EBC Cruise Talk

Nach einer Begrüßung durch Präsident Johann Stooß und den hafenpolitischen Sprecher der SPD in der Hamburger Bürgerschaft, Dr. Joachim Seeler, ging das Hamburger Kreuzfahrtevent EBC Cruise Talk in seine bereits sechste Runde. Und auch in diesem Jahr fanden sich mit den beiden Themen „Hafenplanung - Wie viel Kreuzfahrt will Hamburg?“ und „Expeditionskreuzfahrt - Bringt der Bau-Boom den Markt durcheinander?“ wieder zwei Fragestellungen, welche die Kreuzschifffahrtsbranche aktuell umtreiben. 

Martin Ueck von der IPMS Holding beriet das Planungsteam mit seinen Kontakten in die Politik; Oliver Schmidt, Mitbegründer des „EBC Cruise Talk“, Dozent und im Hauptberuf Reisejournalist, unterstützte bei der Akquise der Kreuzfahrt-Experten, denen er dann als Moderator höchstpersönlich auf den Zahn fühlt. Unter der Leitung von Ulrike Jackson, Dozentin für Eventmanagement am Campus Hamburg, sind die Studierenden des 4. Semesters »Tourism & Event Management« für die Planung und Organisation der Veranstaltung verantwortlich.

Talk 1: Hafenplanung – Wie viel Kreuzfahrt will Hamburg?>

Drei Themen stellten sich im Verlauf der Diskussion als die am kontroversesten diskutierten Fragestellungen heraus - erstens die Frage, wie sich die Situation der Terminals besser lösen ließe, zweitens die zunehmende Belästigung durch Emissionen der Schiffe und drittens - damit zusammenhängend - die Energieversorgung der Schiffe.

Zur Infrastruktur des Hamburger Hafens befragt, betonte Ralf Niedmers, Fachsprecher für Hafenwirtschaft der CDU-Bürgerschaftsfraktion, dass die Stadt es als ihre Kernaufgabe ansehen müsse, infrastrukturelle Voraussetzungen zu schaffen, damit die Wirtschaft im Anschluss tätig werden könne. So forderte er einen konkreten Wachstumsplan, um dem Hafen als wesentlichem Wirtschaftsfaktor der Stadt gerecht zu werden. Dr. Joachim Seeler setzte dem entgegen, dass immer mehr Reedereien Hamburg anlaufen würden und diese Entwicklung nicht stattgefunden hätte, wenn die Stadt nicht die notwendigen Rahmenbedingungen dazu geschaffen hätte. Das Problem sei vielmehr, dass der Hafen wegen seiner herausragenden Stadtlage enorm beliebt sei, diese Lage aber gleichzeitig das Problem mit sich bringe, dass die Emissionen der Schiffe die Luft in der Stadt belasteten. Bezüglich der Stromversorgung sah er die Verantwortlichkeit eher bei den Reedereien, deren Schiffe oftmals den von der Stadt bereitgestellten Strom nicht abnehmen könnten. Welche der drei angebotenen Strom-Techniken (Landstromversorgung am Terminal Altona, LNG Versorgung am Terminal Steinwerder und mobile Stromversorgung durch die Power Barge) sich letztendlich durchsetze, werde der Markt zeigen, so Seeler.

EBC-Absolvent und Buchautor Alexander Holst war sich sicher, dass die Reedereien die Stadtlage des Hamburger Hafens und die Lage der Terminals unterschiedlich beurteilen würden. Der von seinen Vorrednern gelobten Stadtlage setzte er entgegen, dass diese auch nachteilig sein könne, da viele Reedereien ihre Landausflüge verkaufen wollten und die kurze Entfernung zur Innenstadt ein solches Landgang-Paket in Hamburg überflüssig mache. Zudem hätte Hamburg mit einer hohen Verkehrsbelastung zu kämpfen, so dass am Flughafen ankommende Kreuzfahrttouristen oft im Stau steckenblieben, bevor sie es überhaupt auf ihr Schiff schafften. Dies stelle die Reedereien vor logistische Herausforderungen.

Mit einem zwinkernden Auge fragte Moderator Schmidt im Anschluss, welche Meinung Hardy Puls, Country Manager von Costa Kreuzfahrten dazu hätte, da diese Reederei Hamburg schließlich nur fünf Mal im Jahr anlaufe. Dieser betonte, dass es nicht an der Stadt läge, sondern die Reederei vielmehr Geschichten erzählen wolle und man daher im Einzelfall entscheiden müsse, wie viel Stadt man in einer „Fjord-Reise für Italiener“ unterbringen könne. Auch die Situation der weit verstreut liegenden Terminals sah er als nicht abschreckend an, man kenne das schließlich von Mittelmeerkreuzfahrten oder selbst von Städten wie Göteborg, wo man im Containerhafen liege. Eine bessere Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr, konkret eine Bushaltestelle, fände jedoch auch er interessant, betonte aber, dass dies nur ein Puzzlestück im großen Ganzen sei.

Wie man diese Situation lösen könne, dazu hatte sich auch schon Tourismusverbandsvorsitzender Prof. Aust Gedanken gemacht. Er präferierte eine Fährverbindung auf die andere Elbseite, wo man das Terminal entsprechend groß ausbauen und so den Ansprüchen einer modernen Kreuzschifffahrt gerecht werden könne. Beispiele finde man z.B. in Amsterdam, wo dieses Konzept hervorragend funktioniere. Diese Lösung erfordere jedoch eine attraktivere Anbindung an die Nordseite, da der alte Elbtunnel für die Zukunft ungeeignet sei. Außerdem warf er ein, dass möglicherweise die bekannte Parole „Niemand fasst den Hafen an“ überdacht und eine Perspektive für die nächsten 20 Jahre entwickelt werden müsse. „Ich bin mir sicher, dass sich der Hafen drastisch verändern wird“ so der langjährige Touristiker. Investitionen und Weiterentwicklung seien nötig, denn immerhin sei der Tourismus mit über 100.000 Beschäftigten in der Stadt einer der größten Wirtschaftsfaktoren.

Nach der Möglichkeit befragt, ob sich noch einmal die Chance auftue, die gesamte Kreuzschifffahrt an einem Terminal zu bündeln, fiel die Antwort von Ralf Niedmers von der CDU eindeutig aus. Die ursprünglich für Olympia geplanten Flächen am kleinen Grasbrook seien immer noch Hafenfläche und blieben weiterhin für eine spezifische Hafennutzung erhalten. Die Chance für den großen Wurf sei also da, der Plan dazu müsse einfach mal ausgearbeitet werden.

Zum Ende der Diskussion durften alle Teilnehmer ihre Wünsche für die Zukunft des Hafens formulieren. Für Aust stand dabei die Etablierung Hamburgs als Wechselhafen an erster Stelle, statt als Zielhafen, wie es aktuell der Fall ist. So betonte er, dass es kaum eine schönere Einfahrt in einen Hafen gäbe, als den nach Hamburg. Ein Verbleiben „overnight“ der Kreuzfahrtschiffe und eine Umwandlung des Hafens in einen Erlebnishafen würde die Attraktivität der Stadt noch sichtbarer machen. Insgesamt solle die Kreuzfahrt einen noch größeren Stellenwert in der Stadt einnehmen und auch politisch eine größere Wahrnehmung erfahren, da sie einer der größten Wirtschaftsfaktoren mit enormen Zuwachsraten sei.

FDP-Sprecher Kruse brachte seine Wünsche an die Verantwortlichen noch einmal zum Ausdruck, indem er einen konkreten Hafenentwicklungsplan forderte, der auch die Kreuzfahrt einschließe, denn diese fehle im aktuellen Entwicklungsplan. Mit der Hafenentwicklung der nächsten fünfzehn Jahre im Blick, in die man gleichermaßen die Kreuz- wie auch die Containerschifffahrt miteinbeziehe, wünschte er sich statt vieler Einzelschritte einen umfassenden Plan, der Zwischenlösungen wie das Terminal in Steinwerder, mit dem man sich nur etwas Zeit erkauft hätte, überflüssig mache. Eine Clearingstelle, die sowohl Wirtschafts- als auch Umweltbehörden im Blick habe, könne an dieser Stelle als „Projektleiter“ auftreten.

SPD-Abgeordneter Seeler forderte, dass man sich nicht ständig auf Probleme, sondern endlich mal auf Chancen fokussieren solle. Sich Fragen zu stellen wie „Wieso liegt Hamburg nicht an der Nordsee“ bringe nichts. Die Kreuzfahrt sei integraler Bestandteil des Tourismuskonzeptes in Hamburg und man könne sehen, dass sich der Markt für die Stadt und den Hafen entschieden habe.

 
Talk 2: Expeditionskreuzfahrt – Bringt der Bau-Boom den Markt durcheinander?>

Mit der Frage nach den immer spektakulärer gestalteten Expeditionskreuzfahrten und der damit einhergehenden Ausstattung der Schiffe, wurde ein weiteres aktuelles Thema an diesem Nachmittag lebendig diskutiert. Nike Hornbostel von der Kreuzfahrtagentur GoCruise erklärte, dass der Wunsch nach Exklusivität bei Expeditionskreuzfahrten weit oben stünde. Bei wachsenden Passagierzahlen stünde man vor der Problematik, dass bis dato exklusive Gebiete in Folge der größer werdenden Schiffe an Attraktivität einbüßen würden. Zusammengefasst formulierte sie: „Je größer die Schiffe, desto unexklusiver die Ziele.“ Der Geschäftsführer des auf Luxusreisen spezialisierten Anbieters Vista Travel Mathias Moldenhauer setzte dem entgegen, dass seiner Kenntnis nach die Exkursionsschiffe nicht signifikant in ihrer Größe wachsen würden, sondern lediglich veraltete Schiffe durch neue ersetzt würden. Es seien zwar 30 neue Exkursionsschiffe angedacht, wie viele davon jedoch jemals umgesetzt würden, stehe in den Sternen.

Erhebungen des Institutes für Transportation Design in Braunschweig schätzten die Entwicklungen im Markt anders ein, so Mehdi Mozuni, Doktorand am Institut. Ab dem Jahr 2030 würde sich der Trend zu immer größeren Schiffen umkehren, die Gäste würden dann Wert auf kleine, agile Schiffe legen, die flexibel auf die mitunter auf See schnell auftretenden Veränderungen reagieren könnten. Dem pflichtete Talk-Gast Kapitän Klaus Mewes bei: „Die Gäste wollen heute verstärkt kleine Schiffe, ohne Dauer-Animation. Ein guter persönlicher Service, ein nahbarer Kapitän mit teils sogar geöffneter Brücke, das sind die Dinge, die die Zielgruppe heute erwartet. Die Gäste wollen integriert werden, das zeigen auch unsere Ratings.“ Zudem betonte er die von Mozuni bereits erwähnte Flexibilität: „Kleine Schiffe sind viel anpassungsfähiger. Wenn klimatische Bedingungen es erfordern, und die geplante Route nicht befahrbar ist, kann ein kleines Schiff schnell umdisponieren und z.B. auch eben mal die Seine hochfahren - das können die Kreuzfahrtriesen nicht.“  Kleine Schiffe und begrenzte Passagierzahlen befürwortete auch Prof. Dr. Helmut Gärtner, Professor für Umweltbildung an den Universitäten Hamburg und Erfurt: „Gäste die auf Exkursionskreuzfahrt gehen, wollen etwas lernen. Ich hatte um die 300 Personen an Bord bei den Vortragsreihen ‚Umweltbezogene Allgemeinbildung auf Kreuzfahrten an Seetagen‘, in dieser Größenordnung fühlen sich die Menschen wohl“.

Nike Hornbostel gab zu Bedenken, dass sich ab einer gewissen Größe tatsächlich die Frage abzeichne, ob das überhaupt noch als Exkursion zu bezeichnen sei. In der Arktis dürfe ohnehin nur eine begrenzte Menge von Gästen an Land, so dass übergroße Schiffe hier gar keinen Sinn machten. Allgemein sei auch die Nachfrage nach „leichter Exkursion“ mit circa 1.000 Teilnehmern viel größer, als die nach tatsächlicher Expedition, die sich auf circa 200 Personen beschränke. Die Exklusivität von kleinen Schiffen sah auch Vista Travel-Geschäftsführer Moldenhauer vorn. Dies sei auch im Luxussegment gewünscht. Zwar erhöhe sich die Tonnage der Schiffe, da die Schiffe sich zu kleinen Luxusschiffen mit Hubschrauber und U-Boot an Bord hin entwickelten, die Passagierzahlen blieben jedoch fast konstant.

Abschließend gab Mehdi Mozuni einen Ausblick auf das, was die Forschung im Kreuzfahrtmarkt momentan vorne sieht – die Top-Themen seien Green Cruising, Pressure to innovate sowie Digitalisierung.

 

Programm des EBC Cruise Talk 2017

Rückblick auf den Fahrplan am Donnerstag, den 27. April 2017:

15:00 bis 15:30 Uhr
Boarding und Akkreditierung

15:30 bis 15:35 Uhr
Begrüßung durch Johann Stooß (Präsident der EBC Hochschule)

15:35 bis 15:40 Uhr
Grußwort von Dr. Joachim Seeler (Fachsprecher Industrie, Hafen, Handel, Handwerk und Finanzwirtschaft der SPD-Bürgerschaftsfraktion)

15:40 bis 16:30 Uhr
Talk 1 zum Thema "Hafenplanung - Wie viel Kreuzfahrt will Hamburg?"

16:30 bis 17:00 Uhr
Tea Break (by Samova)

17:00 bis 17:45 Uhr
Talk 2 zum Thema "Expeditionskreuzfahrt - Bringt der Bau-Boom den Markt durcheinander?"

ab 17:45 Uhr Get Together mit Snacks und Getränken

Talk-Gäste des EBC Cruise Talk 2017

Talk 1:

Prof. Norbert Aust
1.Vorsitzender des Tourismusverband Hamburg e.V.
zur Person

Mit der Kreuzfahrt ist Prof. Norbert Aust zum einen durch den Vorsitz im Tourismusverband Hamburg verbunden, da die Kreuzfahrt ein wichtiger Faktor des Tourismus in Hamburg ist, außerdem war er bis 2011 geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens SeeLive Tivoli Entertainment Consulting GmbH, das die Konzeption und Umsetzung von Showprogrammen an Bord moderner Kreuzfahrtschiffe erarbeitet. 

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Alexander Holst
EBC-Absolvent & Hauptautor des Buches »Kreuzfahrthäfen im Wettbewerb«
Zur Person

„Der Mann ist nicht aufzuhalten“, sagte kürzlich sein ehemaliger Chef über ihn. Alexander Holst ist EBC-Absolvent (Jg. 2015). Derzeit absolviert er ein Masterstudium in Rom, arbeitet nebenbei als freier Kreuzfahrtjournalist (u.a. für Koehlers Guide Kreuzfahrt) und hat gerade zusammen mit Prof. Dr. Wolf sein erstes Fachbuch geschrieben. ‚Kreuzfahrthäfen im Wettbewerb‘ erscheint in Kürze bei De Gruyter Oldenbourg. 

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Michael Kruse
Wirtschaftspolitischer Sprecher und parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion Hamburg
zur Person

Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre, welches er von 2003 – 2008 in Hamburg und Liverpool absolvierte, war er als Berater für Strategie und Kommunikation in Berlin und Hamburg tätig. Anschließend übernahm er die Geschäftsführung der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, in der er seit 2015 Mitglied ist. Zusätzlich nimmt er die Position des CFO der Cogitars GmbH Heidelberg ein. 

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Ralf Niedmers
Fachsprecher für Hafenwirtschaft der CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburg
zur Person

Hauptberuflich ist der Immobilienökonom (ebs) Ralf Niedmers als kaufmännischer Vorstand eines renommierten Traditionsunternehmens in genossenschaftlicher Organisationsform tätig. Seit 1997 ist er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und vertritt dort derzeit die Funktion des wirtschaftspolitischen Fachsprechers in dem Bereich Hafenwirtschaft. Er ist Mitglied der Ausschüsse in den Bereichen: Wirtschaft, Hafen und Medien; Öffentliche Unternehmen; Kultur sowie Stadtentwicklung. Darüber hinaus ist Ralf Niedmers seit 1996 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Wandsbek. 

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Hardy Puls
Country Manager Costa Kreuzfahrten
zur Person

Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften in Berlin und einer kurzen Zeit bei der Werbeagentur Scholz & Friends heuerte Hardy Puls beim deutschen Marktführer für Kreuzfahrten, AIDA Cruises an. Dort arbeitete er unter anderem als Brand Manager, Senior Marketing Manager und Director Customer Relations. Mit dem Wechsel zu Stena Line als Country Manager für die deutschsprachigen Märkte blieb er dem Reisen auf dem Wasser treu, wie auch in seiner Position als Director Marketing bei der A-ROSA Flussschiff GmbH. Seit Dezember 2015 verantwortet der 39-jährige nun Marketing und Vertrieb für Costa Kreuzfahrten mit Sitz in Hamburg. 

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Dr. Joachim Seeler
Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft (SPD)
zur Person

Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Hamburg, Promotion am HWWA Institut für Wirtschaftsforschung. Seit 2015 Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft, Vorsitzender des Ausschusses Öffentliche Unternehmen sowie Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion für die Bereiche Industrie, Hafen, Handel, Handwerk und Finanzwirtschaft. Geschäftsführender Gesellschafter der HSP Hamburg Invest GmbH. 

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Talk 2:

Prof. Dr. Helmut Gärtner
Professor für Umweltbildung an den Universitäten Hamburg und Erfurt (a.D.)
zur Person

Prof. Dr. Gärtner ist Professor für Umweltbildung an den Universitäten Hamburg und Erfurt (a.D.). Er verantwortete die konzeptionelle Erarbeitung „Umweltbezogene Allgemeinbildung auf Kreuzfahrten an Seetagen“, begleitet viele Expeditions-Kreuzfahrten und bietet an Bord Vortragsreihen zu naturbezogenen Gebieten an. 

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Nike Hornbostel
Head of Travel Agency GoCruise
zur Person

Nike Hornbostel leitet den touristischen Vertrieb bei GoCruise, dem Online Vermittler und Spezialisten für Kreuzfahrten, und ist eine echte Vollblut Touristikerin. Sie war selbst lange Zeit an Bord von Kreuzfahrtschiffen unterwegs und hat in mehreren Jahren TUI Cruises-Zugehörigkeit viele Kontakte zur Kreuz- fahrt- und Reisebürobranche aufbauen können. Zusammen mit ihrem Team kommt sie auf über 135 Jahre Kreuzfahrterfahrung. Daher weiß sie, dass die Reiseziele für den Passagier noch vor dem Schiff im Mittelpunkt stehen. Als Mitarbeiterin der ersten Stunde vereinfacht sie mit GoCruise.com seit 2016 den komplexen Markt der Kreuzfahrten durch eine völlig neue Art der Darstellung. 

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Klaus Mewes
Kapitän
zur Person

Kapitän Klaus Mewes fährt seit 1972 zur See, die letzten 20 Jahre davon als Kapitän. Stückgutschiffe wie die CAP SAN DIEGO waren der Beginn seiner Laufbahn, die MS BERLIN, welche er schon zu Zeiten der Reederei Peter Deilmann kannte, der bisher letzte Einsatz. Dazwischen lagen Reisen um die ganze Welt mit Containerschiffen fast aller Größen. Geboren in Finkenwerder war er immer eng mit Hamburg verbunden, weshalb er dort auch sein Kapitänspatent machte und zeitweise als Elblotse tätig war. Letztendlich wechselte er in der Passagierschifffahrt, wo er in der Rolle des „Kapitäns zum Anfassen“ aufblühte und bis heute für jeden Spaß zu haben ist. 

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Matias Moldenhauer
Geschäftsführer VISTA TRAVEL
zur Person

Matias Moldenhauer wurde schon familiär in der Kreuzschifffahrt vorgeprägt und ist der Branche seit 1990 treu. Er sammelte seine Erfahrung dabei sowohl an Bord als auch bei verschiedenen Reedereien an Land. Heute vertritt er als Geschäftsführer des Hamburger Reiseveranstalters VISTA TRAVEL diverse US-Luxusseereisemarken als General-/Preferred Agent in Deutschland. 

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Mehdi Mozuni
Business Model Innovation ITD Braunschweig
zur Person

Mehdi Mozuni promoviert am Institut für Transportation Design in Braunschweig. Sein Schwerpunkt liegt in den Bereichen Zukunftsforschung und Business Innovation. Seit 2012 untersucht er das Geschäftsmodell des Kreuzfahrttourismus mit dem Ziel, neue strategische Servicekonzepte in der Perspektive bis 2030 zu erforschen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Antje Wolf hat er Delphi-Umfragen und eine morphologische Analyse in Kooperation mit Experten der Branche durchgeführt und interessante Ergebnisse erzielt. 

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Moderator

 

Oliver Schmidt
Chefredakteur Schiffsreisen-Magazin
zur Person

Seit 38 Jahren ist Oliver Schmidt mit der Kreuzfahrt verbunden, seit vierzehn Jahren betreut er seetouristische Medien als Chefredakteur: 119 Kreuzfahrten hat er bereits absolviert. Gemeinsam mit Prof. Dr. Antje Wolf und Ulrike Jackson initiierte Oliver Schmidt vor sechs Jahren den ersten Cruise Talk der EBC Hochschule und steht dem Team seitdem beratend zur Seite. 

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