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Consumer Shoes Workshop ergibt: Neue Marken haben es nicht leicht – nicht nur bei der »Eltern/Älteren«-Zielgruppe

Campus Hamburg, 20.11.2018

Mit dem »Consumer Shoes Workshop« beschritt das »Team für forschungsgestützte Marketingberatung« der international tätigen Marktforschungsagentur Meinecke & Rosengarten an der EBC Neuland.

So waren die Studierenden der Studiengänge IBM und IBFM zunächst am Rätseln, als Prof. Dr. Nicole Fabisch das Format in den Kursen »Konsumentenverhalten« und »Grundlagen der Marktforschung« vorstellte und die Studierenden bat, bei Eltern, Freunden und Bekannten Ü40 nachzufragen, ob jemand teilnehmen möchte? Geht es um Schuhe, vielleicht Zalando? Nein, weit gefehlt. Vielmehr ging es um Empathie, Einfühlungsvermögen in fremde Zielgruppen jenseits des eigenen Erfahrungshorizonts, die Durchführung von Fokusgruppen und nicht zuletzt um das inhaltliche Thema »Wie können Newcomer-Marken« Vertrauen aufbauen.

So schlüpften zunächst freiwillige Studierende in die Rolle ihrer Eltern bzw. einer älteren Klientel und diskutierten, was Vertrauen ausmacht, welche neuen Marken sie kennen und welchen davon sie vertrauten. Anschließend kamen die »echten« »Oldies« (Eltern: Michael Zander und Sabine Kötter und EBC Mitarbeiter/innen: Lydia Buchholz, Birgit Lehmann und Nicole Fabisch) und diskutierten die gleichen Fragen. Daniel Feldhaus, Unit Director bei Meinecke & Rosengarten, moderierte die Gruppen und nahm schließlich eine Auswertung vor.

Die Studierenden berichteten, dass es teilweise gar nicht so leicht gewesen sei, sich in die Rolle der Älteren zu versetzen und von den eigenen Erfahrungs- und Erwartungshorizonten zu abstrahieren. Die Älteren stellten sich als deutlich weniger werbeaffin dar und legten allesamt großen Wert auf Nachhaltigkeit, vor allem auf biologisch-faire Herstellung. Ohne Testen und Ausprobieren/Kosten ging bei beiden Zielgruppen gar nichts, allerdings waren die Jüngeren den neuen Marken wie About You, Car2Go, Tesla oder Foodora aufgeschlossener gegenüber als die Älteren. Diese Marken seien für die Lebenswirklichkeit der anwesenden älteren Zielgruppe wenig relevant.

Während man die jüngere Zielgruppe gut über die sozialen Medien erreicht, erwiesen sich die Älteren als deutlich schlechter »zu kriegen«. Die besten Chancen schienen zumindest im Food-Bereich Probiermöglichkeiten am Point of Sale (POS) zu bieten. Empfehlungen durch Freunde oder Familie standen ebenfalls hoch im Kurs. Als vertrauenswürdigste neue Marke innerhalb der Auswahl schnitt bei beiden Zielgruppe Charitea ab. Hier schien alles glaubhaft, transparent und insgesamt vertrauenswürdig.

Ein tolles Workshop-Format, das eine Menge spannender Insights brachte.

Autorin: Nicole Fabisch

Consumer Shoes Workshop an der EBC Hochschule Hamburg

Studierende als Beobachter/innen der „Eltern-Generation“

Daniel Feldhaus moderiert den „Consumer Shoes Workshop“ (zur vollen Ansicht bitte anklicken)

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