Wer den Pfennig nicht ehrt…: Das „kurze“ 1×1 der Studentenjobs

21. September 2018

Bestimmt hattet ihr mal einen. Oder kanntet jemanden, der jemanden kannte, der einen hatte: Einen Studentenjob! Ob für Bücher, zum Feiern gehen oder neue Klamotten – ein paar Euro extra kann wohl jeder gut gebrauchen. Doch auch wenn es sich „nur“ um einen Nebenjob handelt, sollte man bei der Ausübung einige Grundregeln beachten.

Beliebt: Bei Jobs in einer Bar oder Kneipe gibt´s gute Stimmung meist gleich dazu.

 

Was muss, das muss!

Wichtig für euch ist: Der Studentenstatus muss immer den Arbeitnehmer-Status überwiegen. Das heißt, ihr dürft während eines Semesters höchstens 20h/Woche arbeiten. Mehr nur in den Semesterferien oder wenn es sich um eine kurzfristige Tätigkeit handelt. Diese muss auf zwei Monate im Kalenderjahr oder insgesamt 50 Arbeitstage begrenzt sein. Andernfalls verliert ihr euren Studentenstatus. Nun, wo findet ihr euren Studentenjob? Da gibt es natürlich viele Möglichkeiten – oft wird man schon beim Blick auf das Schwarze Brett fündig. Aber auch einschlägige Portale, wie z.B. Studentjob.de oder Jobsuma.de bieten eine große Auswahl. Viel Erfolg 🙂

 

Das liebe Geld

450 Euro – so viel dürft ihr monatlich verdienen. 5400 Euro im ganzen Jahr. Eingerechnet werden dabei die Einkünfte aus weiteren Studentenjobs sowie Sonderzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld). Für Stipendien gibt es teilweise Sonderregeln. Außerhalb dieser Grenzen fallt ihr aus der Familienversicherung und müsst euch selbst versichern. Auch Bafög-Kürzungen sind wahrscheinlich. Manche Arbeitgeber fordern einen Gewerbeschein. Das ist kein Hexenwerk – aber natürlich gibt es auch hier grundsätzliche Regeln zu beachten: Wissenswertes zum Gewerbeschein.

Es gibt viele Plattformen, die Studentenjobs in deiner Stadt anbieten. Oft lohnt sich auch ein Blick auf das schwarze Brett.

 

Vorteile als Werkstudent?

Als Werkstudent müsst ihr an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben sein. In der Regel handelt es sich hierbei um längerfristige Tätigkeiten in Unternehmen mit einem anspruchsvolleren Aufgabengebiet. So könnt ihr beispielsweise in Berufe reinschnuppern, die euch künftig vorschweben. Werkstudenten sind rentenversicherungspflichtig, aber dafür von der gesetzlichen Krankenversicherung und von der Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung befreit. Ansonsten gelten die gleichen Bestimmungen, wie für vollbeschäftigte Arbeitnehmer: es gibt anteilige Urlaubstage, sie stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung und haben Anspruch auf Mindestlohn.

 

Tipps & Tricks