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Krise als Chance? Erfahrungsberichte der Modemarken Vilebrequin und Simon Perele am Campus Düsseldorf

Campus Düsseldorf, 02.11.2020

Wie konnten Modemarken die bisherige Coronavirus-Krise meistern? Das berichteten zwei leitende Mitarbeiterinnen von Vilebrequin und Simon Perele kürzlich im virtuellen Seminar am Campus Düsseldorf. Country-Managerin Anastasia Mutevelli (Vilebrequin) und Deutschland-Marketingchefin Larissa Spinrad (Simon Perele) teilten ihre Erfahrungen und Empfehlungen aus den letzten Monaten.

Vilebrequin (https://www.vilebrequin.com/eu/de/startseite) steht seit 1971 unter dem Motto „Luxus, Sonne und Freiheit“ für exquisite Sommer- und speziell Bademode aus Saint-Tropez. Anastasia Mutevelli gab in ihrem Input einen hervorragenden Überblick des veränderten Konsumentenverhaltens der letzten Jahrzehnte und betonte, dass Covid-19 nicht die erste Krise für Marken und Handel sei. In der jüngsten Pandemie sei es entscheidend gewesen, die Liebhaber der Marke dort zu treffen, wo sie sich nun aufhalten. Aus deutscher Sicht waren das z.B. eher die näheren Urlaubsorte wie Sylt und Kitzbühel statt der zwischenzeitlich kaum erreichbaren Fernreiseziele.

Nach Simone Perele (https://www.simone-perele.com/de-int/) ist „Selbstwertgefühl eine Schönheit, die niemals vergeht“ – weshalb die Marke elegant-aufregende Dessous und Lingerie- Kollektionen für freie und wagemutige Frauen bietet. Larissa Spinrad ging in ihren Ausführungen auf verschiedene Maßnahmen ein, um die Marken-Fans in der Zeit der Einschränkungen mit Inspiration und Service zu versorgen. Durch mehr Zeit und Muße zuhause auch sei die Nachfrage nach Simone Perele-Produkten stetig angestiegen. Dabei sei die Kommunikation stark digitalisiert worden – dieser Trend werde künftig z.B. mit Online-Events fortgesetzt.

Beide Expertinnen gaben zudem interessante Einblicke in den operativen Managementalltag, der zuletzt besonders durch Covid-19 geprägt worden sei. Die Pandemie habe durch Kurzarbeit etc. zu zahlreichen Herausforderungen geführt, aber auch Chancen ergeben. So seien neue virtuelle Abkürzungen zu den Stammsitzen in Frankreich entstanden, um trotz Einschränkungen weiter handlungsfähig bleiben zu  können.

Frau Mutevelli betonte, dass in 2020 der enge Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders wichtig gewesen sei, die mit ganz individuellen Sorgen und Nöten konfrontiert waren. In diesem Kontext gab die Referentin abschließend noch wertvolle Tipps für den Start sowie das Fortkommen in der Karriere. Aus Ihrer Sicht sind Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und Fingerspitzengefühl zentral, um langfristig erfolgreich zu sein.

 

 

Anastasia Mutevelli (links) und Larissa Spinrad (rechts) im virtuellen Seminar (Quelle: privat)

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