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Benedikt Spangenberg, CEO C&A Deutschland, berichtet ...

Campus Hamburg, 24.04.2013

... über die Herausforderungen im internationalen Mode-Einzelhandel

CSR, Online-Geschäft, Strategische Positionierung und weitere Internationalisierung sind wichtige Themen, die auf der Agenda des 3. größten Textileinzelhändlers in Deutschland stehen. Benedikt Spangenberg verdeutlichte die Herausforderungen des textilen Einzelhandels an eindrucksvollen Beispielen.

C&A, gegründet vor 170 Jahren von Clemens und August Brenninkmeyer, war das erste Unternehmen, das vorkonfektionierte Bekleidung verkaufte. C&A betreibt heute 1540 Stores in 20 Ländern Europas und nimmt in vielen Märkten Spitzenpositionen ein. In Deutschland zählt C&A täglich 1 Mio. Besucher.

Das Unternehmen arbeitet mit einer offenen, natürlich auch leistungsorientierten aber auch sehr team- und mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Auch über die Unternehmensgrenzen hinweg hat CSR eine große Bedeutung: Unternehmensverantwortung zu tragen bedeutet die Verantwortung für unser ökonomisches, ökologisches und soziales Verhalten zu übernehmen. C&A ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und engagiert sich in verschiedensten Bereichen. Neben der engmaschigen Kontrolle der Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern bis hin zu den Vorlieferanten und der Rohstoffgewinnung finanziert das Unternehmen soziale Projekte wie Schulen oder Waisen- und Krankenhäuser in den Produktionsländern. Das Thema Sumangali (eine Form moderner Sklaverei in Indien) sorgte für rege Diskussion. Die C&A Foundation unterstützt den Kampf gegen das Sumangali- System: Im Oktober 2011 unterzeichnete C&A zu diesem Zweck einen Dreijahresvertrag mit terre des hommes Deutschland. Die Initiative wird vollständig durch die C&A Foundation finanziert. Hauptziel des Hilfsprogramms für bis zu 9.000 Mädchen ist es, diese aus dem Sumangali- System zu befreien und durch großangelegte Aufklärungskampagnen in ländlichen Gegenden zu verhindern, dass weitere Mädchen in Abhängigkeit geraten.

C&A arbeitet intensiv an einer transparenten Supply Chain und der Verbesserung ökologischer und sozialer Bedingungen. Dieses Engagement war den Studierenden in dem Maße nicht bekannt und beeindruckte nachhaltig.

In Verbindung zur Vorlesungsreihe Buying & Merchandising machte Benedikt Spangenberg an einem Fallbeispiel deutlich, welche Aufgaben dem Team bei der Erschließung neuer ausländischer Märkte zukommen. Von der Markt- und Zielgruppenanalyse und der Bedeutung von Customer Insights über die Planung von Preisen, Mengen und Qualitäten bis hin zum Einkauf konnten die Studierenden die Lehrinhalte auf die Praxis beziehen. Eine tolle und motivierende Erfahrung, wenn Theorie auf solche Weise auf Wirklichkeit trifft.

Der Mode-Einzelhandel zeichnet sich durch viele spannende Facetten aus. Die Dynamik der Mode, Veränderungen im Konsumentenverhalten und Verschärfung des Wettbewerbs stellen den Handel vor immer neue Herausforderungen, die zu meistern sind. Diese Schlagworte wurden in dem Gastvortrag eindrucksvoll mit Inhalt gefüllt. Dafür sagen die Studenten des EBC Herzlichen Dank!

Benedikt Spangenberg im Gastvortrag in Hamburg

Benedikt Spangenberg im Gastvortrag in Hamburg

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