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FC St. Pauli Vertriebschef Bernd von Geldern begeistert nicht nur Sports Management Studierende mit spannenden Insights der Hamburger Kiezkicker

Campus Hamburg, 24.10.2019

Was genau verkauft man eigentlich als Vertriebschef bei einem Bundesligaverein? Wird Fair Trade beim Merchandising nachgefragt und gibt es im Fanshop extra eine „Faire Ecke“? Macht es Sinn, sich als Frau im Management eines Fußballvereins zu bewerben? Diesen und weiteren Fragen der Studierenden des 3. Semesters Sports Management, Business Psychology sowie International Business Management stellte sich Bernd von Geldern, Geschäftsleiter Vertrieb beim FC St. Pauli, geduldig an der EBC Hochschule. Prof. Dr. Nicole Fabisch hatte den Fachmann für Fair Trade, Fair Play und Fußball-Vertrieb eingeladen und die Studierenden waren in großer Zahl erschienen.

Sie erfuhren, dass es bei einem Sportverein wie dem FC St. Pauli neben Tickets (meist heiß begehrt und lange Warteliste für Dauerkarten) eine ganze Menge zu verkaufen gibt, von VIP-Karten für Business-Seats über die klassischen Fan-Artikel bis hin zum Image des Vereins und der Gewinnung neuer Fans im Ausland.

Darüber hinaus betonte Bernd von Geldern, dass es eben keine „faire Ecke“ mit den teureren Fair Trade Babybodies für faire Mamis und den konventionellen günstigeren Babyfanartikeln  für „Rabenmütter“ gäbe, sondern der Verein auf der Jahreshauptversammlung 2016 einem Antrag zustimmte, Schritt für Schritt das komplette Merch-Sortiment des FC St. Pauli fair produzieren zu lassen, in sozialer und ökologischer Hinsicht. Mit dieser Zielsetzung zeigen die Hamburger Kiezkicker wie gewohnt Haltung und sind richtungsweisend in der Bundesliga. Andere größere Vereine, v.a. auch in der ersten Bundesliga, haben für diese Form von Fair Play noch kein Bewusstsein entwickelt.

Mittlerweile hat der ambitionierte Hamburger Zweitligist alle Textilien, die den bekannten Standard-Totenkopf tragen, vom Shirt bis zum Beutel bereits zu fast zwei Dritteln auf öko-fair umgestellt. Danach kommen die Hartwaren auf den Prüfstand von Tassen bis zu Trinkflaschen. Des Weiteren tragen engagierte Fans und Mitarbeiter*innen dazu bei, den Verein insgesamt noch nachhaltiger aufzustellen.

Es werden Anreise (soll der Verein Parkplätze stellen?), Stadionkost (weg von der Wurst?) bis hin zu Konzepten zu einem möglichst klimaneutralen Millerntorstadion diskutiert. Bernd von Geldern nahm kein Blatt vor den Mund und bekannte deutlich Farbe, in welche Länder man beispielsweise aus politischen Gründen lieber nicht reisen wolle und dass es bei internen Diskussionen zur Positionierung des Vereins auch nicht immer nur kuschlig zugehe.

Die Studierenden waren sehr begeistert und auch bekennende HSV-Fans mussten zugeben, dass die Veranstaltung megainteressant war.

Eine Bewerbung von Frauen beim FC St. Pauli ist übrigens explizit erwünscht, denn weniger Testosteron im Raum kann deutlich entspannend wirken. Dann legt mal los Ladies!

 

 

 

Bernd von Geldern, Geschäftsleiter Vertrieb des FC St. Pauli steht Studierenden Rede und Antwort

Full House beim Fußball-Talk

Bernd von Geldern wird von Prof. Dr. Nicole Fabisch mit St. Pauli Fanschal begrüßt

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