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Wirtschaftspsychologie: Beruf und Forschung

Campus Berlin, 16.07.2018

Ein wichtiges Berufsfeld von Absolventen des Studiengangs Wirtschaftspsychologie ist die Arbeitspsychologie. Hier wird die Abhängigkeit der Leistungen und Beanspruchungen der Arbeitenden vom Arbeitsinhalt und von den -bedingungen untersucht. Angezielt werden humane, das heißt persönlichkeitsfördernde und gesunderhaltende Arbeitstätigkeiten, die langfristig sowohl für Arbeitnehmer und Arbeitsgeber nützlich sind. Dies ist umso wichtiger, je mehr sich unter dem Schlagwort der Industrie 4.0 die Zusammenarbeit von Menschen und intelligenten Cyber-Maschinen entwickelt und sich mit den Big Datas flexible Zeiten und Orte der Leistungserbringung ergeben.

Zu diesen arbeitspsychologisch fundierten Fragen veröffentlichte Prof. Dr. Peinl (Campus Berlin) in dem von Prof. Dr. Bildat und Prof. Dr. Warszta herausgegebenen Lehrbuch »Psychologie im Human Resource Management« das Kapitel mit der Überschrift: Arbeit 4.0 als Herausforderung einer psychologisch fundierten Arbeitsanalyse und -gestaltung.

Das Resümee der Untersuchung von Prof. Dr. Peinl lautet: Es gibt nicht »die« neueste Technik oder Technologie, die nach einem alternativlosen logischen Algorithmus für die Zukunft entwickelt wird. Vielmehr werden Technik und Technologie von Menschen mit bestimmten Wertorientierungen im Sinne von »Was ist wichtig?« gemacht. Dabei können Arbeits- und Organisationspsychologen mit ihrem Blick auf die Gestaltung humaner Arbeitstätigkeiten viel beitragen. Nachzulesen sind die vielen interessante Vorschläge von ebenso vielen interessanten Kolleginnen und Kollegen in dem zitierten Lehrbuch.

Aus einer anderen Perspektive auf die humane Gestaltung von Arbeit veröffentlichte Prof. Dr. Peinl zusammen mit Daniela Jahnke (M.A., Humboldt Universität zu Berlin) in der Zeitschrift »Arbeit« den Artikel »Erwerbsbezogenes Diversity Management. Zur Notwendigkeit, die Arbeitsanalyse in das betriebliche Diversity-Management miteinzubeziehen«. Hier wird die Frage diskutiert, wie differente Menschen erfolgreich in die Erwerbsarbeit integriert werden können. Vorgelegt wird ein eigener Ansatz des erwerbsbezogenen Diversity Managements, den Prof. Dr. Eberhard Ulich (Zürich, Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung, wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Unternehmensnetzwerks Enterprise for Health sowie Präsident der Stiftung Arbeitsforschung) gewürdigt hat.

Den vollständigen Artikel finden Sie in: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, 26 (2), Seite 231-250.

Weitere wissenschaftliche Publikationen von EBC-Professoren finden Sie hier.

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