicklung Außerfern und die Regio Kleinwalsertal/Bregenzerwald.

EU-Richtlinie über Pauschalreisen

Für Reisen, die nach dem 31.10.1994 angetreten werden, ist der Verbraucherschutz durch das Gesetz zur Durchführung der E. weiter verbessert worden. Die gesetzlichen Vorschriften über den Reisevertrag gelten für Pauschalreisen, nicht aber für die reine Vermittlung einer einzelnen Reiseleistung wie Linienflug oder Ferienwohnung. Der Reiseveranstalter haftet für die Gesamtheit aller Reiseleistungen, die er in einem Prospekt anbietet, in eigener Verantwortung. Die so genannte Vermittlerklausel, durch die früher Reiseveranstalter die Haftung auf die einzelnen Leistungsträger wie Beförderungsunternehmen oder Hotels abschieben konnten, ist grundsätzlich wirkungslos.»Insolvenzschutzversicherung, »Kundengeldabsicherung, »Sicherungsschein

EUR-Lex

Portal zum Recht der EU (Verordnungen, Richtlinien, Amtsblatt).

Euro

Ist der Name der Einheitswährung für die Mitgliedsstaaten der EU. Im Juni 1989 legte der Europäische Rat von Madrid im Rahmen der Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion den Plan zur Einführung einer einheitlichen Währung in drei Stufen vor. Die 1. Stufe begann am 1.1.1990 mit der Verpflichtung der Mitgliedsstaaten, sich Konvergenzprogramme vorzulegen. Die 2. Stufe begann am 1.1.1994 und zielte auf die Konvergenz der Wirtschaftspolitiken der Mitgliedsstaaten ab. Die dritte Stufe begann am 1.1.1999 und endete zum 31.12.2001 mit der unwiderruflichen Festlegung der Wechselkurse. Unmittelbar anschließend wurde der Euro als gemeinsame Währung eingeführt. Ab August 2001 enthielten die Winterkataloge der Reiseveranstalter 2001/02 nur noch Preise in Euro. Im Dezember 2001 wurde der E. für den Karlspreis der Stadt Aachen vorgeschlagen. Im Maastrichter Vertrag Art. 111 EGV sind die Konvergenzkriterien, deren Erfüllung zur Teilnahme an der Währungsunion berechtigt, niedergeschrieben: (1) Die Inflationsrate darf nicht mehr als 1,5 Prozentpunkte über dem Mittelwert der drei Mitgliedsstaaten mit der geringsten Inflation liegen. (2) Der durchschnittliche langfristige Nominalzinssatz darf um nicht mehr als zwei Prozentpunkte über dem entsprechenden Satz in den drei Mitgliedsstaaten mit den niedrigsten Zinssätzen liegen. (3) Die nationalen Haushaltsdefizite dürfen drei Prozent des Bruttosozialprodukts nicht übersteigen. (4) Die öffentliche Verschuldung darf 60% des Bruttosozialprodukts nur übersteigen, wenn die entsprechende Entwicklung rückläufig ist. (5) Ein Mitgliedsstaat darf seine Währung in den zwei Jahren vor der Überprüfung der Kriterien nicht abgewertet und die Bandbreite von +/- 2,25% gegenüber den anderen Währungen nicht überschritten haben. 1998 entschieden die Finanzminister der Mitgliedsstaaten, welche Länder zur Teilnahme an der Währungsunion berechtigt sind. Der Euro wurde zunächst nur in zwölf Mitgliedsstaaten eingeführt. Nicht dazu gehören Dänemark, Großbritannien und Schweden. 2007 hat Slowenien den Euro als 13. EU-Mitgliedsstaat eingeführt.»EU/EG/EWG, »Maastrichter Vertrag

Eurobolsa

Tourismusmesse nur für europäische Einkäufer, wird seit 1991 durchgeführt, jedes Jahr in einer anderen Stadt Mexikos.»Tianguis Turístico

Eurochambres

Vereinigung europäischer Industrie- und Handelskammern.

Eurocontrol/Europäische Flugsicherungsbehörde

1960 gegründete Organisation, Sitz: Brüssel, von mehreren europ. Staaten geschaffen, um aktuelle Probleme der Flugsicherung zu behandeln und im Luftraum über 7400 m eine von nationalen Beschränkungen unabhängige Verkehrslenkung über ein umfassendes, einheitliches, europäisches Sicherungssystem durchzuführen. In Zukunft soll sie die nationalen auf zwölf Punkte in Europa verteilten Verkehrssteuerungszentralen koordinieren, z.B. Maastricht. Deutsches Mitglied ist die Deutsche Flugsicherung (DSF). Insgesamt 36 Mitglieder (Stand 2006). Neben dem Betrieb einer eigenen Kontrollzentrale in Maastricht führt E. die zentrale Verkehrsflugregelungsstelle, die zentrale Gebührenstelle, das Erprobungs- und Versuchszentrum in Bretigny bei Paris sowie das Ausbildungsinstitut in Luxemburg.»Bundesanstalt für Flugsicherung, »Flugsicherung

Euro-Gütesiegel „Sanfter Tourismus“

»DNR

Eurokontakt

1989 auf Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugendferiendienste entstandene Informationszentrale in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Büro „Jugend für Europa“. Ihre Aufgabe besteht darin, Gruppen aus ganz Europa den Zugang zu Unterkünften der über 70 gemeinnützigen Träger der Jugend- und Sozialarbeit in Deutschland zu erleichtern. Der Aufbau der Infrastruktur wird aus dem Bundesjugendplan unterstützt.

Eurolines

Zusammenschluss der internationalen Busliniendienste von bedeutenden europäischen Verkehrsunternehmen. Ihr Hauptziel ist es, ein europaweites Verkehrsnetz zu entwickeln. Die Deutsche Touring Gesellschaft ist der Vertreter Deutschlands in der Eurolines-Organisation. E. ist Mitglied der IRU.»Deutsche Touring Gesellschaft, »IRU

Euromonitor

Der European Travel Monitor erfasst kontinuierlich und länderweise vergleichbar die wichtigsten Reisedaten der Europäer. Dazu wird per computergestützter Telefonbefragung zweimonatlich in allen europäischen Ländern durch repräsentative Umfragen mit Hilfe einheitlicher Fragebögen die Reisetätigkeit im Hinblick auf Auslandsreisen abgefragt. Es werden alle Reisen ab einer Übernachtung erfasst. Die Untersuchung erhebt standardmäßig die Zahl der Reisen und Übernachtungen, Reiseziele, -dauer, -kosten, -organisation, -monat und Verkehrsmittel, daneben detaillierte Daten zu Zielgruppen und Marketing-Regionen. Es sind 35 europäische Länder, beauftragt durch die World Travel Monitor Company Ltd. in Malta, EDV-Auswertung erfolgt im Link-Rechenzentrum in Luzern/Schweiz.»Deutscher Reisemonitor

Euronight

Abk.: EN; Nachtreisezug, Angebot der Partnerbahnen aus Österreich, Italien, Ungarn und Polen, u.a. Schlafwagen von München nach Timisoara in Rumänien.»Hotelzüge

Europabus (EB)

»Eurolines

Europäische Agentur für Flugsicherheit

Abk.: EASA, Sitz in Köln. 2002 auf Beschluss des Europäischen Rats gegründet.

Europäische Aktiengesellschaft

Societas Europea (SE), neue Rechtsform für Unternehmen seit 8.10.2004, die in verschiedenen Mitgliedsstaaten (MS) der EU tätig sind oder tätig werden wollen. Sie kann ihren Sitz innerhalb der MS ohne vorherige Auflösung grenzüberschreitend verlegen. Alternative zur Gründung von Tochtergesellschaften. Mindestkapital 120.000 Euro. Näheres regelt das Gesetz zur Einführung der europäischen Gesellschaft (SEEG).»AG

Europäische Eisenbahnagentur

Abk.: ERA, engl.: European Railway Agency. Sitz in Lille/Valenciennes, gegründet 2004 soll die E. die Sicherheit und Interoperabilität der europäischen Eisenbahnen auf ein gemeinsames Niveau heben.

Europäische Kulturhauptstadt

Der Titel, bis 2004 „Kulturhauptstadt Europas“, wird jährlich durch den Rat auf Empfehlung der Europäischen Kommission an mindestens eine europäischen Stadt vergeben. 1985 wurde Athen erste E. Deutschland ist nach Berlin 1989 und Weimar 1999 im Jahr 2010 mit Essen und dem Ruhrgebiet zum dritten Mal Gastgeber. In dem entsprechenden Jahr finden in der E. zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Die Städte erhoffen sich für die Veranstaltungszeit eine erhöhte Aufmerksamkeit und zahlreiche Besucher.

Europäische Landschaft des Jahres

Seit 1989 erklärt die internationale Präsidentenkonferenz der Naturfreundeverbände jeweils für zwei Jahre eine grenzüberschreitende, ökologisch wertvolle und gefährdete europäische Region zur Landschaft des Jahres. Mit ihren Mitgliedern in ganz Europa wollen die Naturfreunde dazu beitragen, dass diese Landschaft bei der Zielgruppe der ökologisch bewussten Natur- und Kultururlauber bekannt wird. Die Region des Jura, des Höhenzugs zwischen Frankreich und der Schweiz, wurde von der Konferenz der 21 Landesverbände zur E. 2005/20 gewählt.

Europäischer Heilbäderverband

Abk.: Espa, European Spas Association, Dachverband der europäischen Heilbäder.»DHV

Europäischer Kulturmonat

Initiative der Kultusminister der Europäischen Union als Ergänzung zur Europäischen Kulturhauptstadt. Ab 1992 wurden europäische Städte außerhalb der Union vornehmlich in Mittel- und Osteuropa für einen Monat zur Kulturstadt gewählt. Der erste Kulturmonat fand 1992 in Krakau statt. In den Folgejahren waren Graz (1993), Budapest (1994), Nicosia (1995), St. Petersburg (1996), Ljubljana (1997), Linz und Valetta (1998), Plovdiv (1999) sowie Basel und Riga (2001) Orte des Ereignisses.»Europäische Kulturhauptstadt

Europäische Route der Industriekultur

Abk.: Erih, European Route of Industrial Heritage, Europäische Route der Industriekultur, Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas.

Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

Abk.:. EVVC, Dachverband der Veranstaltungsstätten. 1955 als Arbeitsgemeinschaft der deutschen Sport- und Mehrzweckhallen (ADSM) gegründet. Er vertritt in Deutschland und den Nachbarländern rund 300 Einrichtungen: Stadt-, Sport- und Mehrzweckhallen, Multifunktionsarenen und Kongresshäuser ebenso wie vielfältige Special Event Locations. Kooperation mit dem German Convention Bureau (GCB). Sitz: Bad Homburg v.d.H.»German Convention Bureau, »Tagungsstätten, »Tagungstourismus in Deutschland

Europäisches Tourismus lnstitut GmbH (ETI)

An der Universität Trier, grenzüberschreitende Tourismusinitiative des Bundeslands Rheinland-Pfalz, des Großherzogtums Luxemburg und der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in Zusammenarbeit mit der Universität Trier. ETI organisiert u.a. eine Repräsentativbefragung zu Reisebiografien über das langfristige Reiseverhalten der Deutschen, Zertifizierung von Reisebüros, Projektschwerpunkte in den Bereichen Strategieentwicklung, Marktforschung und Marketing, 2010 von PROJECT M übernommen.»Reisebiografien

Europäische Verfassung

Bisher größtes Reformprojekt der EU-Mitgliedsstaaten (EU-MS). Die E. sieht die Zusammenfassung der verschiedenen Verträge in einen vor; ferner die Übertragung weiterer Zuständigkeiten z.B. im Bereich der Wirtschaftspolitik auf die EU. Es soll das Amt eines EU-Außenministers geben und das Prinzip der doppelten Mehrheit bei Entscheidungen des Ministerrats, ferner sollen die Kompetenzen des Europ. Parlaments weiter gestärkt werden. Im Rahmen des Ratifikationsverfahrens verschiedener Mitgliedsstaaten durchgeführte Verfassungsreferenden (Frankreich, Niederlande) waren nicht erfolgreich, so dass die Debatte um einen Verfassungsvertrag bis Ende 2008 verlängert wird.»EU/EG/EWG

Europa-Flagge

»Blaue Europa-Flagge, »DGU - Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung, »Feee - Foundation for Environmental Education in Europe

Europakanal

Rhein–Main–Donau–Großschifffahrtsweg, Verbindung zw. Nordsee und Schwarzem Meer, durchgängig befahrbar seit 1994. Umweltpolitischer Problemabschnitt: Altmühltal.

Europass

Preisgünstiges, unabhängiges Reisen mit Netzkarte für das gesamte DB-Schienennetz und bis zu vier weitere europäische Länder einschließlich der Fährstrecken von Scandlines, der Europa-Buslinien „Romantische Straße“ und „Burgenstraße“ und der Tagesfahrten der KD für Personen mit ständigem Wohnsitz außerhalb Europas, der Türkei, der GUS-Staaten, Marokkos, Algeriens und Tunesiens. Der E. wird bei der DB als Incoming-Verkehr geführt.

Europa-Straße

Straßenverbindung (und z.T. Fährverbindung) über mehrere europ. Länder, wobei die örtlichen Autobahnen und Fernstraßen mit einbezogen werden. Die E. dient dem überregionalen Fernverkehr und verfügt über eine gehobene Ausstattung.

European Business School (EBS)

Hessische Privathochschule in Oestrich-Winkel/Rheingau. Neben den traditionellen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, verbunden mit wechselnden Praktika, bietet die EBS seit 1990 Management-Programme auf den Gebieten Touristik-, Hotel- und Luftfahrtmanagement.

European Castle Holidays

»Gast im Schloss Reisen

European Cities Tourism ECT

»Art Cities in Europe

European Cyclists’ Federation

Abk.: ECF. Europäische Vereinigung der nationalen Fahrradclubs.

European Manager of Tourism (EMT)

Seit 1993 gibt es für Spitzenkräfte im Tourismus die Möglichkeit einer Ausbildung über je ein Semester in Frankreich, Spanien, Schottland und Österreich in der jeweiligen Landessprache. Der Ausbildungsschwerpunkt liegt in Frankreich auf einem Praktikum in der Touristik, in Spanien in der Entwicklung und Planung von Tourismusgebieten, in Schottland im Marketing und in Österreich im Hotel- und Restaurantmanagement. Für Österreich ist das ITM – Internationales Institut für Tourismus und Management – mit Sitz in Krems und Semmering zuständig. Weitere Ausbildungsstätten sind in Toulouse, Saragossa und Glasgow.

European Timetable

Kursbuch der europäischen Bahn- und Schiffsverbindungen, herausgegeben von Th. Cook Publications.»Kursbuchstelle

European Tourism Management (M.A.)

Abk.: ETM, der Studiengang ETM wurde 1988 mit finanzieller Unterstützung der EU-Kommission eingerichtet und bietet die Chance einer internationalen Ausbildung. ETM wird von sechs europäischen Tourismus-Hochschulen angeboten. Dazu gehören: Bournemouth University, Bournemouth (GB), Högskolan Dalarna, Borlänge (S), Internationale Hogeschool - University of Professional Education, Breda (NL), Université de Savoie, Chambéry (F), Universidad Rey Juan Carlos, Escuela Universitaria de Turismo, Madrid (E), Hochschule Heilbronn.Die im Masterstudiengang praktizierten Lehr- und Lernmethoden gehen davon aus, dass die Teilnehmer als Absolventen eines Graduierten-Studiums und durch ihre beruflichen Erfahrungen in der Lage sind, durch angeleitetes Selbst- und Gruppenstudium einen Teil des Wissens eigenverantwortlich zu erarbeiten. Voraussetzung für einen Studienplatz sind u.a. sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch oder Spanisch.

Euro Shuttle

Angebotsbezeichnung der Air Berlin durch Zusammenführung der ehemaligen Produktlinien City Shuttle und Mallorca Shuttle.»Air Berlin

Eurostar

Auch TGV Eurostar, Name des Hochgeschwindigkeitszugs, der seit Inbetriebnahme die Städte London (Waterloo), Paris (Gare du Nord) und Brüssel (Gare de Midi) in 3 Std. 15 Min. verbindet. E. entstand aus einer Kooperation zwischen den französischen (SNCF) und den belgischen Eisenbahnen (SCNB) sowie der British Rail über deren gemeinsame Filiale European Passenger Service (EPS). Der Zug besteht aus 18 Wagen (jeweils sechs Erste- und zehn Zweite-Klasse-Wagen sowie zwei mit Bar ausgestattete Wagen) und bietet insgesamt 794 Sitzplätze. Die Passagiere werden ähnlich wie Fluggäste behandelt (Pflichtreservierung, Gepäck-Einchecken, Einsteigen 30 Min. vor der Abfahrt, Sicherheitskontrollen beim Einchecken etc.).»Eurotunnel, »Le Shuttle

Eurosur

Konsortium aus fünf Fernbus-Unternehmen aus Spanien (Alsa, Monbus, Linebus) und Portugal (Internorte, Intersur) mit Sitz in Madrid. Mehrheitsgesellschafter bei der Deutschen Touring Gesellschaft.»Eurolines

Eurotop

Informations- und Reservierungssystem für touristische Leistungen auf Basis digitaler Datenkommunikation; ISDN-Service für den Reisemarkt in Frankreich, Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland. Betreiber des gemeinsamen Projekts in Europa ist Eucom.»ISDN

Eurotrain

1. Projekt eines europäischen Hochgeschwindigkeitszugs der Deutschen Bahn und der französischen SNCF. 2. Touristikzug des gleichnamigen fränkischen Bahnreiseveranstalters.

Eurotunnel

Verkehrsverbindung zwischen England (Großbritannien) und dem europäischen Festland mit zwei je 50 km langen Tunnelröhren, wobei 37 km unter Wasser liegen. Dieser Tunnel unter dem Ärmelkanal zwischen Folkestone (Dover) und Sangatte (Calais) dient als Eisenbahntunnel mit je 7,3 m Durchmesser für Huckepack- und Hochgeschwindigkeitszüge (die Fahrzeit zwischen London und Paris wird auf drei Stunden reduziert, die zwischen Brüssel und London auf 3 Std. 15 Min.). Eine dritte Tunnelröhre dazwischen mit einem Durchmesser von 4,5 m dient als Lüftungs- und Wartungstunnel. E. wurde am 6.5.1993 eingeweiht, die Inbetriebnahme erfolgte 1994. Neben dem TGV Eurostar, der ausschließlich Passagiere auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken London–Paris–Brüssel befördert, übernimmt der Zug Le Shuttle den Pendelverkehr zwischen beiden Ufern sowohl für Passagiere als auch für Fahrzeuge und Fracht. Der gleichnamigen Betreibergesellschaft wurde 2006 wegen Überschuldung Gläubigerschutz gewährt.»Eurostar, »Le Shuttle

Euro-Währungsvorteile

Nach Erhebungen der Bayerischen Landesbank profitiert der Tourismus insbesondere von der Einführung des Euro, nachdem er naturgemäß stark mit dem Ausland verflochten ist. Von der Einführung der gemeinsamen europäischen Währung auf die Touristikbranche ausgehende Effekte sind demnach:1. Die bisher bei den Reiseveranstaltern entstehenden Fremdwährungskosten entfallen. Auf bis zu 5% der Reisekosten werden die Aufwendungen für Wechselkurs- und Zinsrisiken sowie Wechsel- und Überweisungsspesen geschätzt. Diese Kosten entstehen bisher hauptsächlich dadurch, dass die Touristikunternehmen ihre Reisekapazitäten bereits ein bis eineinhalb Jahre im Voraus buchen und die Währungen absichern müssen.2. Die europäischen Touristen sparen die bisher beim Devisentausch anfallenden Gebühren und Differenzen zwischen An- und Verkaufskursen der benötigten Devisen ein. Das Einsparpotenzial dürfte schätzungsweise bis zu 1,5 Mrd. Euro pro Jahr erreichen. Diese Entlastung der Reisekasse dürfte zum Großteil reinvestiert werden in längere oder teurere Reisen, verbunden mit zusätzlichen Umsätzen der Reisebranche.3. Ein großer einheitlicher Währungsraum wird für Reisende aus Nicht-EU-Ländern attraktiver. Gerade die fernreisenden Europa-Touristen aus anderen Kontinenten besuchen meist mehrere Länder pro Urlaub und profitieren dabei von den künftig entfallenden Unannehmlichkeiten des Devisenumtauschs.4. Die Euro-Zone dürfte zusätzliche Investoren aus dem Nicht-EU-Raum anlocken, da sie sich zur weltweit führenden Tourismusregion entwickeln wird. Empfängt doch Euroland von außerhalb schon heute jährlich rund 90 Mill. Besucher und damit fast doppelt so viele Gäste wie die USA.Profitieren wird letztendlich der Urlauber, weil dank der verbesserten Preistransparenz und dem dadurch verstärkten Anbieterwettbewerb in der Reisebranche die Einsparungen weit gehend an diesen weitergegeben werden.

Euto

European Union of Tourist Officers, Sitz: Genf, europäischer Dachverband der nationalen Berufsverbände der Kur- und Tourismusfachleute. Mitglieder sind automatisch auch alle Mitglieder des VDKF. Hauptanliegen des Verbands sind Zusammenarbeit und fachlicher Gedankenaustausch. Euto ist kein Wirtschaftsverband.»VDKF

EU-Tourismusförderung

»Direktion D (Dienstleistungen, Handel, Tourismus, elektronischer Geldverkehr und IDA, Referat D.3: Fremdenverkehr)

EU-Tourismusstatistik

Wird ab 1997 viermal pro Jahr mit 25.000 Interviews vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik in Nordrhein-Westfalen erhoben. Die EU verpflichtet die Bundesregierung, eine Erhebung aller Übernachtungsreisen an das Statistische Amt Eurostat in Luxemburg zu liefern.

EU-Tourismus-Zuständigkeitsstellen

 Direktion D (Dienstleistungen, Handel, Tourismus, elektronischer Geldverkehr und IDA, Referat D.3: Fremdenverkehr). Direktion H – Verkehr (H.2: Landverkehr und Schifffahrt; H.3: Luftfahrt) Direktion I – Umwelt ( I.3: Erhaltung der natürlichen Ressourcen; Klimawandel und natürliche Risiken)

EVA

Elektronisches Fahrplan- und Verkehrsauskunftssystem der DB. Gespeichert sind alle Zugauskünfte aus dem Kursbuch der DB sowie der Bahnen Österreichs, Luxemburgs und der Niederlande. Auf Wunsch erhält der Reisende einen Ausdruck eines Reiseplans. »EVA-Plus

Evangelischer Arbeitskreis Freizeit-Erholung-Tourismus in der EKD

AK-FET in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Sitz: Hannover, wurde 1960 von der EKD-Synode eingesetzt mit dem Ziel, die kirchliche Arbeit auf dem Gebiet von Freizeit und Tourismus zu qualifizieren und zu koordinieren (u.a. Analyse der Entwicklung in der Freizeitforschung, Öffentlichkeitsarbeit). Kooperation mit der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus (Kaft).»Katholische Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus

EVA-Plus

Erweiterung der elektronischen Fahrplan- und Verkehrsauskunft durch die Integration des gesamten deutschen ÖPNV.»EVA

EVB

Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH, Bahngesellschaft.Eventagenturen: Agenturen, die sich i.d.R. mit der vollständigen Organisation, Durchführung und Betreuung von Events beschäftigen, so genannte „Full-Service Agenturen“. Sie bündeln die Dienstleistungen verschiedener Unternehmer/Anbieter und koordinieren den Ablauf nach den Wünschen der Kunden (zumeist Unternehmen, Kultur-/Sportorganisationen etc.).Event Management: umfasst die operative Planung und Organisation der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Events.

Event Manager

Die Aufgaben des E. bzw. Veranstaltungskaufmanns sind vielfältig. Sie reichen von der Erstellung der Netz- und Ablaufpläne über die Beurteilung von Räumen, Bühnen, Technik und Möbeln bis zur Auswahl von Künstlern und der Buchung von Hotelzimmern und des Catering Service.»Veranstaltungskaufmann/-frau

Event Marketing

Prozess, der die zielorientierte, systematische Planung, konzeptionelle und organisatorische Vorbereitung, Realisierung sowie Nachbereitung von erlebnisorientierten Veranstaltungen (s.g. Events) im Rahmen der Kommunikationspolitik von Unternehmen beinhaltet.Eventmarkt: umfasst alle Anbieter und Nachfrager an Events im Allgemeinen und Marketingevents im Besonderen.

Event-Tourismus

Zeitlich gezielt auf ein Ereignis hin veranlasste Reisen wie Teilnahme an Kunst-, Musik- und Sportveranstaltungen.

Evergreen Air Center

Einer der größten Flugzeugparkplätze der Welt in der Wüste Arizonas. Auf diesem gesicherten Firmengelände können bei idealen klimatischen Bedingungen Fluggesellschaften ihre nicht mehr benötigten Maschinen parken.

EVO

Die Eisenbahnverkehrsordnung von 1938 enthält die grundlegenden Bestimmungen der Personenbeförderung für alle Eisenbahnen.»AEG, »Beförderungsvertrag

EVTI

Europäisches Verkehrs- und Tourismusinstitut an der TU Dresden. Zu den Aufgaben gehören Forschung und Beratung auf den Gebieten Verkehr, Freizeit und Tourismus.

EVVC

»Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

EWG-Kontrollpapier

Nach der EWG-VO Nr. 684/92 ist beim Pendelverkehr mit Unterbringung, Kabotageverkehr und beim Gelegenheitsverkehr ein Kontrollpapier mitzuführen. Es besteht aus einem Fahrtenblatt und einer Sammlung der Übersetzungen des Fahrtenblatts ähnlich dem Asor-Kontrolldokument.

EWR

Europäischer Wirtschaftsraum. Durch Integration der EU-Staaten und der Rest-Efta-Staaten (außer Schweiz) am 1.1.1994 in Kraft getreten; damit Schaffung des größten gemeinsamen Marktes der Welt. Ziel ist eine größtmögliche Freizügigkeit im Austausch von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital. Der Plan zum EWR geht auf die erste gemeinsame Ministerkonferenz der damaligen EG und der Efta von 1984 in Luxemburg zurück.»Efta, »EU/EG/EWG

EWS

Europäisches Währungssystem, das EWS war ein System fester, aber anpassungsfähiger Wechselkurse. Es wurde 1979 in Kraft gesetzt. Seine Regeln waren in einem Abkommen zwischen den am System beteiligten EG-Notenbanken festgelegt worden. Ziel des EWS war es, in der Gemeinschaft eine Zone monetärer Stabilität zu schaffen. Zwischen den Teilnehmerwährungen waren Leitkurse festgelegt, von denen die Wechselkurse nur um einen bestimmten Prozentsatz nach oben oder nach unten abweichen durften. Bei Erreichen der Schwankungsmargen waren die Zentralbanken zur Kursstützung verpflichtet. Ende 1996 nahmen bis auf Griechenland, Großbritannien und Schweden alle Unionsmitglieder am Wechselkursmechanismus teil. Mit Beginn der WWU ist ein reformiertes EWS in Kraft getreten, das EWS II, bei dem der Euro Bindeglied des Systems ist.»ECU, »Euro, »Wirtschafts- und Währungsunion (WWU)

Excess Baggage

»Gepäckbeförderung (Reisegepäck), »Übergepäck

Excos

Extra Courtesy, bedeutet im Luftverkehr ein bes. Entgegenkommen gegenüber bestimmten Personenkreisen, z.B. Müttern mit Kleinkindern, Behinderten und Kranken.

Excursion-Tarif

Internationaler Sondertarif im Iata-Tarifwesen, wird meistens mit folgenden Einschränkungen angeboten: Maximalaufenthalt zwei, drei oder sechs Monate, Mindestaufenthalt von sechs Nächten im Zielgebiet. Der Flug kann jederzeit kostenlos umgebucht oder umgeschrieben werden.

Executive Club

Bonusprogramm von British Airways, DBA wie auch Mitgliedern von Oneworld.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller, »Oneworld

Existenzaufbauberatung

Allgemeine Beratung innerhalb von zwei Jahren nach Existenzgründung. Diese Existenzgründungshilfe, die nach der Gründung eines Reiseunternehmens einsetzt, soll sich mit wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Problemen der Unternehmensführung befassen und dazu beitragen, Schwierigkeiten in der Anlaufphase der Selbstständigkeit zu beseitigen.

Existenzgründungsberatung

Existenzgründungshilfe durch Verbände, IHK und Unternehmensberatungsbüros bei Neugründung, Betriebsübernahme oder tätiger Beteiligung an einem bestehenden Unternehmen. Die Beratung vor der Gründung eines Reiseunternehmens soll vor allem klären, ob und in welcher Weise die Pläne in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht tragfähig sind. Der Beratungsbericht erleichtert den Zugang zu Krediten und Finanzierungshilfen.

Expedient

Bezeichnung für eine Fachkraft im Reisebüro, zuständig für die technisch-organisatorische Reisevorbereitung wie Buchung, Verkauf von Fahrausweisen u.Ä.»Kaufmann/-frau für Reiseverkehr und Touristik, »Reiseberater

Expedientenkarten

Service-Karten von Reiseveranstaltern und Leistungsträgern. Vertriebsbindungsinstrument mit z.T. erheblichen Vergünstigungen für Reisebüro-Mitarbeiter.

Expeditionskreuzfahrten

»Expeditionstourismus

Expeditionstourismus

Tourismus, der in Anlehnung an Forschungsreisen in wenig erforschte Zielgebiete führt. Es handelt sich dabei meist um kleinere Reisegruppen, die, durch Vorträge und Informationsschriften vorbereitet, unter kundiger wissenschaftlicher Leitung auf Expeditionsreise gehen. Kritiker werfen dem E. vor, dem Ausverkauf bedrohter, schutzloser Völker Vorschub zu leisten. Expeditionskreuzfahrten führen mit spez. zu diesem Zweck gebauten oder umgerüsteten Schiffen (z.B. Eisbrechern) in Zielgebiete mit extremen Klimabedingungen, z.B. Nord-West-Passage oder zu den Polen.

Experts

Informations- und Motivationsprogramm der Lufthansa zur schnelleren Kommunikation mit den Reisebüros. Das Konzept konzentriert sich auf folgende Themenbereiche: Info: mit gezielten Informationen über Lufthansa, z.B. Geschäftsreiseangebote; Success: Informationen über berufliche und private Weiterbildungsmöglichkeiten durch Seminare und Workshops; Experience: Erfahrungsaustausch für die tägliche Arbeit, z.B. spezielle Flugangebote oder Peps; Fun: bietet u.a. Einkaufsmöglichkeiten im so genannten Experts Shop.

Expo

Universal Exposition.»Weltausstellung

Export

Beschreibt die Ausfuhr von Gütern und Dienstleistungen eines Lands.»Import

Expressreservierung

Last-Minute-Reservierung bei der DB bis unmittelbar vor Abfahrt des Zugs. Die Plätze dafür sind besonders gekennzeichnet.

externe Effekte

Entstehen bei der Produktion oder beim Konsum von Gütern und haben positive oder negative Auswirkungen bei unbeteiligten Dritten. Als Beispiel entsteht durch den Tagestourismus ein hohes Verkehrsaufkommen, welches negative Auswirkungen auf die Wohnqualität der Einheimischen hat.

externe Werbung

»innere Werbung

Extranet

Mischung aus Internet und Intranet, weil es mehrere Intranets über das Internet verbindet. Dadurch wird es zum Beispiel möglich, dass sich ein Mitarbeiter einer ausländischen Niederlassung in das Intranet der Unternehmenszentrale einwählt.»Internet, »Intranet

EZB

Europäische Zentralbank. Die E. führt seit 1999 die Geldpolitik der Eurozone alleinverpflichtet der Geldwertstabilität und unabhängig von Weisungen der Mitgliedsstaaten. Sitz der E. ist Frankfurt.»Euro, »Maastrichter VertragF»

F

In der Luftfahrt neben P und A Abkürzung für First Class.»First Class

FAA

1. DB-Fahrkartenverkauf aus Automaten für den Nahverkehr. 2. US Federal Aviation Administration, Luftfahrtbundesamt der USA mit Sitz in Washington.»ÖPNV

Fachagentur für Seereisen

Ehemaliges Gütesiegel für qualifizierte Reisebüros für den Verkauf von Schiffsreisen unter Führung des Gerd Achilles Verlags, Hamburg (nach Auflösung des SPKD). Ursprüngliche Leitlinien zur Erlangung dieses Gütesiegels waren:1. Das Reisebüro befasste sich überwiegend mit dem Verkauf von Reisen und den hiermit zusammenhängenden Dienstleistungen. Es ist für das allgemeine Publikum zugänglich. Es ist zu normalen Geschäftszeiten geöffnet. Es ist mit Beratungsplätzen ausgestattet.2. Das Reisebüro beschäftigte mindestens zwei Fachkräfte, die über eine abgeschlossene Ausbildung als Reiseverkehrskaufmann/-frau oder eine dreijährige Tätigkeit im Reisebüro verfügten. Es musste der Nachweis erbracht werden, an Fachstudienreisen auf Schiffen oder an seetouristischen Seminaren teilgenommen zu haben. 3. Es waren moderne, technische Einrichtungen vorhanden. Das Reisebüro war bereit, für Seereisen zu werben. Es hatte Vertretungen von namhaften Veranstaltern und/oder Verkehrsträgern. Es war andernfalls bereit, dem beratenden Notar einen Bonitätsnachweis vorzulegen. Es akzeptierte, dass die Berechtigung, den Namen „Fachagentur für Seereisen“ zu führen, einer Überprüfung unterlag.Durch die Vergabe wurde die Kompetenz für Seereisen bestätigt. Der Jahresbeitrag diente zur Mitfinanzierung gemeinsamer Werbung und Verkaufsförderungsaktionen für Kreuzfahrten und Fährschiffsreisen.»Seetouristik, »SPKD

Fachhochschulen

Bilden zusammen mit den Universitäten, Kunsthochschulen und anderen Fachhochschulen den Hochschulbereich. Es ist die besondere Aufgabe der Fachhochschulen, durch anwendungsbezogene Lehre eine Bildung zu vermitteln, die zu selbstständiger Anwendung wissenschaftlicher Methoden und künstlerischer Tätigkeiten in der Berufspraxis befähigt. Daneben werden an F. anwendungsbezogene Entwicklungsaufträge durchgeführt und wird der Wissenstransfer gefördert.»Diplom-Betriebswirt (FH), »Diplom-Kaufmann (FH)

Fachhochschulstudium des Tourismus

Voraussetzung für ein Studium an der FH ist mindestens die Fachhochschulreife. Häufig werden einschlägige Praxiserfahrungen oder ein Vorpraktikum vorausgesetzt. Oft bestehen auch Zulassungsbeschränkungen (NC). Der Praxisbezug steht beim F. im Vordergrund. Durch Austauschprogramme der Hochschulen können Studien- und/oder Praxiserfahrungen im Ausland gesammelt werden. Seit Beginn der 1990er Jahre hat sich die Anzahl der tourismusorientierten Studiengänge in Deutschland stark ausgeweitet.»Fernlehrangebote im Tourismus

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Für die dreijährige Ausbildung ist mindestens der Hauptschulabschluss vorzuweisen. Das Betätigungsfeld der F. kann von der Entwicklung eines Veranstaltungskonzepts über die Beratung des Veranstalters, die Planung und Durchführung der Veranstaltung bis zur Abrechnung der durchgeführten Arbeiten reichen. F. müssen wissen, welche Geräte und Einrichtungen geeignet sind und wie sie installiert und bedient werden. Ausbildungsbetriebe sind beispielsweise Fernsehanstalten.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe

Fachkraft im Fremdenverkehrsamt

Nach den im EU-Berufsprofil beschriebenen beruflichen Anforderungen sind ihre Haupttätigkeitsbereiche der Empfang und die Information von Touristen auf lokaler bzw. regionaler Ebene sowie die Beratung über angebotene touristische Leistungen. Die F. wirkt beim Aufbau von kulturellen Veranstaltungen und Freizeitprogrammen, beim Erstellen/Aktualisieren von Prospekten und Hotelverzeichnissen sowie ggf. bei der Vermittlung/Buchung von touristischen Angeboten mit. Voraussetzung für die Berufsausübung ist die Beherrschung der üblichen Kommunikationsmittel inklusive EDV-Geräte sowie mindestens einer Fremdsprache. »Sedoc

Fachkraft im Gastgewerbe

Für den Lehrbeginn in dem anerkannten Ausbildungsberuf ist grundsätzlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre. Schwerpunkte der Ausbildung sind Service, Etage, Küche, Magazin und Empfang. F. arbeiten in unterschiedlichen Einsatzbereichen der Hotels, Restaurants, Motels, Gaststätten, Cafés, Bars, Discotheken sowie Kasinos, Mensen oder Verpflegungsdienstleistungsunternehmen (Party-Service). Berufliche Aufstiegschancen zum/zur Restaurant-, Hotel-, Systemgastronomiefachmann/-frau oder Hotelkaufmann/-frau bestehen nach einem weiteren Ausbildungsjahr.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe

Fachkraft im Hotel- und Gaststättengewerbe

Bei der Ausbildung zur Fachkraft im Hotel- und Gaststättengewerbe handelt es sich meist um eine berufliche Fortbildung im Anschluss an einen Ausbildungsberuf. Die Zugangsvoraussetzungen sind in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung in einem der gastgewerblichen Berufe und ein Jahr entsprechende qualifizierte Tätigkeit oder vier Jahre qualifizierte Tätigkeit im Gastgewerbe ohne Berufsausbildung. Die Dauer der Ausbildung ist je nach Veranstalter unterschiedlich und außerdem abhängig von der Durchführung von Praktika. Sie variiert bei Vollzeitunterricht von einem halben bis zu einem Jahr, in Teilzeitform entsprechend länger.

Fachkundenachweis

Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern gibt es in Deutschland keine Berufszulassungsregelung für die Ausübung des Reisebüro- bzw. Reiseveranstalter-Gewerbes (d.h. bei Gründung eines Reiseunternehmens wird kein Studiennachweis oder Mindestgrad an Erfahrung in der Branche verlangt). Auf Grund der für die Führung eines solchen Unternehmens benötigten Fachkompetenz wurde vom DRV eine minimale Fachkunderegelung gefordert, z.B. in Form eines so genannten Fachkundenachweises. Dieser würde dann als Voraussetzung für die Erteilung einer Gewerbeerlaubnis gelten.»Gewerbeanmeldung/Gewerbeordnung

Fachmann/-frau für Systemgastronomie

Für den Lehrbeginn in dem anerkannten Ausbildungsberuf ist grundsätzlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die dreijährige Ausbildung zielt vorrangig auf eine Tätigkeit in Gaststätten von Restaurantketten mit dem Ziel der Umsetzung eines standardisierten, zentral gesteuerten Gastronomiekonzepts. Fachleute für Systemgastronomie präsentieren und verkaufen Produkte, stellen die Einhaltung von Qualitätsstandards sicher, organisieren Arbeitsabläufe, planen den Personaleinsatz und bearbeiten Personalvorgänge. Außerdem befassen sie sich mit Kostenkontrollen, betrieblichen Kennzahlen, Marketing-Maßnahmen und betreuen und beraten Gäste.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe

Fachmann/-frau für Veranstaltungsmanagement

Dieses Zertifikat des Multimedia Kompetenz Center (MKC) der IHK Potsdam erwerben Lehrgangsteilnehmer, wenn sie mindestens vier fachbezogene Module erfolgreich absolviert haben.

Fachmesse

Orientiert sich als thematisch gewichtete Absatzveranstaltung hauptsächlich am Fachbesucher, im Unterschied zur fachlich nicht gegliederten Universalmesse.»Messetourismus

Fachpresse

In Deutschland gibt es eine breite Palette touristischer Fachzeitschriften mit unterschiedlicher Zielgruppenorientierung.

Fachschule Tourismus

»staatlich geprüfter Betriebswirt

Fachsortiment

Tiefes, umfassendes Sortiment eines Handelsbetriebs, der sein Angebot überwiegend auf ein Fachgebiet konzentriert.»Sortiment, »Sortimentsgestaltung/-politik

Fachstudienreisen

Studienreisen mit fachlichem Schwerpunkt unterschiedlicher Berufsgruppen. In der Reisebranche unentgeltliche oder verbilligte Informationsreisen für Mitarbeiter von Reisebüros und Reiseveranstaltern, die der beruflichen Fortbildung dienen und überwiegend betriebliches Interesse des Arbeitgebers voraussetzen. Soll eine F. steuerlich nicht als geldwerter Vorteil gewertet werden, müssen strenge Voraussetzungen erfüllt sein bis zur Teilnahmebestätigung als Nachweispflicht.»Dienstreisen, »Informationsreise

Fachwirt/-in für die Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft

Der Weiterbildungslehrgang ist durch das Bildungszentrum der IHK Potsdam entwickelt worden und wird von verschiedenen Bildungsträgern angeboten. Der F. arbeitet als Führungskraft im Veranstaltungsmanagement bzw. in der Planung, Organisation und Durchführung von Messen, Tagungen und Kongressen.»Fortbildungsangebote im Tourismus, »IHK

Fachwirt/-in im Gastgewerbe (IHK)

Weiterbildungsprüfung, die zur Familie Dienstleistungsfachwirt der IHK-Lehrgänge gehört.»Fortbildungsangebote im Tourismus, »IHK

Facility

Engl. für Raum, Einrichtung; Hilfsmittel/Geräte für die Durchführung von Veranstaltungen und Festarrangements. Bezeichnung auch für die Bereiche Sport, Spiel, Fitness in Hotels, auf Schiffen usw.

Faden

Längenmaß in der Nautik. 1 F. entspricht 1,82 Meter.

Fähren

Universelle Beförderungsmittel für Personenverkehr, PKW, Bus, Caravan, Campmobile, Bootstrailer u.a. mit umfangreichem Gepäck sowie für LKW als direkte und meist kürzeste Verbindung von Küste zu Küste. In der Nebensaison auch Kurzreisenprogramme mit Unterhaltung an Bord.»Jumbo-Fähren, »Kurzurlaub/Kurzurlaubsreisen, »Pauschalreisen

Fährkreuzfahrten

Auch: Mini Cruises oder Fährkurzkreuzfahrten, Luxusfähren à la Color Fantasy und Color Magic der Color Line sorgen für Kreuzfahrtcharakter auf ihren Routen, denn kurze Seereisen werden von klassischen Kreuzfahrtreedereien nur sporadisch angeboten.»Kurzurlaub/Kurzurlaubsreisen

Fährschiffspassagenhaftung

»Zweites Seerechtsänderungsgesetz (ZS)

Fährunternehmen

Reedereien, die mit eigenen Fähren bestimmte Fährverbindungen zwischen verschiedenen Ländern oder innerhalb eines Landes auf dem Meer, einem See oder Fluss unterhalten.

Fährversicherung

Sachversicherung für Kraftfahrzeuge, die mit einer Fähre befördert werden.»Zweites Seerechtsänderungsgesetz (ZS)

Fahrgastschiff

Schiff mit Einrichtungen für mehr als zwölf Fahrgäste; muss den entsprechenden behördlichen Bestimmungen genügen.»Passagierschiffe

Fahrgastverband Pro Bahn

1981 in Köln gegründete Interessenvertretung der Bahnreisenden.»Allianz pro Schiene

Fahrkarte

Schein, der gegen Entgelt den Inhaber zur Benutzung von Verkehrsmitteln berechtigt. Die F. enthält die Bezeichnungen der Strecke, Zug-gattung, des Preises, der Entfernung und Wagenklasse. »Ticket

Fahrplan/Flugplan

Übersicht über im Voraus festgelegte und veröffentlichte Fahrzeiten des Linienverkehrs zu Land, zu Wasser und in der Luft mit Ausgangs-, Halte- und Endpunkten.»Flugplan/Timetable, »Grundpflichten, »Kursbuch

Fahrplanpflicht

»Grundpflichten

Fahrrad am Bahnhof

Fahrradverleih der DB an ausgewählten Bahnhöfen mit z.T. ganzjährigem Mietservice.»ADFC, »Call a Bike

Fahrradtourismus

Neben der Fortbewegung auf dem Rad ist der Wechsel der Unterkunft typisches Merkmal. Beliebt sind Fahrten auf Radfernwegen z.B. entlang der Donau zwischen Passau und Wien, entlang der Elbe von Dresden/Bad Schandau nach Hamburg/Cuxhaven.»Aktivtourismus, »Radfernweg

Fahrtenblatt EU/Asor

Das Fahrtenblatt stellt das Kontrolldokument im grenzüberschreitenden Personenverkehr gemäß Asor-Abkommen bzw. Verordnung Nr. 624/92 dar. Es enthält Angaben über das Fahrzeug, das Unternehmen, den Fahrer, die Anzahl der Fahrgäste, die Fahrtroute, eventuelle örtliche Ausflüge und Art des Verkehrsdiensts (Gelegenheitsverkehr, Pendelverkehr). Das Fahrtenblatt mit Übersetzungen muss grundsätzlich und vollständig mitgeführt werden.»Asor-Übereinkommen, »EU/EG/EWG

Fahrt ins Blaue

Ausflugsfahrt mit Bus oder Bahn, bei der das Ziel für die Teilnehmer als Überraschung gedacht und diesen zunächst nicht bekannt ist.

Fahrverbot für LKW

Neben dem Sonntagsverbot gibt es für LKW ein zusätzliches Fahrverbot auf allen wichtigen Autobahnen an allen Samstagen zwischen dem 1. Juli und dem 31. August jeweils von 7 bis 20 Uhr.

Fairmas

2003 gegründetes Unternehmen zur Entwicklung von Internet- und Software-Anwendungen für die Hotelbranche. Entwickelte erstes deutsches Benchmark-System zur Beobachtung von tagesaktuellen Zimmerpreisen.

Fair Play

Mit diesem Namen versucht QTA, Deutschlands größte Reisebüro-Allianz Reiseveranstalter mit deren Programmen auf fünf Jahre mit festen Provisionssätzen und zum Handelsvertreterstatus zu gewinnen.»QTA

Fakt

Freiburger Arbeitskreis für Touristik an der Angell Business School Freiburg, Vereinigung von Tourismusstudenten.»Futurista

fakultativ

Wahlfrei; dem eigenen Ermessen überlassen (Gegensatz: obligatorisch), z.B. ein in einem Pauschalarrangement nicht enthaltener Leistungsteil, der zusätzlich zu buchen und zu zahlen ist.»obligatorisch

fakultative Versicherung

Versicherung, die man freiwillig abschließen kann, wenn man keiner Versicherungspflicht unterliegt (z.B. Rentenversicherung bei Selbstständigen).

Fallreep

An die Bordwand gehängte schräge Treppe für den bequemen Übergang von einem Boot an Bord des Schiffs.

Fama

1. Fachverband Messen und Ausstellungen e.V., Nürnberg, Zusammenschluss von Messe- und Ausstellungsveranstaltern, die schwerpunktmäßig Regionalausstellungen, aber auch eine Reihe überregionaler Fachmessen durchführen. Seine Aufgaben sind die Mitarbeit in allen Fragen des Fachgebiets, die Zusammenarbeit mit allen am Messe- und Ausstellungswesen beteiligten Behörden, Instituten, Verbänden und der Fachpresse, die Beratung und Erteilung von Gutachten in Fachfragen, die Förderung des Messe- und Ausstellungswesens und die Schulung und Weiterbildung im Fachgebiet. 2. Foreign Airlines Management Association, 1969 in Frankfurt/M. gegründete Interessenvertretung der Spitzenrepräsentanten der in Deutschland vertretenen ausländischen Luftverkehrsgesellschaften. F. hat sich im Januar 1993 dem Barig angeschlossen.»Barig, »Messetourismus

Famab

Fachverband Messe- und Ausstellungsbau e.V., Rheda-Wiedenbrück, ein 1963 gegründeter Zusammenschluss der Fachunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet des Messe- und Ausstellungsbaus. Er arbeitet in allen Fragen des Fachgebiets mit den zuständigen Behörden, Messegesellschaften, Instituten, Verbänden und der Fachpresse zusammen, berät und erteilt Gutachten in Fachfragen der Messestandgestaltung. Famab-Mitglieder sind durch einen Service-Ring miteinander verbunden und unterstützen sich gegenseitig. Auf nationaler Ebene ist er Mitglied des Auma.»Auma, »Messetourismus

Familiarization Trip (Fam Trip)

Meist kostenfreie Informationsreise für Multiplikatoren (Reisebüro-Inhaber oder Expedienten) zum Kennenlernen und zur Markteinführung neuer Reise- und Tagungsangebote.»Fachstudienreisen, »Informationsreise

Familienerholung

Staatlich oder kommunal bezuschusster Sozialtourismus, der einkommensschwachen Familien mit drei oder mehr Kindern den gemeinsamen Urlaub ermöglichen soll. Die Förderung der Familienferienstätten variiert in Einzelheiten in den Bundesländern. Die im Rahmen der F. geförderten Urlaubsaufenthalte müssen primär in einer im jeweiligen Bundesland gelegenen Ferienstätte bzw. an einem als Familienferienort anerkannten Platz verbracht werden.»Sozialtourismus

Familienferienort

Tourismusort mit besonderen Angeboten für Familienerholung. Seit 1998 gibt es die Qualitätsinitiative familien-ferien in Baden-Württemberg mit derzeit 20 angeschlossenen Gemeinden. In Bayern gibt es prädikatisierte Kinderlandorte.»Familienerholung, »familiengerechter Urlaubsort

familiengerechter Urlaubsort

Nach den vom DTV erarbeiteten Merkmalen für einen f. Urlaubsort sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: mindestens fünf Kleinkinderbetten, Kinderbeaufsichtigung, mindestens eine Gaststätte, die Kinderteller anbietet. Das Urlaubsangebot muss für eigene Schlafmöglichkeit im Zimmer der Eltern Kinderermäßigung vorsehen, ebenso Ermäßigungen bei Halb- bzw. Vollpension, nach Alter der Kinder gestaffelt. Ferner muss das als f. gekennzeichnete Urlaubsangebot ein Schwimmbad mit Nichtschwimmerteil und Planschbecken, markierte Wanderwege, Kinderspielplatz, besondere Kinderattraktionen (Kinderfeste, Märchenwald, Hobbykurse u.ä.) beinhalten, ebenso die Nähe zu Wald, Fluss oder Seen oder anderen attraktiven Wanderzielen. Gefordert werden weiter eine zureichende Verkehrsverbindung, ein Postamt und ein Geldinstitut sowie medizinische Versorgung in zumutbarer Entfernung.»DTV

Familienheimfahrten von Bundeswehrangehörigen und Zivildienstleistenden

Kostenfreies Angebot der DB für Wehrpflichtige und Zivildienstleistende für eingetragene Strecken im Berechtigungs-/Dienstausweis.»Zivildienstreisen

Familotel

Zusammenschluss von Hotels mit kinderfreundlichem Angebot. Die Kinderbetreuung durch geschultes Personal muss in den Hotels für 35 Stunden pro Woche garantiert sein. Das Informationsbüro hat seinen Sitz in Amerang/Chiemsee.

Family Plan

Unterkünfte, bei denen Kinder kostenlos im Zimmer der Eltern übernachten können.

Fango

Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs, der mit Wasser zu Brei verrührt für Packungen in der Kurmedizin verwendet wird.

Fans

Future Air Navigation System, Flugsicherungssystem, das wesentlich auf der Datenübertragung zwischen der Flugsicherung und den Flugzeugen beruht. Neben zahlreichen anderen Vorteilen erlaubt Fans die Nutzung neuer, Treibstoff sparender Flugrouten über entlegenen Gebieten ohne Radarabdeckung.

FAQ

Frequently Asked Questions, engl. für häufig gestellte Fragen; Auflistung der Fragen und Antworten zu einem Thema oder Problem.

Fare Base

Pflichtelement zur Ticketerstellung. Sie enthält Abkürzungen und kann die Buchungsklasse, die Art, die Saisonzeit, die Wochenzeit, die Tageszeit und die Gültigkeit des Tarifs beschreiben.

Fare Break Point

Tarifberechnungspunkt, von dem aus mit anderen Tarifen kombiniert werden kann.

Fare Calculation Extension Sticker

Standardaufkleber für einen manuellen Flugschein, bei dem die Preisberechnungsspalte nicht ausreicht, um die gesamte Reiseroute aufzulisten.

Fare Note

Engl. für Tarifbestimmungen, enthalten Restriktionen, die die Anwendbarkeit eines Flugpreises regeln.

Fare Quote System

Flugtarife und -bestimmungen im CRS.»CRS

Fast

Future Automated Screening for Travellers, biometrisches Identifikationssystem zur Vereinfachung der Grenzkontrollen, das sekundenschnell die Linien einer Hand erfasst und diese Daten zusammen mit den Passangaben per Satellit an das Reiseziel sendet. Bei der Ankunft können die Reisenden per Handauflegen auf einen Bildschirm die automatischen Kontrollen passieren.

Fast Pass

Passangebot von Disney in Florida, um lange Wartezeiten an den einzelnen Attraktionen zu verhindern. Touristen können eine Karte ziehen, auf der ihre persönliche Eintrittszeit angegeben ist. An einem separaten Eingang geht es dann später an den Warteschlangen vorbei.

Fast Track

Schnellere Abwicklung der Einreise in Frankfurt für Passagiere mit einer Transferzeit von 35 bis 45 Minuten.

Fatta

Federation of Associations of Travel & Tourism Agents. Maltas Vereinigung der Reisebüro- und Tourismusverbände. Sitz in Valetta. Mitglied im Ectaa.»Ectaa

Fax on Demand

Unter einer bestimmten Telefonnummer können vorher hinterlegte Text- und Grafikinformationen von einem Telefaxgerät mit Demand-Funktion abgerufen werden.»Sprachdialogsystem

Fax Polling

Unter einer bestimmten Telefonnummer kann der Anrufer aus einem beliebigen Pool vorher hinterlegter Text- und Grafikinformationen eine Auswahl treffen und diese von einem Telefaxgerät mit Demand-Funktion abrufen.»Sprachdialogsystem

FBAA

Fédération Belge des Exploitants d´Autobus et d´Autocars, Vereinigung der belgischen Busreiseveranstalter. Assoziiertes Mitglied im Belgischen Reisebüro- und Veranstalterverband FIT.»FIT

FBMA

Food and Beverage Manager Association, Verband der Wirtschaftsdirektoren.»F + B Manager

F + B Manager

Food and Beverage Manager im Hotelbereich, auf Kreuzfahrtschiffen (Wirtschaftsdirektor). Als Leiter dieses Ressorts für den wirtschaftlichen Einsatz von Speisen und Getränken verantwortlich.»Food and Beverage

FBTA

Finnish Business Travel Association, 1984 gegründeter Geschäftsreiseverband Finnlands.

FCM DER Business Travel Solutions

Kooperation von DER Business Travel mit dem australischen Partner FCM Travel Solutions – australische Geschäftsreisekette. Diese ging 2004 aus dem langjährigen Business-Travel-Engagement des Touristikkonzerns Flight Center hervor.

FCU

Fare Construction Unit; bis 30.6.1989 Tarifberechnungseinheit zur währungsneutralen Darstellung von Beförderungstarifen im Luftverkehr, diente der Berechnung/Konstruktion von nicht publizierten Passagetarifen in Lokalwährung und orientierte sich an der Reiseart; One Ways, direkte Hin- und Rückflüge, Rundreisen und Gabelflüge bestimmten den Flugpreis. Wurde inzwischen durch NUC ersetzt. FCU geht zurück auf FCU = Fare Calculation Unit. Diese basierte auf den Sonderziehungsrechten (SZR) des Internationalen Währungsfonds als stabile Tarifberechnungseinheit im internationalen Luftverkehr. Die Neueinführung wurde 1975 in Nizza von der Iata beschlossen, womit die bislang auf US-Dollar und Brit. Pfund beruhenden Basiswährungen entfielen.»Flugpreisberechnung, »NUC, »Währungsangaben

FDSV

Fachverband deutscher Sprachreisen-Veranstalter, Berlin, Zusammenschluss wichtiger Sprachreisen-Veranstalter und Interessenvertreter zur Förderung des Gesamtarrangements mit selbst auferlegten Richtlinien hinsichtlich der Sprachkurse; Qualitätsnormen.»Sprachreisen

Federation of European Cities’ Tourist Offices

Fecto, 1991 gegründete Interessenvertretung für touristisch bedeutende europäische Städte mit über 100.000 Einwohnern.»Städtekooperationen

Feebased Pricing

Gebührensystem für Dienstleister und Informationsanbieter anstatt einer Provisionsvereinbarung. Umstellung der Abrechnung mit Firmenkunden für Geschäftsreisen auf Festpreis anstatt Provision.

Feedback

Rückkoppelung, z.B. zum Abschluss eines erfolgreich durchgeführten Wettbewerbs mit Incentive-Reisen (Fotoalben zur Erinnerung u ä).

Feee - Foundation for Environmental Education in Europe

Stiftung für Umwelterziehung in Europa. In Zusammenarbeit mit der Kommission der EU führt die Stiftung, deren deutscher Zweig die DGU ist, die Kampagne um die Blaue Europa-Flagge an den europäischen Stränden durch. Sportboothäfen und Strandgemeinden können mit der Flagge ausgezeichnet werden, wenn sie sich in besonderem Maß um den Umweltschutz und die Umweltinformation bemühen.»Blaue Europa-Flagge, »DGU - Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung

FEG

1. Fédération Européenne des Associations des Guides Touristiques, europ. Vereinigung der nationalen Verbände der Gästeführer, Sitz: Brüssel. 2. Freiberger Eisenbahngesellschaft mbH, Bahngesellschaft.

FEH

Federación Española de Hoteleria, Spanischer Hotelverband, seit 1999 Zusammenschluss mit Zontur zu Dachverband Confederación Española de Hoteles y Apartamentos Turísticos.»Confederación Española de Hoteles y Apartamentos Turísticos, »Zontur

FEM

Fédération Européenne des Motels, Sitz: Bern, gegr. 1956, europ. Motelvereinigung.

Fenata

Federation of Namibian Tourism Associations, namibischer Tourismusdachverband.»Tasa

Feratel

Feratel Media Technologies GmbH, dt. Sitz in Meßkirch, Hauptsitz Innsbruck. Anbieter von Informations- und Reservierungssystemen in Deutschland und europäischen Ländern mit den Produkten Darwin, Deskline und Eurosoft. Außerdem u.a. Wetterpanoramafernsehen.

Ferie

Internationale Reise- und Tourismusausstellung, alljährlich in Kopenhagen.

Ferien

1. Mehrtägige oder -wöchige Arbeitspause oder schulfreie Zeit (an Schulen, Fachhochschulen, Universitäten, Gerichten, Theatern u.a.), auch Synonym für Urlaub. Von den drei Hauptferienzeiten Frühjahr (Ostern), Sommer und Winter (Weihnachten) sind die Sommerf. durch ihre Länge die bedeutendsten. Zur Entzerrung des Reiseverkehrs und für eine bessere Auslastung der Feriengebiete haben die Bundesländer eine Regelung vereinbart, nach der der Beginn der Schulferien länderweise unterschiedlich ist und sich von Jahr zu Jahr verschiebt. Seit dem Römischen Reich werden die Tage als F. bezeichnet, an denen das Gericht nicht zusammentrat. 2. heißt die Hausmarke der Reisebüro-Kette TUI Leisure Travel TLT; agiert auch als Online-Portal.»Jahresfreizeit, »rollierendes System – Ferienordnung, »Urlaub

Ferien auf dem Bauernhof

Sammelbezeichnung für ein spezielles Urlaubsangebot bestimmter, in landschaftlich reizvollen Regionen gelegener landwirtschaftlicher Betriebe (Kost und Logis bzw. Ferienwohnungen). F. werden von über 20.000 Urlaubsbauernhöfen in der Bundesrepublik angeboten, ein Großteil davon mit dem von der DLG vergebenen RAL-Gütezeichen. F. erschließen kleinbäuerlichen Betrieben mit meist nur mäßigen agrarischen Produktionsbedingungen an industriefernen, aber landschaftlich reizvollen Standorten ein Zusatzeinkommen. Sie dienen speziellen Urlaubsansprüchen bestimmter Bevölkerungsgruppen (Familien mit Kindern, einkommensschwachen Schichten). Fachministerien, Bauernverbände und die DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) fördern diesen landwirtschaftlichen Betriebszweig.

Ferienclub

Angebot zum Urlaub innerhalb eines Clubdorfs, oft mit sportlicher Orientierung. 1950 startet Club Méditerranée mit einem Zeltdorf in Alcudia auf Mallorca den ersten F. Es folgt 1964 die Marke Valdur mit Clubdörfern in Süditalien, 1971 gründet die TUI den Robinson Club Jandia Playa auf Fuerteventura, 1973 beginnt Neckermann mit Aldiana. 1990 wird Magic Life als All-inclusive-Club als zweite Clubmarke der TUI geboren. 1991 wird Calimera zur ITS-Tochter und nennt sich Club. Im September 2005 verkauft Thomas Cook 75,1% der Aldiana GmbH an die kanarische Grupo Santana Cazorla.»Animation, »Cluburlaub

Feriendienst (Fedi)

Der Feriendienst der Gewerkschaften der ehemaligen DDR verfügte über 710 eigene Ferienheime und über 300 unter Vertrag stehende Privatunterkünfte und Hotels. Da auch die Betriebsgewerkschaftsorganisationen über 12.000 Ferieneinrichtungen verfügten, konnten jährlich 5,2 Mill. Gewerkschafter und Familienangehörige dort Ferien verbringen zum Selbstkostenpreis, durch Beitragsmittel subventioniert. F. firmierte seit Juli 1990 als Fedi und musste Anfang 1991 Konkurs anmelden.

Feriendorf

Ansiedlung von Ferienhäusern, -bungalows, -wohnungen und -apartments, gehört als Beherbergungsbetrieb zur Einrichtung der Parahotellerie, entstand als Zwischenform von Hotel und Camping oder, wie z.B. in der Schweiz, kombiniert von Hotel und Chalet. F. eignen sich vor allem zum Familienurlaub. Mietfreies Wohnrecht kann von Mitgliedern bestimmter Time-Sharing-Holiday-Gesellschaften durch Kauf von Aktien erworben werden.»Parahotellerie, »Time Sharing Holiday

Ferienfluggesellschaften

Fluggesellschaften, die vorwiegend Reiseziele anfliegen, die Urlaubsziele der Deutschen sind. Sie übernehmen im Auftrag von Reiseveranstaltern die Beförderung von Pauschalflugreisenden im Bedarfsluftverkehr nach festen Abflugzeiten oder als Linienflüge.»ADL, »Ferienflugverkehr, »touristischer Linienflug

Ferienflugverkehr

Innerhalb der EU-Staaten erfolgt Beförderung im Bedarfsluftverkehr nach festen Abflugzeiten (Charter) oder als Linienflug. F. unterliegt zu Destinationen außerhalb der EU, sofern er als „Bedarfsluftverkehr nach festen Abflugzeiten“ (Charter) durchgeführt wird, verkehrsrechtlich gewissen Beschränkungen und Auflagen, die auch von Ziel zu Ziel verschieden sind.»Ferienfluggesellschaften, »touristischer Linienflug

Ferienhaus

Freistehendes Haus oder Reihenhaus, in dem Gäste zum vorübergehenden Aufenthalt gegen Entgelt aufgenommen werden. Grundstück oder Grundstücksanteil sind der alleinigen Nutzung durch die Gäste für die Dauer ihres Aufenthalts vorbehalten. Den Gästen stehen ein eigener Sanitärbereich und eine Kochgelegenheit zur Verfügung. In der Regel ist im Haus kein hotelmäßiger Service vorhanden.

Ferienheim

»Erholung, »Erholungsheim, »Sozialtourismus

Ferienkorridor

Der in Deutschland gültigen Ferienordnung liegt das rollierende System zu Grunde. Dabei wechseln sich die Bundesländer mit früheren und späteren Ferienterminen in einem definierten Zeitraum ab. Der F. wurde eingeführt, um die Sommerferien zu entzerren. Ziel ist es, die Verkehrsströme in den Urlaubsregionen zu entzerren und eine gleichmäßige Auslastung des dortigen Tourismusangebots zu erreichen. Derzeit beträgt der F. 82 Tage. Bis 2010 ist eine Staffelung der Schulferien vom 15. Juni bis 15. September bzw. ein Korridor von 90 Tagen geplant. Nach Berechnungen der Tourismuswirtschaft bringt ein zusätzlicher Ferientag eine Million Übernachtungen.

Ferienlager

Einrichtungen, die Beherbergungsmöglichkeiten für Ferienaktivitäten anbieten, z.B. landwirtschaftlich, archäologisch oder ökologisch orientierte F.

Ferienmesse Wien

Internationale Reisemesse in Wien, alljährlich im Januar.

Ferienparks

Eine Kombination von Fewos, Bungalows oder Hotels und Urlaubsclub innerhalb der Parahotellerie. Man unterscheidet drei Formen der Übernachtung: den Einzelbungalow, das Apartmenthaus und das Komforthotel mit Freizeiteinrichtungen. Touristisch sind zwei wesentliche Bedürfnisse mit dieser Konzeption zu befriedigen: längerer Urlaub im eigenen Ferienhaus und gleichzeitig möglichst große Erlebnisvielfalt und Bewegungsfreiheit.»Naturparks, »Parahotellerie

Ferienstraßen

»Touristikstraßen

Ferienwohnung / Ferienhaus

Abgeschlossene Unter-kunft mit eigenem Sanitärbereich und Selbstverpflegungseinrichtung, in der zum vorübergehenden Aufenthalt Gäste aufgenommen werden.

Ferienzentrum

Großanlage für touristische Zwecke, oft mit integriertem Freizeitzentrum. Ein F. besteht aus einer geplanten Einheit von Apartments oder Bungalows, Geschäften, Bank, Post, Sporthalle, Schwimmbad/Wellenbad u.a., z.B. Weißenhäuser Strand/Ostsee. Dt. Ferienzentren haben ihren Ursprung in der staatlichen Zonengrenzland-Förderung von 1965 (erhebl. Steuervorteile für private Anleger).

Ferienzielreisen

Nach dem PBefG (§ 48 Abs. 2) Reisen zu Erholungsaufenthalten, die der Busunternehmer mit Kraftomnibussen nach einem bestimmten, von ihm aufgestellten Plan zu einem Gesamtentgelt für Beförderung und Unterkunft mit oder ohne Verpflegung anbietet und ausführt. Das Reiseziel muss für alle Teilnehmer gleich sein. Die Teilnehmer sind an den Ausgangspunkt der Reise zurückzubefördern, wobei auf der Rückfahrt nur solche Reisende befördert werden dürfen, die der Unternehmer auch zum Reiseziel befördert hatte. Die Veranstaltung von F. ist genehmigungsbedürftig; im Gegensatz zum Linienverkehr besteht keine Beförderungs- und Betriebspflicht.»Linienverkehr/Bus, »PBefG, »Zielgebietsbusse

Ferienzielverkehr

Busreiseart, bei der sich die Leistung des Verkehrsmittels auf den bloßen Transfer zwischen Abfahrts- und ausgeschriebenem Ferienzielort beschränkt. Zum Leistungspaket gehören neben der Beförderung Unterkunft und gegebenenfalls verschiedene Verpflegungsformen. Ferienzielverkehre aus dem Quellenland Bundesrepublik führen vorrangig an die spanische Costa Brava und die italienische Adriaküste.»Zielgebietsbusse

Ferner Osten

Frühere Bezeichnung für Regionen im Osten Asiens, heute Ostasien.»Langstreckenverkehr, »Mittlerer Osten, »Naher Osten

Fernflug

Luftverkehr zwischen verschiedenen Kontinenten, meistens als Interkontinentalflug bezeichnet.»Langstreckenverkehr

Fernlehrangebote im Tourismus

Die Qualifizierungsmöglichkeiten reichen von der Vermittlung von Grundkenntnissen für eine Tätigkeit in der Tourismusbranche bis zum weiterbildenden Studium. Die Angebote sind kostenpflichtig und können i.d.R. berufsbegleitend wahrgenommen werden. Bekannte Anbieter für F. sind: AFW Wirtschaftsakademie Bad Harzburg GmbH, Bad Harzburg IST-Studieninstitut GmbH, Düsseldorf Touristisches Ferninstitut Falk, München Fern Akademie Touristik, Münster ILS Institut für Lernsysteme GmbH, Hamburg Fernakademie für Erwachsenenbildung GmbH, Hamburg

Fernreisebus

Die Bezeichnung Vier-Sterne-Fernreisebus war bis Mitte 1998 der GBK-geschützte Begriff der Gütegemeinschaft Buskomfort. Ab Mitte 1998 ersetzt durch die neue Bezeichnung First Class.»GBK, »Klassifizierung der Reisebusse

Fernreisen

Spezialprogramme von Reiseveranstaltern mit Flugreisen in außereuropäische Länder.

Fernweh

Häufige Triebfeder des Ferntourismus; sehnsüchtiges Verlangen nach der Fremde, dem Unterwegssein, weniger nach einem bestimmten Ziel. Die erträumte, erhoffte Flucht aus dem Alltag soll Gelegenheit zur Behauptung in schwierigem Umfeld oder zur Selbsterneuerung geben und helfen, das während des übrigen Jahres die Freiheit einschränkende berufliche oder private Korsett abzustreifen. Folgerichtig ist Fernweh auch kurz nach Ende eines erfüllten Urlaubs ein häufiges Phänomen.»Heimweh

Ferry-Flug

Gehört zur Kategorie der Überführungsflüge. Es wird unterschieden nach gewerblich: Bereitstellungsflug von/zu einem Plan- oder Charterflug. Nichtgewerblich: Überführungsflug vom Hersteller oder von/zu Instandhaltungsmaßnahmen.

Fespo

Ferien-, Sport- und Freizeitmesse, erstmals Januar 1991 in Zürich. Diese Publikumsmesse wendet sich an Aussteller aus den Bereichen Ferienregionen, Reisebüros und -veranstalter, Leistungsträger und sonstige touristische Institutionen.

Festcharter

Ein Vertrag zwischen Schiffseigentümer und Chartergesellschaft, der über einen festgelegten Zeitraum mit vereinbarten Charterraten abgeschlossen wird. Die Schiffsbetriebskosten trägt der Vercharterer.

Festoption

Reservierung einer touristischen Leistung (im engeren Sinne) mit automatisch einsetzender Verbindlichkeit nach einer festgesetzten Frist. Das Angebot gilt für eine bestimmte Frist und wird dann zu einer Buchung.»Verfallsoption

Festspielreisen

Qualitativ hochwertige Kurzreise, bei der neben einem Fernreisebus höchster Qualitätsstufe ein erstklassiges Hotel sowie Eintrittskarten und Transfer am Festspielabend zum Arrangement üblich sind. Als eine besondere Form der Städtereise erreicht sie ein anspruchsvolles Publikum. Je nach Reisedauer und Reiseziel gehören Stadtrundfahrt und Sonderarrangements zum Reiseprogramm.»Kurzurlaub/Kurzurlaubsreisen, »Städtereisen

Feuerschiff

Meist signalrot gestrichenes Schiff mit einem bestimmten Leuchtfeuersignal zur Kennzeichnung nautisch wichtiger Stellen. Z.B. vor großen FIussmündungen oder Riffs verankert, wie Elbe 1, rund 25,3 Seemeilen seewärts von Cuxhaven; wurde zu Beginn des 19. Jh. als erstes Leuchtschiff ausgelegt. Bemannte Feuerschiffe werden inzwischen durch kleinere vollautomatisierte, fernüberwachte Miniaturschiffe ersetzt.»Leuchtfeuer

Fewo - Ferienwohnung

Beherbergungsart auf der Basis der Selbstverpflegung, überwiegend zum Familienurlaub genutzt. Nach Dehoga eine in sich geschlossene Einheit mit mehreren getrennten Räumen und notwendigen Nebenräumen wie Küche und Bad.

FIA

1. Fédération Internationale de I’Automobile. Internationaler Automobilverband, Sitz: Paris. 2. FIA, Firmenabonnement der Deutschen Bahn, kostenfreie Software-Lösung zum Selbstausstellen von Fahrkarten am PC durch Eingabe der Kundennummer im Bahn-Management-Informationssystem (BMIS).»BMIS

Fiavet

Federazione Italiana Associazioni Imprese Viaggi e Turismo; Italiens Reisebüro- und Veranstalter-Verband mit Sitz in Rom. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

Fict

Fédération Internationale de Centres Touristiques, internationaler Verband der touristischen Zentren, Sitz: Metz (Frankreich). Ziele sind die Pflege persönlicher Kontakte und menschlicher Beziehungen, der Erfahrungsaustausch, die Förderung der beruflichen Leistungen durch Zusammenarbeit und die Stärkung des Verständnisses zwischen Völkern durch Tourismus. Mitglieder sind leitende Angestellte von Kurorten, Verkehrsvereinen bzw. -ämtern.

FIF

Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus, früher Forschungsinstitut für Fremdenverkehr, ist der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern angegliedert. Seine Anliegen sind: Humanisierung der Lebensverhältnisse im Alltag, Freizeit und Tourismus im Einklang mit Mensch und Natur, Vernetzte Betrachtung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.

Fijet

Fédération Internationale des Journalistes et Ecrivains du Tourisme, weltweite Vereinigung von Reisejournalisten, Sitz: Paris. Bundesdeutsche Mitgliedsorganisation ist ITMJ.

fiktiver Umkehrpunkt

»goldener Umkehrpunkt

File Key

Auch Record Locator, engl. Ausdruck aus dem Flugbereich. Nach Abschluss einer Buchung erteilt das Reservierungssystem automatisch einen F., mit dem die Buchung jederzeit identifiziert werden kann. Besteht aus einem sechsstelligen Buchstaben- und Zahlencode und wird auf dem Iata-Flugschein in der Spalte „Booking Ref“ eingetragen.»CRS

Finca

Typisches spanisches Landhaus, z.B. auf Mallorca. Fincas werden verstärkt als Feriendomizile angeboten.

Finca-Ferien Mallorca

Vom Landschaftsministerium der Balearen und der EU unterstütztes Programm „Ferien auf dem Bauerngut“. Die in der Asociation Agroturismo Balear zusammengeschlossenen Fincas, von denen einige Swimmingpool, Tennisplatz, Reitpferde und Mietfahrräder anbieten, liegen in besonders reizvollen Gegenden des mallorquinischen Inlands.

FIR

Flight Information Region, Fluginformationsgebiet, z.B. FIR Athen ist mit seinem Fluginformationsdienst (FIS = Flight Information Service) und dem Flugalarmdienst (Alerting Service) zuständig für den Überflugverkehr von und nach Fernost, Inlandsflugverkehr und Flugverkehr vom Ausland nach Griechenland und in die Türkei.»Flugsicherung

Firewall

Engl. für Brandmauer; ein System aus speziellen Computerprogrammen und Hardware-Technik, das Computer und Firmennetze vor Hackern, Viren, Würmern und Trojanern schützen soll.»Trojaner, »Virus, »Wurm

Firmenabonnements

»Corporate Rates

Firmendienst

Spezialservice von Vollreisebüros für Wirtschaftsunternehmen, meist räumlich getrennt vom Counter für Publikumsberatung/-verkauf von Urlaubsreisen. Der F. ist auf die speziellen Reisebedürfnisse der Geschäftsreisen sowie Tagungen und Messen ausgerichtet; korrespondiert mit Firmenreisestellen/Travel Management.»Corporate Rates, »Reisebüros , »Reisestelle, »Travel Management

Firmenkreditkarte

Gesondert angebotene Kreditkarte für Mitarbeiter von Unternehmungen, mit der geschäftsbezogene Zahlungen abgewickelt werden können.

Firmenreisestelle

»Reisestelle

First

1973 als nicht rechtsfähiger Verein durch regional führende Reisebüro-Unternehmen gegründet mit dem Ziel, leistungsfähige Vollreisebüros als Fachgeschäfte zu profilieren. Der Anspruch, „führend in Reise, Service und Touristik“ zu sein, führte zum Firmennamen First. 1976 wurde die First Reisebüro gegründet. Zu den Aufgaben gehörte seitdem auch die Übernahmen von und Beteiligungen an Reisebüros und Veranstaltern sowie deren wirtschaftliche Führung. Die Gründung der First Reisebüro Management als Franchise-Geber der Handelsmarke First Reisebüro, First Business Travel, Discount Travel und seit Januar 1995 First Conventions & Incentives wurde im Dezember 1992 vollzogen; Sitz: Düsseldorf. Seit 1995 zusätzlich First Business Travel International als internationales Franchise-Unternehmen in Europa und Übersee. Am 1. Januar 1998 wurde durch die bisherigen Gesellschafter zusammen mit der First Reisebüro die First Reisebüro Management (Holding) mit den vier Geschäftsbereichen First Reisebüro, Thomas Cook, First Business Travel und dem kaufmännischen Bereich gegründet. Gesellschaftsanteile hielten: BS&K-Gruppe 39,7%, TCT-Touristik Beteiligung 20,8%, Hartmann-Gruppe 16,1%, Jonen 5,0%, Hamburger Abendblatt 6,7%, Menzel 8,3% sowie weitere Gesellschafter 3,4%. Seit 2000 Zusammenlegung des Filial- und Franchise-Systems First Reisebüro unter dem Dach der TUI Leisure Travel, einem Touristikunternehmen der World of TUI. 2001 wurde der Geschäftsreisebereich mit First Business Travel in TQ3 Travel Solutions integriert und 2006 von BCD-Holdings NV übernommen als BCD Travel. Der Geschäftsreisebereich von TUI Leisure Travel firmiert seit 2006 wieder unter dem Namen First Business Travel.»BCD Travel, »TUI Leisure Travel, »World of TUI

First Class

»Klassifizierung der Reisebusse

First Minute

»Frühbucherrabatt

FIS-Regelwerk

Franz. Abk. für Fédération Internationale de Ski, Internationaler Skiverband mit Sitz in Oberhofen am Thuner See/Schweiz. Fahr- und Verhaltensregeln weltweit für Skifahrer in Wintersportgebieten.

FIT

1. Foreign Individual Traveller, Einzelreisender, der seine Auslandsreise im Voraus buchte und bezahlte. 2. Fédération de l’Industrie du Tourisme; Belgiens Reisebüro- und Veranstalter-Verband mit Sitz in Brüssel. Mitglied beim Ectaa. Assoziiert sind Abto, FBAA, BTO.3. Frauen im Tourismus, Vereinigung, die das Ziel hat, über die Schulung der eigenen Fähigkeiten zur Weiterentwicklung im Tourismus Führungsaufgaben zu übernehmen. 4. Expedientenangebote der Singapore Airlines, vergleichbar den LH-PEP-Flügen.5. Gesellschaft für Gesundes Reisen GmbH mit Sitz in Frankfurt. Spezialveranstalter für Gesundheitstourismus.6. FIT Jugendreisen mit Sitz in 41544 Kaarst, Spezialveranstalter.»Abto, »BTO, »Ectaa, »FBAA, »IT-Reisen, »PEP

Fitec

Fédération Internationale du Thermalisme et du Climatisme, internationale Bädervereinigung mit Sitz in Paris. Mitglieder sind die nationalen Bädervereinigungen aus 28 Nationen. Hauptschwerpunkt liegt im gesundheitspolitischen Bereich.»DHV

Fitnesscenter

Zusammenfassung von Einrichtungen wie Gymnastikraum, Sauna, Massage, Schwimmbecken etc. zur Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Fitur

Institucion Ferial de Madrid, internationale Touristikfachmesse in Madrid, alljährlich im Januar.

Fiyto

Federation of International Youth Travel Organizations, Vereinigung internationaler Jugendreiseorganisationen, Sitz: Kopenhagen.

Fjell

Bezeichnung für die Hochflächen Skandinaviens oberhalb der Waldgrenze von 300 bis 700 Meter, gekennzeichnet durch Moose, Flechten und Sträucher.

Fjord

Langgestreckter, ins Landesinnere hinein ragender Meeresarm.

FKA

Fahrkartenausgabe der DB.

FKK

Freikörperkultur, FKK wurde zum Zweck eines naturnahen Lebens von F-Vereinigungen eingerichtet. Dachverband ist der Verband für Freikörperkultur. FKK-Bereiche an Badestränden; FKK-Badezeiten werden immer häufiger angeboten.

FKM

Die Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, Köln, in der nahezu alle deutschen Messe- und Ausstellungsveranstalter vertreten sind, trägt durch vergleichbare und kontrollierte Daten über Besucher, Flächen und Aussteller zur Klarheit und Wahrheit im Messewesen bei. Die Daten werden im jährlich erscheinenden FKM-Bericht (Ausgaben in deutscher, englischer und französischer Sprache) veröffentlicht.»Messetourismus

Flächentarifvertrag

Regelt die Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten, Lohnfortzahlung u.a. Der F. garantiert, dass in den Unternehmen einer Branche innerhalb eines Tarifgebiets die gleichen Mindeststandards gelten und somit gleiche Ausgangsbedingungen gegeben sind. Ohne F. wäre die Gefahr von Sozialdumping gegeben.»Tarifvertrag

Flag Carrier

Nationale Luftfahrtgesellschaft, die staatlich oder auch privat geführt werden kann.

Flagge

Zur Kenntlichmachung z.B. der Nationalität zeigt ein Schiff seine Nationalflagge; Handelsflagge; Signalflagge zur Übermittlung von Nachrichten.

Flaggenwesen in der Seeschifffahrt

Das Führen einer Flagge ist im Völkerrecht geregelt; nur Schiffe, die in einem Staat der UN (Völkergemeinschaft) registriert sind, dürfen das Recht der Hochseeschifffahrt, den völkerrechtlichen Grundsatz der Freiheit der Meere, in Anspruch nehmen. In der Bundesrepublik ist das Flaggen- und Registerrecht im Wesentlichen durch zwei Gesetze geregelt: das Flaggenrechtsgesetz (Firg) und seine Durchführungsverordnungen sowie die Schiffsregisterordnung (SchRO).»Freiheit der Meere

Flaggschiff

1. Repräsentativstes Schiff einer Reederei oder Flotte. 2. Führungsschiff eines Flottenverbands mit Einsatzkommando, z.B. bei Großveranstaltungen wie Rhein in Flammen, an der mehr als 60 Schiffseinheiten teilnehmen.

Flat Fee

1. Stückvergütung, Provisionsmodell europäischer Linienfluggesellschaften mit umsatzunabhängiger Vergütung. Die Vergütung hängt von der Anzahl der verkauften Segmente ab. 2. Auch Pauschaltarif zur unbefristeten Nutzung des Internets.»Provision

Flat Rate

Der Kunde zahlt einen monatlichen Tarif und kann dafür so lange u.a. im Internet surfen, telefonieren oder Mails verschicken, wie es gewünscht wird.

Fleet

Bezeichnung für Kanal.

Fleet Management

»Fuhrparkmanagement

Fleiperverkehr

Kombinierte Beförderung von Personen mit Flugzeug und Eisenbahn.

Fliegen ohne Ticket

»ticketloses Fliegen

Fliegeralphabet

»Icao-Alphabet

Flight Express

Flugbuchungsmodul in My Sabre + Merlin mit Tarifen der Low Cost Carrier, Nego- und Public-Tarife aus dem Sabre-System, Consolidator, Chartertarife, vollgrafische Buchungsmasken.

Flipchart

Gestell mit großformatigem Papierblock zum Abreißen oder Umschlagen, als Tafelersatz bei Schulungen.

Floatel/Boatel

Wortbildung für schwimmendes Hotel, spezielle Luxusjacht, z.B. lrish River Floatels auf dem Shannon.

Floriade

»Weltgartenschau

Flotte

Gesamtheit der Handels- und Kriegsschiffe eines Staats; im engeren Sinne nur ein bestimmter Teil oder zu einem bestimmten Zweck zusammengestellte Schiffe. Bezeichnung gilt auch für die Gesamtheit der Schiffe einer Reederei oder der Flugzeuge einer Luftverkehrsgesellschaft.

Flotten-Leasing

»Fuhrparkmanagement

Flottenmanagement

»Fuhrparkmanagement

Flügelzug

Bei der DB Aufteilen eines Zugs nach gemeinsamer Fahrt auf zwei verschiedenen Strecken; eingesetzt u.a. bei den ICE.

Flüsterjets

Düsenflugzeuge (Linien und Charter), die bei steigendem Verkehrsaufkommen die strengen Lärmschutzbedingungen auf deutschen Flughäfen erfüllen/unterschreiten. Dabei kommt der Reduzierung der Lärmbelastung beim Start besondere Bedeutung zu.»Icao

Flugangstzentrum

Schwitzen, Zittern, Übelkeit sind Symptome der Flugangst, die auch Geschäftsreisende befallen kann. Am Flughafen Düsseldorf gibt es ein F. Reisende lernen hier Entspannungstechniken, Online stehen Informationen über tiefenpsychologische Therapien zur Verfügung, und man erfährt, wie man einen seriösen Hypnosetherapeuten findet.

Flugart

Nach Flugartengliederung des Statistischen Bundesamts (StaBuA) unterscheidet man 1. Linienverkehr und linienähnlichen Verkehr, 2. Gelegenheitsverkehr (Nicht-Linienverkehr), 3. Überführungsflug.»Gelegenheitsverkehr, »Linienflugverkehr, »Überführungsflug

Flugbegleiter

Auch Kabinenpersonal; Bezeichnung für das Service-Personal auf Passagierflugzeugen. Die Anzahl der F. ist abhängig vom Flugzeugtyp.»Steward/Stewardess

Flugdatenschreiber

»Flugschreiber

Fluggastrisiko

Das in der Unfallversicherungsprämie frei eingeschlossene Luftfahrtrisiko.

Fluggesellschaften

»Luftfahrtunternehmen

Flughafen

Nach Anhang 14 des Chicagoer Abkommens ein festgelegtes Gebiet zu Lande oder Wasser, eingeschlossen aller Gebäude, Anlagen und Einrichtungen, die entweder ganz oder teilweise für Start, Landung und Bergung von Luftfahrzeugen bestimmt sind. Nach LZO sind Flughäfen Flugplätze, die nach Art und Umfang des vorgesehenen Flugbetriebs einer Sicherung durch einen Bauschutzbereich nach §12 des Luftverkehrsgesetzes bedürfen. Flughäfen werden genehmigt als: Flughäfen des allgemeinen Verkehrs (Verkehrsflughäfen), Flughäfen für besondere Zwecke (Sonderflughäfen).Die Genehmigung eines Flughafens wird von der Luftfahrtbehörde desjenigen Landes erteilt, auf dessen Gebiet das Gelände liegt.»Chicagoer Abkommen, »LZO/LuftVZO

Flughafenentgelte

»Dual Till, »Landeentgelte, »Single Till

Flughafensteuern

Sammelbegriff der Luftfahrtunternehmen für Steuern, Gebühren oder Entgelte, die sie selbst oder ihre Fluggäste im Zusammenhang mit der Flugzeug- oder Fluggastabfertigung zu zahlen haben. Gegenwärtig werden unter diesem Begriff in der „Taxbox“ des Flugscheins in Deutschland ausgewiesen: Luftsicherheitsgebühr (fluggastbezogen) sowie die variable Landegebühr bzw. das variable Landeentgelt (fluggastbezogen) der deutschen Flughäfen (auch PSC oder PFC). Nach den Anschlägen im September 2001 in New York wurden die Zusatzkosten für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen als zusätzliche Flugsicherheitsgebühr auf die Passagiere umgelegt.

Flughafen-Zubringer-Service (FZS)

Transfer-Service von der Haustür zum Flughafen, Mithilfe beim Gepäcktransport und Check-in.

Flugketten

Im Charter- oder Bedarfsflugverkehr (Ferienflugverkehr) vereinbaren die Fluggesellschaften mit den Reiseveranstaltern meist eine Anzahl von Abflügen in wöchentlichem Rhythmus zu bestimmten Zeiten mit der gleichen Flugnummer. F. sind auch bekannt unter der Bezeichnung Kettenflüge.

Fluglärm

In Deutschland wird intensiv über den F. durch den Neu- und Ausbau von Flughäfen, über Nachtflugverbote und die Novellierung des Fluglärmgesetzes diskutiert. Ziel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist es, die Fluglärmbelastungen auf höchstens 65 Dezibel am Tag und höchstens 55 Dezibel bei Nacht zu reduzieren.

Fluglärmerkennungsparameter

»Fluglärm

Fluglärmgesetz

Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm, März 1971; In diesem Gesetz werden z.B. Umfang und Festsetzung des Lärmschutzbereiches, Ermittlung der Lärmbelastung, Bauverbote (und Entschädigung bei solchen), Schallschutz und die Erstattung von Aufwendungen für bauliche Schallschutzmaßnahmen geregelt.

Fluglärmkommission

Entsprechend §32b Luftverkehrsgesetz berät die Flugkommission die Genehmigungsbehörde und die für die Flugsicherung zuständigen Stellen hinsichtlich der Maßnahmen zum Schutz vor Fluglärm und Luftschadstoffen.

Flugleitstelle

Bündelung von Flugeinkauf und -abwicklung einiger Reiseveranstalter zum gemeinsamen Einkauf und Ausgleich der Flugkapazitäten untereinander. Gemeinsame Bewältigung von Unregelmäßigkeiten, Insolvenzen bei gestrandeten Reisenden, Katastrophen. Durch Einkaufskonzentration entsteht schwer kontrollierbare Nachfragemacht. Laut Bundeskartellamt verstoßen F. gegen das GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).»Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)

Fluglinienverkehr

Im Sinne des Chicagoer Abkommens jeder planmäßige Luftverkehr, der mit Luftfahrzeugen die öffentliche Beförderung von Fluggästen, Post oder Fracht durchführt, im Unterschied zum Gelegenheitsverkehr.»Chicagoer Abkommen, »Gelegenheitsverkehr

Flugmeilen

»Qualiflying Miles

Flugpersonal

Personal, das sich während des Flugs an Bord der Maschine befindet. Im Allgemeinen sind dies: Pilot, Copilot, Funker, Chefsteward bzw. Chefstewardess sowie Stewards und Stewardessen.»Crew

Flugplanperiode

Man unterscheidet zwei Flugplanperioden: Sommer vom 1.4. bis 31.10. und Winter vom 1.11. bis 31.3. des Folgejahrs. Beide zusammen bilden das Flugplanjahr.

Flugplan/Timetable

Im Voraus festgelegte und veröffentlichte Aufstellung aller Abflug- und Ankunftszeiten einer Luftverkehrsgesellschaft in einer bestimmten Flugplanperiode. F. werden zwecks Optimierung der Slots auf Iata-Flugplankonferenzen aufeinander abgestimmt und bedürfen der behördlichen Genehmigung. Die Angaben des F. sind nicht Bestandteil des Beförderungsvertrags.»Slots

Flugpreisberechnung

Grundlage für das Flugpreisberechnungssystem bildet die jeweilige Währung des Landes, in dem das Ticket beginnt. Wichtig für die Berechnung des Flugpreises sind neben der Reiseart (z.B. One Way, Round Trip) der Ort der Flugscheinausstellung und der Verkaufsort. Deshalb sind vor jeder Berechnung Reiseart und Verkaufsart zu klären. Es wird unterschieden nach den Verkaufsarten: Siti, für den Normalfall, Soti, für die meisten vorausbezahlten Flugscheine (PTA), Soto, Ticketkauf und -ausstellung im Ausland, Sito, eher der Ausnahmefall.»One Way (OW), »PTA, »Round Trip (RT), »Siti, »Sito, »Soti, »Soto

Flugrouten

In der Iata-Fachsprache auch Richtungscodes, Routings oder Global Indicators genannt, die Streckenführung eines Flugs vom Ausgangs- bis zum Zielort innerhalb der Iata-Verkehrsgebiete. Bei Langstrecken kann es zwischen zwei Orten mehrere Streckenkombinationen geben, was sich auf die Preisberechnung auswirkt. Es gelten folgende Flugrouten bzw. Richtungscodes und ihre entsprechenden Kodierungen mit zwei Buchstaben: AP (Atlantik-Pazifik, zwischen TC2 und TC3 über TC1), AT (Atlantik, zwischen TC1 und TC1/3 über Atlantik), EH (Eastern Hemisphere), PA (Pazifik, zwischen TC2 und TC1 über Pazifik), PO (Polarroute, über den Pol via Alaska), SP (Südpolar-Route), TS (Transsibirien-Route, via Moskau), WH (Western Hemisphere).»Richtungscodes

Flugrundreise

»Round Trip (RT)

Flugschein/Flugticket

Schein, der gegen Entgelt zur Beförderung mit Flugzeugen berechtigt. Er enthält im Wesentlichen den Namen der Luftverkehrsgesellschaft, die Strecke, das Flugdatum, den Preis, die Klasse und den Namen des Passagiers. Der F. dient als Passagebeförderungsdokument, Vertragsdokument zwischen Fluggast und der ausstellenden Luftverkehrsgesellschaft sowie als Versicherungsdokument für den vorgesehenen Flug. Er enthält Abrechnungs-, Aussteller-, Beförderungs- und Fluggastcoupon.»BSP

Flugscheinhinterlegung

Wenn der Kunde sein Flugticket bei der Reiseagentur nicht abholen kann, oder wenn die Zeit für einen Postversand nicht ausreicht (z.B. bei Spätbuchungen), kann der Flugschein direkt am Flughafen, d.h. am Counter oder an einem Automaten der gewählten Fluggesellschaft, hinterlegt werden.»PTA, »TOD

Flugschreiber

Auch Flugdatenregistriergerät oder Black Box, elektrisches Gerät an Bord von Flugzeugen zur fortwährenden Aufzeichnung von Flugdaten (Geschwindigkeit, Höhe, Kurs, Luftdruck in der Kabine usw.) in feuer- und bruchsicherem Gehäuse, dient zur Rekonstruierung und Aufklärung von Flugunfällen.

Flugsegmente

Entstehen durch die Reservierung von Flügen. So besteht ein reservierter Flug von Hannover nach Los Angeles via Frankfurt aus zwei Flugsegmenten. Anhand der F. werden Bonuszahlungen berechnet. Honorierung von passiven Segmenten ist inzwischen entfallen.

Flugsicherheitsgebühr

Gebühr, die das Bundesverkehrsministerium auf Veranlassung der Bundesländer ab 1.7.1990 für den erhöhten Aufwand an Sicherheitsleistungen von Polizei, Überwachungsdiensten und Sprengstoffexperten auf bundesdeutschen Flughäfen erhebt. Diese Sicherheitsgebühr war sowohl bei den Fluggesellschaften, die aus ihrer gesamtschuldnerischen Haftung gegenüber den Länderregierungen heraus zur Abführung der Gebühr verpflichtet sind, als auch bei Reisebüros, Reiseveranstaltern und deren Verbänden auf rechtliche Bedenken gestoßen.

Flugsicherung

Der Begriff beinhaltet den Flugverkehrskontrolldienst sowie Fluginformationsdienst und -alarmdienst eines Landes. Die Aufgaben der Flugsicherung, spez. Verkehrssteuerung als wesentlichste Aufgabe, nimmt in der Bundesrepublik Deutschland die DFS, Deutsche Flugsicherung, Frankfurt/M., wahr.»Bundesanstalt für Flugsicherung, »DFS, »Eurocontrol/Europäische Flugsicherungsbehörde, »FIR

Flugsteig

»Gate

Flugunterbrechung

»Stopover

Flugverkehr

Der gesamte zivile, gewerbliche und militärische Luftverkehr auf bestimmten Flug-straßen.

Flugzeit

Unter Flugzeit ist die reine Flugdauer zu verstehen, während die Reisezeit auch die Zeiten zum Umsteigen miteinschließt.

Fly-and-Cruise-Arrangement

Kombiniertes Kreuzfahrtenangebot mit An- und Abreise per Flugzeug. Im Inklusivpreis sind die jeweils günstigsten Flugtarife enthalten, in fast allen Fällen auch der Transfer zwischen Flughafen und Schiff.

Fly and drive

Kombinationsangebot aus Flug und Mietwagen; überwiegend genutzt bei individueller Urlaubsgestaltung oder Geschäftsreisen.

Fly and meet

Unter diesem Stichwort werden auf deutschen Verkehrsflughäfen oder in deren Nähe Konferenzräume angeboten. Der ADV gibt die Broschüre „Konferenzräume auf Flughäfen“ heraus.»ADV

Fly and stay

Angebot der Lufthansa mit zusätzlichen Dienstleistungen wie Übernachtungen in Hotels.»IT-Reisen

Fly Baggage

Service von Swiss, bei dem das Gepäck an bestimmten Schweizer Bahn- und Postbusstationen für den Hin- und Rückflug aufgegeben werden kann.

Fly-by-Wire

1. System, welches die Steuerbefehle des Piloten zu den Rudern und Seitenflächen über elektrische Signale überträgt (z.B. im neuen Airbus A-380). Es ermöglicht eine sensiblere Reaktion des Leitwerks, um z.B. mögliche Schlingerbewegungen, die sich mit der Länge des Flugzeugrumpfs erhöhen, besser auszugleichen.2. auch: Side Stick. Elektronische Steuerkontrolle mittels eines Joystick bei modernen Flugzeugen.

Flying Dutchman

Ehem. Bonusprogramm der KLM.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

Flying Hour

»Blockzeit

Fly Rail Baggage

Service von Swiss, bei dem aufgegebenes Gepäck ab jedem Flughafen der Welt mit allen Fluggesellschaften über die Flughäfen Zürich oder Genf direkt zu dem Zielbahnhof in der Schweiz befördert wird. Bei der Rückreise kann das Gepäck am Bahnhof eingecheckt werden, und man erhält auch gleich die Bordkarte.

FNNPE

Föderation der Natur- und Nationalparke Europas, politisch unabhängige internationale Naturschutzorganisation zur Förderung der Kontakte zwischen den Parks sowie der internationalen Zusammenarbeit bei der Errichtung von neuen Parks, Sitz: Grafenau. Bildungsangebot, Vorträge, Diskussionen und Veröffentlichung der dreisprachigen Zeitschrift das „Europäische Bulletin – Natur und Nationalparke“.»Fönad

Focalpoint

F. ist das Basisprodukt für Galileo für Flug, Hotel und Mietwagen. Die Benutzeroberfläche ist kryptisch (im Gegensatz zu grafischen Benutzeroberfläche Galileo Viewpoint). Es gibt Möglichkeiten, um mit dem Galileo-System zu arbeiten: Entweder über eine Standleitung oder über eine Internet-Verbindung. Für den Anwender ergeben sich daraus in der Benutzung bzw. in der Benutzeroberfläche keine Unterschiede, weshalb offiziell nicht mehr zwischen Focalpoint und Focalpoint Net unterschieden wird. Der Zugriff auf Focalpoint oder Viewpoint erfolgt über Galileo Desktop.»Focalpoint Net, »Galileo, »Galileo Viewpoint

Focalpoint Net

Für Reisebüros entwickelt, die über kein eigenes Reservierungssystem verfügen. Es ermöglicht die Nutzung von Focalpoint über einen Internet-Kommunikationskanal.»Focalpoint

Föhn

Warmer, trockener Fallwind besonders in den nördlichen Alpentälern.

Fönad

Föderation der Natur- und Nationalparke Europas, Sektion Deutschland, Sitz: Grafenau. Ziel ist der Schutz der Natur, insbesondere in den Natur- und Nationalparks sowie in Biosphärenreservaten in Deutschland. Entwicklung der Datenbank European (European Protected Areas Network), die einen Überblick über den jeweils aktuellen Stand der touristisch interessanten Angebote in den Schutzgebieten anbietet sowie Planungshilfen und Anregungen für Verbesserungen touristischer Angebote.»FNNPE

Förde

Bezeichnung für eine tiefer einschneidende Bucht an der Ostküste Holsteins, entspricht etwa dem Wort Fjord, z.B. Flensburger Förde.

Foid

Form of Identification, hierbei ist es z.B. bei Flügen notwendig, dass die von der betreffenden Airline ausgestellte Bonuskarte oder eine Kreditkarte als Identifikationsnachweis für die Buchung vorgelegt wird.

Follow Me

Auf Flughäfen Leitfahrzeug, das Flugzeuge zur Abstellposition lotst.

Food and Beverage

Begriff aus dem Hotelwesen, kennzeichnet den Bereich Einkauf, Einsatz und Absatz von Nahrungsmitteln und Getränken. Kürzel: F + B.»F + B Manager

Foptur

Fondo de Promocion Turistica Peru, staatl. peruanisches Fremdenverkehrsamt. Innerhalb der SATC ist Foptur mit seinen Büros in Europa, USA und Japan für die Verkaufsförderung der Leistungen der Südamerika-Programme zuständig.»Cotasur, »SATC

Formal

Bezeichnung für formelle Kleidung zu besonders festlichen Anlässen.

Formal Dinner

Festliches Essen zu einem bestimmten Anlass mit vorgeschriebener Garderobe; bei Kreuzfahrten zum Kapitänsempfang und Farewell Dinner; Wohltätigkeitsveranstaltungen (speziell in USA).»Welcome Dinner

Forschungskreis Tourismus-Management

Abk.: FTM. An der Universität Trier 1992 gegründete Studentenarbeitsgemeinschaft. Projektdurchführung in verschiedenen Bereichen und Organisation von Symposien. FTM ist Mitglied bei Futurista.»Futurista

Fortbildungsangebote im Tourismus

Hierbei handelt es sich um meist nicht staatlich geprüfte Maßnahmen, mit denen die individuelle Berufsplanung unterstützt werden kann. Einige der Angebote werden nur von einem einzigen Anbieter durchgeführt, andere sind mittlerweile an mehreren Instituten zu buchen. Eine vergleichsweise große Auswahl an Lehrgängen bietet die IHK an. Dauer und Kosten sind sehr unterschiedlich. Beispiele für F. sind: Gastronomie- oder Hotelbetriebswirt (HMA) ATA/Uftaa-Diplom Managementassistent/-in Touristik Messehostess/Kongresshostess Tagungs- und Kongressfachkraft Touristikfachkraft»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe, »Berufsausbildung im Verkehrswesen, »Fachwirt/-in für die Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft, »Fachwirt/-in im Gastgewerbe (IHK), »IHK, »Qualitätsmanager/-in (IHK)/Tourismus, »Tourismusfachwirt/-in (IHK), »Tourismusfachwirt/in (IHK)/Bachelor of Tourism (CCI), »Veranstaltungsmanager/-in (IHK), »Wellness-Manager/-in (IHK)

Forum

1. Marktplatz römischer Städte, zugleich Mittelpunkt des öffentlichen Lebens. 2. Öffentliche Diskussion von Experten mit unterschiedlicher Auffassung zu einem Themenkreis, bei der auch Teilnehmer aus dem Auditorium zu Wort kommen.

Forum Anders Reisen

Sitz in Freiburg, gegr. 1998. Netzwerk zur Stärkung der kleinen Veranstalter und zur Verbesserung ihrer Kommunikation. Der Verband fördert und vertritt die Gemeinschaftsaufgaben im Bereich des umwelt- und sozialverträglichen Tourismus, fördert Reisen- und Urlaubsformen, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren.»nachhaltiger Tourismus

Forum BizTravel

»FVW Kongress

Forum Neue Städtetouren

Zusammenschluss von Stadtreisenteams. Neben den gewöhnlichen touristischen Informationen bietet der Arbeitskreis Neue Städtetouren (ANS) Einblicke in historische, kulturelle, politische, wirtschaftliche und soziale Bedingungen der Städte. ANS versteht sich als Wegbereiter für umwelt- und menschenfreundliches Reisen, hat Stadtspaziergänge und Stadtspiele, Rundfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrad- oder auch Bootstouren im Programm und richtet seine Angebote an Gruppen jedes Alters, besonders an Schulklassen. Im Jahr 2000 umbenannt in Forum Neue Städtetouren.

Fotve

Fédération des Offices du Tourisme des Villes Européennes, europäischer Städteverband für Tourismus, gegr.: 1991, Sitz: Paris. Seine Hauptaufgaben sind die Vertretung der Interessen der Städte gegenüber der Politik sowie die gemeinsame Entwicklung von Marketing- und Vertriebsstrukturen.»Städtekooperationen

FP

»Family Plan

FPO

Fuel Purchase Option, Kauf der ersten Tankfüllung bei Mietwagen, normalerweise zu straßenüblichen Preisen.

FRA

Drei-Letter-Code für den Flughafen Frankfurt. Besitzerin und Betreiberin des Frankfurter Flughafens ist Fraport.»Fraport

Frachtschiffsreisen

Seereisenangebot auf Fracht- und Containerschiffen, so genannten Kombi-Schiffen. F. werden vorwiegend von Individualisten wahrgenommen, deren Motivation im Wesentlichen auf dem Freisein von gesellschaftlichen Zwängen beruht. Bei F. bestimmt die Ladung den Fahrplan; damit besteht vielfach Ungewissheit über den Tag der Abreise, die Zahl der anzulaufenden Häfen und die genaue Reisedauer. Während bei Stückgutfrachtern häufiger die Möglichkeit zu Landausflügen gegeben ist, geht es bei Reisen mit Containerschiffen mit kurzen Landaufenthalten eher präzise zu. Durch Um- und Ausflaggung hat sich das Kabinenangebot auf Frachtschiffen weiter erhöht.»Ausflaggen, »Kombi-Schiffe

Franchise

Vertriebssystem, bei dem Marken- oder Know-how-Geber sowie F.-Nehmer rechtlich selbstständige Unternehmer sind. Der F.-Nehmer übernimmt gegen Entgelt den Namen des F.-Gebers auf Grund vertraglicher Vereinbarungen, die z.B. diverse Dienstleistungen in den Bereichen Marketing und Verwaltung beinhalten. Auch die Verpflichtung zum Bezug bestimmter Waren oder Dienstleistungen, deren Absatz nach genau festgelegten Marketing-Kriterien zur Wahrung eines einheitlichen Erscheinungsbilds zu erfolgen hat, kann Vertragsbestandteil sein. F. findet vorzugsweise bei Hotelketten und Fast-Food-Gruppen Anwendung, z.T. auch im Reisebüro-Gewerbe, z.B. Atlas, TUI und Sonnenklar-TV-Reisebüro (FTI).»TUI Reise Center

Franchise-Systeme von Thomas Cook

Konzernvertrieb direkt und indirekt über Holiday Land, Neckermann Reisen Team und Neckermann Reisen Partner sowie Lufthansa City Centers zum Zweck der Reisevermittlung, Organisation und Durchführung von Reise- und Beförderungsleistungen.

Franchise-Vertrag

Atypischer Vertrag mit wahlweise Elementen von Dienst-, Pacht-, Kauf- und Lizenzvertrag usw. Typischerweise Verlizenzierung eines Warenzeichens sowie Know-how zur begrenzten Benutzung (mit Auflagen) durch den Franchise-Nehmer.

Frankfurter Tabelle

Das Landgericht in Frankfurt/M., am Sitz zahlreicher Reiseveranstalter, hat aus der Vielzahl der Fälle um Minderung des Reisepreises wegen Reisemängeln, mit denen es befasst war, eine Tabelle von Regelsätzen für einen prozentualen Abschlag vom Gesamtpreis entwickelt. Die genannten Prozentsätze sollen einen unverbindlichen Anhaltspunkt für die Berechnung des Werts einzelner mangelhafter Leistungen bei Pauschalreisen geben.»Minderung, »Pauschalreisen, »Reisemängel

Französischer Service

Begriff aus der Gastronomie. Hierbei werden die angerichteten Platten dem Gast von der linken Seite aus präsentiert, oder der Kellner legt mit dem Vorlegebesteck vor. Die Beilagen werden dabei gesondert gereicht. Service-Art wegen der schnellen Abwicklung besonders bei Festessen und Gruppen.»Englischer Service, »Russischer Service

Fraport

Kürzel und Markenzeichen für Frankfurt/M.-Airport; gegründet 1924 unter dem Namen Südwestdeutsche Luftverkehrs AG als Luftverkehrsdienstleister des alten Frankfurter Flughafens am Rebstockgelände. 1936 Inbetriebnahme mit Rhein-Main, dem Kern des heutigen Flughafens am Frankfurter Kreuz. F. ist Betreibergesellschaft des größten deutschen Flughafens mit Service-, Gastronomie- und Einkaufseinrichtungen. 1994 Eröffnung der Sky Line, einer Hochbahn, die die beiden Terminals miteinander verbindet. Die Umsteigezeit beträgt zwischen 35 und 45 Minuten. Anbindung besteht zu allen öffentlichen Verkehrsmitteln über 1999 in Betrieb genommenes Airail-Terminal mit integriertem Fernbahnhof und direkter Anbindung zum Terminal 1 mit ICE-, IC- und EC-Verbindungen und Regionalbahnhof unter dem Terminal mit S-Bahn-Anschlüssen. 2001 Namensänderung von Flughafen Frankfurt/Main AG in Fraport Frankfurt Airport Services Worldwide. F. besitzt viele ausländische Beteiligungen wie z.B. an den Flughäfen Brisbane (Australien), Lima (Peru), Manila (Philippinen) und Hongkong.»Sky Line

Frauenhotel

Das erste F. auf dem europäischen Kontinent wurde 1989 in Berlin eröffnet. Das Artemisia ist für Geschäftsfrauen sowie allein reisende Frauen und Frauengruppen gedacht.

Frauen-Reisebörse

Seit 1987 gibt es eine F., deren Zweck die Vermittlung passender Reisepartnerinnen ist. Damit soll Nachteilen wie Aufpreis für Einzelzimmer, Single-Tisch u.ä. entgegen gewirkt werden, jedoch auch der Möglichkeit einer Zufallsreisepartnerin mit anderen Interessen.

Free Call

Für den Anrufer kostenfreie Rufnummern. Seit dem 1. Januar 1998 auf 0800 umgestellt.»Service 0800, »Toll Free

Freelancer

Unabhängiger; selbstständig. Im Tourismus Bezeichnung für Repräsentanzen, Vertretungen, die nicht ausschließlich an eine Firma/einen Leistungsträger gebunden sind, z.B. nicht fest angestellte Journalisten einer Zeitung oder Reiseleiter eines Reiseveranstalters, u.a. Abrechnung auf Honorarbasis.

Freestyle Cruising

Konzept der NCL Norwegian Cruise Line, mit dem diese Reederei ihren Kunden flexible Gestaltung des Bordaufenthalts bietet mit Freizügigkeit in der Wahl von Kleidung, Essenszeiten und Art des Restaurants sowie Auswahl aktiver Sportmöglichkeiten an Bord.

freies Reisebüro

I.e.S. Reisebüro, das ohne Agenturverträge mit Reiseveranstaltern arbeitet; i.w.S. Reisebüro, das unabhängig von einem Leitveranstalter operiert, d.h. es können Abmachungen mit mehreren Reiseveranstaltern bestehen, um allen Kundenwünschen gerecht zu werden.»Handelsmakler, »Reisebüros

Freigast

Engl.: Non Revenue Passenger. Fluggast, der weniger als 25% des normalen, anwendbaren Flugpreises bezahlt. Die Ermäßigung setzt i.d.R. eine herabgesetzte Buchungs- und Beförderungspriorität voraus.»Zahlgast

Freigepäck

»Gepäckbeförderung bei Atlantikflügen, »Gepäckbeförderung (Reisegepäck)

Freihafen

Gegenüber dem übrigen Land ist der Freihafen Zollausland. Hier können von See unverzollt Waren eingeführt, verarbeitet, gelagert und wieder ausgeführt werden.

Freihandelszone

»Gemeinschaftsarten

Freiheit der Meere

Dieser Grundsatz wurde 1941 in der Atlantik-Charta im Artikel 7 proklamiert. Er bedeutet in Kurzfassung den ungehinderten Zugang und die Befahrung der Weltmeere für Schiffe aller Nationen.

Freiheiten der Luft

Basis für die internationalen Verkehrsrechte im Luftverkehr sind die fünf Freiheiten der Luft, die in Chicago durch die Luftverkehrskonferenz definiert wurden. Die Icao-Konferenz mit dem Chicagoer Abkommen von 1944 wollte eine einheitliche und weltumfassende Regelung für die internationale Zivilluftfahrt aufstellen. Im Einzelnen lauten diese abgestuften Einflugrechte in die nationalen Lufträume (siehe Grafik): Erste Freiheit: Recht, das Hoheitsgebiet des Vertragsstaats ohne Landung zu überfliegen. Zweite Freiheit: Recht zur nichtgewerblichen Zwischenlandung (technische Landung), z.B. für Kraftstoffaufnahme, Reparatur oder Personalwechsel, nicht jedoch zum Absetzen oder Aufnehmen von Fluggästen, Fracht oder Post. Dritte Freiheit: Recht, Fluggäste, Fracht und Post im Heimatstaat aufzunehmen und im Staatsgebiet des Vertragspartners abzusetzen. Vierte Freiheit: Recht, Fluggäste, Fracht und Post im Vertragsstaat aufzunehmen, um sie in den Heimatstaat zu befördern. Der Verkehr der dritten und vierten Freiheit wird auch als Nachbarschaftsverkehr bezeichnet. Fünfte Freiheit: Recht, Fluggäste, Fracht und Post zwischen zwei Vertragsstaaten außerhalb des Heimatstaats der Luftverkehrsgesellschaft zu befördern. Der Flug muss im Heimatstaat beginnen oder enden. Erweitert wurden diese fünf Freiheiten der Luft durch drei Kombinationen, die offiziell allerdings nicht anerkannt sind: Sechste Freiheit: Kombination von Rechten der Dritten und Vierten Freiheit (Beförderung von einem Vertragsstaat über den Heimatstaat in einen anderen Vertragsstaat oder umgekehrt). Da es sich, bezogen auf den jeweiligen Vertragsstaat, um Verkehr in oder von einem anderen (dritten) Staat handelt, wenn auch mit Zwischenlandung oder Umsteigen im Heimatstaat, besteht eine starke Ähnlichkeit zur fünften Freiheit. Siebte Freiheit: Recht zur Beförderung ausschließlich zwischen Drittstaaten, ohne Verbindung mit dem Heimatstaat der Luftverkehrsgesellschaft (in der Praxis des Linienverkehrs kaum anzutreffen). Achte Freiheit: Allgemein unter der Bezeichnung Kabotage bekannt, erlaubt die Beförderung von Fluggästen, Fracht und Post zwischen zwei oder mehreren Flughäfen desselben ausländischen Staats.Diese Freiheiten im Luftverkehr lehnen sich an den 1941 in der Atlantik-Charta proklamierten Grundsatz der Freiheit der Meere an.»Chicagoer Abkommen, »Freiheit der Meere, »Fünfte Freiheit/Freiheiten der Luft, »Icao, »Kabotage, »Transitvereinbarung, »Transportvereinbarung, »UN-Seerechtskonferenz

Freilichtmuseum

Museum kulturgeschichtlich wertvoller Bürger- oder Bauernhäuser, Werkstätten, Fabrikanlagen usw. Die Gebäude sind meist so aufgestellt, dass ihre ursprüngliche Zweckbestimmung kenntlich wird.

Freischreiberklärung

Formular über den Verlust oder Diebstahl eines Flugdokuments.»Enthaftungserklärung, »Haftungserklärung

Freistellungsverordnung

Die Verordnung über die Befreiung bestimmter Beförderungsfälle von den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes bezieht sich u.a. auf die Beförderung von Berufstätigen zu Baustellen, auf die Beförderung von und zu Gottesdiensten, auf die Beförderung von Kranken mit eigenen Fahrzeugen des Krankenhauses, auf die Beförderung von Kindergartenkindern. Der wichtigste Freistellungstatbestand ist die Beförderung mit Kraftfahrzeugen durch oder für Schulträger zum und vom Unterricht. Voraussetzung für die Freistellung ist immer, dass die Fahrgäste selbst kein Entgelt entrichten müssen.

Freiwilligendienste für Jugendliche

»Workcamp

Freizeitberater/-in im Tätigkeitsfeld Urlaub/Tourismus bzw. Kur/Rehabilitation

Vor allem in Feriendörfern bzw. in Fremdenverkehrsorten einsetzbare Fortbildungsqualifikation. Über die Planung und Durchführung von Urlaubsaktivitäten (inkl. Animation im Breitensport) hinaus, hat der Freizeitberater die Anregung zur Geselligkeit und Kommunikation zwischen Urlaubern sowie die Beratung im Bereich Urlaubsplanung und -gestaltung als Aufgabe. Im Bereich Kur/Rehabilitation wird er ebenfalls auf die gesundheitsbezogene bzw. -gerechte Planung und Gestaltung von Freizeitaktivitäten vorbereitet, die z.B. in Kurorten, Gesundheitszentren, Sanatorien etc. angeboten werden.

Freizeitindustrie

Gilt als Sammelbegriff für alle freizeitbezogenen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen.

Freizeitpädagogik

Die Vermittlung der sinnvollen Wahrnehmung von Freizeit und Urlaub; wird besonders bei der Ausbildung von Animateuren und Reiseleitern angewandt.»Animation, »Reiseleiter

Freizeitparks

Umzäunte Einrichtungen unter freiem Himmel, für deren Benutzung ein Eintrittsgeld erhoben wird. Sie dienen vorwiegend der touristischen Naherholung und werden meist von Familien mit Kindern oder Gruppen besucht. Neben bestimmten Attraktionen, die nur besichtigt oder erlebt werden, wird auch die Möglichkeit zu sportlicher Betätigung gegeben, z.B. Disney World in Florida. In Deutschland unter anderem Phantasialand bei Brühl/Rhld. und Europa-Park Rust. Auch manche Themenparks sowie Zoo-Anlagen, Vogelparks und Safariparks zählen zu dieser Gruppe.»Disneyland, »Themenparks

Freizeit-/Sportbetreuer

»Animateur-Assistent

Fremdenführer

Örtlich eingesetzter Führer, der Besuchern die Sehenswürdigkeiten einer Stadt und/oder deren Umland nahe bringt.»FSR, »Local Guide, »Reiseleiter, »Sightseeing, »Stadtbilderklärer

Fremdenheime und Pensionen

Beherbergungsstätten, die jedermann zugänglich sind, in denen Speisen und Getränke aber nur an Hausgäste abgegeben werden. Nach Dehoga ist ein Fremdenheim ein Pensionsbetrieb einfacherer Art.

Fremdenverkehr

Gesamtheit aus Reiseverkehr und damit verbundenen Aufenthalten an fremden Orten zum Zweck der Erholung, Gesundheitspflege, der Geselligkeit, des Sports, politischer, beruflicher und wissenschaftlicher Kontakte. Der Fremdenverkehr hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt. Als Dienstleistungssektor musste er ein differenziertes Informations- und Verteilungssystem aufbauen. Dieses stellt sich dar auf Ortsebene (Verkehrsämter, Verkehrsvereine, Kurverwaltungen, Betriebe von Heilbädern, Beherbergungsbetriebe, Vermieter von Ferienwohnungen, vom Fremdenverkehr abhängige Betriebe, Reisebüros), auf Kreisebene (Kreisverkehrsämter, Kreisverkehrsvereine, Zweckverbände, Fremdenverkehrsgemeinschaften), auf Länderebene (Landesverbände, regionale Fremdenverkehrsverbände, regionale Bäderverbände, regionale Hotel- und Gaststättenverbände, Reisebüros und Verkehrsträger mit regionalem Bezug), auf Bundesebene (Deutscher Tourismusverband, Bundesfachverbände, Organisationen sowie Institutionen, überregionale Reiseveranstalter und Reisemittler, Verkehrsträger bzw. Unternehmen mit überregionalem Bezug) und auf internationaler Ebene (internationale Fremdenverkehrsorganisationen). Nach einer Definition (1954) von AIEST, resp. Hunziker und Krapf, ist „Fremdenverkehr der Inbegriff der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus dem Aufenthalt Ortsfremder ergeben, sofern durch den Aufenthalt keine Niederlassung zur Ausübung einer dauernden oder zeitweilig hauptsächlichen Erwerbstätigkeit begründet wird“. Der Begriff Fremdenverkehr wird meist synonym (im Inland) zum Tourismus (grenzüberschreitend) gebraucht. Er wird vielfach auch durch den Begriff Reiseverkehr ersetzt.»Tourismus

Fremdenverkehrsabgabe

Auf Grund kommunaler Satzung können Gemeinden für das Anbieten von Fremdenverkehrseinrichtungen Beiträge erheben. Im Gegensatz zu Kurbeiträgen werden hier jedoch Geldleistungen von denjenigen Unternehmen und freiberuflich Tätigen erhoben, die aus der geschaffenen touristischen Infrastruktur einen Vorteil ziehen können, wie z.B. Gastronomie, Einzelhandel und Ärzte.»Kurabgabe

Fremdenverkehrsgebiet

Für den Fremdenverkehr geeignete oder durch ihn geprägte Landschaft mit einer Reihe von Fremdenverkehrsorten. Neben Beherbergungsbetrieben, anderen Freizeitwohnmöglichkeiten und Gastronomiebetrieben werden je nach Standort u.a. Kuranlagen, Bäder, Sportanlagen, Wanderwege sowie touristische Verkehrsmittel angeboten, z.B. Ausflugsschiffe, Bergbahnen, Skilifte usw.

Fremdenverkehrsstellen

Auf kommunaler Ebene gehören dazu Verkehrsämter, Verkehrsvereine und Kurverwaltungen. Zusammen mit Unternehmen, Orts- und Kreisverbänden der Unternehmenszweige und Berufsgruppen gestalten diese das örtliche Fremdenverkehrsangebot und nehmen in Selbstverwaltung die Angelegenheiten auf Ortsebene wahr. Die kommunalen Fremdenverkehrsstellen unterstehen meist der unmittelbaren Verwaltung der Kommunen. Die Finanzierung dieser Stellen erfolgt aus dem kommunalen Haushalt bzw. bei Fremdenverkehrsvereinen aus Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen öffentlicher Mittel. Weiterhin existieren privatwirtschaftliche Organisationsformen. Aufgaben auf Ortsebene sind vor allem die Gestaltung einer dem Ort oder dem Kreis angepassten Infrastruktur, die Gewinnung von Gästen durch geeignetes Marketing, die Gästebetreuung vor Ort und die Zimmervermittlung. Auf regionaler Ebene haben sich darüber hinaus einzelne Gemeinden zur effektiveren Wahrnehmung der Fremdenverkehrsaufgaben zu Fremdenverkehrsgemeinschaften zusammengeschlossen. Auf Landesebene sind die Fremdenverkehrsgemeinden meist zu Landesfremdenverkehrsverbänden zusammengefasst. Gleiches gilt für Betriebe bzw. Orts- und Kreisverbände des Hotel- und Gaststättengewerbes. Außerdem vertreten die Landesbäderverbände die spezifischen regionalen Interessen ihrer Heilbäder und Kurorte. Diese Verbände sind in der Regel als eingetragene Vereine organisiert und finanzieren sich vorwiegend aus den Mitgliedsbeiträgen, die Fremdenverkehrsverbände teilweise auch aus Zuwendungen öffentlicher Mittel. Hauptaufgaben auf Landesebene ist das Marketing im weitesten Sinne für das Verbandsgebiet bzw. die Betreuung und die Beratung der Mitglieder. Darüber hinaus kooperieren die Verbände beratend mit den Landesregierungen und setzen sich bei anderen Spitzenorganisationen (DZT, DTV) für die Probleme der Region und der Mitglieder ein. In die Hoheit der Länder fallen vor allem die Förderung der touristischen Infrastruktur der Region, die Gewerbeförderung, die Förderung des Kurwesens und des Sozialtourismus. Weiterhin unterstützen die Länder Marketing-Maßnahmen und Forschungsprojekte. Hierdurch gewinnen die Länder Einfluss auf die Fremdenverkehrspolitik in den Kommunen.»DBV, »DTV, »DZT, »Kurverwaltung, »Verkehrsamt, »Verkehrsverein, »Zimmernachweis

Fremdenverkehrsverband/Tourismusverband

Als solche bezeichnet man den Zusammenschluss mehrerer FV-Organisationen zumeist auf Bundesländerebene. Daneben gibt es Zusammenschlüsse mehrerer privatwirtschaftlicher FV-Organisationen bundesländerübergreifend, wie z.B. Historic Highlights of Germany. F. unterhalten häufig auch kommerzielle Tochterorganisationen für Unterkunftvermittlung, Werbung und andere Gewerbetätigkeiten, weil sie als gemeinnützige Institutionen derartige Aufgaben nicht selbst wahrnehmen dürfen.»Historic Highlights of Germany

Fremdreisebüro

Selbstständiges, unabhängiges Reisebüro mit Agenturvertrag, im Gegensatz zur Eigenvertriebsstelle der Reiseveranstalter. Als F. wird dieses aus der Sicht der Veranstalter bezeichnet.

Fremdvertrieb

Absatzsteuerung über unabhängige, selbstständige Reisebüros mit und ohne Agenturvertrag je nach Veranstalter und Leistungsträger. TUI und LTT vertrieben ursprünglich ihre Produkte überwiegend über Fremdvertrieb.»branchenfremder Vertrieb, »direkter Vertrieb

Fréquence Plus

Bonusprogramm der Air France.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

Frequent-Flyer-Clubs

Werbe- und Marketing-Instrument der Fluggesellschaften mit dem Ziel der Kundenpflege und Stammkundenbindung.»Bonusprogramm

Frequent Flyer/Traveller

In der Luftfahrt Bezeichnung für Vielflieger, denen als Stammkunden oft Rabatttarife geboten werden.»Bonusprogramm, »Corporate Rates

Frequent Traveller

Abk.: FTL, LH-Vielflieger, der innerhalb eines Jahres mehr als 35.000 Statusmeilen erreicht, erhält die Lufthansa Frequent Traveller Card.

Frequenz

Bedienungshäufigkeit; Anzahl der Flug-, Schiff-, Bahn- und Busdienste, die im Linienverkehr innerhalb eines bestimmten Zeitraums auf einer bestimmten Strecke durchgeführt werden.

Freundeskreis Alleinreisender

Sitz: Hamburg. Ziel ist die Förderung internationaler Begegnung und die Integration Benachteiligter (Behinderter, Älterer) sowie die Verbesserung der Situation der Einzelurlauber.

Frontoffice

1. Empfangsbereich im Hotel und auf Kreuzfahrtschiffen, mit dessen Personal der Gast bei Ankunft und Verabschiedung engen Kontakt hat, bei den Reisebüros mit Ladengeschäft der Kundenverkaufsraum. F. Manager = Empfangschef.2. Einrichtungen oder Applikationen, die die Bereiche Vertrieb, Verkauf und Kundenbetreuung zusammenfassen.»Backoffice, »Midoffice

Frühbucherkataloge

Marketing-Maßnahme der Reiseveranstalter aus Wettbewerbsgründen über früher als herkömmliche Veröffentlichung der Programme, verbunden mit attraktiven Preisaktionen, den Kunden zum Buchen zu gewinnen. Die Idee ist vom britischen Markt entlehnt, wo die Sommerkataloge bereits im Frühjahr des Vorjahrs im Vertrieb erscheinen.

Frühbucherrabatt

Marketing-Instrument der Leistungsträger und Reiseveranstalter, den Kunden über Preisnachlässe zum frühest möglichen Buchen einer Reise oder sonstigen Dienstleistungen zu bewegen zwecks Optimierung von Kapazitätsauslastung.»Last-Minute-Tickets und -Reisen

FSR

Förderverein zur Schulung von Reiseleitern, Sitz: Hagen. Hauptaufgabe ist die Schulung von Reiseleitern für Veranstalter mit Schwerpunkt Standort-/Studien- und Rundreiseleitung sowie Weiterbildungsseminare.»Fremdenführer, »Reiseleiter

FTE

Kürzel für Forschung und technologische Entwicklung im Rahmen der EU mit dem Ziel der europäischen Technologiegemeinschaft. Im Vordergrund der FTE-Politik der EU steht die Erhaltung und Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit.

FTI

1. Frosch Touristik International; Sitz in München; einer der führenden deutschen Reiseveranstalter. Vorübergehend im Besitz von My Travel Group (vormals Airtours), Manchester. Die FTI-Unternehmensgeschichte begann 1981 mit der Gründung eines Spezialveranstalters für Sprachreisen. Zur FTI-Gruppe gehören die Veranstalter-Marken: FTI Touristik LAL Sprachreisen Air-Maritime Seereisen Club Valtur (nur Verkauf und Marketing in Deutschland) Fünf vor Flug (Last Minute), eine Franchise-Marke der TVG Touristiksowie das Mietwagenprogramm Drive FTI2. Federatie van de Toeristische Industrie, Belgischer Reisebüro- und Veranstalter-Verband.»FIT, »My Travel

FTKO

Freight Ton Kilometers Offered, die angebotene Frachtleistung einer Luftverkehrsgesellschaft als Teil der gesamten angebotenen Leistung.»FTKT, »Nutzladefaktor

FTKT

Freight Ton Kilometers Transported, verkaufte Frachtleistung als Teil der gesamten verkauften Leistung.»FTKO, »Nutzladefaktor

FTL

1. Flight Time Limitations, Flugdienst und Ruhezeitenregelung für das europäische Cockpit-Personal. 2. Frequent Traveller.»Frequent Traveller

FTM

Forschungskreis Tourismusmanagement an der Universität Trier.»Futurista

FTP

File Transfer Protocol, Verfahren zur Übertragung von Daten zwischen verschiedenen Rechnern. Dient vor allem dem Download. Weitere Internet-Dienste sind z.B. HTTP oder Telnet.»Download

F + U

Fortbildung und Umschulung. 1. Rhein-Neckar Akademie für Tourismus, Sitz in Heidelberg. Bildungseinrichtung mit den Studiengängen u.a. zum Diplom-Kaufmann Fachrichtung Hotel- und Tourismusmanagement (BA), Tourismsfachwirt IHK, Internationaler Tourismusassistent, Online Travel Agent IHK. 2. gemeinnützige Bildungseinrichtung für Fortbildung und Umschulung Sachsen, Sitz in Chemnitz. Studiengänge u.a. zum Tourismusfachwirt und Fremdsprachen, IHK-Abschlüsse.

Führerschein, internationaler

Der i. F. berechtigt zum Führen von Kraftfahrzeugen außerhalb des Gebiets der Bundesrepublik Deutschland. Im Allgemeinen wird der i. F. nur noch in seltenen Fällen benötigt; für einige Staaten ist die Ausstellung eines i. F. jedoch anzuraten. Die Gültigkeit des i. F. beträgt drei Jahre. Für die Antragstellung sind ein Lichtbild, Personalausweis oder Reisepass und der deutsche Führerschein erforderlich.

Fuel Dumping

Englische Bezeichnung für das notfallbedingte Ablassen von Treibstoff im Flug. Nur bestimmte zivile Langstreckenflugzeuge und Militärmaschinen können in einer Notsituation Kerosin ablassen, wenn die Maschine relativ bald nach dem Start wieder landen muss.

Fünf-Säulen-Modell

Organisationsbasis des DRV, wobei sowohl konzernunabhängige als auch -abhängige Reiseveranstalter und Reisebüros sowie assoziierte Mitglieder in je einer Säule vertreten sind. Neben dem Präsidium gehören zum Gesamtvorstand die fach- und funktionsbezogenen Vorstandsressorts.»Deutscher Reise Verband

Fünfte Freiheit/Freiheiten der Luft

Die fünfte der Fünf Freiheiten der Luft ist im Rahmen der beschlossenen Liberalisierung weggefallen, Beschränkungen des Luftverkehrs sind aufgehoben. Bei der Schaffung eines gemeinsamen europ. Binnenmarktes ist seit 1993 allen Gesellschaften aus den Mitgliedsländern das freie Niederlassungsrecht zugestanden worden, Verkehrsrechte stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Z.B. kann eine deutsche Fluggesellschaft auch Strecken zwischen Großbritannien und Frankreich bedienen, wobei die Verbindung im Heimatland starten und enden muss.»Freiheiten der Luft, »Niederlassungsfreiheit

Fünfte Jahreszeit

Sie beginnt am elften November und endet am Aschermittwoch. Das „närrische Treiben“ in den Hochburgen im Rheinland heißt im Raum Düsseldorf und Köln Karneval, in Mainz Fastnacht, im bayerisch-österreichischen Raum Fasching. Höhepunkte der närrischen Zeit sind der Donnerstag vor Aschermittwoch (Weiberfastnacht) sowie je nach Gegend der Rosenmontag oder Veilchendienstag. Touristisch genutzt von Reiseveranstaltern für Programmausschreibungen.

Fuhrparkmanagement

Auch Flottenmanagement, strategische Planung und operative Steuerung der Mobilitätsanforderungen eines Fuhrparks unter Berücksichtigung der übergeordneten betrieblichen Zielsetzungen (z.B. Dienstwagenordnung).

Fulfilment Service

Spezialisierte Unternehmen für Lager und Versand, die die Abwicklung von Bestellungen veranlassen, Rechnungen schreiben und für Geldfluss sorgen. Im Tourismus: von Firmen angebotener Service, der die Internet-Reisebuchung mit dem Service-Paket eines Reisebüros kombiniert. Die Ausstellung der Flugscheine und Bahnfahrkarten, Umbuchungen, Rückgaben von Reisedokumenten, Unterstützung bei telefonischen Anfragen sowie Qualitätskontrolle aller Internet-Buchungen wird übernommen.

Full Content

F. ist der volle Zugriff eines Vertriebspartners über ein GDS der Leistungsträger auf alle Preise und Verfügbarkeiten, aufgeteilt nach stationär und online. Begriff aus dem Gebiet der Reservierungssysteme. Die Abschaffung des bestehenden Regelwerks der EU zwischen Fluggesellschaften und GDS zur Buchung von Flugscheinen über die Reisebüros erleichtert es den Fluggesellschaften, ihre Vertriebskanäle über sowohl technische wie kommerzielle Alternativen mit neuen F.-Verträgen weiter zu liberalisieren. Bei der Technikalternative stellen die Fluggesellschaften alle Tarife über die klassischen GDS wie Amadeus, Sabre, Galileo und Worldspan zur Verfügung, allerdings zu reduzierten Systemgebühren. Daneben ist der Aufbau neuer technischer niedrigpreisiger Vertriebswege à la GNE geplant.»GNE

Full Service Carrier

Abk.: FSC, bietet – im Gegensatz zum Low Fare Carrier – ein breites Spektrum an Inlandsflügen, innereuropäischen Flügen sowie interkontinentalen Flügen an und fliegt hauptsächlich Verkehrsknotenpunkte mit großen Flughäfen an. Bietet zudem höhere Service- und Komfortvorteile sowie hohe Qualitätsstandards bei Flotte und Personal an.»Low Cost Carrier, »Netzcarrier

Full Service Leasing

Standardisierte Komplettlösung im Fuhrpark-Management, beinhaltet folgende Dienstleistungen: Finanzleasing (Kilometervertrag ohne Anzahlung), Mietwagenservice (bei mehr als 24 Stunden Aufenthalt in der Werkstatt), Technikservice (Wartung und Reparatur), Reifenservice (Reifenersatz), Versicherungservice (inkl. Schadenmanagement), GEZ-Service (Abwicklung Rundfunkgebühren), Kfz-Steuer-Service, 24 Stunden-Hotline, Tankservice.»Fuhrparkmanagement

Fully Licensed Restaurant

Engl. für Restaurant mit Alkoholausschanklizenz.»BYO

Fulton, Robert

Der amerikanische Ingenieur F. baute 1807 den 160 Tonnen schweren Raddampfer Claremont mit einer Wattschen Dampfmaschine und fuhr damit auf dem Hudson stromaufwärts. Mit dieser Entwicklung leitete F. das Ende der reinen Segelschifffahrt ein. Mit der Verdrängung der Segelschiffe durch die Dampfkraft wurde nicht nur eine revolutionierende Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Land- und Wasserverkehrs erreicht, sondern vor allem eine Verbilligung des Transports von Personen und Gütern.

Funktionsbereiche der Transportleistungen

Wegsicherungs-, Beförderungs-, Abfertigungs- und Hilfsfunktionen.»Wegsicherung

Fun Ships

Bezeichnung für schwimmende Resorts, konzipiert für Erlebnisreisen in der Karibik mit vielfältigen Sportmöglichkeiten. Diese Vergnügungsdampfer bieten Unterhaltung à la Broadway mit Glamour-Shows. Bekannte Entertainer begeistern hier ein überwiegend verwöhntes US-Publikum. Daneben locken unzählige Spielautomaten, die so genannten Einarmigen Banditen, sowie Roulette und Blackjack.»Kreuzfahrten

FUR

Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V., gegründet: Juli 1994 in Frankfurt/M., Sitz: Kiel. Zweck des Vereins ist die Vorbereitung und Durchführung von Untersuchungen über das Reiseverhalten der Deutschen und deren Umsetzung in Marketing-Maßnahmen. Nach dem Konkurs des StfT – Studienkreis für Tourismus, Starnberg – fungiert FUR als neutraler Träger der Nachfolgeuntersuchung der Reiseanalyse (RA).»Reiseanalyse, »Urlaub + Reisen (U + R)

Fusion

Verschmelzung; Unternehmenszusammenschluss; die Vereinigung von zwei oder mehreren selbstständigen Unternehmen zu einer rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit. Es gibt zwei Arten der F.: 1. Eines der sich vereinigenden Unternehmen bleibt bestehen. Das übrige oder die übrigen Unternehmen übertragen ihr Vermögen auf das fortzuführende Unternehmen. 2. Bei der Fusion durch Neubildung übertragen die fusionierenden Unternehmen ihre Vermögen auf ein dazu neu gegründetes Unternehmen. Im Tourismus sind beide Formen zu finden.

Futour

Zusammenschluss von Architekten und Verkehrsplanern, Forstingenieuren und Hotelberatern, Pädagogen und Psychologen, Geografen und Ernährungswissenschaftlern zur interdisziplinären Arbeit und Entwicklung umfassender ganzheitlicher Konzepte für einen umwelt- und sozialverträglichen Tourismus.

Futurista

Internationaler Dachverband studentischer Arbeitsgemeinschaften im Tourismus, der neben einer interdisziplinären Tourismusforschung Einfluss auf Qualität und Quantität der touristischen Ausbildung nimmt (z.B. durch Workshops, Symposien, Vorträge etc.), um verantwortungsvolle Führungskräfte für die Branche hervorzubringen. F. wurde 1992 in München gegründet. Mitglieder sind Arbeitsgemeinschaften von Berufsakademien, Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten. Der Name steht für die zukunftsorientierte (Futur) Vereinigung internationaler Touristikstudenten (International Student Tourism Association = Ista).

FVA

Fremdenverkehrsamt (ausländisches).»NTO

FV

»Fremdenverkehr

FVW

Seit 40 Jahren verfolgt das Magazin für Touristik und Business Travel die aktuellen Trends der Branche, liefert Analysen und ordnet aktuelle Entwicklungen ein. Neben den 14-täglich erscheinenden regulären Ausgaben und täglichen News und Hintergrundberichten im Internet publiziert der Marktführer der touristischen Fachzeitschriften jährlich fünf Spezialmagazine zu den Themen Hotel, Flug, Informationstechnologie, Schiff und Business Travel sowie die Dokumentationen „Deutsche Veranstalter” und „Reisebüro-Ketten und Kooperationen”.

FVW Kongress

Der FVW Kongress hat sich zum wichtigen Treffpunkt für Touristik, Business Travel und Technologie in Deutschland entwickelt. Jedes Jahr im Herbst treffen sich Top-Manager von Reiseveranstaltern, Verkehrsträgern oder Reisevertrieb, referieren ihre Erfahrungen zu ausgewählten Themen und zeigen Ausblicke der Branche. Die Business & Travel Expo ist die Business-to-Business-Messe parallel zum FVW Kongress. Hier werden neue Produkte, Technologien und Trends der Touristikbranche präsentiert.Das Forum BizTravel ist eine der Begleitveranstaltungen der Messe Business & Travel Expo. Es richtet sich an Travel Manager in kleinen und mittelständischen Unternehmen - vom Assistenten über die Einkaufsleiter bis hin zur Geschäftsführung, die für die Planung von Geschäftsreisen im Unternehmen verantwortlich sind.

FVW-Reisebüro-Panel (GfK)

GfK-Marketing-Services liefert allmonatlich die Daten über den Buchungszeitraum der Reisenden, aufbereitet regelmäßig als FVW-Grafik.G»

G7-Gruppe

Bezeichnung für die sieben führenden westlichen Industriestaaten. Die G7-Gruppe, der Club der reichen Industrieländer mit nur 12% der Weltbevölkerung bei 75% des Weltbruttosozialprodukts, ist aus der Gruppe von fünf Staaten (G5) 1985 hervorgegangen. Italien und Kanada traten ein Jahr später bei. Bei den Beratungen der G7 sind auch die Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit der Aufbereitung der geforderten Wirtschaftsdaten zugegen sowie der Präsident der EU-Kommission. Die Finanzminister und Notenbankchefs der USA, Japans, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas treffen sich regelmäßig als Vertreter der Gruppe der größten westlichen Industrieländer in wechselnden Gastländern. Zu ihren Aufgaben gehört die Koordinierung in den Bereichen Geldpolitik/Geldwertstabilität, Haushaltspolitik/-stabilität, Wachstum und Handel.

G8-Gruppe

Seit 1993 werden zu den G7-Treffen auch Vertreter Russlands hinzugezogen. Daneben gibt es auch noch die G10-Gruppe, zu der neben den sieben wichtigsten Industrieländern noch Belgien, die Niederlande, Schweden, die Schweiz und als assoziiertes Mitglied Saudi-Arabien gehört. Der Name ist irreführend, da der Gruppe mehr als zehn Mitglieder angehören.»Weltwirtschaftsgipfel

Gabelflüge

Unterschiedliche Ankunfts- oder Abflugorte im Zielgebiet oder im Ausgangsland.»Open Jaw (OJ)/Gabelreise

Gabelreise/Open Jaw (OJ)

Wird im Rahmen der Flugpreisberechnung im Wesentlichen wie ein Round Trip behandelt.»DOJ, »Flugpreisberechnung, »OJ – Open Jaw Trip, »OOJ – Origin Open Jaw , »Round Trip (RT), »SOJ, »Turnaround Open Jaw (TOJ)

GAD

Die Gastronomische Akademie Deutschlands e.V. wurde 1959 in Bad Soden/Taunus gegründet. Ideenträger war Eugen Lacroix (1886-1964) und Walter Bickel (1882-1982). Die GAD ist eine ideelle und unabhängige Vereinigung. Sie tritt nach ihrer Satzung zur Förderung der Volksgesundheit und für die Erhaltung der Kochkunst und Tafelkultur ein. Mitglieder sind Ernährungswissenschaftler, Ärzte, Fachschriftsteller, Hoteliers, Restaurateure, Fachleute des Weinbaus und anderer spezifischer Sachgebiete. Fördernde Mitglieder unterstützen die Aktivitäten des G. Sie hat korrespondierende Mitglieder in vielen Ländern. Aktivitäten sind z.B. jährlicher literarischer Wettbewerb mit der Goldenen Feder als höchster Auszeichnung.

Gästeankünfte

Zahl der Gäste, die während des Kalenderjahres in Beherbergungsbetrieben (ohne Campingplätze) ankamen und zum vorübergehenden Aufenthalt ein Gästebett belegten (Stat. Bundesamt).

Gästebetreuer

Fortbildungsqualifikation für Fachkräfte im Fremdenverkehr bzw. im Hotelgewerbe. Vermittlung von Fachkenntnissen in der Betreuung von Gästen z.B. in Hotels, Clubanlagen, Feriendörfern, Kur- und Fremdenverkehrsorten etc. Gelernt wird die Planung und Durchführung von Freizeitprogrammen (Spiele, Sport etc.) sowie ihre Werbung innerhalb der Ferienstätte.

Gästefragebogen

Durch individuelle Beurteilung ihrer Hotelgäste und Kreuzfahrer überprüfen beispielsweise Hotels und Kreuzfahrtreedereien, ob ihre Dienste den ausgeschriebenen Standards entsprechen; gefragt wird u.a. nach: Freundlichkeit der Mitarbeiter und deren Reaktion auf mögliche Probleme, Sauberkeit und Instandhaltung der Zimmer, Qualität und Frische bei Speisen und Getränken so wie Minibar-Auswahl.

Gästeführer

Seit Mitte der 80er Jahre Bezeichnung für den früheren Fremdenführer. Abschluss nach dem G.-Lehrgang mit Kenntnissen der jeweiligen Stadt und/oder deren Umland. Eine meist gewerblich selbstständige Person, die Besucher in der Sprache ihrer Wahl führt und das kulturelle und natürliche Erbe eines Gebiets vermittelt. Die Ausbildung erfolgt in Deutschland bislang nur durch organisationsinterne Qualifizierungssysteme, die jedoch rechtlich nicht bindend sind.»Bundesverband der Gästeführer Deutschland, »Fremdenführer, »Sightseeing

Gästehaus

1. Häufig nur Dependance eines Hotels etc.; Synonym für Pension. 2. Wird vielfach von großen Firmen, Hochschulen und kirchlichen Einrichtungen zur Unterbringung von Betriebsangehörigen, Geschäftsfreunden und Besuchern unterhalten. Hierbei werden Verpflegungs- und Übernachtungsleistungen zu nicht gewerblichen Zwecken gewährt.»Pension/Hotelpension, »Privat vermietete Unterkünfte

Gästeinformation

»Zimmernachweis

Gästezimmer

1. Zimmer in Ferienregionen im privaten bzw. kleinen Pensionsrahmen mit familiärem Charakter und kleinem Frühstücks-/Restaurationsbetrieb. 2. G. auch in Messestädten zum Ausgleich vorübergehender Zimmerknappheit.

Gäubahn-Strecke

Angebot der schweizerischen Bundesbahn (SBB) und der Deutschen Bahn (DB) zum Fahrplanwechsel Dezember 2006 zwischen Stuttgart und Zürich. In Stuttgart bestehen Anschlussmöglichkeiten in Richtung München, Nürnberg, Frankfurt und Köln; in Zürich Richtung Brig, Luzern, Lausanne und Bern. Eingesetzt werden moderne ICE T-Züge mit Neigetechnik. Dadurch entfallen die Cisalpino-Direktverbindungen Stuttgart–Tessin–Mailand. Der ICE T bietet besondere Ausstattungen zur Rollstuhlbeförderung oder für Familien mit Kleinkindern. In der Ersten Klasse stehen den Reisenden bequeme Ledersitze zur Verfügung. Von den Lounge-Plätzen in der Ersten und Zweiten Klasse haben die Fahrgäste die Möglichkeit, durch eine Glaswand über die Schulter des Lokführers auf die Strecke zu sehen. Darüber hinaus gibt es im ICE T Stromanschlüsse an jedem Sitzplatz. Die beiden Wirtschaftszentren Stuttgart und Zürich werden somit im Zweistundentakt mit qualitativ hochwertigen Fahrzeugen bedient.»ICE-T, »Neigezüge

Gaff

Geografischer Arbeitskreis für Freizeit und Fremdenverkehr, Berlin, hat sich im Herbst 1985 konstituiert. Ein Teil seines geografischen Arbeitsfelds ist der Tourismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen. Er untersucht die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte des Tourismus.»Arbeitsgemeinschaft Tourismus mit Einsicht

Galileo

1. 1987 durch die Gründungsmitglieder British Airways, Swissair, KLM, Alitalia und Covia, der von United Airlines unter ihrem damaligen Namen Apollo gegründeten IT-Tochtergesellschaft. 1990 nahm G. seinen Betrieb auf. 1992 beschlossen die Eigentümer von Covia Partnership und Galileo die Zusammenführung beider CRS zu Galileo International. 1997 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Das System bietet Reisebüros und Internet-Nutzern die Möglichkeit, Hotels, Mietwagen, Fähren und Eisenbahnen unter Zugriff auf Fahrplan-, Verfügbarkeits- und Preisinformation zu buchen. Seit Oktober 2001 ist G. eine Tochtergesellschaft der US-Holding Cendant Corporation, zu der die Marken Gullivers Travel Associates, Octopus Travel, Orbitz, Ebookers, Ramada, Travelodge, Super 8 und Days Inn sowie das nordamerikanische Avis-System gehören. 2006 wird Travelport von Cendant TDS an die Investment- und Beratungsfirma Blackstone verkauft.2. Europäisches Satellitennavigationssystem, das Ende 2010 betriebsbereit sein soll. G. ist für zivile Zwecke konzipiert und unterliegt nicht, wie das amerikanische GPS einer nationalen militärischen Kontrolle.»Abacus CRS, »Apollo, »Benutzeroberfläche, »Cendant Corporation, »Cendant TDS, »CRS, »Galileo 360° Fares, »Galileo Room Master, »Queue, »Sabre, »Selective Access, »Short Cut

Galileo 360° Fares

Galileo-Flugdatenbank mit mehreren Millionen, mehrfach täglich aktualisierten Tarifen und Preisen. Mit zahlreichen Fluggesellschaften wie der Lufthansa, British Airways, Delta Air Lines und United Airlines bestehen langfristige Verträge, in denen die Fluggesellschaften zusichern, dass sie Reisebüros Zugriff auf alle Tarife und Verfügbarkeiten im Markt geben, einschließlich Internet-Raten oder Preisen von Direktmarketing-Aktionen.»Galileo

Galileo Cets

Galileos aktuelles Touristikprodukt (Nachfolger des Tour Master). Cets ist eine browser-basierte Anwendung. Expedienten arbeiten auf einer durchweg grafischen, intuitiv gestalteten Oberfläche. TUI-Agenturen haben die Möglichkeit, ihre Buchungen über Iris.Plus vorzunehmen. Mit wenigen Mausklicks können ganze Pauschalreisen gebucht werden. Für den Buchungsalltag am Counter besitzt Cets eine ganze Reihe Zeit sparender Möglichkeiten. So merkt sich Cets dank des geführten Workflow gewisse Daten wie die Anzahl der Reisenden oder das Reisedatum, so dass diese nicht immer wieder neu eingegeben werden müssen. Möglich ist auch die automatische Übernahme der Aktionscodes bei Flug-, Hotel- und Mietwagenbuchungen sowie die Sitzplatzreservierung von Flügen über eine grafische Benutzeroberfläche.»Galileo, »Iris plus

Galileo Custom Fares

Es ermöglicht Reisebüros, die Internet-Tarife von Low Cost Carriern sowie alle im Galileo-System verfügbaren Tarife, einschließlich der mit Airlines verhandelten Sonderraten, in einem Vorgang anzufragen, miteinander zu vergleichen und Buchungen zu tätigen. Bei der Abfrage werden alle Tarife gemeinsam dargestellt, man muss also nicht zwischen verschiedenen Masken hin und her wechseln. Die Erstellung einer PNR bei jeder Reservierung, auch bei der Buchung eines Web-Tarifs, ist bei Galileo Custom Fares ebenso möglich wie die Übermittlung des Datensatzes an Mid- und Backoffice-Systeme.»Backoffice, »Galileo, »Midoffice, »PNR

Galileo Desktop

Zugangssoftware zum Galileo-System, über die man auf die Oberflächen Focalpoint und Viewpoint gelangt.»Galileo

Galileo Fee Manager

Galileo-Tool-Sammlung zur Berechnung und Überprüfung von Service-Entgelten. »Galileo

Galileo Flight Shopper

Eine Tarifauswahl- und Buchungsplattform, mit der Consolidator ihren Reisebüro-Kunden ein State-of-the-Art-Produkt zur Verfügung stellen können, das die Abfrage und Buchung der Consolidator-Flugpreise sowie zusätzlich aller in Galileo verfügbaren Flugtarife einschließlich der Internet-Tarife von Low Cost Carriern innerhalb einer Maske erlaubt. Bei einer Flugabfrage greift er gleichzeitig auf die Datenbank des Consolidators zu sowie auf das Galileo-System und die Online-Raten der Low Cost Carrier. Alle verfügbaren Tarife werden daraufhin klar strukturiert und mit allen relevanten Informationen angezeigt. Der Expedient erhält somit schnell einen Überblick über das Tarifangebot, ohne mehrere Suchvorgänge starten oder auf Datenbanken und zwischen verschiedenen Masken hin- und herwechseln zu müssen.»Consolidator, »Galileo, »State-of-the-Art-Technik

Galileo Leisure

Zusatzangebot für Reisebüros, die mit Galileo arbeiten. Galileo Leisure ist ein Internet-Portal, über das Reisebüros kostenlosen Zugriff auf Angebote haben, die sie für ihre Kunden buchen können, darunter Hotels, Ferienhäuser und -apartments, Mietwagenanbieter, Transferleistungen, Rundreisen sowie Ausflüge und Touren. Besondere Unterkünfte sind ebenso dabei wie Flughafentransfers, Mietwagenstationen auch in touristisch weniger erschlossenen Regionen, Rundflüge per Hubschrauber, geführte Rundreisen und vieles mehr. Auch lassen sich Arrangements für größere Gruppen problemlos buchen. Abgerundet wird das Angebot von ausführlichen Zielgebietsinformationen mit Wetterbericht sowie interaktiven Stadtplänen, über die man unter anderem Hotels finden kann. Für die Inhalte von Galileo Leisure sind Gullivers Travel Associates (GTA) und deren Tochterfirma Octopus Travel verantwortlich, die wie auch Galileo zu den Cendant Travel Distribution Services (TDS) gehören. Diese stellen in Galileo Leisure ausschließlich individuell verhandelte Raten und Tarife zur Verfügung, die deutlich unter den veröffentlichten Preisen liegen und bis zu 80 Prozent günstiger sind. Für alle Buchungen, die eine Agentur über Galileo Leisure tätigt, erhält sie eine Provision. Abrechnungspartner ist hierbei GTA, respektive Octopus Travel. Über einen Monat hinweg werden die Buchungen gesammelt und anschließend verprovisioniert. Somit gibt es bezüglich der Provisionen einen zentralen Ansprechpartner, über den die gesamte monatliche Abrechnung läuft.»Cendant TDS, »Galileo

Galileo Rail Master

Seit Sommer 2004 steht die Verbindung zur neuen Bahnschnittstelle NVS. Über den Rail Master sind in einer grafischen, leicht verständlichen Benutzeroberfläche alle Bahnangebote buchbar, auch Aktionspreise. Weitere Kennzeichen des Galileo Rail Master sind:  leichte Bedienbarkeit, hohe Systemverfügbarkeit mit schnellen Ant-wortzeiten, Auswahl zwischen kryptischer Eingabe und Arbeiten mit der Maus, leistungsstarke Vorgangsverwaltung,  Übersichtliche Darstellung in der Buchungsmaske (Alle wesentlichen Informationen wie Verbindungsübersicht mit den dazu gehörigen Details sind in einer Darstellung zusammengefasst; es müssen somit keine Teilmasken über ein Menü herausgesucht oder separat geöffnet werden; auch werden bei einer Abfrage automatisch die Preise für alle gefundenen Verbindungen angezeigt.).Die Deutsche Bahn setzt den Galileo Rail Master in ihren Auslandsbüros ein, zum Beispiel in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Japan.»Galileo, »NVS

Galileo Room Master

Galileo-Produktsystem, mit dem die Reisebüros weltweit angeschlossene Hotels reservieren und buchen können. Buchungen, Umbuchungen und Stornierungen werden in Echtzeit mit sofortiger Bestätigung durchgeführt. Über Landkarten und Stadtpläne lassen sich Hotels, Referenzpunkte und Sehenswürdigkeiten in allen wichtigen Großstädten lokalisieren. Zudem hält eine Bilddatenbank Bilder von vielen Hotels bereit.»Galileo, »Inside Availability, »Inside Links, »Inside Shopper

Galileo Viewpoint

»Focalpoint, »Galileo

Galileo View Trip

Galileo View Trip wird insbesondere im Geschäftsreiseverkehr für den Ausdruck und den Versand von Reiseplänen, E-Ticket-Belegen und der elektronischen Spesenabrechnung verwendet. Außerdem sind über Galileo View Trip viele Informationen abrufbar, z.B. zu Zielgebieten, Einreisebestimmungen, Reisemedizin, Wetter, Währungsrechner, interaktive Stadtpläne usw.»Galileo

Galley

Engl. für Bordküche bei Flugzeugen.

Game Lodge

Busch-Camp (kein Zoo), z.B. Mala-Mala-Lodge in Südafrika, Ausgangspunkt für Tierwelterkundungen.

GA-Mittel

Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe; GA-Mittel sorgen für Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur und Infrastruktur und damit auch für Förderung des bundesdeutschen Fremdenverkehrs durch Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.

Gangway

Fluggasttreppe; Landungssteg zwischen Schiff und Kai.

Garantiefonds

Sicherungssystem in einigen europäischen Ländern, mit dem Käufer von Pauschalreisen gegen den finanziellen Kollaps von Reiseveranstaltern oder Reisebüros abgesichert sind. Im Falle der Insolvenz erfüllt der Fonds aus den von den Mitgliedern erbrachten Beiträgen die finanziellen Verpflichtungen des zahlungsunfähig gewordenen Unternehmens.»Insolvenzschutzversicherung, »Kundengeldabsicherung, »SGR

Gardemanger

In der À-la-carte-Küche ist der G. für die kalte Küche zuständig.»A-la-carte-Küche

Gartenschau

Internationale Gartenbauausstellungen (IGA), Bundes- und Landesgartenschauen sind gärtnerische Leistungsschauen mit wirtschaftlicher Zielsetzung. Das begleitende Freizeitangebot reicht von Blumenschauen über diverse Veranstaltungen, Spielanlagen und gastronomische Angebote bis hin zur Einrichtung von Ausstellungsbahnen, die ebenso wie die Gartenschauanlagen anschließend zumeist als Freizeiteinrichtungen weitergenutzt werden. Gartenschauen sind beliebte Ziele von Tagesausflügen oder Kurzurlaubsreisen. Die Bundesgartenschau (BUGA) findet in einem Zweijahresturnus in verschiedenen deutschen Städten statt (2015 in der Havel-Region), dabei alle zehn Jahre als Internationale Gartenbauausstellung (IGA); 2013 in Hamburg. Zusätzlich existieren auch die Landesgartenschauen (LAGA) der Bundesländer.»Buga

Gast

1. Gemeinschaft autofreier Schweizer Tourismusorte. Dem Zusammenschluss gehören u.a. Saas-Fee und Zermatt an.2. Internationale Fachmesse für Gastronomie und Fremdenverkehr in Klagenfurt/Österreich.

Gastarbeitercharter

Im Luftverkehr Bezeichnung für Flüge des Gelegenheitsverkehrs im so genannten Tramp- und Anforderungsverkehr. Diese Flugart kennzeichnet die Beförderung von Gastarbeitern (Migrants Worker) mit Familienangehörigen nach und von ihrem jeweiligen Heimatland.»Tramp- und Anforderungsverkehr

Gastaufnahmevertrag

»Beherbergungsvertrag

Gastgeberdienste

Internationale Netzwerke von Privatpersonen, die sich bereit erklären, Reisende für einen bestimmten Zeitraum zu beherbergen. Der Aufenthalt beträgt normalerweise nur wenige Tage pro Gastgeber und wird – im Gegensatz zu einem Hotelaufenthalt – nicht vergütet. Versorgungsleistungen und weitere zusätzliche Kosten (z.B. Telefon-, Internet- oder Küchennutzung) werden ggf. individuell vereinbart. Inzwischen gibt es zunehmend Gastgeberdienste, die über Datenbanken im Internet aufrufbar sind.

Gastgeberkatalog

Verzeichnis eingetragener Gastgeber mit Unterkünften und deren Ausstattungsmerkmalen, werden u.a. von den Tourismusverbänden veröffentlicht.

Gastgeberverzeichnis

»Gastgeberkatalog

Gastgewerbe

Gesamtheit der gewerblichen Gaststätten und Beherbergungsbetriebe.

Gasthaus

Gaststätte ohne Übernachtungsmöglichkeiten.

Gasthof

Beherbergungs- und Verpflegungsstätte, die jedermann zugänglich ist; als Aufenthaltsraum steht lediglich der Gastraum zur Verfügung. Haupttätigkeit ist die Abgabe von Speisen und Getränken. Nach Dehoga sind Gasthöfe Beherbergungsbetriebe, denen ein Schank- oder Speisebetrieb angeschlossen ist.

Gast im Schloss Reisen

Vereinigung der Burg- und Schlosshotels und historischen Herbergen. Seit 1998 umbenannt in European Castle Holidays mit Sitz in 67435 Königsbach.

Gastronomie

Gesamtheit der Gaststätten als Teil des Gastgewerbes.»Gastgewerbe

Gastronom (staatlich geprüft)

Einjähriges Weiterbildungsangebot. Voraussetzungen für die Zulassung sind eine fachliche Ausbildung und Berufspraxis.

Gastschulaufenthalte

Besuch einer Schule in einem anderen Staat mit Unterbringung in Gastfamilien.

GAT

General Aviation Terminal, ein separater Abfertigungsbereich an Flughäfen für den Geschäfts-, Charter-, und Taxiflugverkehr sowie für Helikopterservice.

Gate

1. Flugsteig am Flughafen, an dem die Passagiere sich nach dem Check-in versammeln, bevor sie ins Flugzeug einsteigen.2. Gemeinsamer Arbeitskreis Tourismus und Ethnologie. Sitz in Hamburg. Umsetzung ethnologischer und sozialverträglicher Konzepte im Tourismus. Information und Weiterbildung für Reisende und Mitarbeiter der Tourismusbranche. Rundbrief erscheint zweimal jährlich.

Gateway

1. Einfahrt, Zugang. Im internationalen Luftverkehr Bezeichnung für Großflugplätze mit Fernstreckenverbindungen (Eingangstor zum jeweiligen Land). Für Kreuzfahrten in der Karibik wird Miami als Ausgangs- und Ankunftshafen ebenfalls als G. bezeichnet. . In der EDV Bezeichnung für einen Verbindungsrechner zwischen unterschiedlichen Systemen.»Drehkreuz im Luftverkehr, »Hubs and Spokes

Gats

General Agreement on Trade in Services, Allgemeines Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen, beschlossen 1994 mit der Gründung der Welthandelsorganisation (WTO). Die Gats-Verhandlungen gehören zur so genannten eingebauten Agenda der WTO. Auch der Tourismus soll danach dem freien Handel unterworfen werden.»World Tourism Organization

Gatt

General Agreement on Tariffs and Trade, Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen, 1947 mit der Zielsetzung gegründet, durch Abbau von Zoll- und Steuerhemmnissen Liberalisierung durchzusetzen. Über neue Freihandelsregeln soll weltweit mehr Wachstum erreicht werden. Nachfolgeorganisation ab 1994 ist die Welthandelsorganisation (UNWTO) in Genf.»Welthandelsorganisation – World Trade Organization

GAVL

Groupement des Agences de Voyages du Grand-Duché de Luxembourg; luxemb. Reisebüro-Verband mit Sitz in Luxemburg. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

GBAA

»German Business Aviation Association

GBK

»Gütegemeinschaft Buskomfort e.V., »Klassifizierung der Reisebusse

GbR

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft § 705 ff BGB) ist die im BGB geregelte Grundform der Personengesellschaft. Nach bisheriger Auffassung hatte die GbR keine eigene Rechtspersönlichkeit und Rechtsfähigkeit. Die neuere Auffassung sieht in der GbR eine besondere Wirkungseinheit, wonach diese als Personengruppe am Rechtsverkehr teilnehmen kann. Danach besitzt die GbR Rechtsfähigkeit soweit sie als Außengesellschaft eigene Rechte und Pflichten durch Teilnahme am Rechtsverkehr begründet. Die GbR beruht auf einem Gesellschaftsvertrag zwischen mindestens zwei Personen, der den Zweck der Gesellschaft bestimmt. Die GbR endet grundsätzlich durch Ausscheiden eines Gesellschafters.»Unternehmensform

GCB

»German Convention Bureau

GDBA

Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter. Vertritt als Tarifpartner die Interessen von Arbeitnehmern im Bahnkonzern, in Verkehrs-, Logistik-, Dienstleistungs- und Telekommunikationsunternehmen. Darüber hinaus Tarifpartner des Bundeseisenbahnvermögens und Sozialeinrichtungen der Bahn.»Transnet Gewerkschaft GDED

GDF

Gewerkschaft der Fluglotsen.

GDG

Gemeinschaft Deutscher Großmessen; in dieser Vereinigung sind die Messestädte Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln und München zusammengeschlossen.

GDS

Global Distribution Systems, weltweite computergestützte Vertriebssysteme. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Reisebüros, Reiseveranstaltern und Leistungsträgern.»Alternative Content Access Platform, »CRS, »Galileo, »Global New Entrants, »Sabre, »Worldspan

Gebietsgemeinschaft

Kooperation mit dem Ziel, die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Tourismusgemeinden zu institutionalisieren. Entscheidend ist, dass die G. eine eindeutige landschaftsräumliche Geschlossenheit bzw. ein erkennbares Landschaftsprofil präsentiert. G. können sich wirkungsvoller als einzelne Tourismusgemeinden im touristischen Markt positionieren.

Gebirgsbahn

Meist ganzjährig betriebene Bahn in gebirgigem, mitunter steil ansteigendem Gelände mit zahlreichen Tunnels, Dämmen und Stützmauern sowie Schutzeinrichtungen gegen Steinschlag, Lawinen und Schnee, z.B. Zugspitzbahn, Brenner-Bahn, Mont-Cenis-Bahn, Gotthard-Bahn.

Gebta

Guild of European Business Travel Agents, Zusammenschluss von auf Geschäftsreisen spezialisierten Reiseunternehmen fast aller europäischen Länder. Sitz in Brüssel.

gebundener Vertrieb

Begriff für den konzerneigenen Vertrieb über deren Filialnetz und angeschlossene Franchise-Systeme.

gelbes Lager

Umgangssprachliche Bezeichnung der Thomas-Cook-Gruppe.»rotes Lager, »Thomas Cook

Geldautomat

Gerät für Finanztransaktionen, das sich z.B. in den Gebäuden der Geldinstitute oder Tankstellen befindet. In einigen Ländern kann der G. für weitere Leistungen wie in Portugal etwa die Bezahlung von Strafzetteln genutzt werden.

geldwerter Vorteil

Steuerfinanzbegriff; bedeutet im weitesten Sinne eine Gegenleistung für eine erbrachte Arbeit. Wenn eine Leistung als Prämie (Incentive) betrachtet werden kann, so liegt ein g.V. vor, oder anders, wenn eine Leistung nicht ausschließlich aus beruflichen Gründen bezogen wird, handelt es sich um einen g.V. und muss versteuert werden. Genaue Auskünfte über diese Besteuerungsmodalitäten von g.V. und das Verhalten bei Fachstudienreisen (Info-Reisen), PEP-Reisen oder Prämien gibt ein ausführliches Merkblatt „Steuern“, herausgegeben vom DRV.

Gelegenheitsreiseveranstalter

Reiseveranstalter, die nur gelegentlich und außerhalb ihrer gewerblichen Tätigkeit Pauschalreisen veranstalten, wie z.B. Clubs, Vereine, Sozialeinrichtungen.

Gelegenheitsverkehr

1. Im Luftverkehr: gemäß Luftfahrtstatistik gewerblicher Verkehr zur Beförderung von Personen, Fracht und Post, der nicht im Linienverkehr und linienähnlichem Verkehr durchgeführt wird. Zum Gelegenheitsverkehr zählen: Pauschalflugreiseverkehr, Tramp- und Anforderungsverkehr, Taxiflug, gewerblicher Rundflug, Schulflug und sonstige Flüge. 2. Im Busverkehr: In Abgrenzung zum Linienverkehr versteht das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) hierunter den Verkehr von Mietfahrzeugen und Taxen, aber auch Ausflugsfahrten und Ferienzielreisen.»Ausflugsfahrten, »Ferienzielreisen, »Pauschalflugreiseverkehr, »PBefG, »Taxiflug, »Tramp- und Anforderungsverkehr

Gelenkbus

Nach dem Verbot von Omnibus-Anhängerzügen 1960 entwickelte die Omnibusindustrie ein Großraumfahrzeug, das aus einem Zugwagen und einem Anhänger bestand, die durch einen Faltenbalg fest miteinander verbunden waren. Ab Ende der 70er Jahre verlegte man den Motor ins Heck (Schubgelenkbus), um einen niedrigeren Wagenboden und eine gleichmäßigere Gewichtsverteilung zu erreichen. Gelenkbusse sind heute auf stark belasteten Linien insbesondere im Stadtverkehr nicht mehr wegzudenken, im Überlandverkehr werden sie in letzter Zeit vermehrt durch überlange Solofahrzeuge verdrängt.

gemeinsamer Markt

»Gemeinschaftsarten

Gemeinschaftsarten

Arten von Gemeinschaften im wirtschaftlichen Sinne: Freihandelszone, Bezeichnung für die Vereinigung mehrerer Staaten zu einem Zollgebiet, in dem Binnenzölle und Mengenbeschränkungen im Warenverkehr abgebaut werden. Allerdings können die Mitgliedsstaaten im Gegensatz zur Zollunion gegenüber Drittländern eigene, von den anderen Partnerländern abweichende Außenzölle erheben. Beispiele sind Efta und Nafta. Die Freihandelsbewegung gründet sich im Wesentlichen auf die Ideen der englischen Ökonomen des frühen 19. Jh. Adam Smith, David Ricardo und John Stuart Mill. Gemeinsamer Markt: keine Binnenzölle zwischen den Mitgliedstaaten, Schaffung eines gemeinsamen Zolltarifs (GZT). Zusätzlich besteht hier die Garantie der Mobilität der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital und ein Diskriminierungsverbot zwischen den Mitgliedstaaten, z.B. EWR, EGKS, EAG, EG. Wirtschaftsunion: wie der gemeinsame Markt. Zusätzlich findet hier eine enge Abstimmung der Wirtschaftspolitik, d.h. der Fiskal-, Geld- und Sozialpolitik statt, z.B. EU, Luxemburg-Belgien.  Zollunion: Verbot von Einfuhr- und Ausfuhrzöllen zwischen den verschiedenen Mitgliedstaaten und Verbot von Abgaben gleicher Wirkung. Daneben Schaffung eines GZT gegenüber Drittstaaten (gemeinsamer Außenzoll), z.B. zwischen Deutschland und der Türkei.»EU/EG/EWG, »EWR, »Freihandelszone, »gemeinsamer Markt, »Wirtschaftsunion, »Zollunion

Gemeinschaftsflüge

Durch Code-Sharing-Abkommen zwischen Fluggesellschaften vereinbarte Strecken unter derselben Flugnummer; sie gelten als Direktflüge. Die kooperierenden Fluggesellschaften erhoffen sich mit dieser Marketing-Maßnahme finanzielle Vorteile.»Code-Share-Vereinbarung

Gemeinschaftslizenz

Für den grenzüberschreitenden Personenverkehr ist eine Gemeinschaftslizenz erforderlich. Ein Unternehmer, der die Kriterien der Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr erfüllt, erhält auf Antrag von seiner zuständigen Behörde die Originallizenz. Ebenfalls auf Antrag erhält er beglaubigte Kopien für jeden einzusetzenden Omnibus. Die Gemeinschaftslizenz gilt fünf Jahre und kann verlängert werden. Sie ist auf allen Fahrten mitzuführen.

Gemeinschaftsunterkunft

Zimmer mit mehr als fünf Betten für entsprechend viele Personen.

Genehmigungscode

Engl.: Approval Code, bezeichnet bei einer Kreditkartenzahlung das Einverständnis der Kreditkartengesellschaft zum angefragten Betrag. Das Limit der Kreditkarte wird dabei sofort herabgesetzt.

Generaldirektion XXIII

»EU/EG/EWG

Generaldirektor im Hotelbereich

Der geschäftsführende Direktor (engl. General Manager) einer Hotelgesellschaft bzw. -kette. Als oberster Manager bestimmt er die Marketing- und Personalpolitik sowie die Strategie in den Bereichen Public Relations, Ein- und Verkauf mit dem Ziel, möglichst hohe Auslastungsquoten und Gewinne zu erreichen. Ihm sind die Hoteldirektoren bzw. die Regionaldirektoren (bei Hotelketten) unterstellt.

Generalist

Bezeichnung für den Reiseveranstalter, dessen Angebotspalette ein breites Publikum anspricht durch die Vielfalt der angebotenen Reiseziele bzw. -länder, Reisearten (Badeurlaub, Städtereisen etc.), Unterkunftsformen, Verkehrsmittel etc.

Generalkonsulat

Die deutschen Generalkonsulate sind Auslandsvertretungen der Bundesrepublik mit entsandten Kräften im Unterschied zu den ortsansässigen Honorarkonsulaten. Neben den Aufgaben in den Bereichen Pass- und Visaerteilung, Rechts- und Amtshilfe etc. leisten sie im Einzelfall für Deutsche im Ausland auch Konsularhilfe.»Konsularhilfe

Genossenschaft

Zielt auf eine gemeinsame Förderung des Erwerbs und der Geschäfte der Mitglieder durch einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb. Der Genossenschaftsvertrag legt den Zweck der G. fest. Geschichtlich gesehen haben sich G. aus Hilfsvereinen für Gewerbetreibende, Bauern und Konsumenten entwickelt. Heute kommt vor allem den landwirtschaftlichen Produktions-, Absatz- und Kreditgenossenschaften (Raiffeisenkassen) eine besondere Bedeutung zu, daneben aber auch den gewerblichen G. (Volksbanken) sowie den Konsumgenossenschaften.»Einzelunternehmen, »Kapitalgesellschaft, »Kreditgenossenschaft, »Personengesellschaft, »Unternehmensform

Geocaching

Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines „Cache“ (versteckter Schatz) aus dem Internet begibt man sich auf eine Art Schnitzeljagd und versucht die Schätze zu finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.»GPS

Geocodierung

Ermittlung geografischer Koordinaten von beliebigen Standorten. Mit Hilfe der G. können u.a. Kartendarstellungen sämtlicher Adressdaten erstellt oder als Routenplanung auf ein Navigationssystem übertragen werden.

Geotourismus

Form des Tourismus, bei der geologische Objekte wie u.a. Vulkane, Höhlen, Bergwerke oder Steinbrüche im Fordergrund stehen.

Gepäckbeförderung bei Atlantikflügen

»Piece Concept

Gepäckbeförderung (Reisegepäck)

Diese ist unterschiedlich nach Verkehrsträgern geregelt. Beim Ferienflug (Charter) gilt die Freigepäckgrenze bis 20 kg zzgl. Handgepäck pro Gast, auch bei Großraumflugzeugen. Beim Linienflug werden bis zu 20 kg Gepäck (Business und Erste Klasse 30 bzw. 40 kg) oder eine bestimmte Anzahl von Gepäckstücken pro Fluggast frei befördert, Handgepäck je nach Beförderungsklasse zusätzlich mit Gewichtsbegrenzung ohne Aufpreis. Was über die Freigepäckgrenze hinausgeht, kann gegen Aufzahlung als Übergepäck mit dem übrigen Reisegepäck aufgegeben werden. Bei Flügen in die USA, nach Kanada und bei innerdeutschen Flügen ist die Bemessungsgrundlage nicht das Gewicht, sondern die Anzahl der Gepäckstücke und deren Abmessungen (Piece Concept). Für die Beförderung von Sportgeräten bestehen Sonderbestimmungen.»Excess Baggage, »Piece Concept

Gepäckmarke

Ist ein ausschließlich zur Identifizierung des aufgegebenen Gepäcks ausgestellter Schein, dessen Gepäckanhängeteil am aufgegebenen Gepäckstück befestigt und dessen Gepäckidentifizierungsteil dem Fluggast ausgehändigt wird.

Gepäckpool

Im Flugticket mit PL abgekürzter Hinweis auf eine gemeinsame Gepäckabfertigung mehrerer Fluggäste.

Gepäcksuchsystem

Der überwiegende Teil der weltweit operierenden Fluggesellschaften ist an das EDV-System Worldtracer angeschlossen, das nach verlorenen Gepäckstücken der Flugreisenden sucht. Laut Lufthansa werden von den Gepäckstücken, die die Gäste mit auf die Reise nehmen, nur rund 0,3% nach der Ankunft zeitweise vermisst. Innerhalb von fünf Tagen werden etwa 95 Prozent der Koffer wiedergefunden und dem Passagier kostenlos zugestellt. Der Anteil der verlorenen Gepäckstücke insgesamt liegt bei weniger als ein Promille.»Baggage Tracing

Gepäckträgerservice

Kann telefonisch beim DB-Service-Point oder beim ICE- bzw. IC/EC-Team bestellt werden.

Gerichtsstand

Er nennt das jeweils zuständige Gericht. Ist als Vereinbarung in Verträgen insbesondere im Kleingedruckten (AGB) nur unter Kaufleuten zulässig. Hier kann auch ein Schiedsgericht benannt werden. Im Übrigen gelten für die örtliche Zuständigkeit im Zusammenhang mit im Tourismus üblichen Verträgen die Regeln der Zivilprozessordnung (ZPO).»Reisevertrag/Reisevertragsrecht, »Schiedsgericht

geringfügige Beschäftigung

Geringfügig Beschäftigte unterscheiden sich von Vollzeitbeschäftigten durch die Dauer der Arbeitszeit. Hinsichtlich Urlaubsansprüchen, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle bestehen keine Unterschiede. Bei g.B. bleibt der Arbeitnehmer grundsätzlich versicherungs- und steuerfrei. Voraussetzung hierfür ist, dass der Arbeitnehmer nur längstens zwei Monate oder max. 50 Arbeitstage im Jahr beschäftigt ist oder bis 400 Euro monatlich verdient. Der Arbeitgeber zahlt pauschale Abgaben für Versicherungen und Steuern in Höhe von noch 25%, ab 1.1.2007 werden es 30% sein.»Sozialversicherungsbeiträge

German Business Aviation Association

Abk.: GBAA, Interessengemeinschaft innerhalb des BDI, setzt sich ein für die wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Belange der Dienstleistungen im Geschäftsflugverkehr, Werflugverkehr und im nicht planmäßigen gewerblichen Flugverkehr.»Bundesverband der Deutschen Industrie

German Convention Bureau

Abk.: GCB, vermarktet Deutschland international und national als Standort für Kongresse, Tagungen, Events sowie Incentives und ist der Ansprechpartner für alle, die in Deutschland Veranstaltungen planen. Zu den etwa 200 Mitgliedern zählen führende Hotels, Kongresszentren und -städte, Autovermietungen, Veranstaltungsagenturen und Dienstleister aus der deutschen Tagungs- und Kongressbranche. Das German Convention Bureau wurde im März 1973 als Deutsche Kongressvereinigung DKV GmbH & Co.KG. auf Initiative der Deutschen Lufthansa AG gegründet.»DZT, »Incentive, »Meetings made in Germany, »Tagungsstätten

Germanischer Lloyd

Gesellschaft für die Einstufung von Schiffen nach Größe, Bauart und Tragfähigkeit in bestimmte Gefahrenklassen. Diese Klassifizierungen bilden die Grundlage für die Einhaltung von Schiffssicherheitsstandards und die Versicherungsprämienregelung. 1867 von Reedern und Versicherern gegründet, mit Sitz in Hamburg.»Zweites Seerechtsänderungsgesetz (ZS)

German Rail Pass

Preisgünstiges, unabhängiges Reisen mit Netzkarte für das gesamte Schienennetz der DB, auf den Omnibuslinien der Deutschen Touring wie auch auf den Linienschiffen der KD und den S-Bahnen zu den Flughäfen; für Personen mit ständigem Wohnsitz in Übersee. Der GRP wird bei der DB als Incoming-Verkehr geführt.

Gesamterlös

Summe sämtlicher Erlöse (bei Reisebüros: Provisionserlöse) und sonstiger Erlöse während einer Zeiteinheit/einer Rechnungsperiode.

Gesamtheit von Reiseleistungen

Nach gültiger Rechtsprechung müssen den Pauschalreisekunden zwei Hauptleistungen als Leistungsbündel angeboten werden.»Hauptleistungen

Geschäftsbesorgungsvertrag

§675BGB; G. ist jede entgeltliche und selbstständige Tätigkeit in fremdem Interesse. Um einen G. handelt es sich z.B. bei der Tätigkeit des Reisemittlers für den Reiseveranstalter. Der G. liegt hier den einzelnen Geschäften, die der Reisemittler stellvertretend für den Reiseveranstalter abschließt, zu Grunde. In der Regel beinhalten die zwischen Reiseveranstalter und -mittler geschlossenen Handelsvertreter-, Agentur-, Dienstverträge u.ä. auch einen G., ohne dass dies allerdings ausdrücklich im Vertrag genannt werden müsste. Falls nicht schon ausdrücklich im Vertrag festgelegt, ist der Reisemittler dem Reiseveranstalter aus dem Geschäftsbesorgungsverhältnis zur Auskunft und Rechenschaftslegung verpflichtet, zur Herausgabe von allem, was er aus seiner Tätigkeit erlangt usw. Im Regelfall kommen auch G. zwischen Kunde und Reisebüro zu Stande.»Agenturvertrag/Handelsvertretervertrag, »Reisemittler, »Reiseveranstalter

Geschäftsreisen

Alle Reisen, die aus beruflichen Gründen unternommen werden und steuerlich abgesetzt werden können. Sie werden also nicht aus privater Kasse finanziert. Nach LH-Angaben für deren internationales Linienaufkommen zählen dazu: 85% bei Inlandsflügen, 56% bei Europa-Flügen, 39% bei Interkontinentalflügen. Zu den Geschäftsreisenden zählen außer Unternehmern, Managern und leitenden Angestellten z.B. auch Firmenbesucher, selbstständige Vertreter, Techniker und Monteure im Außendiensteinsatz, Messe- und Kongressbesucher bzw. -teilnehmer und Profisportler.

Geschäftsreisender

Mitarbeiter eines Unternehmens, der mindestens eine Geschäftsreise im Jahr unternimmt.

Geschenkgutscheine

1. Von Reisebüros ausgestellte G. berechtigen den Empfänger zu einer beliebigen Verwendung für touristische Leistungen innerhalb des ausstellenden Reisebüros oder innerhalb einer Reisebüro-Kette zu einem vorab durch den Käufer festgelegten Betrag. 2. Werden von den Fahrkartenausgaben/Reisezentren der DB ausgegeben. Berechtigen zum Kauf von Fahrscheinen aller Art, Zuschlägen, Reservierungsausweisen, ARZ-Beförderungsscheinen, Bahn-Cards oder Versicherungen. G. gelten fünf Jahre ab Ausgabetag.»Reisegutscheine

Geschützte Feiertage

Sie gelten im Unterschied zu den arbeitsfreien gesetzlichen Feiertagen de facto als Werktage. Mit ihnen wird die Glaubensfreiheit des einzelnen Staatsbürgers geschützt. Die Bundesländer bestimmen darüber, ob ein Tag als gesetzlicher Feiertag staatlich anerkannt oder nur als geschützter Feiertag definiert wird.

Gesellschaftsreisen

Im Handbuch „Die Gesellschaftsreise“ (1961) wird sie von den Autoren Klatt und Fischer im Gegensatz zur Einzelreise wie folgt definiert: „Eine für eine Personenmehrheit nach festem Programm öffentlich ausgeschriebene, von einem Reiseleiter begleitete Reise längerer Dauer, in deren Preis mindestens Beförderung, teilweise – wenn nicht volle Verpflegung – Bedienungsgelder sowie alle anderen Abgaben eingeschlossen sind.“ Nach den Kriterien der Beförderung (Leistungsträger) sprechen die Autoren von Bahn-, Bus-, Flug- und Schiffsreisen. Die Art der Unterbringung führt zur Unterscheidung nach Hotel- und Zeltreisen, die Dauer und Art des Aufenthalts nach Aufenthalts- und Rundreisen. Bei der Charakterisierung der Reisemotive wird nach Erholungs-, Bildungs- oder Kulturreisen und Pilgerreisen unterschieden. Die vier Jahreszeiten brachten 1961 eine Aufteilung in Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winterreisen. Heute spricht man nur noch selten von G. Reisen in der Gruppe werden nach dem Plan des Reiseveranstalters überwiegend als Pauschalreisen ausgeschrieben im Unterschied zu den Individualreisen.»Individualreisen, »Pauschalreisen

Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)

Regelt das so genannte Kartellrecht. Ziel des GWB ist es, markt- und wettbewerbsverhindernde Verträge, Absprachen und abgestimmtes Verhalten von Unternehmen zu verbieten. Von Bedeutung war insbesondere §18 (Aufhebung von Ausschließlichkeitsbindungen):. Die Kartellbehörde kann Verträge zwischen Unternehmen über Waren oder gewerbliche Leistungen mit sofortiger Wirkung oder zu einem von ihr zu bestimmenden künftigen Zeitpunkt für unwirksam erklären und die Anwendung neuer, gleichartiger Bindungen verbieten, soweit sie einen Vertragsbeteiligten I. in der Freiheit der Verwendung der gelieferten Waren, anderer Waren oder gewerblicher Leistungen beschränken oder II. darin beschränken, andere Waren oder gewerbliche Leistungen von Dritten zu beziehen oder an Dritte abzugeben, oder III. darin beschränken, die gelieferten Waren an Dritte abzugeben, oder IV. verpflichten, sachlich oder handelsüblich nicht zugehörige Waren oder gewerbliche Leistungen abzunehmen, und soweita) dadurch eine für den Wettbewerb auf dem Markt erhebliche Zahl von Unternehmen gleichartig gebunden und in ihrer Wettbewerbsfreiheit unbillig eingeschränkt ist oderb) dadurch für andere Unternehmen der Marktzutritt unbillig beschränkt oder c) durch das Ausmaß solcher Beschränkungen der Wettbewerb auf dem Markt für diese oder andere Waren oder gewerbliche Leistungen wesentlich beeinträchtigt wird.2. Als unbillig im Sinne des Absatzes 1 Buchstabe b ist nicht eine Beschränkung anzusehen, die im Verhältnis zu den Angebots- oder Nachfragemöglichkeiten, die den anderen Unternehmen verbleiben, unwesentlich ist.»Ausschließlichkeitsbindung, »Vertriebsliberalisierung

Gesprächskreis Tourismusindustrie

Gremium des BDI und des BTW; setzt sich für bessere politische Rahmenbedingungen für die Tourismusbranche ein. Diese gehört mit ihrem Anteil von 8% an der gesamten wirtschaftlichen Leistung zu den überdurchschnittlich wachsenden Wirtschaftszweigen in Deutschland. Die Interessenlage der deutschen Industrie und der Dienstleister ist in weiten Teilen identisch. Drei Megatrends bestimmen das derzeitige Wirtschaftsgeschehen: Globalisierung, Informatisierung und die fortschreitende Tertiärisierung, wovon insbesondere der Dienstleistungsbereich als Hoffnungsträger für neu zu schaffende Arbeitsplätze gesehen wird. Rund zwei Drittel der gesamtwirtschaftlichen Leistung werden bereits vom Dienstleistungsbereich erbracht und auch zwei Drittel der Beschäftigten in diesem Sektor registriert. Kommende Fusionen auch auf Verbandsebene zur Bestimmung der veränderten Wirtschaftskraft und Interessenlage sind denkbar.»BTW

Gestattungsvereinbarung

Vereinbarung zwischen einem IataReisebüro und einem Non-Iata-Büro, die es dem Non-Iata-Reisebüro erlaubt, das GDS-System für Reservierungen zu nutzen. Das Ticketing muss jedoch weiterhin über ein Iata-Büro erfolgen.

Gesundheitsbestimmungen

»Einreisebestimmungen

Gesundheitsurlaub

Durch die 1989 eingeleitete Gesundheitsstrukturreform und die nachfolgenden Neuordnungsgesetze ist das Auslastungsniveau in den Kurorten bis Ende der 90er Jahre stark zurückgegangen. Im Unterschied zu den traditionellen Angeboten des Kurverkehrs gewinnen seit Mitte der 90er Jahre Wellness-Reisen an Bedeutung, bei denen die Gesundheitspflege im Mittelpunkt steht. Mit entsprechenden Programmangeboten konnten viele Kurorte zumeist erfolgreich neue Zielgruppen gewinnen. Zusätzliches Angebot ist Medical Wellness, das sich vom Wellness-Urlaub durch die stärkere medizinische Kompetenz abgrenzt.»Wellness-Urlaub

Gesundheitsvorsorge im Tourismus

Grundsätzlich sollte sich der Reisende einige Wochen vor Reisebeginn an den Hausarzt oder das Gesundheitsamt wenden. Vom Expedienten wird vor der Urlaubsreise eine verantwortungsbewusste Beratung erwartet.»Deutsches Grünes Kreuz, »Einreisebestimmungen, »Länderbrief, »Naturreiseapotheke, »Reiseapotheke, »TIM

GET-International

Gütegemeinschaft Europäischer Tourismusberater.»World Travel Monitor/Europäischer Reisemonitor

Getthere

Ehemals Internet Travel Network, entwickelt Online-Booking-Programme für Geschäftsreisende, 2000 von Sabre übernommen, heute Teil von Sabre Travel Network. Internet-basierte Reise-Reservierungslösungen für Unternehmen und Fluggesellschaften.

Gewerbeanmeldung/Gewerbeordnung

Gem. §14 der Gewerbeordnung erfolgt bei Neugründung eines Reiseunternehmens die Anmeldung beim zuständigen Gewerbeamt. Die Eintragung ins Handelsregister ist davon abhängig, ob das Unternehmen einen nach Art und Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.»Lizenzierung

Gewerbefreiheit

Nach der Gewerbeordnung ist der Betrieb eines Gewerbes grundsätzlich jedermann gestattet. Erforderlich ist lediglich eine Anzeige der Gewerbeeröffnung bei der örtlichen Gewerbeaufsichtsbehörde. Eine etwaige Untersagung erfordert den Nachweis der Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden oder der von ihm beauftragten Personen, insbesondere bei Nichteinhaltung gesetzlicher Regeln des Arbeits-, Sozial-, Straf-, Umweltrechts etc.»Gewerbeanmeldung/Gewerbeordnung, »Lizenzierung

Gewichtigkeitsgrenze für Vereine

Derjenige Umsatz pro Jahr, für den Vereine keine Körperschafts- und Gewerbesteuer zu entrichten haben.»Schwarzgastronomie, »Schwarztouristik

Gewinn

Der G. ist betriebswirtschaftlich gesehen der Überschuss der erzielten Beträge über die aufgewendeten Kosten (Material, Löhne, Zinsen für Fremdkapital, Abschreibungen). »Gewinn- und Verlustrechnung, »Verlust

Gewinn- und Verlustrechnung

Ist ein Teil des Jahresabschlusses, der durch Gegenüberstellen der Konten Aufschluss über das Zustandekommen des Betriebsergebnisses geben soll. Das HGB schreibt in §275 eine Mindestgliederung vor.

GfbV

Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen, kämpft gegen Diskriminierung ethnischer Minderheiten in deren Ländern.

GFK

Gesellschaft für Konsumforschung, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen mit Sitz in Nürnberg; auch mit verschiedenen Projekten im Tourismus tätig.»FVW-Reisebüro-Panel (GfK)

GfM-Getas

Gesellschaft für Marketing-, Kommunikations- und Sozialforschung, Hamburg; gehört zur britischen AGB-Gruppe. 1986 entstanden durch den Zusammenschluss der 1945 in Hamburg gegründeten GfM (Gesellschaft für Marktforschung) und der seit 1957 in Bremen tätigen Getas (Gesellschaft für angewandte Sozialpsychologie).»Reiseanalyse, »STFT, »Urlaub + Reisen (U + R)

GFN

Gesellschaft für Nebenbetriebe der Bundesautobahnen. »Tank & Rast

GGAMADE

Unter dieser Abfrage sind die Amadeus Information Pages in deutscher Sprache abrufbar.

Ghost Segments

Informationssegmente, die zur Vervollständigung der Buchung ins GDS eingegeben werden. Dies kann der Fall sein, wenn ein oder mehrere Leistungen in Fremdsystemen gebucht wurden. G. S. können für alle Airlines eingegeben werden. Eine Meldung an die Airline erfolgt nicht. Sie unterstützen die automatische Tarifberechnung, jedoch nicht das Ticketing.

Giants Causeway

Der „Damm der Riesen“ liegt im Norden Nordirlands. Er besteht aus 40.000 sechseckigen Basaltsäulen.

Giata Hotelguide

Auflistung von rund 60.000 Hotels mit etwa 20.000 Produktbeschreibungen von 75 deutschen Reiseveranstaltern. Diese Datenbank wird von rund 16.000 Reisebüros genutzt.

Giata mbH

Gesellschaft zur Entwicklung und Vermarktung interaktiver Tourismusanwendungen, Sitz: Berlin, bietet u.a. an: Bild- und Textarchive, Software zum Einsatz in Reisebüros, dabei u.a. Giata Hotelguide.»Giata Hotelguide

Giata Ranking der FVW

Regelmäßig monatlich zeigt die FVW, welche Zielgebiete und Länder bei der Urlaubsplanung im Web und am Counter besonders stark gefragt waren.

Gimmicks

Engl., bezeichnet im Incentive-Jargon kleine Geschenke, mit denen versucht wird, die Motivation der Mitarbeiter einer Firma z.B. während eines Verkäuferwettbewerbs aufrechtzuerhalten.

GIT

Group Inclusive Tour, Gruppentarif für Pauschalreisen mit Linienflügen. Dabei sind alle Flugstrecken von den Teilnehmern gemeinsam zurückzulegen. Abweichungen bedingen Zuschläge. Die Mindestteilnehmerzahl liegt je nach Reise bei sechs oder mehr Personen.»IT-Reisen

Gîtes de France

Private Beherbergungseinrichtungen in Frankreich; G. können kleine Landhäuser, Wohnungen in Bauernhäusern wie auch Landsitze oder Mühlen sein. Diese preisgünstigen Einrichtungen befinden sich meist abseits der touristischen Wege.

Giveaways

Engl. für Werbegeschenke.

G-Klassifizierung

»Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen

GKR

Großkunden-Rabatt der DB. Unternehmensspezifischer Rabatt, der sich an den Bahn-Umsätzen des Unternehmens orientiert.»Bahn-Corporate

Glacier-Express

Touristikbahnangebot in der Ost-West-Verbindung der Schweiz. Er verbindet die Gletscher des Engadin mit denen des Wallis und die Bernina mit dem Matterhorn.

Gläubigerschutz

Alle Rechtsvorschriften und Maßnahmen, die dem Schutz des Gläubigers eines Vertragsverhältnisses dienen. Näheres zur persönlichen Haftung des Schuldners, Haftungssummen und Gesellschafterhaftung findet sich in BGB und HGB.»BGB, »Chapter Eleven, »HGB

Glass Bottom Boat

Ausflugsschiff mit gläsernem Boden, das den Blick auf das Geschehen unter der Wasseroberfläche ermöglicht, häufig eingesetzt am Great Barrier Reef in Australien, in der Karibik oder auch in Florida.

Gleichbehandlungsgesetz

Am 1. August 2006 in Kraft getretenes Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz mit dem Ziel, Ungleichbehandlung aus Gründen der Rasse, ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion und Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität, im Beruf und Beschäftigung zu verhindern.

Global Code of Ethics for Tourism

Ethikkodex für Tourismus, 1999 durch die Welttourismusorganisation UNWTO erstellt. Der Kodex soll sowohl der Tourismusförderung und der Liberalisierung des Welthandels verpflichtet sein als auch dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung und dem Schutz der Menschenrechte. Das Werk umfasst zehn Artikel, die Rechte und Pflichten für Zielgebiete, Regierungen, Veranstalter, Tourismusplaner, Reisebüros, Beschäftigte im Tourismus und die Urlauber darlegen.»World Tourism Organization

Global Indicators

»Flugrouten

Global Airline

Begriff für Luftverkehrsgesellschaften, die mit kombinierten Streckennetzen weltumspannende Verbindungen bieten, z.B. Kooperationsabkommen der Deutschen Lufthansa mit anderen Mitgliedsairlines der Star Alliance.»Code-Share-Vereinbarung, »Marketing Merger, »Megacarrier, »Star Alliance

Global Flight Sarl

Unabhängige Management-Gesellschaft mit Sitz in Blagnac/Frankreich, spezialisiert auf die effiziente Nutzung von Vielflieger-Programmen. Verarbeitet und aktualisiert die Daten der unterschiedlichen Programme der Airlines und berät Unternehmen oder Privatpersonen zur optimalen Nutzung der Bonusprogramme. 2006 gegründet als Nachfolgeunternehmen des in Offenbach ansässigen Global Flight Management.

Global Hotel Alliance

Abk.: GHA, Marketing-Kooperation seit 2004 unter Führung der Kempisnki Hotels zusammen mit Omni Hotels, Pan Pacific Hotels & Resorts und Rhydges Hotels & Resorts sowie dem CRS-Anbieter Micros Fidelio.

Globalisierung

Grundsätzlich beschreibt G. den freien Austausch von Waren, Dienstleistungen und Geld rund um den Globus mit Hilfe der internationalen Finanzmärkte. Unter dem allgemeinen Begriff G. versteht man die zunehmende globale Verflechtung vieler Lebensbereiche, insbesondere Wirtschaft und Handel, Information und Kommunikation, Kultur und Wissenschaft. G. wird maßgeblich vorangetrieben durch die Öffnung der Weltmärkte für Güter und Dienstleistungen sowie Kapital, außerdem durch den globalen Zugang zu Medien, Informationen und Kultur, zunehmend auch durch das Internet. Kritiker der G. fürchten Machtverlust für Demokratie und Verlust nationaler Schutzregelungen in Arbeitswelt, Umwelt, kultureller Vielfalt.»EU/EG/EWG, »Integration, »Standortfaktoren

Global Learning Center

Worldspan Online-Lernplattform für Weiterbildung.»Worldspan

Global New Entrants

Abk.: GNE; sind Ersatzsysteme, die ähnliche Leistungen wie die GDS bieten. Ziel der GNE ist, die Buchungen deutlich günstiger abwickeln zu können als die traditionellen GDS.»GDS

Globalpreis

Der Globalpreis umfasst Ticket sowie Reservierung, Synonym für Gesamtpreis.

Globe

Projektname für eine einheitliche IT-Produktionsplattform der Thomas-Cook-Gruppe, entwickelt von IBM und Blue Sky Travel Systems.

Globetrotter

Weltenbummler; jemand, der viel in der Welt herumreist.

GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung, ist eine rechtsfähige Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung der Gesellschafter. Sie erfordert mindestens einen Gesellschafter und ein Stammkapital von 25.000 Euro und eignet sich besonders für mittelgroße Unternehmen, da eine starke persönliche Bindung der Gesellschafter vorliegt. Für Ende 2007 ist eine GmbH Novelle geplant, die u.a. die Absenkung der Mindesteinlage auf 10.000 Euro, eine einfachere und schnellere Gründung sowie einen besseren Missbrauchsschutz im Insolvenzfalle vorsieht. In Konkurrenz zur GmbH in ihrer jetzigen Form entschieden sich bereits 30.000 Neugründer für die Gründung einer britischen Limited in Deutschland.»GmbH & Co.KG, »Kapitalgesellschaft, »Limited (Ltd.), »Personengesellschaft, »Unternehmensform

GmbH & Co. KG

Die G. ist eine besondere Form der Personengesellschaft, in der eine Kapitalgesellschaft (in diesem Fall die GmbH) als Vollhafter (Komplementär) der KG auftritt. Ermöglicht eine Haftungsbegrenzung der Gesellschafter in Höhe des Grundkapitals der GmbH.»GmbH

GMT

Greenwich Mean Time, mittlere Greenwich-Ortszeit, basierend auf dem NulImeridian.»Ortszeit, »Weltzeit, »Zeitzone

GNE

»Global New Entrants

GNV

Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen – Fachvereinigung Omnibus + Touristik; Sitz: Hannover.

GO

1. Gentil Organisateur, interne Bezeichnung für den Animateur beim Club Méditerranée (CM), sorgt für die Freizeitgestaltung der Gäste nach vorgegebenem Konzept. GM, Gentil Membre, ist bei CM die interne Bezeichnung für den Gast im Club.2. Jährlich stattfindende internationale Touristikmesse in Brünn/Brno.»Animation, »Cluburlaub

Go as you please

Hotelscheckprogramm in Großbritannien mit offenen Hotelschecks für Übernachtung und Frühstück. Programm, bei dem nur die erste Nacht vorreserviert wird, danach Weiterreservierung nach Belieben des Gastes.»Voucher

Going Public

Engl. öffentlich machen; an die Börse gehen; ein Unternehmen über Zeichnung von Anteilscheinen an den Markt bringen; Börsengang.

Golden Ager/Best Ager

Zahlungskräftige und meist zeitlich unabhängige Kundenzielgruppe ab 50 Jahren für die Reisebranche.

goldener Umkehrpunkt

Einsparung beim Kauf von Flugtickets auf legale Weise. Der kundige Iata-Agent konnte auf bestimmten Routen durch Festlegung eines fiktiven Umkehrpunkts die Verbilligung eines Tickets ermöglichen; seit 1990 über CRS.»Flugpreisberechnung, »NUC

Goldenes Horn

Hafenbucht von Istanbul, eine Bucht des Bosporus.

Goldenes Vlies

Nach griech. Sage das Fell des goldenen Widders, der Phrixos durch die Lüfte nach Kolchis trug; zurückgeholt von den Argonauten. Beliebtes Thema bei Kreuzfahrtprogrammen.»Kreuzfahrten

Golfreisen

Touristische Pauschalreisen, die den Reisenden zusammen mit Anreise und Unterkunft zusätzlichen Zugang zu Golfplätzen erlaubt. Als typische Begriffe aus diesem Bereich seien hier erwähnt: Abschlag (Teebox): Startraum für den ersten Schlag auf jeder Spielbahn. Ass (Hole in One): Einlochen des Balls vom Abschlag aus mit einem Schlag. Bag: Schlägertasche. Birdie: ein Schlag weniger als die Sollzahl für die jeweilige Spielbahn. Bogey: ein Schlag mehr als die Sollzahl für die jeweilige Spielbahn. Bunker: Hindernis aus Sand oder Gras. Caddie: trägt die Schlägertasche (Bag) oder zieht den Caddie-Wagen. Club: Sammelbegriff für Golfschläger. Driver: der Schläger für den Abschlag. Eagle: zwei Schläge weniger als die Sollzahl der jeweiligen Spielbahn. Eisen: Schlägertyp mit flachem Kopf von Nummer eins (weite Schläge) bis Nummer neun (kurze Schläge) sowie Nummer zehn für ganz kurze Schläge. Green: das kurz geschnittene Grün rund um die Fahne. Greenfee: Spielgebühr auf fremden Plätzen. Handicap: System zum Vergleich der Spielstärken einzelner Spieler. Par: angegebene Sollschläge für einzelne Spielbahnen. Proshop: Verkaufsstätte für Golfausrüstung. Putt: Schlag mit dem Putter auf dem Grün in Richtung des Lochs. Rough: hohes Gras oder Wiese, von der aus der Ball sehr schwer zu spielen ist.

Golfstrom

Die für Europa lebenswichtige Strömung als Fortsetzung der nordäquatorialen Strömung. Der Aufstau im Golf von Mexiko verbindet sich beim Abfließen durch die Floridastraße mit dem Antillenstrom und setzt sich an der Küste der USA nach Norden bis Neufundland fort, wo die Strömung als Atlantikstrom bis zur europäischen Küste gelangt. Dem Verlauf eines Zweigs des Golfstroms durch den Ärmelkanal und seines weiteren Wegs nordwestlich der Ostfriesischen Inseln sind die milden Winter dort mit mittleren Temperaturen im Januar und Februar von etwa +1 Grad C zu verdanken.

Goodwill-Abschreibung

Finanztechnischer Begriff, der die Differenz zwischen Kaufpreis und Buchwert eines erworbenen Unternehmens umschreibt.

Go Online 2006

Das Portal von Reisebüros für Reisebüros. Initiatoren sind elf große deutsche Reisebüro-Organisationen, sowie die Fachzeitschriften FVW und TravelTalk.

Go Show

Flugreisender, der ohne Reservierung versucht, am Flughafen einen frei gewordenen Platz zu bekommen. Gilt auch für Hotelzimmer oder Kabinen.»No Show

Gotik

Stilbezeichnung für die hoch- und spätmittelalterliche Epoche der abendländischen Kunst (Architektur, Malerei, Bildhauerei). Beginn in Frankreich um 1150, in Italien um 1420 von der Renaissance abgelöst. Hielt sich in anderen Teilen Europas bis nach 1520. Hauptkennzeichen sind im Kirchenbau Spitzbogen, Kreuzrippengewölbe, Strebewerk und Maßwerkfenster, z.B. bei den Kathedralen von Chartres, Reims, Canterbury und den Domen von Magdeburg, Schwerin und Mailand.

GPS

Global Positioning System, auf Satellitenortung basierendes globales Navigationssystem, das auch in Reisebussen und Mietwagen der Oberklasse zu finden ist.

Grachten

Wasserstraßen in niederländischen Städten, z.B. in Amsterdam die Prinsengracht, Keizersgracht. Grachtenrundfahrten sind Touristenattraktionen.

Grand Canyon

350 km lange und 6 bis 30 km breite Schlucht in Arizona (USA). Der G. C. ist zum größten Teil zum Nationalpark erklärt und eine der meistbesuchten Touristenattraktionen der USA.

Grand Hôtel

Franz. Als G. H. (engl. auch Grand Hotel oder Grandhotel) wird meist ein Luxushotel nach mind. Fünf-Sterne-Standard bezeichnet. Einheitliche Kriterien bestehen hier nicht. G. H. sind überwiegend um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden sowohl in Metropolen, in Kurorten wie Seebädern und Luftkurorten als auch an landschaftlich reilzvollen Stellen wie Binnengewässern, Meeresküsten und Alpenpässen; verstärkt in der Schweiz zu Treffpunkten einer zahlungskräftigen Gesellschaft. Wiederaufgebaute oder in neuerer Zeit errichtete Hotels werden entsprechend dem luxuriösen Standard der Zimmer und Gesellschaftsräume sowie der Service-Einrichtungen G. H. modérnes genannt.»Kriterien der Hotelklassifizierung

Grand lit

Französisches Bett, Doppelbett mit ungeteilter Matratze, mindestens 190 x 200 cm.Grand Tour: In der Vorphase des Reisens wurden junge Adelige auf die Grand Tour geschickt, um sich politisch und kulturell zu bilden.

Gratuity

Bei Kreuzfahrten in den USA Bezeichnung für Trinkgeld.»Trinkgeld

Graumarkt

Durch die Überkapazität vieler Fluggesellschaften, die nicht alle Plätze zu den offiziellen Tarifen füllen können, entsteht ein Angebot von Flugscheinen, die billiger sind als die vom Ministerium genehmigten Preise. Der Vertrieb erfolgt über vielfältige Wege, hauptsächlich über Consolidators. Diese untertarifierten Flugscheine sind zwangsläufig nur für die Dienste der ausstellenden Gesellschaft zu benutzen und unterliegen oftmals einschränkenden Konditionen (keine Umbuchung, keine Verlängerung, keine Streckenänderung etc.). Beim Verkauf sind Reisebüros verpflichtet, die Kunden auf Umstände und Risiken aufmerksam zu machen, die mit der Benutzung dieser Flugscheine zu nicht genehmigten Preisen verbunden sind. Mit der Liberalisierung des Flugverkehrs in Europa wurde die Genehmigungspflicht für Tarife durch das Verkehrsministerium abgeschafft, und damit hat dieses Marktsegment seine Bedeutung verloren.»Flugpreisberechnung, »Iata

Graumarkttickets

Flugscheine für Linienflüge, die unterhalb der Iata-Tarife verkauft wurden. Ursprünglich basierte das Tarifsystem grundsätzlich auf der Genehmigung durch die Behörden (BMVBS) der einzelnen Staaten. Verstärkter Wettbewerbsdruck, hervorgehoben durch Überkapazitäten vieler Fluggesellschaften, führte zur Aufweichung der Preise. Der Vertrieb mit untertarifierten Flugscheinen musste in einer Grauzone stattfinden. Der Vertrieb läuft i.d.R. über spezielle Großhändler (Consolidators). An den Kunden wurden sie nur durch Reisebüros verkauft, nicht von den Fluggesellschaften direkt. Im Gegensatz zu den festen Iata-Tarifen wurden diese G. auf Nettobasis eingekauft und zum selbst kalkulierten Preis an die Kunden weitergegeben. Auf G. war oft kein Preis angegeben. Im Allgemeinen akzeptierten die Reisebüros wegen der zusätzlichen Gebühren keine Zahlung per Kreditkarte. Seit 1997 durch Liberalisierung in der EU hinfällig geworden.»Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Städteentwicklung, »Consolidator, »Flugpreisberechnung, »Iata, »Iata-Agenturen

Great Barrier Reef

Längstes lebendes Korallengebilde der Welt vor Queensland, Australien (rund 2000 km).

Great Circle

Bezeichnung für die Route Europa–Nordamerika zurzeit der großen Transatlantik-Liner.

Great South Pacific Express

Seit 23. April 1999 entlang der australischen Ostküste (Cairns–Brisbane–Sydney) fahrender Luxuszug der einheimischen Queensland Rail und der Londoner Orient-Express-Gruppe. Gebaut für maximal 90 Passagiere in 20 Waggons im edwardianischen Stil.

Green Globe

Der Grüne Globus, länderübergreifendes Aktionsprogramm zur Reduzierung von tourismusinduzierten Umweltbelastungen. Umweltauszeichnung des WTTC. Das Programm deckt alle Bereiche der Reiseindustrie ab und liefert praktische Informationen über Müllmanagement, Ressortentwicklung sowie die Nutzung alternativer Stromquellen und das Sparen von Wasser und Energie. Beitretende Unternehmen verpflichten sich zur Verbesserung umweltbedingter Praktiken nach den Rio-Richtlinien (1992). Anlaufstelle für Interessenten ist das Londoner Büro des WTTC.»WTTC

Green Leaf

Das grüne Blatt, Auszeichnung der Pata für umweltbewussten Tourismus.»Pata

Greyhound-Busse

Überlandbusse, die in den USA mit einem Streckennetz von 160.000 km rund 14.000 Städte verbinden. Für eine Vielzahl von Orten, die weder über einen Flughafen noch über eine Eisenbahnstation verfügen, sind sie das einzige öffentliche Verkehrsmittel im Liniendienst. Das Unternehmen wurde 1913 von C. E. Wickman gegründet.

Großer-Belt-Tunnel

Nach dem Kanaltunnel zweitgrößtes Brücken- und Tunnelprojekt in Europa. Die 17 km lange Verbindung der Hauptinsel Seeland mit der Insel Sprogö wurde 1996 für den Eisenbahnverkehr freigegeben und verbindet damit die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit dem europäischen Festland.»Eurotunnel

Großkundenabonnements

»Bahn-Corporate, »Corporate Rates, »FIA

Großraumflugzeug

Bezeichnung für Flugzeuge mit mehr als fünf Meter Rumpfdurchmesser und großen Kapazitäten, die im Passagiertransport über zwei Mittelgänge verfügen, z.B. Boeing mit B-747, B-787 (in Entwicklung) und Airbus mit A-380, A-350 (in Entwicklung).

Ground Handling

Engl. für Bodenabfertigungsdienstleistungen an Flughäfen. Seit 1991 (EU-Verordnung 82/91) dürfen im EU-Gebiet diese Leistungen nicht mehr ausschließlich von Flughäfen, sondern auch von den Fluggesellschaften durchgeführt werden.

Groundhostess

Auch Bodenstewardess, bezeichnet das weibliche Bodenpersonal am Flughafen, d.h. hauptsächlich die Counter-Kräfte (im Unterschied zur Bordhostess, die an Bord von Flugzeugen eingesetzt wird).

Gründungszuschuss

»Ich-AG

Grüner Koffer

In den 90er Jahren bemühten sich der Deutsche Naturschutzring und der vorwiegend zu diesem Zweck gegründete Verein Ökologischer Tourismus in Europa ÖTE um die Einführung des Gütesiegels G. Auf diese Weise sollten attraktive umwelt- und sozialverträgliche Tourismusangebote in Deutschland initiiert werden. Die Bemühungen der Verbände fanden jedoch wenig Unterstützung. Unter Federführung des Bundesumweltministeriums wird seit 2001 das Konzept in veränderter Form mit der Umweltdachmarke Viabono verwirklicht. Heute steht der Grüne Koffer als Symbol für den Verband ÖTE.»Ökologischer Tourismus in Europa, »Viabono

grüner Pfeil

Dieses an Straßenkreuzungen angebrachte Verkehrszeichen erlaubt Kraftfahrern das Rechtsabbiegen auch bei roter Ampel. Vor dem Abbiegen muss angehalten werden, denn Fußgänger und Radfahrer haben immer Vorfahrt. Seit dem 1. März 1994 gilt das aus der ehem. DDR übernommene Verkehrszeichen für Gesamtdeutschland.

grüne Versicherungskarte

Im grenzüberschreitenden KFZ-Verkehr geforderter Nachweis einer bestehenden KFZ-Haftpflichtversicherung.

Grundpflichten

Für den Betrieb des öffentlichen Verkehrs bestehen vier Grundpflichten: 1. Betriebspflicht – im Linienverkehr die Pflicht zur ordnungsgemäßen Einrichtung und Aufrechterhaltung des Personenbeförderungsbetriebs nach PBefG. Im Vordergrund steht das Allgemeininteresse, allerdings unter Berücksichtigung der Rentabilität. 2. Fahrplanpflicht – die Pflicht zu einem im Voraus festgelegten und veröffentlichten Fahrplan. 3. Beförderungspflicht – im Linienverkehr ist nach PBefG der Beförderer im Rahmen der regelmäßigen Kapazitäten zur Beförderung verpflichtet, soweit seine Allg. Beförderungsbedingungen eingehalten werden. 4. Tarifpflicht – die Pflicht eines im Voraus festgelegten und veröffentlichten Preisverzeichnisses, von Tarifeinheit und -gleichheit.»ABB, »öffentlicher Verkehr, »ÖPNV, »PBefG

Gruppenreisedienste

Nach DRV-Vertriebsdatenbank spezialisierte Reisebüros, die zumeist für eine Kette oder Kooperation nahezu ausschließlich Gruppenreisen anbieten.»Reiseverkauf in Deutschland

Gruppenreisen

Von Verkehrsträgern begünstigte Reiseform, bei der abhängig von der Gruppenstärke, Ermäßigungen oder die Anrechnung von Freipersonen gewährt werden.

Gruppenversicherung

Versicherungsvertrag für Gruppen von Personen wie z.B. Berufsverbände oder Firmen, deren Mitglieder bzw. Mitarbeiter meist in den Genuss von vergünstigten Versicherungsleistungen kommen.»Einzelversicherung

GSA

General Sales Agency, Generalvertretung für eine Reederei, eine Airline, einen Incoming-Veranstalter, eine Hotelgruppe o.Ä.

GSM

1. Guest Service Measurement; Gästefragebogen von Walt-Disney-Hotels und Resorts sowie deren Kreuzfahrtschiffen. 2. Global System for Mobile Communication, gültiger Standard für den Mobilfunk der heutigen zweiten Generation.»Gästefragebogen

GSM-R

Global System for Mobile Communication for Railways, Mobilfunknetz, dass speziell die Belange der Eisenbahn bei der Sprach- und Datenkommunikation berücksichtigt.

GST

Goods & Service Tax oder Government Sales Tax, Verkaufssteuern in den USA, ähnlich einer Umsatzsteuer.

GT

Group Travel bedeutet im internationalen Luftverkehr, dass bestimmte Personengruppen unter besonderen Voraussetzungen preisgünstiger reisen. Preisermäßigung seitens der Carrier gibt es für 1. Angehörige der Fluggesellschaften, 2. Schiffsbesatzungen (GS), 3. Militärgruppen (GM), 4. Affinitätsgruppen (GA), 5. Common Interest Group Travel (CG) wie z.B. Gesellschaftsreisen zu sportlichen Veranstaltungen oder Studienreisen, 6. Inclusive Tours (GV) – Pauschalreisegruppen und 7. für frei zusammengestellte Gruppen, deren Antrag allerdings von der Iata genehmigt sein muss.»GIT

GTIF

Global Tourism Interventions Forum, informeller Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, entstand vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen zur Tourismusentwicklung, die in weltweiten Konsultationen, auf dem Weltsozialforum und in internationalen Foren wie der Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD) geführt wurden. Das GTIF will die Diskussion und die Beiträge zum Tourismus in vielen globalisierungskritischen Gebieten und Menschenrechtsbewegungen unterstützen, stärken und weiterführen. Es engagiert sich dafür, den weltweiten Tourismus nachhaltiger, umweltfreundlicher und gerechter zu gestalten.»CSD

GTM

Germany Travel Mart, Incoming-Fachreisemarkt für Reisen in die Bundesrepublik Deutschland, Veranstalter ist die DZT.»DZT

GTZ

Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, Eschborn. Im Auftrag des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusam-menarbeit) fördert die GTZ zur Unterstützung der Entwicklungspolitik der Bundesregierung die technische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Partnerländern in der Dritten Welt in Form von Studien, Berichten, Gutachten, Planung und Durchführung von Projekten sowie Auswahl, Aus- und Fortbildung von Fachkräften. Trägt auch zu einer sozialen und ökologisch verträglichen und gleichzeitig Gewinn bringenden Gestaltung von Tourismus bei.»Bundesministerium für wirtschaftliche Zusam-menarbeit und Entwicklung (BMZ)

Guadalajara-Abkommen

So genanntes Charterabkommen; Zusatzabkommen zum Warschauer Abkommen zur Vereinheitlichung von Regeln über die von einem anderen als dem vertraglichen Luftfrachtführer (Carrier) ausgeführte Beförderung im internationalen Luftverkehr. Gilt als Ergänzung zum Haftungsrecht, beschlossen im September 1961 von der Internationalen Luftprivatrechtskonferenz in Guadalajara (Mexiko).»Haager Protokoll, »Warschauer Abkommen (WA)

Guarantee

Engl. für Garantie. wird von vielen Hotelketten und auch Mietwagenanbietern verlangt, um die getätigte Buchung zu sichern. Ebenfalls werden darüber Gebühren für No Shows abgerechnet. In der Regel ist eine Kreditkarte vorgeschrieben, es werden aber auch Iata-Nummern oder ein Scheck akzeptiert.

Guéridon-Service

»Englischer Service

Guest Ranch

»Ranchurlaub

Guest Relations Manager

Diese angloamerikanische Begriff bezeichnet bestimmte Angestellte in Luxushotels mit US-Management. Der GRM übernimmt die Sonderbetreuung der VIP-Kunden.

Gütegemeinschaft Buskomfort e.V.

Abk.: GBK, Gütegemeinschaft Buskomfort e.V., Sitz in Böblingen, wurde 1975 von rund 60 Busunternehmern gemeinsam mit den Verbänden RDA,BDP und WBO sowie einigen Busherstellern gegründet mit dem Ziel, Qualitätsunterschiede bei Reisebussen deutlich zu machen. Dies erfolgt anhand einer Klassifizierung mit Sternen, dem Gütezeichen RAL Buskomfort. Ein wichtiges Anliegen der GBK ist es, das Image der Busbranche in der Öffentlichkeit zu stärken. Hierfür wurde 2006 zusätzlich ein neues Gütezeichen ins Leben gerufen: das Gütezeichen RAL Bus-Chauffeur-Fahrerschulung. Dieses wird an Busunternehmer vergeben, die ihre Fahrer regelmäßig fahrpraktisch und theoretisch schulen lassen.

Güter

G. sind bewegliche und unbewegliche materielle sowie immaterielle Mittel, die direkt (Konsumgüter) oder indirekt (Produktivgüter) der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen.»Dienstleistungen

Gütesiegel des VDR

Hotelzertifizierung nach festgelegten Qualitätskriterien und Online-Buchbarkeit durch den Geschäftsreiseverband VDR.»VDR

GUI

Graphical User Interface, grafische Benutzeroberfläche.»BenutzeroberflächeH»

H

Tarifbezeichnung im Flugticket für Economy Class.

Haager Protokoll

Protokoll zur Änderung des Warschauer Abkommens von 1929.»Guadalajara-Abkommen, »Icao, »Warschauer Abkommen (WA)

Hacker

Computerspezialisten, die mit ihrem Fachwissen und unter Umgehung von Sicherheitseinrichtungen Zugriff auf fremde Rechnersysteme erlangen und somit die Sicherheitslücken aufdecken können. H. mit krimineller Energie können somit auch Daten auf dem Zielsystem zerstören oder stehlen.»Firewall, »Phishing, »Spyware

Händlerstatus

Genauer: Einzelhändler (engl. Retailer)-Status, in der Reisebranche als Gewerbetreibender, der touristische Leistungen oder Beförderungsleistungen auf Nettobasis einkauft und nach eigener Aufschlagskalkulation weiterverkauft; im Gegensatz zur geläufigen Zusammenarbeit zwischen Leistungsträger/Reiseveranstalter als Handelsherr/Geschäftsherr zum Reisebüro/Reisemittler als Handelsvertreter auf Provisionsbasis.»Handelsherr/Geschäftsherr, »Handelsvertreter, »Marge

Hängebrücke

Brücke, die an mindestens zwei festen Stützen ausgespannt ist. Die längste H. der Welt ist im April 1998 in Japan dem Verkehr übergeben worden. Die Akashi-Kaikyo-Brücke misst 3911 m Länge, die Spannweite von Pfeiler zu Pfeiler (Mittelspannweite) beträgt 1991 m. Sie verbindet die Stadt Kobe mit der Insel Awaji.

Hafen

Der vor Seegang geschützte und mit einem Kai, Pier oder einer Mole ausgebaute Liegeplatz zur sicheren Be- und Entladung oder Reparatur der Schiffe.»Reede

Hafenabgaben, -gebühren, -gelder

Sind diejenigen Gelder, die ein Schiff dafür entrichtet, dass es einen Hafen mit seinen sämtlichen Anlagen, wie Einfahrt, Festmachen, Frischwasser- und Ölübernahme nutzt. Die H. werden bemessen nach der Größe eines Schiffs, nach BRT/BRZ. Der Reeder oder Veranstalter gibt diese Gebühren vielfach – separat ausgewiesen – an den Kunden weiter.»BRT/BRZ

Hafenagenten

Übernehmen die Versorgung und Betreuung von Schiffen in fremden Häfen. Die hierauf spezialisierten Agenturen reservieren Liegeplätze, organisieren Lotsen und Schleppereinsatz, übernehmen die Versorgung mit Treibstoff, Ersatzteilen, Wasser und Lebensmitteln. Darüber hinaus fungieren sie als Nachsendeadresse für Schiffs- und Passagierpost. In vielen Fällen werden auch Landausflüge sowie die Abfertigung zu- oder aussteigender Fahrgäste arrangiert.

Hafenbahnhof

Bahnstation in unmittelbarer Nähe der Schiffsanlege- bzw. -landeplätze zur direkten Abfertigung des Personen- und Güterverkehrs, z.B. Genua, Norddeich Mole.

Hafenkapitän

Von der Stadt bzw. Gemeinde beauftragte amtliche Person, die die Verwaltung eines Hafens übernimmt. Der Hafenkapitän weist den am Hafen ankommenden Yachten einen Liegeplatz zu und zieht das entsprechende Hafengeld ein, in kleineren Häfen auch Hafenmeister genannt.»Hafenabgaben, -gebühren, -gelder

Haff

Flaches Gewässer, von der See durch InseIn oder einen Dünenstreifen getrennt, z.B. an den Küsten Pommerns und Ostpreußens.»Lagune

Haftung bei Pauschalreisen

Der Reiseveranstalter steht als Vertragspartner des Reisenden für die vertragsgemäße Erbringung der Leistung ein. Weicht die erbrachte von der vereinbarten Leistung ab, kann der Reisende Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche nach §651c bis f BGB geltend machen. Dies sind Kündigung, Minderung, Schadensersatz. Zur späteren Durchsetzung seiner Rechte hat der Reisende zuvor etwaige Mängel zu reklamieren und Abhilfe zu verlangen. Den Reiseveranstalter trifft allein das Risiko der Durchführung der Reise. Daneben kann er auch für Unfälle und sonstige Schäden während der Reise haften, soweit ihn hierfür ein Organisations- oder Aufsichtsverschulden trifft (§823 BGB). Eine Haftungsbeschränkung ist nur in den Grenzen von §651h BGB möglich. Der Reiseveranstalter haftet für das Verschulden seiner Erfüllungsgehilfen, insbesondere der Leistungsträger.»Abhilfeverlangen, »Erfüllungsgehilfe, »Frankfurter Tabelle, »Haftungsbeschränkung, »Kündigung, »Kundengeldabsicherung, »Leistungsträger, »Minderung, »Reisemängel, »Reiseveranstalter, »Reisevertrag/Reisevertragsrecht, »Schadensersatz

Haftung bei Schiffspassagen

Für See-, Fährpassagen und Beförderung auf Binnengewässern.»Zweites Seerechtsänderungsgesetz (ZS)

Haftungsbeschränkung

Der Reiseveranstalter kann die Haftung für Schäden des Reisenden, die nicht Körperschäden sind, vertraglich auf den dreifachen Reisepreis beschränken (§651h BGB). Das Recht des Reisenden auf Abhilfe, Minderung oder Kündigung (§§651a bis e BGB) fällt nicht hierunter. Sofern die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Schadensersatz (§651f BGB) vorliegen, haftet der Reiseveranstalter auf vollen Schadensersatz. Die Haftungsbeschränkung ist zulässig, soweit der Schaden des Reisenden weder vorsätzlich, noch grob fahrlässig herbeigeführt worden ist bzw. soweit der Reiseveranstalter für den dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Ein eigenes Verschulden des Reiseveranstalters darf für den Schaden nicht mitursächlich sein.

Haftungserklärung

In Zusammenhang mit verlorenen oder verlegten Flugscheinen oder anderen Transportdokumenten auszustellendes Formular. Mit Hilfe der H. kann ein Ersatzdokument beantragt werden.»Freischreiberklärung

HAI

Hotel Association of India, der indische Hotelverband; Interessenvertretung der gesammten Hotelindustrie.

Halbpension

Beinhaltet ein Frühstück und eine warme Mahlzeit pro Tag in Hotel oder Pension.»MAP

Halbtax

Pendant zur Bahn-Card der Schweizer Bahnen (SBB).

Hallenbetriebe

Zu diesem Leistungszweig gehören die Stadt-, Sport- und Mehrzweckhallen. Diese wieder sind vielfach Voraussetzung für Aktivitäten anderer Dienstleistungsunternehmen, z.B. im Messe- und Kongresswesen. Hallenbetriebe werden touristisch stark genutzt für Veranstaltungen wie Tagungen, Kongresse, Workshops, Ausstellungen, Sportveranstaltungen u.Ä.»Convention, »Messetourismus, »VDSM

Hallig

Kleine Wattinsel, die nicht eingedeicht und deshalb häufig von Flut bedroht ist. Wurten (Warften), also aufgeworfene Siedlungshügel als Hochwasserschutz, sind charakteristisches Merkmal, z.B. Hallig Hooge.

Hamam

Türkisches Bad mit Wasserdampf und exotischen Aromen. In Mitteleuropa werden oft normale Dampfbäder als H. bezeichnet.

Handel

Gehört im Rahmen der Volkswirtschaft zum Bereich der Distribution. Seine Aufgabe ist die eines Mittlers zwischen Produktion und Konsum. Ein typisches Beispiel aus der Tourismusbranche sind die Reisebüros oder die Handelsvertreter nach §84 HGB. Der H. tritt in drei Erscheinungsformen auf: Einzelhandel, Großhandel, Außenhandel.

Handelsbilanz

Die H. ist die Gegenüberstellung der Werte der Warenein- und -ausfuhr. Sind die Warenexporte größer als die Importe, so spricht man von einer aktiven Handelsbilanz. Im umgekehrten Fall liegt eine passive Handelsbilanz vor.»Zahlungsbilanz

„Handelsblatt News“ am Abend

Erhalten Reisende der Ersten Klasse im ICE der Deutschen Bahn und der Business Class der Lufthansa.

Handelsgastronomie

Restaurants in Kaufhäusern wie Karstadt, Kaufhof etc.

Handelsherr/Geschäftsherr

Hier der Reiseveranstalter oder Beförderungsunternehmer, für den Reiseagenturen, Reisebüros und sonstige Reisemittler als Handelsvertreter tätig werden. Im Reisegewerbe bestimmt der H. (Veranstalter) den Endverbraucherpreis einer Reise. Der Handelsvertreter ist an diesen Endpreis gebunden, darf ihn nicht unterschreiten und erhält auf diesen Provision. In jüngster Zeit wird der Handelsvertreterstatus von Reisebüros juristisch angezweifelt (Bundeskartellamt). Führt dieses zu einer Aufhebung des Handelsvertreterstatus, so müssen Reiseveranstalter ihren Reiseagenturen die Arrangements zum Nettopreis liefern und haben keinen Anspruch mehr auf Beachtung vorgegebener Endpreise (Wegfall der Preisbindung, erheblicher Wettbewerb zwischen den Reisebüros durch gegenseitige Preisunterbietung).»Handelsvertreter, »Preisbindung, »Rabattverbot beim Verkauf von Pauschalreisen, »Reisemittler, »Reiseveranstalter, »Verkaufslizenzen

Handelsmakler

Das Reisebüro, das ohne Agenturvertrag gegen geringere Provision verschiedene Reiseveranstalter anbietet und nicht ständig damit betraut ist, das Reiseangebot eines Leitveranstalter anzubieten, wird als H., i.S. des §93ff HGB und nicht als Handelsvertreter gemäß §84 HGB tätig. Auch das so genannte freie Reisebüro haftet als Erfüllungsgehilfe. Daneben haftet es selbstständig für eigene Pflichtverletzungen gegenüber Reisenden und dem vermittelnden Reiseveranstalter.»Agenturvertrag/Handelsvertretervertrag, »Handelsvertreter, »Reisemittler, »Reiseveranstalter

Handelsmarken

Eigenmarken der Handelsorganisationen; dienen durch aktives Handelsmarketing vorwiegend der eigenen Unternehmensprofilierung. Sie werden ausschließlich in den angeschlossenen Ketten/Filialgeschäften angeboten. Handelsmarken fungieren meist als preisgünstigere Alternative zu den Markenartikeln und sind dem Preiswettbewerb entzogen; sorgen häufig für Verbesserung der Handelsspanne.

Handelsregister

Eine von den Amtsgerichten für den jeweiligen Gerichtsbezirk geführte öffentliche Aufzeichnung der Kaufleute, ihrer Firmen, ihrer Vertretungsverhältnisse und ggf. der Gesellschaftsverhältnisse.

Handelsvertreter

Reiseagenturen, Reisebüros und sonstige Reisemittler arbeiten regelmäßig als H. für einen oder eine Vielzahl von Reiseveranstaltern oder Beförderungsunternehmen usw. Auf Grund des Handelsvertreter- oder Agenturvertrags arbeitet der H. als selbstständiger Gewerbetreibender, der zwischen Kunde und Reiseveranstalter (Pauschal-)Reiseverträge vermittelt und abschließt, meist ohne selbst für Wirkungen und Erfolg des Reisevertrags verantwortlich zu sein. Gesetzliche Regelungen finden sich unter anderem in den §§84ff. HGB. Ein Handelsvertreterverhältnis liegt vor, wenn das Reisebüro dem Kunden gegenüber erkennbar als in fremdem Namen und auf fremde Rechnung handelnd auftritt. Im Zweifel liegt nur eine Vermittlung als Handelsmakler nach §93 HGB vor.»Agenturvertrag/Handelsvertretervertrag, »Handelsmakler, »Reisemittler, »Reiseveranstalter

Handgepäck

Auch: Bordgepäck. Nach derzeit gültigen Sicherheitsbestimmungen ist in Deutschland dem Fluggast die Mitnahme von einem Stück Handgepäck erlaubt. Das H. unterliegt Gewichts- und Größengrenzen, abhängig von der Fluggesellschaft. Nach der Verschärfung der Gepäckbestimmungen dürfen Fluggäste nur noch begrenzte Mengen flüssiger Stoffe mit in die Kabine nehmen. Das Mitführen von Flüssigkeiten (Parfüm, Gels, Zahnpasta, Cremes, Rasiermittel und Sprays) ist nur noch in Behältern von maximal 100 Millilitern erlaubt. Die Behälter müssen dabei locker in einen durchsichtigen und verschließbaren Plastikbeutel von maximal 1 Liter Fassungsvermögen verpackt werden. Pro Person ist jeweils nur ein Beutel mit Flüssigkeiten erlaubt.»Freigepäck, »Gepäckbeförderung bei Atlantikflügen

Handling Fee

Nicht eindeutig definierter Begriff als Synonym sowohl für Transaction als auch für Management Fee. Die Provision bleibt bei diesem Abrechnungsmodell beim Reisebüro.

Handy-Ticket

Service der DB. Seit 1. September 2006 können Kunden über ihre Handys Tickets beziehen. Der Fahrschein wird per MMS auf das Mobiltelefon übertragen. Gilt auch für andere Verkehrsmittel und Einrichtungen.

Hanse/Hansestädte

Der Bund der Hanse bestand vom Mittelalter bis zum 17. Jh. und reichte mit über 90 Häfen und Reichsstädten von Flandern bis nach Reval. Der ursprünglich nur wirtschaftlichen Interessen dienende Bund erhielt durch die Kölner Konföderation vom 19. November 1367 auch politische Bedeutung. Der Hauptort Lübeck war Appellationsgericht für alle Hansestädte, die nach eigenem Lübischen Recht zu richten hatten. In den Hansetagen kamen die Ratsendeboten der Städte zusammen, um die Angelegenheiten des Bundes zu beschließen. Der Rückgang der Macht der Hanse begann mit dem Erstarken des Nationalbewusstseins, das viele der Hansestädte den Interessen der regierenden Fürsten unterordnete. Ein weiterer Grund war in der Entdeckung Amerikas zu suchen, welche den bisher dominierenden Ostsee-Westsee-Handel nun in überseeische Gebiete ausdehnte. Mit Beginn des 17. Jh. war der stolze und mächtige Städtebund der Hanse nur noch dem Namen nach ein Bündnis. Der Dreißigjährige Krieg brachte die völlige Auflösung. Der Hansetag der Neuzeit findet in regelmäßigen Abständen in jeweils wechselnden ehemaligen Hansestädten statt. Diese Zusammenkünfte dienen überwiegend der Fremdenverkehrsförderung.

Hapag-Lloyd

Durch Fusion der beiden Reedereien Hamburg-Amerikanische Packetfahrt Actien Gesellschaft (Hapag) und Norddeutscher Lloyd (NDL) in 1970 entstanden. Hapag seit 1847 und NDL seit 1857 in der Seeschifffahrt tätig und Initiator der ersten Kreuzfahrten in Deutschland. Der Konzern verfügte neben der Linienschifffahrt und der Spedition seit der Fusion über eine breit gefächerte Palette von touristischen Aktivitäten in Marktführerschaft. Zusammengefasst waren diese in: Hapag-Lloyd Flug, Hapag-Lloyd Geschäftsreise, Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, Hapag-Lloyd Reisebüro.Nach Übernahme der H. durch die Preussag wurden diese Bereiche vorübergehend integriert in die TUI Group und gehören seit 2001 zur Dachmarke World of TUI.»Preussag, »TUI Leisure Travel, »World of TUI

Happy Hour

Cocktailstunde in Bars und Restaurants, in der Getränke verbilligt angeboten werden, meist vor dem Abendessen.

Hardcopy

Bildschirmausdruck. Mit H. ist es möglich, eine komplette Bildschirmseite auf einem Drucker auszudrucken.

Hard Selling

Engl. für hartes, aggressives Verkaufen. Form des Verkaufs mit der primären Zielsetzung des kurzfristigen Verkaufsabschlusses und nicht der langfristigen Kundenzufriedenheit.

Hardware

Sammelbegriff für alle für den EDV-Bereich benötigten Geräte. Zur H. zählen die einzelnen Bausteine, z.B. Drucker, Monitor, Bildschirm und Tastatur, aber auch einzelne Bauteile dieser Geräte wie Platine, Festplatte und Diskette. Im Gegensatz zur H. unterscheidet man die Software.

Harmonisierung

In Vorbereitung des EG-Binnenmarktes ab 1993 zeitliche Übergangsphase bis zur eigentlichen Liberalisierung und damit Feststellung eines einheitlichen Binnenmarktes. H. bedeutet Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen, und -voraussetzungen in Rechts-, Steuerfragen u.a. für alle EG-Mitgliedsländer, z.B.: Harmonisierung der Normen für Lizenzen, einheitliche Regelung der Flugdauer der Piloten, Abbau der steuerlichen Unterschiede, Harmonisierung von Reiserecht sowie Verbraucherschutz und Zulassungsbedingungen für Reisemittler.»Deregulation, »EU/EG/EWG, »Liberalisierung

Hartz IV

Seit 2005 mit Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II als H. in Kraft.

Hatta

Hellenic Association of Travel and Tourist Agencies; griech. Reisebüro-Verband mit Sitz in Athen. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

Haupterwerbsreisebüro

Zu dieser Kategorie gehören alle Reisemittler, die im Haupterwerb als klassische Reisebüros mit mindestens einer Beförderungs- und einer Touristikhauptlizenz fungieren, wie auch Reisevertriebsstellen mit ausschließlich Touristikverkaufslizenzen.»Reisebüros , »Reisemittler, »Verkaufslizenzen

Hauptländer

Hauptsächliche Zielländer eines Reiseveranstalters oder einer Fluggesellschaft.

Hauptleistungen

Sind diejenigen Leistungen einer Pauschalreise, die als Mindestbestandteil einer solchen Reise erbracht werden, z.B. Unterkunft, Verpflegung, Transport, Transfer, Reiseleitung. Gemäß §651a, Abs.1 BGB des Pauschalreisevertrags wird der Reiseveranstalter verpflichtet, dem Reisenden eine Gesamtheit von Reiseleistungen zu erbringen. Der Reisende ist verpflichtet, dem Reiseveranstalter den vereinbarten Reisepreis zu zahlen.Danach werden dem Pauschalreisekunden zwei Hauptleistungen als Leistungsbündel angeboten. Diese Leistungen müssen einander annähernd gleichwertig sein.Beispiele aus der Rechtsprechung für zwei Hauptleistungen: Beförderung und Unterkunft, Unterkunft und Hobbykurs, Unterkunft und Sport, Beförderung und Mietwagen, Kreuzfahrt mit Verpflegung, Fly-and-Drive-Programme, Unterkunft und Kunstführer, Beförderung und Verkaufsveranstaltung (Werbefahrt), Segeltour und Skipper.»Leistungsträger, »Pauschalreisen, »Reiseveranstalter, »Reisevertrag/Reisevertragsrecht

Hauptschlüssel

Mit ihm lassen sich alle Schlösser zu den Gästezimmern eines Hotels öffnen.»Hausdame, »Masterkey

Hauptschuldner

Ursprünglicher Schuldner bei der Bürgschaft, z.B. als Darlehensnehmer, dem der Bürge zur Seite tritt, indem er sein Vermögen als zusätzliche Sicherheit anbietet.»Bürgschaft

Haupturlaubsreise

Bei der Beschreibung des Urlaubsreiseverhaltens werden bei der Reiseanalyse (RA) die Eckdaten jeder Urlaubsreise erfasst. Zusätzlich wird der subjektive Stellenwert jeder Reise erhoben. Die jeweils wichtigste Reise des vergangenen Jahres gilt als H. Nach RA 2013 für 2012 53,6 Mill.»Reiseanalyse

Hausboot

Meist komfortabel eingerichtetes Wasserfahrzeug, das als Sommer-/Ferienwohnung dient. Es besteht aus einem Ponton, dem ein Aufbau oder Deckshaus aufgesetzt ist. Weltweit können Hausboote auch als langsame Rundreisefahrzeuge genutzt werden. In Frankreich und den Niederlanden dienen Hausboote häufig als Ersatz fester Wohnungen. Außerdem liegen auf dem Dal-See bei Srinagar in Kaschmir H. als Touristenunterkünfte.»Beherbergungsbetriebe

Hausdame

Sie gehört zum Hotelpersonal, früher auch Beschließerin genannt. Sie untersteht dem Empfangschef oder seinem Stellvertreter. Ihr unterstehen die Abendhausdame, Etagendame, Zimmermädchen, Abendzimmermädchen, Hausdiener, Garderobiere, Reinigungspersonal, Wäschekammer und Schneiderei.

Haus des Gastes

Begegnungsstätte in Kur-, Erholungs- und Ferienorten, bietet Aufenthalts- und Veranstaltungsmöglichkeiten. Oft auch Sitz der jeweiligen Kurverwaltung.»Kurverwaltung

Hausmessen

Marketing-Veranstaltungen, mit denen Reiseveranstalter oder Reisebüros mit Schwerpunkt auf ihren eigenen Reiseveranstalter-Produkten – meist anlässlich neuer Katalogvorstellung – werben. Unterstützt werden sie dabei durch Repräsentanten der Zielgebiete und anderer Leistungsträger in Form einer Ausstellung oder einem Workshop. Angereichert werden diese Veranstaltungen für die Kundschaft durch Spiel, Spaß, Musikdarbietungen und meist Verlosung. H. dienen der Kundenbindung.

Hausordnung

Der Inhalt von Mietverträgen und Verträgen mit Elementen des Mietvertrags wird häufig mitbestimmt durch die H. als Zusammenfassung aller Regeln, die den Gebrauch der Mietsache mitbestimmen. Sie wirkt im Verhältnis zum Vermieter und der Mieter untereinander nur, wenn sie Vertragsbestandteil durch Kenntnisnahme und Einverständnis geworden ist.

Haus- und Wohnungstausch

In den Bereich der Parahotellerie gehört die Idee, Urlaubsinteressenten Haus- und Wohnungstausch nach Katalog anzubieten, z.B. Swiss Chalets über Interhome, Holiday Service mit internationalen Angeboten. Eine erste Organisation wurde 1957 gegründet mit dem Ziel, Universitätsdozenten beim kurzfristigen Wechsel des Arbeitsplatzes die Wohnungssuche zu erleichtern.»Parahotellerie

Havarie

Große Havarie sind alle Schäden, die dem Schiff oder der Ladung oder beiden zum Zweck der Errettung beider aus einer gemeinsamen Gefahr von dem Kapitän oder auf dessen Geheiß vorsätzlich zugefügt werden sowie auch die durch solche Maßregeln ferner verursachten Schäden, desgleichen die Kosten, die zu demselben Zweck aufgewendet werden. Große Havarie wird von Schiff, Fracht und Ladung gemeinschaftlich getragen. Alle nicht zur großen Havarie gehörigen, durch einen Unfall verursachten Schäden und Kosten sind besondere Havarie; die besondere Havarie wird von den Eigentümern des Schiffs und der Ladung von jedem für sich allein getragen. Die Eigentümer der geretteten Werte sind den Eigentümern der verlorenen oder geschädigten Werte ausgleichspflichtig.

Hazienda

Bau im span. Kolonialstil, Vorbild für Hotelbauten u.a. im Süden der USA.

Hearing

Anhörung von Sachverständigen zu einem Thema, auch Podiumsdiskussion unter Mitwirkung der Teilnehmer.

Hedgefonds

Finanzstarke, hochspekulative Investmentfonds. Internationale Kapitalsammelstellen, die durch hohe Renditeversprechen und Spekulationsgeschäfte im Markt agieren, ohne Einfluss auf das Management eines Unternehmens anzustreben. Ursprünglich vorrangig bekannt zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken, z.B. Lufthansa bei Dollar- und Kerosin-Schwankungen im internationalen Luftverkehr.

Hedna

Hotel Electronic Distribution Network Association, Hotelorganisation, in der vor allem die großen Hotelketten Mitglieder sind. Interessenvertretung mit dem Ziel der verbesserten Darstellung der Hotelleistung in den CRS.

Heidelberg International Business Academy

Gegr. 1946, Sitz Heidelberg. Studiengänge zum staatl. anerkannten Internationalen Tourismusassis-tent/in, stattl. geprüfter Betriebswirt/inTourismus, Bachelor of Arts (Honours) in Travel and Tourism, Bachelor of Arts (Honours) in Event and Congress Management.

Heilbad

»prädikatisierter Tourismusort

Heilbronner Weg

Beliebter Höhenwanderweg über den Allgäuer Hauptkamm. Seinen Namen erhielt er durch die finanzielle Patenschaft der Alpenvereinssektion Heilbronn.

Heilbrunnen-Betrieb

Es gelten folgende Voraussetzungen: natürliches Heilwasser durch Gewinnung am Quellort, Kennzeichnungsbestimmungen natürlicher Heilwässer bei Vermarktung (Beachtung des gesetzlichen Bestimmungen) und der Hinweis auf die Art der Abfüllung (naturbelassene Abfüllung).

Heilklimatischer Kurort

»prädikatisierter Tourismusort

Heilquellen

Verfügen nach DBV über natürliche Heilmittel des Bodens, artgemäße Kureinrichtungen und entsprechenden Kurortcharakter. Sie sind verpflichtet zur Feststellung und Bekanntgabe der wissenschaftlich anerkannten Hauptheilanzeigen und Gegenanzeigen.»DBV

Heimarbeit in der Reisebranche

Mit zunehmender Vernetzung von Datensystemen haben Mitarbeiter in der Reisebranche die Möglichkeit, zu Hause mit dem Computer zu arbeiten und gleichzeitig fest in den Betrieb (Reisebüro/Veranstalter/Leistungsträger) eingebunden zu sein. Durch flexible Arbeitsbedingungen werden auf diese Weise verstärkt neue Arbeitsplätze geschaffen.»Telecommuting

Heimverkauf in der Reisebranche

Mobiler Reisevertrieb im Gegensatz zum stationären Reisebüro; Direktvertriebsform.»VSRD

Heimweh

Sehnsüchtiges Verlangen nach der fernen Heimat, dem eigenen Zuhause, geliebten Menschen, das viele Reisende nach einer Phase neugierigen Entdeckens, mitunter aber bereits bei Reiseantritt befällt. Gefühle der Einsamkeit, Sinnlosigkeit und des Ausgeliefertseins können sogar zu depressiven Zuständen führen. Bei der Reiseleiterausbildung gehört verständnisvoller Umgang hiermit zu den wichtigsten psychologischen Fertigkeiten.»Fernweh

Heliport

Hubschrauberbasis oder Hubschrauber-Airport.

Helpdesk

Engl. aus dem EDV-Bereich, telefonischer Hilfsdienst zur schnellen Klärung von technischen Störungen bei Computern. Neben großen CRS-Anbietern, die den Reisebüros spezielle Anlaufstellen zur Verfügung stellen, bieten manche Reiseveranstalter und Leistungsträger auch eigene, direkt auf ihr Produkt bezogene EDV-Service-Leistungen an.»CRS

Hems

Spezialität dänischer Ferienhäuser; In einigen Häusern führt eine manchmal steile Stiege zu einem offenen Schlafboden (Hems), der selten durch ein Geländer begrenzt ist. Dieser „Raum“ hat gemütliche, schräge Wände und ist oftmals mit zwei bis vier Matratzen ausgestattet, jedoch nicht immer für Erwachsene geeignet.

Hera

Heilbronner Reiserechtsarchiv, Forschungsprojekt im Fachbereich Touristikbetriebswirtschaft an der Fachhochschule Heilbronn. Das Archiv enthält eine umfangreiche Sammlung von Urteilen aus dem Bereich des Reiserechts.

Heritage Card

Kulturausweis für Irland-Touristen und Einheimische, der für ein Jahr freien Eintritt zu allen staatlichen Sehenswürdigkeiten der Republik Irland gewährt.

Herrschaftshaus

Oder Gut (Weingut), Landhaus wohlhabender Familien; dient oftmals als Feriendomizil in landschaftlich reizvoller Umgebung. Beispiele finden sich in süd- wie in nordeuropäischen Ländern z.B. Manor House, Mansion oder Country House in Großbritannien und Irland oder H. auf Mallorca.

HEX

Harz Elbe Express, Bahngesellschaft.

HGB

Handelsgesetzbuch, seit Mai 1897, regelt als Sonderprivatrecht wesentliche Teile des zwischen Kaufleuten geltenden Rechts (Kaufmannseigenschaft, Registereintragung, Firma, Vollmachten; Handelsvertreterschaft, Gesellschaften, Bilanzierungsrichtlinien, Sonderregeln für Handelsgeschäfte etc.), ergänzt das BGB.»BGB

HGV

Hochgeschwindigkeitsverkehr, Schienenverkehr in Europa und weltweit mit Geschwindigkeiten über 200 km/h. Das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz besteht neben den Neubaustrecken aus Ausbaustrecken (200 bis 250 km/h) und Ergänzungsstrecken (bis 200 km/h). Mit Hochgeschwindigkeitszügen können Entfernungen bis 1200 km in Tagesverbindungen und für Entfernungen bis 2500 km im Nachtreiseverkehr wettbewerbsfähig angeboten werden.»AVE, »Bullet Train (Tokaido Sanyo Shinkansen), »Eurostar, »ICE – lntercity Express, »ICE-Sprinter, »PBKA (Paris, Brüssel, Köln, Amsterdam), »TGV, »transeuropäische Netze

Hidden City Ticketing

Auch: Crossboarder Ticketing oder Beyond Ticketing.Ticketausstellung zu einem tariflich günstigeren Ort (meistens in einem Drittland) als der Zielort, wobei der wirkliche Zielort nur als Stopover im Ticket angegeben ist und der Reisende auch dort aussteigt. Der Restcoupon wird dann vernichtet. Das Ticketing erfolgt unter Umgehung der Airline-Bestimmungen.

High School Year

Angebot der Sprachreisenveranstalter von Schülersprachreisen vorwiegend in die USA, nach Kanada oder Australien; ähnliche Programme in europäischen Ländern. Dabei besucht der Schüler für ein Jahr die Schule des Gastlands, wird Mitglied der Gastfamilie und lebt in allen Belangen, Rechten und Pflichten wie ein einheimischer Jugendlicher seines Alters.

Hijacking

Amerik. Bezeichnung für die Entführung von Flugzeugen oder z.B. auch eines Kreuzfahrtschiffs (Achille Lauro). Der Begriff entstand in der Prohibitionszeit in USA, wo bei Überfällen die Gangster ihrem Opfer befahlen: „Hands up high, Jack“.

Hindenburgdamm

Verbindung vom Festland (Niebüll/Schleswig-Holstein) zur Insel Sylt. Die 11 km lange Eisenbahnstrecke besteht seit 1927. Weitere Verkehrsanbindungen durch Fähren und Flugzeuge.

Hinweispflicht

Der Reiseveranstalter oder das Reisebüro sind verpflichtet, den Kunden über die Pass- und Visabestimmungen, Impfungen und gesundheitliche Vorbeugemaßnahmen, die Abfahrts- und Ankunftszeiten, Zwischenstationen und Anschlussverbindungen sowie Name, Anschrift und Telefon der Vertretung des Reiseveranstalters vor Ort zu informieren.»Informationspflicht

HIP

High Intermediate Point, höher tarifierter Zwischenort innerhalb eines Sektors in der Flugtarifberechnung.

Hispaniola

Klein-Spanien, in zwei Staaten (Haiti und Dominikanische Republik) geteilte Insel in der Karibik. Nach Kuba zweitgrößte Antilleninsel. Hier landete Kolumbus 1492 auf seiner Entdeckungsreise in die Neue Welt. Ferienziel in den Tropen.

Historic Highlights of Germany

Augsburg, Erfurt, Freiburg, Heidelberg, Koblenz, Lübeck, Münster, Potsdam, Regensburg, Rostock, Trier, Wiesbaden und Würzburg bilden zusammen die H., die sich 1975 unter dem Namen Historische Zehn gründeten. Die Deutsche Zentrale für Tourismus, die Deutsche Bahn und Lufthansa sind Kooperationspartner dieser Werbegemeinschaft deutscher Städte. Sitz ist Leimen bei Heidelberg.»Werbegemeinschaften

Historische Städte Deutschlands

»Historic Highlights of Germany

HIT

Harzer Interessenverband für Touristik, Wernigerode bei der Fachhochschule Harz mit dem Abschluss Diplomkaufmann/-frau und der Fachrichtung Tourismusmanagement sowie Bachelor.

Hobbyferienkurse

Werden in einer Vielzahl von Ferienorten angeboten, vom Malen und Töpfern bis zu Sprach- und Informatikkursen, meist mit Teilnahmebescheinigung und Nachweis der erlangten Fertigkeiten.

Hobbyreisen

In der Branche auch unter dem Begriff Special Interest Tours geläufig. Reisen mit besonderen inhaltlichen Schwerpunkten (Sport, Kunst, Studien etc.).»Special Interest Tours, »Studienreisen

Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene

»HGV, »ICE – lntercity Express, »Shinkansen, »TGV

Hochkonjunktur

Die H. ist gekennzeichnet durch Vollbeschäftigung und Auslastung der Produktionsfaktoren, starkes Wirtschaftswachstum, Engpässe auf dem Arbeitsmarkt und hohe Kaufkraft.»Konjunktur

Hochsaison

Zeiten, in denen der größte Teil der Bevölkerung Haupturlaub macht; 1. Hauptferienzeit im Sommer und zu Ostern, 2. Skisaison im Winter.

Hodeo

Holiday Dates Exchange Operation, Informationssystem, mit dem die Abteilung Tourismus der EU-Kommission die Feriendaten aller Mitgliedsländer aufbereitet, um so zu einer zeitlichen Entzerrung der Touristenströme zu kommen.»EU/EG/EWG

Höchstversicherungssumme

Von Versicherungsunternehmen festgelegter Höchstbetrag der Versicherungssumme.

Höhere Gewalt

Liegt zu Grunde bei einem von außen kommenden, keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisenden, auch durch die äußerste, vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbaren Ereignis. In einem Fall von Unruhen, Bürgerkrieg, Epidemien, behördlichen Anordnungen und Naturkatastrophen im Zielgebiet kann sowohl der Veranstalter als auch der Kunde formlos vom Reisevertrag zurücktreten, sofern die Gefahr zum Zeitpunkt der Buchung nicht vorhersehbar war (§651j BGB).

Höyfjells-Hotels

Norweg. Hochgebirgshotels abseits der Straßen, Familienbetriebe, die gewissen Auflagen unterliegen wie z.B. Lage im Hochgebirge, offene Kaminfeuer, tägl. Live-Tanzmusik; Kleidervorschriften für die Gäste.

Holding

1. Im Wirtschaftsleben Dachunternehmen eines aus mehreren Einzelfirmen bestehenden Konzerns. 2. Im Luftverkehr spezielle Bezeichnung für Warteschleife oder Warteraum; die Luftzone, in der Flugzeuge bis zur Landung kreisen.

Holiday Banking

»Urlaubskauf auf Raten

Holiday-Tarif

Im Luftverkehrstarifwesen auch als Super Apex der Iata-Fluggesellschaften bekannt gewesen. Der Kunde flog z.B. bei der Lufthansa in der Tourist Class der Linienmaschine zum Spartarif (bis zu 65% Ermäßigung des Normaltarifs). Dieser Sondertarif war oft Grundlage für Programme von Reiseveranstaltern, z.B. DER in die USA und nach Kanada, in die Karibik, nach Süd- und Mittelamerika, Nahost/Afrika, Fernost und Australien. Wichtige Bedingungen des H. waren: Mindestaufenthalt 14 Tage, Höchstaufenthalt zwischen einem Monat und einem Jahr, je nach Destination, Flugscheinkauf und Bezahlung innerhalb von 24 Stunden nach Buchung, Stornierung, Reiseänderung sind vor bzw. nach Reiseantritt nur unter bestimmten Bedingungen oder gegen Gebühr möglich, Kinderermäßigung je nach Flugziel und Alter zwischen 25 und 90%.»Apex-Tarife

Holiday World

1. Reisefachmesse in Dublin, alljährlich im Januar. 2. Reisefachmesse in Prag, regelmäßig im Februar.

Holidex

Hauseigenes Reservierungssystem der Holiday-Inn-Hotelgruppe.

Holzklasse

1. Umgangssprachliche Bezeichnung für die Economy Class im Flugverkehr. 2. Früher Dritte und Vierte Klasse bei der Eisenbahn.»Economy Class

Homepage

Startseite eines Internet-Providers oder privaten Anbieters zur Darstellung seiner Organisation. Mitglieder von Online-Diensten können kostenlos auf entsprechende Einrichtungsprogramme zugreifen.

Homeprint Boarding Pass

Engl. für selbst gedruckte Bordkarte, um Wartezeit am Check-in Counter zu sparen.

Home Service

Heimverkauf; zusätzliche Service-Leistung, bei der die Urlaubsberatung und der Reiseverkauf nach Absprache z.B. in der Wohnung des Kunden durchgeführt wird.»RVA

Home Shopping

Angebote verschiedener Online-Dienste. Einkaufen per Auswahl aus der Datenbank. Bequem bestellen von zu Hause aus. Bisher realisiert von großen Versandanbietern.

Homestay-Aufenthalte

Angebote der Sprachreisenveranstalter von Schülersprachreisen, bei denen das Zusammenleben mit einer einheimischen Familie des Gastlands im Vordergrund steht. H. werden vorwiegend in den USA und Kanada angeboten.

HON

Honorable Person. Engl. Ausdruck aus dem Flugbereich, bezeichnet den Passagier, der in der exklusivsten Klasse reist und von den Fluggesellschaften mit entsprechender Aufmerksamkeit behandelt wird. In der Beförderungsklassenordnung der Airlines haben HON-Fluggäste Vorrang vor den VIPs.»VIP

HON Circle Member

LH-Vielflieger, der innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren mehr als 600.000 Statusmeilen sammelt, erhält den Lufthansa HON-Circle-Status.

Honorarkonsul

Weltweit gibt es neben den berufskonsularischen Vertretungen (Botschaften und Generalkonsulate) auch nebenamtliche Honorarkonsulate, die gegen Aufwandsentschädigung in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Aufgaben wahrnehmen, z.B. Annahme und Weiterleitung von Anträgen. Da der H. die örtlichen Verhältnisse gut kennt, können sich Reisende in Notlagen ggfs. auch an ihn wenden.»Konsul, »Konsularhilfe, »Konsulat

Horeca

Hotel-Restaurant-Catering; im internationalen Verband Horeca, dem weltweiten Zusammenschluss gastgewerblicher Verbände, sind über 30 Mitgliedsländer organisiert. Betreuung durch das Generalsekretariat in Zürich. Die 1949 gegründete Organisation verfolgt auf internationaler Ebene folgende Ziele: Förderung des Berufsstands, Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

Horizontale Kooperation

»Kooperation

Hospitality

Engl. für Gastfreundschaft, Gastfreiheit und damit Grundlage für eine gute, ehrliche und damit erfolgreiche Incoming-Werbung.

Hospitality Suite

Hotelsuite für Empfänge und ähnliche Veranstaltungen.

Hospiz

Beherbergungsbetrieb im Eigentum einer kirchlichen oder karitativen Gemeinschaft.

Host

1. Alle Internet-Daten liegen auf so genannten Host-Rechnern und werden durch das Netz miteinander verbunden. Hierbei wird der angerufene Computer als H. bezeichnet. 2. Hauptcomputer in einem Netzwerk, auch Server genannt.»Server

Hostess

Betreuungsperson für Gäste und Kunden, z.B. bei Konferenzen, Messen oder Tagungen; an Bord von Flugzeugen (Stewardess), in Zügen/Bussen und auf Schiffen.

HOT

Hand off Tape, bezeichnet Datenband oder -träger, welcher alle Teile der Ticketdaten oder anderer Verkaufsdokumente beinhaltet. Wurde in Übereinstimmung mit den Spezifikationen erarbeitet, wie sie separat als Data Interchange Specifications Handbook mit Genehmigung des BSPC vom Plan-Management publiziert wurden.»BSPC

Hotel

Beherbergungsstätte, die jedermann zugänglich und in der ein Restaurant vorhanden ist; daneben stehen weitere Aufenthaltsräume zur Verfügung. In der Beherbergung wird die Haupttätigkeit gesehen. Nach Dehoga sind Hotels Beherbergungsbetriebe mit angeschlossenem Verpflegungsbetrieb für Hausgäste und Passanten. Sie zeichnen sich durch einen angemessenen Standard ihres Angebots und durch entsprechende Dienstleistungen aus. Ein Hotel soll folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen: 20 Gästezimmer, Ausstattung der Gästezimmer mit Bad/DU und WC,  Hotelempfang.»Beherbergungsbetriebe, »Dehoga

Hotelagent

Vermittler von Hotelplätzen oder Beherbergungskapazitäten spez. bestimmter Ferienregionen an Reiseveranstalter, Reisebüros.

Hotel auf Schienen

Neue Einrichtung zur Entschärfung der Übernachtungsengpässe während internat. Messen. H. kommen auf Schienen zum entsprechenden Standort. Prototyp wurde erstmals vorgestellt während der IVA Hamburg 1988. Die Zimmer verfügen über hotelüblichen Komfort.»Hotelschiffe

Hotelausstellungen

Häufig finden Firmenpräsentationen in Hotels statt, deren Foyers und Banketträume in spezielle Ausstellungsflächen umgestaltet werden. Möglichkeit, die auch für Fachausstellungen (Workshops) im Anschluss an Verbandstagungen genutzt wird.»Workshop

Hotelberufsfachschulen

Sind für die Dauer des Schulbesuchs berufsbildende Schule und Ausbildungsstelle zugleich. Der einjährige Besuch der Hotelberufsfachschule entspricht dem Berufsgrundbildungsjahr und wird auf eine spätere berufliche Ausbildung voll angerechnet. Nach erfolgreichem Abschluss besteht aber auch die Möglichkeit, in das zweite Jahr der dreijährigen Hotelberufsfachschule überzuwechseln. Private, staatlich anerkannte H. gibt es u.a. in Bad Reichenhall, Bad Wiessee, Berlin, Bernkastel-Kues,  München, Neuötting-Alzgern,  Pirna, Wiesau.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe, »Hotelfachschulen

Hotel-Check-in-Counter

Schalter für die Fluggastabfertigung im Hotel.»Abfertigung im Flugverkehr

hotel.de

Hotelreservierungsportal, vermittelt weltweit Hotelreservierungen via Internet und Call Center, gegr. 2001 mit Sitz in Nürnberg und Hamm.

Hoteldirektor

Der Leiter eines einzelnen Hotelbetriebs. In Hotelgesellschaften bzw. -ketten (auch Resident Manager) untersteht er dem Generaldirektor. Der Hoteldirektor verteilt die Aufgaben an die ihm unterstellten leitenden Angestellten. Sein Ziel ist es, möglichst hohe Auslastungszahlen und Gewinne zu erreichen, wobei er bei wichtigen Entscheidungen oft Anweisungen seines Generaldirektors bzw. andernfalls Vorbehalte des Inhabers zu berücksichtigen hat.

Hotelfachmann/-frau

Für den Lehrbeginn in dem anerkannten Ausbildungsberuf ist grundsätzlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Hotelfachleute müssen den Betriebsablauf überwachen, Veranstaltungen planen, genau kalkulieren und professionell organisieren können, dazu Waren bestellen, Gäste empfangen und betreuen und durch eine detaillierte Abrechnung mit Gästen und Reisebüros dazu beitragen, dass der Betrieb wirtschaftlich arbeitet. Der spätere Besuch einer Hotelfachschule erleichtert das Erreichen von Führungspositionen.»Hotelfachschulen

Hotelfachschulen

An H. kann der Abschluss des staatlich geprüften Betriebswirts Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe (vier Semester) bzw. des staatlich geprüften Gastronoms (zwei Semester) erworben werden. Mit diesem Abschluss und entsprechender persönlicher Eignung sind Absolventen der Hotelfachschulen prädestiniert, Aufgaben im mittleren Management des Hotel- und Gaststättengewerbes wahrzunehmen. Eingeschlossen ist die Ausbildereignung nach der Aevo für die gewerbliche Wirtschaft. Zu den Hotelfachschulen in Deutschland gehören: Bavaria Hotelfachschule Altötting, Hotelfachschule und Berufsbildende Schulen Bad Harzburg,  Steigenberger Hotelfachschule Bad Reichenhall, Hotelfachschule Bad Wörishofen, Staatliche Hotelfachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Berlin, Hotelfachschule Bernkastel-Kues, Wirtschaftsfachschule für das Hotel und Gaststättengewerbe Dortmund, Hotelfachschule Südliche Weinstraße Edenkoben, Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Erfurt, Staatl. anerkannte private Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen, Hotelfachschule an der staatl. Gewerbeschule Gastronomie und Ernährung Hamburg, Hotelfachschule Hannover,  Hotelfachschule Heidelberg, Hotelfachschule Koblenz, Hotelfachschule Leipzig, Hotelfachschule Marburg, Kommunale Hotelfachschule Pegnitz, Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Saarbrücken, Hotelfachschule Stadthagen.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe, »Hotelberufsfachschulen

Hotel Features

Abk.: HF, engl., nähere Beschreibung des Hotels, z.B. Anschrift, Lage, Zimmerkategorien usw.

Hotelführer

Hotelverzeichnis einer Region oder eines Landes.»Hotelklassifizierung, internationale

Hotel Garni

Beherbergungsstätte, die jedermann zugänglich ist, in der nur Frühstück geboten wird. Nach Dehoga Hotelbetrieb, der Beherbergung, Frühstück, Getränke und höchstens kleine Speisen anbietet.

Hotel Guide

Hotelverzeichnis, z.B. von Hotelketten mit genauer Beschreibung der einzelnen Häuser.»Directory

Hotelismus

Begriff, sowohl anerkennend als auch abfällig gebraucht für die mit Beginn des 20. Jh. zunehmende Tendenz, die großen Ozeandampfer im Stil der beliebten Kurhotels Europas zu bauen. Dabei spielten die Vielzweckräume eine zentrale Rolle. Atrienartige Palmengärten waren das strukturelle und dekorative Herzstück der neuen Schiffe. Urheber dieser Neuerung war A. Ballin, Direktor der Hapag, der in sein Flaggschiff Amerika ein Ritz-Carlton-Restaurant einbauen ließ.»Hapag-Lloyd

Hotelkaufmann/-frau

Für den Lehrbeginn in dem anerkannten Ausbildungsberuf ist grundsätzlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die dreijährige Ausbildung findet meist in Groß- und Mittelbetrieben statt. Nach der Ausbildungszeit erfolgt eine Vertiefung der Fachkenntnisse an der Rezeption, im Service und in den kaufmännischen Betriebsbereichen. Hotelkaufleute koordinieren die Zusammenarbeit mit den Tourismusunternehmen, kalkulieren Betten und Einkäufe, führen die Geschäftsbücher und kümmern sich um das Zahlungs- und Kreditwesen. Sie befassen sich außerdem mit der Personalplanung. Der anschließende Besuch einer Hotelfachschule ermöglicht Führungspositionen.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe, »Hotelfachschulen

Hotelkette

Hotelgesellschaften bzw. Hotelkonzerne, die eine bestimmte Konzeption, meist im Sinne einer Marke, verfolgen und unter einheitlicher Leitung (Zentrale) geführt werden.

Hotelklassifizierung, internationale

: Die Hotelverbände in Deutschland, Österreich, Tschechien, Schweden, Ungarn, Schweiz und den Niederlanden gründen die Hotelstars Union und nutzen seit 2010 die gleichen ca. 270 Klassifizierungskriterien. Neu hinzugekommen sind seit 2011 Estland, Lettland, Litauen und Luxemburg.Verschiedene bekannte nationale und internationale Hotelführer benutzen eigene Klassifizierungen wie z.B. Michelin Hotel- und Restaurantführer, Varta-Führer, Schweizer Hotelier Verein, Pro Bahn, Gault Millau.Diese Hotelführer legen kein vollständiges Verzeichnis aller Hotels und Restaurants vor, sondern treffen eine gezielte Auswahl. Der Bewertung liegen international übliche Bewertungskriterien zu Grunde, die z.T. auf regelmäßigen Überprüfungen durch Inspektoren, wie auch auf den Erfahrungen der Gäste beruhen. Klasseneinteilung und Komfort z.B. bei Michelin: Großer Luxus und Tradition, großer Komfort, sehr komfortabel, mit gutem Komfort, mit ausreichendem Komfort, bürgerlich, Hotel ohne Restaurant, Restaurant vermietet auch Zimmer.»Hotelklassifizierung der Urlaubshotels, »Kriterien der Hotelklassifizierung, »Schweizer Hotelier Verein, »Hotelstars Union

Hotelklassifizierung der Urlaubshotels

An Urlaubshotels werden von den Reiseveranstaltern meist eigene Maßstäbe gesetzt, die nicht mit den landesüblichen Standards übereinstimmen müssen; bei TUI z.B. tragen nur ausgewählte Häuser das Select-Zeichen.»Kriterien der Hotelklassifizierung

Hotelklassifizierung Deutschland

Seit 1996 bietet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) die H. als bundesweit einheitliches Klassifizierungssystem an. Die Klassifizierung erfolgt auf freiwilliger Basis. Jeder Betrieb kann selbst entscheiden, ob und wie lange er sich an dem Verfahren beteiligen möchte. Auf Grund der Transparenz der Kriterien kann jeder Betrieb im Vorhinein ermitteln, in welche Kategorie er eingestuft werden wird. Beteiligen können sich alle konzessionierten Beherbergungsbetriebe mit mehr als acht Betten, also Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe und Pensionen. Mit der organisatorischen Durchführung der H. haben die Landesverbände des Dehoga in der Regel eigens dafür gegründete Gesellschaften beauftragt. Die Beherbergungsbetriebe werden in fünf Sternekategorien eingeteilt:* Tourist** Standard*** Komfort**** First Class***** LuxusDie Kriterien der Hotelklassifizierung werden in regelmäßigen Abständen überarbeitet.»Dehoga

Hotelmeister

Staatlich anerkannte Meisterprüfung im Hotelgewerbe. Voraussetzung für die Zulassung ist der Abschluss einer Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf wie z.B. Hotelfachmann. Bewerber müssen außerdem eine unterschiedlich lange berufliche Erfahrung mitbringen. Nach bestandener Prüfung ist der Hotelmeister zur Ausbildung von Auszubildenden berechtigt.

Hotelpension/Pension

Nach Dehoga ist eine Hotelpension/Pension ein Betrieb, der sich von den Hotels durch eingeschränkte Dienstleistungen unterscheidet. Mahlzeiten werden nur an Hausgäste verabreicht. Die Bezeichnung Hotelpension ist häufiger in Städten zu finden.

Hotelreservierungsvertrag

Vertrag zwischen Reiseunternehmen und Hotelier über die verbindliche Belegung einer Mehrzahl von Zimmern mit Kunden des Reiseunternehmens. Gegenstand des Vertrags sind Anzahl und Art der Zimmer nebst Verpflegung und weiterer Leistungen. Ein eigenes Vertragsverhältnis zwischen Hotelier und Reisekunden kommt hierbei nicht zu Stande. Der Hotelier ist vielmehr – wie auch bei der Pauschalreise – als Leistungsträger Erfüllungsgehilfe des Reiseunternehmens.»Beherbergungsvertrag, »Option/Optionsvertrag

Hotelschiffe

Kabinen- und Kreuzfahrtschiffe werden zur Erweiterung der örtlichen Beherbergungskapazität auch stationär als Hotelschiffe genutzt, besonders in Nebensaisonzeiten, z.B. bei internat. Messen; werden auch bei Sportgroßereignissen, wie den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften eingesetzt.»BeherbergungsbetriebeHotelstars Union: die Hotelverbände aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Tschechien und Ungarn beschlossen 2010 ein gemeinsames Klassifikationssystem mit 270 kriterien.

Hotelzüge

Nach dem internationalen Eisenbahnverband UIC ist für die nationalen Eisenbahnverwaltungen vorgesehen, die Nachtzüge mit drei neu definierten Wagenkategorien und einem Spezialservice auszustatten. Dazu gehören ein spezieller Service-Wagen mit Empfang, Aufenthaltsraum, Bar und Restaurantbereich in einem. Alle drei Klassen werden von einem Service-Team betreut. Zum Hotelangebot gehören: ein Wagen der Kategorie Luxus mit zwölf großräumigen, voll klimatisierten Abteilen, die jeweils mit zwei Betten und separaten Sitzgelegenheiten und Tisch ausgestattet werden sollen. Jedes der „Zimmer“ des Doppelstockwagens soll eine eigene Dusche und WC besitzen sowie Telefon, Weckeinrichtung, Schaffnerruf, Radio, Safe und Bar. Der Komfortwagen soll zwei Personen zu einem günstigen Preis Privatsphäre bieten. Im Vergleich zum Liegewagenabteil, in dem jetzt bis zu sechs Personen untergebracht sind, wird es im Doppelstockwagen 22 Abteile geben, die neben den zwei Betten auch eine Waschgelegenheit haben sollen. Im Sleeper-Wagen werden 68 Liegesessel mit Wadenstützen und Kopfhöreranschluss installiert. Einzelsitze trennen Kofferboxen zum Gang. Hotelzug Luna wurde mit dem Sommerfahrplan 1989 zwischen Münster und München-Ost als Nachtexpress mit je drei Liege- und Schlafwagen, einem Service-Wagen in der Zugmitte sowie einem Autotransportwagen probeweise eingesetzt. Hotelzug Talgo fährt in Spanien, Deutschland, USA, Kanada, Frankreich, Schweiz, Italien, Portugal und Kasachstan. Der Talgo verkehrt in Deutschland auf den Strecken München–Hamburg und München–Berlin.»City Night Line, »Liegewagen, »Neigezüge, »Pendolino, »Schlafwagen

Hotline

Speziell eingerichtete, oft unter Einsatz eines Bereitschaftsdienstes durchgehend nutzbare Telefonlinie zur Klärung von Notfallsituationen bzw. zur schnellen Erledigung bestimmter Vorgänge (z.B. bei dringenden Umbuchungen infolge des Ausfalls eines Leistungsträgers).

Hotrec

Committee of the Hotel and Restaurant Industry in the European Community. Zusammenschluss der Hotel- und Gaststättenverbände in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft als Vertretung des Gastgewerbes. Deutsches Mitglied ist Dehoga. Hauptaufgabe der H. ist die Interessenvertretung dieses Wirtschaftszweigs gegenüber den Organisationen der EU.»Dehoga

House Keeping

Hotelabteilung für Pflege, Reinigung und Ausstattung des Hauses und insbesondere der Zimmer. Das H. ist auch verantwortlich für frische Bettwäsche, Handtücher etc.

House Sitting

Kostengünstige Hausbetreuung und -sicherung gegen Wohnmöglichkeit bei Abwesenheit der Hausbesitzer.

Hovercraft

Luftkissenfahrzeug, das frei vom Wasserwiderstand mit Hilfe eines Luftpolsters über der Wasseroberfläche schwebend fährt. H. wurde vor allem im Fährbetrieb über den Ärmelkanal eingesetzt. Abfertigung von Passagieren und Fahrzeugen über Hovercraft-Terminal (Hoverport). Standorte waren Calais, Boulogne, Dover und Folkestone. Die letzten H. wurden Ende 2000 außer Dienst gestellt.»Hoverspeed

Hoverspeed

1981 durch den Zusammenschluss der Reedereien Seaspeed und Hoverlloyd gegründeter Fährdienst. Schnellfähren für PKW und Passagiere mit Überfahrten auf den Strecken Oostende–Dover, Calais–Dover und Dieppe–Newhaven. Die Unternehmensgeschichte war eng verbunden mit dem Einsatz der Hovercraft-Luftkissenboote, die Ende 2000 außer Dienst gestellt worden sind. Zur Flotte gehören heute Katamaran-Autofähren (Seacat) und Einrumpf-Autoschnellfähren (Superseacat).»Hovercraft

HRG Worldwide

Hogg Robinson Group. weltweiter Verbund von Geschäftsreisebüros zur Betreuung von Unternehmen mit internationalem Geschäftsreiseaufkommen.

HRS

1. Hotel Reservation Service, Köln, betreibt ein weltweites elektronisches Hotelreservierungssystem für Geschäfts- und Privatreisende auf Basis einer Datenbank mit Hotels in allen Preiskategorien in Deutschland, Europa und weltweit.2. Hilton Reservierungsservice.

HSB

Harzer Schmalspurbahn GmbH, Bahngesellschaft.

HSH

Handels- og Servicenæringens Hovedorganisasjon. The Norwegian Travel Trade Section; Norwegens Reisebüro-Verband mit Sitz in Oslo. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

HSMAI

Hotel Sales and Marketing Association International, internationale Vereinigung der Hotelverkaufs- und Marketing-Verantwortlichen, Sitz: Washington. Aufgabe der deutschen Sektion (HSMA) in Eschenlohe ist u.a. die Förderung des Berufsnachwuchses und der Meinungsaustausch unter den Mitgliedern. Die deutsche Sektion kooperiert mit DSFT zur Durchführung gemeinsamer Seminare für den Bereich Hotelmarketing.»DSFT

HSS-Fähren

Highspeed-Seaservice-Schiffe, Hochgeschwindigkeitsschiffe/-katamarane mit einer Aufnahmekapazität von rd. 1500 Passagieren und 375 PKW oder 100 PKW u. 50 Bussen/LKW. Erste Einsatzgebiete waren die Irische See und der Ärmelkanal.

HTB

Hellertal Bahn GmbH, Bahngesellschaft.

HTML

Hyper Text Markup Language ist die gängige Programmiersprache für die Gestaltung von Websites. Sie teilt dem Browser mit, wie er Texte, Bilder, Grafiken, Links und Multimedia-Dateien verständlich darstellen kann. Die Dateien haben die Endung .htm oder .html.

HTTP

Hyper Text Transfer Protocol ist ein technischer Standard für die Datenübertragung aus dem World Wide Web an den Browser. Musste früher immer http:// vor die Adresse getippt werden, machen dies die Browser heute automatisch.

Hubs and Spokes

Bezeichnet die Drehscheibenflughäfen für den Luftverkehr, die so genannten Umsteigebahnhöfe (Hubs = Naben, Spokes = Speichen). Geflecht aus Zubringer- und Langstreckenflügen zur Angebots- und Effizienzsteigerung.»Drehkreuz im Luftverkehr, »Gateway, »Megacarrier

Hütte

Beherbergungsstätte überwiegend für Angehörige bestimmter Vereine oder Jugendorganisationen (Wander-, Sportvereine).»DAV

Hugo

Human gone, unerwartet Verstorbener auf Reisen.

Hurrikan

Tropischer Sturm im Atlantik, der Orkanstärke von zwölf Beaufort (Bft) erreicht. Im Pazifik heißen Stürme dieser Stärke Taifune. Tropische Stürme ab acht Bft erhalten von den Meteorologen einen Namen. Hurrikane treten auf der Nordhalbkugel der Erde meist von Juli bis Oktober, auf der Südhalbkugel von Januar bis März auf.»Beaufort-Skala, »Orkan, »Wirbelsturm

Hurtigruten

Seit 1983 regelmäßige Abfahrten der Postdampferlinien mit festem Fahrplan entlang der norweg. Atlantikküste bis zum Nordkap. Beliebte Kreuzfahrten mit H. z.B. Zwölf-Tage-Seereisen von Bergen über Hammerfest, Nordkap nach Kirkenes und zurück auf der so genannten Reichsstraße Nr. 1. Trotz Komfortverbesserung sind H. keine üblichen Kreuzfahrtschiffe, sondern bleiben in erster Linie Fracht-, Passagier- und Postschiffe zur Versorgung der norweg. Bevölkerung.

Hydrofoil

»Tragflügelboot

Hydrospeed

Wildwassersportart in den USA. Der Oberkörper liegt dabei auf einem Schwimmbrett aus Kunststoff. Selbst Wasserfälle und kleinere Schluchten können damit befahren werden. Zur weiteren Ausrüstung gehören Moltoprenanzug, Helm, Schwimmweste und Flossen.

Hyperlink

Der Hyperlink verbindet einzelne Websites und andere im Internet verfügbare Dokumente. Hyperlinks sind im Prinzip wie Querverweise in der Literatur.

HzL

Hohenzollerische Landesbahn AG, Bahngesellschaft.I»

Iaca

International Air Carrier Association; ein Zusammenschluss der Bedarfsluftverkehrsgesellschaften im Bereich der EU mit Sitz in Brüssel. Deutsche Mitglieder sind die wichtigsten deutschen Firmen des Charter-Sektors. Ziel ist die gemeinsame Interessenvertretung zur Sicherstellung der Belange des Ferienflugverkehrs gegenüber den europäischen Behörden. Vorgängerorganisation war die Iaca, International Air Charter Association, gegründet 1971 in Genf.»ADL, »Gelegenheitsverkehr

IACVB

International Association of Convention and Visitors Bureaus, Sitz: Washington DC (USA). Die IACVB mit ihren Mitglieder weltweit fördert den Kontakt zwischen den Mitgliedern sowie die Erhaltung hoher Standards im Kongressangebot (z.B. durch eigene Schulungsprogramme). IACVB erstellt Studien über die Tendenzen der Branche und setzt sich für den freien, ordnungsgemäßen Wettbewerb zwischen den Mitgliedern ein.

Iapa

International Airline Passengers Association, internationaler Zusammenschluss von Vielfliegern und Geschäftsreisenden weltweit zur Durchsetzung von Passagierinteressen. Sitz: Croydon (Großbritannien).

Iapco

International Association of Professional Congress Organizers, gegründet 1968, Sitz: Brüssel. Der Verband nimmt nur solche Mitglieder auf, die sich ausschließlich und hauptberuflich mit der Organisation von nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen befassen. Iapco widmet sich der Verbesserung der Service-Qualität seiner Mitglieder und anderen Sektoren der Tagungswirtschaft durch ständige Weiterbildung und Erfahrungsaustausch mit anderen Fachleuten. Die Aktivitäten der Mitglieder werden jährlich einer Qualitätskontrolle unterzogen.»Kongresstourismus

Iata

International Air Transport Association, internationaler Luftverkehrsverband mit Sitz in Genf und Montreal, 1945 in Havanna gegründeter Dachverband von Unternehmen des gewerblichen internationalen Linienluftverkehrs; 339 Mitglieder (Stand 2006). LH ist seit 1955 Iata-Mitglied. Vorgängerorganisation war ab 1919 die lnternational Air Traffic Association. Der Verband fungiert in drei Schwerpunkten: als Wirtschaftsverband, in der Tarifkoordinierung und erbringt mit Industry Services Dienstleistungen, die durch die teilnehmenden Firmen finanziert werden. Weitere Aufgaben sind die rechtliche und technische Koordination des internationalen Flugbetriebs; Kooperation mit Iaca.»AISP, »ASO, »BSP, »Iaca, »Iata-Agenturen, »Iata-Beförderungsbedingungen, »Iata-Resolutionen, »Iata-Verkehrsgebiete, »Icao, »Joint Council, »Vollreisebüro

Iata-AAS

»AAS

Iata-Agenturen

I. sind an eine Lizenzierung durch die Iata gebunden. In Deutschland ist bislang nur Iata-Reisebüros der Verkauf von Linienflugtickets gestattet. Die Zulassungsbedingungen sind im Abschnitt D der Resolution 814 enthalten mit u.a. folgenden wesentlichen Kriterien:1. ReisebüroDas Reisebüro muss zum Zeitpunkt der Antragstellung a) den Geschäftsbetrieb bereits eröffnet haben, b) für das allgemeine Publikum zugänglich sein, c) das ganze Jahr zu den normalen Geschäftszeiten geöffnet sein,a) mit einem entsprechenden Hinweisschild gekennzeichnet sein,b) im Handelsregister eingetragen sein bzw. eine Gewerbeanmeldung veranlasst haben.2. FachkräfteEs muss sichergestellt sein, dass eine qualifizierte fachliche Beratung während der branchenüblichen Öffnungszeiten gewährleistet ist. Ein Nachweis darüber ist zu führen:a) Fachkräfte mit abgeschlossener Lehrausbildung in einem Iata-Reisebüro zum Reiseverkehrskaufmann/frau, wenn das Datum der Prüfung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr als zwei Jahre zurückliegt, oderb) Fachkräfte, die Trainingskurse im Ticketing/Tarifierung bei einer Iata-BSP-Luftverkehrsgesellschaft oder anerkannten Institutionen innerhalb der letzten zwei Jahre absolviert haben bzw. das Iata/Uftaa-Standarddiplom besitzen. Eine vorausgegangene Tätigkeit von mindestens zwei Jahren in einem Reisebüro bis zum Zeitpunkt der Antragstellung ist nachzuweisen, oderc) Fachkräfte, die mindestens zwei Jahre bei einem Iata-Reisebüro oder einer Iata/ BSP-Luftverkehrsgesellschaft im Ticketing/Tarifierungsbereich zum Zeitpunkt der Antragstellung tätig waren.Für die Punkte a) bis c) sind spezifizierte Tätigkeitsnachweise beizufügen. Nur vom Agenturausschuss anerkannte Kurse/Diplome können akzeptiert werden.3. BonitätDer Antragsteller hat einen rentablen Geschäftsverlauf nachzuweisen. Zur Beurteilung der finanziellen Situation ist ein testierter Jahresabschluss des vorangegangenen Geschäftsjahres zusammen mit den Antragsunterlagen einzureichen. Bei Personengesellschaften oder Einzelkaufmann ist zusätzlich eine testierte Vermögensaufstellung der persönlich haftenden Gesellschafter bzw. Eigentümer einzureichen. Die Abrechnung mit den Luftverkehrsgesellschaften für die vereinnahmten Verkäufe erfolgt spätestens am 15. des Folgemonats. Da der Agent die Einnahmen aus den während dieser Frist für die Luftverkehrsgesellschaften getätigten Verkäufe treuhänderisch verwaltet, müssen die in Frage kommenden Gelder entsprechend abgesichert sein. Ist jedoch eine finanzielle Absicherung erforderlich, so wird dem Antragsteller Gelegenheit gegeben, eine Sicherheitsleistung in Form einer Bankbürgschaft oder einer vergleichbaren Absicherung bei der Iata zu hinterlegen. Die Bürgschaftshöhe wird, soweit erforderlich, dem geänderten Umsatz angepasst.4. SicherheitsvorkehrungenSicherheitsvorkehrungen müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung getroffen sein, um jederzeit eine sichere Aufbewahrung von Flugdokumenten und vereinnahmten Geldern zu gewährleisten. Alle Zugänge zum Reisebüro müssen gegen Einbruch ausreichend gesichert sein (Sicherheitsschloss).5. AutomatisierungUm der fortschreitenden Entwicklung im Rahmen der Automatisierung Rechnung zu tragen, hat ein Agent, der nicht mit den entsprechenden elektronischen Geräten für Flugscheinausstellung und Reservierung ausgestattet ist, bei manueller Flugscheinausstellung die Zusatzkosten für diese Abrechnung zu tragen. Die Anerkennung als Iata-Agentur erfolgt nach einem Prüfungsverfahren durch Abschluss eines Agenturvertrags. Seit Januar 1993 sind außerdem der Anschluss an mindestens ein BSP-fähiges CRS sowie ein einwöchiger Kursus zur Bedienung dieses Systems Voraussetzung für die Akkreditierung. In Deutschland waren 2005 rund 4465 Iata-Agenturen registriert.»AAS, »ASO, »BSP, »Joint Council, »Other Agents, »Vollreisebüro

Iata-AGM

»AGM

Iata-Beförderungsbedingungen

Einheitliche Regelung des Luftbeförderungsvertrags. Seit 1974 hat diese Regelung die heute gültige Fassung der in Honolulu vorgenommenen Überarbeitung. Sie hat jedoch nur empfehlenden Charakter, da nicht alle Regierungen zugestimmt haben.

Iata-BSP

»BSP

Iata Clearing House

1947 gegründete Iata-Einrichtung zur zentralisierten Abrechnung der Fluggesellschaften untereinander. Bei Flügen, auf denen sich mehrere Airlines die Strecke teilen, wird der volle Reisepreis erst an die Fluggesellschaft ausgezahlt, die den Reiseantritt übernimmt. Die dann unter den Airlines entstandenen gegenseitigen Ansprüche werden dem I. gemeldet. Dieses übernimmt die Saldierung der Forderungen Soll und Haben und rechnet sie an die Airlines monatlich ab. Non-Iata-Fluggesellschaften haben auch Zu-gang zum Iata-Clearing-House-System.»Interlining

Iata-Codes

Nach Namen geordnet – Auswahl,nach Codes geordnet – Auswahl.

Iata-Diplom

»BTG, »Iata-Fachkraft

Iata-Fachkraft

Zur I. mit Iata/Uftaa-Diplom können sich Reisebüro-Mitarbeiter mit einem Schulungsprogramm im Selbststudium oder durch Kurse am Iata/Uftaa Authorized Training Center Germany fortbilden. Das Iata/Uftaa-Diplom wird von ASO anerkannt als Qualifizierungsmaßnahme für Reisebüros, die eine Iata-Lizenz anstreben.»Iata-Agenturen

Iata-Haftungsgemeinschaft (HG)

Sicherungsmodell von Iata-Agenturen im DRV in einem Haftungszusammenschluss gegen Insolvenz.»Bankbürgschaft, »Vertrauensschadenversicherung

Iatan

International Airlines Travel Agent Network. Vertretung der Iata in den USA. Die Leistungen des I. für die Agenten sind die Vergabe der internationalen Iata-Nummer und die Iatan Travel Agents ID-Card. Die Ticketabrechnung geht über die ARC, die im Besitz der großen Fluggesellschaften ist.»ARC

Iata-Resolution 814

Resolution 814, Reso 814 behandelt die neuen Zulassungsbestimmungen für Iata-Agenturen in der Bundesrepublik Deutschland ab dem 3. Oktober 1990; zwei Übergangsbestimmungen regelten die besonderen Gegebenheiten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, die zeitlich bis zum 31.12.1992 begrenzt waren.1. Bürogemeinschaft Keine Bürogemeinschaft mit akkreditiertem Agenten oder anderem Reisebüro erlaubt.2. Agency Services Manager (ASM) Antragstellung beim ASM, vorgeschriebenes Antragsformular, finanzieller Status, ein Mitarbeiter.3. STP-Stationen Sie müssen ferngesteuert werden durch Kopfstationen eines akkreditierten Agenten.4. Provisionszahlungen a) Weitergabe von Provisionen an Endverbraucher nicht mehr grundsätzlich verboten, b) Provisionszahlungen nicht mehr abhängig von Agenteninkasso, c) bei unfreiwilliger Streckenänderung keine Provisionskürzung, d) bei unfreiwilliger Transportklassenänderung Kürzung nicht verboten, e) keine endgültige Provisionsablehnung für Agentur-Service-Leistungen verankert. Reso lässt deshalb Delkredere-Provisionsforderung zu.Einzelheiten hinsichtlich der Fachkräfte, Bonität, Sicherheitsvorkehrungen und Automatisierung unter Iata-Agenturen. Mit I. gibt es keine von der Iata festgelegten Agenturprovisionen mehr; jede Fluglinie ist frei in ihrem Provisionsverhalten.»AAS, »Iata-Agenturen

Iata-Resolutionen

Einige Beispiele: Nr. 021-033 = Umrechnung von Währungen einschließlich Auf- und Abrundungen, Nr. 050-069 = Passagetarife. Nr. 115-116 = Verhalten gegenüber Nicht-Iata-Konkurrenz, Nr. 153 = Luft-/Seereisen (Air/Sea), Nr. 805 = BSP Bank Settlement Plan. Nr. 814 = Regelungen für Agenturzulassungen/Joint Council, Nr. 850 = Interline-Abkommen und -Abrechnung.»BSP, »Iata-Resolution 814

Iata Travel Settlement System

»ITSS

Iata/Uftaa-Trainingsprogramm

1972 in Zusammenarbeit von Iata-Agenturen und Fluggesellschaften entwickelt mit dem Ziel, gemeinsam den Ausbildungsstand der Mitarbeiter zu verbessern. Das Diplom in Verbindung mit einer zweijährigen Berufspraxis wird als Zulassungsvoraussetzung für die Beantragung einer Iata-Agentur anerkannt. Koordinator dieses I. ist Lufthansa, die auch die Prüfung in Deutschland abnimmt.»Iata-Agenturen

Iata/Uftaa Authorized Training Center Germany

Unter anderem bildet die Schule für Touristik in Frankfurt/M. und Berlin zur Iata-Fachkraft mit Iata/Uftaa-Diplom aus.

Iata-Verbindungskonferenzen

Verbindungskonferenzen, diese gliedern sich für die Preisbildung zwischen den Konferenzgebieten TC 1-2/3 Nord-, Mittel- und Südatlantikrouten, TC 2-3 zwischen Europa/Afrika u. Naher Osten und Asien/Südwestpazifik, TC 3-1 Nord-, Mittel- und Südpazifikrouten, TC 1-2-3 für Rund-um-die-Welt-Route.in 57 Regionalkonferenzen (Subarea Agreements). Die Teilnahme an den Tarifbildungskonferenzen ist für die Fluggesellschaften freiwillig. Die erzielten Abschlüsse sind nur für die Mitglieder bindend, die an ihnen teilgenommen haben. Nach Deregulierung in den USA und fortschreitender Liberalisierung in Europa entfällt die Genehmigungspflicht durch die Regierungen (für Deutschland das BMVBS), und aus festen Tarifen sind freie Preise geworden.»BMVBS

Iata-Verkehrsgebiete

Der Iata-Luftverkehr wird in drei Verkehrsgebiete unterteilt. Für diese ist jeweils eine Verkehrs-/Gebietskonferenz zuständig (TC). Die Aufteilung lautet wie folgt: TC 1 – Traffic Conference 1 (Sitz: New York) umfasst Nord-, Süd- und Mittelamerika, Karibik, Hawaii und Grönland. TC 2 – Traffic Conference 2 (Sitz: Genf) umfasst Europa, Afrika, westlicher Teil Asiens/Naher Osten. TC 3 – Traffic Conference 3 (Sitz: Singapur) umfasst Asien, Australien, Neuseeland und Pazifische Inseln. Die geografischen Gebiete Europa und Nahost (TC 2) werden nachfolgend mit Iata-Resolution 012 und 012b näher definiert.Danach umfasst Iata-Europa (Iata-Resolution 012) Albanien, Algerien, Andorra, Azoren, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, GUS-Staaten (westl. des Urals), Irland, Island, Italien, die Länder des ehem. Jugoslawien, Kanarische Inseln, Liechtenstein, Luxemburg, Madeira, Malta, Marokko, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien, Türkei (europ. und asiat. Teil), Tunesien, Ungarn.Iata-Nahost (Iata-Resolution 012b) umfasst Ägypten (VAR), Bahrain, Irak, lran, Israel, Jemen, Jordanien, Kuwait, Libanon, Muskat, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate, Nord- und Südjemen, Zypern.Auf diesen Verkehrs-/Gebietskonferenzen der Iata erfolgt die Tarifbildung für Passage und Fracht durch die Fluggesellschaften auf Grund eingehender Analysen. Die Teilnahme an den Tarifbildungskonferenzen ist freiwillig. Die erzielten Abschlüsse sind nur für solche Mitglieder bindend, die an ihnen teilnehmen.Nach Deregulierung in den USA und fortschreitender Liberalisierung in Europa entfällt die Genehmigungspflicht durch die Regierungen (in Deutschland das BMVBS), und freie Preise lösen die ehemals festen Tarife ab.

IAV

Ibero-Amerika-Verein, 1916 gegründet, ist ein Zusammenschluss von Freunden der iberischen und lateinamerikanischen Welt. Aufgabe ist die Förderung, Erweiterung und Vertiefung der deutschen Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern Südamerikas und der Karibik und hierbei besonders die Förderung des Tourismus. Alljährlich findet zum Gedenken an die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahre 1492 am 12. Oktober der Ibero-Amerika-Tag statt.

Iban

International Bank Account Number, internationale und standardisierte Kontonummer. Ist in Deutschland zur grenzüberschreitenden EU-Überweisung notwendig.»BIC, »Swift

Ibatur

Institut Balear del Turisme. Tourismusbehörde der Balearischen Inseln; Incoming-Tourismusförderung.

IBE

Internet Booking Engines sind webbasierte Buchungsmasken für Internet-Reisebüros. Immer häufiger gibt es auch webbasierte Buchungsmasken für Reisebüro-Profis.»Internet Booking Engine

IBFRD

International Bank for Reconstruction and Development, die Weltbank, ist seit 1968 auch an touristischen Projektfinanzierungen mit eigenem Ressort beteiligt. Die IBfRD gewährt einzelnen Staaten bzw. nationalen Entwicklungsbanken langfristig zinsbegünstigte Kredite (über 15 bis 20 Jahre), z.B. der deutschen KfW, Kreditanstalt für Wiederaufbau. Im Wesentlichen werden Infrastrukturmaßnahmen in Entwicklungsländern finanziert wie Verkehrswege, Flugplätze u.a.»Weltbank

Ibiza

Ursprüngliches Buchungssystem der Lufthansa City Center. Von Hapag-Lloyd übernommen und von Lufthansa Systems weiterentwickelt. Entwicklung, Beratung und Betrieb von I. als Mid- und Backoffice-System bei Tats, Frankfurt/M.»Tats

IBN

International Booking Network, computergesteuertes Buchungsnetz des internationalen Jugendherbergswerk (IYHF).

Ibta

International Business Travel Association, internationaler Dachverband der Reisestellenvereinigungen. »Reisestelle, »VDR

IBTM

»EIBTM

IBV

Internationaler Bodensee Verkehrsverein, Sitz: Konstanz.»Internationale Bodensee-Werbung

Icaa

International Civil Airports Association, gegründet 1962, weltweiter Flughafenverband zur Vertretung der Interessen der Zivilflughäfen auf internationaler Ebene, Sitz: Paris. 1991 zusammen mit AOCI in ACI integriert.»ACI, »Aoci, »Weaa

Icao

International Civil Aviation Organisation, internationale Zivilluftfahrtbehörde, Unterorganisation der UN, wurde 1944 in Chicago gegründet. Heutiger Sitz ist Montreal. Der Organisation sind 189 UN-Mitgliedsstaaten angeschlossen. Auf Einladung der amerikanischen Regierung haben auf der Konferenz von Chicago alle verbündeten und neutralen Staaten einheitliche Regeln und Standards für eine friedliche Entwicklung der internationalen Zivilluftfahrt beschlossen. Ziele sind Förderung und Verbesserung der technischen Abwicklungsmöglichkeiten des Luftverkehrs und der Planung und Entwicklung des internationalen Luftverkehrs. Im Einzelnen beinhaltet dieser internationale Zusammenschluss auf dem Gebiet des Luftverkehrs eine weltweite Zusammenarbeit bei der technischen und kommerziellen Verwirklichung des Verkehrsvorgangs. Es wurden wirksame Regelungen über die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Luftverkehrs, Grundsätze für bilaterale und multilaterale Luftverkehrsabkommen gemäß den Fünf Freiheiten der Luft sowie Standards über Flugregeln, Lizenzierung von Flugpersonal, Zulassung von Verkehrsflugzeugen, Fluglärm u.a. erlassen.»CAEP, »Ecac, »Freiheiten der Luft, »Iata, »Picao

Icao-Abkommen

Convention on International Civil Aviation, Abkommen von Chicago über die internationale Zivilluftfahrt.»Chicagoer Abkommen, »Transitvereinbarung, »Transportvereinbarung

Icao-Alphabet

Buchstabiertafel oder auch Fliegeralphabet, 1956 durch die Icao eingeführtes Merkwortalphabet für den Flugfunksprachverkehr, findet auch u.a. Anwendung in der Seefahrt:A=Alpha, B=Bravo, C=Charlie, D=Delta, E=Echo, F=Foxtrot, G=Golf, H=Hotel, I=India, J=Juliett, K=Kilo, L=Lima, M=Mike, N=November, O=Oscar, P=Papa, Q=Quebec, R=Romeo, S=Sierra, T=Tango, U=Uniform, V=Victor, W=Whiskey, X=X-ray, Y=Yankee, Z=Zulu.»Icao

ICC

Internationales Congress Centrum in Berlin, Organisation durch die Messe Berlin, durch Kempinski bewirtschaftet. Wesentlicher Bestandteil des Berliner Messegeländes, Teil des Veranstaltungsgeländes der ITB.»ITB

Icca

International Congress and Convention Association, gegründet im Jahre 1963. Sitz: Amsterdam, internationale Kongress- und Tagungsvereinigung. Zu diesem Weltverband zählen u.a. Hotels und Kongresszentren, am Kongressgeschäft beteiligte Kongressreisebüros und Luftverkehrsgesellschaften.»Kongresstourismus

ICE-2

Mit Beginn des Sommerfahrplans 1998 eingeführter Flügelzug der Deutschen Bahn. Im Gegensatz zu den ICE-1-Zügen mit Antrieb von zwei Triebköpfen an den beiden Zugenden sind die ICE-2 Hochgeschwindigkeitstriebwagenzüge für den Einsatz im Halbzug (ein Triebkopf mit sechs Wagen und einem Steuerwagen) oder im Langzug (zwei gekuppelte Halbzüge). Der Zug wurde von den Firmen Siemens, DWA und Adtranz geliefert. Eine Zugeinheit bietet zwischen 450 und 550 Sitzplätze. Zwei der I. fahren auf einer Stammstrecke zusammengekoppelt, und am Ende dieser Strecke setzen sie ihre Fahrt in zwei getrennte Richtungen fort, ähnlich dem früheren Kurswagensystem.»ICE – lntercity Express

ICE-3

Hochgeschwindigkeitstriebwagenzug, geliefert von der Arbeitsgemeinschaft ICE Siemens/Adtranz. Das Triebwagenkonzept bewirkt eine Verteilung der Antriebskräfte auf den ganzen Zug, d.h. die Hälfte der Achsen enthält einen eigenen Fahrmotor, somit entfallen nicht nutzbare Räume wie z.B. Triebköpfe. Vorgesehen ist der Einsatz des ICE-3 als Halbzug (zwei Endwagen mit sechs Wagen dazwischen) oder als Langzug (zwei gekoppelte Halbzüge). Die Mehrsystemvariante ist als ICE-3-M für den Einsatz auf internationalen Strecken bestimmt, so zum Beispiel in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden.»ICE – lntercity Express

ICE – lntercity Express

Seit 1991 Hochgeschwindigkeitsreisezug der Deutschen Bahn. Auf neu gebauten bzw. modernisierten Strecken kann dieser für den Hochgeschwindigkeitsverkehr vorgesehene Zug eine Geschwindigkeit von 300 km/h erreichen. Zwischen vielen Städten verkehrt der ICE im Ein- oder Zweistundentakt, sogar bis in die Schweiz, nach Österreich, Belgien und in die Niederlande. In vielen Bahnhöfen ist das direkte Umsteigen von ICE zu ICE auf dem selben Bahnsteig gegenüber ohne Treppen und lange Wege möglich. In allen ICE-Zügen gibt es behindertengerechte Einrichtungen, z.B. breite Einstiegstüren, Rollstuhlstellplätze, sowie eine rollstuhlgerechte Toilette, in der auch ein Baby-Wickeltisch zur Verfügung steht .ICE-V: Anders als in Japan und in Frankreich ist das Hochgeschwindigkeitszeitalter bei der Deutschen Bahn jedoch noch relativ jung. Vor 20 Jahren kam der Vorläufer der ICE-Familie, der ICE-Experimental (ICE-V), auf die Schiene. Im Laufe von unzähligen Probefahrten erreichte der fünfteilige Versuchszug schrittweise immer höhere Geschwindigkeiten. Am 14. November schließlich überschritt er erstmals die 300-km/h-Grenze, und am 26. November 1985 erreichte er zwischen Rheda-Wiedenbrück und Oelde in Westfalen die damalige Spitzengeschwindigkeit von 317 km/h. Am 1. Mai 1988 stellte der ICE-V auf der Neubaustrecke Hannover–Würzburg mit einer Geschwindigkeit von 406,9 km/h einen neuen Weltrekord für Schienenfahrzeuge auf.ICE-1: Das eigentliche Zeitalter der Hochgeschwindigkeitszüge wurde auf dem deutschen Schienennetz 1991 mit der Inbetriebnahme der ICE-1-Flotte und der Fertigstellung der beiden ersten Hochgeschwindigkeitsstrecken eingeläutet: der 99 Kilometer langen Verbindung Mannheim–Stuttgart und der 327 Kilometer langen Verbindung Hannover–Würzburg. ICE-2: Die zweite ICE-Generation nahm 1996 den Betrieb auf. Der ICE-2 basiert auf dem bewährten Fahrzeugkonzept des ICE-1, das weiter optimiert und modifiziert wurde, vor allem um eine höhere Flexibilität im betrieblichen Einsatz zu erzielen. So ist der ICE-2-Halbzug wesentlich kürzer als sein Vorgänger und besteht lediglich aus einem Triebkopf, sechs Mittelwagen und einem nicht angetriebenen Steuerwagen für den Wendezugbetrieb. Eine automatische Kupplung an beiden Zugenden macht es möglich, zwei Einheiten innerhalb weniger Minuten zu einem Zug zu verbinden bzw. genau so schnell wieder zu trennen. Die so genannte automatische Scharfenberg-Kupplung verbindet die Halbzüge nicht nur mechanisch, sondern sorgt darüber hinaus auch für eine Verbindung der Luftleitungen, Datenbusse und Steuerleitungen. Mit den Zugtypen ICE-1 und ICE-2 erreichte die Bahn erhebliche Reisezeitverkürzungen auf Neubaustrecken. Von Stuttgart nach Kassel beispielsweise verringerte sich die Fahrzeit mit Einführung des ICE-1 um fast zwei Stunden. Um auch auf konventionellen und kurvenreichen Strecken einen deutlichen Zeitgewinn zu erzielen, gingen im Mai 1999 die ersten ICE mit Neigetechnik (ICE-T – T steht für Tilt Technology, den englischen Begriff für Neigetechnik) an den Start. Mit Hilfe der hydraulischen Neigetechnik können sich die ICE-T wie Motorradfahrer in die Kurven legen, um mit einer Neigung von bis zu acht Grad die Gleisbögen schneller zu durchfahren, ohne den Reisekomfort zu beeinträchtigen. So kann er zum Beispiel eine Kurve, in der normalerweise Tempo 120 vorgeschrieben ist, mit 160 km/h durchfahren. Wie bereits beim ICE-2 lassen sich auch zwei Einheiten des ICE-T durch eine automatische Kupplung zu einem Doppelzug verbinden. Ansonsten unterscheidet er sich technisch aber auch optisch deutlich von den ersten beiden ICE-Generationen. ICE-3: Jüngster Zug der ICE-Familie ist der ICE-3, mit dem sich ein entscheidender technologischer Wandel vollzog. Mit 330 km/h zugelassener Höchstgeschwindigkeit ist er seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2001 der schnellste ICE. Gleichzeitig ist nur er in der Lage, die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main mit Tempo 300 zu befahren. Mit seinem verteilten Antrieb – genau wie der ICE-T hat der ICE-3 keine Triebköpfe mehr, stattdessen sind die Fahrmotoren unter dem Zug verteilt – ist der ICE-3 in der Lage, die Steigungen zwischen Köln und Frankfurt mit hohem Tempo zu meistern. Mit dieser modernen Konzeption konnte neben der besseren Fahrgastauslastung (vgl. ICE-T) eine weitere wirtschaftlich bedeutsame Veränderung realisiert werden: Die unter dem Zug verteilte Antriebstechnik vermindert die Achslasten auf den europäisch festgelegten Grenzwert von 17 Tonnen. Damit ist die Voraussetzung für einen internationalen Einsatz des ICE-3 auf den Strecken nach Amsterdam und Brüssel und künftig auch nach Paris erfüllt.»EC/EC-Netz, »IC – Intercity, »ICE-M, »ICE-Sprinter, »ICE-T

ICE-M

Fortentwicklung des ICE. ICE-M steht für Intercity-Express-Mehrsystem. Durch den ICE-3 realisiert.»ICE – lntercity Express, »ICE-3, »ICE-Sprinter

ICE-Sprinter

Reservierungs- und zuschlagspflichtige frühe Nonstop-Verbindung zwischen Deutschlands Metropolen und dem Spätzug von und nach Berlin. In zirka 3,5 Stunden fährt er von Frankfurt/M. nach Berlin und München bzw. in die Gegenrichtung sowie von Hamburg nach Frankfurt und Köln.»ICE – lntercity Express

ICE-T

ICE-Triebzug, Hochgeschwindigkeitszug der DB mit Neigetechnik; Spitzengeschwindigkeit 230 km/h. Seit 1999 auf der Strecke Stuttgart–Zürich, danach Ablösung des IC auf den Strecken zwischen Berlin–Leipzig–München und Dresden–Frankfurt–Saarbrücken. Den I. entwickelte das Konsortium ICNT der Deutschen Waggonbau (DWA), Duewag, Fiat und Siemens.»ICE – lntercity Express

ICE-V

ICE-Experimental. »ICE – lntercity Express

Ich-AG

Arbeitslose Existenzgründer konnten mit Zuschüssen der Bundesagentur für Arbeit eine I. gründen. Der Zuschuss wurde max. drei Jahre gezahlt. Seit August 2006 wurden die Ich-AG und das Überbrückungsgeld durch einen Gründungszuschuss ersetzt, bei dem die arbeitslosen Existenzgründer für neun Monate einen monatlichen Zuschuss zu ihrem Arbeitslosengeld I erhalten.

IC - Intercity

Reisezug der Deutschen Bahn, bedient zumeist im Stundentakt quer durch das Bundesgebiet die wichtigsten Städte. Korrespondenzbahnhöfe regeln die Umsteigemöglichkeiten von IC zu IC/ICE am selben Bahnsteig. Zusätzlich wechseln IC-Züge in den Korrespondenzbahnhöfen von den Stammlinien auf andere Linien über (Linientausch); Der Flughafen Frankfurt ist in das IC-System im Stundentakt einbezogen. Neu auf einigen Strecken sind Intercity-Züge mit Steuerwagen, die kürzere Wendezeiten in Kopfbahnhöfen (wie z.B. Frankfurt/M Hbf.) ermöglichen. Man erreicht kürzere Reisezeiten. Der Arbeitsplatz des Lokführers ist in diesen Steuerwagen nur durch eine Glastür vom Fahrgastraum getrennt. Hier hat man die Möglichkeit, die Fahrt aus der Perspektive des Lokführers zu erleben.»EC/EC-Netz, »ICE – lntercity Express

Icom

International Council of Museums, internationaler Museumsrat, Sitz: Paris. Nichtregierungsamtliche Dachorganisation der Museen und Museumsmitarbeiter zur Förderung der Ziele der Museumskunde und anderer Disziplinen, die die Führung von Museen betreffen; offizieller fachlicher Berater der Unesco in Museumsfragen. Mitglieder sind weltweit die Staaten, darunter das deutsche Nationalkomitee Icom-Deutschland (München), sowie andere Museumsvereinigungen in verschiedenen Fachbereichen (z.B. Verkehrs- und Kommunikationswesen, Ethnografie etc.).

Icomos

International Council on Monuments and Sites, Internationaler Rat für Denkmalpflege, Sitz: Paris. Internationale nichtstaatliche Denkmalpflegeorganisation zum Schutz des architektonischen Erbes und zur Erhaltung von Denkmälern und Denkmalbereichen in ihrem historischen Kontext; dient als Gutachter der Unesco in Fragen des Weltkulturerbes. Deutsches Nationalkomitee in München.»Unesco, »World Heritage Convention

ICPA

International Cruise Passengers Association, USA, internationaler Kreuzfahrerverband; Handbuch über Kreuzfahrten; „Cruising“.»Klassifizierung der Kreuzfahrtschiffe, »Kreuzfahrten

IDFA

Zur Interessengemeinschaft Deutscher Fachmessen und Ausstellungsstädte, Essen, zählen Messegesellschaften in Bremen, Dortmund, Essen, Friedrichshafen, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, Offenbach, Pirmasens, Saarbrücken und Stuttgart. 1952 gegründet, verbindet die IDFA-Gesellschaften das Ziel, Erfahrungen auszutauschen und Service-Verbesserungen für Aussteller und Besucher durchzusetzen.»Messetourismus

IEA

International Exhibitors Association, Nachfolgeorganisation der US-Organisation National Trade Show Exhibitors Association. Hauptaufgabe ist die Förderung des Messe- und Ausstellungswesens in den USA.

Ifaa

International Flight Attendants Association, internationale Flugbegleitervereinigung, Sitz: Mainz.»Flugbegleiter

Ifalpa

International Federation of Air Line Pilot’s Associations, internationale Vereinigung nationaler Pilotenverbände, Sitz: Chertsey (Großbritannien). Interessenvertretung der Piloten auf internationaler Ebene u.a. bei der Entwicklung internationaler Standards im Lufttransport, Kontakte zu Icao, Iata etc. Herausgabe der Zeitschrift „Inter Pilot”. »Iata, »Icao

I-FAO

Anbieter von Internet-Anwendungen für Geschäftsreisende. Wichtigstes Produkt der Firma ist die Internet Booking Engine Cytric. Mitarbeiter von Unternehmen können mit dieser Software ihre Reisen weit gehend selbst buchen.»Cytric

Ifatca

International Federation of Air Traffic Controllers Association, internationale Vereinigung der Flugbegleiterverbände, Sitz: Dublin.

IFE

Inflight Entertainment, Unterhaltungsprogramm auf Langstreckenflügen wie Filmvorführungen u.a.»Langstreckenverkehr

Ifes

International Federation of Exhibition Service, internationaler Verband der Stand- und Messebauunternehmen.»Messetourismus

IFF Institut für Freizeitanalysen GmbH

Die IFF GmbH befasst sich seit 1989 mit der Standardisierung und Aufbereitung von touristischen Angebotsmerkmalen. Auf dieser Grundlage bieten IFF und Traveltainment Software-Lösungen für den Verkauf von Reisen offline und online an. Die IFF ist eine hundertprozentige Tochter der Traveltainment AG.»Bistro, »Bistro Star

IFPTO

International Federation of Popular Travel Organizations, Sitz: Paris.

IFRS/IAS

International Financing Reporting Standards/International Accounting Standards, internationale Rechnungslegungsvorschriften, ermöglichen die Vergleichbarkeit der Abschlüsse von in verschiedenen europäischen Ländern tätigen Unternehmen. Und die berücksichtigen verstärkt die Informationsfunktion für den Investor, als anonymer Teilnehmer der organisierten Kapitalmärkte. Entwickelt wurden die IFRS-Standards vom International Accounting Standards Committee (IASC), London, das sich 2001 nach einer Umstrukturierung in IASB (International Accounting Standards Board) umbenannte. Die bis dahin verabschiedeten Standards wurden nach und nach modifiziert oder vom IASB durch neue Standards ersetzt. Die grundlegend neuen Standards heißen IFRS, die weiterhin gültigen früheren Standards behalten die Bezeichnung IAS. Kapitalmarktorientierte Unternehmen haben ab 2005 ihre Konzernabschlüsse nach IFRS zu erstellen.

Ifto

International Federation of Tour Operators; Sitz: Lewes, Großbritannien. In diesem internationalen Reiseveranstalter-Verband sind sowohl nationale Reisebüro-Organisationen als auch einige Firmen Mitglieder. I. vertritt die speziellen Interessen der europ. Reiseveranstalter gegenüber den touristischen Zielländern, auch über die EU-Länder hinaus. Deutsches Mitglied ist der DRV.»Deutscher Reise Verband, »Reiseveranstalter

Iftta

International Forum of Tourism and Travel Advocates, internationale Organisation von Juristen, mehrheitlich Anwälten, die mit Reiseverkehr und Tourismus befasst sind.

IGA

Internationale Gartenbau-Ausstellung.»Gartenschau

IGFR

Interessengemeinschaft freier Reisebüros.

IGP

Genossenschaftlich organisierte Interessengemeinschaft des Personenverkehrsgewerbes in Baden-Württemberg, Sitz: Böblingen-Hulb.Die IGP hat derzeit folgende Aufgaben: zentrale Abrechnung der Schülerbeförderungskosten, zentraler Einkauf und Vertrieb eines busbezogenen Warenbedarfs, Werbemittelvertrieb des Gemeinschaftswerbeprogrammes Plus für Bus,  Versicherungsdienst mit Vermittlung von Versicherungsleistungen,  Versorgungswerk.»WBO

IG Personenschifffahrt

Interessengemeinschaft, mittelständische Vereinigung Personenschifffahrt im Linien- und Ausflugsverkehr.»Binnenschifffahrt

IG River Cruise

Interessengemeinschaft von Flusskreuzfahrtreedereien, Verbund als übergeordnete Ansprechstelle gegenüber Behörden und Ministerien der Zielländer in Zoll- und Visafragen, Sitz in Basel/Schweiz.

IGSR

Interessengemeinschaft Sanftes Reisen, Sitz: Hamburg. Ziel ist es, die negativen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus auf Umwelt und Bereiste möglichst gering zu halten. Der Verein strebt einen Tourismus an, der Spaß macht, Erholung bietet und der für alle Beteiligten wirtschaftlich ergiebig ist.»sanfter Tourismus

IGTM

International Golf Travel Market Marbella, Internationale Reisespezialmesse Golf. Organisation: Reed Travel Exhibitions.

IHA

Hotelverband Deutschland mit Mitgliedshotels des mittleren und gehobenen Marktsegments. Der Verband mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen seiner Mitglieder als Fachverband. Mit der Übernahme der Hotelarbeit auf Bundesebene seit 1. Januar 2001 repräsentiert er die Hotellerie und Beherbergung in Deutschland insgesamt gegenüber Regierung und Parlament auf Bundesebene, gegenüber der Öffentlichkeit sowie als Mitglied in Organisationen und Verbänden, insbesondere im Dehoga, in der DZT, im BTW, in der Hotrec und der IH & RA.»BTW, »DZT, »Hotrec, »IH & RA

IHA/Uftaa-Richtlinie

In der R. vom 2.7.1991 werden Handelsbräuche niedergelegt, die die Rechtsbeziehungen zwischen Hotels und Reisebüros regeln. Diese dienen der Klärung von Rechtsstreitigkeiten zwischen Hotels und Reisebüros, die ihren Sitz in verschiedenen Ländern haben. Die R. gilt, wenn keine besonderen Vereinbarungen getroffen wurden und beide Vertragspartner sie ausdrücklich oder stillschweigend anerkannt haben.»IHA, »Recht im Tourismus, »Stornokosten, »Uftaa

IHK

Industrie- und Handelskammer, öffentlich-rechtliche Vertretung der Industrie und des Handels.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe, »DIHK

IH & RA

International Hotel & Restaurant Association, gegründet in 1946, der Weltverband der Hotellerie und Gastronomie mit Hauptsitz in Paris. Er unterhält Regionalbüros in Hongkong und Mexiko. Deutsches Mitglied ist der Hotelverband Deutschland (IHA).»IHA

IHV

Internationale Hoteliervereinigung, wurde als europäischer Fachverband für Hotellerie und Gastronomie im Jahre 1869 gegründet. Sitz: Düsseldorf. Im Vordergrund stehen der überregionale Erfahrungsaustausch sowie die gemeinsame Werbung mit dem bekannten IHV-Zeichen, das für die Zuverlässigkeit und Solidität der Mitglieder bürgen soll. Eine weitere gemeinsame Aufgabe der Vereinigung ist die Verbesserung der Berufsberatung. Die IHV ist seit Januar 2005 der Gastronomischen Akademie Deutschlands und der Brillat-Savarin-Stiftung partnerschaftlich verbunden.

I – Information

1. Informationsschalter an Flughäfen, Bahnhöfen, Fähr- und Kreuzfahrthäfen zur Erteilung fachlicher Auskünfte unterschiedlicher Art, z.B. Ankunfts- und Abfahrtszeiten, Verspätungen u.ä. Im Hotel holt der Portier/Concierge auf Wunsch des Gastes die entsprechenden Informationen ein. 2. Abkürzung für Tourist Information in Fremdenverkehrsorten.

IIT

Individual Inclusive Tour.

IITF

Institut für Integration Tourismus und Freizeitforschung, Sitz in Wien, mit den Aufgaben Bildung und Forschung, umsetzungsorientierte Regionalprojekte im Tourismus und Freizeitbereich.

ILA

Internationale Luftfahrtausstellung. Erstmals 1909 in Frankfurt, vorübergehend in Hannover, findet die ILA seit 1992 alle zwei Jahre im wiedervereinigten Berlin statt.

Image

Das Bild, das sich eine Person, ein Gast oder eine Gruppe von einem Objekt, einem Produkt, einer Destination usw. macht. Das Image setzt sich aus objektivem Wissen und subjektiven Emotionen zusammen. Zu den Imagekomponenten gehören die Gastronomie, Natur, ökologische Maßnahmen bzw. Umweltsituation, Reisesicherheit, Transportangebote und Wetter.»Imagewerbung

Imagewerbung

Dient der Vermittlung eines Vorstellungsbildes von einer Destination oder einem Tourismusort. Durch die Positivierung des touristischen Angebotsprofils sollen Assoziationen geweckt werden.»Image, »Öffentlichkeitsarbeit

Imap

Internet Message Access Protocol, dient dem Online-Zugriff auf E-Mail-Postfächer. Im Gegensatz zum POP3-Protokoll bleiben die Nachrichten nach dem Abruf auf dem Server. Ein Postfach kann so von mehreren Leuten genutzt werden, ohne dass Mails verschwinden, weil ein anderer sie abgerufen hat.

Imex

The Worldwide Exhibition for Incentive Travel, Meetings and Events, wird in Zusammenarbeit mit dem GCB German Convention Bureau e.V. organisiert und findet seit 2003 in Frankfurt/M. statt. Die Messe integriert den früher eigenständigen Kongressmarkt Meetings made in Germany des GCB. Neben dem Ausstellerangebot bietet die Imex ihren Besuchern ein umfangreiches Begleitprogramm mit Workshops, Foren und speziellen Themenpavillons.»German Convention Bureau

Immediate Family

Die unmittelbare, direkte Familie. Begriff für Sondertarife im Flugverkehr. Zur I. gehören Ehegatten, Kinder inkl. Adoptivkinder, Eltern, Geschwister, Schwiegereltern, Schwäger, Schwiegersohn und -tochter.

Immigration Office

Einwanderungsbehörde; in vielen Ländern (z.B. Australien) zuständig für die Ausstellung und/oder Überprüfung von Reisedokumenten, z.T. auch für Touristenvisa.

Immissionen

Einwirkung von Emissionen auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachgüter.»Emissionen, »Smog

IMO

International Maritime Organization, die internationale Seeschifffahrtsorganisation wurde 1948 als Inter-Governmental Maritime Consultative Organization (Imco) gegründet und 1982 umbenannt. Aufgaben sind die Standardisierung von Sicherheit und Umweltschutz auf See. Als Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in London zählt die IMO 166 Staaten als Vollmitglieder. Die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau der VR China sowie die staatsrechtlich zu Dänemark gehörigen Färöer sind assoziierte Mitglieder.»Marpol

Impact

Reservierungssystem der britischen Eisenbahnen und der angeschlossenen britischen Fährschifflinien.

Impairment-Test

Finanztechnischer Begriff; für Wirtschaftsprüfer entscheidet dieser Werthaltigkeitstest eines Unternehmens die Höhe eines möglichen Abschreibungsbedarfs.

Impftabelle für Fernreisen

Wird alljährlich vom ADAC zusammengestellt und veröffentlicht.

Impfvorschrift

Die I. kann von einem Land als Voraussetzung für die Einreise erlassen werden, um z.B. die Bevölkerung vor dem Ausbruch von Epidemien zu schützen.

Implant-Reisebüro

Reisebüro-Filiale in einer Firma, exklusiv für deren Belange. Mitunter auch als Firmenreisestelle tätig.»Reisebüro-Ketten, »Reisestelle, »VDR

Implementation Date

Engl. für Datum der Ausführung, Realisierung. Hier: Datum, an dem das BSP-Verfahren in einem bestimmten BSP-Gebiet nach der Test- und Pilotphase in Kraft tritt.»BSP

Import

Beschreibt die Einfuhr von Gütern und Dienstleistungen in ein Land. »Export

Imprinter

Mechanisches Gerät, um manuell erstellte Dokumente gültig zu stempeln, in dem Informationen über Agent, Luftverkehrsgesellschaft und Datum eingedruckt werden.»AVP, »CIP

Inbegriffsversicherung

Versicherung von insgesamt begrifflich zusammengehörenden Sachen (z.B. Reisegepäckversicherung).»Reiseversicherungen

Inbound-Tourismus

grenzüberschreitender Reiseverkehr aus dem Ausland; auch Incoming- Tourismus.»Incoming-Tourismus, »Outbound-Tourismus, »Binnenreiseverkehr

Incentive

Anreiz, Ansporn (aus lat. incinere = entzünden, anspornen, einen Anreiz geben). Wird u.a. von Firmen in Form von Reisen oder Teilnahme an Tagungen, Kongressen für die Mitarbeiter verwendet.

Incentive-Reisen

Art der Belohnung für einen mit Erfolg abgeschlossenen Incentive-Wettbewerb für Einzelne oder Gruppen in einer Firma, meist Verkäufer oder Händler. Die Ausschreibung von I. stellt für Mitarbeiter und Absatzpartner einen starken psychologischen Anreiz zur Leistungssteigerung dar. I. werden zum größeren Teil dem Bereich Geschäftsreisen und weniger den Urlaubs- und Vergnügungsreisen zugerechnet. Incentive-Reisen haben im Verhältnis zu anderen Incentives den höchsten Status.»Incentive-Reisen-Besteuerung

Incentive-Reisen-Besteuerung

In einem Urteil vom 9.3.1990 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass ein Arbeitgeber, der die guten Leistungen seiner Mitarbeiter mit Incentive-Reisen honoriert, dafür Lohnsteuer abführen muss, mit der Begründung, dass Arbeitnehmer mit der Teilnahme an solchen Reisen einen „geldwerten Vorteil“ und damit lohnsteuerpflichtigen Arbeitslohn erhalten, wenn ihnen ein Besichtigungsprogramm angeboten wird, das einschlägigen touristischen Gepflogenheiten entspricht, und der Erfahrungsaustausch zwischen den Arbeitnehmern demgegenüber zurücktritt. Es handelt sich nach diesem Urteil auch dann um steuerpflichtigen Arbeitslohn, wenn durch die Incentive-Reise beim Arbeitgeber eine Umsatzsteigerung und bei den Arbeitnehmern eine Erhöhung ihrer umsatzabhängigen Provisionseinnahmen bewirkt werden soll. Die Teilnahme an Incentive-Reisen ist für Arbeitnehmer und Firmenkunden ab 2007 attraktiver, wenn das einladende Unternehmen die Lohn- und Einkommensteuer übernimmt. Möglich macht dies §37b des Einkommensteuergesetzes. Die Reiseteilnehmer werden von der Steuer freigestellt, während das Unternehmen einen Pauschalbetrag von 30% der anfallenden Einkommensteuer zahlen muss.»geldwerter Vorteil, »Incentive-Reisen

Incoming

Teil der Tourismuswirtschaft, der sich von der Destination aus mit der Akquisition, Beförderung und Betreuung (Beherbergung, Verpflegung, Unterhaltung usw.) des Gastes befasst.»Inbound-Tourismus, »Incoming-Tourismus, »Outgoing

Incoming-Agenturen

Reisebüros und -veranstalter, die ausländischen Reisemittlern und Gästen zur Information, Programmzusammenstellung, Ausländerbetreuung, Reiseleitung, Package-Produktion etc. zur Verfügung stehen.

Incoming Pool

Zusammenschluss von Incoming-Agenturen mit Leistungssträgern und öffentlichen Fremdenverkehrsstellen zur Vermarktung des Deutschland-Tourismus, vorwiegend in Städten und Regionen mit übergeordneter touristischer Bedeutung wie z.B. den Großstädten der Werbegemeinschaften.»Historic Highlights of Germany, »Magic Cities Germany

Incoming-Tourismus

grenzüberschreitender Reiseverkehr aus dem Ausland. Im I. sind sowohl Mittler als auch Veranstalter anzutreffen. Beide kooperieren mit Partnergesellschaften aus dem Herkunftsland der Touristen. I.d.R. offeriert ein Incoming-Büro folgende Leistungen: Hotelreservierungen, Rundfahrten (Bus), Transfers, Sightseeing, Schifffahrten, Reiseleitung u.a.»Inbound-Tourismus

Indaba

Seit 1983 alljährlich stattfindende Reisemesse in Südafrika.

Indian Pacific

Australischer Transkontinentalzug, der zwischen Perth und Sydney verkehrt. Für die Entfernung von 3960 Kilometern benötigt er etwa 65 Stunden. Der I. verbindet ein Reihe von Bergbaustädten im Landesinneren miteinander, darunter das Goldabbaugebiet Kalgoorlie. Spektakulär ist die Fahrt durch die Nullarbor-Ebene, in welcher der Zug die mit 462 Kilometern längste durchgehend gerade Eisenbahntrecke passiert. Betreibergesellschaft ist Rail Australia, die ihre europäische Vertretung in München hat.

Indikation

Ärztliche Diagnose, aus der sich ein bestimmtes Heilverfahren ergibt, z.B. für Erkrankung der Atmungsorgane Behandlung in Mineralheilbädern, in heilklimatischen Kurorten oder Seebädern. »Kur

Individualreisen

Einzelreisen, die selbst organisiert und individuell von den Reisenden zusammengestellt werden, im Gegensatz zu den Veranstalter-Reisen.»Veranstalter-Reisen

Individual Travel

Werbegemeinschaft im Verbund von DB und LH mit Hotelgruppen. Ziel der Werbung: Verbreitung attraktiver und kostengünstiger Unterkunftsangebote und Rundreisevorschläge auf den Auslandsmärkten.

Indoor Recreation

Engl. Erholung zur Wiederherstellung der Arbeitskraft und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit durch bewusste Freizeitgestaltung mit dem Schwerpunkt häuslicher Aktivitäten.»Erholung, »Outdoor Recreation

Industry Discount

Abk.: ID, FIugpreisermäßigung für Angestellte der Luftverkehrsgesellschaften.»AD

Infant (IN)

Internationaler Iata-Code für Kleinkinderpassagiere (unter zwei Jahren). Sie werden im innerdeutschen Raum kostenlos befördert und zahlen auf internationalen Flugstrecken 10% des Erwachsenentarifs. Kleinkinder haben keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.

Infini

Japanisches CRS, gegründet Juni 1990. Anteilseigner sind: 60% All Nippon Airways, 40% Abacus.»Abacus CRS

Inflation

Geldentwertung, die sich in einer Steigerung des Preisniveaus auswirkt. Das Gegenteil ist Deflation. Die Teuerungsrate, die ein festgelegter Warenkorb (Güter und Dienstleistungen) innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfährt, wird einem Basiszeitraum gegenübergestellt.»Inflationsrate

Inflationsrate

Die I. ist die prozentuale Veränderung des durchschnittlichen Preisniveaus der Volkswirtschaft. Deutschland gilt seit den 70er Jahren als ein Land mit geringer Inflationsrate.»Verbraucherpreisindex

Inflight Entertainment

Film- und Musikprogramme während eines Flugs.»IFE

Inflight Kit

Vor allem Passagiere der First und Business Class erhalten während des Linienflugs einige Bedarfsartikel für den Gebrauch an Bord. Der Inhalt reicht je nach Airline und Flugdauer von Augenkompressen, Lippenbalsam oder Gesichtsspray bis zu Zahnbürste, Rasierer, Schlafmaske und Socken.

Informal

Bezeichnung für zwanglose Garderobe am Abend.

Informationspflicht

Die Informations- und Nachweispflichten des Reiseveranstalters sind in §§4 BGB-InfoV (Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht) geregelt. Danach hat der Reiseveranstalter zahlreiche Informationspflichten im Prospekt, vor Vertragsschluss, in der Reisebestätigung, für Gastschulaufenthalte, für den Sicherungsschein sowie vor Beginn der Reise. Der Reiseprospekt hat deutlich lesbare, klare und genaue Angaben über reisebezogene Modalitäten und Details wie z.B. Bestimmungsort, Transportmittel, Mahlzeiten etc. zu enthalten. Die Informationspflichten begründen Hauptleistungspflichten des Reiseveranstalters, der für den Erfolg der Reise haftet.»Reisevertrag/Reisevertragsrecht

Informationsreise

Fachlich ausgerichtete Reise zum Zweck des Kennenlernens von Einrichtungen, Produktionsstätten, Verfahren und Methoden, Kulturen, Land und Leuten und Umsetzung in verbesserte Beratung. Im Reisebüro-Alltag auch Info-Reise oder Fam Trip genannt.»Fachstudienreisen, »Familiarization Trip (Fam Trip)

Informative Pricing

Im Amadeus-System die Möglichkeit der automatischen Berechnung einer Reiseroute ohne Buchung.

Infox-System

Gesellschaft für Informationslogistik zwischen touristischen Leistungsträgern und Reisebüros. Lagerung und Versand von Verkaufsmaterialien. Sitz in 53842 Troisdorf.»Fulfilment Service

Infrastruktur

Private und öffentliche Einrichtungen als Grundvoraussetzung für das wirtschaftliche Leben und Wirken, wie u.a. Straßen und sonstige Verkehrseinrichtungen, Energie- und Wasserversorgung. Im touristischen Bereich gleichbedeutend mit den Einrichtungen der Leistrungsträger, wie Hotel-/Gastronomiebetriebe, Busse, Eisenbahnen, Flugzeuge, Schiffe. Die Schaffung einer derartigen I. verbessert die Fähigkeit einer Destination, Gäste aufzunehmen und begünstigt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft.»Destination

Infratest Burke

Marktforschungs- und Beratungsunternehmen. Innerhalb der Wirtschaftsforschung wird im Bereich Auto und Verkehr die Reisemarktuntersuchung Touristscope organisiert, die seit 1987 Reisevolumina und -strukturen erhebt. Die Mobility beobachtet kontinuierlich Bedarf und Nutzung der verschiedenen Verkehrssysteme.»Mobility, »Touristscope

Infratourist

Reisefachmesse in St. Gallen/Schweiz spez. für Seilbahnunternehmen, mit Ausstellung und Tagungen.

Inhouse Meetings

Engl. für Innerbetriebliche Veranstaltungen.»IPK, »Tagungsstätten

Initiativbewerbung

Auch: Blindbewerbung, Bewerbungsschreiben an ein Unternehmen, ohne Bezug auf eine Stellenanzeige.

Initiative Luftverkehr für Deutschland

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung haben sich die DFS (Deutsche Flugsicherung GmbH), Flughafen München GmbH, Fraport AG und Deutsche Lufthansa AG im Juli 2003 zur I. zusammengeschlossen. Weitere Bundesministerien und Bundesländer sowie die deutschen Luftverkehrsverbände Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) und Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) bringen sich ebenso mit ein. Die Initiatoren wollen zum einen die wirtschaftliche Grundlage von Luftfahrt in Deutschland stabilisieren, zum anderen aber auch heute die Weichen stellen für eine starke Position der deutschen Luftverkehrsunternehmen im globalen Wettbewerb.»ADV, »BDF

Inkasso

Grundsätzlich wird zwischen drei Inkassotypen unterschieden: Vollinkasso (Zahlungseinnahme komplett durch die Verkaufsstelle), Teilinkasso (anteilige Zahlungseinnahme durch die Verkaufsstelle) und Direktinkasso (Zahlungseinnahme komplett durch den Leistungsträger).

Inkassobüro

Mit der außergerichtlichen Beitreibung von Forderungen und Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens kann ein I. beauftragt werden. Betriebswirtschaftlich sinnvolle Alternative zur firmeninternen Bearbeitung oder zur Anwaltsbeauftragung.

Innenmarketing

Entwicklungsziel ist die Schaffung eines touristischen Wir-Gefühls unter den Leistungsträgern und der Bevölkerung eines Reisegebiets. Durch I. soll die Akzeptanz der Bereisten für das Image und die touristischen Schwerpunkte ihrer Region (z.B. Kultur, Sport, Gesundheit) gesteigert werden. Angestrebt wird eine Zusammenarbeit sämtlicher Tourismusträger. Maßnahmen des I. sind z.B. Informationsveranstaltungen, Ideenbörsen und interne Wettbewerbe für Leistungsträger.»Außenmarketing, »Marketing-Mix

innere Werbung

Bestandteil und Instrument der Kommunikationspolitik, mit dem touristische Leistungsträger und Bevölkerung auf ein bestimmtes Verhalten eingestellt werden sollen, unter Anerkennung des Tourismus als wichtigem Wirtschaftsfaktor einer Region. Das Konzept soll das Bewusstsein der Bereisten unter Beibehaltung ihrer kulturellen Identität schärfen. I. wird vielfach auch als interne Werbung bezeichnet, im Gegensatz zur externen Werbung mit den Werbeanstrengungen nach außen zu Kunden und Vermittlern.»Innenmarketing

Innovationspreis der Deutschen Tourismuswirtschaft

Wurde 1999 vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft BTW ins Leben gerufen. Mit ihm werden jährlich Persönlichkeiten, Unternehmen, Verbände oder Regionen ausgezeichnet, die der Tourismuswirtschaft als Vordenker und Wegbereiter ihre eigene innovative Prägung verliehen haben. AIDA Cruises erhielt diesen Preis 2013.»BTW

Inside Availability

Buchungsfunktionalität innerhalb des Galileo-Systems zur Buchung von Flügen, Hotels und Mietwagen, über die Reisebüros auf das interne Reservierungssystem des jeweiligen Leistungsträgers zugreifen, wodurch sie den schnellsten Zugriff auf Flugvakanzen und Tarife einschließlich deren Anwendungsbestimmungen erhalten. Im Galileo Roommaster gibt es mittlerweile auch den Inside Shopper, der Reisebüros eine noch höherwertige Zugriffsqualität zusichert.»Galileo, »Galileo Room Master, »Inside Shopper

Inside Links

Bei Galileo der Zugriff der Reisebüros auf Datenbank und Reservierungssystem der Hotels und Autovermietungen mit sofortiger Zimmer- bzw. Mietwagenbuchung und Erhalt der Reservierungsbestätigung.»Galileo

Inside Shopper

Zugriff für Reisebüros auf die Leistungen im Galileo Roommaster.»Galileo, »Galileo Room Master

Insolvency Protection

Engl. für Insolvenzschutz.»Kundengeldabsicherung

Insolvenz

Zustand finanzieller Existenzbedrohung eines Schuldners bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Zur Abwendung einer I. wird vielfach eine außergerichtliche Sanierung des Unternehmens versucht. Zum 1.1.1999 ist die neue Insolvenzordnung in Kraft getreten, die die Vergleichs- und die Konkursordnung abgelöst hat.»Konkurs, »Vergleich

Insolvenzschutzversicherung

Kundenreiseversicherung gegen Ausfall von Reiseleistungen infolge von Zahlungsunfähigkeit oder Konkurs des Reiseveranstalters, des veranstaltenden Reisebüros oder Leistungsträgers mittels Sicherungsschein mit verbrieftem Anspruch gegen den Versicherer.»Informationspflicht, »Kundengeldabsicherung, »Reisevertrag/Reisevertragsrecht, »Sicherungsschein

Installation

Bevor ein Computerprogramm auf einem Rechner lauffähig ist, muss es auf der Festplatte eingerichtet werden. Häufig gibt es so genannte Installationsmedien (Disketten, CD´s, DVD´s), bei denen nach Anklicken eines Symbols das Programm automatisch auf das gewünschte System installiert wird.

Integration

I. bedeutet in der Wirtschaft das Entstehen von Zusammenschlüssen mehrerer Staaten mit dem Ziel, ein gemeinsames Wirtschafts- oder Marktgebiet herbeizuführen. Die Vorteile größerer Absatzmärkte haben den Wunsch zu Zusammenschlüssen der einzelnen Volkswirtschaften immer stärker werden lassen. Man unterscheidet vier Phasen der Integration: In einer Freihandelszone vereinbaren die Mitglieder gemeinsame Zölle und Tarife untereinander, verfolgen aber eine eigenständige Politik gegenüber Importen aus Drittstaaten. Die Zollunion geht einen Schritt weiter, indem die Partner einen gemeinsamen Außenzoll auf Güter von außerhalb vereinbaren. Ein gemeinsamer Markt entspricht einer Zollunion mit einer freien Bewegung der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital. Eine Wirtschafts- und Währungsunion bedeutet die Einführung einer gemeinsamen Währung mit einer einheitlichen Geldpolitik und eine Koordinierung der Wirtschaftspolitik.»EU/EG/EWG

interaktiv

Lat. für wechselseitig. Fast alle heutigen EDV-Programme arbeiten interaktiv, d.h. alle Programmschritte werden im Dialog mit dem Anwender ausgeführt. Der Dialog findet i.d.R. über Menüauswahl oder Dialogboxen statt.»interaktives Fernsehen

interaktives Fernsehen

Wesentliches Merkmal ist die Rückkanalfähigkeit, die die Kommunikation mit dem TV-Sender ermöglicht. Anwendungsbeispiele sind die Buchung von Reisen oder das Abrufen von Filmen nach Wahl (Video on Demand). Der Fernsehzuschauer kann sich sein Fernsehprogramm besser, individueller und auf seine Bedürfnisse ausgerichtet zusammenstellen.

Interbus-Abkommen

Zum 1. Januar 2003 ist das Interbus-Abkommen in Kraft getreten. Das 1995 von der EU initiierte Übereinkommen über den grenzüberschreitenden Gelegenheitsverkehr mit Drittstaaten in Mittel- und Osteuropa ist eine Weiterentwicklung des Asor-Abkommens und soll verschiedene Arten des internationalen Gelegenheitsverkehrs liberalisieren und die bilateralen Vereinbarungen zwischen der EU und den einzelnen Drittländern ersetzen.Angestrebt wurde ein höherer Grad an Harmonisierung.

Interflug

Name der staatlichen Fluggesellschaft der ehem. DDR mit Sitz in Berlin-Schönefeld. Bestand von 1958 bis 1991.

Interhansa

Ehemaliger Zusammenschluss der beiden deutschen Fluggesellschaften Deutsche Lufthansa, Köln, und Interflug, Ost-Berlin. Bei Gründung der Interhansa Service beteiligten sich die Gesellschaften mit je 50%. Nach der Wiedervereinigung aufgelöst.

Interhoga

Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes mit Sitz in Bonn und Berlin. Sie war 2001 seit 1951 im und für den Mittelstand im Gastgewerbe engagiert. Die I. war Verleger der „Gastgewerblichen Schriftenreihe“ sowie von Fachbüchern und Software für das Gastgewerbe. Die bei der I. eingerichtete Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel des Bundes informierte Existenzgründer und Unternehmen über die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer finanziellen Förderung von Beratungen und prüfte die eingereichten Anträge hinsichtlich möglicher Bundeszuschüsse.»Dehoga

Interhotel

Hotelkette mit 34 Hotels in Großstädten, Zentren des Reiseverkehrs und Erholungsgebieten der ehem. DDR, gegr. 1965, dem Ministerium für Handel und Versorgung unterstellte volkseigene Wirtschaftseinheit. I. boten unterschiedlichen Hotelstandard; sechs dieser Hotels wurden vor 1990 vorwiegend als Ferienheime des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) genutzt (z.B. Neptun, Warnemünde, und Panorama, Oberhof). Tochterfirma von I. war Interhotel Travel Service als Reiseveranstalter und -mittlerorganisation auf ehem. DDR-Gebiet. Ab 1988 war die Kette Mitglied des IHA. Seit 1990 Privatisierung und Zusammenarbeit mit bundesdeutschen Touristikunternehmen. Vorübergehend unter Verwaltung der Deutschen Treuhandanstalt. Ab 1992 Interhotel, Berlin, Hotelgruppe unter gleichen Namen.»IHA

Interkontinental

Abk.: Interkont. Für diesen Begriff gibt es keine eindeutige Definition. Er wird überwiegend für Fernreisen bzw. außereurop. Destinationen gebraucht; bei der Lufthansa für die Verkehrsgebiete Nord- und Südamerika, Afrika, Naher Osten und Asien/Pazifik; nicht aber für die GUS-Staaten, die bei Lufthansa noch zum Europa-Geschäft (Kont) zählen.»Iata-Verkehrsgebiete, »Kontinental, »Langstreckenverkehr

interkulturelle Kompetenz

Abk.: IKK, um die kulturelle Kompetenz erweiterte Form der sozialen Kompetenz und zudem die Fähigkeit, mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu kommunizieren. Durch Tourismus, Migration, internationale Bündnisse und Arbeitsmärkte gehört das interkulturelle Miteinander mittlerweile zum europäischen Alltag.

Interline Agreement

Abkommen über gegenseitige Anerkennung von Transportdokumenten zwischen Luftverkehrsgesellschaften und Reedereien.»Interlining

Interline Agreement Check

Sollen Flüge von mehr als einer Fluggesellschaft auf ein Ticket gebucht werden, überprüft das CRS mittels dieser Funktionalität, ob zwischen den Airlines ein Interline-Abkommen besteht. Der Vorgang läuft völlig automatisch bei der Tarifabfrage und bei der Ticketausstellung ab, wobei direkt auf Daten der Fluggesellschaften zurückgegriffen wird.»Galileo

Interliner

Gebräuchliche Bezeichnung für Mitarbeiter bei internationalen Fluggesellschaften.

Interline Transportation

Weiterflug mit einer anderen Fluggesellschaft.»Online Transportation

Interlining

Kooperation zwischen Fluggesellschaften zur gegenseitigen Unterstützung bei Wartung, Technik und Ticketing wie auch zur gegenseitigen Anerkennung von Transportdokumenten, z.T. mit gleichzeitiger Abstimmung der Flugpläne.

Internal Travel Office

Englischer Begriff für»Reisestelle

internationale Begegnungen

I. sollen die persönliche Begegnung junger Menschen aus verschiedenen Ländern, ihr gemeinsames Lernen und Arbeiten, den Erfahrungsaustausch von Fachkräften der Jugendarbeit sowie die Zusammenarbeit der Träger der Kinder- und Jugendhilfe über die nationalen Grenzen hinaus ermöglichen. Formen der i.B. können u.a. Schüleraustausch, Auslandsaufenthalt, Schulpartnerschaft, Lehrerfortbildung oder Unterrichtstätigkeit im Ausland sein.

Internationale Bodensee-Werbung

Werbegemeinschaft für die Bodenseeregion. Mitglieder sind Tourismusorganisationen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein (Internationaler Bodensee-Verkehrsverein); gemeinsame Werbung mit Präsentationen in Nordamerika und Japan.

Internationale Eifel-Ardennen-Werbung

Die nationalen Tourismusorganisationen von Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland werben gemeinsam für die Ferien- und Freizeitlandschaft Eifel-Ardennen unter dem Motto „Ferien ohne Grenzen“. Dabei werden sowohl Fachleute als auch Konsumenten angesprochen.

internationaler Fluglinienverkehr

Im Sinne des Chicagoer Abkommens der Luftverkehr, der durch den Luftraum über Hoheitsgebiete von mehr als einem Staat erfolgt.»Chicagoer Abkommen

Internationale Rhein-Werbegemeinschaft

Seit 1979 organisieren die Tourismuszentralen der Rhein-Anliegerstaaten, Schweiz, Deutschland und Niederlande alle zwei Jahre einen Workshop auf dem Rhein. Zu der Rhine River Country Promotion werden Fachleute aus der nordamerikanischen Reiseindustrie und Journalisten eingeladen.

Internationale(r) Touristikassistent(in)

Staatlich anerkanntes Ausbildungsangebot für Teilnehmer mit allgemeiner Hochschulreife. Neben dem tourismus- und betriebswirtschaftsorientierten Unterricht beinhaltet dieser Studiengang teilweise auch ein Sprach- bzw. Auslandsaufenthaltsprogramm.

International Spa & Wellness Association

Abk.: ISWA, Ziel des Verbands ist die Förderung der Gesundheit nach der Definition der WHO und die Verbreitung von Wellness als aktives und eigenverantwortliches Bemühen um die eigene Gesundheit. Gleichzeitig dient die ISWA dem Zweck, die Spa- und Wellness-Philosophie in der Öffentlichkeit zu fördern und weiterzuentwickeln. Sitz des Verbands ist Berlin.

Internet

Lat. inter: zwischen, engl. net: das Netz, Oberbegriff für einen weltweiten Verbund von Computernetzen ohne eigene Informationsinhalte. Den Ursprung hat das I. in dem Ende der 60er Jahre eingerichteten Computernetz, das in den USA die Computer aus den Bereichen der Wissenschaft und des Militärs miteinander verbinden sollte. Ende der 80er Jahre weitete sich das I. weltweit aus, so dass Anfang der 90er Jahre eine weltweite Vernetzung von privaten PC per Modem und Telefonanschluss entstand. Nach der Entwicklung des World Wide Web 1992 stieg die Zahl der Internet-Nutzer kontinuierlich an. I. bietet durch das standardisierte Übertragungsprotokoll TCP/IP die Grundlage für den Ausbau der so genannten Datenautobahn bzw. des Information Superhighway. Durch die große Verbreitung bieten sich traditionellen Informations- und Medienanbietern Wachstumsmärkte an in Form von elektronischen Zeitschriften, Katalogen bis hin zu Videodiensten, Bildtelefon und direkter Datenkommunikation zwischen beliebigen Computern auf der ganzen Welt.»E-Mail, »Extranet, »TCP/IP, »TII, »World Wide Web

Internet Booking Engine

IBE, Buchungsmaske für das Internet, die eine Schnittstelle zu den Reservierungssystemen der Leistungsträger oder an CRS hat, Vakanzabfragen und gleichzeitige Buchung sind teilweise möglich. IBEs sind heute für alle Reisearten verfügbar.

interne Werbung

»innere Werbung

Internorga

Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien alljährlich im März in Hamburg. Die I. ist die führende europäische Fachmesse ihrer Art. Begleitet wird die I. von einem umfassenden Kongress- und Tagungsprogramm.

Interrail

Monatsticket ursprünglich für Jugendliche bis 25 Jahre auf Europas Schienenstrecken sowie in der Türkei und in Marokko. Inzwischen auch ohne Altersbeschränkung.

Interrail 26+

Seit Anfang Januar 1998 wurden die Altersbeschränkungen des Interrail-Tickets durch die europäischen Bahnen aufgehoben. Hierbei gelten die Bestimmungen des Interrail-Tickets nun auch für Personen über 26 Jahre.

Interreg

Förderprogramm der Europäischen Union für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa. Zu den Hauptzielen zählen die Entwicklung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums und die Sicherung der Erwerbsmöglichkeiten in allen Teilregionen. Weitere Ziele sind die Erhaltung des attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraums mit seinen wertvollen Landschaften und die Verbesserung der ökologischen Gesamtsituation. Im Oktober 2001 erteilte die Europäische Kommission die Genehmigung für das Interreg III-A-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. Auch die Euregio, an der Deutschland und die Niederlande beteiligt sind, wird aus I.-Mitteln gefördert.

Interstate Transportation

Engl. für Beförderung zwischen zwei verschiedenen Staaten.»Intrastate Transportation

Inter Tour Expo

Internationale Touristikfachmesse in Hongkong, erstmals 1986; jährlich.

Intourist

Reisebüro der ehem. UdSSR, gegr. 1929, Sitz: Moskau. Seine Aufgabe war die Förderung des Auslandsfremdenverkehrs der UdSSR. Im Zuge der Demokratisierung wurde 1991 die ehem. sowjetische Reisebehörde I. in eine AG umgewandelt. Es wurden vermehrt Tochtergesellschaften im Ausland gegründet.

Intranet

Firmeninterner Online-Dienst, der auf der Internet-Technologie basiert. Ermöglicht den Daten- und Informationsaustausch für geschlossene Benutzergruppen innerhalb eines Unternehmens. Auch Bildschirmkonferenzen werden durch das I. ermöglicht.»Extranet, »Internet

Intrans

Intelligent Travel Network System, ein Reisekatalog der Zukunft mit erlebnisorientierter, dreidimensionaler Darstellung von Reiseprodukten im sprachlichen Dialog mit „intelligentem“ Computer. Zur Produktdarstellung wie Kreuzfahrtschiff, Hotel oder Freizeitpark stehen Technologien wie z.B. Virtual Reality (VR) zur Verfügung.

Intrastate Transportation

Engl. für Beförderung innerhalb eines Staats.»Interstate Transportation

Inversion

Umkehrung, Versetzung; bei Inversionswetterlage liegt auf einer bodennahen Kaltluftschicht warme Luft auf. Dadurch wird die bodennahe Schicht mit Schadstoffen angereichert, es kommt zur berüchtigten Smog-Bildung.»Smog

Investition

Kapitaleinsatz für Produktionszwecke und damit langfristige Kapitalbindung zur Erzielung von Erträgen oder Einkommensverwendung für längerfristig nutzbare Güter. Investiert wird in Maschinen, Gebäude, Ausstattung von Arbeitsplätzen, Ausbildung. Z.B. eine Luftverkehrsgesellschaft kauft eine zusätzliche Passagiermaschine, um dem gestiegenen Personenaufkommen Rechnung zu tragen.

Investitionskredit

Der I. ist die typische mittel- und langfristige Objektfinanzierungsform für Fahr-zeug-, Maschinen- und Geräteanschaffungen. I.d.R. langfristige, zielgerichtete Kapitalbindung zum Zweck der Erwirtschaftung zukünftiger selbstständiger Erträge durch das Objekt.

Invoice

Rechnung; Hinweis auf einem Ticket, dass es auf Rechnung ausgestellt ist, ansonsten ist Cash (Barzahlung) vermerkt.

IP-Adresse

Numerische Internet-Adresse eines Rechners. Die I. besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen von 0 bis 255 und dient der Identifizierung eines Computers im Netzwerk (Internet). Anstelle der I. kann auch ein alphanumerischer Domain-Name eingegeben werden, der dieser Adresse fest zugewiesen ist.»Domain-Namen

IPK

Institut für Tourismusmarketing, ehem. Institut für Planungskybernetik, München; erstellt u.a. Datengrundbuch für Studien im Tourismus. Regelmäßige Untersuchungen: Deutscher Reisemonitor, World Travel Monitor, European Travel Monitor.»Deutscher Reisemonitor, »World Travel Monitor/Europäischer Reisemonitor

Iris plus

Reservierungssystem der TUI, beinhaltet Katalogtexte, Hotelbilder und virtuelle Hotelrundgänge, Urlaubstipps sowie interaktives Kartenmaterial.»Galileo Cets

IRS

Informations- und Reservierungssystem. Im Markt touristischer Informations- und Reservierungssysteme (IRS) existierten in Deutschland bislang zwei primäre Problembereiche. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Software-Lösungen mit unterschiedlichsten Funktionalitätsausprägungen, die alle für sich in Anspruch nehmen, ein IRS zu sein. Begrifflichkeiten wie Reservierung, Buchung, Option etc. werden von allen Beteiligten des Marktes benutzt, es bestehen aber keine allgemein gültigen begrifflichen und inhaltlichen Definitionen. Vor diesem Hintergrund ist von der Deutschland Informations- und Reservierungsgesellschaft (Dirg) ein Verfahrensstandard geschaffen worden, um den Leistungsumfang eines IRS besser beurteilen zu können. Der Standard ist Bestandteil der zweiten Auflage der TIN (publiziert ab 2000) und bildet durch seine eindeutigen Definitionen die Grundvoraussetzung dafür, dass unterschiedliche IRS sinnvoll und wirtschaftlich über Schnittstellen miteinander kommunizieren können. So wurde z.B. die Schnittstelle International Standard Interface (ISI) entwickelt. Der Verfahrensstandard besitzt in erster Linie zwei Inhalte: Er definiert zum einen, welche Funktionalitäten ein IRS aufweisen muss, um im Sinne des Verfahrensstandards als IRS zu gelten. Zum anderen definiert er diese Funktionalitäten eindeutig.»Feratel, »Tiscover

IRU

International Road Transport Union, Weltverband der Straßenverkehrsunternehmen sowie privatwirtschaftlicher Bahnen, Sitz: Genf; deutsches Mitglied ist der BDO. IRU befasst sich in verschiedenen Sektionen mit Fragen der Beförderung von Personen und Gütern. Im Rahmen eines so genannten Comitée de Liaison wurden die EU-spezifischen Probleme vertiefend behandelt, vergibt die Auszeichnung Diplom d´Honneur.»BDO, »Diplom d’Honneur, »EU/EG/EWG, »Harmonisierung, »Liberalisierung

IRV

1. Interregionalverkehr, gehört neben Ergänzungsluftverkehr und Luftverkehr der dritten Ebene zum Regionalluftverkehr. 2. Internationaler Reiseleiter Berufsverband, Sitz: Zürich.»Regionalluftverkehr

ISDN

Abk. für Integrated Services Digital Network. 1980 beschloss die damalige Deutsche Bundespost, ihr Datennetz von analogen auf digitalen Datenaustausch umzustellen. Seit 1989 werden ISDN-Leitungen angeboten. Jeder ISDN-Anschluss stellt gleich zwei Leitungen und drei Rufnummern zur Verfügung. Diese können beliebig den verschiedenen Endgeräten (PC, Telefax oder Telefon) zugeordnet werden. Zudem können die Daten viel schneller und zuverlässiger übertragen werden. Weiterhin bietet ISDN eine Reihe zusätzlicher Dienste an wie z.B. Anrufweiterleitung, Anklopfen (wenn die Anschlüsse besetzt sind, kann sich der Anrufer bemerkbar machen), Makeln (ein gerade geführtes Gespräch kann unterbrochen werden, um einen zweiten Anruf anzunehmen), Rückruf bei besetzt (wenn der Zielapparat besetzt ist, kann veranlasst werden, dass dieselbe Rufnummer automatisch noch einmal angewählt wird), Konferenzen mit mehreren Gesprächsteilnehmern und Nummernanzeige des ankommenden Gesprächs. Seit 1993 wird ISDN flächendeckend angeboten.»ADSL

ISL

Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, Sitz: Bremen; führt nationales Schiffsregister.»Zweitregister

islamische Kunst

Kunst der Völker, die sich zum Islam bekennen. Die I. kennt keine Kultbilder und verbietet figürliche Kunst an Kultstätten. Hauptleistungen liegen in Architektur (Alhambra in Granada), Kunsthandwerk wie Fayencen, Metallverarbeitung und Teppichknüpferei sowie Buchmalerei mit reicher pflanzlicher oder geometrischer Ornamentik, oft unter Einbeziehung der Schriftkunst. Wichtigste Aufgaben der Baukunst sind Moscheen, Mausoleen, Paläste und andere Profanbauten. Hauptmerkmale sind Spitzbogen und Hufeisenbogen; reicher ornamentaler Wandschmuck.

Island Hopping

Engl. für Inselspringen oder Inselhüpfen, Reiseform, bei der man mehrere Inseln nacheinander per Flug oder anderen touristischen Verkehrsmitteln bereist, typische Art des Reisens z.B. auf Hawaii oder Indonesien.

ISM

1. International Safety Management Code, durch die IMO verabschiedeter Qualitätsmanagement-Code. Zertifizierung im Rahmen des internationalen Solas-Abkommens; ab Juni 1998 für alle Kreuzfahrtreedereien verbindlich. 2. International School of Management.»IMO, »Solas-Bestimmungen, »Tourism an der International School of Management

ISMP

International Society of Meeting Planners mit Sitz in Alexandria, Minnesota/USA. Wurde 1966 gegründet und vereint inzwischen Entscheidungsträger der Tagungswirtschaft. Die ISMP bietet für ihre Mitglieder Fortbildungsprogramme an und unterhält eine Bibliothek von Tagungsführern. Als erste Organisation entwickelte sie verschiedene Strategien für unterschiedliche berufliche Tätigkeiten: RMP: Registered Meeting Planner, CDS: Certified Destination Specialist, CEP: Certified Events Planner.

ISO

International Organization for Standardization, Unterabteilung der Vereinten Nationen mit der Aufgabe, Standardisierung von technischen Normen zu entwickeln; die zugehörige Luftfahrtabteilung Section Aéronautique hat ihren Sitz in Genf. Bezeichnung der Ländercodes durch ISO sowie ISO-Codes für Bundesstaaten/Provinzen in Übersee.

isometrische Kontraktion

Muskelanspannung ohne Bewegung. Isometrische Übungen helfen, auf längeren Flügen mangelnde Bewegung auszugleichen. Z.B. Muskeln mit äußerster Kraft anspannen, ziehen, treten oder drücken bei ruhigem Durchatmen.

ISPS-Code

International Ship and Port Facility Security Code. Regelung gemäß IMO für Fahrgast- und Frachtschiffe im internat. Seeverkehr und die Häfen, die von diesen Schiffen angelaufen werden, um Sicherheitsrisiken zu erkennen und sich vor Terrorangriffen zu schützen.»IMO

ISR

Internationales Seeschifffahrtsregister in der Bundesrepublik Deutschland, kurz: Zweitregister; seit Anfang 1989.»Zweitregister

IST

Institut für Sport, Freizeit und Touristik, Düsseldorf, bietet berufsqualifizierende Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Sport, Tourismus, Fitness und Wellness an.

ISTG

Internationale Schlafwagen- und Tourismusgesellschaft (ehem. Internationale Schlaf- und Speisewagengesellschaft), Sitz: Brüssel, Hauptdirektion: Paris. Ältestes und größtes Unternehmen dieser Art in Europa (erster internationaler Luxuszug war der berühmte Orient-Express).»Orient-Express

Isthmus

Landenge, z.B. der I. von Korinth, Predigtort des Apostel Paulus, beliebtes Touristikziel. Der Korinth-Kanal durchschneidet den I.»Korinth-Kanal

ISY

Informatiksynergie, hauseigenes computergestütztes Informationssystem der Schweizer Touristikunternehmen Hotelplan und Interhome zur Nutzung von Reservierungen und für das gesamte interne Rechnungswesen.

IT

1. Inclusive Tour, spezielle Linienflugtarife für Veranstalter-Reisepakete. 2. Intelligent Ticketing, Gesamtprozess von der Flugbuchung bis zur Abrechnung und Datenauswertung ohne Papierausdruck.3. Information Technology.»Etix, »IT-Reisen

ITA

International Tourism Asia. Fachmesse seit 1999 in Hongkong; gemeinsam organisiert von ITB Berlin und Miller Freeman, Veranstalter von Fachmessen und Verlagsorganisationen der Reisebranche.»Orbitz

Itaa

Irish Travel Agents Association; Irlands Reisebüro-Verband mit Sitz in Dublin. Mitglied beim Ectaa.»Ectaa

ITB

Internationale Tourismus-Börse in Berlin, Veranstalter: Messe Berlin. Weltweit größte Touristikmesse jährlich im März seit 1956. Der Ausstellungsbereich, die verschiedenen Segmente sowie das Rahmen- und Kongressprogramm zeigen das gesamte Produktspektrum der Tourismuswirtschaft. Seit 1999 gibt es Tage für Fachbesucher, die sich unter anderem mit Hilfe des Virtual Market Place gezielt auf den Messebesuch vorbereiten können. Seit 2004 präsentiert die ITB den weltweit größten Tourismuskongress; daneben u.a. Kongress Market Trends & Innovations mit Business Travel Days. Ab 2008 ist geplant, mit asiatischen strategischen Partner eine ITB in Singapur zu veranstalten.»AMK, »ICC

ITE

Institut zur Förderung und Integration des Tourismus in Europa e.V, hat sich die Forschung, Bildung und Beratung zur Förderung und Integration des Tourismus in Europa zur Aufgabe gemacht, Sitz: Dresden.

Itinera

Tourismusfachmesse zum Thema Religion/Pilgerreisen, erste Veranstaltung 1990 in Ravenna, Italien, mit Symposien und Seminaren sowie Ausstellungen, Konzerten und Diskussionsrunden.»religionsbedingter Tourismus

Itinerary

Engl. für Fahrtstrecke, Fahrtroute, Reiseroute, Reiseplan, Reiseführer, Reiseprogramm.

Itinerary Pricing

Im Amadeus-System die Möglichkeit der automatischen Berechnung einer Reiseroute.

Itix

International Travel Industry Expo, Tourismusmesse findet alljährlich in Chicago (USA) statt; veranstaltet von der Interface-Gruppe. Seit 1989 nur für Fachbesucher.

It & Me

Motivation, Incentive Travel & Meetings Executive Show, seit 1973. Produktpräsentation nordamerikanischer Incentive-Anbieter, findet in Chicago alljährlich Ende September statt und ist die größte Incentive-Messe weltweit.

IT-Reisen

Inclusive Tours, Einzel- oder Gruppenpauschalreisen (GIT), insbes. bei Flugpauschalreisen auf Sondertarifen der Linienfluggesellschaften basierend. Abweichend von der Regelform der Vollpauschalreise haftet hier im Verhältnis zum Kunden neben dem Reiseveranstalter (größter Anbieter Airtours, Frankfurt/M.) für den Linienflug die Fluggesellschaft bzw. andere Linientransportunternehmen. Regelmäßig können die I. individuell aus Linientransport und Unterkunft zusammengestellt werden, wobei für den Begriff der IT ein drittes Leistungselement, z.B. Transfer, Animation, Beiprogramm hinzutreten muss.»GIT, »Vollpauschalreisen

ITS

International Tourist Services Länderreisedienst, Reiseveranstalter mit Sitz in Köln, gegründet 1970 mit dem Ziel, Reisen für den Kundenkreis der Warenhäuser anzubieten. ITS ist einer der größten bundesdeutschen Reiseveranstalter. ITS gehörte zum Kaufhof-Konzern. Im März 1995 von Rewe Finanz, Köln, rückwirkend zum 1.11.1994 übernommen, eine Marke der Rewe Touristik GmbH»Ausschließlichkeitsbindung, »Rewe-Handelsgruppe, »Vertriebsliberalisierung

Itsa

Interactive Travel Services Association, internationaler Verband der Online-Reisebüros.»Online-Agenturen

ITSS

Iata Travel Settlement System, Clearing House der Iata zur Abrechnung von Hotel- und Mietwagenzahlungen.

IUADM

International Union of Doctor Motorists, internat. Verband motorisierter Ärzte, Sitz: Frankfurt/M.

IUCN

International Union for Conservation of Nature, Weltnaturschutzunion, Sitz: Fontainebleau (Frankreich). Ehem. IUPN (International Union for the Protection of Nature), wurde von der Unesco und der franz. Regierung zur Erhaltung der Natur und zu ihrer wissenschaftlichen Beobachtung gegründet. Durchführung von Projekten des WWF sowie Kooperation mit EU und anderen internationalen Umweltorganisationen.»WWF

IUOTO

International Union of Official Travel Organizations, Den Haag, 1925 konstituiert. Erster internationaler Tourismusverband (keine amtliche Organisation), dessen Mitglieder die nationalen Tourismusorganisationen waren. Nachfolgeeinrichtung ist UNWTO.»World Tourism Organization

IWF

Internationaler Währungsfonds. Zusammen mit der Weltbank (IBRD) wurde der IWF 1945 unter dem Dach der Vereinten Nationen in Bretton Woods/USA gegründet. Er sollte helfen, die Folgen des Zweiten Weltkriegs zu beheben. Sitz: Washington. Die Hauptaufgaben des IWF sind die Erleichterung der Zusammenarbeit ihrer Mitglieder in der Währungspolitik, die Förderung möglichst stabiler Wechselkurse, Förderung von Wachstum ohne Inflation und der freie Welthandel.»G7-Gruppe, »Weltbank

IYHF

International Youth Hostel Federation, internationale Jugendherbergsvereinigung.»Jugendherbergen, »YMCA/YWCA, »YMHA/YWHA

IZ3W

Informationszentrum 3. Welt, Freiburg, 1968 gegründet als Freiburger Aktion Dritte Welt (ADW). Es folgte die Umbenennung in iz3w und die Gründung der gleichnamigen Zeitschrift. Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Bewusstseinsarbeit im eigenen Land.»Arbeitsgemeinschaft Tourismus mit EinsichtJ»

J

Neben C und D die Tarifbezeichnung im Flugticket für Business Class.

JAA

Joint Aviation Authorities, mit Sitz in Hoofdorp, Niederlande. Vereinigung europäischer Luftfahrtbehörden, gehört zur europäischen Zivilluftfahrtkonferenz Ecac. Greift unter anderem die politischen Empfehlungen der Luftverkehrssicherheit auf und leitet ihre praktische Umsetzung in die Wege. Deutsches Gründungsmitglied ist das Luftfahrtbundesamt LBA.»Ecac, »LBA, »Safa

Jacdec

»Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre

Jachthäfen

Bootshäfen, in denen Bootsbesitzer für die Saison oder das Jahr einen Liegeplatz im Wasser oder einen Platz an Land mieten können. Sanitäre Einrichtungen stehen zur Verfügung.

JAF

Japan Automobile Federation, japanischer Automobilclub, weltweit hinter dem AAA der zweitgrößte Automobilclub.»AAA, »ADAC

Jahresarbeitszeit

J.-Modelle definieren eine feste zu leistende Stundenanzahl pro Jahr. Die Arbeitszeit ist aber nicht gleichmäßig verteilt. In Phasen von hohem Arbeitsanfall arbeiten die Beschäftigten über die durchschnittliche wöchentliche oder monatliche Arbeitszeit hinaus. In Phasen von geringerem Arbeitsanfall „bummeln“ die Beschäftigten Überstunden ab. Am Jahresende steht ein ausgeglichenes Zeitkonto. Vorteile für die Arbeitgeber sind der Wegfall von Überstundenzuschlägen und die relativ freie Verfügbarkeit über die Beschäftigten.

Jahresfreizeit

Gesamtheit der arbeitsfreien Zeit Berufstätiger im Laufe eines Jahres. Unter J. wird im Unterschied zur kürzeren Tagesfreizeit oder Wochenendfreizeit ein längerer, in der Regel mehrwöchiger Block freier Tage ein- oder auch mehrmals jährlich verstanden; auch bekannt als Jahresurlaub.»Ferien, »Urlaubsanspruch

Jakobsweg

Der Camino de Santiago ist Programmbestandteil bei Studienreisen durch Nordspanien; wurde 1984 vom Europarat in Straßburg mit dem Prädikat „Europäische Kulturstraße“ ausgezeichnet. Traditioneller Pilgerweg, mit zirka 800 km auf span. Gebiet reicht er vom Pyrenäenpass bei Roncesvalles über Pamplona, die Provinzen Navarra und Kastilien, Burgos und Léon bis nach Santiago de Compostela in der Provinz Galizien. Mit Bus oder PKW kann die Strecke heute in einer Woche bereist werden. Das kulturhistorische Interesse steht dabei im Vordergrund.»Studienreisen

JAL Mileage Bank

Bonusprogramm der Japan Air-lines.»Bonusprogramm, »Frequent Flyer/Traveller

Japex

Jamaica Product Exchange, Tourismusmesse auf Jamaika seit 1989 zum Produkteinkauf; vorwiegend für europäische Reiseveranstalter.

Java

Von der US-Firma Sun Microsystems entwickelte Computerprogrammiersprache, die betriebssystem-unabhängig arbeitet. Vom Server aus lassen sich die Java-Netzcomputer (Clients) beliebig einsetzen, z.B. als Datenerfassungsterminals, Kiosksysteme und Kassensysteme.»Applet, »Kiosking

Jedermannsrecht

In Norwegen, Schweden und Finnland gilt für Einzelpersonen (nicht für Gruppen und Fahrzeuge) das so genannte J., das den Aufenthalt und die Fortbewegung in der freien Natur regelt und dabei ein hohes Verantwortungsbewusstsein des Menschen gegenüber der Umwelt voraussetzt.

Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre

Abk.: Jacdec, Internet-Datenbank mit Informationen über die Zahl der Flugzeugabstürze und der damit verbundenen Todesopfer von mehr als 250 Fluggesellschaften seit 1952. www.jacdec.de

Jetlag

Wirkung der Zeitverschiebung auf das körperliche Befinden bei Langstreckenflügen. Um seine negativen Auswirkungen zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Zeiten von Aktivität und Ruhe schon einige Tage vor der Reise der Zeitzone des Reiseziels anzupassen.»Langstreckenverkehr, »Zeitzone

Jetstream

Starkwindbänder in der Tropopause (Grenzfläche über der Troposphäre in 11.000 m Höhe), meistens über dem Nordatlantik. Können zu erheblicher Beschleunigung der Fluggeschwindigkeit und damit Verkürzung der Reisezeit führen.

Jetway

Begriff der Firma Abex Corporation (USA) für eine schwenkbare und überdachte Fluggastbrücke auf Flughäfen.

JNTO

Japan National Tourist Office, Japanische Fremdenverkehrszentrale; Tourismusförderung.

Job Center

Gemeinsam mit den Kommunen (Städte und Gemeinden) betreibt die Bundesagentur für Arbeit die J., die für die Betreuung der Hartz-IV-Empfänger zuständig sind.

Job Rotation

Arbeitsplatzwechsel, Arbeitsgestaltungsform: 1. Modell, bei dem weiterbildende Arbeitnehmer befristet durch Arbeitslose ersetzt werden, 2. Rotation eines Mitarbeiters innerhalb eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum zwischen unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Ziel ist die bessere Identifikation und Integration der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen durch die Kenntnis des kompletten Ablaufprozesses.

Job Sharing

Form der Teilzeitbeschäftigung nach §13 TzBfG. Mehrere Arbeitnehmer (AN) teilen sich die Arbeitszeit an einem Arbeitsplatz. Die AN teilen sich die Arbeitszeit autonom auf. Jeder AN hat einen eigenen Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber (AG). Es gibt keine rechtliche Beziehung der Job Sharer untereinander. Diese sind jedoch dazu verpflichtet, sich über die Verteilung der Arbeitszeit zu einigen. Diese Form des Teilzeitmodells wird bisher nicht häufig wahrgenommen.»Teilzeitbeschäftigung

Job Ticket

Arbeitnehmern von Arbeitgebern unentgeltlich oder verbilligt überlassene Fahrkarten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als zusätzliche Leistung zum Arbeitslohn; eventuell steuerfrei.»ÖPNV

Joint Council

Auf Grund der Iata-Resolution 814 vorgesehener Agenturausschuss, der sich in der Bundesrepublik Deutschland zu zwei Dritteln aus Vertretern von BSP-Fluggesellschaften und zu einem Drittel aus Iata-Agenturen zusammensetzt.

Joint Joint Venture

Gemeinschaftsunternehmen mit mehr als zwei Partnern.

Joint Venture

Gemeinschaftsunternehmen; wie in den übrigen Wirtschaftszweigen, so auch in der Touristik die insbes. im ehemaligen Ostblock gebräuchliche Form der Gründung und Betreibung von Unternehmen (z.B. Hotels) zusammen mit einem ausländischen Partner, der z.B. Kapital und Know-how einbringt. An J.-Gesellschaften sind beide Partner in beliebiger Höhe beteiligt.

Ju 52

Historisches dreimotoriges Flugzeug, erbaut 1931 durch Hugo Junkers; die Ju 52 war das für Jahre in der Welt am weitesten verbreitete deutsche Verkehrsflugzeug. Noch heute werden nostalgische Flugreisen mit der Ju 52 für maximal 17 Personen, z.B. als Incentive, angeboten.»Incentive

Jugendherbergen

Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche, Gruppen, Familien mit Kindern oder auch Erwachsene auf Wanderungen und Reisen; Begegnungsstätten für Menschen aus dem In- und Ausland. Sie können als Jugendbildungsstätten, Schullandheime, Erholungseinrichtung, Freizeithaus oder Kulturzentrum dienen. Die Jugendgästehäuser bieten hotelähnlichen Komfort. Speisen und Getränke werden nur an Hausgäste abgegeben. Das Deutsche Jugendherbergswerk, Träger der J., bietet über das Raumangebot hinaus Programme an für Hobby-, Abenteuer-, Familien- , Wander-, Radfahrer- und Reiseurlaub in deutschen und ausl. Jugendherbergen. In der International Youth Hostel Federation sind mehr als 50 nationale Verbände zusammengeschlossen. Weltweit gibt es etwa 5000 J.»YMCA/YWCA, »YMHA/YWHA

Jugendreisen

Auf die Zielgruppe Jugendlicher abgestimmtes bes. Reiseangebot kommerzieller Reiseveranstalter. Daneben gibt es ein umfangreiches Angebot von J. durch die Jugendverbände, das Jugendherbergswerk und gemeinnützige Jugendreiseorganisationen. Letztere haben sich auf bes. Zielgruppen (sozial Benachteiligte, Reiseunsichere u.a.) und bes. Angebotsformen und Inhalte (Sportprogramme, Gemeinschaftserleben u.a.) spezialisiert. Wichtige überregionale Veranstalter sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Ev. Jugendferiendienste und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kath. Jugendferienwerke, der Jugendreiseservice des Dt. Jugendherbergswerks sowie der Jugendfahrtendienst.»Eurokontakt

Jugendstil

Kunstrichtung ab zirka 1895, die neue Ausdrucksformen schuf; Betonung des pflanzlichen und abstrakten Ornaments in Kunstgewerbe und Architektur, z.B. Mathildenhöhe, Darmstadt.

Jugendtourist (JT)

Jugendreisebüro der ehem. DDR, vermittelte jährlich über zwei Millionen Reisen an Jugendliche im Inland und eine halbe Million im Ausland. J. verfügte über zwei eigene Jugenderholungszentren, 19 J.-Hotels und etwa 250 Jugendherbergen. Ab Juli 1990 firmierte J. als Jugendtourist Reisedienst & Touristikservice. 134 Zweigstellen und Verkaufsfilialen in allen Ländern Ostdeutschlands. 1991 von ITS übernommen, fungierte J. als deren Reisebüro-Kette.»ITS

Jumbo-Fähren

Fährschiffe, seit 1945 mit einer Kapazität von mehr als 500 Autos und 2000 Kojen (Betten). Kabinen mit DU/WC, Unterhaltung, Konferenzzimmer; Kreuzfahrtschiffcharakter.

Jumbo Jet

Bezeichnung für vierstrahliges Großraumflugzeug (i.d.R. B-747) mit einer Nutzlastkapazität von mehr als 100 Tonnen sowohl für Passage, Fracht als auch in kombinierter Form. Charakteristisch mit der Buckelform, dem Upperdeck, dem zweiten Stockwerk im vorderen Bereich. Erstflug im Februar 1969.»Großraumflugzeug

Jump-in

Anmeldung im Amadeus-System, dem das Sign und der Duty Code (Berechtigungsklasse) folgen, z.B. „JI2704HI/GS”.»Jump-out

Jump-out

Abmelden im Amadeus-System.»Jump-in

Jungfernfahrt

Nennt man die erste Fahrt, die ein Schiff nach der Probefahrt unternimmt; Jungfernflug (Inauguration Flight) bezeichnet 1. den Erstflug auf einer bisher nicht bedienten Strecke, 2. den Erstflug eines neuen Flugzeugtyps, 3. den Erstflug eines neu vom Hersteller ausgelieferten Flugzeugs.

Junior-Suite

Gehobene Ein-Zimmer-Unterkunft mit Sitzgelegenheit.

Junk E-Mail

»SpamK»

Kabine

Zimmer, Wohnraum für den Fahrgast an Bord eines Schiffs. Man unterscheidet i.d.R.: Suiten, Zweibett- und Doppelbettkabinen (mit zwei unteren Betten), Doppelkabinen (zwei Betten übereinander),  Außenkabinen (mit Fenster oder Bullaugen), Innenkabinen (mit künstl. Licht und Belüftung über Klimaanlage),  Mehrbettkabinen außen,  Mehrbettkabinen innen mit Mindestausstattung, diese dienen häufig zur günstigen Eckpreisgestaltung.»Eckpreis, »Suite

Kabine Klar

Interessenvertretung der Flugbegleiter in Deutschland.»UFO, »Verdi

Kabotage

1. Nach Brockhaus: Küstenschifffahrt, nach den Küstenschifffahrtsgesetzen vieler Länder der nationalen Flagge vorbehalten. 2. Beförderung im Binnenverkehr zwischen zwei oder mehreren Orten. Grundsätzlich den einheimischen Gesellschaften eines staatlichen Hoheitsgebiets vorbehalten. 3. Nach dem Vorbild des Seerechts auch im Luftrecht gültig – im Abkommen von Chicago (Transportvereinbarung) international geregelt – im Luftverkehrsgesetz §23 nationaler Kabotagevorbehalt festgelegt. 4. Im Bereich der Busreisen Kabotageverkehre in Form von Rundfahrten mit geschlossenen Türen sind innerhalb der EU genehmigungsfrei. Die innerstaatliche Personenbeförderung durch Unternehmen, die keinen Unternehmenssitz oder eine Niederlassung in dem betreffenden Land haben, ist Ende Dezember 1997 durch die EU in einer neuen Verordnung (Nr. 12/98) geregelt. Ebenso sind derzeit Kabotagebeförderungen in Form von Sonderformen des Linienverkehrs (Schülerverkehr, Beförderung von Arbeitnehmern) zulässig. Diese Beförderungen können nur von Unternehmen durchgeführt werden, die im grenznahen Raum ansässig sind, und wenn die Gesamtstrecke der Beförderung nicht mehr als 50 km in beide Richtungen beträgt.»EU/EG/EWG, »Freiheiten der Luft, »Harmonisierung, »Liberalisierung

Käufermarkt

Begriff aus der Volkswirtschaftslehre. Bei den Angebotsnachfrage-Relationen spricht man von einem Käufermarkt, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage.»Verkäufermarkt

Kaffeefahrten

»Werbefahrten

Kaffeeflüge

Neben Kaffeefahrten (Werbefahrten) mit dem Bus werden auch Verkaufsflüge in die USA veranstaltet. »Werbefahrten

Kaft

»Katholische Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus

Kahnhotel

Umgebauter Lastkahn mit wenigen Kabinen, Aufenthaltsraum, kleiner Kombüse. Den Gästen stehen Fahrräder zur Verfügung. Mit K. werden die beliebten Wasserstraßen der Niederlande, Frankreichs und Deutschlands befahren. Z.B. Fahrt auf dem Canal du Midi von Carcassonne nach Béziers.»Kreuzfahrten

Kaiserbäder

Auf Deutschlands zweitgrößter Insel Usedom im Stettiner Haff gehören die K. zu den beliebtesten Badeorten an der Ostsee. Anspielung auf die goldene Zeit zum Ausgang des 19. Jahrhunderts, die die drei Seebäder Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin im Kaiserreich erlebten, wo neben seiner Majestät fast alles, was im nahen Berlin Rang und Namen hatte, sich als Badegäste zeigte. Noch heute geht ein Zauber aus von den repräsentativen Villen, die nach 1870 dort errichtet wurden. Man kennt sich, ein geflügeltes Wort seit dieser Zeit der Berliner Bürgerfamilien und Nachbarn, die auch ihre z.T. berufsbedingten Verbindungen bis nach Usedom fortsetzten.

Kaiserkanal

Der „große Kanal“, im sechsten Jahrhundert angelegt, verbindet vier chinesische Flüsse und reicht bis kurz vor Peking; viel befahrene Wasserstraße. Neben der Seidenstraße und den Jangtse-Kreuzfahrten eines der bekanntesten Touristikziele Chinas; Programmpunkt einiger Reiseveranstalter.

Kajüte

Der Wohn-, Schlaf- und Kochraum der Besatzung auf gedeckten Schiffen/Yachten.

kalte Betten

Bezeichnet in der Schweiz die Zersiedelung von Ferienregionen und ein Überangebot von Ferienwohnungen, die nur einige Wochen im Jahr benutzt werden. Mit Hilfe strengerer Vorschriften im Landschaftsschutz und Abschaffung von Kontingenten für Ausländer soll durch Gleichstellung mit Inländern ein freier Zugang geschaffen werden für einen freien Erwerb von Ferienwohnungen und -häuser. Eine Volksabstimmung wird für eine endgültige Klarheit sorgen.

Kanal

1. Künstliche schiffbare Wasserstraße. „Der Kanal“ steht im allgemeinen Sprachgebrauch für den Ärmelkanal zwischen dem europ. Festland und Großbritannien, aber auch für den Nord-Ostsee-Kanal in Norddeutschland. 2. Datenkanal (Weg im Internet) und Radio/TV-Kanal (Frequenz).

Kanalinseln

195 Quadratkilometer große Inselgruppe im Kanal vor der franz. Küste, besteht aus Jersey und Guernsey (Großbritannien) einschließlich der Inseln Alderney, Sark u.a. sowie aus den zu Frankreich gehörenden Roches Douvres und Îles Chausey.

Kanaltunnel (Eurotunnel)

Verkehrsverbindung zwischen England und dem europäischen Festland mit zwei je 50 km langen Tunnelröhren, wobei 37 km unter Wasser liegen. Dieser Tunnel unter dem Ärmelkanal zwischen Folkestone (Dover) und Sangatte (Calais) dient als Eisenbahntunnel mit je 7,3 m Durchmesser für Huckepack- und Hochgeschwindigkeitszüge (die Fahrzeit zwischen London und Paris ist auf drei Stunden reduziert). Eine dritte Tunnelröhre dazwischen mit einem Durchmesser von 4,5 m dient als Lüftungs- und Wartungstunnel.»Eurotunnel

Kap

Ins Meer vorspringender Teil einer Küste, Landspitze, z.B. Kap Hoorn, Kap der Guten Hoffnung, Nordkap.

Kapazität

Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen; Nutzungspotenzial; maximales Produktionsvermögen in qualitativer oder quantitativer Hinsicht in einer festgelegten Zeiteinheit.

Kapazitätserhebung im Beherbergungsgewerbe

Erhebung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zur quantitativen und qualitativen Erfassung des Beherbergungsangebots bei Betrieben mit neun oder mehr Betten.

Kapital

Nennt man die finanziellen Mittel (Geldkapital) und alle Sachmittel (Sachkapital), die einer Volkswirtschaft oder einem Unternehmen zur Leistungserstellung zur Verfügung stehen.

Kapitalbilanz

K. ist die Gegenüberstellung der Kapitalbewegungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Ausland, sofern sie nicht von der Bundesbank vorgenommen werden und nicht direkt Gegenleistungen für Güter und Dienstleistungen sind.»Zahlungsbilanz

Kapitalgesellschaft

K. ist eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Die K. ist selbst Rechtssubjekt. Im Vordergrund der K. steht die Kapitalbeteiligung und nicht wie bei der Personengesellschaft die persönliche Mitarbeit einzelner Gesellschafter. Die Kapitaleinlage ist übertragbar. Für Schulden des Unternehmens haftet nur das Gesellschaftsvermögen.»AG, »Einzelunternehmen, »Genossenschaft, »GmbH, »Personengesellschaft, »Unternehmensform

Kapitalmarkt

Der K. ist der Markt für langfristige Geldforderungen, die in Wertpapieren festgelegt sind.»Wertpapiere

Karawanserei

Unterkunft und Stapelplatz für Karawanen aus der Mehderzeit. K. lagen eine Tagesreise voneinander entfernt, d.h. der Tagesleistung eines Kamels entsprechend, zirka 30 bis 40 km. Die Benutzung war kostenlos, Karawanen konnten sich bis zu drei Nächte dort aufhalten.

Karibisches Meer

Seegebiet zwischen den Kleinen Antillen, Haiti, Jamaika, Nikaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien und Venezuela mit Wassertiefen über 5000 m, bevorzugtes und einziges ganzjähriges Einsatzgebiet für Kreuzfahrtschiffe.»Kreuzfahrten

Kartellbehörde

Ein Kartell ist der Zusammenschluss von rechtlich selbstständigen Unternehmen mit dem Hintergrund, den Wettbewerb auf bestimmten Märkten zu reduzieren oder auszuschalten. Die Bildung von Kartellen muss von den K. der EU, des Bundes oder der Länder auf Grundlage des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB, Kartellgesetz) genehmigt werden. Auf Ebene der EU ist die Europäische Kommission für Wettbewerbsfragen für die Überprüfung und Billigung von Kartellen zuständig, die sich über das Gebiet mehrerer Mitgliedstaaten erstrecken. Für Deutschland sind das Bundeskartellamt und der Bundeswirtschaftsminister und für Kartelle auf Landesebene sind die Landeskartellämter zuständig.

Kartensysteme

»Co-Branding, »Kreditkarten, »Kundenkarten in der Reisebranche

Katakomben

Unterirdische Grabanlagen, wurden seit der Antike über die frühchristliche bis zur frühmittelalterlichen Zeit angelegt. Sie bestehen aus einem Vorraum, von dem ein System von Gängen ausgeht, in deren Wänden die Beisetzung in übereinander eingehauenen Grabnischen erfolgte. Rom weist die vielfältigsten und bedeutendsten K. auf, sie wurden jedoch auch auf Sizilien, in Unteritalien, auf dem Balkan und im Orient angelegt.

Katalogpreise

Grundsätzlich sind Reisekatalogpreise ein Jahr lang gültig. In Zeiten tagesaktueller Flug- und/oder Hotelpreise wird seitens der Reiseunternehmen und des DRV eine Zustimmung zu flexiblerer Preisgestaltung von der Politik gefordert.»Real Price Packaging

Katamaran

Doppelrumpfschiff. Im Gegensatz zu Einrumpfschiffen zeichnen K. sich dadurch aus, dass sie sehr breit sind und damit sehr stabil auf dem Wasser liegen. Hochgeschwindigkeitskatamarane werden vor allem als schnelle Personenfähren eingesetzt.

Katholische Arbeitsgemeinschaft Freizeit und Tourismus

Abk.: Kaft, 1968 durch die Deutsche Bischofskonferenz gegründet mit der Zielsetzung, Tendenzen im Bereich von Freizeit und Tourismus zu beobachten und Konsequenzen für das kirchliche Handeln aufzuzeigen. Kooperation mit dem Evangelischen Arbeitskreis Freizeit–Erholung–Tourismus in der EKD.

Kaufkraft

1. Geldsumme, die dem Einzelnen (Verbraucher, Wirtschaftssubjekt) je Zeiteinheit zur Verfügung steht. Sie ergibt sich aus dem Einkommen zuzüglich aufgenommenem Kredit abzüglich zu tilgender Schulden. 2. K. des Geldes entspricht derjenigen Gütermenge, die mit einer Geldeinheit gekauft werden kann. Wird die Gütermenge durch Preissteigerung dabei kleiner, spricht man von sinkender Kaufkraft und umgekehrt.

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation

Kaufmännische Grundausbildung unter anderem in der Reisebranche.

Kaufmann/-frau für Reiseverkehr und Touristik

»Reiseverkehrskaufmann/Reiseverkehrskauffrau

Kaufmann/-frau für Verkehrsservice

Die dreijährige Ausbildung in dem anerkannten Ausbildungsberuf erfolgt bei Verkehrsunternehmen in den folgenden Schwerpunkten: 1) Verkauf und Service oder 2) Sicherheit und Service. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich. Kaufleute für Verkehrsservice sind Dienstleister in Personenverkehrs- und Sicherheitsunternehmen. Sie beraten die Kunden am Schalter, verkaufen Fahrkarten oder begleiten die Reise im Verkehrsmittel. Im Sicherheitsdienst überwachen sie zum Beispiel die Sicherheitsbestimmungen auf dem Bahnhof oder betreuen Personen während der Reise. K. finden Beschäftigung bei Bahn-, Schifffahrts- und Busunternehmen.»Ausbildungswege im Tourismus/Fremdenverkehr

Kaufmann/-frau im Eisenbahn- und Straßenverkehr

Die dreijährige Ausbildung in dem anerkannten Ausbildungsberuf erfolgt ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten bei Verkehrsunternehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich. Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr planen und verkaufen Verkehrsdienstleistungen, organisieren und überwachen Transporte im Personen- und Güterverkehr und wirken bei der Personalplanung und der kaufmännischen Steuerung der Betriebe mit. Beschäftigungsmöglichkeiten finden K. bei Speditionsbetrieben, öffentlichen Verkehrsbetrieben sowie privaten Straßenverkehrs- und Eisenbahngesellschaften und der Deutschen Bahn AG.»Ausbildungswege im Tourismus/Fremdenverkehr

Kaufmann für Tourismus und Freizeit

Ausbildungsberuf in der Reisebranche.

KD

Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt, Sitz: Köln. Auf dem Wege der Fusion übernahm 1957 die Kölner Gesellschaft (1826 als Preußische Rhein Dampfschiffahrtgesellschaft gegründet) die Düsseldorfer Reederei (1836 als Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Nieder-Mittelrhein gegründet). Die KD ist größte Flusspassagier-Schiffsreederei Deutschlands und Europas mit Anlegestellen an Rhein, Main und Mosel. Seit 1991 auch Kreuzfahrten auf der Elbe, seit 1994 auf der Donau. 1996 wurde das Kabinengeschäft in die KD Flusskreuzfahrten, Köln ausgegliedert. Hauptgesellschafter war mit über 90% die West LB. KD als AG betreibt nur noch die Ausflugsschifffahrt auf Rhein und Mosel, gehört zu nahe 100% zu Premicon, München. Die Kabinenschiffe gehören inzwischen zu Viking River Cruises. »Hotelschiffe

KdF

„Kraft durch Freude“, eine 1933 gegr. nationalsozialistische Organisation, die für organisierte Urlaubs- und Freizeitgestaltung sorgte. Ein Reichsausschuss für Fremdenverkehr unterstand dem Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Das Programm KdF bot staatl. organisierte Zugreisen, Kreuzfahrten, Wanderungen u.ä. zu niedrigen Preisen. Das Ende dieser Einrichtung kam mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs.

Kemptener Reisemängeltabelle

Zusammenstellung zahlreicher reiserechtlicher Urteile zur Urlaubsproblematik seit 1995 durch den Reiserechtler Prof. Dr. Ernst Führich (FH Kempten).

KER

Kurzfristige Erfolgsrechnung, ist die unterjährige, monatliche Ergebnisrechnung u.a. der Lufthansa AG, die ausgehend vom Unternehmensergebnis zum Betriebsergebnis überleitet und somit auch die neutralen Ergebnisse und das Beteiligungsergebnis enthält. Entsprechend sind die Erlöse/Erträge und Aufwendungen/Kosten gegliedert. Mit Vergleich zum Vorjahr und Budget wird monatlich die wirtschaftliche Situation der AG dargestellt.

Kernkompetenz

Ein Verbund von Fähigkeiten und Technologien, die sich durch zeitliche Stabilität und produktübergreifenden Einfluss auszeichnen, bei Kunden einen Wert schaffen und nicht leicht imitierbar oder transferierbar sind.»Strategie

Kerosin

Leichtöl, Treibstoff für Flugzeug- und Raketentriebwerke.

Kerosinzuschlag

Auch: Bunker- oder Treibstoffzuschlag, wird von Fluggesellschaften oder Reiseveranstaltern für Flugtreibstoff auf Grund eines anhaltend höheren als vorher veröffentlichten Preises erhoben.

KET

Kompetenzzentrum E-Business Touristik; erstes, 2001 auf Initiative des DRV entstandenes, branchenspezifisches Kompetenzzentrum für elektronischen Geschäftsverkehr. Beratung und Schulung mittelständischer Touristikunternehmen u. a. in den Bereichen E-Marketing, E-Mail-Marketing und Response-Management, E-Customer Relationship Management sowie Recht im E-Business. Träger des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziell geförderten branchenspezifischen Kompetenzzentrums ist der DRV.

Kettencharter

»Flugketten

Kettenflüge

»Flugketten

Ketten- und Systemgastronomie

Ein Konzept, das sich im Wesentlichen auf betriebswirtschaftliche Erkenntnisse gründet: 1. Begrenztes Angebot an Speisen und Getränken, 2. abgestimmte Betriebsabläufe, 3. geschultes Personal, 4. konsequente Anwendung, Ausbau und Wachstum sowie Kontrolle dieser betriebswirtschaftlichen Methoden. Vielfach auf Catering-Basis.»Catering

Key Account

Begriff aus der Wirtschaft, Bezeichnung für Groß- oder Schlüsselkunden, d.h. Sammelbegriff für umsatzstärkste Kunden.

Key Account Management

Abk.: KAM, systematische Analyse der Schlüsselkunden eines Unternehmens. Die Unternehmen erhalten einen direkten Ansprechpartner und erfahren einen besonderen Service.

Key Account Ticket

Angebot der Deutschen Bahn für Geschäftsreisen im Ausland. Grioßkundenticket-Kunden (GKT) erhalten über ihre Kundennummer bei grenzüberschreitenden Auslandsreisen nach Belgien, Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Österreich und Polen eine Ermäßigung von 20%. Die Ermäßigung wird nicht für reine Binnenstrecken im Ausland gewährt.

Keynote Speaker

Hochrangige Persönlichkeit eines Unternehmens oder Verbands, die bei Kongressen in die angekündigte Thematik einführt und mit seinem Referat die Grundlage für die Folgeredner und mögliche Diskussion im Plenum legt.

Keys

Span. Cayo = Insel; die mit Autobrücken verbundenen Inseln an der Südspitze Floridas; touristisch interessante Autoroute in den USA von Miami bis Key West (260 km).

KG

Kommanditgesellschaft (§161I HGB). Bei der KG gibt es zwei Arten von Gesellschaftern: Komplementäre und Kommanditisten. Die Komplementäre haften in unbegrenzter Höhe für Schulden der Gesellschaft und haben in der Regel die Geschäftsführung inne. Bei den Kommanditisten beschränkt sich die Haftung auf ihre Vermögenseinlage im Unternehmen.»HGB, »Kapitalgesellschaft, »Personengesellschaft, »Unternehmensform

Kibbuz

Selbst verwaltete Siedlung in Gemeinschaftsbesitz in Israel. 1909 wurde der erste Kibbuz mit acht Mitgliedern gegründet. 40 Prozent der landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden im Kibbuz erzeugt. Ein Großteil der Gemeinschaftssiedlungen verfügt über moderne Produktionsstätten für Wirtschaftsgüter oder betreibt Kibbuz-Hotels oder ein Feriendorf.

Kickback

Begriff für unrechtmäßige Mengennachlässe, Rückvergütungen, auch höhere Provisionen, z.B. durch Fluggesellschaften an Reiseveranstal-ter /-mittler und Firmenkunden zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen. Vielfach werden unter diesem Begriff auch Schmiergelder verstanden.

Kinder- und Jugendtourismus

Sammelbegriff für alle Aspekte des Reisens junger Menschen ohne Begleitung durch Erziehungsberechtigte. K. trägt dazu bei, Kinder und Jugendliche zur Selbstbestimmung zu befähigen und zur gesellschaftlichen Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anzuregen. Zu den spezifischen Einrichtungen gehören Kindererholungszentren (Kiez), Jugendbildungsstätten, Schullandheime, Jugendherbergen, Kinderbauernhöfe und Jugendzeltplätze.

Kinobestuhlung

Bei Veranstaltungen Sitzreihen ohne Tische mit Blick zum Redner.»Theater-Style

Kiosking

Vertrieb über interaktive Automaten, zu deren Sortiment auch Reiseleistungen gehören.

KISLS

»Kommunikations- und Informationssystem Luftverkehrssicherheit

Klassendefinition der Fluggesellschaften

»Class Codes

Klassifizierung der Campingplätze

1. Der DTV hat gemeinsam mit den Campingfachverbänden, insbesondere dem VCD, dem NDVC sowie dem ADAC in Anlehnung an die teilweise in den europäischen Nachbarländern bereits vorhandene Klassifizierung eine Klassifizierung für deutsche Campingplätze entwickelt. Diese erfolgt auf freiwilliger Basis und gilt für drei Jahre. Analog zu den bereits bestehenden Einstufungsmodellen für Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen werden ein bis fünf Sterne vergeben. Das für den Verbraucher transparent gestaltete System umfasst folgende Bereiche: Darstellung der Rezeption, Ausstattung der Sanitäranlagen und Bewertung von Stellplätzen und Gelände. Die Klassifizierungsbögen sind bei den Landescampingverbänden und dem VCD und NDVC erhältlich, diese führen auch die Klassifizierung durch. In den Gastgeberverzeichnissen sollte auf die Sterne-Ergebnisse für Campingplätze mit einem C (z.B. C ***) hingewiesen werden. Ab 2007 gibt es ein separates Klassifizierungssystem für Wohnmobilstellplätze.2. ECC – Europa Camping Caravaning, internationaler Führer, klassifiziert Campingplätze nach drei Komfortstufen: 1. einiger Komfort, 2. viel Komfort, 3. jeder Komfort. Er berücksichtigt dabei nicht nur deren Ausstattung, sondern auch den Zustand sowie die allgemeinen Umstände aus Lage und Umgebung. Er unterscheidet nach Platzarten: F – Ferienplatz, E – Etappenplatz, D – Dauercamper, K – Kurcamp sowie Wintercamp, FKK-Camp und Camp mit ebenem, befestigtem Stellplatz.»BVCD, »Campingplatz, »VCD

Klassifizierung der Hotels

»Hotelklassifizierung, internationale, »Kriterien der Hotelklassifizierung

Klassifizierung der Kreuzfahrtschiffe

1. Regelmäßig jedes Jahr werden weltweit die Kreuzfahrtschiffe durch die Maritime Evaluations Group untersucht nach den Gesichtspunkten: Optik des Schiffs, Restaurant- und Kabinenservice, Bordprogramm und Ausschreibung, Unterkunft, Komfort, Sport- und Spielmöglichkeiten, Einrichtungen, Küche sowie das zahlenmäßige Verhältnis der Passagiere gegenüber der Besatzung. Initiator und Autor von Cruising, Veröffentlichung der Jahresergebnisse, ist Douglas Ward. Der Kreuzfahrtenführer erscheint bei Berlitz (Langenscheidt). Höchstmögliche Punktzahl erzielt seit Jahren MS Europa von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (TUI), mit Fünf-Sterne-Plus gefolgt von fünf Schiffen der Seabourn Cruiseline (Cunard) mit Fünf-Sterne Auszeichnung der Luxuskategorie der Carnival Corporation.2. Wichtiger Bewertungsmaßstab für die Qualität eines Schiffs ist grundsätzlich auch die Relation Passagier- zur Besatzungszahl.»ICPA

Klassifizierung der Reisebusse

Die Klassifizierung von Reisebussen mit dem Gütezeichen RAL Buskomfort wird von der Gütegemeinschaft Buskomfort e.V. (GBK) vorgenommen. Für die unterschiedlichen Komfortstufen werden zwischen einem und fünf Sternen vergeben. Grundlage für dieses System der Klassifizierung sind die Güte- und Prüfbestimmungen der GBK, die in enger Abstimmung mit dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) formuliert werden. Im Zentrum dieser Kriterien steht der Sitzkomfort, der über die Beinfreiheit und die Stärke der Rückenlehnen (B) definiert wird. Die Beinfreiheit wird über das Komfortmaß (A) definiert. Dabei orientiert sich die GBK seit 2005 an einer europaweit einheitlichen Messmethode nach der EU-Richtlinie 2001/85/EG.*Standard ClassA: mind. 65cm**Tourist ClassA: mind. 65cm***Komfort ClassA: mind. 68cm, B: mind. 3cm****First ClassA: mind. 74cm, B: mind. 4cm*****Luxus ClassA: mind. 81cm, B: mind. 5cmDaneben werden auch Service-Einrichtungen wie Bordtoilette, Miniküche oder Klimaanlage berücksichtigt. Die Einhaltung der Güte- und Prüfbestimmungen wird jedes Jahr von einer unabhängigen Organisation wie TÜV oder Dekra überprüft.»GBK

Klassifizierung des Tourismus nach Farben

Freyers Tourismuskonzeption Rügen unterscheidet die Touristenzielgruppen nach Farben: Blauen Tourismus mit allen wasserbezogenen Aktivitäten wie Segeln, Surfen, Yachtsport, Baden usw., Weißen Tourismus mit Kur- und Bäderwesen, Kliniken, Gesundheitstourismus,  Grünen Tourismus mit ökologiebezogenen Aktivitäten, Naturlehrpfade, Urlaub mit und in der Natur, Gelben Tourismus mit allen sonnenbezogenen Aktivitäten wie Erholung am Strand, Roten Tourismus mit allen gruppen- und gesellschaftsbezogenen und sozialen Aktivitäten, Gruppenurlaub, Jugend- und Seniorenangeboten und internationalen Tourismus.

Klassifizierung für Ferienwohnungen, -häuser und Privatzimmer

Die Klassifizierung des DTV wurde 1994 entwickelt und nach ihrer zweiten Überarbeitung im Februar 1999 bundesweit umgesetzt. Sie ergänzt die Klassifizierung für gewerbliche Beherbergungsbetriebe, die als Deutsche Hotelklassifizierung durch den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) bzw. durch dafür gegründete Gesellschaften durchgeführt wird. Zur Kennzeichnung der Qualität privater Ferienunterkünfte hat der DTV auf die Sterne als international anerkannte Symbole zurückgegriffen. In den Gastgeberverzeichnissen sollte auf die Unterschiede zwischen Deutscher Hotelklassifizierung und der DTV-Klassifizierung deutlich hingewiesen werden. Dazu werden die Sterne-Ergebnisse der Ferienwohnungen und -häuser mit einem F (z.B. F ****), die der Privatzimmer mit einem P (z.B. P **) gekennzeichnet. Im Privatzimmerbereich können maximal vier Sterne vergeben werden. Die Gültigkeitsdauer der Klassifizierung gilt für drei Jahre und muss danach erneut durchgeführt werden. Die Durchführung der DTV-Klassifizierung liegt in der Hand der örtlichen Tourismusinstitutionen. Bis 2011 wurden über 65.000 Ferienunterkünfte mit den DTV-Sternen ausgezeichnet. Die K. gewinnt lt. DTV an Bedeutung als Entscheidungskriterium im Buchungsverhalten der Gäste und soll noch weiter ausgeweitet werden.»Klassifizierung der Hotels

Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen

Kurz G-Klassifizierung, vom Dehoga in Zusammenarbeit mit dem DTV ist diese K. als Markenprodukt in 2005 eingeführt worden. Die K. wendet sich an konzessionierte Beherbergungsbetriebe mit nicht mehr als 20 Gästezimmern, die keinen Hotelcharakter aufweisen. Einstufung der Betriebe geht von einem bis zu vier Sternen – Unterkunft für hohe Ansprüche.

Klassifizierungssystem für Wohnmobilstellplätze

Neben der Klassifizierung der Campingplätze außerhalb von Campingplätzen gibt es ab 2007 ein separates K., herausgegeben vom DTV zusammen mit den Fachverbänden mit einem bis fünf Sternen. Wohnmobilstellplätze werden eigens von Städten und Gemeinden ausgewiesen oder befinden sich vor/neben den Toren klassischer Campingplätze.

klassische Kreuzfahrt

Mehrtägige Schiffsurlaubsreise als Rundreise mit identischem Ausgangs- und Zielhafen. Diese ursprüngliche Kreuzfahrtenkonzeption wird auch heute noch weltweit am häufigsten von Seereisenveranstaltern angeboten.»Kreuzfahrten

Klassizismus

Kunststil mit Nachahmung klassischer, vor allem antiker Vorbilder im Geschmack der Zeit; Stilepoche von 1770 bis 1830, die hauptsächlich in der Baukunst ihren Ausdruck fand, z.B. Neue Wache, Berlin; Glyptothek, München.

kleiner Grenzverkehr

Personenverkehr für Ortsansässige in benachbarten Zollgrenzzonen oder -bezirken, der durch zwischenstaatliche Abkommen geregelt ist. Vorteile und besondere Beschränkungen bestehen u.a. hinsichtlich Ein- und Ausfuhrbestimmungen sowie Arbeits- und Vergütungsvereinbarungen innerhalb des jeweiligen Wirtschaftsgebiets.

kleine und mittlere Unternehmen

Abk.: KMU, nach Definition der EU Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitern.»Kleinstunternehmen

Kleinstunternehmen

Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten.»kleine und mittlere Unternehmen

Klimaanlage

Technische Einrichtung zur künstlichen Regelung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem Raum bzw. Gebäude (Hotel etc.), unabhängig von den draußen bestehenden Wetter- und Temperaturbedingungen. Nahezu alle KFZ-Typen (Autos, Reisebusse), Schiffe und Flugzeuge können mit einer Klimaanlage ausgerüstet werden, wobei diese teilweise noch als Zusatzleistung bzw. als Luxus empfunden wird. Da alle öffentlichen Gebäude bzw. KFZ im Prinzip über eine Heizung verfügen, wird die Klimaanlage vor allem in Ländern und Regionen mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit besonders geschätzt (z.B. in tropischen Gebieten).

Klimatherapie

Heilbehandlung, die auf den speziellen Heilwirkungen der verschiedenen Klimaformen (See-Gebirgsklima) aufbaut.

Klimatypen

Bei der Beschreibung des Klimas heilklimatischer Kurorte, Kneippheilbäder und Kneippkurorte stuft der Deutsche Bäderkalender wie folgt ein: Tieflandklima; Mittelgebirgsklima, untere, mittlere, höhere Stufe; subalpines Klima; Hochgebirgsklima untere Stufe (am Alpenrand).

KMU

»kleine und mittlere Unternehmen

Kneippheilbad

»prädikatisierter Tourismusort

Kneippkurort

»prädikatisierter Tourismusort

Knoten

Geschwindigkeitsmaß bei der Schifffahrt, ein Knoten = eine Seemeile pro Stunde. Selten übersteigt die Höchstgeschwindigkeit eines Kreuzfahrtschiffs 21 Knoten. 1 KN = 1,857 km/h.»Meile

Know-how-Transfer

Know-how, Spezialwissen aus technischen oder betrieblichen Erfahrungen; K.-Transfer: dessen Vermittlung/Übermittlung durch Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen. Im Tourismus die Hilfe zum Aufbau der Infrastruktur oder der Marktwirtschaft in Entwicklungs- und Ostblockländern durch geschulte Fachkräfte.»Marktwirtschaft

Koch/Köchin

Für den Lehrbeginn in dem anerkannten Ausbildungsberuf ist grundsätzlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Köche arbeiten im Küchen- und Service-Bereich von Hotels, Restaurants und Gaststätten und erarbeiten Speisepläne und Menüvorschläge, planen und organisieren den notwendigen Einkauf und die Zubereitung der jeweiligen Lebensmittel. Vorratswirtschaft und Lagerhaltung liegen auch in Ihrer Zuständigkeit. Je nach Engagement kann er/sie die Position des Küchenchefs erreichen. Auch die Fortbildung an einer Hotelfachschule ist denkbar.»Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe

Kollektivversicherung

»Gruppenversicherung

Kolonialstil

Lateinamerikanische Kunst; Bau- und Möbelstil in den englischen Kolonien Nordamerikas im 19. Jh.

Kombi-Fährschiff

Fähren mit kombiniertem Passagier- und Frachtdienst.

Kombi-Lohn

Hierbei handelt es sich um eine Art Lohnsubvention durch den Staat mit dem Ziel insb. Arbeitnehmer mit niedriger Qualifikation in Arbeit zu bringen bzw. in das Berufsleben zurückzuführen. Zurzeit wird K. insb. zur Förderung von über 50-jährigen Langzeitarbeitslosen und unter 25-jährigen ohne Ausbildung diskutiert. Kombi-Löhne sind vor allem in der englischsprachigen Welt verbreitet, maßgeblich in Irland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten.»Lohn, »Lohnnebenkosten

kombinierter Verkehr

Erreichen eines Zielorts mit verschiedenen in sich zusammenhängenden Verkehrsmitteln, z.B. Autoreisezüge, Trajektschiffe/Eisenbahnfähren.

Kombi-Schiffe

Frachtschiffe, die auch Passagiere mitbefördern. Der Fahrplan wird dabei durch die Ladung bestimmt.»Frachtschiffsreisen

Komfort Class

»Klassifizierung der Reisebusse

Kommandowirtschaft

Abwertende Bezeichnung für zentrale Planwirtschaft unter Hervorhebung der quasi-militärischen, zentralgelenkten Entscheidungsstrukturen.»Planwirtschaft

Kommunikationsmittel

Information und Reservierung in der Reisebranche erfolgen hauptsächlich über die computergestützten K. (CRS und Internet), überwiegend auch die sofortige Ausstellung der Reisedokumente. Für die Unternehmen selbst erfolgen die Verwaltungs- und Buchhaltungsvorgänge mit gleichem EDV-Einsatz.»CRS, »Liberalisierung

Kommunikationspolitik

Ist der Grundsatz über den koordinierten Einsatz der Kommunikationsinstrumente, der Werbung, des PR, der Verkaufsförderung sowie des Verkaufs.»Distributionspolitik

Kommunikations- und Informationssystem Luftverkehrssicherheit

Abk.: KISLS, zentrale deutsche Datenbank zur Überwachung der Luftverkehrssicherheit.

Kompatibilität

Von K. spricht man, wenn unterschiedliche Computer, Programme oder Gerätekomponenten zusammenpassen, d.h., wenn beide Einheiten dasselbe Ergebnis zeigen bzw. wenn beide problemlos miteinander kommunizieren können. Kann eine neue Version eines Computerprogramms Dateien der älteren Versionen lesen, so spricht man von aufwärtskompatibel; von abwärtskompatibel spricht man dann, wenn die ältere Version auch Dateien der neuen Version lesen kann.

Kompetenzzentrum E-Business Touristik

Abk.: KET.

komprimieren

Um mehr Speicherplatz auf den Datenträger zu bekommen, kann man Dateien oder Programme zusammenfassen und somit verkleinern. Man spricht i.d.Z. auch von „Packen“.

KOM-Reise

Kraftomnibus-Reise, Buchungs- und Abrechnungssystem für Omnibusunternehmer und Reiseveranstalter.

Kondensstreifen

Unter bestimmten meteorologischen Bedingungen können Wasserdampf und Partikelemissionen aus Flugzeugtriebwerken zur Bildung von Kondensstreifen führen, deren Lebensdauer gelegentlich mehrere Stunden betragen kann.

Konferenzabteil

Im IC/EC und ICE für gemeinsam reisende Personen, die ein Abteil in der Ersten Klasse zur ausschließlichen Benutzung belegen. Das K. ist reservierungspflichtig.»Konferenzraum

Konferenzgebiet

Engl.: Traffic Conference Area (TC). Von der Iata für die Tarifgestaltung vorgenommene Zusammenfassung von Regionen: TC 1 umfasst die Regionen Nordamerika, Zentralamerika und Südamerika, Hawaii und Grönland, TC 2 umfasst die Regionen Europa, Afrika, Nahost und westlicher Teil Asiens, TC 3 umfasst die Regionen Asien, Australien, Neuseeland und Pazifische Inseln.»Iata, »Iata-Verkehrsgebiete

Konferenzraum

Service-Angebot in Hotels für die Durchführung von Tagungen oder Versammlungen.»Konferenzabteil

Konferenzzentren

Einrichtungen mit Beherbergungsbetrieb, die auf Kongresse, Konferenzen, Seminare, Berufsausbildung usw. spezialisiert sind. Die Beherbergung mit Übernachtung steht generell nur den Teilnehmern der Spezialveranstaltungen offen, die in oder von der betreffenden Einrichtung angeboten werden.

Kongress

Engl. Convention, die Organisation dieser Zusammenkunft beginnt bereits weit im Vorfeld und wird meist von einem spezialisierten Veranstalter übernommen. Von der Suche nach Räumlichkeiten bis hin zum Versenden der Einladungen und Betreuung der Teilnehmer und Referenten erstrecken sich vor Beginn des K. die Aufgaben. Die technische Ausstattung muss geplant und organisiert werden. Diese beinhaltet Büro- und Tagungstechnik, Beschallungstechnik und Dolmetschertechnik. Während der Veranstaltung wird eine ständige Präsenz zur Betreuung bzw. Führung des Gesamtablaufs gewährleistet. Nach Beendigung des Kongresses werden die Daten und Vorträge aufgearbeitet und ggf. in einer Publikation zusammengefasst.»Convention, »Kongresshotel, »Kongresstourismus

Kongressdestination

Die Icca veröffentlicht jährlich die Rangfolge der internationalen Kongressdestinationen. Nach den statistischen Ergebnissen im Jahr 2006 liegen auf den ersten vier Plätzen Barcelona, Wien, Singapur und Berlin.»Icca

Kongressfachkraft

Nach den im EU-Tätigkeitsprofil beschriebenen beruflichen Anforderungen sind ihre Haupttätigkeitsbereiche die Planung und Koordinierung, die Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung von Kongressen bzw. Tagungen. Die K. übernimmt den Aufbau des Rahmenprogramms (Freizeitgestaltung), die Aktualisierung von Hotelverzeichnissen sowie ggf. die Vermittlung/Buchung von touristischen Angeboten. Voraussetzung für die Berufsausübung ist die Beherrschung der üblichen Kommunikationsmittel inklusive EDV-Geräte sowie mindestens einer Fremdsprache. »Sedoc

Kongresshostess

»Messehostess

Kongresshotel

Das K. bietet Kongressteilnehmern Wohnen und Tagen unter einem Dach bei möglichst günstiger Verkehrsanbindung sowie Nähe zu Geschäftsleben und Kultur, z.B. Europas größtes Kongresshotel, Estrel Hotel Berlin mit Convention Center mit insgesamt 13.500 qm Nutzfläche und mit 1125 Zimmern und 70 Suiten oder Le Méridien Montparnasse (Paris), mit Kongress- und Konferenzsälen für 500 bis 2000 Personen und mit mehr als 1000 Hotelzimmern auf einer Gesamtfläche von 3500 qm im Viertel Montparnasse mit Verkehrsanbindung z.B. an den TGV Atlantique.»Convention, »Kongresstourismus, »TGV

Kongresstourismus

Entsprechend der Bedeutung Europas mit Sitz einer Vielzahl von internationalen Organisationen findet auf diesem Kontinent der größte Teil der großen internationalen Kongresse statt (Paris, London, Brüssel und Genf). Analog zum Messe- und Ausstellungstourismus gilt auch hier, dass neben der eigentlichen Kongresszeit die Vor- und Nachprogramme gern touristisch genutzt werden. Kongresse bedingen eine unabhängige und meist auf eigene Kosten finanzierte Teilnahme. Überwiegend kommen Fachleute zum Erfahrungsaustausch zusammen, um bei Vorträgen, Workshops oder Diskussionen neue Erkenntnisse zu gewinnen.»Convention, »Kongressdestination, »Pre and Post Convention Tours

Kongress- und Tagungsangebot auf Flughäfen

Viele Flughäfen besitzen Kongressräume und im Nahbereich zum Teil auch Kongresszentren großer Hotelketten. Diese Standorte werden in erster Linie wegen der günstigen Verkehrsanbindung für Veranstaltungen nachgefragt.

Konjunktur

Bezeichnet das Auf und Ab der wirtschaftlichen Entwicklung, gemessen am realen Bruttosozialprodukt (BSP). Der Konjunkturzyklus vollzieht sich in den Phasen Tiefstand, Aufschwung, Hochkonjunktur und Abschwung (Rezession). Konjunkturpolitik ist die Gesamtheit aller wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Abschwächung von Konjunkturschwankungen.»Bruttosozialprodukt (BSP)

Konkurs

Gerichtliches Verfahren mit dem Ziel der Verwertung des vorhandenen Vermögens zahlungsunfähiger oder überschuldeter Personen und Unternehmen zur Befriedigung der Gläubiger. Sonderfall der Zwangsvollstreckung. Die Konkursordnung wurde zum 1.1.1999 durch die Insolvenzordnung abgelöst. Nach der neuen Insolvenzordnung können auch Verbraucher bei Überschuldung Insolvenz anmelden, so genannte Verbraucherinsolvenz. Geregelt war der Konkurs in der Konkursordnung (KO). Diese wurde mit Wirkung vom 1.1.1999 durch die Insolvenzordnung (InsO) abgelöst. »Insolvenz

Konsolidierungskreis

Gruppe der Tochterunternehmen eines Konzerns mit ihren Ergebnissen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden.

Konsul

Der K. hat die Aufgabe, die Interessen des Heimatlands besonders in Bezug auf Handel, Verkehr und Schifffahrt zu schützen und zu fördern, die Beachtung internationaler Verträge zu überwachen und Angehörigen des Heimatlands sowie anderer befreundeter Staaten in ihren Angelegenheiten Rat und Beistand zu gewähren. In Notfällen können sich Urlaubsreisende an „ihren“ Konsul wenden. Konsularabteilungen in Botschaften und Generalkonsulate sind zumeist auch für die Einreiseformalitäten (Visum) ihrer Länder zuständig. Man unterscheidet dabei zwischen „echten“ Konsulaten (hauptamtliche Diplomaten) und Honorarkonsulaten (ehrenhalber ernannte Konsuln) mit oft überwiegend repräsentativem Charakter.»Honorarkonsul, »Konsularhilfe, »Konsulat

Konsularhilfe

Wird gewährt, „wenn die Notlage auf andere Weise nicht behoben werden kann“ (§5 des Konsulargesetzes), d.h., jeder Bürger muss zunächst seine eigenen Möglichkeiten ausschöpfen, ehe er K. in Anspruch nimmt; die Konsularbeamten leisten in erster Linie „Hilfe zur Selbsthilfe“, z.B. nehmen sie Kontakt zu den örtlichen Behörden auf, haben diesen gegenüber jedoch keinerlei Weisungsbefugnis. Bereitschaftsdienste sind auch nach Dienstschluss an Abenden und Wochenenden telefonisch erreichbar.»Honorarkonsul, »Konsul, »Konsulat

Konsulat

Vom Heimatstaat zum rechtlichen Schutz seiner Staatsbürger im Ausland eingerichtete Dienststelle.»Honorarkonsul, »Konsul, »Konsularhilfe

Kontinental

Abgekürzt auch: Kontinent oder Kont. International ist dieser Begriff nicht definiert. Lufthansa verwendet diesen Begriff in der Verkehrsstatistik für die Zusammenfassung der Verkehrsgebiete Europa und Deutschland.»Interkontinental

Kontinentales Frühstück

K. wird serviert und besteht aus Brot/Brötchen, Butter, Marmelade, Tee/Kaffee/heißer Schokolade, auch zusätzlich Wurst und/oder Käse möglich.

Kontingent

Teil einer Gesamtkapazität, die zeitlich befristet zugeteilt wird.»Allotment, »Option/Optionsvertrag

Kontrollturm

Engl. Tower, vom K. am Flughafen aus überwachen und koordinieren Fluglotsen die Flugbewegungen.

Konvergenz

Allmähliche Annäherung der Wirtschafts- und Währungspolitiken und der ökonomischen Grunddaten. Nach dem Maastrichter Vertrag ist die K. bei wichtigen volkswirtschaftlichen Größen wie Inflationsraten, Zinsen, Haushaltsdefiziten und Schuldenstand sowie Wechselkursstabilität eine wesentliche Voraussetzung für den Übergang in die Endstufe der Wirtschafts- und Währungsunion.

Konvergenzkriterien

Diese fordern von den Mitgliedsstaaten der EU im Maastrichter Vertrag niedrige Inflationsraten und Zinsen, stabile Wechselkurse und gesunde öffentliche Finanzen.»Euro, »Maastricht-Kriterien, »Maastrichter Vertrag

Konvertibilität

Die K. bezeichnet die Umtauschbarkeit einer Währung zum jeweiligen Wechselkurs in eine andere. Harte Währungen sind konvertibel, während weiche Währungen nicht frei austauschbar sind. Bei Reisen in Länder mit hoher Inflationsrate ist zu beachten, welche Modalitäten des Währungsumtausches am günstigsten sind.

Konzern-Carrier

Eigene Charterflugflotte der Reiseveranstalter zum Zweck der Stärkung ihrer Marktstellung.

Kooperation

Zusammenarbeit; K. gehört zu den wichtigsten unternehmensstrategischen Maßnahmen der Touristikunternehmen, bes. im Hinblick auf den gemeinsamen europäischen Verkehrsmarkt seit 1993. Man unterscheidet die horizontale K. (zwischen Wettbewerbern der gleichen Branche) und die vertikale K. (zwischen Wettbewerbern unterschiedlicher Branchen). Beide dienen der Stärkung der Marktstellung.»Reisebüro-Kooperation

Kopenhagener Kriterien

Der Europäische Rat von Kopenhagen definierte im Juni 1993 für die EU-Beitrittskandidaten die politischen und wirtschaftlichen Beitrittsvoraussetzungen: institutionelle Stabilität als Garantie für demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, für die Wahrung der Menschenrechte sowie die Achtung und den Schutz von Minderheiten,  funktionsfähige Marktwirtschaft, Fähigkeit, die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Verpflichtungen zu übernehmen und sich auch die Ziele der politischen Union sowie der Wirtschafts- und Währungsunion zu eigen zu machen.»EU/EG/EWG

Kopfbahnhof

Im Gegensatz zum Durchgangsbahnhof fahren beim K. oder Sackbahnhof die ankommenden Züge rückwärts wieder heraus, u.a. in Stuttgart und Frankfurt. K. entstanden im vergangenen Jahrhundert, als Privatbahnen mit ihren Gleisen von allen Seiten in das Stadtinnere fuhren.

Korinth-Kanal

Wasserstraße in Griechenland zwischen dem Golf von Korinth und Saronischem Golf, für kleine und mittlere Schiffe eine Abkürzung des Seewegs zur Türkei und zum Schwarzen Meer.»Isthmus

Korkengeld

Berechnet der Gastronomieunternehmer zum Ausgleich für entgangenen Umsatz, wenn der Gast bzw. Veranstalter eigene alkoholische Getränke mitbringt. Insbes. üblich im englischsprachigen Ausland in Lokalen ohne Alkohollizenz.

Kosten

K. sind Werteinsätze zur Leistungserstellung. Im Allgemeinen unterscheidet man folgende Kostenarten: Materialkosten, Personalkosten und sonstige Kosten (Kapitalkosten, Miete, Abschreibungen, etc.)

KPT

Code für „Kempten“, im europ. Luftstraßennetz bedeutender Kreuzungspunkt; Funkfeuer der Deutschen Flugsicherung DFS. Im UKW-Bereich Aussendung akustischer Signale als Kennung für Kempten; bei modernen Maschinen über Bordcomputer.»DFS

Kreditgenossenschaft

Hilfseinrichtungen zur Kreditversorgung von meist kleineren und kapitalschwächeren Kreisen. Besondere Bedeutung kommt ihnen im Bereich der Landwirtschaft (Raiffeisenbanken) und auf dem gewerblichen Sektor (Volksbanken) zu.»Einzelunternehmen, »Genossenschaft, »Kapitalgesellschaft, »Personengesellschaft, »Unternehmensform

Kreditkarten

Legitimationskarten, die den Inhaber zur bargeldlosen Bezahlung in solchen Geschäften, Hotels, Reisebüros, Autovermietungen u.a. berechtigen, die dem Kartensystem als Vertragsunternehmen angeschlossen sind. Der Kredit währt vom Kauf/Inanspruchnahme einer Dienstleistung bis zur Abrechnung des Betrags vom Bankkonto des Karteninhabers. Die bekanntesten Kartenorganisationen sind American Express, Mastercard/Eurocard, Visa. Auch touristische Leistungsanbieter (z.B. TUI, Lufthansa) geben eigene K. aus.»Co-Branding, »Firmenkreditkarte, »Kundenkarten in der Reisebranche, »Reisezahlungsmittel

Kreditkarteneinzug

»Zahlungsverkehr und -verfahren

Kreditoren

Lat. Gläubiger. Buchführungsbegriff für Verbindlichkeiten aus dem Kauf von Gütern oder Dienstleistungen auf Kredit. K. sind in der Bilanz auf der Passivseite als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufzuführen.»Debitoren

Kreuzfahrerclubs

Kundenclubs von Reedereien bzw. Seereisenveranstaltern zur Kundenpflege und Stammkundenbindung. I.d.R. gegen Zahlung einer Aufnahmegebühr wird der Kunde Mitglied und erhält dafür Vergünstigungen und Extras wie Upgradings, Wartelistenpriorität, Preisentgegenkommen u.a. Bekannt sind folgende K.s.: Columbus Club von Transocean Tours, World Club von Cunard, Costa Club der Costa Crociere Spa.

Kreuzfahrten

Mehrtägige Schiffsurlaubsreisen, bei denen verschiedene Häfen angelaufen werden. Die Passagiere haben die Möglichkeit, an Landausflügen mit Besichtigungsprogrammen teilzunehmen. Das Arrangement schließt Übernachtung, Verpflegung sowie Unterhaltungsprogramme, Sport und Animation an Bord und häufig auch An- und Rückreise mit Flugzeug, Bus oder Bahn ein. K. werden auch von anderen Verkehrsträgern und in Kombination angeboten. Zu unterscheiden sind: klassische Kreuzfahrt, Turnuskreuzfahrt, Themenkreuzfahrt, Expeditions-/Erlebniskreuzfahrt, Windjammerkreuzfahrt, Flusskreuzfahrt.Der Begriff „Kreuzfahrt” tauchte erstmals 1960 in einer Pressenotiz der Hanseatic (Hamburg-Atlantik-Linie) auch für Gesellschaftsfahrten oder Vergnügungsreisen auf und wurde dort als Abgrenzung zum Linien- bzw. Transatlantikverkehr gebraucht.»Expeditionstourismus, »Fly-and-Cruise-Arrangement, »klassische Kreuzfahrt, »Kurzkreuzfahrten, »Landausflüge, »Themenkreuzfahrten, »Turnus, »Urlaubsreisen

Kreuzfahrtenbörse/-zentrale

Vermittler zwischen Reedereien, Seereisenveranstaltern und Kunden. Hier laufen sowohl die üblichen Belegungen als auch die Last-Minute-Verkäufe zu Sonderkonditionen zusammen.»Kreuzfahrten

Kreuzfahrten mit dem Flugzeug (Kreuzflüge)

Pauschalarrangements für Flugrundreisen mit Besichtigungsprogrammen. Für diese Sonderprogramme werden oft auf geringere Passagierzahl umgerüstete Flugzeuge mit verbesserter Bordverpflegung eingesetzt. Die Besatzung bleibt auf der gesamten Strecke gleich.

Kreuzfahrtenzusammenarbeit

Folgende Formen der Zusammenarbeit können vereinbart werden: 1. Auf Agenturbasis. Gegen eine Verkaufsprovision vermarktet der Veranstalter eine Auswahl von Kreuzfahrtprogrammen. 2. GSA (General Sales Agency). Als Generalagentur betreibt der Veranstalter in voller Verantwortung die Vermarktung des Kreuzfahrtenprogramms einer Reederei innerhalb seiner Landesgrenzen. Dem Veranstalter steht meist ein Werbeetat zur Verfügung. Daneben erhält er erfolgsabhängig Provision und Superprovision. 3. Blockcharter, Nettoratenarrangements. Damit übernimmt der Veranstalter die Verpflichtung zum Verkauf eines bestimmten Kontingents von Kabinen eines Kreuzfahrtenprogramms. Der Veranstalter übernimmt die Risikohaftung des Produkts und erhält meistens die Alleinverkaufsrechte. 4. Vollcharter. Dabei mietet der Veranstalter das ganze Schiff für eine oder mehrere Kreuzfahrten bzw. für eine ganze Saison. Er übernimmt damit das volle Risiko der Vermarktung in der vereinbarten Zeit.»Bare Boat Charter, »Charter, »Charter (Schiff), »Pro Rata Charter

Kreuztickets

Besondere Form der Linienflugticketausstellung, hierbei werden zwei Hin- und Rückflugreisen, die jeweils innerhalb einer Woche und somit ohne Wochendbindung stattfinden, miteinander kombiniert, so dass man zwei kostengünstigere Wochenendtarife bezahlt.

Kriseninformation durch das Auswärtige Amt

»Auswärtiges Amt

Kriterien der Hotelklassifizierung

Dem Gast ermöglicht die Klassifizierung eine größere Transparenz des Beherbergungsangebots sowie deren bundesweite Vergleichbarkeit. Er erhält gezielte Auswahlmöglichkeiten und Entscheidungshilfen. Die Sternekategorien der Deutschen Hotelklassifizierung nach Dehoga, Auszug aus dem Kriterienkatalog der Deutschen Hotelklassifizierung: TOURISTEinzelzimmer 8 qm, Doppelzimmer 12 qm ,alle Zimmer mit Dusche/WC oder Bad/WC ,alle Zimmer mit Farb-TV samt Fernbedienung,tägliche Zimmerreinigung, Empfangsdienst,Telefax am Empfang, dem Hotelgast zugängliches Telefon, Restaurant, erweitertes Frühstücksangebot, ausgewiesener Nichtraucherbereich im Frühstücksraum,Getränkeangebot im Betrieb, Depotmöglichkeit. STANDARDEinzelzimmer 12 qm, Doppelzimmer 16 qm, Frühstücksbüfett, Sitzgelegenheit pro Bett, Nachttischlampe oder Leselicht am Bett,Badetücher, Wäschefächer, Angebot von Hygieneartikeln (Zahnbürste, Zahncreme, Einmalrasierer etc.), Kartenzahlung möglich. KOMFORTEinzelzimmer 14 qm, Doppelzimmer 18 qm,10% Nichtraucherzimmer, 14 Stunden besetzte separate Rezeption, 24 Stunden erreichbar,zweisprachige Mitarbeiter, Sitzgruppe am Empfang, Gepäckservice, Getränkeangebot auf dem Zimmer, Telefon auf dem Zimmer, Internet-Zugang, Heizmöglichkeit im Bad, Haartrockner, Papiergesichtstücher, Ankleidespiegel, Kofferablage, Safe,Nähzeug, Schuhputzutensilien, Waschen und Bügeln der Gästewäsche, Zusatzkissen und -decke auf Wunsch, systematischer Umgang mit Gästebeschwerden. FIRST CLASS Einzelzimmer 16 qm, Doppelzimmer 22 qm,18 Stunden besetzte separate Rezeption, 24 Stunden erreichbar,Lobby mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice, Hotelbar, Frühstücksbüfett mit Roomservice, Minibar oder 24 Stunden Getränke im Roomservice, Sessel/ Couch mit Beistelltisch,Bademantel, Hausschuhe auf Wunsch,Kosmetikartikel (z.B. Duschhaube, Nagelfeile, Wattestäbchen), Kosmetikspiegel, großzügige Ablagefläche im Bad, Internet-PC / Internet-Terminal,À-la-carte-Restaurant, systematische Gästebefragungen. LUXUSEinzelzimmer 18 qm, Doppelzimmer 26 qm, Suiten,24 Stunden besetzte Rezeption mit Concierge, mehrsprachige Mitarbeiter, Doorman- oder Wagenmeisterservice, Empfangshalle mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice, personalisierte Begrüßung mit frischen Blumen oder Präsent auf dem Zimmer, Minibar und 24 Stunden Speisen und Getränke im Roomservice, Körperpflegeartikel in Einzelflacons, Internet-PC auf dem Zimmer und qualifizierter IT-Supportservice, Kopfkissenauswahl, zentrale Bedienbarkeit der Zimmerbeleuchtung vom Bett, Safe im Zimmer, Bügelservice (innerhalb einer Stunde), Schuhputzservice,abendlicher Turndownservice, Mystery Men Checks. »Hotelklassifizierung, internationale

Kriterien zur Klassifizierung von Reisebussen

Die K. sind von der GBK Gütegemeinschaft Buskomfort verbindlich festgeschrieben und RAL-geschützt. Sie orientieren sich am modernen Komfort- und Bequemlichkeitsbedürfnis des Reisegastes. Zentrales Kriterium ist die Beinfreiheit, die mit zunehmender Reisedistanz möglichst großzügig bemessen sein sollte. Sie beträgt beim Fernreisebus (Luxus Class) mindestens 90 cm, beim Fernreisebus (First Class) mindestens 83 cm Sitzabstand, Reisebus (Komfort Class) mindestens 77 cm Sitzabstand, Ausflugsbus (Tourist Class) mindestens 65 cm Sitzabstand, Bus (Standard Class) mindestens 65 cm Sitzabstand. Hierzu treten umfangreiche Ausstattungsprogramme, die beim Fernreisebus z.B. Klimaanlage, Kühlbar, WC/Waschraum, Fahrgasttischchen an jedem Sitz und Fußrasten umfassen.»GBK, »Klassifizierung der Reisebusse, »RAL

KS

Kraftfahrerschutz, deutscher Automobilclub mit Funktionen vergleichbar denen des ADAC.

Küchenmeister

Staatlich anerkannte Meisterprüfung im Gastgewerbe. Voraussetzung für die Zulassung ist der Abschluss einer Berufsausbildung als Koch bzw. Fachgehilfe im Gastgewerbe sowie eine mind. fünfjährige Erfahrung als Koch oder eine siebenjährige als Fachgehilfe im Küchenbereich. Ohne eine solche Berufsausbildung wird eine zehnjährige Praxiserfahrung verlangt.

Küchenpersonal

»A-la-carte-Küche

Kündigung

Im Falle erheblicher Mangelhaftigkeit der Reiseleistungen während der Reise oder Unzumutbarkeit ihrer Fortsetzung für den Reisenden wegen eines wichtigen, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund, kann der Reisende die Kündigung erklären, wenn der Reiseveranstalter trotz Abhilfeverlangen den Mangel nicht behoben hat. Der Reisende ist dann vorzeitig zurückzubefördern und schuldet nur noch den Anteil des Reisepreises der mangelfreien Leistungen, sofern diese für ihn trotz Aufhebung des Vertrags noch von Interesse sind (§651e BGB). Daneben hat der Reisende zwar keinen Anspruch auf Minderung, jedoch auf Schadensersatz nach §651f BGB.»Frankfurter Tabelle, »Kemptener Reisemängeltabelle, »Pauschalreisen, »Reisevertrag/Reisevertragsrecht

Küstenland-Werbegemeinschaft

»Werbegemeinschaft Deutsches Küstenland

Kuirskjellodden

Nördlichster Punkt Europas, vier Kilometer westlich vom Nordkap.»Nordkap

Kultur- und Umweltbahnhof Uelzen

Projekt der Deutschen Bahn und Stadtwerke Uelzen zur Ausstattung des Dachs des aus wilhelminischer Zeit stammenden Personenbahnhofs mit einer Solarstromanlage. Neue Bezeichnung: Hundertwasser-Bahnhof, benannt nach dem im Jahr 2000 gestorbenen Künstler Friedensreich Hundertwasser.»DB – Deutsche BahnKulturhauptstadt Europas: Die Kulturhauptstadt Europas (von 1985 bis 1999 Kulturstadt Europas) ist eine Kulturinitiative der EU. Der Titel wird seit 2004 jährlich an mindestens zwei Städte der EU vergeben. Darüber hinaus können auch Nicht-Mitgliedstaaten Kulturhauptstädte stellen. Die Ernennung hat zum Ziel, den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und ein besseres Verständnis der Bürger Europas füreinander zu ermöglichen. Für 2014 wurden die Städte Umea/Schweden und Riga/Lettland benannt.»Europäische Kulturhauptstadt, »Kulturmonat

Kulturlandschaft

Durch menschliche Einwirkung umgewandelte Naturlandschaft. K. ist geprägt durch Vielfalt, Eigenart und Schönheit und dient sowohl der Naherholung als auch dem Tourismus. Die Kulturgeografie hat die Aufgabe der Erforschung der K. Durch die Kunst der Landschaftsgestaltung entstand im 17. Jahrhundert Preußisch-Arkadien, die K. von Schinkel und Lenné rings um die Inselstadt Potsdam. Eine maritime K. findet sich an der mecklenburgisch-vorpommerschen Ostseeküste in einer großräumigen baltischen Erholungszone. Diese geht zurück auf die Gründung des ersten deutschen Seebades 1793 durch den mecklenburgischen Herzog Friedrich Franz I in Heiligendamm bei Bad Doberan, fortgesetzt 1810 mit der klassizistischen Residenzstadt Putbus auf der Insel Rügen durch den Fürsten Malte zu Putbus mit dem Badehaus an der Goor. Dann im Umfeld der großen Städte Lübeck mit Travemünde und Rostock mit Warnemünde als Erholungsorte. Auf der Insel Usedom mit Heringsdorf setzte der Badebetrieb 1825 ein und führte dort zu den ersten Logierhäusern, den Vorläufern von Hotels und Pensionen.

Kulturmonat

»Europäischer Kulturmonat

Kulturschock

Schreckhaftes Erleben der Andersartigkeit; häufiges emotionales Phänomen bei Auslandsaufenthalten, besonders wenn die Fremdsprache unzureichend beherrscht wird und wenn befremdende Konsum-, Essens- oder Kommunikationsgewohnheiten hautnah erlebt werden. Zu dem Gefühl von Fremdheit und Unverstandenheit kann verstärkend Heimweh hinzukommen. Um dies nicht zum ernsthaften Risiko für den Urlaubserfolg werden zu lassen, gilt es, bei Reiseunternehmen und -leitung Vorsorge zu treffen, Verständnis zu fördern und Ansprechbarkeit sicherzustellen.

Kulturstraße Europas

Prädikat, das der Europarat in Straßburg verleiht.»Jakobsweg

Kulturtourismus

Reisen zu kulturellen Bauten und Relikten in der Landschaft, in Orten und Gebäuden, um dem Besucher die Kultur-, Sozial- und Wirtschaftsentwicklung des jeweiligen Gebietes durch Pauschalangebote, Führungen und Besichtigungsmöglichkeiten nahezubringen. Weiterhin zählt auch der Besuch kultureller Veranstaltungen zum Kulturtourismus. Der Schwerpunkt der Reisegestaltung liegt in kulturellen Aktivitäten. Bei vielen Kulturreisen wird der Aspekt der Kommunikation mit der Umwelt, den Mitreisenden und den Gastgebern hervorgehoben. In Anbetracht der verschärften Wettbewerbssituation im Veranstalter-Geschäft stellt der K. ein Instrument zur Differenzierung und Profilierung dar.

Kumulrisiko

Begriff aus der Versicherungsbranche, bezeichnet die Häufung von Risiken (für Personen oder Sachen), die der Versicherer übernimmt.

Kundendienst

Dienstleistung, die dem Kunden versprochen wird, um dessen Kaufentscheidung zu fördern, zu Werbezwecken oder zur Unterstützung des Firmenimages; z.B. Abhol- oder Zustellservice, Kundenparkplätze bei den Reisebüros.

Kundengeldabsicherung

Für Reisen ab dem 1.11.1994 müssen Kundengelder vom Reiseveranstalter gegen Verlust abgesichert sein. Mit dem Gesetz über die Absicherung der Kundengelder im Fall der Insolvenz von Reiseveranstaltern (§651k BGB) müssen diese durch Abschluss entsprechender Versicherungen oder Bankbürgschaften Rücktransport und Ersatz für nicht erbrachte Leistungen auch im Falle der Zahlungsunfähigkeit garantieren. Die in das deutsche Reiserecht übertragene EU-Pauschalreiserichtlinie schreibt seit 1994 vor, dass für Pauschalreisen mit mehr als 24 Stunden Dauer, die eine Übernachtung einschließen, das Kundengeld ver