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Kommunikationschef von Huawei Deutschland im virtuellen Gespräch am Campus Düsseldorf

Campus Düsseldorf, 18.05.2020

Auf Einladung von Prof. Dr. Jonas Polfuß hat sich Carsten Senz von Huawei Zeit für eine Gesprächsrunde mit EBC-Studierenden genommen. Als Head of Corporate Communications steht der gelernte Sinologe für Huawei im steten Austausch mit deutschen Medienvertretern sowie Partnern aus Forschung und Wirtschaft.

Im Gespräch mit den Studierenden stellte Carsten Senz einige bisher weniger bekannte Facetten des aus China stammenden Unternehmens vor, das in Deutschland als eigenständige GmbH aktiv ist. Dazu gehört die Tatsache, dass Huawei in China kein Staatsunternehmen darstellt, sondern privatwirtschaftlich organisiert ist und sogar der eigenen Belegschaft gehört. Wie Senz erklärte, können Huawei-Mitarbeiter je nach Zugehörigkeitsdauer und Arbeitsleistung Firmenanteile erhalten. Das steigere die Motivation wie auch die Identifikation der Mitarbeiter mit dem eigenen Unternehmen. Dadurch könne Huawei wiederum langfristiger planen und beispielsweise auf die Beschränkungen der USA mit umso mehr Durchhaltewillen reagieren. Obwohl dafür bisher keine Beweise vorgelegt wurden, verdächtigen US-Behörden chinesische Unternehmen wie ZTE und Huawei nach wie vor der Spionage. Diese Vorwürfe sind laut Carsten Senz bis nach Deutschland spürbar.

Elektronikmarken aus China erfreuen sich weltweit zunehmender Beliebtheit. In Deutschland gaben in einer Umfrage aus 2019 über 90% der Befragten an, chinesischer Konsumentenelektronik neutral bis sehr positiv gegenüberzustehen. Huawei hat beim Smartphone-Absatz mittlerweile den amerikanischen Konkurrenten Apple in vielen Ländern deutlich überholt.

Carsten Senz (Quelle: Huawei)

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