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Fast Fashion versus Fair Fashion

Campus Hamburg, 08.11.2017

Das Thema Fairtrade liegt der EBC Hochschule als erste Fairtrade University Hamburgs besonders am Herzen. Am 4. November 2017 konnten die Besucher auf der Nacht des Wissens in Hamburg einen Einblick in die Themen Fast Fashion, Fair Trade und faire Mode bekommen.

Prof. Dr. Nicole Fabisch, die zusammen mit den Kolleginnen Ulrike Jackson und Sabine Mundt die Idee zu dieser Veranstaltung hatte, startete mit einer Keynote zum Thema »Fast Fashion versus Fair Fashion«. »Fast Fashion« fasst folgende Entwicklung zusammen: Unternehmen wie asos, Zara oder H&M verstehen es nahezu perfekt neue Trends aufzuspüren und diese in kürzester Zeit in den Läden zu positionieren. Bei dieser Entwicklung bleiben jedoch meist zwei wichtige Faktoren auf der Strecke. Da wäre zum einen die Näherin, die für einen Hungerlohn unter menschenunwürdigen Bedingungen meist 14 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche arbeiten muss. Sie steht unter enormen Zeit- und Leistungsdruck. Zum anderen leidet die Umwelt immens unter überschüssigen Kleiderbergen und enormer Umweltverschmutzung.

Fair Fashion hingegen bedeutet, dass sozial-, gesundheits- und umweltverträglich produziert wird.
Die Sozialunternehmerinnen Hanna Charlotte Erhorn und Dr. Constanze Klotz von Bridge&Tunnel http://bridgeandtunnel.de/ steuern ganz klar auf diesen Trend zu. Sie zeigen, dass Mode fair und sozial sein und gleichzeitig gut aussehen kann. Ihr Projekt ist eine fantastische Mischung. Sie stellen Langzeitarbeitslose oder Flüchtlinge ein, verarbeiten abgelegte Jeans und andere ausgediente Materialien. Jedes Produkt ist ein Unikat und hat natürlich auch seinen Preis. Allerdings hat ihre Mode eine ganz klare Aussage: we design society.

Auf dem »Catwalk« wurde ihre Mode von den Studierenden ausgezeichnet präsentiert und im
Pop-up Store gab es direkt die Möglichkeit, die Mode-Accessoires zu kaufen.
Anschließend diskutierte Prof. Dr. Nicole Fabisch mit Christine Priessner, Koordinatorin der Fair Trade Stadt Hamburg und Promotorin für den Fairen Handel und Dr. Constanze Klotz von Bridge & Tunnel darüber, warum es faire Mode noch schwer hat, ob die Politik am Zug ist oder ob es einen „Moral Plus Effekt“ in der Bevölkerung gibt. Hierbei wurde auch das Publikum einbezogen, unter das sich einige Fachleute gemischt hatten.

Vielen Dank hier an die Vertreterinnen von Femnet https://www.femnet-ev.de, Julia Wehmeier und Friederike Miess, die als Fachfrauen im Publikum saßen und Input gaben sowie an Joannis Nikou von Transparency International, der sich ebenfalls für die Veranstaltung Zeit genommen hatte.

Dank auch an Sabine Mundt und Ulrike Jackson, die diese erste Modenschau an der EBC professionell und mit viel persönlichem Einsatz überhaupt möglich gemacht haben und zusammen mit Lotte Erhorn (B&T) schnöde Vorlesungsräume zum coolen Catwalk verwandelten, von Deko, Licht, Bestuhlung bis hin zum Sound.

Fair Trade Modenschau

Vielen Dank an unsere Studierenden: TEM – Katja Meinecke, Miriam Boettcher, Sina Moormann. IBM – Astrid Marie de Boer. FLRM – Peer Chélard

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