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Leinen los – Vierter Cruise Talk an der EBC Hochschule

Campus Hamburg, 27.04.2015

Am 23. April 2015 lud die EBC Hochschule Hamburg zum bereits vierten Cruise Talk ein, einer jährlichen Kreuzfahrt durch spannende, aktuelle Themen mit den bekanntesten Kapitänen der Meere.

Hochkarätige Branchenvertreter diskutierten zu den Themen »Destination Schiff – Brauchen wir überhaupt noch Landgänge?« (Talk 1) und »Unterhaltungskonzepte an Bord – Entertainment total?!« (Talk 2).

An der ersten Podiumsdiskussion nahmen Marina Christensen, Projektleitung Kreuzfahrttourismus Hamburg Tourismus GmbH, Jürgen Stille, Director Sales Kontinentaleuropa NCL (Bahamas) Ltd. Niederlassung Wiesbaden, Carsten Gerke, Kapitän der HANSEATIC, Hapag Lloyd Kreuzfahrten, Stefanie Vollmuth, Sales & Marketing Manager Germany/Austria Ponant Yacht-Kreuzfahrten, Ulf Sonntag, Leiter Marktforschung/Projektleitung Reiseanalyse Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) und Chiara Hübscher, Studierende Tourism & Event Management EBC Hochschule Hamburg, teil.

Die Gäste der Talk-Runde waren sich einig, dass die Reisedestination und die Kreuzfahrtroute die wichtigsten Kriterien bei der Buchung einer Kreuzfahrt seien. Das Schiff sowie das Angebot an Bord, die Marke und der Preis seien nur zweitrangig für die Entscheidung.

Ulf Sonntag, Leiter Marktforschung/Projektleitung Reiseanalyse Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT), untermauerte die Aussagen mit statistischen Werten. Demnach sei für 50 % der Gäste die Kreuzfahrtroute das bedeutendste Kriterium. Das Angebot, die Marke und der Preis seien nur zu ca. 25 % entscheidend für die Buchung einer Kreuzfahrt.
Überdies hinaus sei festzustellen, dass Passagiere mehr erwarten als sie letztlich an Bord in Anspruch nehmen.

Um die Hansestadt Hamburg als zusätzliche Destination für Kreuzfahrtpassagiere mehr in den Fokus zu rücken, empfiehlt Marina Christensen, Projektleitung Kreuzfahrttourismus Hamburg Tourismus GmbH, die Stadt Hamburg an Bord zu bringen und umgekehrt. Zum einen sieht die Projektleiterin ein Potenzial im Ausbau der Landgänge, die in Kooperation mit Reedereien und Incoming-Agenturen ausgearbeitet werden könnten. Zudem könne die Stadt Hamburg in Form von Filmen an Bord präsentiert werden. Eine App ermögliche Passagieren Hamburg auf eigene Faust zu erkunden.

Die Teilnehmer der zweiten Podiumsdiskussion »Unterhaltungskonzepte an Bord – Entertainment total?!« Lutz Deyhle, Head of Events TUI Cruises GmbH, Corny Littmann, Geschäftsführer Schmidts TIVOLI GmbH, Erika Albrecht, Hostess auf Kreuzfahrten, Kiona Ihmels, Entertainment-Managerin auf Hochseeschiffen, Ulf Sonntag, Leiter Marktforschung/Projektleitung Reiseanalyse Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) und Julian Storch, Studierender Tourism & Event Management EBC Hochschule Hamburg, setzten sich mit der Frage auseinander, welche Rolle Entertainment auf Kreuzfahrtschiffen spielt.

Die Experten sprachen von einem sich wandelnden Entertainment-Programm auf Kreuzfahrtschiffen, welches sich in den letzten 20 Jahren von Themenshows mit Gastkünstlern hin zu Productionshows mit Ensembles entwickelte.

Für das ganz besondere Erlebnis an Bord kreiert die AIDA Entertainment GmbH an Land eigene Shows, die das ganze Jahr über ausschließlich an Bord zu sehen sind.

Einige Kreuzfahrtschiffe legen ihren Fokus bei der Unterhaltung auf prominente Persönlichkeiten, die einmal im Jahr für einige Tage an Bord kommen. Laut Lutz Deyhle, Head of Events TUI Cruises GmbH, ermöglichen derartige Events die Generierung neuer Zielgruppen.

Auch wenn das Entertainment-Programm nicht das ausschlaggebende Kriterium für die Aufnahme einer Kreuzfahrt sei, so rücke es als Differenzierungsmerkmal bei Kreuzfahrtschiffen immer mehr in den Vordergrund. Wichtig sei hierbei, dass das Programm zur Marke, zum Schiff, zum Produkt und zur Zielgruppe passe.

Zum Schluss der beiden Podiumsdiskussionen wurden die Studierenden der EBC Hochschule dazu ermutigt, sich in der Kreuzfahrtbranche zu bewerben. Die weiterhin positiven Aussichten und die wachsenden Schiffskapazitäten brächten folglich einen stetig steigenden Bedarf an Arbeitnehmern mit sich.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Get-Together mit Fingerfood und Getränken, das den Studierenden die Möglichkeit gab, neue Kontakte zu knüpfen.

Im Rahmen eines Event-Projektes waren die Studierenden des 4. Semesters »Tourism & Event Management« für die Planung und Organisation der Veranstaltung verantwortlich.
Initiiert wurde der EBC Cruise Talk wie auch in den Jahren zuvor durch die Tourismus- und Event-Dozentinnen Prof. Dr. Antje Wolf und Ulrike Jackson sowie den Chefredakteur des Schiffsreisen-Magazins, Oliver Schmidt, der mit seinen Branchenkontakten erneut für eine hochkarätige Besetzung der Talk-Runden sorgte und als Moderater fungierte.
In diesem Jahr waren die Hamburg Tourismus GmbH und das Hamburg Cruise Center e. V. erstmals als Kooperationspartner an dieser Veranstaltung beteiligt.

EBC Cruise-Talk-Team

Teilnehmer der ersten Podiumsdiskussion »Destination Schiff – Brauchen wir überhaupt noch Landgänge?«

Teilnehmer der zweiten Podiumsdiskussion »Unterhaltungskonzepte an Bord – Entertainment total?!«

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